PR: Neu – THE EPICUREAN Lowland Malt Scotch Whisky von Douglas Laing

Heute endet die Sperrfrist für Informationen über einen neuen Lowland-Whisky von Douglas Laing, „The Epicurean“, und so können wir Sie mit den Informationen dazu versorgen. Der Importeur, das Bremer Spirituosen Contor, hat uns eine Presseaussendung geschickt, in der der neue Whisky vorgestellt wird. Hier ist sie in ihren relevanten Teilen:

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NEUVORSTELLUNG VON “THE EPICUREAN”
Lowland Malt Scotch Whisky by Douglas Laing

Das schottische Familienunternehmen, Douglas Laing, wurde unlängst mit dem Titel „World Whiskies Awards’ Brand Innovator of the Year 2016“ ausgezeichnet. Das neueste Beispiel an einzigartiger Markenkreation ist die aktuelle Erweiterung der legendären Remarkable Regional Malts Kollektion um „The Epicurean“ Lowland Malt Scotch Whisky. Dieser elegante Vatted Malt vereint die feinsten Malt Whiskys der Lowlands und ergänzt auf perfekte Weise die bestehende Range an Remarkable Regional Malts aus der Speyside (Scallywag), den Highlands (Timorous Beastie) sowie der Insel Islay (Big Peat) und anderen schottischen Inseln (Rock Oyster).

Douglas Laing’s „The Epicurean“ vereint das Beste, was die Ost- und Westküste Schottlands zu bieten hat. Ein beeindruckendes Kraftpaket an intensiven Aromen von gemälzter Gerste, Zitrusfrüchten und Kräutern, wunderbar ergänzt um eine Fülle an floralen Noten. Aufwändige Illustrationen von Cocktail-Utensilien und Kristall-Dekantern schmücken Flasche sowie Geschenkschatulle und erinnern an das lebhafte Partyleben Glasgows in den 30er Jahren.

Epicurean bottle and tube

Fred Laing, Managing Director von Douglas Laing und Vertreter der zweiten Generation des Familienunternehmens, meint dazu:

“Um 1930 war “The Epicurean” in Glasgow eine typische Bezeichnung für wichtige Persönlichkeiten, die auf keiner Gästeliste fehlen durften und auf Partys stets im Mittelpunkt standen. Wo auch immer „The Epicurean“ auftauchte, wurde er sofort von einer Traube an Bewunderern umringt, die voller Spannung seinen Berichten folgten. Diese handelten meist von den edelsten Speisen und Getränken, die er während seiner Reisen um die ganze Welt kennenlernen durfte. Unser „The Epicurean“ ist eine Hommage an diesen schillernden und weltgewandten Genießer, der die Menschen seiner Zeit mit elegantem Charme, Charisma und einer Spur von frecher Großschnäuzigkeit faszinierte. Jegliche Ähnlichkeit zu Personen im aktuellen Management von Douglas Laing ist selbstverständlich reiner Zufall!
„The Epicurean“ ist als ein Lowland “Vatted” Malt die perfekte Ergänzung unserer Remarkable Regional Malts Kollektion, die bisher aus Timorous Beastie (Highlands), Scallywag (Speyside), Rock Oyster (Islands) und Big Peat (Islay) bestand.”

Die Firmenphilosophie von Douglas Laing folgt stets dem Ziel, den Whisky nicht zu verfälschen und deshalb mit relativ hohem Alkoholgehalt, in diesem Fall 46,2% vol., ohne Farbstoffe und rigoros ohne Kältefiltration abzufüllen. Der ausschließlich als Small Batch abgefüllte „The Epicurean“ Lowland Malt Scotch Whisky ist ab Ende April 2016 im gut sortierten Fachhandel erhältlich.

Verkostungsnotizen:

Ein beeindruckendes Kraftpaket an intensiven Aromen von gemälzter Gerste, Zitrusfrüchten und Kräutern, wunderbar ergänzt um eine Fülle an floralen Noten.
Am Gaumen vollmundig und süß wie karamellisierter Zucker. Aromen von geflämmter Zitrusschale und Pfirsich verbinden sich mit würzig-intensiven Thymian-Note.
Der lang anhaltende Nachklang endet in den für diesen Whisky typischen Kräuternoten mit einem Hauch Mandeln, frisch gemähtem Gras und karamellisiertem Zucker.

The Epicurean Lowland Blended Malt in der 0,7-Liter-Flasche, 46,2 % Vol., UVP: 41,90 Euro

In Österreich ist THE EPICUREAN unter anderem beim Importeur Genuss am Gaumen zu beziehen.

Epicurean bottle final

 

Serge verkostet: Ein tasmanisches Trio

Die Woche auf Whiskyfun beginnt mit einer Reise auf die andere Seite der Weltkugel. Das tasmanische Trio kann Serge Valentin durchaus begeistern, wobei der Cradle Mountain eher durch das ungewöhnliche Fass (Cabernet Sauvignon Hogshead) auffällt. Die drei Downunders und ihre Bewertungen in der Übersicht:

  • Overeem ‘Sherry Cask Matured’ (60%, OB, Old Hobart Distillery, Tasmania, cask #OHD-074, +/-2015) 84 Punkte
  • Cradle Mountain 18 yo (52.9%, Cadenhead, World Whiskies, Tasmania, cabernet sauvignon hogshead, 132 bottles, 2015) 70 Punkte
  • Lark ‚Small Cask Aged‘ (58%, OB, Tasmania, Port cask, cask #473, 2014) 86 Punkte

Malt Mileage: Das Problem mit dem NAS Whisky ist…

Fast täglich sehen wir auf verschiedensten Blogs Beiträge zum Thema No Age Statement Whisky. Manche davon sind recht emotionale Beiträge, manche teilweise polemisch, einige gehen schlichtweg von fragwürdigen Annahmen aus. Unter all diesen Artikeln finden sich aber hin und wieder welche von unbestreitbarer Qualität, die gesondert zu erwähnen unserer Meinung nach angebracht ist.

Einer dieser Artikel ist auf Malt Mileage, einer australischen Seite, zu finden, stammt von Angelo Capuano und betitelt sich schlicht „The thing about No Age Statement (“NAS”) whisky is…“ und ist ganz nebenbei auch den Leuten bei Bruichladdich aufgefallen, die ihn gestern ebenfalls gefeatured haben.

Wie fasst man diesen langen, detaillierten und analytischen, dabei aber sehr gut lesbaren Artikel zusammen? Vielleicht so: Er versucht einerseits, die Gründe für das vermehrte Auftauchen von NAS-Whisky emotionslos zu beleuchten und die Logik dahinter aus Herstellersicht nachzuvollziehen, beschäftigt sich dann aber mit jedem dieser Pro-Argumente und hält ihnen die Nachteile für die Konsumenten entgegen. Hauptargument dagegen ist die Intransparenz beim Verhältnis zwischen Preis und Leistung, die – so zumindest die Argumentation von Malt Mileage – die durchaus auch vorhandenen Vorteile der Weglassung eines Altersstatements nicht aufwiegen kann. Aber auch andere Aspekte werden ausführlich und vor allem ausgewogen betrachtet.

Man mag, vor allem aber nicht nur auf Seiten der Industrie, nicht mit allen Argumenten dieses Artikels konform gehen, aber er ist unserer Ansicht nach eine gute, weil faire Basis für eine Diskussion und einem ernsthaften Dialog beider Seiten, der in dieser Angelegenheit erst langsam ins Rollen kommt, aber durchaus notwendig wäre.

Bild: By Pbaser (talk) (Uploads) – Own work, CC BY-SA 3.0 

Video: Ralfy verkostet Johnnie Walker Green Label

Dass der Johnnie Walker Green Label wieder in Deutschland erhältlich ist, hat sich ja mittlerweile herumgesprochen – und dass der Preis für ihn in überschaubaren Grenzen bleibt, hat für zusätzliche Freude gesorgt. Für jene, die noch nicht so lange Whisky genießen: Der Johnnie Walker Green Label wurde als einer der trinkbarsten Blends von Johnnie Walker angesehen, und sein Verschwinden vom Markt wurde selbst unter Single Malt Freunden bedauert.

Jetzt also ist er wieder da, und auch auf dem englischen Markt hat er wieder Einzug gehalten. Grund genug für Ralfy, sich des Blends nach sechs Jahren erneut mit einem Video zu widmen. Damals, 2010, bekam der Green Label von ihm satte 89 Punkte. Wird es bei Ralfy diesmal also wieder eine ähnlich hohe Wertung geben? Nun, nicht ganz. Diesmal nicht, aktuell werden es 84 Punkte und Ralfy meint, der Green Label sei ein anderer als der von vor sechs Jahren – und es sei nicht nur sein eigener Geschmack, der sich geändert habe.

Warum der Green Label seiner Meinung nach anders ist, erklärt Ralfy in den knapp 15 sehenswerten Minuten des Videos – hier bei uns oder auf Youtube.

Neue Glen Wyvis Distillery möchte sich über Crowdfunding finanzieren

Wir haben bereits vor mehr als zwei Jahren von der geplanten Glen Wyvis-Destillerie berichtet, die in Dingwall entstehen soll. Damals standen die Eckdaten bereits fest: Die Destillerie sollte öffentlich finanziert werden, und man schätzte einen Finanzbedarf von 1 Million Pfund.

Aus der Million sind nun eineinhalb geworden, aber die Idee des Crowdfunding blieb bestehen. Wie einige schottische Medien, darunter auch der Independent, berichten, ist die Kampagne dafür nun angelaufen. 10% der angestrebten Summe sind bereits von 67 Personen investiert worden (Stand: Sonntag mittags), hier können Sie sehen, was man als Gegenleistung für seine Anteile über Community Shares Scotland erhält.

1.5 Millionen Pfund sind ein ambitioniertes Ziel, in gut zwei Monaten werden wir sehen, ob es erreicht werden konnte.

Bild: Dingwall. Foto von Peter Reynolds

Exklusiv: Bericht vom EBRA Bourbon-Tasting in Wien

Dass sich Bourbon immer größerer Beliebtheit auch in unseren Regionen erfreut, merken wir von Whiskyexperts auch an den ständig steigenden Zugriffszahlen auf Artikel zu diesem Thema. Leider ist es im deutschen Sprachraum noch immer etwas schwierig, an etwas ausgefallenere Abfüllungen zu gelangen.

Zumindest für Wien und für einen Abend gab es allerdings Abhilfe: Die EBRA veranstaltete am Samstag in der österreichischen Hauptstadt ein ganz besonderes Bourbon und Rye – Tasting, bei dem wir von Whiskyexperts ebenfalls anwesend waren.

Wer ist nun die EBRA? Hier ein Zitat von der Website des Vereins:

Die European Bourbon and Rye Association, kurz EBRA, ist ein Verein nach Schweizer Recht und hat als Ziel amerikanische Whiskeys bekannter zu machen und eine Plattform für Liebhaber dieser Whiskeys zu bilden. Der Verein organisiert für seine Mitglieder und neugierige Gäste mehrere internationale Tastings im Jahr.

Das Tasting startete um 19 Uhr im 5. Wiener Gemeindebezirk, wie auf dieser Einladung angekündigt:

2016-Wienertasting

Verkostet wurden neun Abfüllungen, darunter auch Spezialabfüllungen der EBRA und alle durchaus kräftige Vertreter ihrer Gattung (nur zwei davon waren unter 50%). Damit konnte man einen sehr schönen Überblick über handwerklich herausragende Vertreter amerikanischen Whiskeys gewinnen. Zuvor konnte man sich noch bei ausgezeichnetem Essen für das Kommende stärken.

Ein Blick in den Tastingraum
Ein Blick in den Tastingraum

Nach einem Bulleit Bourbon als Einstieg, der mithalf, die Sinne auf die geschmackliche Intensität des amerikanischen Whiskeys vorzubereiten, ging es gleich in medias res:

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Der zehnjährige Bulleit, der mittelfristig auch nach Europa kommen soll, gefiel als rundere und dichtere Ausgabe des normalen Bulleit. Lediglich im Finish wirkte er eine Spur zu alkoholisch.

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Der Larceny 92 Proof vermittelte den Eindruck des heftigen alkoholischen Abgangs noch deutlicher – bis dahin konnte er aber mit Weichheit und Honignoten punkten.

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Der Wild Turkey, der speziell für EBRA abgefüllt wurde, zeigte die alte Charakteristik von Wild Turkey mit mehr Holz und viel Süße sowie einem schönen, langen Abgang. In der Nase begann er mit Pappkarton und Champignons, zeigte dann aber rasch deutliche Süße.

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Die ersten drei Whiskeys sind aufgetischt und werden verkostet und kritisch bewertet

Weiter ging es zu Whiskey Nummer vier:

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Fast bei allen Teilnehmern des Tastings unter den Top 3: Der Maker’s Mark Cask Strength. Ein komplexer, ständig changierender Whiskey mit fruchtigen Noten wie Marille oder Papaya, dazu angenehme Süße durch den Weizen und einem tollen Finish.

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Der Knob Creek Single Barrel mit 60% war eigentlich vornehmlich eine laute und ungestüme Variante des normalen Knob Creek, ohne diesem Neues hinzuzufügen.

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Aus der George Dickel Distillery stammte der Tennessee Whiskey, der extra für die EBRA abgefüllt wurde. In der Nase gebuttertes Popcorn, am Gaumen Pfirsich und ein wunderbar sanftes, aber langes Finish – dieser Whiskey wusste durch seine Andersartigkeit zu begeistern und zählte bei viele Gästen zu den Lieblingen des Abends.

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Der nächste Whiskey war eine ausgesprochene Rarität und so nirgendwo im Handel zu beziehen: Ein sechsjähriger Corn Whiskey (99% Mais, 1% Gerste) aus Indiana. Extreme Süße am Gaumen und ein sehr langes, speicheltreibendes Finish kennzeichneten ihn – die 67.25% Alkohol konnte man eigentlich nur an diesem wirklich bemerken. Er ruht übrigens nach wie vor im Fass und wird wohl erst in ca. 2 Jahren endgültig abgefüllt.

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An ihm scheiden sich die Geister: Für manche ist der Elijah Craig Barrel Proof (im Tasting das Batch mit 68.5%) nur mehr holzig, für andere der Inbegriff des Bourbon-Geschmacks. Auch bei ihm war der Alkohol gut eingebunden.

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Ein würdiger Abschluss des Abends war der im Weinfass nachgereifte Corn-Whiskey, ebenfalls eine EBRA-Abfüllung. Eine harmonische Komposition süßer Geschmäcker, ein Dessert zum Abschluss und bei den meisten Teilnehmern an Platz 1 gereiht.

Die Verkostung endete erst knapp nach Mitternacht, und sie hat gezeigt, wie viel Vielfalt und Qualität im Bourbon steckt. Die EBRA hat diese Vielfalt als Botschafter nach Wien gebracht (und bringt sie auch in andere Nachbarländer) – wir wollen auf jeden Fall beim nächsten EBRA-Tasting in unserer Nähe wieder dabei sein und Neues aus den USA entdecken.

Video: The Balvenie über Handwerkskunst (Teil 3)

Die dritte Folge der Videoserie von Balvenie über Handwerkskunst ist vor kurzem erschienen, und wie angekündigt bringen wir diese nach ihrer Veröffentlichung bei uns auf der Site als Sonntagsvideo.

Chefkoch Michel Roux Jr. besucht diesmal Naine Woodrow in ihrer berühmten Töpferei in Clapham, um mit ihr darüber zu reden, was die Kunstfertigkeit in ihrem Beruf so besonders macht. Wie schon in den letzten beiden Folgen wird dann gekonnt der Bogen zur Handwerkskunst bei Balvenie geschlagen – begleitet von schönen und eindrucksvollen Bildern, die diese jeweils 8 Minuten sehenswert machen – hier bei uns oder auf Youtube.

Thrillist: 13 Fakten über Bulleit, die Sie vielleicht noch nicht kannten

Bulleit Bourbon und Bulleit Rye haben nicht nur rasch die Bars der Welt für Cocktails erobert, sie genießen unter Fans amerikanischer Whiskeys auch „neat“ einen guten Ruf. Thrillist hat nun 13 weniger bekannte Fakten über die Marke von Diageo zusammengesucht und in einer Liste veröffentlicht. Darin finden wir zum Beispiel, dass der Bourbon einen hohen Rye-Anteil enthält, dass der größte amerikanische Markt Kalifornien ist – und einige andere nützliche und weniger nützliche Fakten.

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SZ: Irland oder Schottland? Reine Geschmacksfrage

Lesestoff für das Wochenende gefällig? In der Süddeutschen finden Sie einen Artikel über die ewige Konkurrenz von schottischen und irischen Whisk(e)ys, von Bourbon oder Whisky aus Japan, wenn es um persönliche Präferenzen geht. So, wie es eingefleischte Fans von Scotch gibt, so lassen andere nichts über ihre Iren kommen oder über die amerikanischen Abfüllungen. Dabei, so der Tenor des Artikels, haben alle Spielarten des Wassers des Lebens ihre Vorzüge:

Man kann sich das wirklich sehr leicht merken, mit einer einfachen Eselsbrücke: Aus Irland (Ireland) und Amerika kommen Whiskeys, die sehr weich sind. Whiskys mit Torf oder Rauch im Aroma gibt es hingegen nur in Schottland – weit und breit kein „e“ in Sicht. Auch nicht in „Japan“ – ein Land aus dem immer mehr hervorragende Whiskys stammen. Wenn man also einen weichen Whiskey trinken möchte, kann ab hier kaum mehr etwas schiefgehen.

Ganz nebenbei erfährt man im Artikel, wie der Tumbler als Whiskyglas entstanden ist und was das mit der Prohibition zu tun hat.

Der Artikel ist flott geschrieben, daher unsere Leseempfehlung, auch wenn er nicht von viel Tiefgang geprägt ist.

 

PR: Neuer Whisky von J.B.G. Münsterländer Whisky (mit Tasting Notes)

Auch am Wochenende versorgen wir Sie mit den neuesten Informationen über Whisky – aus Schottland und aus aller Welt. So gibt es heute Neues über deutschen Whisky zu berichten. Die Gutsbrennerei Geuting hat uns über eine neue Abfüllung in einer Presseaussendung informiert, und wir geben diese Informationen gerne an Sie weiter:

Die Gutsbrennerei Geuting präsentiert ihre neue Whiskyabfüllung

Mit Hingabe und viel Liebe zum Detail ist es dem Team unserer Brennerei wieder einmal gelungen, einen einzigartigen Whisky auf den Weg zu bringen.

Aus drei neuen Fässern aus amerikanischer Weißeiche, wurden unterschiedliche Whiskydestillate zu einem einzigartigen Whisky vermählt.

Vier Jahre reifte im Fass Nr. 40 ein Single Malt Destillat, im Fass Nr. 49 ein Single Grain Destillat und im Fass Nr. 50 eine Kombination aus Single Malt und Single Grain Destillaten auf dem Gutshof unserer Familie im ehemaligen Getreidelager.

Zwischen den fast 200 Jahre alten Mauern des Gebäudes war der Whisky kaum Temperaturschwankungen ausgesetzt und konnte in Ruhe reifen.

Die gelungene Komposition der Fässer macht unseren Münsterländer Whisky unverwechselbar.

Die Abfüllung ist auf 1142 Flaschen limitiert und kostet 42 Euro.

Tasting Notes

Nase:
Malzig, fruchtig, feine Holznote

Geschmack:
Malzig, fruchtig, würzig nach Muskat, feine Holznote

Abgang:
Mild

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Whisky Bewertungsbogen für Tastings von Hertie

Von Hertie, dem deutschen Online-Kaufhaus, haben wir eine Mail erhalten, die einen zweiseitigen Whiskybewertungsbogen vorstellt, mit dem man seine Tastings ausführlichst(!) notieren und kommentieren kann. Laut Angaben von Hertie wurde der Bewertungsbogen von deren Azubis entworfen. Hier die Mail:

Sehr geehrte Damen und Herren,

unser Azubi-Team hat DIESEN BEWERTUNGSBOGEN erstellt. Für private, wie auch öffentliche Whiskytastings, bietet der Bewertungsbogen alles, um das „Wasser des Lebens“ fachgerecht zu bewerten. Da unser Azubi-Team sehr viel Energie in das Projekt gesteckt hat, sind wir motiviert, unseren Bewertungsbogen weiterzuempfehlen. Wir würden uns freuen, wenn auch Sie auf den Bewertungsbogen auf Ihrer Website hinweisen und/oder auf Ihrer Facebookseite teilen würden.

Ist hiermit gemacht :-).

Serge verkostet: Braeval oder Braes of Glenlivet

Braeval oder Braes of Glenlivet – wie man die Speyside-Destillerie nennt, ist eine Frage der Zeit. Vor 1995 nannte sie sich Braes of Glenlivet, danach dann Braeval, um Verwechslungen mit Glenlivet zu vermeiden. Beide Namen kann man auf den Flaschen unabhängiger Abfüller finden, auch wenn die ältere Schreibweise immer seltener benutzt wird.

Serge Valentin verkostet heute drei Abfüllungen aus der Destillerie, darunter eine von Samaroli, eine des österreichischen Bottlers Single Cask Collection und eine von Douglas Laing. Alle drei bekommen ganz passable Wertungen, wobei Douglas Laing die Nase vorne hat…

  • Braeval 1994/2015 (45%, Samaroli, cask #165657, 240 bottles): 85 Punkte
  • Braeval 17 yo 1997/2015 (54.7%, The Single Cask Collection, bourbon hogshead, cask #126677, 269 bottles): 85 Punkte
  • Braeval 25 yo 1990/2015 (57.3%, Douglas Laing, XOP, refill hogshead, DL ref 11008, 9 bottles): 88 Punkte

Bild: Braeval Destillerie, Foto von Iain Macaulay, CC-Lizenz

Exklusiv: Bilder aus der Eden Mill Distillery

Die in unseren Breiten noch weithin unbekannte Eden Mill Distillery liegt nicht weit von der Universitätsstadt St Andrews entfernt an der Mündung des Flusses Eden in die Nordsee. Sie ist (neben Daftmill und Kingsbarns) die dritte produzierende Whisky-Destillerie in der schottischen Council Area Fife. Gegründet wurde sie im Jahr 2014 von Paul Miller. An derselben Stelle befand sich von 1810 bis 1860 schon einmal eine Whisky-Destillerie namens Seggie. Sie musste später einer 2008 geschlossenen Papiermühle weichen, in deren Überresten, die zum Teil noch von der Seggie Distillery stammen, das künftige Besucherzentrum der Eden Mill Distillery entstehen soll. Wolfgang F. Rothe, Autor des Buches „Wasser des Lebens, Einführung in die Spiritualität des Whiskys“ hat vor kurzem die Eden Mill Distillery besucht und uns die folgenden Fotos, die er aufgenommen hat, zur Verfügung gestellt. Eine größere Version des Bildes erreichen Sie durch Anlicken.

Ein Video der Destillerie und Brauerei können Sie hier bei uns sehen…

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PR: Glenturret mit drei neuen Abfüllungen für Deutschland

Vom Bremer Spirituosen Contor haben wir eine Pressemitteilung zu drei Abfüllungen erhalten, die nun auch auf dem deutschen Markt erhältlich sind. Hier die Informationen für Sie:

Schottlands älteste aktive Brennerei „THE GLENTURRET“ präsentiert
drei neue Abfüllungen für den deutschen Markt

The Glenturret setzt der schottischen Whiskytradition und dem jahrhundertealten Handwerk mit ihrer neuen Range an Single Malt-Editionen gleich drei Denkmäler auf einmal.

Gemeinsam mit dem neuen Generalimporteur Bremer Spirituosen Contor präsentiert man nun auch für den deutschen Markt die drei neuen Abfüllungen „Sherry Cask“, „Triple Wood“ und „Peated“.

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Die Glenturret-Destillerie befindet sich am Fluss Turret in Perthshire in den mittleren schottischen Highlands. Die Brennerei wurde 1775 gegründet und gilt als ein absoluter Geheimtipp unter Whisky-Kennern. Traditionelle Methoden und Rohstoffe, Handarbeit in allen Prozess-Abschnitten, kleine Produktionsmengen und eine großartige Whisky-Leidenschaft seit über 240 Jahren sind das geschmackvolle Geheimrezept der ältesten noch produzierenden Whiskybrennerei Schottlands.

Die drei neuen Single Malt Editionen (jeweils 70cl, 43% Vol.) sind ab Mitte April im ausgesuchten Fachhandel in Deutschland erhältlich.

The Glenturret – By hand and by heart since 1775

Seit über 500 Jahren gilt Schottland als die einflussreichste Whiskyregion der Welt. Nicht umsonst zählen die schottischen Single Malts und Blends seit jeher zu den besten Whiskys der Welt.

Für The Glenturret, als älteste aktive Whiskybrennerei Schottlands, ist die traditionelle Herstellung von Hand nicht nur eine historische Verantwortung, sondern eine echte Herzensangelegenheit, die Tag für Tag umgesetzt und voller Leidenschaft gelebt wird.

Aus der traditionellen Handwerkskunst, die über 240 Jahre von einer Generationen an die nächste weitergegeben wurde, entsteht so eine einzigartige Range an intensiven Single Malts mit unterschiedlichen geschmacklichen Schwerpunkten: Sherry Cask, Triple Wood und Peated.

Nur das Ergebnis zählt – The Glenturret verzichtet bewusst auf Altersangaben

Aus Leidenschaft, Erfahrung und handwerklichen Fähigkeiten entstehen großartige Whiskys. Ein guter Single Malt glänzt aufgrund intensiver Aromen, Komplexität und einer perfekten Balance. Die Angabe eines Reifealters auf der Flasche kann zwar als ein Geschmacksindikator dienen, ist jedoch noch längst kein Garant für ein perfektes Ergebnis.

Perfektion wird bei The Glenturret nicht in Jahren gemessen, sondern in Geschmack!

Aus diesem Grund verzichtet die Brennerei ganz bewusst auf Altersangaben und konzentriert sich auch in Zukunft auf das Wesentliche: handwerkliche Herstellung, kleine Produktionsmengen und Auswahl der besten Rohstoffe, Herstellungs- und Reifemethoden.

Auf den Geschmack kommt es an

Jeder Genießer besitzt ein individuelles Geschmacksprofil und entwickelt daraus bestimmte Vorlieben. Dies entsteht grundsätzlich unabhängig vom Preis oder Alter eines Whiskys. Die drei Editionen lassen sich optisch sehr leicht am farblich unterschiedlichen Etikettendesign unterscheiden und stehen für die beliebtesten Stilrichtungen des traditionellen Single Malt Scotch Whisky:

Sherry Edition: Burgundfarbenes Etikett. Reifung u.a. in spanischen Sherryfässern für eine würzige Süße und eine weiche, perfekt eingebundene Eichennote.

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Triple Wood Edition: Waldgrünes Etikett. Die Kombination aus ehemaligen Sherryfässern aus amerikanischer sowie europäischer Eiche und amerikanischen ex-Bourbonfässern ergibt eine einzigartig intensive und perfekt eingebundene Eichennote.

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Peated Edition: Mitternachtsblaues Etikett. Die intensive Rauchnote stammt von der gemälzten und über Torffeuer getrockneten Gerste. Die Peated Edition verkörpert nicht nur einen grundsätzlich sehr beliebten Whisky-Stil, sondern vor allem auch den ursprünglichen Stil der Glenturret-Brennerei seit 1775.

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The Glenturret, älteste aktive und zudem eine der kleinsten Brennereien des Landes, macht seit 1775, was sie am besten kann – die traditionelle Herstellung von schottischem Whisky, von Hand und mit Herz!

Die unverbindlich empfohlenen Preise der Abfüllungen:

The Glenturret „Triple Wood“  in der 0,7-Liter-Flasche, 43,0 % Vol.; UVP: 54,90 Euro
The Glenturret „Sherry Cask“  in der 0,7-Liter-Flasche, 43,0 % Vol.; UVP: 54,90 Euro
The Glenturret „Peated“  in der 0,7-Liter-Flasche, 43,0 % Vol.; UVP: 54,90 Euro