Ein kurzer, aber sehr informativer Bericht über die im Bau befindliche Quiet Man Distillery in Derry (Nordirland) ist in Derry Now erschienen – zusammen mit einem Bild, das den Renovierungsfortschritt des für die Destillerie vorgesehenen Gebäudes zeigt (und auf das wir aus Copyright-Gründen nur verweisen, es aber nicht selbst bringen können).
43 Arbeitsplätze soll die Destillerie nahe der geschichtsträchtigen Peace Bridge in Derry schaffen (acht in der Destillerie, 35 für Guides, im Café etc.), und man hofft, nach 20 Monaten Bauzeit im Sommer 2018 mit der Produktion beginnen zu können. Dann rechnet man mit 32.000 Besuchern jährlich, für die es natürlich auch ein eigenes Besucherzentrum geben wird.
Insgesamt 12 Millionen Pfund wird das Projekt kosten, für das momentan noch um die finale Baugenehmigung, zusätzlich zu den Renovierungsarbeiten, angesucht wird.
Informationen zu Alkoholgehalt und Nährwerten pro üblicher Portion, dies wird demnächst auf den Flaschenetiketten von Johnnie Walker Red Label zu lesen sein, und später auch bei jeder Marke, jeder neuen Sorte und jeder neuen Verpackung. Dies teilte uns das Unternehmen Diageo heute in ihrer Pressemitteilung mit, welche wir hier mit Ihnen teilen:
Hamburg, 12.10.2016 – Das Unternehmen Diageo wird seine Flaschenetiketten und Verpackungen zukünftig mit Informationen zu Alkoholgehalt und Nährwerten pro üblicher Portion ergänzen. Johnnie Walker ist die erste der globalen Diageo-Marken, die mit der neuen Kennzeichnung versehen wird. Im Frühherbst beginnt die Produktion der neuen Flaschenetiketten für Johnnie Walker Red Label, dem weltweit meistgekauften Scotch Whisky, sowie dessen weltweiter Versand in verschiedene Märkte, darunter auch Deutschland und Österreich. Bis Ende des Jahres sollen bis zu 30 Millionen neu etikettierte Flaschen Johnnie Walker Red Label in den Regalen stehen. Auf jeder Flasche und jeder Verpackung finden die Kunden nun neben den Responsible-Drinking-Symbolen klare Angaben zum Alkoholgehalt und zum Nährwert pro Getränk. Insgesamt werden jährlich circa 115 Millionen Flaschen Johnnie Walker Red Label produziert und weltweit ausgeliefert.
Die überarbeitete Kennzeichnung der Etiketten entspricht den neuen Standards für Verbraucherinformationen von Diageo, den „Diageo Consumer Information Standards (DCIS)“. Diageo geht damit einen weiteren Schritt im Rahmen seiner Bemühungen um einen verantwortungsvollen Alkoholkonsum und unterstreicht seine Ansicht, dass ein moderater und verantwortungsvoller Alkoholgenuss Teil eines ausgeglichenen Lebensstils sein kann. Mit Hilfe der neuen Verbraucherhinweise auf den Produkten möchte Diageo seinen Konsumenten die notwendigen Informationen zur Verfügung stellen, um selbst zu entscheiden, ob und in welcher Menge sie ein alkoholisches Getränk konsumieren möchten. Ivan Menezes, Vorstandschef von Diageo, sagt hierzu: „Wir glauben, dass jeder die bestmöglichen Informationen zur Verfügung haben sollte, um eine bewusste Entscheidung darüber treffen zu können, was er oder sie trinkt: Dies schließt auch Portionsangaben zu Alkoholgehalt und Nährwerten ein. Johnnie Walker ist eine unserer größten globalen Marken, was bedeutet, dass diese neue Kennzeichnung Millionen von Menschen mit eindeutigen Informationen zum Inhalt ihrer Gläser versorgen wird – auf eine Art und Weise, die sie sofort verstehen.“
Die Entwicklung der neuen Standards für Verbraucherinformationen (DCIS) basiert auf einer umfassenden Studie mit mehr als 1.500 Konsumenten weltweit. Die Teilnehmer der Studie gaben an, dass zu viele Informationen, speziell in kleiner Schrift, verwirrend wirken und so schnell in Nichtbeachtung enden können. Jedoch wurde über alle Märkte hinweg der Wunsch nach einer prägnanten und sichtbaren Kennzeichnung deutlich. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass die Konsumenten Informationen zum Alkoholgehalt, der Kalorienanzahl pro Getränk, dem Zuckergehalt, Allergenen und den Angaben zur Qualität und Herstellung des Produktes präferieren.
Basierend auf diesen Ergebnissen verpflichtet sich das Unternehmen Diageo in Zukunft jede Marke, jede neue Sorte und jede neue Verpackung mit einer einheitlichen Kennzeichnung zu versehen: Responsible-Drinking-Symbole, Hinweise zur Onlineplattform DRINKiQ.com, Angaben zum Alkoholgehalt und dem Nährwert pro Drink sowie zu Allergenen. Somit sind die Informationen, die durch verständliche und aussagekräftige Symbole dargestellt sind, für die Konsumenten leicht zugänglich. Carolyn Panzer, Leiterin der Abteilung Nachhaltigkeit und Verantwortung bei Diageo, betont: „Die neue Strategie ist einfach und klar – vor allem aber basiert sie auf dem Willen der Kunden. Es gibt kein Getränk, das den Alkoholgenuss nach Maß sicherstellt – letzteres ist eine Einstellung und eine Gewohnheit. Aus diesem Grund sehen wir uns dazu verpflichtet, Informationen zum Alkoholgehalt anzubieten, die es jedem einzelnen erlauben, die Alkoholmengen in unterschiedlichen Getränken – egal ob Gin oder Whisky – auf einen Blick zu vergleichen. Existierende Kennzeichnungen auf den meisten Produkten spiegeln nicht den tatsächlichen Alkoholkonsum von Menschen wider und erschweren es den Verbrauchern daher zu verstehen, wie viel Alkohol in ihrem Lieblingsgetränk oder ihrem Glas ist.“
Mit dieser Maßnahme ist Diageo ein Vorreiter innerhalb der Industrie und unterstreicht sein Engagement für die Aufklärung über Alkoholgehalt und portionsbedingte Nährwerte. Hierzu hat das Unternehmen auch eine Onlineplattform, die sich ganz dem Thema „Verantwortungsvoller Alkoholgenuss“ widmet: www.DRINKiQ.com
Von Brown-Forman Deutschland erhielten wir heute eine Pressemitteilung zum Auftritt von Jeff Arnett, 7. Master Distiller von Jack Daniel’s, beim Bar Convent Berlin 2016. Wir veröffentlichen diese in voller Länge:
Jeff Arnett, Master Distiller der Markenikone JACK DANIEL’S, bereicherte im Rahmen der weltweiten Feiern zum 150. Jubiläum der Jack Daniel Distillery den BCB-Auftritt von Brown-Forman Deutschland. Mit Einblicken in die Welt von American Whiskey faszinierte er das Fachpublikum und führte gemeinsam mit internationalen Bar Teams seine Vielfalt vor. Bartender konnten sich beim BCB die letzten Plätze des erstmalig von Brown-Forman Deutschland aufgelegten Programms „Master of American Whiskey“ sichern.
American Whiskey – Tradition & Revival amerikanischer Cocktailkultur
Der Boom hält an: Mit über 44 Prozent Marktanteil in Deutschland (Quelle: unabhängige Marktforschung, MAT August vs. Vorjahr, Wert) hat American Whiskey Scotch weit hinter sich gelassen. Jeff Arnett brachte bei seinem Vortrag auf dem BCB auf den Punkt, was Bartender und Konsumenten begeistert: American Whiskey steht für ehrliche Handwerkskraft, Authentizität und höchste Qualitätsansprüche. Die Vorgaben sind streng: Nur Whiskey, der in den USA hergestellt ist und in neuen Fässern aus ausgeflammter amerikanischer Weißeiche reift, darf sich American Whiskey nennen. Besonders bei Bartendern beliebt ist seine Vielseitigkeit: Im Gegensatz zu Scotch eignet sich American Whiskey mit seinem milderen Geschmack hervorragend für Cocktails. Super Premium Qualitäten wie JACK DANIEL’S Single Barrel oder Woodford Reserve geben Cocktails eine extra exklusive Note. Internationale Bar Teams, u.a. aus der Savoy Bar, London, Lux Bar und Herzog, München oder Titty Twister, Paris erzählten ihre persönliche JACK Story und zelebrierten vor großer Publikumsmenge ihren American Whiskey Cocktail Favoriten mit JACK DANIEL’S oder Woodford Reserve.
„Master of American Whiskey“ – Start mit 150 Teilnehmern
Das Interesse der Bartender ihr Wissen über das Erbe und die Herkunft, die Herstellung, Unterschiede und die Cocktailkultur von American Whiskey auszubauen und Experten der Kategorie zu werden, ist enorm. Nick Theurer, Premium Account Manager Brown-Forman Deutschland und Gabriel Daun, Bar Manager Gekkos Bar in Frankfurt, gaben Einblicke in das neue Programm „Master of American Whiskey“ von Brown-Forman Deutschland: Bartender erhalten die Chance sich in drei Modulen bis zum „Master of American Whiskey“ zu qualifizieren. Die letzten Plätze für die Teilnahme wurden beim BCB vergeben. Ein Wiedersehen mit Jeff Arnett gibt es im April 2017. Er sowie Chris Morris, Master Distiller von Woodford Reserve, empfangen die Teilnehmer im letzten Modul des Programms dort, wo American Whiskey seinen Anfang nahm. Vor 150 Jahren gründete Jack Daniel in Lynchburg, Tennessee, die Jack Daniel Distillery. Der zweite Destillerie Besuch: die Woodford Reserve Distillery in Kentucky, wo unter Chris Morris in bester Handwerkskunst der erstklassige Bourbon Woodford Reserve Distiller’s Select hergestellt wird. Heute ergänzt man das Gute von damals mit Konsumentenwünschen, die der Zeitgeist mit sich bringt: Als Antwort auf die steigende Nachfrage der Konsumenten nach Rye Whiskey komplettiert seit September 2016 Woodford Reserve Kentucky Straight Rye das American Whiskey Portfolio von Brown-Forman Deutschland. Die JACK DANIEL’S Markenfamilie rund um den Klassiker JACK DANIEL’S Old No. 7 ist um JACK FIRE gewachsen. Alles immer getreu der Maxime von Jack Daniel, der sich Brown-Forman als Treiber der Kategorie American Whiskey bis heute verpflichtet: „Every day we make it, we’ll make it the best we can.“
American Whiskey Cocktail mit Woodford Reserve Orange County – Herzog, München
40 ml Woodford Reserve
20 ml Lime juice
20 ml Honey
20 ml Zirbenschnaps
10 ml Calamansi Vinegar
1 pinch Cubeb pepper
Erneut finden wir auf der Website des Whisky-Clubs Fränkische Schweiz einen interessanten Beitrag. Dieses Mal porträtiert Patrick Grasser den fränkischen Bäckermeister Josef Kraus, der schon seit einigen Jahren seine Leidenschaft für schottischen Whisky mit seinem Back-Handwerk verknüpft. In traditioneller Handarbeit stellt er seinen eigenen Whisky-Lebkuchen her, welchen er auch bei seinen Schottland-Reisen mit im Gepäck hatte und die Schotten mit diesem begeistert. Der Fan von Highland Park und Ardbeg variiert bei den Whiskys, die er für seinen Lebkuchen verwendet. In diesem Jahr fiel die Wahl auf den Laphroaig 10 yo. Die Kombination dieses kräftigen, rauchigen Islay-Whiskys mit einem eher süßen Lebkuchen mag sich ein wenig befremdlich anhören. So findet Patrick Grasser „die rauchigen Whiskynoten beim ersten Bissen ungewohnt“. Doch das Zusammenspiel der süßen, fruchtig-herben Geschmacksnoten und dem kräftigen Aroma des Laphroaig führt zu einem begeisternden Geschmackserlebnis.
Zuversicht sieht anders aus. Der Fachverband der schottischen Whisky-Industrie bittet recht eindringlich in seinem heutigen Statement, die britische Regierung möge mit verschiedenen außereuropäischen Märkten Freihandelsabkommen abschließen, um so den Scotch Whisky als wichtigste Exportindustrie zu unterstützen.
Als wichtigste Märkte mit langfristigem Potenzial werden natürlich und vor allem Indien genannt, aber auch China und Mercosur, der „Gemeinsame Markt Südamerikas“, werden aufgezählt. Auch Angola, Kenia, Nigeria, Birma und Vietnam als „schnell wachsende Schwellenmärkte mit Potenzial“ werden konkret benannt sowie auch Australien und Thailand, welche bereits etablierte Märkte sind, auf denen jedoch noch Wachstum möglich sei.
Im Moment profitiert die schottische Whisky-Industrie noch von den bestehenden EU-Handelsabkommen. Ob dies auch noch nach dem noch zu klärenden Brexit sein wird, ist ungewiss und für einen Industriezweig, der so von seinen Exporten abhängig ist, existentiell.
Am Dienstag Abend startete die BBC ihre Serie „Scotch! The Story of Whisky“. In ihr untersucht David Hayman den Zustand der schottischen Whisky-Industrie, und wie es um deren vorherrschende Rolle steht. Und ohne große technische Trickserei, zu der wir Sie auch nicht verleiten möchten, war und ist sie für uns Festland-Europäer nicht zu sehen. Wir sind darauf angewiesen, dass die Episoden auf den Video-Portalen im Internet zur Verfügung gestellt werden.
Der erste Teil ist nun auf Youtube verfügbar, allerdings nicht auf dem offiziellen Kanal der BBC. Wir hoffen, dass die BBC uns Nicht-Briten die Möglichkeit erlaubt, an dieser Serie teilzuhaben. Sollte die BBC in ihrem Kanal diese Serie anbieten, werden wir natürlich den Link entsprechend ändern.
Nachtrag am 24.10.: Das von uns verlinkte Video ist auf Youtube nicht mehr verfügabr, allerdings hat die BBC nun dieses in ihrem Kanal zur Verfügung gestellt. Unsere Links sind deshalb aktualisiert.
Für seine Verkostungs-Serie der Special Releases auf Whiskyfun verweilt Serge Valentin heute noch ein wenig auf Islay, begibt sich allerdings Richtung Norden zur Brennerei Caol Ila. Auch in diesem Jahr ist die Sonderabfüllung unpeated. So richtig warm er wird mit diesem Whisky nicht, magere 75 Punkte gibt er ihm. Dass Whiskys von Caol Ila, sei es als Destillerie-Abfüllung oder von unabhängigen Abfüllern, durchaus eine sehr hohe Qualität zu bieten haben, beweisen die parallel von ihm verkosteten Bottlings.
Die heutige Caol Ila-Session in der Zusammenfassung:
Caol Ila 12 yo (43%, OB, +/- 2016) 85 Punkte
Caol Ila 18 yo (43%, OB, +/-2016) 87 Punkte
Caol Ila 15 yo 2000/2016 (61.5%, OB, Special Release) 75 Punkte
Caol Ila 19 yo 1996 (55.3%, Kingsbury, sherry hogshead, cask #800, 242 bottles, +/-2016) 91 Punkte
Caol Ila 2007/2015 (51.2%, Beacon Spirits, 168 bottles) 87 Punkte
Caol Ila 36 yo 1980/2016 (52.3%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 210 bottles) 85 Punkte
Caol Ila 34 yo 1982/2016 (60.1%, Cadenhead, Small Batch, 2016) 93 Punkte
Auch heute gibt es wieder eine neue Abfüllung aus der Highland-Destillerie Knockdhu. anCnoc 35 yo erscheint in der zweiten Auflage, mit einigen Unterschieden zur ersten. Dieses Mal reifte der Whisky ausschließlich in Ex-Bourbon Barrels (bei der ersten Ausgabe kamen auch Sherry Fässer zum Einsatz). Abgefüllt wurde er erneut ohne Kühlfilterung und Färbung, nur 670 Flaschen werden weltweit erhältlich sein. Geändert hat sich allerdings der Preis dieses „premium single malt Scotch whisky“. Die UVP wird bei The Spirits Business mit £ 500 angegeben, das sind rund £ 300 mehr, als die erste Ausgabe vor vier Jahren gekostet hat.
Seit mehr als zwei Jahren versucht Diageo, ihren Single Grain mit sehr großem Aufwand und recht wenig Erfolg auf dem Markt zu etablieren (wir berichteten). Als ein Grund wurde der sicherlich hohe Preis des Haig Club ausgemacht. Aus diesem Grund wurde eine günstigere Alternative entwickelt, der Haig Club Clubman. Er ist eher zum Mixen gedacht und soll ein jüngeres Publikum erreichen, auch mit Hilfe einer 2,5 Millionen Pfund teuren Launchkampagne (auch darüber berichteten wir).
Seit heute ist der zur Kampagne gehörende TV-Spot zu sehen, in Großbritannien im Fernsehen, für alle anderen auf Youtube. Im Video mit dem Titel „Make Your Own Rules“ werden verschiedene Regeln des Whisky-Trinkens aufgezählt und mit dem Haig Club Clubman gebrochen. Mit von der Partie ist auch wieder David Beckham, der seit der Markteinführung des Haig Club diese Marke bewirbt:
Im Sommer haben wir bereits einmal über eine Cofaidh-Abfüllung von Sebastian Büssing berichten können (ein Whisky mit einem Kaffeefass-Finish) – jetzt haben wir seine Pressemitteilung über den Abschluss der Cofaidh-Serie mit einem irischen Whiskey erhalten. Hier sind alle Informationen für Sie:
Der Irish Cofaidh Whiskey – Der letzte Whisk(e)y aus der Kaffeefass Finish Trilogie
Mit dem Irish Cofaidh endet die Cofaidh (Gälisch für Kaffee) Trilogie, der Single Cask Whisk(e)ys in Fassstärke, die in einem Kaffeefass von Sebastian Büssing gefinished worden sind.
Mit satten 60,8% kommt der Irish Cofaidh in die Flasche. Er ist wie seine Vorgänger, der Cofaidh und der Cofaidh Peated, wieder auf 48 Flaschen á 0.2L limitiert und wurde per Hand abgefüllt.
Der Ursprungswhiskey hat sich durch das Finish im Kaffeefass wieder deutlich geändert. In der Farbe wieder deutlich intensiver und im Geschmack sehr rund, mit Kaffee-, Schokoladen- und würzig-fruchtigen Aromen gepaart mit Vanille kann der Irish Cofaidh überzeugen.
Die 0.2L Flasche liegt bei 29,90€ zzgl. Versand und kann bei Sebastian Büssing via PN über Facebook oder via Email: sb@derfloh.com bestellt werden.
Es wird vorerst der letzte Whisk(e)y aus dem Kaffeefass in limitierter Anzahl sein.
Aber die nächsten Projekte stehen schon bald an: Ein Whisky aus einem Ex-Ciderfass und zur Whisky’n’more in Bochum wird es einen limitierten Messewhisky mit einem Schwarzbierfassfinish geben.
Man darf also weiterhin gespannt sein, was da noch kommen wird.
Alle Jahre wieder zur Weihnachtszeit gibt es im Einzel- und Fachhandel verschiedene Spirituosen in speziellen Geschenkverpackungen. In ihrer heutigen Pressemitteilung stellt Beam Suntory Austria ihre diesjährigen Angebote vor. Diese Pressemitteilung teilen wir mit Ihnen hier fast ungekürzt:
Wien, 12. Oktober 2016. Vom klassischen Kentucky Straight Bourbon über rauchig-torfigen Single Malt bis hin zu exquisitem Cognac – die hochwertigen Geschenkverpackungen von Beam Suntory bieten für jeden Geschmack das passende Weihnachtsgeschenk. Neben erlesenen Spirituosen verfügen die Geschenkverpackungen über einzigartige Zugaben, die die jeweiligen Besonderheiten hervorheben: Whisky-Tumbler und Nosinggläser für stilechten Genuss, Eiskugelformen und Rezeptkarten für perfekte Longdrinks. Ob Jim Beam Double Oak mit erlesenem Kristall-Tumbler, rauchiger Laphroaig Quarter Cask mit Nosingglas oder Courvoisier VSOP mit Champagner–Schalen – alle Sets sind ab diesem Herbst im Einzel- oder Fachhandel erhältlich und sorgen für eine ganz besondere Weihnachtszeit.
Bourbon
Jim Beam Kentucky Straight Bourbon: Ein echter Klassiker seit über 220 Jahren
Jim Beam Kentucky Straight Bourbon Whiskey vereint Qualität, Tradition und Leidenschaft. Seinen vollen und milden Geschmack erhält er dank der längeren Reifezeit von vier Jahren. Ab Oktober gibt es die Geschenkedition mit limitiertem Designglas. Das Besondere an dem Glas ist das Original Zitat von Fred Noe, dem Ur-Urenkel von Jim Beam und Master Distiller in 7. Generation. Der Rezeptvorschlag im Inneren erleichtert Profis sowie Hobby-Barkeepern das Nachmixen eines erfrischenden Jim Beam Lime Splash. Dafür ein Glas mit Eis und Jim Beam füllen und die dreifache Menge Zitronenlimonade hinzufügen. Einen Spritzer Limettensaft hinzugeben, mit einer Limettenscheibe garnieren, fertig ist der Longdrink.
Unverbindliche Preisempfehlung: 14,99-15,99 Euro.
Jim Beam Apple: Ein überraschend erfrischendes Geschmackserlebnis
Jim Beam Apple ist die perfekte Mischung von Bourbon, abgerundet mit einer leichten, erfrischenden Apfelnote. Nach dem erfolgreichen Markteintritt im vergangenen Jahr, gibt es das Produkt ab Oktober auch als exklusive Geschenkedition. Neben einer 0,7-Liter-Flasche enthält das Set ein Longdrink-Glas, das sich ideal zum Genuss des erfrischenden Signature Drinks Jim Beam Apple & Tonic eignet. Dafür ein Glas mit Eis füllen, Jim Beam Apple hinzufügen und mit der dreifachen Menge Tonic Water auffüllen. Eine Apfel- oder Zitronenscheibe gibt dem Longdrink den letzten Schliff.
Unverbindliche Preisempfehlung: 14,99-15,99 Euro.
Jim Beam Honey: Echter Honig für süße Genussmomente
Der neueste Trend aus der Whiskey-Welt: extra große Eiskugeln. Durch ihre Form schmelzen sie langsamer und verwässern so nicht den Drink – ideal also, um Jim Beam Honey eiskalt und pur zu genießen. Für alle, die sich davon selbst überzeugen möchten, gibt es ab Oktober das Jim Beam Honey Geschenkset mit innovativer Eiskugelform und Rezeptvorschlag. Neben dem Pur-Genuss lässt sich der Longdrink Jim Beam Honey & Ginger Ale einfach zu Hause nachmixen. Dafür Jim Beam Honey und dreimal so viel Ginger Ale zusammen mit einem Spritzer Bitters in ein Glas mit Eis geben und zum Schluss mit einer Zitronenscheibe garnieren.
Unverbindliche Preisempfehlung: 14,99-15,99 Euro.
red STAG by Jim Beam: Ein Bourbon der anderen Art
red STAG kombiniert den unverwechselbaren Jim Beam Geschmack mit dem Aroma der Schwarzkirsche. So treffen ausgeprägte fruchtige Aromen auf die Bourbon-typischen Vanille-Noten und überraschen mit einem einzigartigen Geschmackserlebnis. Ab Oktober ist die red STAG by Jim Beam Geschenkedition mit innovativer Eiskugelform und Rezeptvorschlag erhältlich. Wer den Longdrink red STAG Ginger & Lime schnell nachmixen will, gibt red STAG in ein Glas mit Eis und fügt einfach die dreifache Menge Ginger Ale hinzu. Zum Garnieren des Signature Drinks eignet sich eine Limettenspalte.
Unverbindliche Preisempfehlung: 14,99-15,99 Euro.
Jim Beam Devil’s Cut: Intensives Aroma aus dem Fassholz extrahiert
Wenn Bourbon reift, verdunstet ein kleiner Teil – der „Angel’s Share“. Aber ein kräftigerer Bourbon bleibt im Holz gefangen. Das ist der Devil’s Cut, der dank eines einzigartigen Verfahrens aus dem Fassholz extrahiert wird. Jim Beam Devil’s Cut ist ein markanter und vollmundiger Bourbon und besticht mit einem komplexen Charakter aus Eichenaromen mit einer weichen Vanille-Note. Wer ihn aus einem stilechten Tumbler-Glas genießen oder verschenken möchte, trifft mit diesem Geschenkset genau die richtige Wahl. Egal ob pur, auf Eis oder als Longdrink – seine intensiven Aromen überraschen selbst Bourbon-Kenner.
Das Set ist ab Oktober erhältlich.
Unverbindliche Preisempfehlung: 17,49-19,99 Euro.
Jim Beam Double Oak: Zweifach gereift für ein doppeltes Geschmackserlebnis
Jim Beam Double Oak reift zweifach in neu ausgeflammten Eichenfässern. Der längere Kontakt mit dem Eichenholz ergibt einen intensiven und komplexen Bourbon, der gleichzeitig ausgewogen im Geschmack ist. Zeitlos, elegant und ein Garant für stilechten Genuss ist der exklusive Kristall-Tumbler, der in dem neuen Geschenkset enthalten ist. Ebenfalls in der Geschenkverpackung enthalten ist ein praktischer Rezeptvorschlag zum Nachmixen des Signature Drinks Jim Beam Double Oak Fashioned. Er besteht aus 6 cl Jim Beam Double Oak, 4 Spritzern Cocktailbitter, 2 Zuckerwürfeln und einer Zitronen- sowie einer Orangenzeste. Das Geschenkset ist ab Oktober erhältlich.
Unverbindliche Preisempfehlung: 21,99-24,99 Euro.
Maker’s Mark – das „mild-süße“ Geheimnis
In Maker’s Mark steckt echtes Handwerk: In der ältesten noch betriebenen Bourbon- Destillerie der Welt werden die Flaschenetiketten noch per Hand gedruckt und gestanzt und jede einzelne Flasche wird von Hand in rotes Wachs getaucht – das unverwechselbare Qualitätssiegel von Maker’s Mark. Der Bourbon schmeichelt dem Gaumen, denn statt mit herbem Roggen wird er mit rotem Winterweizen hergestellt. Zu dem exklusiven Geschenkset gehören zwei edle Tumbler, in dem sich das Aroma von Maker’s Mark so richtig entfalten kann.
Unverbindliche Preisempfehlung: 27,00-30,00 Euro.
Single Malts und Irish Whiskeys
Laphroaig Quarter Cask: Die Nr. 1 unter den getorften Single Malts
Von der rauen schottischen Insel Islay stammend, polarisiert diese Ikone unter den Single Malts. Seine intensiven Torfnoten sind einzigartig und sorgen auch bei eingefleischten Whisky-Fans für konträre Meinungen. Genau in diesen unverwechselbaren Geschmacksnoten liegt sein einzigartiger Charakter – nicht zuletzt ist Laphroaig die Nr. 1 unter den getorften Single Malts. Für alle Fans gibt es ab sofort ein edles Geschenkset mit zwei von drei hochwertigen Nosing-Gläsern mit echten, unverkennbaren Laphroaig Sprüchen zum Sammeln, Verkosten und Trinken.
Unverbindliche Preisempfehlung: 35,00-40,00 Euro.
Bowmore 12 Jahre: Der Single Malt aus den berühmten No. 1 Vaults
Bowmore 12 Jahre stammt nicht nur aus der ersten Destillerie der renommierten Insel Islay, sondern auch aus dem ältesten schottischen Whiskylagerhaus: den berühmten No.1 Vaults. Die kühle, salzige Meeresluft und eine Lagerung über 12 Jahre unter dem Meeresspiegel verleihen Bowmore 12 Jahre ein ganz besonderes Aroma. Der getorfte Single Malt vereint Anklänge von Heidekraut und Honig mit einer rauchigen Torfnote und einem langanhaltenden, feinen Nachklang. Als Geschenkset inklusive hochwertigem Nosing-Glas ist er ab sofort erhältlich.
Unverbindliche Preisempfehlung: 32,00-35,00 Euro.
The Ardmore Legacy: Der perfekte Einstieg in die Welt der torfigen Malts
The Ardmore ist tief verwurzelt mit seiner Heimat, den schottischen Highlands. Zur Trocknung der Gerste verwendet die Brennerei ausschließlich Highland-Torf aus der Region. Dieser verleiht The Ardmore Legacy eine angenehm leichte Rauchnote – perfekt geeignet sowohl für Einsteiger als auch Kenner rauchigtorfiger Single Malts. Ab sofort ist der Highland Single Malt mit dem Geschmack cremiger Vanille, rauchiger Holzkohle und süßem Honig als Geschenkedition erhältlich. Neben der 0,7-Liter-Flasche enthält das Set einen außergewöhnlichen Tumbler mit Adler in Kupferoptik, der symbolisch für die nach der Destillerie benannten Adler steht. Diese schweben noch heute majestätisch über der Brennerei in den schottischen Highlands.
Unverbindliche Preisempfehlung: 20,00-25,00 Euro.
Connemara: Der einzige getorfte Irish Whiskey
Er ist mild wie ein Ire und rauchig wie ein Schotte: Connemara Single Malt Whiskey aus der gleichnamigen Region im Westen Irlands. Ab sofort ist der wunderbar ausgeglichene Single Malt im edlen Geschenkset mit einem Nosing-Glas für die private Verkostung zu Hause erhältlich. Ob pur, auf Eis oder mit einem Tropfen Wasser entfaltet Connemara ein reichhaltiges, rauchiges Aroma mit einem Hauch von Honig, Malz und süßen Früchten.
Unverbindliche Preisempfehlung: 25,00-30,00 Euro.
Auchentoshan American Oak: Ideal für Trendsetter
Ganz nach dem Motto „distilled different“ ist Auchentoshan der einzige schottische Single Malt, der dreifach destilliert wird. Dadurch erhält er seinen einzigartigen zugänglichen Geschmack mit Noten von Vanille, Kokos und weißen Pfirsichen. Das aktuelle Geschenkset bietet neben der 0,7-Liter-Flasche eine Emaille-Tasse wie sie aktuell unter Top-Barkeepern in den Metropolen der Welt eingesetzt wird. Mit Hilfe des beiliegenden Rezeptbuchs lässt sich damit der Signature Drink Auchentoshan & Ale perfekt kreieren.
Unverbindliche Preisempfehlung: 32,00-35,00 Euro.
Kilbeggan: Geheimtipp unterm Weihnachtsbaum
Der Irish Whiskey Kilbeggan wird bereits seit 1757 in der gleichnamigen ältesten lizenzierten Whiskey-Destillerie der Welt hergestellt. Er gilt seit jeher als bestgehütetes Whiskey-Geheimnis Irlands. Der aus der meist ausgezeichneten Destillerie der grünen Insel stammende Whiskey ist zweifach destilliert, schmeckt daher besonders mild und vereint harmonische Noten von Pfirsichen, Karamell, Vanille, Mandel-Nougat und Malz. Mit dem Geschenkset können Sie ab sofort Irlands feinsten Whiskey in einem hochwertigen Whiskey Tumbler entdecken.
Wir verlieren ein klein wenig die Übersicht. Denn laut dem Frontier Magazine gibt es eine neue Abfüllung der AnCnoc Peaty Collection. Nach Peatlands, Tushkar, Rutter, Flaughter, Cutter, Rascan, Stack und Barrow müsste dies die neunte leicht getorfte Abfüllung aus der Brennerei Knockdhu sein. Aber ganz sicher sind wir uns da nicht.
Abgefüllt mit 46 Vol. % und als Small Batch, setzen die Inver House Distillers mit ihrer Marke AnCnoc weiter auf den globalen Travel Retail Markt. AnCnoc Rùdhan in der Ein-Liter-Flasche soll 64,99 € kosten und ab Mitte Oktober im Travel Retail erhältlich sein.
Der in Glasgow ansässige Whisky Blender und unabhängige Abfüller Hunter Laing, so berichtet heute Herald Scotland, konnte im letzten Geschäftsjahr 20 % weniger Gewinn erzielen. Zwar stieg der Umsatz ganz leicht an (von 6,4 Mio. £ auf £ 6,5 Mio. £), jedoch konnten nicht die gewünschten Margen erzielt werden.
Hunter Laing, geführt von Stewart Laing und seinen Söhnen Andreas und Scott und nicht zu verwechseln mit Douglas Laing, investierte im vergangenen Jahr allerdings auch in ein neues Lager in East Kilbride und in die erste eigene Brennerei Ardnahoe auf Islay (wir berichteten). Hier sollen die Arbeiten im Februar/März des nächsten Jahres beginnen. Und auch in den eigenen Whisky-Bestand wurde investiert. So wird der Wert der Lagerbestände auf 6,1 Mio. £ geschätzt, im letzten Jahr wurde dieser mit nur 4,8 Mio. £ taxiert.
Insgesamt bleibt Finanzdirektor David Armour recht entspannt. Der anstehende und noch nicht definierte Brexit bereite ihm zwar leichte Sorgen, der Verkauf in die USA und in den Fernen Osten sei wahrscheinlich höher als der nach Europa. Und obwohl Hunter Laing bereits ihren Whisky in mehr als 60 Länder exportieren, gibt es noch neue Märkte, die erschlossen werden, so zum Beispiel Südamerika.
Es ist Herbst, die Blätter fallen von den Bäumen und es gibt einen neuen Lagavulin 12 yo. So beginnt Serge Valentin seine heutige Verkostung der diesjährigen Special Releases von Diageo, und wir gehen davon aus, dass die Verkostungen der weiteren Bottlings in den nächsten Tagen auf Whiskyfun folgen werden.
Der Einstieg ins heutige Tasting ist der 2016er Lagavulin Distillers Edition vorbehalten. Während hier die Nase sehr überzeugen kann, findet Serge diese Abfüllung nicht Lagavulin genug. Ganz anders sieht es bei dem Special Release aus. Dies sei eine der diesjährigen Must-Buys, neben dem Kilkerran 12. Ein deutliches Statement!
Die heutige Lagavulin-Verkostung in der Übersicht:
Lagavulin 2000/2016 ‚Distillers Edition‘ (43%, OB, lgv 4/505) 83 Punkte
Lagavulin 12 yo ‚Special Release 2016‘ (57.7%, OB) 93 Punkte