Dass das Zusammenwachsen zweier Kulturen befruchtend wirken kann, wissen wir aus der Geschichte – ebenso wie den Umstand, dass das nicht immer friktionsfrei und ohne Konfliktpotential abläuft. Diese Erfahrung muss momentan auch Beam Suntory machen, glaubt man den Worten von Takeshi Niinami, dem CEO der Suntory Holdings Ltd. In einem Artikel auf Newsmax spricht er davon, dass der Merger auch 20 Monate nach der Übernahme eine Herausforderung bedeutet. Die Szene mit Bill Murray aus „Lost in Translation“ hätte durchaus einen realen Hintergrund, meint Takeshi Niinami.
Das liegt vor allem, so Niinami, an den unterschiedlichen Arbeitskulturen der Betriebe. Westliche und japanische Angestellte hätten einfach andere Karrierepläne und auch Abgeltungssysteme. Während Japaner zum Beispiel ihrem Unternehmen meist treu blieben, würden die amerikanischen Angestellten in der Regel nach drei bis fünf Jahren ein Unternehmen verlassen, falls sich ihnen in ihm keine besseren Karrieremöglichkeiten böten.
Die beiden Arbeitswelten zusammenzubringen würde sicherlich noch drei bis vier Jahre dauern und die Konzentration des Konzerns auf diesen Vorgang erfordern – man würde sich daher bei neuen Anschaffungen zunächst einmal zurückhalten.
Im Blog über Essen und Trinken des Financial Express können Sie heute einen Artikel über eine der interessantesten und kleinsten Craft Distilleries in Amerika lesen – sicher aber eine der ältesten: Die Destillerie von Präsident George Washington in Vermont. Er gründete sie, kurz nachdem er das Präsidentenamt verließ. Sie war dann um 1790 die größte Whiskeydestillerie in Amerika (mit fast 50.000 Liter im Jahr) und produziert heute wieder, allerdings gerade einmal knapp 10.000 Liter.
Portrait von George Washington
Der Artikel führt durch die bewegte Geschichte der Destillerie und erzählt über die Anstrengungen, die Anlage zu restaurieren und als historische Touristenattraktion wieder in Betrieb zu nehmen.
Und wenn Sie wissen wollen, wie und warum drei berühmte Schotten in der Destillerie George Washingtons Single Malt machten, dann finden Sie hier unseren Artikel dazu.
Bernd Girrach ist der Regisseur des Videos „Auf Schottlands Whisky-Routen„, das im Dezember im SWR zu sehen war und auf der Website des Senders nun abrufbar ist. 45 Minuten lang begleitet der Film Eugen Kasparek aus Berlin auf seiner Reise durch Schottland und bringt uns wirklich traumhafte Bilder über das Land und das Wasser des Lebens:
Eugen Kasparek ist ein Meister des Geschmacks. Er verkauft erlesenen Whisky und veranstaltet Tastings in Berlin. Einmal im Jahr reist er nach Schottland, um die Menschen hinter der Spirituose zu treffen. Der Film begleitet Eugen auf seiner Reise in die Welt des schottischen Nationalgetränks. Sie führt über die Whisky-Inseln Islay und Skye, durch die schottischen Highlands und nach Glasgow, wo der reinste Whisky höchste Preise erzielt. Die Hebriden-Insel Islay ist die Whisky-Insel schlechthin. Eugen besucht zwei der acht Destillerien und sieht, wie der Whisky gemacht wird. Er ist dabei, als Torf aus dem Moor gestochen wird. Das pflanzliche Brennmaterial gibt dem Insel-Whisky die rauchige Note.
Wir wünschen viel Vergnügen mit dem Video auf der Website des SWR. Zusätzlich gibt es dort auch eine schöne Bildergalerie mit zwei Dutzend Aufnahmen…
Es freut uns immer, wenn bei Serge Valentin auch Grains auf dem Plan seiner Verkostungen stehen – mit ausreichendem Alter haben diese fast ausschließlich durch das Fass bestimmten Whiskys ihre Qualitäten.
Heute geht es bei Serge um Invergordon, eine der bekanntesten Grain Distilleries, und er hat sich vier Abfüllungen daraus vorgenommen, darunter auch eine vom österreichischen Abfüller Single Cask Collection:
Invergordon 27 yo 1988/2015 (51.3%, Maltbarn, bourbon, 132 bottles): 79 Punkte
Kirsch Whisky informiert in einer Presseaussendung über die Eimverk Distillery in Island (wir haben schon 2014 über sie berichtet), die auch einen Young Malt herstellt, der später einmal ihr erster Whisky werden wird. Wir bringen die Pressemitteilung in den für Whiskyfreunde relevanten Teilen:
Der preisgekrönte Flóki Icelandic Young Malt ist ab sofort über Kirsch Whisky erhältlich
Wer an Island denkt, denkt zunächst erstmal an die schroffe Natur der arktischen Insel, die weltberühmten heißen Quellen und atemberaubende Geysire – nicht aber an hochwertige Spirituosen. Doch wer nun glaubt, Island hätte in dieser Hinsicht nichts zu bieten, liegt falsch. Seit 2009 stellt die familiengeführte Eimverk Distillery edle Spirituosen aus 100% natürlichen, isländischen Zutaten her. Die Spitzenprodukte, unter anderem der Flóki Icelandic Young Malt, sind ab sofort auch in Deutschland über Kirsch Whisky erhältlich.
Neben einem Gin stellt die Eimverk Distillery seit einiger Zeit zudem den Flóki Icelandic Young Malt her – ebenfalls eine Premiere auf der Insel im Nordatlantik. Auch er wird aus 100% isländischer Gerste hergestellt – aufgrund der kalten isländischen Sommer wird 50% mehr Gerste benötigt als bei einem vergleichbaren Produkt aus Schottland. Geschmacklich bietet der Flóki Icelandic Young Malt eine ausgewogene Kombination aus angenehmer Würze in Kombination mit süßlichen Honig-Vanillearomen.
Mit dem Flóki Icelandic Young Malt der Eimverk Distillery bietet Kirsch Whisky ein einzigartiges Premiumprodukte an, das jeden Spirituosen-Enthusiasten überraschen und begeistern wird. Ab Ende des Jahres erhält die kleine isländische Spirituosenfamilie noch Zuwachs in Form des Flóki Icelandic Single Malt Whiskeys.
Der Flóki Icelandic Young Malt ist zum UVP von 59,90 € erhältlich. Wiederverkäufer können die Produkte direkt bei Kirsch Whisky beziehen.
Wir haben jetzt eine gute und eine schlechte Nachricht für Motörhead-Fans. Und etwas, was vielleicht nach der schlechten Nachricht Trost spendet.
Die Gute: Die Motörhead Limited Edition: Special Jack Daniel’s Selected Single Barrel Whiskey kostet 99 Dollar pro Flasche (was zwar selbst für einen Single Barrel Whiskey ein stolzer Preis ist, aber für ein wirkliches Sammlerstück eben nicht so – und schon ein Hinweis auf den Trost).
Die Schlechte: Single Barrel bedeutet leider eine extrem beschränkte Verfügbarkeit – es gibt nur 288 Flaschen davon. Weltweit. Und damit kann man sich wahrscheinlich den Besitz einer solchen Flasche abschminken. Denn sie ist sowieso schon ausverkauft, berichtet metalinjection.com.
Und dort berichtet man auch das, was Trost spenden könnte: Bei der Limited Edition scheint es sich um eine inoffizielle und nicht von Jack Daniel’s oder Motörhead lizensierte Aktion der Atlantic City Bottling Company zu handeln. Was wahrscheinlich aber der Sammlerlust wenig schaden wird. Wir hoffen für die Alantic City Bottling Company, dass das mit den Rechteinhabern akkordiert war – sie finden so etwas nämlich in der Regel wenig erbaulich…
Aber ein Bild können wir Ihnen noch zeigen. Wenigstens.
Nein, das ist keine Selbsthilfegruppe, sondern unsere Bezeichnung für torfig/rauchige Whiskys, die um ihre Herkunft ein Geheimnis machen (manchmal ein großes, manchmal ein kleines). Solche rauchigen Whiskys haben in der Regel den Vorteil, günstiger am Markt angeboten zu werden – und das Verlangen nach Rauch ganz gut zu stillen. Manche davon sogar in höchster Qualität.
Serge Valentin verkostet heute auch eher seltenere Vertreter dieser Gattung, also Sonderabfüllungen, die nicht häufig anzutreffen oder schon vergriffen sind. Aber auch neue Abfüllungen von Sansibar oder Liquid Treasures sind darunter. Hier also die Probanden und ihre Wertungen:
Braw Scot 10 yo (100 US proof, OB, unblended pot still Scotch whisky, USA, +/-1960): 93 Punkte
Islay Malt 6 yo 2009/2015 (52.7%, Liquid Treasures, Port cask): 83 Punkte
Islay Malt 8 yo 2007/2015 (53.1%, Sansibar, S Spirit Shop, bourbon, 120 bottles): 87 Punkte
West Islay 2003/2013 (60.8%, Svenska Eldvatten, barrel, cask #882, 120 bottles): 92 Punkte
The Eriskay 18 yo (58.1%, Eriskay ltd., single malt, +/-1995): 89 Punkte
Mit Whisky lässt sich jede Menge Geld verdienen. Oder auch nicht. Auf jedes erfolgreiche Whisky-Unternehmen kommt sicherlich zumindest eines, das gescheitert ist – mit Bomben und Granaten oder auch einfach still und heimlich.
Wie zieht man nun aber ein erfolgreiches Whisky-Business auf? Dieser Frage versucht ein neu erschienener Artikel auf BBC.com nachzugehen, und er tut dies mit Hilfe von Leuten, die bereits im Business Fuß gefasst haben und es eigentlich wissen sollten. Das wären zum Beispiel Anthony Wills von Kilchoman, Stuart Nickerson von The Shetland Distillery Company oder Douglas Clement von Kingsbarns.
Was diese Leute zu sagen haben, über die Kosten, den Return on Investment, den möglichen Gewinn pro Flasche und die Geduld und den langen Atem, den es im Geschäft braucht, ist lesenswert und interessant und gibt Einblick in die Wirklichkeit des Produzierens von Whisky.
Wie so jedes Ding hat auch das Whisky-Business seine zwei Seiten, und garantiert ist nur eines: es braucht sowohl jede Menge Arbeit als auch das gewisse Quentchen Glück, um etwas erreichen zu können.
Wolfgang F. Rothe (* 1967) ist Doktor der Theologie und des Kirchenrechts. Er wurde 1996 zum katholischen Priester geweiht und ist als Seelsorger in München tätig. Unter den Liebhabern und Kennern vor allem schottischen Whiskys ist er auch als „Whisky-Vikar“ bekannt. Von ihm stammt ein neues Buch über Whisky: „Wasser des Lebens“, um dessen kurze Vorstellung er uns ersucht hat – eine Bitte, der wir gerne nachkommen, ist doch das Thema interessant.
Das Buch von Rothe beleuchtet, neben Infos zum Whisky selbst, die Spiritualiät, die man im Wasser des Lebens entdecken kann. Wie das zu verstehen ist, erläutert der kurze Klappentext des Buches:
Whisky wird von alters her als „Wasser des Lebens“ bezeichnet – ein Begriff, der ursprünglich aus der Bibel stammt. Tatsächlich ist Whisky mehr als nur ein Getränk oder Genussmittel: Mit Bedacht und in Maßen genossen ist er beinahe so etwas wie eine flüssige Predigt, da er die Fülle und Vielfalt der Schöpfung ebenso wie die Zuwendung des Schöpfers zum Menschen mit allen Sinnen erfahrbar zu machen vermag. „Whisky-Vikar“ Wolfgang F. Rothe schlägt in diesem Buch den Bogen von den Ursprüngen des Whiskys im iro-schottischen Mönchtum über dessen Herstellung, Auswahl und Verkostung bis hin zu einer ebenso sinnenfreudigen wie lebensbejahenden christlichen Alltagsspiritualität.
Das Buch mit 160 Seiten, erschienen im eos-Verlag, ist sowohl im Fachhandel als auch bei Amazon um knapp 20 Euro erhältlich.
Jede Menge hat sich in Irland getan, was neue Destillerien betrifft. Der Boom wird auch von den Zahlen getragen: Über 18% mehr haben die irischen Anbieter im Jahr 2015 verkauft, wie heute bekanntgegeben wurde – ein sattes Plus, das natürlich Begehrlichkeiten weckt. Während in Schottland die Getränkegiganten ihre Ausbaupläne teilweise auf Eis gelegt haben, baut und plant man auf der grünen Insel allerorten neue Destillerien. So viele, dass man durchaus auch mal den Überblick verlieren kann.
Abhilfe schafft da eine Slideshow von The Spirits Business, in der die zehn interessantesten neuen irischen Destillerien vorgestellt werden. Hier werden die Destillerien in Bild und Wort vorgestellt. Ein guter Artikel, um sich schnell den Überblick zu verschaffen (Unser Titelbild zeigt die schon 2014 eröffnete Tullamore Dew Distillery).
Von den Veranstaltern der Finest Spirits ’16 in München haben wir eine Presseaussendung zur Messe erhalten, die wir Ihnen hier in den whiskyrelevanten Teilen präsentieren:
Back to pure!
Das Festival der feinsten Spirituosen lädt wieder ein in seine heiligen Hallen
München im Januar 2016 – Im letzten Jahr feierte die FINEST SPIRITS ihr 10-jähriges Jubiläum. An dieses glorreiche Wochenende knüpfen wir auch in diesem Jahr an. Mit zahlreichen Newcomern, altbewährten Genussbrennereien, waghalsigen Neuheiten, geliebten Klassikern und Experten aus aller Welt. Vom 19. bis 21. Februar 2016 wird das MVG-Museum München wieder zum Pilgerziel für alle Spirituosenfans.
BACK TO PURE: WODKA IS CALLING
Eine der vielseitigsten Spirituosen– nicht nur beim Mixen, stilistisch oder in der Schreibweise, sondern auch in der Herstellung. Traditionsgemäß hat sich die FINEST SPIRITS spannenden Themen verschrieben, die entweder jung, frisch und trendy– oder scheinbar bekannt und buchstäblich in aller Munde sind. Und in diesem Jahr heißt dieses Thema ganz klar Wodka.
Aber nicht nur um Wodka dreht sich die FINEST SPIRITS. Nein. Dieses Festival bietet mehr! Es gewährt ein Eintauchen in die Welt der feinsten Spirituosen rund um den Globus – reichhaltig, anders, vielfältig!
CAMINNECI WINE SPIRIT PARTNER
bietet seit über 10 Jahren ein innovatives Sortiment an internationalem Whisky und hochwertigen schottischen Spezialitäten. Auch in diesem Jahr haben Andrea Caminneci & das DramTeam wieder viel Neues mit dabei: Direkt aus Schottland von Speyside Distillers stammen die Whiskys der „Spey“ Serie , die in München ihre o zielle Deutschland Premiere haben werden. Und die absolute Neuheit (nicht nur am Stand): Die erste italienische Whiskydestillerie PUNI Destillerie. Das Familienunternehmen verwendet ausschließlich regionale
Produkte, die von der Genuss- und Lebensqualität Italiens flüstern. Im Jahr 2015 war es dann endlich so weit: The Italian Malt Whisky ist zum ersten Mal im Handel erhältlich. Neue Abfüllungen aus den C&S Dram Serien sind genauso am Start wie die Über ieger – Whiskys von Kavalan aus Taiwan, die bierfassgelagerten Tropfen von Säntis aus der Schweiz oder Shetland Reel Gin von der nördlichsten Destille Schottlands und die beliebten Crisps von Mackie‘s of Scotland. Destillenprominenz aus Schottland, Italien und der Schweiz ist natürlich auch dabei!
CAMPARI DEUTSCHLAND
eines der führenden Spirituosen-Unternehmen in Deutschland und eine Tochtergesellschaft der Gruppo Campari, begleitet die FINEST SPIRITS seit 2011. Auch in diesem Jahr begeistert Campari mit einer vielversprechenden Auswahl aus dem herausragenden Marken-Portfolio: The Balvenie, Girvan Patent Still, Hudson, Kininvie, Monkey Shoulder, Glen Grant, Wild Turkey, Tullamore D.E.W. und Appleton Estate zieren den Stand und laden zum Verkosten ein. Und auch Glenfiddich ist wieder mit dabei. Jeder Glen ddich Single Malt ist ein Ausdruck höchster Perfektion, hergestellt mit außergewöhnlicher Sorgfalt. Vom charakteristischen 12 Jahre alten Whisky bis hin zu Raritäten, Vintage-Whiskys und Sonderabfüllungen – Glenfiddichs Whisky genießt weltweit einen erstklassigen Ruf für seine verlässlich hohe Qualität.
DIAGEO
Der weltweit führende Anbieter internationaler Premium- Spirituosen unterstützt das Festival schon seit Beginn. In diesem Jahr sind unter der Dachmarke World Class die Marken Mortlach, Cardhu, Singleton, Talisker, Johnnie Walker, Bulleit, Don Julio, Grand Marnier, Jinzu, Ketel One, Ron Zacapa und Tanqueray No. TEN am Start. Neben dem neuen Dalwhinnie Winters Gold werden verschiedene Raritäten o en im Ausschank sein. Außerdem ist eine Deutschlandpremiere geplant. Die Kollegen der „Whiskey Union“ präsentieren Boxing Hares und Smoky Goat. Die Besucher dürfen sich zudem als Besonderheit auf die Verkostung von Grand Marnier Cordon Rouge freuen. Thomas Plaue, Markenbotschafter und Spirituosenexperte, freut sich auf den Austausch am Stand.
PERNOD RICARD
Deutschland präsentiert in diesem Jahr vordergründig ihre Prestige Selection. Im Gepäck haben sie aber ein reiches Marken-Sortiment: The Glenlivet, Aberlour, Strathisla, Longmorn, Chivas Regal, Ballantine’s, Scapa, Royal Salute, Jameson, Mitchell’s Yellow Spot und Green pot, Midleton, Red Breast, Powers, Paddy, Havana Club, Absolut Elyx, Plymouth & Beefeater Gin, Martell Cognac und Avion Tequila laden zum Verkosten ein. Beratend zur Seite stehen den Besucher die Pernod Ricard Experten: Christian Balke (Brand Ambassador Havana Club), Axel Klubescheidt (Brand Ambassador Absolut), die Jameson und Beefeater Activation Managers, sowie Experten aus dem Innen- und Außendienst.
FINEST SPIRITS 2016
19. – 21. Februar 2016
MVG Museum, Ständlerstraße 20, München
ÖFFNUNGSZEITEN
Freitag 19.2. | 16 – 23 Uhr
Samstag 20.2. | 14 – 22 Uhr
Sonntag 21.2. | 13 – 19 Uhr
EINTRITTSPREISE
Das Tagesticket kostet 20 Euro. Im Eintrittspreis enthalten sind mehrere Verkostungs- Coupons der Premiumpartner und der Bustransfer von/ nach Giesinger Bahnhof.
Nur im Travel Retail wird es die beiden limitierten Ausgaben des Ballantine’s 21yo Signature Oak Edition geben – und die erste davon ist bereits in ausgewählten Duty Free Shops erhältlich (wir haben im Oktober vorab berichtet): Ballantines 21yo European Oak Edition. Die American Oak Edition wird in einigen Monaten folgen.
Der Ballantine’s 21yo Signature Oak Edition – European Oak ist mit 40% abgefüllt und kostet ca. 220 Euro.
Um das Erscheinen der ersten Ausgabe zu feiern, hat Ballantine’s beim international anerkannten koreanischen Bildhauer Lee Sam Woong eine Skulptur in Auftrag gegeben, die in einem Video gemeinsam mit dem Blend vorgestellt wird, berichtet Hypebeast. Ein schöner Film von knapp über drei Minuten ist es geworden, und wir stellen ihn hier für Sie vor – er ist wie üblich auch auf Youtube zu sehen.
Sie nennen es den „first flash-produced whiskey“ und ihre Destillerie sieht eher aus wie ein Versuchslabor, aber sie schwören darauf, dass ihr Produkt wie ein 20 Jahre im Fass gelagerter Rye-Whiskey schmeckt: Théron Regnier und Wynn Sander stellen mit dem Rattleback Rye eine kleine Revolution im Whiskey-Business vor.
Théron Regnier und Wynn Sander haben keinen Hintergrund in der Destillerieszene, sondern waren früher Finanzberater und Veteran der US-Airforce, beide allerdings mit einer Passion für Whiskey. Sie fanden, dass es keinen leistbaren, aber gut gealterten Rye am Markt gab, den man zum Mixen und pur Trinken verwenden kann. Und sie machten sich auf die Suche nach Menschen, die mit ihnen dieses Problem lösen wollten, berichtet LA Weekly.
Fündig wurden sie in der Lost Spirits Destillery in Montery, die mit einer Anlage namens THEA einen Rum in sechs Tagen reifen ließen. Dieses Verfahren, bei dem laut den Beteiligten „Eiche, Alkohol und Energie – und sonst nichts“ eingesetzt wird, wird nun auch beim Rattleback Rye angewendet werden. Man wird zusätzlich in der Maschine mittels eines „American South Protocols“ das Klima des Südens simulieren und damit den Rye im Turboverfahren altern lassen – THEA machts möglich.
Schmeckt man einen Unterschied zum natürlich gereiften Rye Whiskey? „Sicher“, meint Regnier, aber auch zwischen natürlich gereiften Ryes gäbe es genügend und größere Unterschiede. Er sei jedenfalls zuversichtlich, dass der Konsument das Produkt annehmen werde.
Neugierig darauf sind wir natürlich auch (auch wenn wir glauben, dass Zeit ein durchaus essentieller Bestandteil eines Whiskyrezepts ist), und wir werden versuchen, Rattleback einmal zu probieren und unsere Erfahrung dann mit Ihnen teilen…
Ein halbes Dutzend Abfüllungen aus Bowmore – das ist das Lineup der Verkostung von heute bei Serge Valentin. Und alle können mit durchaus ansehnlichen Wertungen punkten:
Bowmore 17 yo 1996/2013 (49.8%, The Whisky Agency with LMDW and Spirits.com.tw, Jam Session #1, hogshead, cask #960051, 172 bottles): 89 Punkte
Bowmore 12 yo 2003/2015 (49.6%, Liquid Treasures, bourbon barrel): 87 Punkte
Images of Islay 1995/2013 ‚Round church of Bowmore‘ (53.2%, Malts of Scotland, 178 bottles): 86 Punkte
Bw5 (50.2%, Speciality Drinks Ltd, Elements of Islay, 2015): 90 Punkte
Bowmore 12 yo 2003/2014 (58.1%, Cadenhead, wine cask, burgundy wood, 270 Bottles): 88 Punkte
Bowmore 1982/2004 (45%, Samaroli, Coilltean, casks #1011-1062-1071): 84 Punkte
Bild: Bowmore Distillery. Bildrechte bei Etienne Kientzler