Heute geht es bei Serge Valentin um Glenfarclas – und um verschiedenste neue und ältere Abfüllungen. Mit dabei: der £511.19s.Od Family Reserve, der nicht nur bei Serge auf etwas Skepsis stößt (78 Punkte ist für einen Glenfarclas wahrlich kein Lorbeerkranz) – und der Sieger der Malt Maniacs Awards 2015 im Ultra Premium Segment (auch bei Serge mit der besten Note). Schön, dass es auch ein Standard in die Verkostung geschafft hat (der Glenfarclas 25yo), und noch schöner, dass es zwei Abfüllungen (2007 und 2015) sind, die sich damit gut vergleichen lassen:
Glenfarclas £511.19s.Od Family Reserve’ (43%, OB, 2015): 78 Punkte
Es sind nicht gerade die erfreulichsten Nachrichten, mit denen wir heute den News-Tag beginnen: Laut einem Bericht auf Whiskycast hat Chivas nun offiziell Gerüchte bestätigt, dass Longmorn im Frühjahr einen No Age Statement Whisky namens „Longmorn The Distiller’s Choice“ auf den Markt bringen wird. Gleichzeitig war zu erfahren, dass der beliebte 16jährige Longmorn vorläufig vom Markt genommen wird, weil die Bestände nicht mehr für eine komplette Marktabdeckung reichen.
Während das Unternehmen eine ersatzlose Streichung des Longmorn 16yo dementierte, spekuliert man auf Whiskycast darüber, dass Longmorn das gleiche Schicksal ereilen könnte wie es beim Glenlivet 12yo der Fall war: Manche Märkte werden nur mehr mit dem alterslosen Whisky bedient (so wie zum Beispiel Deutschland), andere haben den 12yo sehr wohl noch in den Regalen.
Der Longmorn 16 (er war übrigens unser Whisky des Monats September 2015 – warum, das können Sie hier nachlesen) wird, so die Sprecherin des Unternehmens, in unveränderter Stärke (48%) und mit neuer Verpackung wieder auf dem Markt erscheinen, und zwar noch 2016. Darüber, ob mit der neuen Verpackung auch ein neuer Preis vorgestellt wird, darf spekuliert werden.
stv.tv aus Schottland berichtet, dass die Destillerie Glencadam wegen Überflutung sperren musste. Die anhaltenden Unwetter in Schottland haben zu großflächigen Überschwemmungen geführt und vor allem in der Speyside zu schweren Schäden. Und Entwarnung kann leider noch nicht gegeben werden – im Gegenteil: Die Behörden haben neue Warnungen herausgegeben
Ein ausführlicher Beitrag zur Unwettersituation in Schottland findet sich hier bei stv – ein Video von der Lage bei Glencadam ist auf der Facebookseite von stv zu finden.
Amerikanische Whiskeys boomen – langsam schaffen sie es auch bei uns, ihren zweitklassigen Ruf abzulegen und auch unter Freunden des Single Malts Beachtung zu finden. Das finden wir gut, denn in der Bandbreite der verschiedenen Whiskyarten haben sie durchaus ihren Platz und sind eine Bereicherung – wenn man weiß, wo man das Besondere finden kann.
Auch zu diesem Zweck sind die Verkostungen von Serge Valentin, die über den schottischen Tellerrand hinausblicken, immer recht hilfreich. Seine Verkostung von amerikanischen Whiskeys heute fördert nämlich einige Perlen zu Tage, die man zum Teil auch bei uns erhalten kann.
Bis auf die letzte Abfüllung: die ist 1863 destilliert und 1913 abgefüllt 🙂
Hier die Whiskeys und ihre Wertungen:
Cut Spike 2 yo ‚Batch 001‘ (43%, OB, single malt, USA, Nebraska, +/-2014): 87 Punkte
Elijah Craig 12 yo ‚Small Batch‘ (47%, OB, Kentucky straight bourbon, +/-2015): 85 Punkte
Coppersea ‚Green Malt Rye‘ (45%, OB, USA, New York, +/-2015): 88 Punkte
Corti Brothers 7 yo ‘Exquisite Whiskey’ (45.2%, OB, USA, 2014): 83 Punkte
Westland 4 yo 2011/2015 (55.4%, OB, USA, single malt, Hungarian oak Port cask, cask #16, 246 bottles, 2015): 85 Punkte
Westland 3 yo 2011/2015 (55 %, OB, USA, single malt, Heavy char new American oak, cask #50, 173 bottles, 2015): 80 Punkte
Hannisville Rye Whiskey 1863/1913 (USA, The Auld Alliance, Singapore, 24 bottles, 2015): 92 Punkte
Auf eater.com können Sie einen sehr ausführlichen Artikel lesen, der die Aussichten für die verschiedenen Whiskyregionen und -genres der Welt analysiert – und zwar, dem Standort des Magazins geschuldet, aus amerikanischer Sicht, ohne dass der Artikel sich auf die Perspektive des eigenen Landes beschränken würde.
Es geht darin zum Beispiel um den Wiederaufstieg des irischen Whiskeys, aber auch um die Kategorie Rye, die sich im Umsatz in den letzten fünf Jahren um über 500% gesteigert hat (wenn auch, was der Artikel nicht explizit erwähnt, von einem recht bescheidenen Niveau aus). Dann wird ein Blick auf Japan geworfen, auf die Strategien von Beam Suntory und auf die Innovationskraft, die in der Branche steckt und stecken muss, will sie die Herausforderungen der nächsten Zeit bewältigen.
Insgesamt eine empfehlenswerte und diskussionswürdige Lektüre.
Eine interessante Stellenanzeige findet sich seit gestern auf Foodmanufacture.co.uk: Die Ardnamurchan Distillery, die vor einiger Zeit eröffnet wurde und im Besitz von Adelphi steht, sucht einen neuen Distillery Manager. Jährlich gibt es ca. 50.000 Pfund zu verdienen, zusätzlich kann der Distillery Manager mit seiner Familie auf dem Gelände in einer Wohnung mit vier Schlafzimmern wohnen.
Der bisherige Distillery Manager hat ja Ardnamurchan schon vor einiger Zeit ohne große mediale Begleitung verlassen, interimsmäßig haben sich mehrere Personen um die Belange der Destillerie gekümmert – ebenfalls ohne viel Aufhebens darum zu machen.
Ardnamurchan ist aus deutscher Sicht auch deshalb interessant, da dort Mark Armin Giesler als Production Manager tätig ist (sie sehen ihn auf unserem Bild). Wer weiß, vielleicht wird die deutsche Beteiligung dort noch ausgebaut? Zur Online-Stellenbewerbung führt unser Link oben – allerdings sind die Voraussetzungen, die man erfüllen muss, nicht gerade ohne.
Mark Armin Giesler, Production Manager bei Ardnamurchan, vor der Destillerie. Bild: Mark Armin Giesler
Hier mal auf Englisch, was die Aufgabengebiete sein werden:
Overseeing maturation and filling and producing a weekly compare statement.
All HMRC regulations adhered to and documentation maintained.
Be the main point of contact for Scottish Environment Protection Agency (SEPA) in relation to the Distillery.
Manage all issues relating to Health and Safety and provide relevant and up-to-date documentation as necessary.
Manage the staff of the distillery.
Waste management.
Ensuring maintenance of all aspects of equipment.
Site security.
Ensure effective budget generation and control.
Maintain regular communication with management and work with them to ensure the effective running of the Distillery.
Der Fund der Stellenausschreibung geht übrigens auf das Konto des Cutty Sark Forums – an dieser Stelle liebe Grüße von uns 🙂
Großartiges und weniger Großartiges, das ist der Untertitel bei Serge’s Verkostung heute, den wir gerne übernehmen, denn er trifft den Kern der Sache ziemlich gut – denn die Abfüllugen heute geben nicht nur Anlass zum Jubel.
Vier Bottlings von Laphroaig sind diesmal bei Serge Valentin im Glas zu finden, und darunter ist zum Beispiel auch der neue 16jährige, der als Halbflasche verkauft wird (0.375l). Vieles an ihm sei eine halbe Sache, meint Serge. Hier sind seine Wertungen:
Laphroaig 16 yo (43%, OB, 200th Anniversary, travel retail, 35cl, 2015): 82 Punkte
Laphroaig 1997/2015 (51%, Berry Bros & Rudd, La Maison du Whisky, cask #55): 86 Punkte
Laphroaig 17 yo 1998/2015 (56.2%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 192 bottles: 87 Punkte
Laphroaig 23 yo 1986/2009 (51%, The Whisky Agency, bourbon, 120 bottles): 90 Punkte
Den Tag, der ja in Teilen Deutschlands und in Österreich ein Feiertag ist, möchten wir heute mit einem Videovorschlag für Sie beginnen: Ein Drohnenflug über die wunderbaren Landschaften der Highlands , mit beeindruckenden Bildern in HD und stimmungsvoller Musik. Insgesamt sechs Minuten, die Sie verzaubern werden.
Von Chivas haben wir eine Pressemitteilung zu einem vom Unternehmen gestarteten Wettbewerb namens „The Venture“ erhalten. Hier der Pressetext in seinen relevanten Teilen:
Chivas Regal und Frank Thelen auf der Suche nach dem vielversprechendsten Social Entrepreneur Deutschlands
Der globale Social Entrepreneurship Wettbewerb The Venture ermöglicht einer neuen Generation sozialer Unternehmer, einen positiven Wandel herbeizuführen. Der Contest entspringt dem Gründergeist der Chivas Brothers: Er fördert soziales Unternehmertum und möchte jene belohnen, die mit ihren Projekten Gutes tun. Bei diesem Aufruf für aufstrebende Sozialunternehmer in Deutschland, setzten sich drei Finalisten durch.
Julia Römer ist Ingenieurin und Erfinderin des Kühlsystems Coolar. Ihr Start-up verfolgt das Ziel einer garantierten Kühlung von Medikamenten und Lebensmitteln abseits stabiler Stromnetze. Die genutzte Technologie kühlt mit Wärme anstatt Elektrizität. Gründer Christoph Müller-Dechent widmet sich mit FoodLoop dem vermeidbaren Problem der Lebensmittelverschwendung. Sein Antrieb dazu ist die Chance, durch Technologie die alltägliche Handhabung von Nahrungsmitteln zu verändern. Über die webbasierte Smartphone App können Verbraucher sich kurz vor dem Verfallsdatum befindende Lebensmittel aufrufen und diese zu einem reduzierten Preis kaufen. Die Idee zu ROOM IN A BOX entwickelten Lionel Palm und Gerald Dissen im Studium. Das Konzept setzt auf faltbare Möbel aus umweltfreundlichen, ökologischen Materialien, die sich unkompliziert dem Leben ihrer Verwenderschaft anpassen. Damit spricht das junge Unternehmen vor allem den Lebensstil der Generation Y an – mobil, flexibel und umweltfreundlich.
Am 13. Januar 2016 stellen sich diese drei Start-ups mit sozialem Auftrag im deutschen Vorentscheid einer hochkarätigen Jury. Neben dem Vorsitzenden Frank Thelen (CEO Venture Capital e42), dem Berliner Gründervorbild Christian Reber (Founder Wunderlist und Microsoft-Scout) und Investor Alex von Frankenberg (CEO High-Tech Gründerfonds), erweitert Medienprofi Nikolaus Röttger (Chefredakteur WIRED) das vierköpfige Jury-Team. Gemeinsam entscheiden die Experten, welches der deutschen Social Businesses das Ticket zum internationalen Finale in den USA gewinnt und dort um eine Gesamtförderung von $1 Million pitcht. Durch den Finalabend führt Nadia Boegli, Co-Founder und CEO der Social Entrepreneurship Plattform The Changer.
Frank Thelen über den Contest:
„The Venture ist ein hochkarätiger Wettbewerb mit klarer, sozialer Botschaft – das hat mich fasziniert. Das Zusammenspiel aus hochwertiger Marke, einem anspruchsvollen Wettbewerb, der Förderung von Start-ups und einer positiven gesellschaftlichen Zielsetzung hat so gut gepasst, dass ich unbedingt mitmachen wollte.“
Über die Finalisten:
Coolar
Kühlung liefert einen elementaren Beitrag zur Sicherung grundlegender Lebensqualität. An Orten, an denen eine stabile Stromversorgung nicht garantiert ist, ist auch eine lückenlose Kühlung nicht möglich oder oft ausfallanfällig. Coolar revolutioniert Kühlschränke, indem es eine Technologie entwickelt, die mit Wärme anstatt mit Elektrizität kühlt. Zum Antrieb des Systems wird nur Warmwasser benötigt, das günstig zu generieren ist (z.B. mit Solarwärme) und sehr einfach in einem isolierten Tank gespeichert werden kann. Coolar bietet somit die kostengünstigste, langlebigste Lösung zur Kühlung von Medikamenten und Lebensmitteln abseits stabiler Strom-netze. Das Berliner Start-up ermöglicht dank Ausnutzung umweltfreundlicher Wärmekapazitäten und völliger Schadstofffreiheit eine ökologisch nachhaltige Kühltechnologie.
FoodLoop
Weltweit geht etwa 1/3 der gesamten Lebensmittelerzeugung vom Ernte- und Produktionsort bis zum Verbraucher verloren. Das junge Start-up FoodLoop aus Köln widmet sich der vermeidbaren Lebensmittelverschwendung. Die softwaregestützte Plattform lässt Lebensmittel kurz vor Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums auf dem Smartphone und im Web in Echtzeit sichtbar werden. Somit können sich Nutzer gezielt über das aktuelle Angebot an Produkten informieren und diese preisreduziert kaufen. Auch für den Handel ein klarer Vorteil: Anstatt Lebensmittel wegzuwerfen, können Supermärkte so zusätzlich Geld verdienen. Ein Einkaufstagebuch, Reste-Rezepte, Nachhaltigkeits-Vergleiche und Gutscheine sollen den Verbraucher zusätzlich spielerisch zu einem nachhaltigeren Lebensstil und ressourceneffizienterem Handeln motivieren.
ROOM IN A BOX
Durch die immer flexibler werdenden Lebensentwürfe junger Generationen erfahren auch die Verwendungsarten von Einrichtungsgegenständen eine Transformation – weg vom langfristigen Begleiter und hin zum anpassungsfähigen Verbrauchsgegenstand. Meist halten die bislang angebotenen Konstruktionen schon dem ersten Umzug nicht stand. ROOM IN A BOX entwickelt und vertreibt langfristig einsetzbare Möbel aus ökologischen Materialien, die einfach umzuziehen sind und viele Jahre ihren Dienst verrichten. Seit April 2013 entwickelt das Berliner Gründerteam zusammenfaltbare Pappmöbel wie Betten, Tische und Regale, die so leicht sind, dass man sie unter dem Arm getragen bekommt. Die verwendete Pappe besteht dabei zu 85 Prozent aus recycelten Papierfasern und kann zu 100 Prozent wiederverwertet werden.
Der Gewinner des deutschen Vorentscheids wird am 15. Januar 2016 bekanntgegeben.
Der Boom bei japanischen Whiskys hat nicht nur dazu geführt, dass man in Japan wegen der Knappheit an alten Fässern weitestgehend auf Altersangaben auf den Whiskyflaschen verzichten muss, sondern auch zu verstärkten Bestrebungen, die Lager zu vergrößern.
Wohl auch aus diesem Grund hat Suntory nun beschlossen, zu den bestehenden Lagerhäusern in Omi ein weiteres dazuzubauen. Im 5 Milliarden Yen teuren und 6.000qm großen Gebäude werden 130.000 Fässer reifen können. Der Bau bedeutet auch, dass Suntory seine ohnehin nicht geringen Lagerkapazitäten mit einem Schlag um 10% vergrößert, berichtet The Spirits Business.
„Führen Sie auch japanischen Whisky?“ ist derzeit eine der am häufigsten gehörten Fragen in einem Fachgeschäft für das Wasser des Lebens. Japanischer Whisky ist hip, ihn umgibt ein besonderer Flair des Exotischen. Kein Wunder, denn hier in Europa kennen wir nur wenige der in Japan produzierten Whiskys – und wir wissen wenig über die Whiskykultur, die man in Japan vorfindet. Sie unterscheidet sich nämlich durchaus von der hier lokal vorherrschenden.
In einem sehr interessanten englischsprachigen Artikel auf Complex.com erfährt man mehr über Whisky in Japan – so zum Beispiel die Tatsache, dass Whisky in Japan hauptsächlich als Highball getrunken wird, und weniger pur. Nicht alle der zehn Fakten, die der Artikel auflistet und erklärt, sind tatsächlich neu für einen Whiskykenner, aber so manches Aha-Erlebnis wird sich beim Lesen durchaus einstellen…
Momentan gräbt Serge Valentin auf Whiskyfun tief in den ältesten Gewölben seines Archivs – waren es zum Jahreswechsel einige alte Springbanks, die den Weg in sein Nosingglas fanden, so sind es heute einige Abfüllungen aus Glendronach, die aus der Vergangenheit grüßen. Zeitweise allerdings, denn auch zwei neue Abfüllungen sind darunter, der 12jährige Glendronach in einer aktuellen Abfüllung ebenso wie der Glendronach Cask Strength im neuen Batch #5.
Die unten angeführten Punktewertungen sind der trockene Teil der Geschichte – Serges Verkostungsnotizen die Poesie dazu:
Glendronach (75° proof, OB, bottled 1930s-1940s): 86 Punkte
Glendronach 8 yo (80° proof, OB, UK, 26 2/3 fl ozs., +/-1970): 90 Punkte
Glendronach 12 yo (40%, OB, UK, 1980s): 91 Punkte
Glendronach 12 yo ‘Original’ (43%, OB, +/-2015): 81 Punkte
Glendronach ‘Cask Strength’ (55.3%, OB, batch 5, 2015): 86 Punkte
Der Umbau unserer Site ist gut über die Bühne gegangen und – abgesehen von einigen notwendigen Änderungen an älteren Beiträgen – auch abgeschlossen. Willkommen auf der frisch renovierten Whiskyexperts-Website.
Warum wir, nach einem halben Jahr, unser Layout wieder modernisiert haben, ist schnell erklärt. Den Grund dafür haben Sie wahrscheinlich in Ihrer Hosen- oder Jackentasche stecken: Über die letzten Monate ist die Nutzung unserer Site über Smartphones rapide angestiegen. Mittlerweile erfolgt mehr als ein Drittel der Zugriffe mobil. Und der Trend setzt sich fort – kein Wunder, als Nachrichtensite, die mehrmals täglich Updates bringt und zeitnah über Interessantes berichtet, sind wir natürlich prädestiniert für den mobilen Abruf.
Während unser bisheriges Layout über Tablets und Smartphones schon recht gut nutzbar war, gab es aber dennoch Schwächen, die wir mit den bisherigen Funktionalitäten nur teilweise beheben konnten. Jetzt, mit dem neuen Layout, bescheinigt uns Google 99% Optimierung auf Mobilgeräte – das restliche Prozent werden wir auch noch hinkriegen :-).
Aber wir denken, dass wir auch für Desktop-Nutzer noch besser und schöner geworden sind – so haben wir unter anderem unsere Kategorienseiten neu gestaltet (sehen Sie sich zum Beispiel einmal unsere Seite mit Nachrichten aus und über Islay an – kompakter kann man sich über eine Region nicht informieren).
Wichtig war es uns, uns von unserer bisherigen Struktur nicht zu weit zu entfernen – die Wiedererkennbarkeit auch nach unserem Update sollte unbedingt erhalten bleiben. Leser und Redakteure sind ja, bei aller Lust am Neuen, auch Gewohnheitstiere ;-).
Jedenfalls wünschen wir Ihnen weiterhin viel Freude mit Whiskyexperts – und ja, ein paar Überraschungen haben wir noch in petto…
Gerade einmal 218 Flaschen gibt es vom jetzt erschienenen Glen Grant 1950, den der größte unabhängige Abfüller Schottlands, Gordon & MacPhail, für Wealth Solutions, einen institutionellen Sammler und Anleger im Bereich Whisky, in die Flasche gebracht hat. Der Whisky, der am 14. Oktober 1950 destilliert wurde und dann 65 Jahre reifen konnte, ist in Fassstärke abgefüllt und hat noch erstaunliche 59.3%. Er hat damit über mehr als ein halbes Jahrhundert nur 4.2% Alkoholgehalt verloren – viel dichter kann ein Holzfass kaum sein.
Ausgeliefert wird der Whisky, der als „ungewöhnlich lebendig für sein Alter“ beschrieben wird, natürlich in einer aufwendigen Holzbox und einem entsprechenden Kristalldekanter, der durchaus gefällig und dezent gestaltet ist.
Einen Preis hat unsere Quelle nicht angegeben, man kann aber davon ausgehen, dass dieser eher im fünfstelligen Eurobereich liegen könnte. Dafür haben wir im Netz eine englischsprachige Verkostungsnotiz für den neuen Glen Grant 1950 entdeckt – der Rezensent ist nachlesbar begeistert von ihm.