Nach dem Bericht von Whiskyspeller über die Destillerie Dalmunach (wir berichteten hier) hat nun auch Friends of Single Malt (fosm.de) Eindrücke aus dem Flagschiff von Chivas Brothers veröffentlicht, mit einer Reihe von sehr schönen Bildern aus den modernen Gebäuden. Im Artikel erfahren wir auch einiges über die technische Einrichtung der Destillerie und die Produktionsabläufe, so wie zum Beispiel hier über die Mash Tuns:
Die Mashtun fasst 12 Tonnen. Für diese Ladung ist selbst die schnelle Mühle fast vier Stunden beschäftigt. Die „full-lauter“ Mashtun ist aber bereits nach 3,5 bis maximal 4 Stunden fertig. Das Wasser wurde dabei mit 650 Litern pro Minute hinzugefügt und ab dem 2.ten Wasser wird gesprenkelt. 45.000, 25.000 und 50.000 Liter Wasser werden für die drei Durchgänge verwendet wovon 60.000 Liter klare „Worts“ (Würze) mit einem fruchtigen Charakter in die Washbacks gepumpt und der Rest für den nächsten Durchgang aufbewahrt werden. Die Mashtun hat sehr viel Platz. Wie alles bisher ist genügend Freiraum in der Produktionsanlage. Und so fällt der Radius von 9,5 Metern nicht weiter auf. Produziert werden 40 Mashes pro Woche.
Von Irish-Whiskeys.de haben wir heute eine Information über einen neuen exklusiven irischen Whiskey im dortigen Angebot erhalten, mit dem der Onlineshop-Shop seinen 5. Geburtstag gebührend feiert: Der Teeling Single Cask 24yo ist im Rumfass gereift und ab sofort im Webshop zu bestellen. Hier die Infos über die ersten fünf Jahre bei Irish-Whiskeys.de und die Jubiläumsabfüllung:
Jubiläumsabfüllung – 24 Jahre Teeling Single Cask Rumfass gereift
Im August ist es soweit, wir blicken zurück auf 5 Jahre Irish Whiskeys. Viel hat sich getan in dieser Zeit und einiges hat sich verändert. Vom reinen Onlinehändler haben wir uns weiter entwickelt, zum Importeur und Onlinehändler. Im August 2011 sind wir mit 36 irischen Whiskeys online gegangen und konnten damals eine beachtliche Auswahl vorweisen. Dies hat sich mittlerweile nicht nur bei uns geändert. Die Anzahl der irischen Abfüllungen hat in den letzten Jahren sehr zugenommen und die Akzeptanz für den irischen Whiskey und das Interesse daran sind stark gestiegen. Unser Sortiment umfasst derzeit mehr als 100 irische Whiskeys, hinzukommen noch diverse Gins, Vodka, Poitin und Whiskeyliköre.
Seit 2012 entstehen immer wieder neue irische Destillerien und alt eingesessene Marken, wie Tullamore DEW oder The Irishman haben eigene Destillerien gebaut. In Irland tut sich noch immer immens viel und ein Stillstand ist in den nächsten Jahren nicht zu erwarten. Ein Vorreiter für die neue irische Whiskeybewegung ist definitiv die Teeling Whiskey Distillery, die 2013 mit einem modernen Design und einer neuen Art des irischen Whiskeys gestartet sind. Die Marke Teeling hat uns somit schon eine große Strecke unseres Weges begleitet und da lag es nahe ein Fass von Teeling für unsere Jubiläumsabfüllung zu wählen. Entschieden haben wir uns für einen 24 Jahre alten nur Rumfass gereiften Whiskey. Wir hatten die Wahl zwischen verschiedenen Proben, doch dieser hat uns am meisten überzeugt.
Die Abfüllung ist limitiert auf 195 Flaschen und wurde in Fassstärke mit 47,6 % abgefüllt. Öffnet man die Flasche strömen sofort reife dunkle Früchte in die Nase, begleitet von einer feinen Rumsüße. Dezent im Hintergrund kommen leichte Holznoten zum Vorschein. Im Mund erhält man eine Geschmacksexplosion. Grüner Apfel, vereint sich mit Beerennoten, Vanille und einer Rumnote, wobei der Rumgeschmack nicht den Whiskey überlagert. Der Nachklang ist sehr lange, ausgeprägt und ölig. Die Fruchtnoten bleiben lange im Mund zurück.
Die Flasche wurde in der Originalflasche des Teeling 21 Jahre abgefüllt und hat die Fassnummer 10687.
The Spirits Business hat auch in diesem Jahr wieder eine Prämierung von Scotch Whiskys unter dem Namen „The Scotch Whisky Masters“ vorgenommen. Die Juroren vergaben jede Menge an Auszeichungen: den Master, Gold und Silber.
Einen Bericht über die Masters und deren Jurierung sowie die Liste aller Preisträger können Sie hier finden. Preise gibt es noch und nöcher – das ist vor allem dem Umstand zu verdanken, dass jede Kategorie in weitere Subkategorien aufgesplittet wird. So gibt es alleine für Speyside Malts sieben(!) Kategorien, in denen bis zu 15 Auszeichnungen vergeben wurden.
Das Video oben oder auf Youtube gibt einen kurzen Einblick in die Jurysitzungen und bringt Statements der Juroren.
Schon im Februar und Mai haben wir über die geplante neue englische Dartmoor Distillery in Südengland berichtet – seitdem sind wenige Neuigkeiten an die Öffentlichkeit gedrungen.
Nun aber hat The Whisky Lady Anne-Sophie Bigot auf ihrem Blog ein Interview mit zwei der drei Gründer der Destillerie, Simon Crow & Andrew Clough, geführt, in dem die beiden Einblicke in ihre Pläne geben. So erfahren wir, dass sie – fast ist man geneigt zu sagen: natürlich – auch Gin produzieren werden, um die ersten drei Jahre nicht gänzlich ohne Einkommen zu sein. Aber auch über das angestrebte Geschmacksprofil und die geplante Produktionsmenge (50.000 Flaschen pro Jahr) kann man mehr erfahren.
Das zukünftige Produktionsgebäude der Dartmoor Distillery in Bovey Tracey. Bild: „Town Hall, Bovey Tracey – geograph.org.uk – 256043“ von Derek Harper. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 über Wikimedia Commons.
Strathisla 1967, 43%
Rare Vintage
First Fill Sherry Butts
bottled 26.1.2015 Sample: Gordon & MacPhail Verkoster: Silvia Behrens, Bernhard Rems
Nase: Er beginnt mit einem intensiven Geruch nach Früchtekuchen, Datteln mit Schokolade und Marzipan sowie Rumpflaumen. Der Alkohol ist ganz zu Anfang merkbar, dann nimmt er sich zurück. Die Reise führt über After Eight zu Waldmeister, er verliert mit der Zeit die Süße und wird immer fruchtiger in der Nase. Nach 10 Minuten dominieren dunkle Kirschen, Reneclauden, Sternfrucht, etwas Pfirsich und warme Erdbeeren in Zuckerglasur. Oder eine Zuckerstange vom Jahrmarkt. Noch später dann Rhabarber, der Eindruck wird noch weicher, breiter, sahnig.
Gaumen: Zunächst einmal unerwartet starkes Holz, Pfeffrigkeit, Gewürznelken. Viel lebendiger und aktiver, als man nach dem Alter erwarten würde. Etwas Minze findet man, sein abtrocknender Charakter regt den Speichelfluss an. Nach und nach aber entdeckt man für sich die Fruchtigkeit wieder, Anklänge von hellen Beeren und Gartenfrüchten, und das Ganze wird weicher und leicht zitronig dazu.
Finish: Sehr, sehr lange. Wärmend und wiederum abtrocknend. Früchte, in Leder verpackt.
Alles in allem: Er ist kein Einfacher. Der Strathisla 1967 bietet die Komplexität und Tiefe, die man für sein Alter erwartet. Es ist eine Freude, ihn über längere Zeit mit der Nase zu begleiten – was der da zeigt, kann kein Junger in dieser changierenden Breite liefern. Dann am Gaumen aber ist das Holz anfangs sehr laut, bevor es sich mit den nächsten Schlucken wieder etwas zurücknimmt. Unserem Gefühl nach wäre es schöner gewesen, wenn die Holznoten weniger prononciert gewesen wären, denn vieles, was darunter erahnbar ist, hätte mehr Fokus verdient. Ansonsten natürlich ein sehr schöner, sehr guter Whisky, dem man wohl immer wieder andere Nuancen abgewinnen kann.
Seit Beginn des Jahres verzichten wir in unseren Tasting Notes auf numerische Bewertungen und geben unseren Eindruck nur mehr über die Beschreibung wieder. Wir tragen damit unserem Gefühl Rechnung, dass man mit einem starren Punkteschema Vergleiche forciert, die den Whiskys nicht gerecht werden. PS: Wir haben Geschmack. Unseren. Nicht Ihren. Unsere Verkostungsnotizen sind also kein richterliches Urteil, sondern unser persönlicher Eindruck.
Blends erhalten in letzter Zeit wieder mehr Aufmerksamkeit und Anerkennung. Aufmerksamkeit, weil ein guter Blend durchaus eine Alternative zu einem Single Malt sein kann. Anerkennung, weil es mehr und mehr gute Blends gibt, die aus erfahrenen Händen stammen. Natürlich gibt es dazwischen auch immer wieder Dinge, die man lieber kein zweites Mal trinkt – aber gibt es die unter den Single Malts nicht auch?
Serge Valentin hat heute eine ganze Reihe Blends verkostet, mit sehr gemischten Ergebnissen. Interessant ist, dass The Circus von Compass Box nicht seinen Geschmack trifft und „nur“ 82 Punkte einheimsen kann:
Té Bheag Nan Eilean (40%, Praban Na Linne, blend, +/-2015): 77 Punkte
Grand Macnish (43%, OB, blend, +/-2015): 75 Punkte
Blend No 888 (40%, House of Macduff, blend, +/-2015): 68 Punkte
Dewar’s 12 yo (40%, OB, blend, +/-2016): 80 Punkte
Dewar’s 15 yo (40%, OB, blend, +/-2016): 82 Punkte
Catto’s 25 yo (40%, OB, blend, decanter, 2,400 bottles, +/-2011): 85 Punkte
Blended Whisky No. 1 35 yo (46.5%, That Boutique-y Whisky Company, blend, batch 3, 1,428 bottles, 2016): 91 Punkte
The Circus (49%, Compass Box, blend, 2016): 82 Punkte
Der 12jährige Glendronach ist erst seit kurzer Zeit wieder ein 12 Jahre alter Whisky. Durch eine vorangegangene Produktionspause in der Destillerie war er zuletzt einige Jahre älter als angegeben (ein Schicksal, das er mit dem jetzt zeitweise eingestellten 15jährigen Glendronach teilt, der erst wieder dann auf den Markt kommen wird, wenn er tatsächlich mit 15jährigem Whisky erzeugt werden kann).
Ralfy verkostet heute in seinem 586. Video eben diesen Glendronach 12yo, einen Klassiker, den er – in einer damaligen Abfüllung natürlich – schon vor 4 Jahren besprochen hatte. Diesmal erhält er 87/100 Punkte, und Ralfy sagt, dass er durch seine tatsächliche Jugend nicht mehr ganz an den vor 4 Jahren heranreicht. Aber gut findet ihn Ralfy dennoch.
In weiterer Folge spricht Ralfy über den Einfluss der Fässer auf Whisky, und wie immer ist es interessant, ihm zuzuhören – er besitzt jede Menge Wissen und kann es gut vermitteln. Genießen Sie das Video entweder gleich hier oder auf Youtube…
Dort, wo einst die Destillerie Imperial stand, steht nun Dalmunach. Im letzten Jahr eröffnet, ist sie durch und durch eine moderne Brennerei, die mit der alten Destillerie Imperial nur mehr ein paar Steine als Zier in den neuen Mauern und Ausstellungsstücke der alten Anlagen gemeinsam hat. 10 Millionen Liter im Jahr kann Dalmunach für Chivas produzieren – und die Brennblasen arbeiten mit voller Kapazität.
Ansgar und Thomas Speller hatten vor kurzem die Möglichkeit, die Destillerie zu besuchen und haben auf ihrem Blog Whiskyspeller einen Bericht darüber (in Englisch) publiziert. Schöne Bilder runden die gut geschriebenen Beschreibungen ab.
Unser Bild zeigt den Blick in den modernen Stillroom mit dem zentralen Spirit Safe.
Vor kurzem brachten wir den Artikel unseres Gastautors Bernd Scheer über die Cotswolds Distillery in Wales. Darin war auch von den Warehouses von Cotswolds die Rede. Das hat unseren Leser Peter Bockhof dazu animiert, uns mit drei ergänzenden Bildern zu diesen Lagerhäusern zu versorgen, denn für ihn zählten sie zu den Highlights seiner Besichtigung. Peter Bockhof schreibt uns unter anderem dazu:
Nick hat für uns beim letzten Besuch 5 oder 6 Fässer aufgemacht, deren Inhalt „umwerfend“ war! Zwar noch Newmake, aber wahnsinnig gut. Klar, die Atmosphäre und der Duft – und das ganze noch im Urlaub – machen Objektivität recht schwierig, aber womit ich es auch vergleiche, Annandale, Kingsbarns oder Wolfburn – sind alle sehr schön, ja sogar toll, gibt nur Positives zu sagen, aber die Tropfen von Cotswold, zum Beispiel aus dem Ex-Laphroaig-Fass, waren phänomenal!
Wir sagen Danke für die Bilder und teilen sie gerne mit unseren Lesern:
Für unser heutiges Sonntagsvideo haben wir Eindrücke vom Feis Ile 2016 ausgesucht, die Colin Mitchell vor einigen Tagen auf Youtube gepostet hat. Videoclips und Fotos vom Besuch bei Laphroaig, Lagavulin, Bunnahabhain, Kilchoman und Ardbeg sind hier in gut fünf Minuten mit stimmungsvoller Musik zusammengefasst – übrigens eines der ersten Videos vom Fest in diesem Jahr, das auf der Plattform zu finden ist.
Wir wünschen einen schönen Sonntag mit diesen Bildern und werden uns heute auf jeden Fall noch mit einem Whisky im Bild melden – und natürlich den neuesten Nachrichten, so es solche zu berichten gibt.
Auf Islay Blog findet man heute einen bebilderten Bericht über die neuen Lagerhäuser von Bruichladdich, die in den letzten sechs Monaten gebaut wurden. Nachdem der Zutritt über die zu den Lagerhäusern führende Straße ab sofort nicht mehr verboten ist, konnte der Autor zu den beiden Hallen gelangen.
Weil dort gerade einige Elektriker an der Arbeit waren, war es auch möglich ein Bild des Inneren eines der neuen Lagerhäuser aufzunehmen – die Ausmaße sind ziemlich beeindruckend, auch wenn sie nicht mit dem Komplex von Diageo bei Elgin mithalten können, wie im Blog vermerkt wird. Der Ausbau bei Bruichladdich ist noch nicht fertig, die Fundamente für einige weitere Lagerhäuser sind schon fertiggestellt.
Aus Urheberrechtsgründen können wir Ihnen die Bilder hier nicht zeigen, aber sie sind nur einen Klick entfernt. Sehenswert!
Unser Titelbild zeigt eine Aufnahme des Destilleriegebäudes, die Lagerhäuser.
Aus Zentralafrika stammt sie ursprünglich, die Sorghumhirse, ein Süßgras, das als Nahrungs- und Futtermittel verwendet wird. Auch zur Bierherstellung wird es verwendet, so zum Beispiel für Dolo in Westafrika, Pombe in Ostafrika und Merisa im Sudan. Aber nicht nur dort, auch bei uns kann man hin und wieder Bier aus Sorghumhirse finden, erlaubt es doch die Herstellung von glutenfreiem Bier.
Glutenfrei – das ist auch das Stichwort, warum man in den USA jetzt erstmals einen Whiskey aus Sorghum brennt. Der James F.C. Hyde Sorgo Whiskey wird aus 100% Sorghumhirse hergestellt. Und so exotisch, wie es klingt, ist das gar nicht: Auch wenn die Pflanze aus Afrika stammt, hat sie doch auch in Amerika Tradition. Bis in das 19. Jahrhundert war sie eine Hauptquelle für Zucker und wurde und wird dort angebaut.
Der James F.C. Hyde Sorgho Whiskey wird in New Jersey produziert und soll nicht so süß und nicht so getreidig schmecken wie andere Whiskeys. Der erste Produktionslauf ist jetzt beendet, und er wird an die regionalen Bars ausgeliefert. Im Rest der USA und bei uns ist er noch nicht erhältlich (und es steht zu bezweifeln, ob er bald den Sprung über den großen Teich schaffen wird), aber für Neugierige und/oder Menschen mit Zöliakie ist er sicher sehr interessant.
Die Website gibt noch keine Informationen über Bezugsquellen preis, aber es gibt eine Facebook-Seite, über die man mehr herausfinden könnte.
Sollte einer unserer Leser an eine Flasche kommen, würden wir uns über ein Sample sehr freuen… 🙂
Jetzt ist es also soweit: Die Destillerie The Glenlivet hat ihre neueste Abfüllung, The Glenlivet Cipher, offiziell auf den Markt gebracht. Die englischsprachigen Informationen dazu haben wir für Sie nun hier zusammengefasst und übersetzt:
Der The Glenlivet Cipher wird in einer Auflage von 33.000 Flaschen weltweit erscheinen. Er ist mit 48% abgefüllt und stammt aus einer bei The Glenlivet noch nie so verwendeten Fasskombination. Kosten wird er ungefähr 100 Pfund.
Der Whisky erscheint ohne Tasting Notes, ohne Altersangabe und ohne Informationen über die verwendeten Fässer.
Auf der Flasche und Verpackung findet man einen Link zu cipher.theglenlivet.com – dort kann man ein Geschmacksrad zum Bestimmen der Aromen, die man im Whisky findet, verwenden. Von Master Distiller Alan Winchester gibt es ein paar Anhaltspunkte, der Rest obliegt dann dem eigenen Geschmaclsempfinden.
Die Notizen können danach auf sozialen Medien geteilt werden – man hofft, auf diese Weise Diskussionen in Gang zu bringen. Alan wird später im Lauf des Jahres die offiziellen Tasting Notes bekannt geben, und zwar den Glenlivet Guardians, der Fangruppe der Destillerie. Dann wird auch die Zusammensetzung der Fässer verraten.
Wir meinen: Mit dem Mangel an Informationen in der Kommunikation dann spielerisch und spielend umzugehen, ist vielleicht nicht die schlechteste Idee. Als Dauereinrichtung funktioniert das sicher nicht, aber auf diese Weise kann man interaktiv damit umgehen. Spannend, ob die Idee ankommt, und ob der Whisky für sich selbst durch seine Qualität stehen kann. Wie sich das Ganze durchsetzen und umsetzen lassen wird, werden wir beobachten.
Pernod Ricard Deutschland hat uns eine Pressemitteilung über eine soziale Aktion im Rahmen des Responsib’All Day übermittelt, die wir, wie auch schon in den letzten Jahren, gerne wieder veröffentlichen. Lesen Sie hier mehr über die Aktionen der Mitarbeiter von Pernod Ricard:
Pernod Ricard Mitarbeiter setzen am sechsten Responsib’All Day gemeinsam mit «NeuLand Köln» ein Zeichen für gesellschaftliches Miteinander
Köln, 03. Juni 2016. Gemeinsam in der Erde wühlen, renovieren, aufbauen oder gestalten und damit den Gedankenaustausch und offenen Dialog fördern – das war das Ziel des diesjährigen Responsib’All Days des Premium-Spirituosenhersteller Pernod Ricard. Getreu der Gruppen-Vision ,Créateurs de convivialité‘ unterstützen dabei Mitarbeiter aller 85 Standorte lokale Projekte. Unter dem Motto ,Sharing Convivalité‘ stellte das Event in diesem Jahr erstmals das gesellschaftliche Miteinander in den Fokus. Dabei engagierten sich am 02. Juni weltweit rund 18.500 Mitarbeiter von Pernod Ricard in vielfältiger Weise. Die Mitarbeiter von Pernod Ricard in Deutschland unterstützten mit Hacke und Schaufel tatkräftig das lokale Gemeinschaftsgartenprojekt des Vereins Kölner NeuLand e.V. im Stadtteil Bayenthal. Mit der Reparatur von Pavillons, Wassertanks und Beetkästen sowie dem Anlegen von Blühwiesen förderten die Mitarbeiter eine sinnvolle Bewirtschaftung im städtischen Raum und setzten so ein deutliches Zeichen für Nachhaltigkeit und ökologische Verantwortung am Standort Köln. Am Schluss feierten alle Helfer in geselliger Runde die erfolgreiche Gartenarbeit mit einem gemeinsamen Essen, das zum Teil auch aus den Zutaten des Gartens gekocht wurde.
Bewusstsein für bürgerliches Engagement und Teilhabe schaffen
„Mit der Aktion erwecken wir unsere Unternehmensvision ,Createurs de Convivalité‘ zum Leben und schaffen direkt vor Ort ein Bewusstsein für gelebtes bürgerschaftliches Engagement und Teilhabe. Dieser Gedanke ist wichtiger Teil unserer Unternehmens-DNA. Als Marktführer im Bereich Premiumspirituosen liegen Pernod Ricard Deutschland deshalb Projekte am Herzen, die Verantwortung für Gesellschaft, Umwelt und Ressourcen übernehmen und die Leute vor Ort aktiv in diesen Prozess mit einbinden. Der Verein Kölner NeuLand leistet hier vorbildliche Arbeit, die in besonderer Weise unsere CSR-Sichtweise spiegelt. Dieses Engagement unterstützen wir daher als lokal ansässiges Unternehmen natürlich gerne“, sagte Nicole Lichius, Head of Communication/CSR, Pernod Ricard Deutschland GmbH.
Judith Levold, Gründungsmitglied des NeuLand-Gartens, freut sich über die Unterstützung und verweist auf Gemeinsamkeiten zwischen dem für alle offenen Gartenbetrieb im öffentlichen Raum und dem freiwilligen Einsatz von Pernod Ricard: „Es geht darum, Gemeinschaft zu erleben, daran teilzuhaben und zu spüren, dass nur eine Gemeinschaft wirklich viel bewegen kann. Dass sich Pernod Ricard dafür entschieden hat, mit Manpower und Materialspenden seinen Reponsib´All Day in einem klima- und ressourcenschonenden, ökologisch und sozial nachhaltigen Gemeinschaftsgarten zu veranstalten, passt zu uns. Das entspricht unserem Anspruch, produktives Grün mitten in der Stadt, Umweltbildung und den Aufbau partizipativer Prozesse zu fördern. Das Engagement von Pernod Ricard trägt großzügig dazu bei, diese Aktivitäten unseres Projekts nachhaltig sichern zu können.“
Responsib’All Day geht neue Wege
Der Responsib’All Day hat sich in der Pernod Ricard Gruppe zur festen Tradition entwickelt. Seit 2011 werben die Mitarbeiter weltweit für einen verantwortungsvollen und maßvollen Alkoholkonsum. 2015 wurde erstmals ein standortübergreifender ,Responsib’All Move‘ gestartet. Der fünf Kilometer lange Lauf stand symbolisch für die fünf Industrie-Verpflichtungen (u.a. Reduktion des Alkoholkonsums von Minderjährigen, Rückgang von Alkoholmissbrauch im Straßenverkehr), zu denen sich das Unternehmen gemeinsam mit 13 weiteren international tätigen Wein-, Bier- und Spirituosenherstellern im Jahr 2012 verpflichtet hat. Mit dem diesjährigen Motto ,Sharing Convivalité‘ geht Pernod Ricard neue Wege und wählt einen Ansatz, der erstmals das Gemeinschaftsgefühl und das kollektive Engagement in den Mittelpunkt stellt.
Die Gruppe Pernod Ricard mit Hauptsitz in Paris ist weltweit der zweitgrößte Spirituosen- und Weinkonzern. Die Fusion der französischen Unternehmen Pernod und Ricard legte 1975 den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft. Weltweit vertreibt und vermarktet Pernod Ricard mit insgesamt 18.500 Mitarbeitern in 85 Ländern Spirituosen und Weine. Auf dem deutschen Markt wird die Gruppe durch Pernod Ricard Deutschland GmbH mit Sitz in Köln repräsentiert und vermarktet ein Portfolio von bekannten Premium- und Prestige-Spirituosen. Das Sortiment umfasst unter anderem die Marken Ramazzotti, Havana Club, Absolut, Ballantine´s, Chivas Regal, Jameson, The Glenlivet, Malibu und Lillet. Mit 219 Mitarbeitern konnte Pernod Ricard Deutschland im Geschäftsjahr 2014/15 einen Bruttoumsatz von 690 Millionen Euro verzeichnen und damit seine Marktführerposition weiter stärken.
Dabei ist sich Pernod Ricard Deutschland seiner unternehmerischen Verantwortung bei der Vermarktung von alkoholischen Getränken bewusst. Für die Aufklärungsinitiativen „Responsible Party“ und „Responsible Day“ wurde das Unternehmen im Bereich Prävention mit dem Health Media Award 2014 ausgezeichnet. Mehr Informationen unter www.pernod-ricard-deutschland.dewww.pernod-ricard-deutschland.de