Wir verkosten: Westport 18yo, Blended Malt Scotch Whisky, 59,7%, Five Lions

18Die Geschichte vom Teelöfferl

„For medicinal purpose only“, kommt einem in den Sinn. In homöopathischen Dosen verabreicht, auf dem Silberlöffel quasi.

Löffel ist das Stichwort: Als t-spooned Malt bezeichnet der geneigte Whisky Philosoph jene Tropfen, deren Provenienz mehr obskur denn transparent zu nennen sei. Um die Herkunft dann nicht näher zu erläutern, mengt man einem Fass vor der Füllung einen Löffel eines anderen Single Malts bei, und schon war’s das mit dem Single, ein Blended (früher Vatted) Malt ist das Ergebnis.

Ein Kunstname muss her, am besten noch eine bunte Marketing Story – schön für die Geschichtsbücher, noch schöner für romantische Plauderstunden am Kamin, ob’s schmeckt ist eine andere Frage. Aber was soll denn ein Teelöfferl groß ausrichten?

Five Lions schickt mit dem Westport einen Fassstärke Vertreter der Kategorie ins Rennen, first fill Sherry Butt, aus den Highlands soll es sein, und mit seinen 18 Lenzen quasi als „volljährig“ zu bezeichnen.

Westport 18years old, Blended Malt Scotch Whisky, 59,7% vol. alc.
Distilled 10/1997, bottled 11/2015, 1st fill Sherry butt
Sample: Five Lions
Verkoster: Reinhard Pohorec

5L_700ml_Westport

Nase: also für Kleinkinder war der Malt hier ohnehin nicht gedacht, aber das erste Duftwölkchen schreit einmal dezent „Vorsicht Bissig!“, deutlich präsente Würznote und kräftiger Alkohol steigen aus dem Glas empor, verhalten ducken sich die anderen Aromen noch hinter den muskelbepackten Koloss, ein zweites Mal tastet man sich vorsichtig in die Nähe, zarte – das Wort scheint bei dem Malt eigentlich frivol – Nuancen von Nougat, gerösteten Sesamkörnern und Cashew, Jod, leicht medizinal nach Motoröl in Kombination mit dunkel geröstetem Karamell, auch die Süße darf nun mitmischen, sehr herb schalige, salzig brackige Vanille, mentholische Frische, Honig Bonbons, bitterer Malzkaffee, etwas Matcha Tee, Grünkern und Kochbanane, ein bunter, lebendige Mix, abwechslungsreich und spannend im Duft – ich erlaube mir die Dreistigkeit dann doch einen Schuss Wasser beizugeben, plötzlich tauchen hier noch ganz andere Noten auf, funkiger, lebendiger, offenherziger wird der Westport, Nicaragua Tabak, mit nass ledriger Färbung, Toffee und gelber Apfel, Sojasauce

Gaumen: schwer üppige Süße, lieblicher als die Nase erst vermuten lässt, sehr präsenter Alkohol – na no na – aber nicht sprittig oder von Überhand nehmender Schärfe, holzig trocken, Bittermandel, dunkel herbe Schokolade, kräftig eingekochter Kakao, mit etwas Zucker umfasst, ledrig trockenblättrige Signatur, dazu gedörrte Datteln, Feige nebst grüner Tropenfrucht und frischer Säure, etwas nahbarer wenn von der alkoholischen PS Anzahl gedrosselt, kommen rotfruchtige Anmutungen, Quittengelee, Löffelbiskuit und Kakaopulver – ja fast etwas Tiramisu Reminiszenzen, Sanddorfsaft, Sesamöl, Five Spice powder, Koriander

Finish: gezeichnet von der Würze, getragen von Kraft und Druck, süßer Senf, Fenchel und Bergamotte zeigen sich, dann nochmals die Dörrfrüchte und der Bitterkaramell nebst holzig blättriger Tabakwürze,  fordernd adstringierend, einen Spannungsbogen in das mittellange Finish ziehend, es bleibt Mokka, Kirschwasser und etwas Liebstöckel

Alles in allem: viel, viel, sehr viel! Zu Beginn besonders vom Alkohol, später dann auch im Aromen- und Geschmacksspektrum! Der Blended Malt ist ein Kraftlackel vor dem Herrn, schwer auf der Überholspur und mit dem Pedal auf Bodenplatten Tuchfühlung.

Die Puristen mögen wegschauen, aber Wasser kann hier sehr gerne sein – zumindest für meinen Gaumen. Dann darf der Westport nämlich plötzlich die Vielfalt preisgeben, dann dürfen die funky grünlichen Einsprengsel neben der üppig süßen, dicklichen Statur glänzen, dann hat der Whisky Zug am Gaumen, macht Freude und bietet Trinkgenuss.

Am Sprung vom Gut zum Sehr Gut – ein bisschen wie ein Teenager, dessen Körper dem Hirn ein bisschen vorausgewachsen ist und die Reife noch nicht ganz mit den entwickelten Kraftreserven mithalten kann.

Spannend allemal, und die Flasche wird garantiert nicht schlecht bis sie sanft und weise glücklich schwingend im Schaukelstuhl über Früher sinnieren.

Mit den besten Spirits,
Reinhard Pohorec

Seit Beginn des Jahres verzichten wir in unseren Tasting Notes auf numerische Bewertungen und geben unseren Eindruck nur mehr über die Beschreibung wieder. Wir tragen damit unserem Gefühl Rechnung, dass man mit einem starren Punkteschema Vergleiche forciert, die den Whiskys nicht gerecht werden. 

Tomatin Besucherzentrum zieht 40% mehr Gäste an

Laut einem Bericht auf BBC konnte die Destillerie Tomatin ihre Besucherzahlen um 40% steigern. Besucher bedeuten auch immer eine Einnahmequelle, und daher stieg der Gewinn durch das Besucherzentrum um 50% auf 580.000 Pfund. Eine Summe, die laut dem Bericht wieder in die Infrastruktur und das Angebot dort investiert werden wird.

Ein konkretes Vorhaben ist nach den Angaben von Distillery Manager Graham Eunson die Erstellung eines neuen Films über die Destillerie und deren Mitarbeiter.

Bild: Tomatin Distillery. Fotorechte bei Dr. Mario Prinz

PR: Prometheus 27 Year Old – Deutsches Kontingent ausverkauft!

Über den Global Launch des zweiten Releases hatten wir schon berichtet, verkosten durften wir ihn auch schon – heute informiert uns A Wee Taste of Scotland darüber, dass das deutsche Kontingent des Prometheus 27 Year Old Speyside Single Malt Whisky schon ausverkauft ist. Hier die heutige Pressemitteilung:

Die neue Abfüllung der Prometheus Series von der Glasgow Distillery Company ist nach nur einer Woche Pre Sale in Deutschland bereits ausverkauft. Der zweite Release der preisgekrönten Prometheus-Serie, 27 Jahre in First Fill Oloroso Sherry Casks gereift, ist ab Frühjahr 2016 erhältlich.

Prometheus 27 Year Old wird seinen ersten öffentlichen Auftritt zusammen mit dem exklusiven europäischen Importeur “A Wee Taste of Scotland” beim Finest Spirits Festival in München vom 19. – 21.02.16 haben. Dort können dann beide Geschwister parallel verkostet werden – wahrscheinlich eine der wenigen Gelegenheiten, überhaupt in den Genuss dieses sehr, sehr raren getorften Speyside Single Malt Scotch Whiskies zu kommen.

Die Flasche ist wundervoll verpackt in einer maßgefertigten Präsentationsbox, die dem wertvollen Whisky in der Flasche gerecht wird.

Prometheus 27 Year Old wird bei ausgesuchten Händler und online ab Frühjahr 2016 erhältlich sein mit einem UVP von 649,00 € pro Flasche (70cl, 47% Vol.).

Serge verkostet: Zum Abschied Glen Grant

Heute Morgen in aller Frühe publizierte Serge Valentin seine neusten Verkostungsnotizen. Und da er sich nun auf dem Weg in ein Land mit limitiertem Internetzugang befindet, werden wir in den nächsten Tagen wohl ohne seine täglichen Tastings auf Whiskyfun auskommen müssen. Doch seine heutige Glen Grant Verkostung, welche 19 unterschiedliche Abfüllungen umfasst, müsste für einige Tage reichen.

Die heutigen Glen Grants, von 5 bis 58 Jahre alt, in der recht langen Kurzübersicht:

  • Glen Grant 5 yo 1968 (40%, OB, 75cl, +/-1973) 86 Punkte
  • Glen Grant 12 yo (40%, OB, 75cl, +/-1975) 88 Punkte
  • Glen Grant 15 yo (40%, Gordon & MacPhail, 75cl, +/-1990) 72 Punkte
  • Glen Grant 10 yo (70° proof, Gordon & MacPhail, 26 2/3 fl. Ozs, +/-1968) 65 Punkte
  • Glen Grant 1995/2015 ‚Cherry and lemon Treat‘ (46%, Wemyss Malts, barrel, 275 bottles) 78 Punkte
  • Glen Grant 20 yo 1995/2015 (57.5%, Cadenhead, Authentic Collection, butt, 510 bottles) 88 Punkte
  • Glen Grant 19 yo 1995/2015 (58.4%, Cadenhead, Small Batch, 1086 bottles) 88 Punkte
  • Glen Grant 21 yo 1992/2014 (51.5%, Exclusive Malts for Whisky.com.tw, bourbon barrel, cask #130811, 204 bottles) 85 Punkte
  • Glen Grant 1990/2015 (56.6%, Archives, hogshead, cask #15230, 231 bottles) 84 Punkte
  • Glen Grant 1975/2003 (45%, Samaroli, 35th Anniversary) 93 Punkte
  • Glen Grant 1975/2001 (45%, Samaroli) 91 Punkte
  • Glen Grant 1974/2000 (50.5%, Scott’s Selection) 77 Punkte
  • Glen Grant 37 yo 1973/2010 (46%, Thosop, sherry cask) 83 Punkte
  • Glen Grant 37 yo 1970/2007 (53.3%, Duncan Taylor, for The Nectar, cask #3475, 139 bottles) 90 Punkte
  • Glen Grant 10 yo 1967/1978 (86.8 US proof, Averys for Corti Bros., San Francisco) 93 Punkte
  • Glen Grant 1966/2013 (45%, Gordon & MacPhail, Queen’s Award) 78 Punkte
  • Glen Grant 12 yo (80° proof, Cadenhead, licensed bottling, 26 2/3 fl ozs, 1960s) 87 Punkte
  • Glen Grant 13 yo (107° proof, H.R. Ingram Aberdeen, licensed bottling, 26 2/3 fl ozs, 1960s) 91 Punkte
  • Glen Grant 1954/2012 (40%, Gordon & MacPhail, Rare Vintage, 1st fill sherry casks) 91 Punkte

Johnnie Walker Green Label kehrt zurück!

Eine interessante Nachricht, die heute auf Master of Malt erschien, kündet von der Wiederkehr einer beliebten Abfüllung, zumindest in Großbritannien: Johnnie Walker Green Label ist wieder da.

Im Jahr 2005 wurde diese Variante des populären Blends weltweit vorgestellt, aber 2012 von fast allen Märkten genommen. Jetzt hat sich Diageo entschlossen „auf vielfachen Wunsch“ Johnnie Walker Green Label wiederzubeleben und – zumindest einmal – auf dem britischen Markt wieder zu launchen.

Wie wir von Diageo erfahren haben, wird „Johnnie Walker Green Label in limitierter Stückzahl ab Anfang März auch auf dem deutschen & österreichischen Markt verfügbar sein“. Eine detaillierte Presseaussendung wird zeitnah versendet werden, wir bringen diese dann natürlich ebenfalls.

jwgreenlabel

Neu: Glendronach Batch #13 – mit ältestem Glendronach (47 Jahre)

Im September des Vorjahres erschien Batch #12 der Single Cask Abfüllungen von Glendronach, jetzt legt man mit Batch #13 nach, der soeben in einer offiziellen Presseaussendung angekündigt wurde.

In Batch #13 erscheint auch der bislang älteste Glendronach, ein Single Cask aus dem Jahr 1968, der 47 Jahre alt ist. Die Beschreibung des Whiskys haben wir für Sie hier übersetzt:

Farbe: Dunkle Eiche mit Purpureinschlägen.
Nase: Intensive Noten von dunklem Sirup, eingelegte Pflaumen und dickes Pflaumenmus, mit leichten Gewürznoten und hauchzartem Zigarrenrauch.
Gaumen: Starker Sherrycharakter, dunkle Pflaumen und Melasse, Bitterorangen und starker Espresso, dazu Noten von Eukalyptus und Piniennadeln.

GD Batch 13 1968 cask # 5837 - bottle in front LR (1)

Hier noch die komplette Liste der neuen Abfüllungen, die in nächster Zeit bei ausgewählten Händlern auftauchen sollten:

  • 1968 cask # 5837 / 47 years old / Pedro Ximenez Sherry Hogshead / 45.9% vol.
  • 1991 cask # 2361 / 24 years old / Oloroso Sherry Butt / 53.1% vol.
  • 1992 cask # 76 / 23 years old / Oloroso Sherry Butt / 52.0% vol.
  • 1993 cask # 40 / 23 years old / Oloroso Sherry Butt / 58.5% vol.
  • 1994 cask # 3274 / 21 years old / Pedro Ximenez Sherry Puncheon / 53.1% vol.
  • 1995 cask # 3047 / 20 years old / Pedro Ximenez Sherry Puncheon / 48.6% vol.
  • 2002 cask # 4651 / 13 years old / Pedro Ximenez Sherry Puncheon / 54.8% vol.
  • 2003 cask # 930 / 12 years old / Pedro Ximenez Sherry Puncheon / 53.4% vol.
  • 2004 cask # 5521 / 12 years old / Pedro Ximenez Sherry Puncheon / 57.3% vol.

GD Batch 13 Group shot LR

Whiskeyriff.com: 10 Ideen, was man aus leeren Flaschen machen kann

Das Vergnügen muss nicht enden, wenn der Whisky endet: Kreative Menschen ersinnen immer wieder neue Ideen, was man mit leeren Flaschen machen kann (auch unter unseren Lesern gibt es einige, die ihren Leerflaschen neues Leben einhauchen).

Dass das Ganze nicht bei Flaschenleuchten und Flaschenschiffen endet, zeigt ein Artikel auf Whiskeyriff.com, in dem zehn verschiedene Wege gezeigt werden, wie man seine alten Whiskyflaschen (aber natürlich nicht nur die) wiederverwerten kann. Vielleicht bringt das den einen oder anderen auf weitere, neue Ideen – wie zum Beispiel diese Flaschenwand für ein Badezimmer…

Interior_Jacobsen_House_Bathroom_Earthship_2009

Relaunch der Website der American Bourbon Association

Sazerac hat in einer Pressemitteilung die neue Website der American Bourbon Association vorgestellt – eine Serviceseite für alle, die sich für amerikanischen Whiskey interessieren. Hier geht es nicht um eine einzelne Marke, sondern man versucht, für Bourbon generell interessante News und Themen zu präsentieren. So gibt es eine gut aufbereitete Geschichte des amerikanischen Whiskeys, Links zu anderen Bourbon-Blogs und natürlich News und Infos.

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Serge verkostet: Diverse Blends

Nicht zum ersten Mal verkostet Serge Valentin heute eine Auswahl an Blends, und nicht zum ersten Mal sind da auch einige Highlights darunter – zum Beispiel, wie nicht anders zu erwarten, von Compass Box, aber auch von Wilson & Morgan oder The Whisky Exchange. Hier die heutige Auswahl und die Bewertungen dazu:

  • Clan Campbell (40%, OB, blend, +/-2015): 70 Punkte
  • William Cadenhead 12 yo (46%, Cadenhead, blend, +/-2016): 80 Punkte
  • Great King St. ‚Artist’s Blend‘ (43%, Compass Box, blend, +/-2015): 85 Punkte
  • The Lost Distilleries Blend (49.3%, The Blended Whisky Company, blend, batch #6, 534 bottles, 2015): 90 Punkte
  • Home Blend 35 yo 1980/2015 (47.6%, Wilson & Morgan, Barrel Selection, sherry butt, cask #26, 529 bottles): 89 Punkte

Vice.com: Rachel Barrie, Master Blender

Insgesamt 12 Leute gibt es in der Whiskybranche, die den Titel Master Blender führen. Eine davon ist Rachel Barrie, Master Blender bei Morrison Bowmore Distillers. Ihr ist ein ausführlicher Artikel in vice.com gewidmet, der sich mit ihrer Person und ihrer Arbeit beschäftigt.

Wie man Master Blender wird, welche Aufgaben man zu erfüllen hat und wie die Master Blender untereinander im Wettbewerb stehen, das können Sie – unter anderem – aus dem Artikel erfahren. Lesenswert!

Rachel Barrie. Bild (c) Morrison Bowmore Distillers
Rachel Barrie. Bild (c) Morrison Bowmore Distillers

 

Gutes Geschäftsjahr für Beam Suntory

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Beam Suntory hat die Geschäftszahlen für das Jahr 2015 veröffentlicht, in einem Artikel in The Spirits Business sind sie zusammengefasst – und sie sind mehr als erfreulich für das Unternehmen.

Im ersten gesamten gemeinsamen Geschäftsjahr wuchs der Gewinn in beiden amerikanischen Kontinenten um 23%, in den restlichen internationalen Märkten war das Wachstum einstellig. Japan konnte sich um 6% steigern.

Erfreulich der Zuwachs bei Whisky: Er betrug 13% über das Jahr. Auch 2016 will man sich noch steigern, so das Unternehmen.

Serge verkostet: Balvenie (Single, Double, Triple und mehr)

Heute sind wir mit Serge Valentin wieder einmal in der Speyside. Er verkostet einige Abfüllungen der Destillerie Balvenie, darunter auch Originalabfüllungen wie den Double Wood oder den Single Cask in der Sherry-Variante. Die Bewertungen sind durchwegs gut:

  • Balvenie 12 yo ‚DoubleWood‘ (40%, OB, +/-2015): 80 Punkte
  • Balvenie 12 yo ‚Triple Cask‘ (40%, OB, +/-2015): 83 Punkte
  • Balvenie 15 yo ‚Single Barrel‘ (47.8%, OB, sherry, cask #16293, +/-2015): 84 Punkte
  • Burnside 1992/2015 (50.8%, Sansibar for S Spirit Shop Selection, sherry cask, 341 bottles): 84 Punkte
  • Balvenie-Glenlivet ‚As We Get It‘ (102.9 proof, MacFarlane, Bruce & Co., +/-1970): 92 Punkte
Destillerie Balvenie. Alle Bildrechte bei Alexander Kohn.
Destillerie Balvenie. Alle Bildrechte bei Alexander Kohn

Whisky im Bild: Dingle Single Cask No. 2 – exklusiv auf der Finest Spirits

Seit 19. Dezember 2015 füllt die Dingle Distillery aus dem gleichnamigen Fischerort im Westen Irlands ihren eigenen Whisky ab – und ist damit die erste produzierende Destillerie des Landes aus der neuen Generation. 14 Fässer waren es damals insgesamt, die zur Abfüllung gelangten, zehn davon für die Founding Fathers, und eines davon, eben Cask No. 2, für die erste Single Cask Abfüllung der Destillerie.

Der mit 60.8% abgefüllte Single Malt ist auf 252 Flaschen limitiert – nach Deutschland schafften es nur sechs, vier davon waren Vorbestellungen. Eine der restlichen beiden wird exklusiv am Stand von irish-whiskeys.de am kommenden Wochenende bei der Finest Spirits in München geöffnet – und kann dort dann verkostet werden. Hier schon einmal ein Bild davon:

cask no2

Neu: AnCnoc blas (mit Tasting Notes und Gewinnspiel)

Damit das gleich einmal aus dem Weg geräumt ist: Die Website von Knockdhu stellt klar, dass „blas“ der gälische Ausdruck für „Geschmack“ sei.

So. Und jetzt: Einer Aussendung zufolge gibt es von der Destillerie Knockdhu einen neuen Whisky: AnCnoc blas. Er wurde in Zusammenarbeit mit dem schottischen Designer Patrick Grant gestaltet. Er ist in spanischer und amerikanischer Eiche gereift und – wie so üblich in letzter Zeit – ohne Altersangabe. Er wird mit 54% abgefüllt, nicht kältefiltriert und nicht gefärbt, und die übersetzten Tasting Notes klingen so:

Farbe: Goldener Honig
Nase: Dichte Süße und Fruchtigkeit, mit Noten von Zitrone und kandierter Orangenschale. Ebenfalls Noten von Bitterschokolade und Vanille, die Komplexität hinzufügen.
Geschmack: Vollmundig und ölig. Zu Beginn Zitronenkuchen, danach Rumrosinen und dunkle Schokolade. Eine Spur frisch geschnittenen Grases für Frische und Ausgewogenheit.
Das Finish ist lang und hat einen bittersüßen Nachgeschmack von Kakao.

Auf der Website von AnCnoc blas kann man auch 10 Designerstücke von Patrick Grant gewinnen (Stecktücher und Schals im Design des blas).

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