The Spey: Michael Owen Limited Edition und The Golden Choice

Schon im Juli berichteten wir darüber, dass Fußball-Legende Michael Owen Markenbotschafter von The Spey werden wird – und dass es eine eigene Edition mit seinem Namen geben soll. Nun ist es soweit: Wie The Moodie Report berichtet, wurden durch Michael zwei neue Whiskys von The Spey vorgestellt:

The Golden Choice wurde durch Michael’s Liebe zu Pferderennen inspiriert und bezieht sich auf den Gold Cup in Ascot. Die Michael Owen Limited Edition wird in einer Auflage von 19.790 Flaschen abgefüllt und trägt die Zahl 1412 auf dem Etikett (der 14. 12. ist Michael Owen’s Geburtstag).

Beide Abfüllungen sind für den Travel Retail gedacht – dem Bericht ist nicht zu entnehmen, ob schon ein Distributor gefunden wurde. Man berichtet von „anfänglichem Interesse“ durch World of Whiskies.

Kleines Detail am Rande: Nach seinen Erfahrungen mit Whisky gefragt sagte Owen, dass er Whisky erst vor sechs Monaten zum ersten Mal gekostet hat.

The Spey Michael Owne Limited Edition und The Golden Choice
The Spey Michael Owen Limited Edition und The Golden Choice

Annandale füllt erstes Fass in dieser Woche

Es hat dann doch länger gedauert als geplant (die Eröffnung der Produktion war für Anfang des Jahres vorgesehen, dann auf April verschoben worden) – aber nun ist es endlich soweit: Die neue Lowland-Destillerie Annandale wird noch in dieser Woche das erste Fass abfüllen, berichtet The Scotsman. Schon am Samstag will man auch die Türen für die ersten Besucher öffnen – nachdem  man bereits in der vorigen Woche die Produktion begonnen hat.

Man will das erste Fass übrigens für mindestens 10 Jahre in der Destillerie reifen lassen (es ist ein 2nd-fill American white oak bourbon barrel). Im Artikel auf The Scotsman erfährt man noch einiges über die Besitzer und die Geschichte der Destillerie – sehr lesenswert!

Annandale in den Lowlands - CC-Lizenz
Annandale in den Lowlands – CC-Lizenz

Wir verkosten: The Lost Blend

Neben unserem aktuellen „Whisky des Monats“, Great King Street Glasgow Blend, gibt es eine weitere neue Abfüllung aus dem Hause Compass Box. Es ist eine Hommage an die eigene, nicht mehr erhältliche Abfüllung „Eleuthera“ und trägt deshalb auch den passenden Namen „The Lost Blend“.

„Eleuthera“ erschien 2001 und war Compass Boxs erster Single Malt Blend. Nach drei Jahren kam das Ende für diesen Whisky. Einer der Schlüsselwhiskys für diesen Blend war nicht mehr erhältlich und „Eleuthera“ wurde eingestellt. Doch John Glaser und sein Team suchten weiter nach Whiskys, um diesen Blend wieder aufleben zu lassen. Erfolglos, bis jetzt.

Ähnlich wie „Eleuthera“ besteht „The Lost Blend“ aus ungetorftem Highland Whisky und getorftem Single Malt von der Insel Islay. Aus der Destillerie Clynelish kommt der Hauptteil des Highland Whiskys, ergänzt durch einen kleinen Anteil aus der Brennerei Allt-a-Bhainne. Verfeinert wird dieser Blend durch Single Malt von Caol Ila.

Genau 12,018 Flaschen konnten abgefüllt werden – mit 46 % Vol. in natürlicher Färbung und ohne Kühlfilterung. „The Lost Blend“ ist mit drei verschiedenen Labeln erhältlich Dem Namen der Abfüllung entsprechend sind auf ihnen jeweils andere verlorene Gegenstände abgebildet sind. Zu finden sind unter anderem ein Oktant, der als nautisches Gerät eingesetzt wurde, eine alte Schreibmaschine und natürlich ein Dodo, der flugunfähige ausgestorbene Vogel. Im Handel wird „The Lost Blend“ entweder im Dreier-Pack mit den drei unterschiedlichen Labeln angeboten oder auch als einzelne Flasche, der Einzel-Preis liegt bei ca. 90 €.

Von Compass Box erreichte uns ein Sample, es wurde von unserem Redakteur Dirk Piesczek verkostet.

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Nase: Sehr zart, dezent, fast fragil. Es finden sich Noten von Birne und Pfirsich, noch nicht ganz reif. Neben der Andeutung einer Fruchtsüße erscheint ein Hauch spritzige Würzigkeit mit einer kleinen Prise Vanille. Diese äußerst elegant verwobenen Aromen werden von einem Anflug von Rauch ummantelt.

Gaumen: Die ölige samtige Textur umhüllt Zunge und Gaumen. Ein klein wenig spritziger, deutlicher und präsenter als in der Nase. Dabei verschmelzen die Aromen zu einer äußerst eleganten zarten Einheit.

Finish: Überraschend lang, sehr lang verbleibt „The Lost Blend“ mit einem sehr wohligem Gefühl, der Rauch tritt deutlicher in Erscheinung, bis auch er langsam verhallt.

Alles in allem: Ein großartiges Meisterwerk – Das Blenden nicht nur als Handwerk, sondern als hohe gestalterische Kunst. Spitzenklasse. Punkt. Mehr gibt es nicht zu sagen.

Serge verkostet: Inchgower

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Wer bei der Speyside zuallererst an die Destillerie Inchgower denkt, ist wahrscheinlich Angestellter dort. Ansonsten operiert diese Destillerie eher unter dem Radar – obschon sie zu den Größeren in der Region zählt. Serge Valentin hat nun einige Abfüllungen davon verkostet (diesmal ist leider nur eine aktuell erhältliche dabei, und auch die ist eher schwer zu bekommen, würden wir meinen) – und die Whiskys schneiden allesamt sehr gut ab:

  • Inchgower 14 yo 2000/2014 (58.3%, Bar du Nord, Switzerland, 150 bottles): 87 Punkte
  • Inchgower 1982/2010 (56.2%, Berry Bros & Rudd, cask #6968): 88 Punkte
  • Inchgower 19 yo 1977/1997 (56%, Cadenhead, sherrywood): 89 Punkte
  • Inchgower 36 yo 1974/2010 (55.5%, Whisky-Doris, refill sherry, cask #1476, 167 bottles): 90 Punkte
Destillerie Inchgower.  Bildrechte bei Lars Pechmann.
Destillerie Inchgower. Bildrechte bei Lars Pechmann.

Neu: The Dalmore 45yo in Singapur im Travel Retail

Knapp 25.000 Dollar hätte der Shop gerne von Ihnen, wenn Sie eine der 30 existierenden Flaschen von The Dalmore 45yo im Travel Retail in Singapur erwerben wollen (und dieser Whisky ist zudem ein Teil einer Serie von Abfüllungen aus dem Jahr 1967 bis 1969, was die Sache für Sammler noch kostspieliger macht). Sie erhalten dafür einen im Jahr 1968 ins Fass gekommenen Whisky, der im Matusalem Sherry sowie im Portweinfass gefinisht wurde, schreibt The Moodie Report. Abgefüllt wurden die 30 Flaschen mit der Original-Fassstärke von 41%. Schmecken soll der edle Tropfen nach gerösteten Walnüssen, Espresso und süßen Pflaumen.

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Neue Regeln für Glenlivet-Besuchergruppen

Falls Sie in der nächsten Saison die Absicht haben, mit einer Gruppe die Destillerie bei Glenlivet zu besuchen, dann wird es für Sie interessant sein zu wissen, dass dort neue Regeln für Besucher aufgestellt wurden. In Hinkunft müssen, so schreibt Visitor Center Supervisor Jenna Mitchell, Gruppen ab 10 Besucher für eine Distillery-Tour und einen Besuch des Coffee Shops vorab buchen UND die Buchung zusätzlich mit einem neuen Formular schriftlich mindestens 28 Tage vor Besuchsdatum bestätigen, da ansonsten die Buchung verfällt.

Grund für dieses dann doch etwas aufwendigere Procedere sind Unregelmäßigkeiten in der abgelaufenen Saison, die für einige Besucher den Aufenthalt doch etwas beeinträchtigten (Gruppen, die reserviert hatten und dann nicht kamen, starke Verspätungen und so weiter).

The Glenlivet Distillery
Glenlivet. Picture von Y. Kono. Published under GNU License

Craigellachie Hotel eröffnet Whisky-Bar

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Quaich Bar[6]

Wie auf The Spirit Business zu lesen, wird das Craigellachie Hotel in der Speyside als Teil des Hotels eine Whisky-Bar eröffnen. Bei der Auswahl der Abfüllungen stehen die Whisky-Experten Dave Broom und Charlie Maclean zur Seite. In den nächsten 12 Monaten soll die Auswahl 1.000 Flaschen umfassen, „mit einem Fokus auf die Qualität des Whiskys, nicht auf die Quantität“. Teil des Angebots soll unter anderem die komplette Glenfarclas Family Cask Serie werden. Auf der Website der „The Quaich bar“ sind sowohl eine Entwurfszeichnung als auch schon einige der Abfüllungen zu sehen.

Serge verkostet: Kininvie, zwei oder vielleicht auch nur einen

whiskyfun

Nach den gestrigen und von uns unbeachteten Malternatives startet Serge Valentin die Woche mit einer Verkostung, möglicherweise, zweier Kininvies. Da die Brennerei erst 1990 eröffnet wurde, kann die Abfüllung „Images of Dufftown“ eigentlich nicht aus dieser Destillerie stammen, auch wenn aus der Gerüchteküche selbiges zu hören ist. Die heutige Verkostung auf Whiskyfun in der Übersicht:

  • Kininvie 17 yo 1996/2014 ‘Batch No. 001’ (42.6%, OB, 35cl) 82 Punkte
  • Images of Dufftown 1989/2014 ‚The Whisky Shop of Dufftown‘ (53.2%, Malts of Scotland, bourbon, 211 bottles) 87 Punkte

Laphroaig: Sieben Whiskys für 2015, davon 3-4 neue

Drink Insider hat mit Master Distiller John Campbell von Laphroaig über das im Jahr 2015 fällige 200jährige Jubiläum der Islay-Destillerie gesprochen – und dabei jede Menge interessante Einblicke in die Planung für das kommende Jubiläumsjahr gewonnen. Wer Laphroaig-Fan ist, sollte sich schon jetzt etwas Geld zur Seite legen, denn für nächstes Jahr sind satte sieben Abfüllungen geplant, drei oder vier davon komplett neu. Hier die Eckpunkte dessen, was Drink Insider von Campbell erfahren hat:

  • Der Fünfzehnjährige kommt zurück und wird genau so hergestellt wie früher.
  • Es wird einen 21jährigen und einen 32jährigen Laphroaig geben, aber dazu gibt es noch keine Details
  • Man bringt einen 25jährigen heraus, und einen 10jährigen in Fassstärke
  • Der neue Cairdeas wird versuchen, den Geschmack von vor 100 Jahren neu aufleben zu lassen, er wird für Torf-Freunde etwas ganz Besonderes

Weiters gibt es in dem Artikel eine Verkostung des 2014 Cairdeas aus dem Amontillado-Fass.

Sobald wir mehr Details über die neuen Abfüllungen erfahren, werden wir sie natürlich sofort veröffentlichen.

Laphroaig, Bild von Rappilio, GNU License
Laphroaig, Bild von Rappilio, GNU License

Ralfy’s Video Review #500: Ardbeg Uigeadail

Auf halbem Weg zu seiner tausendsten Videoverkostung macht Ralfy heute Halt an der Küste – zwar nicht der Küste Islays, sondern jener seiner Heimat, der Isle of Man. Die Verkostung dort (ein Ardbeg Uigeadail) ist eher Nebensache, Ralfy sinniert eher über seine Videos, über Brand Ambassadors (und woran man gute erkennt), aber natürlich gibt es auch jede Menge über den Whisky seiner Wahl zu hören. Und die Benotung schreibt er diesmal nicht auf seinen kleinen Kärtchen nieder, sondern gibt die 91 von 100 Punkte … nun, sehen Sie selbst, auf Youtube oder hier 🙂

 

Whiskyundfrauen: Interview mit Fred Noe (Jim Beam)

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Ein sehr interessantes und ausführliches Interview mit Master Distiller Fred Noe von Jim Beam haben wir auf whiskyundfrauen gefunden – Margaretemarie hatte die Gelegenheit, mit der lebenden Whiskylegende zu sprechen und hat ihn zu verschiedenen Themen befragt, auch zur Übernahme durch Suntory und vor allem zum neuen Jim Beam Masterpiece, dem neuen Bourbon, der in einem Pedro Ximenez-Fass nachgereift wurde. Hier ein Ausschnitt aus dem Interview:

MM: Hat der Zusammenschluss von Jim Beam mit Suntory ihr Leben leichter oder schwerer gemacht?

Fred: Wenn man an die Börse geht, muss man auch mit einer Übernahme rechnen. Und dann besteht die Gefahr, dass eine Firma auseinander gerissen wird. Wir waren sehr froh, dass Suntory Jim Beam als Ganzes übernommen hat. Dadurch konnten wir unser komplettes Portfolio erhalten. Und alle Arbeitsplätze. Außerdem haben sie den Namen Beam an den Anfang gesetzt. Das gefällt mir. Und die internationale Geschäftszentrale ist in Deerfield, Illinois. Sie erzählen uns nicht, wie man Bourbon macht. Und wir erzählen ihnen nicht, wie man Japanischen Whisky macht. Wir sind stärker geworden als vorher. Suntory war auch schon vorher unser Distributeur in Japan. Und sie sind sehr traditionsbewußt.

Alle Fragen und Antworten sehen Sie, wenn Sie unserem Link folgen.

Jim Beam Movember Fred Noe Vorher

Whisky im Bild: Baubeginn bei der Teeling-Distillery in Dublin

Stephen Teeling hat ein Bild vom Beginn der Bauarbeiten der neuen Teeling-Destillerie in Dublin gepostet – der Kran steht, die Bauhütte auch. Die Teelings rechnen damit, dass die Destillerie zum St. Patrick’s Day im nächsten Jahr soweit fertig ist, dass man mit dem Betrieb beginnen kann – für Besucher soll sie allerdings erst später, wahrscheinlich ab dem Sommer, geöffnet werden.

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Videos: Was geschieht bei der Fassreifung?

Das Wochenende ist da, und selbst die emsigsten PR-Manager schalten einen Gang zurück. Da bleibt uns wieder Zeit, uns etwas „langsameren“, aber sicher nicht uninteressanteren Themen zu widmen.

Heute möchten wir das Thema „Fassreifung“ mit drei Videos beleuchten. Videos, die nicht nur mit schönen Bildern arbeiten, sondern tatsächlich noch dazu auch informativ sind. Beginnen möchten wir mit einem Video der Destillerie Glengoyne, der kleinen, in Privatbesitz gelegenen Highland-Destillerie, die so knapp an der Grenze der Lowlands liegt, dass sich die Lagerhäuser schon in letzteren befinden:

Auch die Destillerie Glenmorangie, die ja bekannt ist für ihre Experimente mit den verschiedensten Fässern, hat zum Thema ein schönes und interessantes Video gestaltet:

Und auch Charles MacLean hat im Rahmen der Whisky University ein sehr gutes und erklärendes Video dazu gestaltet:

Viel Vergnügen dabei – und jetzt lassen Sie uns gemeinsam entspannt auf die Nachrichten des Tages warten 😉

PR: Das Kildalton-Projekt + Ardbeg Kildalton ab 24. November in D (mit Tasting Notes)

Von Ardbeg hat uns eine Pressemitteilung zum Kildalton-Projekt erreicht, ein soziales Engagement, bei dem die Distillerie mit der North Highland Initiative zusammenarbeitet, um dort ansässige Gemeinden zu unterstützen.  Zudem wird das Erscheinen des Ardbeg Kildalton in Deutschland mit dem 24. November zum Preis von € 150,- angekündigt:

Ardbeg Kildalton web

Die Glenmorangie Company freut sich, ihre Zusammenarbeit mit der North Highland Initiative (NHI) bekannt geben zu können. Die auf Anregung Seiner Königlichen Hoheit Prinz Charles gegründete, gemeinnützige Organisation unterstützt vom Zerfall bedrohte, ländliche Gemeinden in den North Highlands. Gemeinsam mit der NHI wird Ardbeg die Vereinigung South Islay Development in ihrem Vorhaben unterstützen, ein neues Gemeindezentrum in Port Ellen auf Islay zu errichten. Mit dem Verkauf von Ardbeg Kildalton, einer neuen limitierten Abfüllung, unterstützt die Destillerie dieses Vorhaben. War Kildalton bisher nur in der Destillerie auf Islay erhältlich, gibt es ihn bald auch in Deutschland zu kaufen.

Mit mehr als 20.000 Besuchern jährlich und einer eigenen, im Ardbeg Committee zusammengeschlossenen Fangemeinde, plant die Destillerie so viele Menschen wie möglich für die Spendenaktion im Rahmen des Kildalton-Projekts mobilisieren zu können.

Tom Campbell, Direktor der North Highland Initiative, wird dem Projektteam vorstehen. Die Spenden, die durch die Markteinführung des Ardbeg Kildalton zusammenkommen, fließen in die Entwicklung des Projekts. Zudem wird das Kildalton-Projektteam eine Spendenkampagne starten, um weitere Unterstützer zu gewinnen.

David Whiteford, Vorsitzender der North Highland Initiative, erklärt:

„Wir freuen uns, die Glenmorangie Company als neuen Partner an unserer Seite zu haben und hier auf Islay etwas tun zu können. Mit dem Kildalton-Projekt kann die ursprüngliche Zielsetzung der North Highland Initiative ausgeweitet werden. Somit sind wir der Vision Seiner Königlichen Hoheit, nachhaltige Gemeinden zu fördern, wieder ein Stück näher gekommen. Das Projekt ermöglicht es uns, ländliche Gemeinden zu unterstützen, die sich sehr um ihren Erhalt bemühen.“

Jackie Thomson, Vorsitzende von South Islay Development und Leiterin des Besucherzentrums auf Ardbeg, kommentierte das Vorhaben wie folgt:

„Wir danken der North Highland Initiative und Ardbeg, das Kildalton-Projekt mit angestoßen zu haben. Auf Islay tut sich derzeit sehr viel – besonders der Süden der Insel kristallisiert sich als dynamische Region heraus, die zu besuchen sich wirklich lohnt.“

Ardbeg Kildalton

Ardbeg Kildalton wurde mit 46% Alk. Vol. und nicht kühlfiltriert abgefüllt, um Textur und Mundgefühl zu verbessern und erscheint in limitierter Auflage. Kreiert wurde er von Dr. Bill Lumsden aus einer Reihe verschiedener, in Ex-Bourbon- und Ex-Sherryfässern gereifter Ardbeg-Whiskys mehrerer Altersstufen und Stile.

So beschreibt Dr. Bill Lumsden Ardbeg Kildalton:

„Ardbeg Kildalton ist ein recht spezieller Whisky, eine interessante Zusammensetzung aus mehreren Fässern. Premium-Whiskys gegensätzlicher, aber dennoch zueinander passender Stile aus zwei sorgfältig ausgewählten Jahrgängen wurden zusammengebracht: ein fester, rauchiger, aber auch cremiger Ardbeg aus Bourbonfässern und relativ rassige, würzige Anteile aus neuen und Refill-Sherryfässern. Sie verschmolzen zu einer harmonischen Einheit markanter, vielfältiger Geschmacksnuancen. Welcher andere Single Malt Whisky bringt den kraftvollen Geschmack von Teerseife mit weichem, süßen Gerstenmalz in Einklang? Ardbeg Kildalton ist ein wahrlich königlicher Whisky!“

Verfügbarkeit von Ardbeg Kildalton

  • In der Destillerie Ardbeg – Ardbeg Kildalton ist seit dem vergangenen Sommer bereits in der Ardbeg-Destillerie erhältlich.
  • Online – In Deutschland gibt es Ardbeg Kildalton ab dem 24. November 2014 unter www.kildalton.de zu kaufen.

Unverbindliche Preisempfehlung: 150 €

Verkostungsnotizen

Aroma
Ein einnehmendes Bouquet mit anfangs verführerischen, exotischen Noten. Danach kommen Andeutungen an geräucherte Aprikosen in Sirup, Salz und Pfeffer sowie einige weiche, cremige Vanilletöne, die allmählich zu einer rauchigen, kräuterwürzigen Duftsinfonie mit Holzrauch, Teer, Menthol und Fenchel werden. Ein bisschen Wasser fördert flüchtigere Obertöne wie Kiefernharz, Koriander, Lakritz und einen eigentümlichen seifigen Einschlag zutage.

Geschmack
Die weiche, saftige Textur verteilt sich sanft im Gaumen. Im Hervortreten fester, robuster Nuancen manifestiert sich unverkennbar der Ardbeg-Charakter: Teerseife, Anis, Pfefferminze, Espresso, süßes Gerstenmalz und eine anhaltende, aromatische Rauchnote.

Abgang
Der lange Ausklang offenbart Frische, verkörpert durch Mentholnoten, und schlägt mit Piment, Gewürznelken und Bittermandeln zugleich eine würzige Saite an. Zum Abschluss tritt ein Hauch süßer Vanille-Essenz hervor.