Càrn Mòr Tasting mit Kenny MacKay – unser Bericht

Bestens besucht war die Verkostung von Càrn Mòr und Whiskyexperts
Bestens besucht war die Verkostung von Càrn Mòr und Whiskyexperts

Im dritten Wiener Gemeindebezirk, im Lokal Esskultur, veranstaltete WhiskyExperts gemeinsam mit der Càrn Mòr Society of Austria das Dinner & Tasting mit Kenny MacKay, dem Kopf hinter dem unabhängigen Abfüller Càrn Mòr. Das Dinner, das um 18 Uhr begann, bestand aus einer köstlichen Kartoffelsuppe mit Forelle und danach einem Lamb Stew oder wahlweise Gemüsestrudel oder gebratene Forelle, alles liebevoll vom Küchenchef zubereitet. Während der Verkostung selbst, die dann gegen 19 Uhr begann, reichte man Shortbread und Whisky-Muffins – eine nachahmenswerte Idee für andere Tastings.

Die Gläser - sie sorgten für eine Überraschung
Die Gläser – sie sorgten für eine Überraschung

Das Tasting selbst begann mit etwas Verspätung – und das aus einem sehr kuriosen, aber wichtigen Grund. Wegen des großen Besucherandrangs hatte Càrn Mòr sich die Tasting-Gläser von einem Gastronomieservice schicken lassen. Die Gläser waren perfekt sauber – aber nachdem der Alkohol in Form von Whisky ins Glas kam, fungierte er als Lösungsmittel und setzte einen markanten Duft nach Spülmittel frei – etwas, das man bei einer Verkostung nun gar nicht brauchen konnte. Die erste, bereits abgefüllte Charge der ersten drei Whiskys wanderte in den Abfluss, und die Gläser wurden ohne Spülmittel im Lokal nochmals gereinigt und getrocknet – schließlich wollte man bei Càrn Mòr nur höchste Qualität bieten.

Das Lineup der Verkostung
Das Lineup der Verkostung

Und das gelang dann – nach einhelliger Meinung der Gäste – mit den 8 Whiskys in der Verkostung perfekt. Das Lineup konnte sich sehen lassen. Es begann mit einem sehr leichten, fruchtigen Auchroisk – ein „Frühstückswhisky“, wie er gerne bezeichnet wird. Danach verkostete man einen 10jährigen Whisky aus der neuen Vintage-Serie von Càrn Mòr – eine Reihe von 24 Abfüllungen von 24 Destillerien aus 24 Jahrgängen, die unserer Meinng nach ideal für alle ist, die sich gerne quer durch die Whiskylandschaft verkosten wollen, denn die Abfüllungen kommen in kleinen 0.2l-Flaschen zu einem durchaus attraktiven Preis. Die Speyside-Destillerie, aus der der Whisky kommt, darf nicht auf der Flasche genannt werden – aber ein Teil des Namens besteht aus der Zeichenfolge „farclas“ ;-). Und für solch einen Whisky war er untypisch und sehr interessant: für sein Alter jung schmeckend, fast wie ein New Make Spirit. Weiter ging es dann mit einem Dailuaine 1999, ebenfalls eine sehr angenehm trinkbare Abfüllung, die den Charakter der Destillerie schön zur Geltung brachte.

Das Tischset zur Verkostung...
Das Tischset…

Mit den nächsten drei Whiskys fand etwas statt, das man in einer Verkostung eines unabhängigen Abfüllers nur selten erleben kann: eine Vertikale mit drei Abfüllungen aus einer einzelnen Destillerie – in unserem Fall Glen Moray. Drei Einzelfassabfüllungen aus unterschiedlichen Fässern: 1x Bourbon, 1x Hogshead und 1x Port Pipe. Kenny MacKay hatte Glen Moray auch deshalb ausgewählt, weil seiner Meinung nach der Spirit aus dieser Destillerie prädestiniert dafür sei, den Geschmack von unterschiedlichen Fässern besonders gut aufzunehmen. Für die meisten Anwesenden war der Glen Moray 1992 aus dem Hogshead der Geschmackssieger – ohne die anderen dadurch zu schmälern.

Eine neue Kostprobe wird vorbereitet
Eine neue Kostprobe wird vorbereitet

Danach verkostete man eine Abfüllung aus einer Lost Distillery: Imperial 1995. Die Beinn A‘ Cheò-Abfüllung, aus der die Kostprobe stammte, ist am Kontinent nicht erhältlich und wird eigentlich ausschließlich für den Markt auf der Insel produziert – man konnte sie aber bei der Verkostung diesmal erwerben (wovon auch ausführlich Gebrauch gemacht wurde, sie war binnen kurzem ausverkauft). Die Imperial aus dem Jahr 1995 können in der Regel mit „extrem fruchtig“ beschrieben werden (heuer kamen davon relativ viele auf den Markt), der Beinn A‘ Cheò ist eine sehr typische und hochwertige Ausgabe davon. Langsam neigen sich aber die Bestände von Imperial-Whisky dem Ende zu – sodass die Preise wohl anziehen werden.

 

Der letzte offizielle Whisky in der Verkostung war ein Dailiuaine 1983 aus der „Celebration of the Cask“-Serie, ein komplexer, runder und gehaltvoller Schluck, der von den Gästen durch die Bank hoch bewertet und gelobt wurde. Dann konnte man nach Lust und Laune an den Whiskys der letzten Càrn Mòr Verkostungen nippen und fachsimpeln.

Es war ein gelungener, ein schöner und ein angenehmer Abend, den wir mit Kenny MacKay und Càrn Mòr im Restaurant Esskultur verbringen durften. Einen Herzlichen Dank an Kenny, Thomas und Melitta für die Organisation dieses tollen Abends! Und für die, die nicht dabei sein konnten, gibt es ein freundliches sláinte! von Kenny MacKay und Whiskyexpert Bernhard Rems – sowie die Ankündigung, dass wir natürlich für unsere Leser auch etwas Besonderes „abgestaubt“ haben, das wir noch im November unter die Leute bringen werden.

Sláinte!
Sláinte!

Neu: Royal Brackla 35yo

Zu dieser Neuigkeit haben wir nur zwei Dinge zu berichten, bevor wir uns in Sicherheit bringen.

Das Bild:

rb35

Den Preis:

7999 GBP

Neu: The General

2

The-General-Limited-Release-Bottle-Shot-hi-resEin schwerwiegendes Problem: in seinen Lagerhäusern findet man Fässer, die vor Urzeiten abgefüllt worden. Darin befindet sich Scotch, in jungen Jahren geblendet wurde. Danach sind diese Fässer in einer hinteren Ecke vergessen worden und der Whisky konnte in Ruhe reifen. Die Herkunft der Destillate ist nicht nachvollziehbar, niemand kann mehr sagen, aus welchen Brennereien Grain und Malt Whisky überhaupt kamen.

Compass Box sind solche Fässer angeboten worden, und weil sie von der Qualität der darin enthaltenen Whiskys beeindruckt waren, nahmen sie sich dieser an. Ihre neue Abfüllung heißt „The General„, abgefüllt mit 53,4 % Vol. in Fassstärke und auf 1.698, wie bei Compass Box gewohnt, äußerst ansprechend gestalteten, Flaschen limitiert. Die Whiskys für diesen Blend kommen sowohl aus Ex-Bourbon Fässern als aus Ex-Sherry-Casks.

Offizielle Geschmacks-Beschreibung
Er verfügt über eine außergewöhnliche Tiefe, mit Aromen, welche an Gewürze, getrocknete Früchte und alten Sherry erinnern. Am Gaumen ist er sehr weich, ein Ausdruck des Blendens von Malt Whisky mit Grain Whisky als Kunst, und das Finish ist sehr, sehr lang.

Wir durften diesen Whisky bei einem Compass Box Tasting in Glasgow verkosten, ein wunderbarer, sehr voller, äußerst würdiger Whisky.

„The General“ ist ab dem 18. November 2013 erhältlich und wird ca. £200 / $295 kosten.

Serge verkostet: Zwei Arran mit Sherry

Arran Destillerie, Foto von Paul Birrell, CC-Lizenz
Arran Destillerie, Foto von Paul Birrell, CC-Lizenz

Von Serge Valentin fällt in dieser Verkostung ein interessanter Satz: Seiner Meinung nach mausert sich Arran immer mehr zu einer Destillerie, die mit den „großen Namen“ mithalten kann, weil die Qualität stetig besser und besser wird. Und das ist auch die Erfahrung des Autors dieser Zeilen: Arran bietet zur Zeit wirklich interessante und dabei preiswerte Abfüllungen, die sich nicht verstecken müssen. Serge hat zwei Sherryabfüllungen verkostet, und bewertet sie so:

  • Arran 1997/2011 (56%, OB, sherry, cask #675, 599 bottles): 85 Punkte (verträgt Wasser ausgezeichnet)
  • Arran 1996/2013 (55.7%, OB, Private Cask Jan Vissers, sherry hogshead, cask #1996/2013, 174 bottles): 89 Punkte (könnte bislang sein Lieblings-Arran sein)

Jim Murray’s Whisky Bible 2014: Schwamm drüber

0

whiskyspongewhiskysponge enthüllt: Jim Murray’s Whisky Bible ist mehr als „The world’s leading whisky guide“. Ein Team von Top UN Wissenschaftlern fand heraus, dass die Whisky Bible ein komplexer Algorithmus der Geheimnisse des Universums ist, welcher (mindestens) zum endgültigen Schicksal der Menschheit führen wird. Und die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest ist nicht 42, wie wir fälschlicherweise angenommen haben, sondern 97,5.

Weiterhin wird angenommen, dass die Whisky Bible im nächsten Jahr den Schlüssel zu den Geheimnissen von Zeitreisen bieten wird. Herr Murray könnte dann über die Zeit nachdenken, bevor er ein selbsternannter Halbgott wurde und noch nicht, übersetzen wir es mal mit „nicht immer ganz nachvollziehbare Bewertungen abgab“.

Whisky im Bild: Lachs in Laphroaig

lapsal

Ein kleines Häppchen zum Ausklang des Tages, leider nur in der Destillerie Laphroaig erhältlich: In 10jährigem Laphroaig marinierter Lachs, geräuchert über für Laphroaig gestochenem Torf und Holz aus ehemaligen Laphroiag-Fässern. Da kann man schon ins Schwärmen kommen…

Kultgetränk Whisky – Beitrag von „Welt der Wunder“

Normalerweise sind populärwissenschaftliche Beiträge im Privatfernsehen mit gewisser Vorsicht bezüglich des Aufgreifens der realen Faktenlage zu betrachten (wir denken, wir haben das ausreichend schön und vorsichtig formuliert), und auf den ersten Blick ist der Beitrag aus Welt der Wunder vom Vorjahr ein Kandidat für diese distante Haltung, wird er auf Youtube als „Kultgetränk WhiskEy“ tituliert , obschon er über die Destillerie Edradour handelt. Tatsächlich ist der Beitrag aber als durchaus informativ zu sehen (aufgefallen sind uns nur Fehler bei den Kostenangaben für Fässer). Die 10 Minuten sind trotzdem durchwegs zu empfehlen, weil sie nicht nur einen guten Einblick in die Whiskyproduktion geben, sondern auch ausgesprochen stimmunsgvoll gestaltet sind. Nehmen Sie sich diese zehn Minuten Zeit entweder hier oder auf Youtube, vielleicht mit einem Dram – und genießen Sie…

 

Neu: The Dalmore Selected by Daniel Boulud

The_Dalmore_Limited_Release_Whisky_Bottle_Daniel_Boulud

Schon im Mai wurde er angekündigt, nun ist er auch erhältlich. Zusammen mit dem Michelin-Sternekoch Daniel Boulud wählte Dalmore’s Master Blender Richard Paterson die Fässer für diese Abfüllung aus. Dafür reiste Patterson über einen Zeitraum von 6 Monaten drei Mal zu Daniel Boulud nach New York. Bei seinem ersten Besuch hatte er 10 Whisky Samples im Gepäck, aus denen der Chefkoch drei auswählte – jeweils aus einem Muskateller, Madeira und Port Wein Fass. Nach der Zusammenstellung dieser drei Fässer wurde der „The Dalmore Selected by Daniel Boulud“ dann in aufrecht stehenden Sherry Fässern gelagert und dem Whisky zu Vermählung genügend Zeit gegeben und danach mit 44 % Vol. abgefüllt.

Diese Abfüllung ist auf 1.000 Flaschen limitiert und ausschließlich in den USA erhältlich, der Verkaufspreis beträgt $200. Auf der The Dalmore Website sind US-amerikanische Webshops aufgelistet, welche „The Dalmore Selected by Daniel Boulud“ in ihrem Angebot aufführen. Es sei allerdings darauf hingewiesen, dass der Versand von Spirituosen von den USA aus nicht einfach und auf jeden Fall nicht billig sein wird.

Adnams: Neuer Whisky aus England

Adnams_Brewery,_Southwold_-_geograph.org.uk_-_371295
Adnams Brauerei, Foto von John Winfield, CC-Lizenz

Adnams aus dem englischen Southwold hat bislang Bier, Cider und einige Spiritousen produziert – nun versucht es der englische Brauer und Hotelier mit zwe Produkten aus dem Bereich Whisky: einem Single Malt und einem Triple Grain. Beides sind sehr junge Produkte, gerade mal drei Jahre gereift und mit 43% abgefüllt – aber der Produzent verspricht dennoch ein intensives Geschmackserlebnis.

Adnams-whisky

Adnams Single Malt No. 1ist drei Jahre in französischen Eichenfässern gereift und soll „weich und reichhaltig“ schmecken, mit Noten von Honig, Vanille und Aprikose.

Adnams Triple Grain No. 2 wird aus Weizen, Gerste und Hafer gemacht und reift in Virgin American Oak. Man beschreibt den Grain als kräftig, nach dunkler Schokolade duftend und mit Noten von gerösteter Eiche, Pfeffer und Orangenzesten.

Beim Design geht man recht neue Wege – kein klassisches Geschnörksel, sondern moderne, kräftige Farben. Für das Produkt wahrscheinlich erfrischend ehrlich. Ob diese Whiskys nach dem Markstart in England im Dezember 2013 auch nach Mitteleuropa kommen werden, bleibt abzuwarten. Mehr auf dieser Webseite.

Wir verkosten: The Peat Monster, Blended Malt

the_peat_monster_16

Rund zehn Jahre ist es her, dass man bei Compass Box den Geschmacksnerv der Leute und die Hinwendung zu ausdrucksstarken Torffreunden im Glas erkannte und zu bedienen gedachte. The Peat Monster soll ein klar erkennbarer Compass Box Whisky bleiben und den zitierten House Style durchschimmern lassen – Süße, Reichhaltigkeit, Komplexität und ein deutlicher Holzeinsatz. Durch die Vermählung von torfigen Destillaten unterschiedlicher Provenienzen ist man nicht an ein bestimmtes Aromenspektrum gebunden sondern kann die unterschiedlichen Charakteristika von Laphroaig, Ledaig und Ardmore zu einem Gesamtwerk fügen. Refill American Casks dienen der Reife des Malt Blends (oder Vatted Malt, wie man früher sagte), der mit 46%vol. Alkohol, ohne Karamellzugabe und Kühlfiltration daher kommt.

Nase: gelber Apfel, Quitte und Ringlotten als Einstand, Rauch, na no na… schmalzig, torfige Salzlake, etwas Erinnerungen an pickle brine, in Karamell getränkter, grünlicher frischer Torf,  Seetang, Austernwasser, immer hinterlegt von Süße, Creme, Schokolade, Buttertoffee, dann kommt Zimt ins Spiel, etwas Kümmel, Bananen, eher frisch und unreif, wie Kochbanane, ledrig, schöne Reifetöne, druckvoll, langsam entwickelt sich das Monster im Glas, ein sehr dicht verwobenes, vielschichtiges Spiel von wilden, ungestümen Aromen, dazu charmante Desserttöne

Gaumen: süßlich salzig, Salzkaramell, geröstete Pistazien, Honig, floral, grünlich gemüsig, verbrannte Erde, mineralisch, fast „steinig“, Schokolade, Blauschimmelkäse, Rosmarin, Räucherfisch, smokey barbecue am Meeresufer, rancio, Pumpernickel, süßlich, vollmundig, mit Wasser noch exzentrischer und prägnanter

Finish: sehr lange, süßlich, vollmundig, dann vermehrt kräutrig, geräucherter Thymian,  Salzflocken, Meereslake, wieder die Torfnote, dunkel, „savoury“, gebratene Sellerieknolle, gegen Ende eine schone Orangennote

Alles in allem: faszinierend, wie die einzelnen Komponenten hier zu Tragen kommen, es ist alles für sich erkennbar, typisch und fein gezeichnet, aber dennoch hört man hier ein ganzes Orchester und nicht einfach ein paar zusammengeworfene Soloinstrumente – es ist das große Ganze, ein sehr schönes Beispiel, wie ein Verschnitt verschiedener Malts wirklich Komplexität aufbaut und sie alle schlüssig Hand in Hand gehen.

Wenn Compass Box doch immer einen sehr konsumentenfreundlichen Hausstil verfolgt und mit seiner vielschichtigen Statur dennoch leicht Spaß machen soll, ist Peat Monster sicher die polarisierende Diva im Portfolio. Ein Blended Malt der HIER schreit, laut ist, wild ist und dennoch immer den Spagat schafft, einladend, charmant und süßlich schmelzig aufzutreten.

The Beauty and the Beast…

Verkoster: Reinhard Pohorec, Newcomer 2014 bei den Mixology Bar Awards, dem „Oscar“ der Barszene, arbeitet zur Zeit als Bartender in London und beschreibt sich selbst als leidenschaftlicher Whiskygenießer. Er hat sich in seinem Berufsfeld auf den Purbereich und Whiskys spezialisiert und ist für whiskyexperts als freier Kolumnist tätig.

[review]

5. November: Guy Fawkes Night – und was ist in Ihrem Glas?

Guy Fawkes wird symbolisch verbrannt - Foro von William Warby, CC-Lizenz
Guy Fawkes wird symbolisch verbrannt – Foto von William Warby, CC-Lizenz

Remember, remember the fifth of November,
gunpowder, treason and plot,
I know of no reason why gunpowder treason
should ever be forgot.
Guy Fawkes, Guy Fawkes,
’twas his intent
to blow up the King and the Parliament.
Three score barrels of powder below,
Poor old England to overthrow:
By God’s providence he was catch’d
With a dark lantern and burning match.
Holloa boys, holloa boys, make the bells ring.
Holloa boys, holloa boys, God save the King!
Hip hip hoorah!

Heute, am 5.November, brennen auch in Schottland die Guy Fawkes-Puppen, so wie auf unserem Bild, zur Erinnerung an das gescheiterte Komplott mit dem Ziel, während der Parlamentseröffnung am 5. November 1605 den protestantischen König von England, Jakob I., seine Familie, die Regierung und alle Parlamentarier zu töten.

Eine kalte Novembernacht, eine alte Tradition – gäbe es eine bessere Gelegenheit, sein Whiskyglas mit einem guten Dram zu füllen und ein Fest zu feiern?

Here’s to you, liebe Leser – wir heben unsere Gläser mit einem freundlichen „air do shlàinte“ auf Sie! Im Glas des Autors dieser Zeilen schwappt ein Smoking Islay in Fassstärke (55%) von Blackadder, um zum Feuer den passenden massiven Rauch zu bringen – und womit bringen Sie ihr „slàinte agad-sa“ auf uns aus? Lassen Sie es uns wissen. Gemeinsam genießen ist das beste Genießen.

Jim Beam Signature Craft 12 Years nun auch in Österreich erhältlich

Von Jim Beam Österreich erreichte uns diese Pressemitteilung über den Small Batch Bourbon Jim Beam Signature Craft 12 Years , die wir auszugsweise wiedergeben:

Jim Beam_Signature_Craft_12Y

Rechtzeitig zur Weihnachtszeit ist der neue Super Premium Bourbon Jim Beam Signature Craft 12 Years in Österreich in exklusiven (Getränke-)Fachmärkten erhältlich. Der beeindruckende, zwölf Jahre alte Bourbon besticht mit vollmundigem Geschmack und hoher Komplexität. Damit bringt die außergewöhnliche und neueste Whiskeykomposition von Jim Beam, weltweit die Nr. 1 im Bourbonmarkt und Österreichs Nr. 1 Whiskey*, etwas Neues und Einzigartiges in die Welt der Small Batch Bourbons.

Herausragender Genuss

Jim Beam Signature Craft 12 Years ist etwas ganz Besonderes: Mit zwölf Jahren im amerikanischen Eichenfass gehört der Super Premium vom Marktführer zu den am längsten gelagerten Bourbons überhaupt. Durch diese lange Lagerung erhält er seinen vollmundigen Geschmack und seine hohe Komplexität, bei 43 Vol.-%. Der intensive, bernsteinfarbene Bourbon Whiskey beeindruckt mit tiefen Vanille- und Karamellaromen sowie mit kräftigen, robusten Eichennoten, die durch die lange Zeit im Eichenfass entstehen.

Ein Produkt langer Tradition

Bereits seit 218 Jahren stellt Jim Beam Bourbon Whiskeys nach dem bewährten Rezept her, das schon seit sieben Generationen in alter Familientradition weitergegeben wird. Mit ihrer Small Batch Bourbon Collection, die in Österreich seit April 2013 in ausgewählten (Getränke-)Fachmärkten und im gut sortierten Lebensmittelhandel erhältlich ist, hat die Beam Destillerie bereits den Grundstein für den Premium Bourbonmarkt gelegt.

Verfügbarkeit

Diesem Premiumanspruch bleibt Jim Beam mit der neuesten Whiskeykomposition Jim Beam Signature Craft 12 Years treu. Die 700 ml-Flasche des neuen Super Premium Bourbons Jim Beam Signature Craft 12 Years ist seit Mitte Oktober für 29,99 Euro (UVP) in exklusiven (Getränke-) Fachmärkten erhältlich.

Exclusiv: Gewinnen Sie eine handsignierte Flasche KOVAL Bourbon

kvsig2

Passend zu unserem Bericht über die Chicagoer Destillerie KOVAL haben wir heute für unsere Leser etwas Besonderes: Wir verlosen unter allen auf der Website als User registrierten Personen, die unsere Gewinnfrage richtig beantworten, eine vom Master Distiller Robert Birnecker handsignierte Flasche des KOVAL Bourbon.

kvsig

KOVAL war eine der ersten amerikanischen Craft Distilleries, die Destillate sowohl biologisch als auch koscher produziert. Sie werden aus 100% Biogetreide gewonnen. Die Destillerie vermeidet damit die gängige Praxis, vorgefertigte neutrale Korn-Spirituosen oder Whiskeys zuzukaufen (wie zum Beispiel Bulleit für den Rye). Den Unterschied schmeckt man.

[box type=“info“ ]

Und so spielen Sie mit:

  1. Falls Sie sich noch nicht auf unserer Website als Benutzer registriert haben, tun Sie das jetzt (Sie können auch mit Ihrem Facebook-Account einloggen). Notieren Sie bitte ihren Benutzernamen.
  2. Beantworten Sie folgende Gewinnfrage: Was bedeutet KOVAL? (Als kleine Hilfestellung können Sie unser Feature über die Destillerie lesen).
  3. Senden Sie uns Ihren Benutzernamen und die richtige Antwort bis spätestens 15. November in einer email an: contest@whiskyexperts.net
  4. Sie müssen die Teilnahmebedingungen lesen und akzeptieren, um teilnehmen zu können

[/box]

Unter allen richtigen und vollständigen Einsendungen ziehen wir dann den Gewinner oder die Gewinnerin.

[box type=“note“ ]

Teilnahmebedingungen:

Teilnahmeberechtigt sind registrierte Benutzer der Seite, die das 18. Lebensjahr erreicht (Nachweis muss auf Anfrage erbracht werden) und die Gewinnfrage richtig beantwortet haben, sowie aus Österreich, Deutschland oder der Schweiz stammen. Teilnahmeschluss ist der 15. November. Das Gewinnspiel erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Es kann darüber kein Schriftverkehr geführt werden. Die im Gewinnspiel erhaltenen Mailadressen werden nicht an Dritte weitergegeben. Die Gewinner werden per Mail verständigt und erhalten den Gewinn postalisch zugeschickt. Redakteure von Whiskyexperts dürfen natürlich wie üblich nicht an dem Gewinnspiel teilnehmen.

[/box]

Jetzt wünschen wir viel Erfolg und freuen uns auf Ihre richtigen Antworten.

Der Whisky-Preiswahnsinn geht weiter

bowmoredevilBowmore The Devil’s Casks. Ein 10jähriger, limitierter Bowmore. Im Geschäft und im Onlinehandel bis vor kurzem um umgerechnet 75 Euro zu haben. Mittlerweile aber ausverkauft. Nun taucht der Whisky in Onlineauktionen auf, und erzielt dort… ziemlich abgehobene Preise: Zum Beispiel knapp 400 Euro auf Scotch Whisky Auctions (eine zweite Flasche erbrachte dort nicht wesentlich weniger). Oder nehmen wir The Devils Punch Bowl von Arran. Dass die letztjährige Version (Batch 1) über 200 Euro erreichte, mag man ja noch glauben. Aber 160 Euro für Batch #2, der nach wie vor um 90 Euro in den Geschäften steht?

Wir staunen…