Wer unsere Seite regelmäßig verfolgt, der wird wissen, dass die Anzahl neuer Whiskys, die in einem Monat erscheinen, nur mehr in Dutzenden gemessen werden kann. Selbst probieren kann man nicht alle, genau so wenig wie ältere Abfüllungen, die noch irgendwo erhältlich sind.
Hier schlägt die Stunde der Whiskyblogger. Sie verkosten für Sie und uns, und beschreiben ihre Eindrücke anschaulich auf ihren Seiten. Und wir bieten ihnen hier einen Platz, an dem sie ihre Tasting Notes vorstellen können.
In den letzten sechs Jahren ist unsere Rubrik „Fremde Federn“ am Samstag ein fixes Werkzeug für jene Genießer geworden, die Woche für Woche auf ihren Webseiten Whiskys vorstellen und damit Orientierung für andere Whiskyfreunde bieten. Für uns ist sie eine Gelegenheit, unseren Lesern zeigen, wie vielfältig Whisky und die Whiskyszene in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist.
Diesmal stellt Ihnen unsere Rubrik für deutschsprachige Blogger in der 338. Folge – die letzte in diesem Jahr – wieder Tasting Notes vor – eine Sammlung von Geschmackseindrücken verschiedener Whiskys, die Ihnen vielleicht ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen bei der Lektüre und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten.
Das Jahr neigt sich dem Ende zu – aber wir hören natürlich nicht auf, unsere Leser gemeinsam mit unseren Gewinnspielpartnern mit schönen Preisen zu verwöhnen. Diesmal geht es dazu in die schottischen Lowlands, wo Sie einen ganz besonderen Whisky kennenlernen können:
In der malerischen Region Fife liegt die Brennerei Kingsbarns, im Besitz der Familie Wemyss. Und dort brennt man unter anderem den leicht getorften Single Malt Kingsbarns Coaltown. Unser Gewinnspielpartner Kammer-Kirsch, der Importeur von Kingsbarns für Deutschland, hat uns für Sie eine Flasche dieses ausgezeichneten Whiskys zur Verfügung gestellt – und Sie können sie bei unserem letzten Gewinnspiel des Jahres 2024 gewinnen. Aber dem nicht genug: Die Gewinnerin oder der Gewinner können diese Flasche mit einer eigenen Gravur personalisieren lassen – und wir legen dann noch einen schicken Flachmann mit Lederummantelung drauf! Ein dreifaches Geschenk also, das Sie sich zu Weihnachten sichern können.
Das Gewinnspiel endet am Sonntag – also machen Sie jetzt noch mit!
Wie das geht, mit dem Gewinnen? Ganz einfach: Text hier aufmerskam lesen, die Gewinnfrage beantworten und als e-mail an uns schicken – und mit etwas Glück können Sie gewinnen. Wir drücken Ihnen dazu natürlich wie immer fest die Daumen!
Hier also die Infos zur Destillerie, ihren Whiskys und Ihrem Preis:
Die Destillerie Kingsbarns
Die unabhängige Kingsbarns Distillery an der schottischen Ostküste stellt elegante Lowland Single Malts her. Kingsbarns setzt auf Handwerkskunst und verwendet lokal angebaute Gerste und reines Wasser aus eigener Quelle. Der Ansatz der Brennerei besteht darin, ihre neu hergestellten Spirituosen mit ausgewählten Fässern zu kombinieren, was ihr Engagement für Qualität und Balance widerspiegelt. Kingsbarns ist für seine raffinierte Eleganz bekannt und widmet sich dem Erbe der Lowlands und ihrer unabhängigen Philosophie.
Aus der Brennerei Kingsbarns stammen die drei Core-Range-Whiskys Kingsbarns Balcomie, Kingsbarns Doocot und jetzt neu der Kingsbarns Coaltown, den Sie bei uns gewinnen können. Unter der Marke Wemyss bietet die Destillerie aber auch kräftige, geschmacksintensive Blended Scotch Whiskys an, die im Kernsortiment Peat Chimney, Spice King und The Hive umfassen. Von leicht rauchigen, über süß fruchtigen bis hin zu würzig maritimen Ausdrücken, ist für jeden Geschmack und Anlass etwas geboten.
Hier einmal Infos zur Core Range und Ihrem Gewinn:
Die neuen Core Range der Destillerie Kingsbarns – mit dem Kingsbarns Coaltown in der Mitte.
Kingsbarns Balcomie
Der Kingsbarns Balcomie wurde in Amerikanischen Eichenfässern gereift, die zuvor für die Reifung von Oloroso in der USA verwendet wurden. Diese Fässer wurden speziell von Produktionsleiterin Isabella Wemyss aufgrund ihres sanften Eichenaromas und der reichen Süße ausgewählt, die den fruchtigen Charakter des Kingsbarns-Spirit ergänzen. Kingsbarns Balcomie ist süßlich komplex und elegant Reichhaltig mit Backgewürzen, Trockenfrüchten und tropischem Charakter.
Tasting Notes:
Nase: Sultaninen, Obstbrot mit Zimtglasur, brauner Zucker ein Hauch dunkle Schokolade mit Sommerbeeren
Gaumen: Süße Ananas aus der Dose, Orangenschale, Backgewürze
Abgang: Getrocknete Aprikose und Anklänge geröstete Haselnüsse
Natürliche Farbe
Nicht Kühlfiltriert
0,7l/ 46,0% Vol.
Kingsbarns Docoot
Der Kingsbarns Docoot wird aus Gerste destilliert, die weniger als sechs Meilen von der Kingsbarns Destillerie entfernt angebaut wird. Dadurch dass der Kngsbarns Docoot eine längere Reifung im Fass hinter sich hat, entwickelt sich eine ausgewogene Komplexität. Für diesen Whisky wurde eine Kombination aus Ex-Bourbon und ehemalige portugiesische Rotweinfässer für die Reifung gewählt. DOOCOT hat einen süßen, fruchtigen Charakter und ist leicht und intensiv fruchtig, blumig und ergänzt durch eine satte Farbe aus den hochwertigen Fässern, in denen er gereift ist.
Tasting Notes:
Nase: Süß und blumig, brauner Zucker mit Bananenkuchen Teig und tropische Noten
Gaumen: Ananassirup, Sommerbeeren und ein Hauch Rhabarber
Abgang: Kiwis und Zitrusschale
Natürliche Farbe
Nicht Kühlfiltriert
0,7l / 46,0% Vol
Der neue Kingsbarns Coaltown – für Sie mit Gravur und einem Flachmann mit Leder-Einfassung zu gewinnen!
Nach Kingsbarns Balcomie und Kingsbarns Doocot ist Kingsbarns Coaltown die dritte Abfüllung im Kernsortiment, die ein wirklich einzigartiges Kingsbarns Geschmackserlebnis bietet. Dieser neue Whisky ist Kingsbarns Lowland-Variante eines getorften Whiskys und unterstreicht den innovativen Geist der Destillerie und sein Streben nach höchster Qualität.
Coaltown of Wemyss ist ein Bergbaudorf in der Nähe von Wemyss Castle, dem Stammsitz der Familie Wemyss, die tiefe Wurzeln in Fife und eine langjährige Verbindung zum Whisky hat. In Anlehnung an dieses traditionsreiche Erbe wurde der neue Single Malt Scotch Whisky nach diesem Dorf benannt.
Wie alle anderen Kingsbarns Whiskys wird auch Coaltown aus Gerste destilliert, die weniger als sechs Meilen von der Brennerei entfernt angebaut wird. Kingsbarns Coaltown reift vollständig in Ex-Peated Fässern, wobei der klassische leichte und fruchtige Stil der Destillerie beibehalten wird, aber einige sanfte Rauchnoten hinzugefügt werden.
Produktion Director Isabella Wemyss hat sorgfältig eine Kombination von Ex-Peated-Fässern für die Reifung von Kingsbarns Coaltown ausgewählt, um diesen Whisky mit verschiedenen Raucharomen zu kreieren.
Der neue Kingsbarns Coaltown – ein leicht getorfter Lowland Single Malt
Tasting Notes:
Zum klassischen süßen und fruchtigen Charakter von Kingsbarns fügt Coaltown einige weiche und süße Rauchnoten hinzu. Dies bietet den Genießern die Möglichkeit, ein einzigartiges rauchiges Profil zu probieren, das weitaus sanfter und süßer ist als bei anderen getorften Whiskys.
An der Nase entdecken Sie gegrillte Banane, einen zarten Hauch von süßem Rauch und Anklänge von Heidekraut. Am Gaumen zeigen sich Rosenwasser, Buttercreme, ein wenig Leder und leicht gebrannte Zitrusschalen. Der Abgang ist von weichem gesalzenem Karamell, dezentem Lagerfeuerrauch und Cinder Toffee geprägt und bietet ein ausgewogenes und faszinierendes Geschmackserlebnis.
Ihren Gewinn können Sie von Kingsbarns nach Ihren Wünschen oberhalb des Labels gravieren lassen:
Die Gewinnflasche wird nach Ihren persönlichen Wünschen graviert
Und damit Sie einen Schluck vom Kingsbarns Coaltown immer bei sich dabei haben können, legen wir zu Ihrem Gewinn noch einen schicken Flachmann der Destillerie mit edler Ledereinfassung dazu:
Und so gewinnen Sie den Kingsbarns Coaltown mit persönlicher Gravur und den Flachmann mit Leder-Einfassung:
Beantworten Sie die folgende Gewinnfrage: In welcher Region Schottlands liegt die Lowland-Brennerei Kingsbarns
a. in Vour b. in Fife
Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Kingsbarns“!
Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 29. Dezember 2024, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir den Gewinner oder die Gewinnerin des Preises und geben ihn/sie am 30. Dezember 2024 bekannt. Der Gewinn wird durch unseren Partner Kammer-Kirsch versendet.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Kingsbarns“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 29. Dezember 2024, 23:59 Uhr. Der/die Gewinner*in werden am 30. Dezember 2024 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Kammer-Kirsch sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Kammer-Kirsch versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen! Herzlichst, Ihr Whiskyexperts-Team
Auch nach Weihnachten gibt es eine Art Bescherung, nämlich neue Whiskys, die über Kirsch Import gleich zum Jahreswechsel in den deutschen Handel kommen. Da sind der neue Dingle Lá an Dreoilín, der nun in Deutschland erhältlich ist, ein Caol Ila 100 Proof von Signatory aus dem Sherrycask, ein interessanter GlenAllachie von Best Dram und der Elsburn The Harz von der Hercynian Distilling Co., der mit regionalem Getreide gebrannt wurde.
Hier alle Neuheiten im Detail:
Presseartikel
Für den Inhalt ist das Unternehmen verantwortlich
2024 mit dem Zaunkönig verjagen: Dingle Lá an Dreoilín beendet die Wheel of the Year Serie
Seit zwölf Jahren ist die kleine irische Dingle Distillery Sinnbild für Handwerkskunst und Qualität. Nun läutet sie den Abschluss ihrer Reihe Wheel of the Year ein, jener Ära, die über die vergangenen zwei Jahre mit acht besonderen Whiskys den keltischen Sonnenkalender zelebrierte.
Die letzte und neunte Zusatzabfüllung namens Lá an Dreoilín (dt. „Tag des Zaunkönigs“) ist nicht Teil des keltischen Jahresrads, wurde jedoch zu Ehren der Bedeutung dieses Tages kreiert. Bis heute gehört es zur irischen Tradition, am 26. Dezember, dem „Wren‘s Day“, den Zaunkönig zu jagen und dies zu feiern. Der Ursprung des Rituals liegt in der keltischen Mythologie, die den Vogel als Symbol des vergangenen Jahres sieht.
Dingle Lá an Dreoilín reifte in Bourbonfässern mit anschließendem Muskateller-Finish. In der Nase verbindet der Single Pot Still Whiskey Aromen von gezuckerten Mandeln und schwarzen Kirschen, mit dunkler Schokolade undkaramellisierten Bananen. Am Gaumen machen Noten von geröstetem Zimt, Honig und Ingwer den Weg frei für gewürzte Mandeln. Abschließend tritt ein edles Mundgefühl mit cremigen, warmen Gewürzen und getrockneten Früchten in den Vordergrund.
Lá an Dreoilín Dingle Distillery Single Pot Still Whiskey Wheel of the Year Series
Herkunft: Irland Fasstyp: Bourbon Casks, Muscatel Casks (Finish) 52,5% vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Tasting Notes:
Nase: Gezuckerte Mandeln, schwarze Kirschen, dunkle Schokolade und karamellisierte Bananen.
Gaumen: Gerösteter Zimt, Himbeerkompott, Honig, Ingwer und Gewürzmandeln.
Nachklang: Das Mundgefühl ist cremig und edel – mit warmen Gewürzen und Trockenfrüchten.
Spartipp für Rauch-Fans: Caol Ila 100 Proof Edition aus Sherryfässern
Jahrgangswhiskys aus einer geschlossenen Brennerei, Single Malts aus seltenen Einzelfässern – für seine Abfüllungen spürt Signatory-Gründer und -Inhaber Andrew Symington exklusive Scotch Whiskys auf. Seine Signatory Vintage 100 Proof Edition steht für unabhängig abgefüllte Qualitätswhiskys von angemessenem Alter, die hohe Volumenprozente mit einem niedrigen Preis verbinden.
Der zehnjährige Caol Ila 2014/2024 ist ein Aushängeschild für die malerische Bucht an der Ostküste der Insel Islay, an der er seinen Ursprung nahm. 2014 destilliert, wurde die 100 Proof Edition #28 von einem der erfolgreichsten unabhängigen Abfüller Schottlands in First und Refill Oloroso Sherry Butts vollendet.
Signatory Vintage füllte den Inselwhisky mit kraftvollen 57,1 Volumenprozenten ab und verzichtete dabei auf Farbstoffe und Kühlfiltrierung. Das Ergebnis ist ein vollmundiges Erlebnis für gestandene Rauch-Fans. Dabei vereint sich süßer Torfrauch mit würzigen Sherrynoten, Pfeffer sowie Himbeeren.
Caol Ila 2014/2024 Signatory Vintage Islay Single Malt Scotch Whisky 100 Proof Edition #28
10 Jahre Dest.: 2014 Abgef.: 2024 Herkunft: Schottland, Islay Fasstyp: First Fill Oloroso Sherry Butts, Refill Oloroso Sherry Butts 57,1% vol. 0,7 Liter Nicht kühlfiltriert Nicht gefärbt
Zartbitterschokolade, Crème brûlée & Rumrosinen: Speyside-Erlebnis von Best Dram & The GlenAllachie
Anspruchsvolle Genießende kennen ihn: Michel Reick, den Whisky-Druiden. Der unabhängige Abfüller ist als Inhaber von vier etablierten Marken ein Unikat der Szene. Für seine Best-Dram-Abfüllungen wählt er limitierte Single Casks persönlich und vor Ort in Schottland aus. Immer in Fassstärke, niemals kühlfiltriert oder gefärbt, umfasst die Range Age-Statement-Whiskys ebenso wie eine vielfältige Auswahl an Cask-Finish-Abfüllungen.
Sein neuer Fund katapultiert Whiskyfans in die wunderschöne Speyside. Mit dem GlenAllachie 2014/2024 hat sich der Druide hier ein Pedro Ximénez Sherry Hogshead einer der wenigen unabhängigen Whiskybrennereien Schottland gesichert. Der neunjährige Single Malt lässt Sherrywürze mit dunkler Schokolade, Rumrosinen und kräftig karamellisierter Crème brûlée verschmelzen und ist eine Hommage an die Künste der lebenden Master-Blender-Legende Billy Walker.
GlenAllachie 2014/2024 – First Fill PX Hogshead Best Dram Speyside Single Malt Scotch Whisky
9 Jahre Dest.: 04/11/2014 Abgef.: 22/07/2024 Herkunft: Schottland, Speyside Fasstyp: First Fill Pedro Ximénez Sherry Hogshead Fassnr.: 9900214 315 Flaschen 58,6% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht kühlfiltriert Nicht gefärbt
Tasting Notes:
Nase: Auf eingelegte Rosinen und Zartbitterschokolade folgen Crème brûlée und Toffee, die gegen Ende zu gerösteter Walnuss übergehen.
Gaumen: Ein kräftiger Antritt mit Pedro-Ximénez-Würze, Zartbitterschokolade und Rumrosinen. Darauf folgt ein Hauch frischer dunkler Trauben sowie kräftig karamellisierte Crème brûlée. Zum Schluss leicht adstringierend.
Nachklang: Mittellang, mit feiner Pedro-Ximénez-Würze, etwas Zartbitterschokolade und dunklen Früchten.
Handwerkliches Preis-Highlight: ElsBurn The Harz aus regionalem Getreide
Der Harz ist nicht nur Standort des höchsten Gebirges Norddeutschlands, sondern seit 2002 auch Quelle für höchsten Single-Malt-Genuss. Dafür verantwortlich: die Hercynian Distilling Co. Von Hand, stets unverfälscht, mit traditionellen Methoden, langen Fermentationszeiten und großer Experimentierfreude produziert der Familienbetrieb eine beeindruckende Range an Hercynian Single Malt Whiskys.
Jetzt präsentiert die Brennerei einen neuen Standard, der ihre Ansprüche an die Whiskyherstellung mit einem fairen Preis vereint.
ElsBurn The Harz wird zu 100 Prozent aus regionaler Gerste destilliert. Durch die Reifung in First und Second Fill Sherry Hogsheads sowie einem geringen Anteil an First Fill Bourbon Barrels betont der Single Malt den Destilleriecharakter – und zwar noch stärker als bei The Journey oder der Distillery Edition.
Bei idealer Trinkstärke von 46% vol. entfaltet The Harz Noten von Aprikose, roten Beeren und tropischen Früchten mit Rosine, Malz und würziger Eiche sowie cremigen Noten von Vanille, Karamell und heller Schokolade.
ElsBurn The Harz The Original Hercynian Single Malt Whisky
Herkunft: Deutschland, Harz Fasstyp: First & Second Fill Sherry Hogsheads (87%), First Fill Bourbon Barrels (13%) 5.000 Flaschen (insgesamt) 46% vol. 0,7 Liter Nicht kühlfiltriert Nicht gefärbt
Gerade einmal 30 Tamnavulin hat Serge Valentin seit dem Start von Whiskyfun (und das ist sehr lange her) bislang verkostet – und heute kommen vier aus dieser Speyside-Destillerie dazu. Es beginnt mit einem refill Bourbonfass, danach kommen Vollreifungen in drei verschiedenen Fässern mit Vorbelegung durch fortifizierte Weine: Malaga, PX Sherry und Oloroso.
Mit den Bewertungen bewegen wir uns diesmal zwischen gut und sehr gut, und wie üblich haben wir hier für Sie die Tabelle der Verkostung:
Alles hat ein Ende – nicht nur das Jahr 2024, sondern auch die Serie „Amazing Whiskies“ von whic.de – die endet nämlich diese Woche mit einem interessanten GlenAllachie, der neun Jahre in einem First Fill Barolo Wine Barrique reifte. 312 Flaschen davon gibt es, und zwar ab sofort und so lange der Vorrat reicht.
Die Bezugsquelle finden Sie wie immer in der nachfolgenden Pressemitteilung:
Presseartikel
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DAS JAHR ENDET MIT EINEM FRUCHTIGEN KNALL
whic veröffentlicht die finale Episode der Amazing Whiskies
Bremen, 27.12.2024
Passend zum Jahresende verabschiedet whic ihre beliebte Whisky-Serie Amazing Whiskies mit einem fruchtigen Knall. Die finale Episode 30 bringt mit einem 9 Jahre im First Fill Barolo Wine Barrique gereiften GlenAllachie eine intensive Geschmacksexplosion ins Glas.
Direkt steigen Aromen von dunklem Weingummi, Kirschen und dunkler Traube-Nuss-Schokolade in die Nase. Mit einer honigartigen Textur legen sich süß-säuerliche Fruchtnoten und facettenreiche Würznoten wie edles Eichenholz und Pfeffer auf die Zunge. Während sie leise ausklingen, schaffen sie Raum für cremiges Vanille-Eis mit Schlagsahne und gesüßtem Espresso. Es gibt bei diesem vielschichtigen Speyside Single Malt einiges zu entdecken. Bei krachenden 57,9% Vol. können auch Experimente mit ein paar Tropfen Wasser das breite Aromenspektrum zugänglicher machen.
Jetzt eine der 312 Flaschen des großen Amazing Whiskies Finales sichern – exklusiv bei whic.de: https://whic.de/amazing-whiskies
„Kräftig, fruchtig, hammerlecker – wären Abschiede doch immer so gut. Wir sagen mit diesem eindrucksvollen GlenAllachie ‚Tschüss‘ zu den Amazing Whiskies und stoßen mit unseren Kunden auf ein tolles gemeinsames Jahr 2025 an. Auf das viele weitere Genussmomente folgen.“
Arne Wesche, Gründer der whic GmbH
Die Serie Amazing Whiskies
Dieser GlenAllachie ist die finale Episode 30 von whics Amazing Whiskies Serie – unser Dankeschön für eine wunderbare Whisky-Community. Amazing Whiskies eben für amazing Kunden. Jeder Whisky kommt im besonderen Retro-Comic-Look in einer schwarzen Tube und mit einem fantasievollen Mini-Booklet. Diese tolle Serie geht zu Ende, kreative Designs und schöne Genussmomente gibt es aber auch bei den anderen Serien von whic zu entdecken: whic.de/abfueller-whic
Der britische Teehändler und -blender JING ist der neueste Partner von The Macallan in deren THe Harmony Collection. Das Resultat der Zusammenarbeit, der Macallan The Harmony Collection inspired by Phoenix Honey Orchid Tea ist nun mit seinen Etiketten auf der us-amerikanischen TTB-Datenbank aufgetaucht. Er ist vom Geschmack des gleichnamigen Tees, ein Oolong, inspiriert und bietet laut Rückseitenetikett Noten von Pfirsich und Aprikose und einen honigsüßen Nachgeschmack. Abgefüllt ist er mit 43,9% vol. Alkoholgehalt.
Hier sehen Sie die Label des in seiner Kurzform als Macallan The Harmony CollectionJING dort eingetragenen Whiskys, über dessen ofizielles Erscheinen wir Sie im nächsten Jahr nochmals informieren werden:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Ein Cocktailrezept, dass Whiskyfreunde zum Jahreswechsel begleiten kann (und natürlich davor und darüber hinaus) haben wir für Sie aus der Destillerie SLYRS erhalten: der SLYRS 48 Boulevardier stammt von Bartender Jannick Stilger aus Berlin und ist rasch und einfach zu mixen. Der Genuss sollte allerdings wie immer bei Alkohol langsam und bewusst erfolgen. Viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!
Presseartikel
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SLYRS 48 Boulevardier – Ein Klassiker neu interpretiert
Der Boulevardier ist ein zeitloser Cocktail, der Eleganz und Stärke vereint. Er wurde erstmals in den 1920er-Jahren in Paris kreiert und gilt als würziger Verwandter des Negroni – jedoch mit Whisky statt Gin als Basis. Mit seinem perfekten Zusammenspiel von bitteren, süßen und würzigen Noten hat er sich einen festen Platz in der Welt der Cocktails erobert.
Unsere Interpretation mit dem SLYRS Bavarian RYE Whisky Forty Eight stammt aus der Feder des bekannten Berliner Bartenders Jannick Stillger und hebt diesen Klassiker auf ein neues Niveau. Die würzige Kraft des Roggens und die 48 % Vol. des Whiskys sorgen für Tiefe und Charakter, während roter Wermut und Campari den Drink harmonisch abrunden. Perfekt für Genießer, die Tradition und Innovation zu schätzen wissen.
3cl SLYRS Bavarian RYE Whisky Forty Eight
3cl Carpano Antica Formula Vermouth
2cl Campari Bitter
1 kleine Prise Salz
Alle Zutaten in ein Rührglas geben und 15 Sekunden mit Eiswürfel kalt Rühren, anschließend alles ein Glas mit Eiswürfel abseihen und mit Orangenzeste garnieren.
Warum sollte man an Feiertagen keine Verkostungen machen, denkt sich wohl Serge Valentin, und liefert uns drei neue Notizen zu Royal Brackla, und zwar von unabhängigen Abfüllungen, die 2023 oder 2024 veröffentlicht worden sind.
Generell merkt Serge an, dass momentan einige schöne Royal Brackla bei Unabhängigen unterwegs sind (es ist ein offenes Geheimnis, dass viele Destillerien jetzt wieder gerne und halbwegs günstig an Unabhängige verkaufen), und gerade bei den Independent Bottlern findet man Whiskys ohne „seltsame Finishes“, die bei den Destillerien immer mehr in Mode gekommen sind. Wer Serge kennt, der weiß, dass er seine Whiskys aus dem Bourbonfass oder mit Finishes oder Reifungen aus fortifizierten Weinfässern wie Sherry, Port oder Madeira schätzt, und mit vielen Weinfinishes nicht so besonders viel anfangen kann.
Aber zurück zur Verkostung: Hier gibt es drei mal sehr gute Wertungen – hier die Tabelle dazu:
Abfüllung
Punkte
Royal Brackla 9 yo 2014/2023 (48%, The Single Malts of Scotland, Reserve Casks, Parcel No.12)
88
Royal Brackla 2007/2024 (51.7%, Cask Six & Liquid Art, 161 bottles)
87
Royal Brackla 2015/2024 ‘BeeSquadUA’ (46%, WhiskyUA Kyiv, 1st fill sherry, cask #304266, 358 bottles)
Das Jahresende ist so etwas wie das natürliche Habitat für Rück- und Ausblicke (auch von uns wird es natürlich dieser Tage so einen geben), und ein Klassiker darunter ist der Ausblick auf beachtenswerte Destillerien im kommenden Jahr, den die Redaktion des master of malt blogs jedes Jahr zusammenstellt. Dabei wird natürlich auch gut beschrieben, warum man eine Brennerei für besonders beachtenswert im Jahr 2025 hält, und insgesamt ist der Artikel für Whiskyfreunde eine gute Lektüre.
Das „warum“ wollen wir natürlich nicht vorwegnehmen, das finden Sie hier, aber Ihnen die Liste der diesmal ausgewählten Brennereien präsentieren wir Ihnen hier gerne:
Von Billy Walker und danach vom neuen Besitzer Brown-Forman gab es lange Zeit jährliche Einzelfassabfüllungen aus Glendronach (so wie auch aus der Destillerie Benriach). Jetzt scheint es eine neue oder zusätzliche Serie zu geben, und zwar die Glendronach „Cask of Character“ – Einzelfässer, die von Master Blenderin Rachel Barrie aus dem alten Bestand der Brennerei ausgesucht wurden. 30 und 31 Jahre alt sind die vier Fässer, deren Etiketten jetzt in der us-amerikanischen TTB-Datenbank eingetragen wurden, und da scheint es wohl nicht falsch anzunehmen, dass auch die Bottlings, die aus den Fässern stammen, im Preis eher high-end angesiedelt sein werden.
Die vier Etiketten, die wir Ihnen hier präsentieren können, halten alle relevanten Infos inklusive der Tasting Notes für Sie bereit – einzig über den Preis und das tatsächliche Erscheinungsdatu können wir Sie noch nicht informieren…
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Von wegen Weihnachtsruhe: Heute stehen dreizehn Verkostungen mit sehr ausführlichen Tasting Notes von Abfüllungen aus der alten Port Ellen Distillery auf Islay an – elf von Serge, zwei von Angus MacRaild.
Wenn es auch stimmt, dass nicht alles aus Port Ellen von höchster Qualität war – in dieser Verkostung finden sich keine Nieten – die bis auf vier Bottlings erhalten alle mehr als 90 Punkte – und die anderen können jeweils 88 oder 89 Punkte für sich verbuchen.
Die Details finden sich in der Verkostung, hier findet sich wie immer eine tabellarische Übersicht von uns. In diesem Sinne nochmals: Frohe Weihnachten!
Abfüllung
Punkte
Port Ellen 24 yo 1969/1993 (40%, Gordon & MacPhail for Sestante for Carato, The Van Gogh Collection, sherry wood)
94
Port Ellen 1977/1992 (40%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice)
88
Port Ellen 15 yo 1977/1993 (40%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, John Gross & Co. Baltimore)
88
Port Ellen 1979 (40%, Spirit of Scotland, Speymalt – Gordon & MacPhail +/-1994)
91
Port Ellen 24 yo 1975/1999 (43%, Signatory Vintage, Millennium Edition, cask #1764, 355 bottles)
89
Port Ellen 30 yo 1974/2005 (46%, Signatory Vintage, Decanter Limited Edition, hogshead, cask #6757, 235 bottles)
92
Port Ellen 23 yo 1975/1998 (56.1%, Signatory Vintage, Silent Stills, cask #160, 285 bottles)
93
Port Ellen 30 yo 1978/2008 (54.2%, Douglas Laing, Platinum Old & Rare, 423 bottles)
91
Port Ellen 1981/2000 (60.4%, The Bottlers, refill sherry butt, cask #1549)
93
Port Ellen 27 yo 1982/2009 (58.6%, Signatory Vintage, La Maison du Whisky Collector’s Edition, hogshead, cask #1523, 229 bottles)
93
Port Ellen 14 yo 1983/1998 (56.8%, The Cooper’s Choice, The Vintage Malt Whisky Co., sherry)
93
Port Ellen 1982/2007 (46%, Berry Brothers & Rudd, cask #2850)
88
Port Ellen 1979/1988 (65.3%, Scotch Malt Whisky Society 43.3)
In einem recht umfangreichen Artikel auf Forbes widmet sich der Whiskyanalyst und -broker Mark Littler dem Crash des sekundären Whiskymarktes im abgelaufenen Jahr (und zum Teil schon im Jahr davor) – und warum der durchaus eine gute Sache sein könnte.
Mit der Korrektur, die bislang stattgefunden hat, sind die Marktpreise für Whiskys auf das Niveau von 2021 zurückgekehrt. Littler argumentiert, dass dieser Rückgang vor allem zu Lasten der Flipper, also jener Menschen, die durch rasches Kaufen und Verkaufen von „Hype-Flaschen“ (die durchaus auch alte Abfüllungen sein konnten) gegangen ist – und dass diese den Markt frustriert und mit zum Teil erheblichen Verlusten verlassen haben.
„The people who queued up outside Harrods overnight to buy The Macallan James Bond collection are gone, as the profit from flipping has disappeared.“
Ben Odgers, Spirits Sourcery
Für Sammler, die langfristig denken, bewegen sich die Preise immer noch fast exakt 100% über dem Level von 2016 – was laut Littler auf eine fundamentale Stärke des Whiskymarktes hindeutet. Bis 2018 hätten geduldige Sammler den Markt und die Preise bestimmt, dann begannen dioe Jäger des schnellen Geldes Whisky zu entdecken und die Preise in die Höhe zu treiben.
Momentan sucht der Markt laut Littler das Preisniveau, auf dem engagierte Sammler und Whiskykenner wieder einsteigen können. Gut zeigt sich das am Beispiel der Macallan Red Collection 60yo, bei der der Preis sukzessive Woche für Woche um gut 3.000 Dollar zurückgeht – und die Käufer dennoch ausbleiben. Irgendwann aber wird der Punkt erreicht sein, wo Käufer wieder einsteigen. Das wird dann der Punkt sein, wo sich der Markt stabilisiert. Ob man diesen Punkt bereits erreicht habe oder ob das noch dauern wird, liesse sich momentan schwer sagen.
Was ist nun das Gute für Littler am Absturz des Sekundärmarkts? Er argumentiert, dass es für Investoren mit Hintergrundwissen nun wieder so weit sei, dass man neue Veröffentlichungen zu einem vernünftigen Preis kaufen könne, weil das Angebot größer sei als die Nachfrage. Der Markt für Flipper sei komplett ausgetrocknet, man sähe dies am The Macallan Time:Space Mastery Lotterieangebot – es ist der erste Macallan seit 2018, der über ein Lotteriesystem angeboten wurde und nicht ausverkauft ware, bevor er den regulären Handel erreichte.
„For those with the money, patience, and strength of character, there has never been a better time to buy investment-grade bottles. Taking the words of Warren Buffett on stocks should give brave souls the courage: ‚Be fearful when others are greedy and be greedy when others are fearful.'“
Ben Odgers, Spirits Sourcery
Bei unabhängigen Abfüllern, also dem Fassmarkt, ergab der Preissturz und die sinkende Nachfrage das Problem, dass die Flaschen nicht mehr oder nur mehr sehr langsam die Regale der Händler verließen – und damit auch weniger Nachfrage seitens des Handels nach neuen Abfüllungen besteht. Damit kaufen unabhängige Abfüller auch weniger Fässer – vor allem deshalb, weil nach den Informationen von Littler die Fasspreise lange Zeit sich nicht den Marktrealitäten anpassten.
Kleine unabhängige Abfüller tun sich laut dem Artikel hier leichter, weil sie zum Teil direkt an Konsumenten verkaufen. Große Unabhängige können durch Lagerkosten für ihre Fässer und durch die Preise, die sie vielleicht in den letzten vier Jahren für ihre neuen Fässer bezahlt haben (und haben mussten) in Schwierigkeiten kommen – je nach Geschäftsmodell.
Phil Thompson von der Dornoch Castle Distillery, der mit seinem Bruder auch als unabhängiger Abfüller fungiert, hat sich auf die Situation bei seinen Bottlings mit einem flexiblen Margenziel eingestellt – und versucht so, den Abfluss von Bottlings zu steuern:
We don’t operate with a fixed margin target—it’s entirely flexible. Our goal is simple: to sell whisky while delivering maximum value to our customers
Phil Thompson, Thompson Bros.
Generell blickt Littler in seinem Artikel eher positiv auf das kommende Jahr und beschließt seinen Artikel mit einem optimistischen Satz:
For patient investors who understand the current opportunities in undervalued bottles and casks, this more measured market environment could prove advantageous.
Allen unseren Lesern wünschen wir ein frohes, friedvolles Weihnachtsfest – im Kreis der Familie, mit Freunden oder auch alleine. Wo immer Sie sein mögen, was immer Sie machen: Wir aus der Redaktion senden Ihnen herzliche und freundschaftliche Grüße. Genießen Sie diese Zeit, die kommenden Feiertage und den Jahreswechsel – vielleicht mit einem genußvollen Schluck Whisky und jener Ruhe, die wir alle nötig haben.
Wie jedes Jahr werden wir Sie auch über die Feiertage und ins Neue Jahr mit Berichten und Features begleiten, voraussehbar mit einer ruhigeren Frequenz (über die wir uns nach der Hektik der letzten Monate auch selbst freuen).
Nehmen Sie sich Zeit für schöne Dinge! Genießen Sie, und teilen Sie Genuss mit Anderen. Wir freuen uns, wenn Sie währenddessen immer wieder mal bei uns vorbeischauen!
Auf der us-amerikanischen TTB-Datenbank ist ein Etikett für einen neuen Whisky aus der Highöand-Brennerei Glenmorangie aufgetaucht. Der Glenmorangie 25yo The Altus gibt sonst nicht viel über sich preis – einzig seine Füllstärke von 43% vol. Alkoholgehalt kann man dem Etikett entnehmen.
Wann er kommt, und ob er eine Sonderausgabe oder ein neues Mitglied der Core Range wird, bleibt abzuwarten. Hier jedenfalls sein Aussehen vorne und hinten:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.