Serge verkostet: Lagavulin, Brora & Port Ellen

Eine schöne Bescherung gibt es heute bei Serge Valentin auf Whiskyfun: Drei hochwertige Abfüllungen aus den Destillerien Lagavulin, Brora und Port Ellen – alle aus diesem Jahr oder dem Vorjahr, und damit alle im – sagen wir es emotionslos – gehobeneren Preissegment.

Geschmacklich lässt jedenfalls keiner davon aus, mit Wertungen von jeweils 93 Punkten. Müssten oder besser gesagt: könnten Sie sich für einen der drei entscheiden, welcher würde es werden?

Hier ist jedenfalls unsere Tabelle der Verkostung:

AbfüllungPunkte

Lagavulin 30 yo 1991/2021 (45.5%, OB, Casks of Distinction, First-fill PX/Oloroso seasoned European oak, cask #5399, 482 bottles)93 
Brora 45 yo 1978/2023 (49.4%, OB, Casks of Distinction, cask #P5V2, 255 bottles, 2024)93
Port Ellen 1982/2024 (58.1%, Malts of Scotland, Private Stock, sherry hogshead, cask #MoS PS002, 169 bottles)93

Unser Bild zeigt den Eingang zur Destillerie Brora

Video: Ein Weihnachtsgruß mit Hund – von Malts of Germany

Malts of Germany, der unabhängige Abfüller für deutsche Whiskys (mittlerweile ist schon Batch #3 der Abfüllungen in Planung, über das aktuelle Batch #2 berichteten wir hier), hat uns Weihnachtsgrüße per Video übermittelt – und die teilen wir an diesem Tag natürlich sehr gerne mit Ihnen:

Unabhängiger Abfüller und Fassmanagement-Spezialist Aceo Limited mit erstem CEO

Vor 25 Jahren in Edinburgh gegründet und seitdem höchst erfolgreich im Fassmanagement und als unabhängiger Abfüller (Murray McDavid) tätig, hat das Unternehmen Aceo Ltd. nun den ersten CEO ernannt:  George McNeil. Der ehemalige Mangaging Director von Johnstons of Elgin soll das Wachstum des Unternehmens, das gerade dabei ist, die Speyside-Brennerei Dallas Dhu wiederzubeleben (wir berichteten hier), in neue Höhen führen. Der Managing Director von Aceo, Edward Odim, wird in die Rolle des Chairmans des Unternehmens wechseln.

Launch of Spirit of Speyside Whisky Festival 2022.

George McNeil sagt zu seiner neuen Aufgabe:

 ‘After 17 wonderful years at world-renowned luxury Speyside textiles company Johnstons of Elgin, I am looking forward to this next chapter where I can combine my experience of retail, sustainable Scottish luxury and importantly, whisky, to build on Aceo’s record and develop the premiumisation and global reach of their expansive portfolio alongside their team. I can’t think of a better way to start 2025.’

Mit über 40.000 Fässern, die bei Royal Brackla lagern, und einigen zusätzlichen Lagerhäusern in der Speyside, zählt Aceo bereits zu den größeren Playern in der Whiskyszene. Die Reaktivierung von Dallas Dhu wird von Edward Odim geleitet werden, während sich George McNeil auf die Geschäftsentwicklung konzentrieren wird.

With George as CEO, this is the perfect time for me to step into the chairman role, focusing on strategic oversight and leading our Dallas Dhu Distillery project, whilst George helps to drive forward our brands and their sales

Edward Odim, Chairman Aceo Ltd.

Loch Lomond Group erhält Baugenehmigung für neue Destillerie in Luss

Der malerische Ort Luss am Loch Lomond, nahe der Destillerie Loch Lomond, ist für sein pittoreskes Aussehen und für seine Freizeitmöglichkeiten bekannt. Für Einwohner von Glasgow ist er ein beliebtes Ausflugziel – und auch gut essen kann man dort.

By TitTornade – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=82171288

Nun soll in Loss ein altes Räucherhaus an der Church Road zu einer Destillerie und einem Besucherzentrum ausgebaut werden. Entstehen soll eine Brennerei, ein Fasslager, Verkaufsräume, ein Restaurant und ein Besucherzentrum.

Die Loch Lomond Group und Luss Estates haben gemeinsam bei der Loch Lomond and The Trossachs National Park Authority um eine Baugenehmigung für das Projekt angesucht – und diese auch erhalten, obwohl es Bedenken gab, dass die neue Brennerei zu Übertourismus im Ort führen könnte. Auch liegt das Projekt in einer vornehmlich für Wohnhäuser genutzten Zone, nachdem es aber so wie die ehemalige Räucherei in eine industrielle Nutzung der Klasse 5 fällt, gab es auch dafür keine Bedenken seitens der Behörde. Allerdings, so der Artikel im Helensburgh Advertiser, muss man für Abläufe, die über eine Zone 5-Nutzung hinausgehen, jedesmal separat um eine Baugenehmigung ansuchen.

In Luss gibt es übrigens bereits die Glen Luss Distillery, die 2021 die Baugenehmigung erhalten hat (siehe unseren Artikel hier), sie wird aber auf Google Maps als „temporär geschlossen“ geführt. Vielleicht weiß ja einer unserer Leser, wie deren Status momentan ist.

Einen Namen hat die neue Destillerie offiziell noch nicht, wir führen sie derweilen unter dem Arbeitstitel „Luss Distillery“. Natürlich werden wir Sie über die Entwicklungen dort am Laufenden halten.

Sonnenuntergang im Loch Lomond and The Trossachs National ParkBy Michal Klajban – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=75283817

Neu: Atlantis on Fire” – die erste Hellinger 42 Sarrasani Edit(h)ion ist da

Die Dinner-Varieté-Show „Trocadero“von Sarassani ist weit über die Grenzen Dresdens hinaus bekannt – so wie auch die Dresdner Whisky Manufaktur. So kam es fast zangsläufig zu der Idee, gemeinsam eine eigene Hellinger 42 Sarrasani Edit(h)ion zu entwickeln – und die erste Ausgabe ist nun erschienen.

Die Geschichte hinter dem Dinner-Whisky erzählt die nachfolgende Presseaussendung – und wer sich für ihn interessiert und ihn selbst probieren will: den Hellinger 42 Sarrasani Edit(h)ion gibt es bei Sarrasani-Trocadero, in der Dresdner Whisky-Manufaktur sowie in deren Online-Shop als 0,7-Liter-Flasche zum Preis von 70 Euro

PresseartikelFür den Inhalt ist das Unternehmen verantwortlich

„Atlantis on Fire” jetzt auch mit Whisky-Geschmacksshow

Sarrasani bringt gemeinsam mit Hellinger 42 erste eigene Edit(h)ion auf den Markt

In den 21 Jahren Sarrasani-Trocadero in Dresden hat man eine gastronomische Kompetenz erworben, die sich bis heute immer noch stetig verbessert. Sei es mit einem eigenen Wein oder mit einem jedes Jahr aufs Neue der Show angepassten Menü – und das nicht nur klassisch, sondern auch als vegetarische, vegane oder sogar glutenfreie Variante.

Seit einiger Zeit reifte insbesondere bei Tochter Satin Sarrasani auch der Gedanke nach einem eigenen Whisky.

„Ich erinnerte mich an Abende zuhause in Radebeul, wenn ich Besuch von Freunden hatte, die auch gerne mal einen Whisky verkostet haben. Auch mein Vater war da immer mal wieder dabei und genoss die Runde. Ich schaute zu und wunderte mich damals schon ein bisschen, wie lange man an so einem kleinen Gläschen trinken kann – wobei, von trinken kann man gar nicht sprechen“,

verrät Satin Sarrasani, die damals schon von einem „Sarrasani-Whisky“ träumte. Sie fand heraus, dass es nicht allzu weit von ihr entfernt die Dresdner Whisky Manufaktur gibt. Ein Anruf bei Geschäftsführer Jörg Hans gab ihr Gewissheit.

„Er sagte mir, klar können wir das machen und lud mich in die Manufaktur ein“,

so Satin Sarrasani weiter.

„Gerne habe ich Satin mit ins Fasslager genommen und mit ihr über einen möglichen Sarrasani-Whisky gesprochen. Wie er schmecken soll, wie wir ihn nennen sollen – wir hatten alle Zeit der Welt“,

so Hans. Bis Satin Sarrasani auf die Idee kam, die ersten Flaschen Weihnachten 2024 zu verschenken.

„Aber wir wären nicht die Dresdner Whisky Manufaktur, wenn wir das nicht gemeistert hätten“, sagt Hans. Die HELLINGER 42 SARRASANI EDIT(H)ION ist eine Komposition aus einer siebenjährigen Bourbonfass-Vollreifung und einem anderthalbjährigen Portweinfass-Finish. Der Whisky erhält so die Aromenvielfalt beider Fässer und vereint sie auf magische Weise zu einer harmonischen Geschmacksexplosion am Gaumen und auf der Zunge. „Der Sarrasani-Whisky ist ein eher leichterer Whisky, ein sogenannter Einsteiger, malzig mit einer Portweintraubennote. Beim Genießen bemerkt man Südfrüchte auf der Zunge, gepaart mit Vanille und Lakritz“,

so Brennmeister und Geschäftsführer Hans weiter.


Limitiert auf erstmal 500 Flaschen, maximal auf 800 Flaschen erweiterbar. Und warum Edit(h)ion?

„Damit die Flasche die Sarrasani-Familientradition von über 120 Jahren besser verkörpert, wollte ich auch noch meine Mutter Edith integrieren“,

sagt Satin Sarrasani. Das einzige Problem sind die Flaschenkartons, denn dafür ist die Druckerei zuständig. Wegen des Jahresendgeschäfts konnte man 2024 dort den Auftrag nicht mehr ausführen. Alle Käufer, die dieses Jahr noch eine Flasche erwerben, können sich dann Anfang nächsten Jahres einen Karton in der Manufaktur abholen oder auch zuschicken lassen.

„Wenn die Nachfrage da ist, wovon wir ausgehen, dann wird es neun Jahre lang jedes Jahr eine neue Auflage des Sarrasani-Whiskys geben – immer passend zur jeweiligen Show und mit einem weiteren Buchstaben des Familiennamens versehen. Hat man alle Flaschen in der richtigen Reihenfolge nebeneinander, dann steht dort SARRASANI – Magie pur“,

sagt Dresdner-Whisky-Manufaktur-Gründer und -Gesellschafter Frank Leichsenring. Die Edit(h)ion S gibt es ab sofort im Sarrasani-Trocadero, in der Dresdner Whisky-Manufaktur sowie in deren Online-Shop als 0,7-Liter-Flasche zum Preis von 70 Euro.

André Sarrasani ist schon ganz gespannt, wie der Whisky ankommen wird.

„Mir gefällt die Idee von Satin und die Umsetzung seitens der Dresdner Whisky Manufaktur. Wenn wir durch sind mit der Trocadero-Saison, dann wird es zuhause sicher wieder entspannte Abende geben – mit einem Sarrasani-Whisky im Hellinger42-Glas“,

so André Sarrasani voll Vorfreude abschließend.

Jörg Hans (Brennmeister und Geschäftsführer der Dresdner Whisky Manufaktur GmbH), André Sarrasani, Frank Leichsenring (Gründer und Gesellschafter der Dresdner Whisky Manufaktur) und Satin Sarrasani umrahmen die Sarrasani Show Dancers

Serge verkostet: Ein halbes Dutzend Octomore

Aus der Destillerie Bruichladdich kommen die Octomore-Abfüllungen, die uns nun schon seit geraumer Zeit jedes Jahr mit offiziellen Bottlings in die Welt des stark getorften Islay Single Malts eintauchen lassen. Aber auch von Unabhängigen fonden wir an und ab solche Abfüllungen – so auch in dieser Verkostung von Serge Valentin, in der er sich fünf Offizielle und einen Octomore aus der Dramfool Jim McEwan Signatire Collection. Bis auf eine Abfüllung, den Octomore 9.2, den Serge so gar nicht bewerten kann/mag, erhalten alle sehr gute Bewertungen bis an die 90 Punkte hinan.

Wie immer hier ein Überblick über die Verkostung als Tabelle:

AbfüllungPunkte

Octomore 5 yo 2017/2023 ‚Edition 15.2‘ (57.9%, OB, refill wine and bourbon + cognac finish)88
Octomore 5 yo 2012/2018 ‚Edition 9.2‘ (58.2%, OB, Bordeaux finish, 12000 bottles)70
Octomore 5 yo 2016/2022 ‚Edition 13.4‘ (61.6%, OB, The Impossible Equation, virgin oak finish, 3,500 bottles)86
Octomore 5 yo 2018/2024 ‚Edition 15.3‘ (61.3%, OB, The Impossible Equation)87
Octomore 5 yo 2018/2024 ‚Edition 15.1‘ (59.1%, OB, The Impossible Equation, bourbon + recharred bourbon) 89
Octomore 11 yo 2012/2024 (63.3%, Dramfool, Jim McEwan Signature Collection, first fill bourbon barrel, cask #4355, Release 9.3, 226 bottles)90 
Die Destillerie Bruichladdich

Nur noch diese Woche: Gewinnen Sie jetzt den Kingsbarns Coaltown mit persönlicher Gravur und einen Flachmann mit Leder-Einfassung!

Das Jahr neigt sich dem Ende zu – aber wir hören natürlich nicht auf, unsere Leser gemeinsam mit unseren Gewinnspielpartnern mit schönen Preisen zu verwöhnen. Diesmal geht es dazu in die schottischen Lowlands, wo Sie einen ganz besonderen Whisky kennenlernen können:

In der malerischen Region Fife liegt die Brennerei Kingsbarns, im Besitz der Familie Wemyss. Und dort brennt man unter anderem den leicht getorften Single Malt Kingsbarns Coaltown. Unser Gewinnspielpartner Kammer-Kirsch, der Importeur von Kingsbarns für Deutschland, hat uns für Sie eine Flasche dieses ausgezeichneten Whiskys zur Verfügung gestellt – und Sie können sie bei unserem letzten Gewinnspiel des Jahres 2024 gewinnen. Aber dem nicht genug: Die Gewinnerin oder der Gewinner können diese Flasche mit einer eigenen Gravur personalisieren lassen – und wir legen dann noch einen schicken Flachmann mit Lederummantelung drauf! Ein dreifaches Geschenk also, das Sie sich zu Weihnachten sichern können.

Nur noch diese Woche können Sie mitmachen – seien Sie also JETZT dabei!

Wie das geht, mit dem Gewinnen? Ganz einfach: Text hier aufmerskam lesen, die Gewinnfrage beantworten und als e-mail an uns schicken – und mit etwas Glück können Sie gewinnen. Wir drücken Ihnen dazu natürlich wie immer fest die Daumen!

Hier also die Infos zur Destillerie, ihren Whiskys und Ihrem Preis:

Die Destillerie Kingsbarns

Die unabhängige Kingsbarns Distillery an der schottischen Ostküste stellt elegante Lowland Single Malts her. Kingsbarns setzt auf Handwerkskunst und verwendet lokal angebaute Gerste und reines Wasser aus eigener Quelle. Der Ansatz der Brennerei besteht darin, ihre neu hergestellten Spirituosen mit ausgewählten Fässern zu kombinieren, was ihr Engagement für Qualität und Balance widerspiegelt. Kingsbarns ist für seine raffinierte Eleganz bekannt und widmet sich dem Erbe der Lowlands und ihrer unabhängigen Philosophie.

Aus der Brennerei Kingsbarns stammen die drei Core-Range-Whiskys Kingsbarns Balcomie, Kingsbarns Doocot und jetzt neu der Kingsbarns Coaltown, den Sie bei uns gewinnen können. Unter der Marke Wemyss bietet die Destillerie aber auch kräftige, geschmacksintensive Blended Scotch Whiskys an, die im Kernsortiment Peat Chimney, Spice King und The Hive umfassen. Von leicht rauchigen, über süß fruchtigen bis hin zu würzig maritimen Ausdrücken, ist für jeden Geschmack und Anlass etwas geboten.

Hier einmal Infos zur Core Range und Ihrem Gewinn:

Die neuen Core Range der Destillerie Kingsbarns – mit dem Kingsbarns Coaltown in der Mitte.

Kingsbarns Balcomie

Der Kingsbarns Balcomie wurde in Amerikanischen Eichenfässern gereift, die zuvor für die Reifung von Oloroso in der USA verwendet wurden. Diese Fässer wurden speziell von Produktionsleiterin Isabella Wemyss aufgrund ihres sanften Eichenaromas und der reichen Süße ausgewählt, die den fruchtigen Charakter des Kingsbarns-Spirit ergänzen. Kingsbarns Balcomie ist süßlich komplex und elegant Reichhaltig mit Backgewürzen, Trockenfrüchten und tropischem Charakter.

Tasting Notes:

Nase: Sultaninen, Obstbrot mit Zimtglasur, brauner Zucker ein Hauch dunkle Schokolade mit Sommerbeeren

Gaumen: Süße Ananas aus der Dose, Orangenschale, Backgewürze

Abgang: Getrocknete Aprikose und Anklänge geröstete Haselnüsse

Natürliche Farbe

Nicht Kühlfiltriert

0,7l/ 46,0% Vol.

Kingsbarns Docoot

Der Kingsbarns Docoot wird aus Gerste destilliert, die weniger als sechs Meilen von der Kingsbarns Destillerie entfernt angebaut wird.
Dadurch dass der Kngsbarns Docoot eine längere Reifung im Fass hinter sich hat, entwickelt sich eine ausgewogene Komplexität. Für diesen Whisky wurde eine Kombination aus Ex-Bourbon und ehemalige portugiesische Rotweinfässer für die Reifung gewählt. DOOCOT hat einen süßen, fruchtigen Charakter und ist leicht und intensiv fruchtig, blumig und ergänzt durch eine satte Farbe aus den hochwertigen Fässern, in denen er gereift ist.

Tasting Notes:

Nase: Süß und blumig, brauner Zucker mit Bananenkuchen Teig und tropische Noten

Gaumen: Ananassirup, Sommerbeeren und ein Hauch Rhabarber

Abgang: Kiwis und Zitrusschale

Natürliche Farbe

Nicht Kühlfiltriert

0,7l / 46,0% Vol

Der neue Kingsbarns Coaltown – für Sie mit Gravur und einem Flachmann mit Leder-Einfassung zu gewinnen!

Nach Kingsbarns Balcomie und Kingsbarns Doocot ist Kingsbarns Coaltown die dritte Abfüllung im Kernsortiment, die ein wirklich einzigartiges Kingsbarns Geschmackserlebnis bietet. Dieser neue Whisky ist Kingsbarns Lowland-Variante eines getorften Whiskys und unterstreicht den innovativen Geist der Destillerie und sein Streben nach höchster Qualität.

Coaltown of Wemyss ist ein Bergbaudorf in der Nähe von Wemyss Castle, dem Stammsitz der Familie Wemyss, die tiefe Wurzeln in Fife und eine langjährige Verbindung zum Whisky hat. In Anlehnung an dieses traditionsreiche Erbe wurde der neue Single Malt Scotch Whisky nach diesem Dorf benannt.

Wie alle anderen Kingsbarns Whiskys wird auch Coaltown aus Gerste destilliert, die weniger als sechs Meilen von der Brennerei entfernt angebaut wird. Kingsbarns Coaltown reift vollständig in Ex-Peated Fässern, wobei der klassische leichte und fruchtige Stil der Destillerie beibehalten wird, aber einige sanfte Rauchnoten hinzugefügt werden.

Produktion Director Isabella Wemyss hat sorgfältig eine Kombination von Ex-Peated-Fässern für die Reifung von Kingsbarns Coaltown ausgewählt, um diesen Whisky mit verschiedenen Raucharomen zu kreieren.

Der neue Kingsbarns Coaltown – ein leicht getorfter Lowland Single Malt

Tasting Notes:

Zum klassischen süßen und fruchtigen Charakter von Kingsbarns fügt Coaltown einige weiche und süße Rauchnoten hinzu. Dies bietet den Genießern die Möglichkeit, ein einzigartiges rauchiges Profil zu probieren, das weitaus sanfter und süßer ist als bei anderen getorften Whiskys.

An der Nase entdecken Sie gegrillte Banane, einen zarten Hauch von süßem Rauch und Anklänge von Heidekraut. Am Gaumen zeigen sich Rosenwasser, Buttercreme, ein wenig Leder und leicht gebrannte Zitrusschalen. Der Abgang ist von weichem gesalzenem Karamell, dezentem Lagerfeuerrauch und Cinder Toffee geprägt und bietet ein ausgewogenes und faszinierendes Geschmackserlebnis.

Ihren Gewinn können Sie von Kingsbarns nach Ihren Wünschen oberhalb des Labels gravieren lassen:

Die Gewinnflasche wird nach Ihren persönlichen Wünschen graviert

Und damit Sie einen Schluck vom Kingsbarns Coaltown immer bei sich dabei haben können, legen wir zu Ihrem Gewinn noch einen schicken Flachmann der Destillerie mit edler Ledereinfassung dazu:

Und so gewinnen Sie den Kingsbarns Coaltown mit persönlicher Gravur und den Flachmann mit Leder-Einfassung:

Beantworten Sie die folgende Gewinnfrage: In welcher Region Schottlands liegt die Lowland-Brennerei Kingsbarns

a. in Vour
b. in Fife

Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Kingsbarns“!

Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 29. Dezember 2024, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir den Gewinner oder die Gewinnerin des Preises und geben ihn/sie am 30. Dezember 2024 bekannt. Der Gewinn wird durch unseren Partner Kammer-Kirsch versendet.

Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Kingsbarns“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 29. Dezember 2024, 23:59 Uhr. Der/die Gewinner*in werden am 30. Dezember 2024 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Kammer-Kirsch sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Kammer-Kirsch versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Herzlichst,
Ihr Whiskyexperts-Team

Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (421)

Willkommen zur Weihnachtsausgabe und damit zur 421. Folge der Whiskyvideos der Woche, in deren Rahmen wir uns bei unseren Kontributoren für ihre fantastische Arbeit bedanken wollen. Was sie für die deutsche Whiskyszene tun, kann nicht hoch genug gelobt werden. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir alle, die uns ihre Videos und Podcasts senden, bei der Verbreitung helfen dürfen!

Wie immer bringen wir in hier Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video oder Podcast ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In der neuen Ausgabe 421 finden Sie die folgenden Podcasts und Verkostungsvideos:

Podcasts:

Whis-Cast – Folge 38: Das schottische Gold von Jerez

TULLAMORE D.E.W. DISTILLERY – Irish Whiskey News Episode 39 – Dez 2024

Videos:

Whisky Plausch – Zwei Sonderabfüllungen der Torabhaig Distillery

Whisky Evening – Bowmore 12 Sherry Cask

World Wide Whisky – Glenfarclas 12 Jahre – The Trinity Vintage Series

Wasser und Malz – Laphroaig PX Cask vs. Laphroaig Cairdeas 2024 Cask Favorites

Friendly Mr. Z – Troad, Destillerie Penninger

Whisky Nerd – Octomore 15.2

Pat Hock – Ardbeg Spectacular

WhiskyJason – Ballechin 15yo 2009/2024 CS Huelva Orange Wine Cask Finish

Wasser und Malz –


Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos oder Podcasts zum Thema Whisky Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos oder Podcasts zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video oder den Podcast und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Thema sind ausschließlich Verkostungsvideos (diese Vorgabe gilt nicht für Podcasts). Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos und Podcasts!

Serge verkostet: Fünf Miyagikyo – und einen 50 Jahre alten Karuizawa

Nicht Angus MacRaild, sondern Serge veröffentlicht heute, am Samstag die Tasting Notes auf Whiskyfun – und wiederum handelt es sich um japanische Whiskys. Die ersten fünf stammen wieder aus dem Hause Nikka, es sind fünf Miyagikyo – der letzte verkostete Whisky ist ein 50 Jahre alter Karuizawa, der sich auch den Siegerkranz in der Verkostung sichert.

Hier die Verkostung in unserer übersichtlichen Tabelle:

AbfüllungPunkte

Miyagikyo 9 yo 2002/2012 (62%, OB, refill butt, cask #101127, Warehouse #6, 517 bottles)87
Miyagikyo 18 yo 1996/2014 (62%, OB, La Maison du Whisky, Light Peat, remade hogshead, cask #42439, Warehouse #18)91 
Miyagikyo 18 yo 1991/2009 ‘Whisky Live Tokyo 10th Anniversary’ (54%, OB, sherry butt, cask #114675)88
Miyagikyo 23 yo 1988/2011 (57%, OB, cask #92414, Warehouse #55)90
Miyagikyo 17 yo 1987/2005 (62%, OB, sherry cask, cask #89698, Warehouse #4)90
Karuizawa 50 yo 1965+1972/2024 ‘The Marriage’ (54.8%, The Whisky Exchange Cabinet, 50 bottles)93

Fremde Federn (337): Was deutschsprachige Blogger diese Woche im Glas hatten

Willkommen zu unserer Weihnachtsausgabe von „Fremde Federn“ – die wir dafür nutzen wollen, uns bei allen Bloggern zu bedanken, die uns und damit Sie mit ihren Tasting Notes versorgen. Danke für die großartigen Beiträge!

Wer unsere Seite regelmäßig verfolgt, der wird wissen, dass die Anzahl neuer Whiskys, die in einem Monat erscheinen, nur mehr in Dutzenden gemessen werden kann. Selbst probieren kann man nicht alle, genau so wenig wie ältere Abfüllungen, die noch irgendwo erhältlich sind.

Hier schlägt die Stunde der Whiskyblogger. Sie verkosten für Sie und uns, und beschreiben ihre Eindrücke anschaulich auf ihren Seiten. Und wir bieten ihnen hier einen Platz, an dem sie ihre Tasting Notes vorstellen können.

In den letzten sechs Jahren ist unsere Rubrik „Fremde Federn“ am Samstag ein fixes Werkzeug für jene Genießer geworden, die Woche für Woche auf ihren Webseiten Whiskys vorstellen und damit Orientierung für andere Whiskyfreunde bieten. Für uns ist sie eine Gelegenheit, unseren Lesern zeigen, wie vielfältig Whisky und die Whiskyszene in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist.

Diesmal stellt Ihnen unsere Rubrik für deutschsprachige Blogger in der 337. Folge wieder Tasting Notes vor – eine Sammlung von Geschmackseindrücken verschiedener Whiskys, die Ihnen vielleicht ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen bei der Lektüre und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!


Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten.

Booker’s Batch 4 2024 veröffentlicht – benannt nach einem „Betriebsfremden“

Die Booker’s Abfüllungen aus dem Hause Jim Beam sind unter Bourbonliebhabern sehr begehrt. Die mit hoher Fassstärke abgefüllten und aus besonderen Fässern abgefüllten Bottlings bieten für den US-Preis von 99,99 Dollar nach vieler Genießer Meinung sehr viel Geschmack fürs Geld. Hierzulande sind sie meist etwas verspätet und in kleinen Mengen erhältlich.

Die neueste Abfüllung, die letzte des Jahres, bricht dabei mit einer Tradition: Bislang waren die Booker’s immer mit Namen rund um die Persönlichkeit von Booker Noe bedacht – nun trägt die Abfüllung den Namen eines Master Distillers, der nie für Jim Beam gearbeitet hat, aber ein guter Freund und Weggefährte von Booker Noe war: Jimmy Russell, der legendäre Master Blender von Wild Turkey.

Der 7 Jahre und neun Monate alte Booker’s „Jimmy“ 2024-04 (dabei handelt es sich um das Alter des jüngsten Bourbon in der Abfüllung) wurde mit 125,8 Proof, also 62,9% vol. Alkoholstärke abgefüllt und besteht aus vier Fässern von drei Produktionsläufen:

12% aus der 5. Etage des siebenstöckigen Warehouse Z
20% aus der 5. Etage des siebenstöckigen Warehouse 1
46 aus der 3. Etage des siebenstöckigen Warehouse 3
22% aus der 4. Etage des siebenstöckigen Warehouse Q

Wie gesagt wird man sich bei zeitnahem Interesse wohl selbst darum kümmern müssen, den Booker’s „Jimmy“ 2024-04 zu bekommen – momentan sehen wir in deutschen Shops die Abfüllung 2024-01E…

UK-Whiskyexporte fallen um -28.5% im Volumen, -36,4% im Wert

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Ziemlich ernüchternde Zahlen kommen von der Food & Drink Federation (FDF) für Whiskyexporte aus dem Vereinigten Königreich: Sie fielen in den ersten neun Monaten des Jahres 2024 um -28.5% im Volumen und um -36,4% im Wert im Vergleich zu der gleichen Periode im Vorjahr.

Verantwortlich dafür sind vor allem starke Rückgänge bei Export in die USA. Der gesamte Export von Nahrungsmitteln und Getränke dorthin fiel um 10,2% – rechnet man Alkohgolika heraus,. dann wäre er dabei um 1,2% gestiegen. Der Whiskyexport in die USA ging um 23,2% zurück, was den Wert betrifft, auch das Volumen reduzierte sich um 19,8%. Gin schlitterte überhaupt in ein Debakel: -37,1% im Volumen und -38,1% wertmäßig

Balwinder Dhoot, der Director für industrielles Wachstum und Nachhaltigkeit der FDF sagte:

These figures highlight the challenges that UK food and drink continue to face when selling their products abroad. This is particularly true for the 12,000 SMEs in our industry, who struggle to overcome the administrative burdens of exporting. Providing more support for these businesses will help the UK strengthen its international trade and maintain its position on the global stage.

Dass sich der Markt für Whisky und alkoholische Getränke weltweit in der Krise befindet, sieht man auch an den Importen aus den USA nach Großbritannien: Hier gibt es -30,3% volumenmäßig und -26,1% im Wert.

Schon im 1. Halbjahr 2024 waren die schottischen Whiskyexporte weltweit um 18% gesunken – wir berichteten hier darüber.

Chinesische Guqi Whisky Distillery des Cognac-Produzenten Camus startet Produktion – vor dem Zeitplan

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Im November 2023 berichteten wir über ein Projekt des französischen Cognac-Produzenten Camus, der gemeinsam mit einem der weltgrößten Baiju-Erzeugern,  Gujinggong, in China eine Whiskybrennerei zu errichten – genauer gesagt in der Anhui-Provinz. Der Produktionsstart war für 2025 geplant, nun ist es aber bereits soweit: Die Produktion hat begonnen.

Einerseits will man dort klassischen Single Malt Whisky herstellen, andererseits ist die Produktion von mit chinesischen Kräutern aromatisiertem Whisky vorgesehen. Man will dort zwei Kulturen vereinigen, um Neues zu erschaffen, wie der General Manager der Brennerei, Ryan Camus sagte:

“At Guqi, we believe that greatness comes from drawing inspiration across time and cultures. Through the combination of ancient Chinese wisdom and modern Western techniques, we are reimagining what is possible in whisky”

Zwei wichtige Vorteile hat der gewählte Standpunkt, so Camus: Das Wasser dort ist sehr reich am Mineralien und von Natur aus alkalisch, und das variable Klima begünstigt und beschleunigt die Reifung von Whisky.

Man legt Wert darauf, keinen Scotch zu produzieren, sondern chinesischen Whisky – und einen Whisky, der gut zum Essen passt.

Der Bericht in The Spirits Business erwähnt auch, dass man im kommenden Jahr auch ein privates Fasskaufprogramm anbieten wird, allerdings nur auf Einladung und nicht öffentlich.

Sammelklage gegen einen der größten Whiskyproduzenten der USA: MGP Ingredients soll Marktprobleme verheimlicht haben

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Wie The Whiskey Wash aus den USA heute berichtet, wurde vor Gericht eine Sammelklage gegen MGP Ingredients in Lawrenceburg, Indiana, eingebracht. Das Unternehmen, einer der größten Whiskeyproduzenten der USA und Quelle vieler gesourcter Whiskeys des Landes, soll Investoren über die Marktsituation bei Whiskey in den USA im Unklaren gelassen und ihnen damit finanziellen Schaden zugefügt haben.

Konkret wird MGP Ingredients vorgeworfen, zwischen Mai 2023 und Oktober 2024 über nachlassende Nachfrage und steigende Überproduktion geschwiegen zu haben. Als die Probleme im Februar 2024 erstmals publik wurden, nachdem man die Erwartungen der Analysten um fast 5% verfehlte, fiel die Aktion des Unternehmens an diesm Tag im 13,65 Dollar. Im Oktober 2024 musste man zugeben, dass man sich hohen Lagerbeständen und schwacher Nachfrage gegenübersähe, aber erst nachdem der Finazdienstleister Wells Fargo „Glaubwürdigkeitsprobleme“ bei MGP Ingredients attestierte. Daraufhin fiel die Aktie um 19,71 Dollar – und Ende Oktober, als MGP Ingredients verlautbarte, dass die zu hohen Lagerbestände 2025 noch deutlichere Auswirkungen zeigen würden, nochmals um 8,27 Dollar.

MGP Ingredients hat im November angekündigt, die Produktion zurückzufahren (wir berichteten hier darüber) – und zwar vor allem zu Lasten der Fremdmarken und Craft Distillers. Die Eigenmarken, die man in letzter Zeit etabliert hat, sind davon weniger betroffen.