Künstliche Intelligenz aus Deutschland kann Whisky-Geschmack so gut wie Profis erkennen

Gerüche zu erkennen ist keine einfache Sache für eine Maschine. Mittels Massenspektrometrie kann man zwar die Moleküle identifizieren, die Geruch vermitteln, aber die Sache hat einen Haken: Der Geruch unterscheidet sich zum Beispiel je nachdem, in welchen Medium (Wasser, Alkohol, Öl, der Luft) sie sich befinden, und ihre Interaktion miteinander kann ganz andere, neue Gerüche entwickeln.

Aus diesem Grund ist der Geruch von Whisky (und damit der Geschmack, denn der definiert sich auch zum Großteil über Geruchssensoren) so variantenreich und so diffizil zu beschreiben. Dessen war man sich am Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik u. Verpackung IVV in Freising bewusst, und hat dort laut einem Artikel in Sciencenews.org die „künstlichen Nasen“ mit einem Algorithmus für maschinelles Lernen verbunden um herauszufinden, ob man mit einer Molekularanalyse und künstlicher Intelligenz den Geschmack eines Whiskys voraussagen kann.

Das Ergebnis: Ja, kann man. Und zwar erstaunlich gut. Aus einem Sample von 16 Whiskys, die man der AI zur Überprüfung gab, konnte sie die 5 deutlichsten Geschmackskomponenten erkennen, und zwar so gut wie ein Panel von geübten Verkostern.

Unter den 16 Samples befanden sich sieben Bourbon und neun Scotch. Die elf Experten, die die Samples verkosteten, mussten die fünf deutlichsten Noten jedes Whiskys aus einer Liste auswählen. Da unter den elf Teilnehmern nicht immer Einigkeit herrschte, suchten die Wissenschaftler die fünf jeweils am häufigsten genannten heraus und verglichen sie mit dem Ergebnis, das auf Basis von zwei Algorithmen entstand: Ein statistisches Computermodell, das Proben auf der Grundlage der erkannten Moleküle unterscheidet, und ein neuronales Netzwerk, das darauf trainiert ist, auf der Grundlage der erkannten Moleküle identifizierbare Gerüche vorherzusagen. Das Ergebnis der „Maschine“ war dem der Menschen ebenbürtig.

Der Genuß beim Verkosten eines Whiskys, der bleibt allerdings dem Menschen vorbehalten. Und das finden wir gut so.

Karamellisierter Jahrmarktgenuss im Glas – Die Bourbonfass-Serie Lost Worlds von whic geht mit seltenem Glen Ord weiter

Statt am Mittwoch gibt es diesmal (und auch nächste Woche) am Freitag Neues vom Onlinehändler und unabhängigen Abfüller whic.de – heute ist es ein 11 Jahre alter Glen Ord, der von Arne Wesche, dem Gründer von whic, als ein Whisky voller Karamellnoten beschrieben wird. 280 Flaschen vom Lost Words Abandoned gibt es, und was über sie sonst noch zu sagen ist und wie Sie eine davon bekommen, lesen Sie hier:

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KARAMELLISIERTER JAHRMARKT-GENUSS IM GLAS

Die Bourbonfass-Serie Lost Worlds geht mit seltenem Glen Ord weiter

Bremen, 20.12.2024

Hinter dem düsteren Etikett des heute veröffentlichten Lost Worlds Abandoned verbirgt sich ein hellfruchtiger Single Malt Whisky mit intensiver Süße. Die Serie, die sich um bourbonfassgereifte Schätze dreht, überzeugt dieses Mal mit einem Glen Ord Single Malt. Nur selten ergibt sich die Gelegenheit, diesen milden Whisky pur zu verkosten.

Die 11-jährige Reifung im erstbefüllten Bourbonfass bringt eine bunte Mischung aus karamellisierten Walnüssen, cremiger Schlagsahne, Birnenkompott und Zitronenbonbons ins Spiel und verbindet sich mit dem sanft-malzigen Hausstil zu einem runden Geschmackserlebnis.

Frisch geschlagenes Holz, Ingwer und Sternanis setzen spannende pikante Akzente. Um sich auf das volle Aroma konzentrieren zu können, wurde bei der Abfüllung auf Kühlfilterung verzichtet und der Whisky bei angenehm intensiven 46% Vol. in die Flaschen gebracht.

Nur 280 Flaschen ergab das Bourbon Barrel. Ab sofort zum fairen Preis und nur bei whic.de erhältlich: https://whic.de/lost-worlds

„Dieser Single Malt weckt in mir die Assoziation eines Jahrmarkts, wo einem von Stand zu Stand immer neue Gerüche entgegenströmen. Besonders die cremigen Karamellnoten haben es mir angetan. Aber probieren Sie einfach selbst.“

Arne Wesche, Gründer der whic GmbH

Über die Serie Lost Worlds

Für die Lost Worlds Serie von whic werden leckere, nicht rauchige Whiskys aus Bourbonfässern von Signatory bei einer angenehmen Trinkstärke von 46% Vol. abgefüllt. Dank der klassischen Reifung lassen sich die unterschiedlichen Hausstile wenig bekannter oder unterschätzter Brennereien zu erschwinglichen Preisen erforschen. Natürlich sind die Lost Worlds Whiskys weder kühlgefiltert noch gefärbt. So kann jeder Tropfen sein volles Aromenpotenzial ausschöpfen. Vollendet werden die Flaschen mit eindrucksvollen Motiven vergessener, dystopischer Welten.

Serge verkostet: Fünf Yoichi Single Malts aus Japan

Mit der Verkostung von heute wendet sich Serge Valentin der Yoichi-Brennerei von Nikka, die bereits 1934 gegründet wurde. Fünf Abfüllungen von dort (darunter auch eine rauchige) stehen auf der Verkostungsliste, und die Werungen, die der Elsässer dafür vergibt, befinden sich alle im Bereich zwischen 87 bis 93 Punkten. Was auch auffällt: Keines der Bottlings wurde unter 60% vol. Alkoholstärke abgefüllt.

Das Vergnügen, das diese Verkostung für Serge darstellte, findet sich auch in den schriftlichen Tasting Notes, die Sie wie immer hinter unserem Link finden. Hier aber die Übersichtstabelle:

AbfüllungPunkte

Yoichi 16 yo 1991/2007 (62%, OB, oak cask, cask #129493, Warehouse #15)90
Yoichi 20 yo 1991/2011 (63%, OB, Heavily Peated, cask #129651, Warehouse #15)89
Yoichi 11 yo 1990/2002 (62.2%, OB, cask #129613, Warehouse #7)87
Yoichi 13 yo 1989/2003 (62.3%, OB, cask #228276, Warehouse #29)87
Yoichi 15 yo 1984/2000 (60.4%, OB, cask #103440, Warehouse #22)93

Von Compass Box über Halewood Artisanal Spirits zu Lochlea: Jillian Boyd wird Master Blender der Farm-to-Farm-Distillery

Die Lowland-Destillerie Lochlea hat eine neue Master Blenderin und damit eine neue Gallionsfigur nach dem Abgang von John Campbell in diesem Jahr: Jillian Boyd, bislang Matser Blenderin bei Halewood Artisanal Spirits (als Nachfolgerin von Kirstie McCallum – wir berichteten) und davor Whisky Maker und Brand Ambassador bei Compass Box.

Boyd freut sich über die neue Aufgabe:

I am so thrilled to become part of the incredible team at Lochlea. With passion and enthusiasm at the heart of everything they do, I cannot wait to contribute to their journey and help to shape the future of their exceptional whisky.

Auch der Besitzer von Lochlea, Neil McGeoch sieht in ihr die ideale Ergänzung fürs Team. Er sieht ihre Erfahrung, ihr Wissen und vor allem den Erfolg der von ihr bei Compass Box geblendeten Whiskys als wichtige Assets für Lochlea.

Isle of Barra Distillery startet mit dem Bau der Brennerei

Am 8. Dezember 2022 erhielt die Isle of Barra Distillery die Baugenehmigung von den lokalen Behörden (wir berichteten hier darüber) – nachdem man 2021 die konkreten Absichten bekanntgegeben hatte und damals einen Produktionsstart für März 2024 avisierte.

Nun, es ist so, wie es meistens ist: Alles dauert etwas länger als geplant – und auch seit dem Erteilen der Baugenehmigung für die Isle of Barra Distillery sind mittlerweile über zwei Jahre vergangen. Aber jetzt ist es soweit: Der Bau der Brennerei hat offiziell begonnen, wie The Spirits Business berichtet. Jetzt ist ein Produktionsbeginn für den Herbst 2026 geplant.

Die 12 Millionen Pfund schwere Brennerei ist das größte private Unternehmen, das jemals auf der Isle of Barra gestartet wurde und soll 40 neue Arbeitsplätze schaffen – ein großer Gewinn für die Insel in den Äußeren Hebriden. Man hat auch bereits vorgesorgt, dass das Unternehmen auf guten Beinen steht: Mit Listungen in den großen Supermarktketten in UK hat man ein gutes Standbein für Absatz, fünf neue Teammitglieder sind angeworben worden und man hat auch ein Office auf der britischen Hauptinsel eröffnet.

Michael and Katie Morrison, die Gründer der Brennerei, wollen auch den lokalen Tourismus unterstützen und haben ein Besucherzentrum, einen Shop und ein Café geplant. Michael Morrison sagt dazu:

We see this project as more than just a development. It’s a transformative step for our island community. We’ve always believed in the far-reaching benefits it will bring to the community and that belief is stronger than ever. And this project showcases how small, remote communities can make bold moves to establish themselves on the global stage

Wir werden den Fortgang der Arbeiten an der Brennerei natürlich für Sie aufmerksam verfolgen.

Neues exklusives St. Kilian Ex-Pedro Ximénez Cask: Whiskyfass.de Cask Collection No. 1 Peated Single Malt Whisky

Soeben ist von whiskyfass.de ein neuer und exklusiver St. Kilian aus dem Einzelfass erschienen: Der Whiskyfass.de Cask Collection No. 1 Peated Single Malt Whisky ist ein torfiger Whisky, der in einem kleinen 30 Liter Ex-PX Fass reifte und damit komplexe Aromen zeigt. Durch das kleine Fass ist er natürlich sehr streng limitiert: Nur 47 Flaschen sind von ihm erhältlich.

Untenstehend finden Sie alle Infos zum Whiskyfass.de Cask Collection No. 1 Peated Single Malt Whisky und seine Bezugsquelle, unter der er ab sofort erhältlich ist:

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Exklusives St. Kilian Ex-Pedro Ximénez Cask: Whiskyfass.de Cask Collection No. 1 Peated Single Malt Whisky

Oyten, 16. Dezember 2024 – Whiskyfass.de präsentiert mit Stolz eine außergewöhnliche Abfüllung, die die Herzen von Whisky-Liebhabern höherschlagen lässt: einen exklusiv gebrannten und abgefüllten St. Kilian Single Malt Whisky. Diese Rarität, begrenzt auf nur 47 Flaschen, bietet ein unvergleichliches Geschmackserlebnis und erzählt eine besondere Geschichte.

Die Reise dieses besonderen Whiskys begann am 20. April 2021, nur wenige Monate nach der Gründung von Whiskyfass.de im November 2020. Gebrannt in der renommierten deutschen Brennerei St. Kilian, reifte der Whisky über drei Jahre in einem kleinen, 30 Liter fassenden ehemaligen Pedro Ximénez Sherry Cask.

Die Besonderheit dieser Abfüllung liegt nicht nur in der exklusiven Fassauswahl, sondern auch in der Verwendung von getorftem Malz, der dem Whisky eine angenehm rauchige Note verleiht. Mit einem Alkoholgehalt von 57 % zeigt sich dieser Single Malt Whisky von seiner kraftvollen Seite und eignet sich perfekt für Kenner, die intensive und komplexe Aromen schätzen.

Ingo Jagels, Geschäftsführer von Whiskyfass.de, zeigt sich begeistert:

„Die Geschichte dieses Whiskys begann kurz nach unserer Gründung im November 2020. Es macht mich stolz, jetzt auf das Endresultat blicken zu können und Erinnerungen an unsere Anfangszeit aufwecken zu lassen.“

Diese streng limitierte Abfüllung ist ein Zeugnis der Leidenschaft und des Engagements, die Whiskyfass.de seit der Gründung prägen. Mit nur 47 Flaschen bietet sich Sammlern und Liebhabern eine einzigartige Gelegenheit, Teil dieser besonderen Geschichte zu werden.

Die Abfüllung ist exklusiv auf https://whiskyfass.de/stkilian-whiskyfass-caskcollectionone-singlemalt erhältlich.

Über Whiskyfass.de

Der Onlineshop Whiskyfass.de startete den Verkauf von Whiskys und Spirituosen im Oktober 2020 und blickt seitdem auf ein schnelles Wachstum zurück. Handverlesene Whiskys und Spirituosen aus der gesamten Welt werden angeboten. Bereits mehr als 1.800 Produkte befinden sich im Sortiment, das stetig weiter ausgebaut wird.

Über St. Kilian

Die Brennerei St. Kilian steht für exzellente Handwerkskunst und hat sich als führender Produzent von Single Malt Whiskys in Deutschland etabliert. Ihre Expertise und die Liebe zum Detail spiegeln sich in jeder Abfüllung wider.

Fireside Manhattan – das Cocktail-Rezept mit Maker’s Mark 46 und Glühwein

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Ein durch und durch winterliches Cocktailrezept können wir Ihnen heute vorstellen: Den Fireside Manhattan. Suntory Global Spirits, von dort stammt das Rezept, schlägt dabei als Bourbon den Maker’s Mark 46 vor, weil er durch seine kräftigeren Aromen gut mit dem Glühwein harmoniert (der für den Cocktail allerdings kühl serviert werden soll).

Den Glühwein können Sie selbst herstellen, wenn es einfacher sein soll, kann man sich aber natürlich auch mit vorgefertigtem Glühwein aus der Flasche behelfen.

Wir wünschen jedenfalls viel Freude beim Zubereiten und Ausprobieren.

Das Rezept:

  • 2 Teile Maker’s Mark® 46French OakBourbon
  • 1 Teil Glühwein*
  • Orangenschale mit frischen Nelken als Garnitur
  • *Falls Sie einen einfachen Glühwein selbst machen wollen: 2 Tassen Apfelwein, 375 ml Rotwein, 1 Zimtstange und 2 Nelken in einem großen Topf vermischen, zum Kochen bringen und 10 Minuten bei niedriger Hitze köcheln lassen. Abkühlen lassen.

Die Zubereitung:

  • Zutaten ins Mixglas auf Eis geben und umrühren.
  • Vorsichtig in mit Eis gefülltes Coupe-Glas abseihen.
  • Mit Orangenschale und frischen Nelken garnieren

Serge verkostet: Ardbeg von 2009 bis 1989

Unabhängige und offizielle Releases aus der Destillerie Ardbeg hat sich Serge für seine Verkostung von heute ausgesucht – insgesamt fünf Stück davon. Der älteste Ardbeg in dieser Session (und mit einem Preis von 25.000 Euro auch der mit Abstand teuerste) hat ganze 34 Jahre „auf dem Buckel“ und ist die am schwächsten benotete Abfüllung.

Schauen wir uns die Bottlings der Verkostung in unserer Tabelle an:

AbfüllungPunkte

Ardbeg 2009/2023 (59%, OB, Feis Ile 2024, 2nd fill Pedro Ximenez sherry butt, cask #3771, 633 bottles)88
Ardbeg 2008/2024 (55%, Royal Mile Whiskies, sherry butt, cask #5078, 614 bottles)92
Ardbeg 15 yo 2008/2024 (57.7%, Murray McDavid, Mission Gold, for WuDramClan, oloroso sherry octave finish, cask # 2310048, 93 bottles)90 
Ardbeg 19 yo ‚Traigh Bhan Batch 4‘ (46.2%, OB, American oak & oloroso, batch #TB/04-07.03.2003/22.CG, 2022)90
Ardbeg 34 yo 1989/2024 ‘The Abyss’ (48.4%, OB, heavily toasted French oak, 400 bottles)83

Penderyn Distillery in mehr als 50 Ländern vertreten

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Auf ein erfolgreiches Jahr 2024 blickt die walisische Penderyn Distillery mit ihren Standorten zurück, trotz dem Einstellen der Produktion in der Brennerei in Swansea im August dieses Jahres wegen des „geänderten wirtschaftlichen Umfelds“ (das Besucherzentrum dort hat nach wie vor geöffnet. Ungeachtet dessen hat man die globale Ausdehnung des Vertriebs der Marke in mehr als 50 Länder der Welt als ein wichtiges Ziel gesetzt – und erreicht.

In einem Presseartikel stellt man die aus der Sicht des Unternehmens wichtigsten Meilensteine bei der Expansion dar:

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Penderyn Distillery: Flying the Flag for Wales in Over 50 Countries in 2025

Penderyn Distillery, the renowned producer of award-winning Welsh whisky, is proudly representing Wales on the global stage, with its products now available in over 50 countries worldwide. This milestone achievement underscores the distillery’s commitment to sharing Welsh craftsmanship and heritage with whisky enthusiasts across the globe.

Stephen Davies, CEO of Penderyn Distillery, says:

„We’re thrilled to be ambassadors for Wales in the international spirits market. Our presence in over 50 countries is a testament to the quality of our whisky and the growing appreciation for Welsh craftsmanship worldwide.“

Penderyn’s global expansion has seen remarkable success in various regions:

Asia Pacific Growth

The distillery has reported unprecedented growth across Asian markets in 2024, particularly in China and Taiwan. Nicole Liu, Penderyn’s brand manager and ambassador for Asia, has achieved a tenfold increase in Asian sales since joining the company in 2021.

Liu commented,

„The Asian market has shown particular enthusiasm for our Dragon series, especially Penderyn Legend. Our unique selling proposition lies in our distinctive use of Madeira casks, setting us apart from the Sherry cask-finished whiskies common in the region“.

Strategic Expansion in India

Penderyn has made significant strides in India, the world’s third-largest single malt whisky market. The distillery recently appointed Dhall Foods & Beverages Pvt Ltd as its first Indian distributor, positioning itself to capitalise on the country’s burgeoning whisky market, valued at approximately USD$18.38 billion.

Simon Roffe, Director of Business Development at Penderyn says: „We have seen strong progress in both domestic and travel retail business in India, and it is a strategic market for long-term opportunities“.

Travel Retail Success

Penderyn’s presence in international travel retail has expanded significantly. The distillery’s products are now available in major Indian airports, including Delhi, Mumbai, Hyderabad, and most recently, Bengaluru. This expansion in travel retail is part of Penderyn’s strategy to double its travel retail business by 2025.

South American Venture

Following its success in Asia, Penderyn has set its sights on the South American market. With whisky revenues in the region projected to reach US$6.04 billion in 2023, this move represents an exciting new frontier for Welsh whisky.

European and Global Reach

Penderyn’s chairman, Nigel Short, recently undertook a journey to Ukraine, demonstrating the company’s commitment to its international partners and highlighting the growing global appreciation for Welsh whisky.

Unique Production and Heritage

Penderyn’s success is attributed to its unique production methods, including the use of Faraday stills – a legacy of the late Dr. Jim Swan. The distillery’s Welsh heritage has proved particularly appealing in international markets, with recent research in Japan revealing 39% consumer awareness for Welsh whisky.

Expansion at Home

As Penderyn continues to conquer global markets, it has also expanded its operations in Wales. The company opened its third distillery at Swansea Copperworks in June 2023, following the launch of its Llandudno facility in 2021. These award-winning distilleries, each holding the Visit Wales Gold Award, offer tours and masterclasses, further promoting Welsh whisky tourism.

Looking Ahead

Penderyn Distillery is committed to further expanding its global footprint while maintaining its strong Welsh identity. The company’s success in over 50 countries demonstrates the international appeal of Welsh whisky and positions Penderyn as a leading player in the world whisky category.

Nach Verbrennungs-Unfall in Glenlossie: Diageo muss 537.000 Pfund Strafe zahlen

Am 24. März 2021 traten durch ein falsch montiertes Ventil in der Destillerie Glenlossie über 10.000 Liter siedendheißes Pot Ale aus und verbrühten eine Arbeiter an der Schulter, den Armen, Beinen und am Rumpf, was zu einer Verbrennung von 30% der Körperoberfläche führte. Der Geschädigte musste zwei Wochen in der Intensivstation behandelt werden (auch durch ein herbeigeführtes Koma). Sechs Monate konnte er nicht arbeiten, ein Jahr später ging er in Pension.

Diageo musste vor Gericht – und bekannte sich dort schuldig, gegen die Gesundheits- und Sicherheitsgesetze verstoßen zu haben und übernahm die Verantwortung für das falsch montierte Ventil, das den Unfall auslöste, und dessen mangelhafte Überprüfung. Der Richter schätzte die Schuld als mittelschwer ein und folgte der Argumentation der Verteidigung, dass der Unfall nicht auf generelles Fehlverhalten des Unternehmens zurückzuführen sei sondern man ihn als isolierten Zwischenfall betrachten müsse. Die Strafe von 537.500 Pfund wurde der Schudlschwere angemessen festgesetzt.

Diageo bedauerte in der Verhandlung den Unfall und seine Konsequenzen und bat den langjährigen Angestellten um Entschuldigung. Man gab auch bekannt, dass ein Zivilprozess, in dem es um die finanzielle Entschädigung des Opfers geht, kurz vor einer gemeinsamen Regelung steht.

Fälle wie dieser zeigen, dass Whiskyproduktion keine triviale Angelegenheit ist und Arbeitsschutz bei allen Destillerien höchste Priorität genießen muss. Gänzlich wird man wohl Unfälle nie verhindern können, aber man muss das Menschenmögliche dafür tun.

Glenlossie by Andrew Wood, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=13845164

Artisanal Spirits Company (SMWS) liefert gute Zahlen und investiert in den USA

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Die Muttergesellschaft der Scotch Malt Whisky Society, die Artisanal Spirits Company (ASC), hat sich für das laufende Fiskaljahr einen Gewinn von 1 Million Pfund vorgenommen – und sieht sich durch die guten Ergebnisse bislang nach wie vor auf Kurs. Dieses Ergebnis wäre 1,5 Millionen Pfund mehr als im Vorjahr, als man einen Verlust von 500.000 Pfund erwirtschaftete. Der Umsatz soll im Vergleich zu 2023 dabei mit 23,5 Millionen Pfund gleich bleiben. Im Besitz von ASC befinden sich Fässer im Wert von 100 Millionen Pfund, das Vierfache der Verbindlichkeiten, die man für Wachstum eingegangen ist. Man stocke momentan nicht auf, sondern ergänze nur Abgänge.

Auch bei den Mitgliederzahlen gibt es erfreuliche Entwicklungen: Sie stiegen seit Juni des Vorjahres um 5% auf 42.000 – nicht zuletzt dank eines „Mitglieder werben Mitglieder“-Programms in Großbritannien.

Die USA bleiben nach wie vor ein wichtiger Markt für die Scotch Malt Whisky Society – deshalb hat man dort weitere 500.000 Pfund investiert. Auch den Kauf des unabhängigen Abfüllers Single Cask Nation gehört zu den Investitionen in den amerikanischen Markt, wie CEO Andrew Dane festhält:

„Our ambition remains to create a high quality, highly profitable and cash generative, premium global business and we are making good progress on that journey with a creditable performance against a backdrop of uncertain trading conditions prevailing in certain markets.

„Our acquisition of Single Cask Nation in the US is well aligned with our ambition to take greater advantage of the sizeable and growing American whiskey market. The additional investment in our US operations announced today further augments the exciting opportunity for ASC to deliver profitable growth in this key market.“

Scotch Malt Whisky Society’s new members rooms, Bath Street, Glasgow. Photo/Peter Sandground

Glenfiddich bringt drei neue Abfüllungen zum Lunar New Year – zwei davon im Global Travel Retail

Gemeinsam mit der Künstlerin Zhang Yu veröffentlicht die Speyside-Brennerei Glenfiddich drei neue Abfüllungen, die sich dem chinesischen Mondjahr widmen.

Die limitierten Ausgaben der für ihre Tintenarbeiten weltbekannten Künstlerin widmen sich der fiktiven Begegnungen des Markentiers von Glenfiddich, dem Hirschen, mit dem mytischen neunfärbigen Rehkönig, der für Weisheit, Mitgefühl und der Sehnsucht nach Harmonie steht.

Die im normalen Handel erhältliche Limited Edition ist der 21 Jahre alte Ran Reserva, die beiden im Travel Retail exklusiv veröffentlichten Whiskys stammen aus der Perpetual Range und sind der 15 Jahre alte Vat 03 und der 18 Jahre alte Vat 04, die beide als Geschenksets auch ein Glas enthalten.

Dazu Claudia Falcone, Global Brand Managing Director bei Glenfiddich:

“The Lunar New Year embodies togetherness and harmony. For the 2025 festive season, we aspire to celebrate the exquisite convergence of diverse traditions. A Gift for Great Encounters is a universal offering that delights in the beauty of this remarkable fusion.”

Die Abfüllungen werden ab Januar erhältlich sein, die Whiskys für den Global Retail allerdings nur an den Flughäfen Shanghai, Guangzhou, Hong Kong, Taipei, Singapore, Kuala Lumpur, Incheon und Melbourne.

Exklusiv: Richard Paterson über sein Engagement bei Wolfcraig

Dass selbst für Whiskygrößen wie Richard Paterson und Ian MacMillan in Sachen Whisky nicht immer alles nach Plan läuft, beweist die Geschichte der Marke Wolfcraig. Während die Marke sich bereits mit ausgezeichneten Whiskys am Markt etablieren konnte, müssen die Industrieveteranen immer noch auf eine Baugenehmigung für ihre geplante Brennerei warten.

In diesem Interview dreht sich aber alles um die Marke Wolfcraig, ihre Entstehung und den Prozess, die Fässer für den Wolfcraig Whisky zu finden und zu blenden. Aber auch die Entwicklung der Whiskyindustrie und seine persönlichen Erfahrungen finden darin Eingang. Das Interview bringen wir in der englischsprachigen Originalfassung.

Wir bedanken uns beim österreichischen Importeur Weisshaus für die freundliche Unterstützung beim Zustandekommen des Interviews


How did the founding of Wolfcraig come about?

In 2017, a former Managing Director of Whyte & Mackay, Michael Lunn, and his entrepreneur son, Jamie, came up with the idea to create an iconic whisky brand together that would be introduced to the luxury market.

With Jamie leading the company and Michael overseeing as Chairman, they needed an experienced whisky maker to join the team to complete the foundations of the company.

As I had worked with Michael for 17 years at Whyte & Mackay, and we had always had a good working relationship and I had always appreciated his relentless energy, I was excited to take up this new opportunity in 2020.  Sadly since then, Michael has passed away but Jamie and I continue to build Wolfcraig to ensure his spirit and legacy lives on.

What personally attracted you to help shape this brand?

I liked everything about it – who was involved and the opportunity to create a brand from scratch, along with a new story to tell through the Wolfcraig Legend, was something that I found exciting.

What sets Wolfcraig apart from other whisky brands?

I see it as 3 things – the story, the people, the expertise.

The Wolfcraig Legend is totally unique. It speaks to the spirit of Scotland, the spirit of unity and protecting what is precious to you. These are all values I live by and really believe in.

Wolfcraig gave me an opportunity in the industry I have never had before – to partner up with a fellow Master Blender who has been in the industry just as long as me!! My good friend, Ian Macmillan and I, have both been Master Blenders for over 50 years and we knew that combining our knowledge and expertise would set us apart from every other brand on the market.

Whisky Blending is an alchemy, it is an art, and I knew Ian and I would work well together to create an inimitable partnership.

Can you tell us more about the maturation process and the selection of casks you use for your whiskies?

For sourcing our whisky stocks, Ian and I have been all over Scotland, personally tasting and testing every single cask before we purchase them. For our 30YO first release, we rejected more whiskies than we selected, because we knew we had to get it absolutely right for our inaugural release.

That first trip we did together we ended up in freezing cold warehouses searching for the real gems of casks at the back that had been forgotten about. That is what Wolfcraig means to us, seeking out and finding the very best there is, and we need to be there in person to make sure it meets our full expectations.

We have a unique cask maturation programme for every one of our releases.  This is a great thing about working in a small team we have full control with every aspect from its maturation to its final bottling. 

Having both worked in the industry for over 50 years, Ian and I have obviously built up a vast portfolio of contacts, one in particular is our close working relationship over many years with Vasyma at Bodega San Andres in Jerez de la Frontera, Spain. They were able to provide us with the most compatible, aged sherries for our rare whiskies.

As I always say, “The Cask is King”, and this brings that extra level of luxury and refinement to our whiskies.

What are your long-term visions for Wolfcraig, and what can whisky lovers look forward to in the coming years?

We are taking the highest quality Single Malts and Grains and blending them to meet our aspirations, one reason why our selection process is meticulously followed.  As you are fully aware, we are living in a very competitive world and that is why we must ensure that we are creating only the very highest quality products possible.  At the end of the day, it is our reputation that is on the line and therefore nothing will be released until it fulfils our quality objectives.

You have been in the whisky industry for over 50 years. What have been the most significant changes you have observed during this time, and how have they influenced your work as a Master Blender?

Obviously over the last 50 years I have seen many changes taking place in the Scotch Whisky industry.  Two in particular stand out – the first is the change from the demand for blended whiskies to single malts.  Even though blended whisky still accounts for around 90% of sales, the demand for Single Malts, in particular aged Single Malts, continues to rise.  The second most important factor to me is when the whisky festivals commenced in 1997 and 1998 in Frankfurt and New York respectively.  Today, particularly every whisky capital around the world now has their own whisky festival which in turn has brought a greater awareness of Scotch Whisky, something we should be immensely proud of.

Is there a particular creation that you are especially proud of, or one that holds special significance for you?

There are many creations that I am extremely proud of, from the aged Dalmore’s up to 64 years old to the recreation of the Shackleton Mackinlay’s Blended Malt, to our first aged Wolfcraig blend 30 years old which went on to win at Gold Medal.  All of these, as well as many others, I am immensely proud of.

What was the biggest difference for you between working for established brands like Dalmore and your role in developing a new brand like Wolfcraig?

To be perfectly honest, there is no difference.  The passion which I have, and have always had, whether it be creating a Single Malt or a Blended Whisky is applied both to The Dalmore and to Wolfcraig.  Unless it achieves the highest quality, it will never be released.  At the end of the day, it is my reputation which is built on producing only the best.

At Wolfcraig, you work closely with Ian Macmillan. How does this collaboration work, and who is responsible for what?

The collaboration is a perfect partnership.  Between we have over 100 years experience in the Scotch Whisky industry and we work together to allow Wolfcraig to shine.

Which Wolfcraig whisky should everyone try at least once?

The Wolfcraig expressions are all very different with their own individual characteristics, whether it be the 14 years old, the 35 blended grain or the 30 year old premium blend, taken at the right time, right place they all deserve to be drunk more than once.

Whisky Rocks – ein Buch über die Beziehung zwischen Whisky und Rockmusik

Von Bob Dylan bis Rod Stewart – Die Musik- und die Whiskyindustrie haben eine enge Verbindung, die in vielerlei Marken gipfeln, die Musiker als Gallionsfigur benutzen oder von Musikern tatsächlich in Eigeninitiative gegründet wurden.

Das Thema ist in den letzten Jahren deutlich gewichtiger geworden, und so ist ein Buch über diese Beziehung eine willkommene Sache. Kai Kellermann aus Franken hat sich der Thematik angenommen und mit Whisky Rocks ein Buch im Selbstverlag herausgebracht, das insgesamt 115 Whisky vorstellt (nicht alle haben etwas mit Musik oder Bands zu tun). Der Presseaussendung beigefügt ist ein Bild des Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe für Ihre Orientierung – und Sie finden natürlich auch ein Link zur Bestellmöglichkeit:

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Whisky und Rockmusik gehören zusammen wie New Make und Eichenholz!

Aber sind sogenannte Celebrity Whiskys, die von Rock- und Heavy-Metal-Bands vermarktet werden, ihr Geld auch wert? Ist der Teufel ein Panscher oder kredenzt er uns tatsächlich höllisch gute Drinks? Und was haben eigentlich Wikinger mit Whisky zu tun?

In 22 Kapiteln beschreibt der Autor 115 Whisky-Abfüllungen, geht manch substanzieller Frage auf den Grund und macht zudem Vorschläge für eine passende musikalische Begleitung. Schließlich kann man Whisky riechen und schmecken, aber eben nicht hören! 

Dabei kommen Grain und Rye Whiskey ebenso zum Zug wie Kentucky Straight Bourbon, Single Malt oder Blended Scotch Whisky, während wichtiges Wissen rund ums Thema Whisky eher beiläufig vermittelt wird und immer wieder auch persönliche Anekdoten in dien Text mit einfließen.

WHISKY ROCKS wendet sich an Liebhaber von guten Destillaten und gitarrenlastiger Musik und liefert mit seinen illustrierten, einem festgelegten Motto folgenden Verkostungen sowohl Anregungen als auch Empfehlungen für den nächsten gemeinsamen Whisky-Abend.

WHISKY ROCKS erscheint via Selfpublishing und ist aktuell noch exklusiv über die Seite www.whiskyrocks.de zu beziehen.

Dort hat der Käufer die Möglichkeit, einen Wunschtext für eine Widmung durch den Autor einzugeben.

Der Preis liegt bei 17,90 € / St. inkl. MwSt und Versandkosten

Daten zum Buch:

  • Gebundenes Buch, Softcover, 145 Seiten, 115 Abbildungen
  • Sprache: Deutsch
  • Abmessungen: 22 x 1,2 x 17cm