TTB-Neuheit: Gold Spot Irish Whiskey 135th Anniversary Limited Edition

Ein neuer Irish Whiskey der Spot Range ist in der us-amerikanischen TTB-Datenbank – vielmehr haben wir diesen Hinweis bei one more dram entdeckt. Zum 135 Geburtstag des irischen Bonders Mitchell & Son scheint dieser sich selbst und auch uns mit dem limitierten Gold Spot beschenken zu wollen. Mindestens neun Jahre reifte der dreifach destillierte Single Pot Still Irish Whiskey in Bourbon Barrels, Sherry Butts, Bordeaux-Fässern und Port Pipes, bevor er dann ohne Kühlfilterung mit 51,4 % Vol. in die Flaschen kommt.
Hier die Etiketten:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Neu: Octomore Ten Aged Years 5th edition

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Neu und sicherlich nicht lange verfügbar: Bruichladdich stellt heute die fünfte Ausgabe ihres Octomore Ten Aged Years vor. Auf 3.500 Flaschen limitiert, ist diese Abfüllung exklusiv auf der Website und im Laddie Shop auf Islay erhältlich (£160, nicht ganz 200€). Und wir vermuten, dass es nicht lange dauern wird, bis sie dort als ‚Ausverkauft‘ markiert wird.

Dieser Octomore reifte zunächst fünf Jahre in erstbefüllten Fässern aus amerikanischer Eiche. In den letzten fünf Jahren wurde er in Weinfässer umgefüllt, die aus einer Bodega in Nordspanien stammten. Der Octomore Single Malt wird als viskos, süß und strukturiert beschrieben, mit einem Hauch von Trockenheit von der tanninhaltigen europäischen Eiche.

Neu für den Travel Retail: Tomatin 16 yo

Die Highland-Brennerei Tomatin erweitert ihr Travel Retail Angebot und stellt in der aktuellen englischsprachigen Pressemitteilung ihren Tomatin 16 yo vor. Dieser reifte in portugiesischen Moscatel-Weinbarriques, ist mit 46% Vol. abgefüllt, ohne Färbung sowie ohne Kühlfiltrierung, und wird für 90 € in ausgewählten Travel Retail Shops auf der ganzen Welt erhältlich sein.
Alle weiteren Details und Informationen:

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TRAVEL RETAIL EXCLUSIVE: Introducing the Tomatin 16 Year Old

The new Travel Retail exclusive joins an award winning range

Tomatin, the award-winning Highland distillery, has today announced the latest addition to the exceptional global Travel Retail range, the 16 Year Old. The brand-new Travel Retail exclusive will be available, alongside the rest of the range, in selected Travel Retail outlets for €90.

This luxurious expression is bursting with flavour, drawing the majority of its unique style from the Portuguese Moscatel Wine Barriques it has matured in. Balanced with the subtle influence from traditional oak casks, this single malt brings rich flavours of traditional orange marmalade, sun dried fruits and dark chocolate with a hint of fresh ginger and a long, waxy finish.

Tomatin’s Travel Retail range contains the 8 Year Old (matured in Bourbon and Sherry casks), the 12 Year Old (a one litre version of Tomatin’s flagship malt), the 21 Year Old (matured in Bourbon Barrels), and the 40 Year Old (the premium oloroso sherry expression), described by prolific scotch whisky expert Charles MacLean as „First rate, with an elegant sweet and spicy flavour profile across all the ages.” Each bottle in the distillery’s Travel Retail range has been awarded a gold or double gold award at the San Francisco World Spirits Competition.

Graham Nicolson, Sales Director at Tomatin, said:

“Our Travel Retail range showcases the unrivaled variety of casks we have to offer. We are constantly striving to push the boundaries within our portfolio and our global travel retail range is no exception. The distinctive cask maturation of this 16 year old expression is an impressive and welcome addition to the range. ”

Bottled at 46% alc./vol, Tomatin’s new 16 Year Old is sold in 700ml bottles, and will be available at selected Travel Retail outlets across the globe, for €90.

About the The 16 Year Old
Cask: Portuguese Moscatel Wine Barriques
Colour: Natural
Filter: non-chill
Bottle size: 700ml
Price: €90

Serge verkostet: Weitere Bowmore

Wir bleiben mit Serge Valentin weiter auf Islay, und setzen das gestern begonnene Tasting fort. Sechs Abfüllungen aus Bowmore galt es heute zu verkosten, und deren Bewertungen bewegen sich, so wie gestern bereits, konsequent im grünen bis sehr grünen Bereich. Im Überblick sieht die Verkostung so aus:

AbfüllungPunkte

Bowmore 2001/2021 (57.8%, Partners by LMDW, Navigate World Whisky, refill bourbon, cask #182, 180 bottles)88
Bowmore 19 yo 2001/2021 (58%, Hunter Laing, The First Editions for HNWS Taiwan, hogshead, cask #17897, 227 bottles)87
Bowmore 24 yo 1997/2021 (43.20%, Oxhead Whisky Co., Dram-Addicts, hogshead, cask #156048, 121 bottles)84
Bowmore 17 yo 2003/2021 (54.9%, The Single Malts of Scotland, barrel, cask #93, 172 bottles)89
Bowmore 17 yo 2003/2021 (58.3%, Hunter Laing, The First Editions, Whisky Lovers Hong Kong, hogshead, cask #17898, 233 bottles)86
Bowmore 30 yo 1990 (49%, Quaich Bar Singapore, Islay Giants #2, +/-2021)91
Bowmore. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Mike Keiller wird neuer Vorsitzender der Ardgowan Distillery

Bei der Ardgowan Distillery kommt es zu einem Wechsel auf dem Posten des Vorsitzenden. Nach vier Jahren bei Ardgowan und fast 50-jähirger Tätigkeit im Handel tritt Willie Philips zurück. Seine Nachfolge tritt Mike Keiller an. Der Wirtschaftsprüfer begann seine berufliche Laufbahn bei Bell’s Scotch Whisky in Perth. Danach folgten Anstellungen in leitenden Finanz- und Unternehmenspositionen bei Guinness, United Distillers Europe und Diageo. Im Jahr 2000 kam Keiller als CEO zu Morrison Bowmore Distillers. Dort trug er in den 14 Jahren dazu bei, das der Bulk-Whisky-Lieferant zu einem profitablem Betrieb mit den Brennereien Auchentoshan, Bowmore und Glen Garioch wurde.

Michael Keiller, chair of Ardgowan Distillery. Pictured near his home in Reading, Berkshire. Tuesday January 18, 2022 Photograph : Luke MacGregor

Nach seiner Pensionierung war er von 2016 bis 2018 bei The Last Drop Distillers als nicht geschäftsführender Direktor tätig. Im vergangenen Jahr wurde er zum non-executive director bei der Spirituosengruppe Distil ernannt, in dieser Funktion wird er auch weiterhin tätig sein.

Der CEO der Ardgowan Distillery, Martin McAdam, in einem Kommentar:

„Mike is a fantastic guy and it’s great to welcome him as our new chair as we enter a very exciting phase of our business. In the months ahead we will commence the build of our world-leading carbon negative distillery with the goal of producing the very finest premium malt whisky.”

„Mike’s industry experience in Scotland, the UK and internationally, and in particular his skills in building a global brand, will prove crucial as our production ramps up in the years to come.”

Whisky des Monats Februar 2022: Ledaig 10 yo

Auch in diesem Monat wiederholen wir fast gebetsmühlenartig die Kriterien, die unser Whisky des Monats erfüllen muss. Neben einer uns überzeugenden Qualität sind uns zwei weitere Eigenschaften wichtig. Zum einen achten wir auch auf den Preis, und zum anderen muss diese Abfüllung auch verfügbar sein. Verfügbar heißt ganz konkret: Einzelfass-Abfüllungen und andere stark limitierte Bottlings können wir in diesem Rahmen nicht empfehlen. In diesem Monat haben wir mal wieder Lust auf einen rauchigen Single Malt, und so empfehlen wir den Ledaig 10 yo.

Mehr Torf, viel Rauch, bitte!

Uns steht mal wieder der Sinn nach einem rauchigen Single Malt. Normalerweise begeben wir uns in so einer Gemütslage nach Islay. Diese Insel der inneren Hebriden ist quasi das Synonym für rauchige Whiskys. Die hier ansässigen Destillerien verwenden Gerste, die unter Verwendung von Torf gemälzt wurde und so ein rauchigen Aroma aufweist – mal mehr, mal weniger.

Ledaig, der rauchige Single Malt der Tobermory Distillery

Doch nicht nur Islay-Brennereien verwenden rauchiges Gerstenmalz. Was früher üblich war, findet in einigen wenigen Destillerien weiterhin Anwendung – auch hier: mal mehr, mal weniger. Die Tobermory Distillery auf der Isle of Mull stellt sowohl rauchfreien als auch rauchigen Whisky her. Für den Single Malt, der unter dem Destillerie-Namen veröffentlicht wird, wird kein Torf verwendet (Der Tobermory 12 yo wurde unser Whisky des Monats im Oktober 2020, hier können Sie auch mehr über die Geschichte der Brennerei lesen). Torf wird dann beim Ledaig (so hieß die Brennerei früher einmal) eingesetzt, und zwar deutlich. Sechs Monate im Jahr produziert die Brennerei schwer getorften Single Malt. Nach eigenen Angaben weist das Malz einen Phenol-Gehalt von 30 – 40ppm auf. Zum Vergleich: Bei Ardbeg sollen es 55 ppm sein, bei Laphroaig 40 und bei Caol Ila 30-35. Da erwarten wir also bei Ledaig eine sehr deutliche Rauch-Note.

Ohne Verspieltheit und geradeaus

Und diese Rauchigkeit springt uns auch beim Ledaig 10 yo in der Nase entgegen. Sie ist etwas dreckig und schmutzig, mehr Teer als Schinken, mehr medizinisch denn Lagerfeuer. Dazu Salznoten, die den Charakter eines Insel-Whiskys unterstreichen, eine ganz leichte Süße und Noten von herben Kräutern. Am Gaumen sehr straight und geradeaus. Keine Verspieltheit, sondern klar und deutlich. Rauch, eingebunden in einen würzigen Auftritt, der mit der Zeit auch eine ganz zarte Karamell-Aroma andeutet. Insgesamt recht trocken, verabschiedet sich der Ledaig 10 yo auch so im Finish, wobei der Rauch sich noch einmal deutlicher in den Vordergrund drängt.

Bild mit freundlicher Genehmigung von whiskybase.com

Mehr Qualität als früher

Der Ledaig 10 yo ist mit 46,3 % Vol. abgefüllt und ist nicht kühlfiltriert. Der Eigentümer, die Burn Stewart Distillers Ltd, setzten auch beim Ledaig (‚Letch-ick‘ ausgesprochen) ihren Weg fort. Die Single Malts in der Core Range seiner Brennereien Tobermory, Bunnahabain und Deanston machen immer auch diese zwei Eigenschaften aus. Damit bedient Burn Stewart die Wünsche und Anforderungen mancher Malt-Enthusiasten. Bei manchen entfacht dies alleine bereits große Jubel-Stürme. Bei uns entsteht deshalb solch eine überbordende Euphorie nicht automatisch.

Uns beeindruckt mehr die verbesserte Qualität des Ledaig 10 yo. Vor einigen Jahren noch zeigten, fast schon ausschließlich, die unabhängigen Abfüller, welch guter Whisky aus dem getorften Destillat der Destillerie entstehen kann. Nach den richtigen Drehungen an den Qualitäts-Schrauben ist der Ledaig 10 yo nun auch selbst eine deutliche Empfehlung wert. Preislich bewegen wir uns im hier üblichen Rahmen. Für um die 40 € ist der Ledaig 10 yo im Handel zu finden. In diesem Sinne: slàinte mhath! Und bleiben Sie neugierig.

Tobermory. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings

Whiskymesse Nürnberg „The Village“ auf den 2. und 3. April verschoben

Wie wir soeben erfahren haben, ist die Whiskymesse Nürnberg vom geplanten Termin weg (19. und 20. Februar) auf den 2. und 3. April 2022 verschoben. Details dazu werden übermorgen im Rahmen einer Pressekonferenz bekanntgegeben.

Hier ein Auszug aus der schriftlichen Info zur Verschiebung:

Aufgrund der aktuellen Lage und der unsicheren Aussichten für den Februar wird die Whisk(e)y-Messe Nürnberg THE VILLAGE weiter in das Frühjahr verschoben und findet nun am 2. und 3. April 2022 statt (Pre-Opening am 1. April). In der Halle 12 der Messe Nürnberg werden über 2.800 verschiedene Whisk(e)ys aus 18 Ländern präsentiert. Die Whisk(e)y-Messe fand zuletzt im Frühjahr 2020 statt und hat sich seit der Gründung vor zehn Jahren zum europaweiten Treffpunkt der Szene entwickelt

Über weitere Entwicklungen werden wir Sie natürlich zeitnah informieren. Unser Eventkalender ist bereits am neuesten Stand.

Addendum 19:30: Auch die Tarona Whiskymesse in Erfurt kann nicht wie geplant am 4. bis 6. März stattfinden, weil in Thüringen per Verordnung auch im März untersagt bleiben und nicht stattfinden können. Man ist noch auf der Suche nach einem Ersatztermin und wird diesen nach einer endgültigen Festlegung dann auch bekanntgeben.

Writers‘ Tears bringt Sonderabfüllung zum 100. Erscheinungstag von Jame Joyce’s Ulysses

Vor 100 Jahren ist Ulysses von James Joyce erschienen, in einem kleinen Verlag in einer Auflage von 1000 Exemplaren, weil die großen Verlage mit diesem „Schweinkram“ nichts zu tun haben wollten. 100 Jahre später gehört dieses „meistnichtgelesene“ Buch zum Kanon der Weltliteratur – und der irische Whiskey Writers‘ Tears bringt eine Sonderausgabe zu diesem Jubiläum, unterstützt von speziellen Events, die über das ganze Jahr verteilt stattfinden werden.

Die Sonderausgabe ist eine spezielle Abfüllung des Writers‘ Tears Copper Pot, und wir haben alle Infos dazu und zum Rahmenprogramm (Literaturfreunde vormerken: Am Mittwoch um 20 Uhr unserer Zeit gibt es eine Live-Lesung aus der Sweny’s Pharmacy in Dublin auf Facebook) in der nachfolgenden Presseaussendung erhalten:

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Writers’ Tears Irish Whiskey to release special collector’s edition to honour the centenary of James Joyce’s Ulysses

  • Writers’ Tears will stage Programme of Celebrations for the Centenary of Ulysses across 2022.
  • Celebrations commence this Wednesday (2nd February) on the anniversary of the centenary with FREE 7pm Facebook Live reading from 1st Edition copy of Ulysses at Sweny’s Pharmacy, which features in Ulysses.

Carlow, Ireland – 31, January 2022: Writers’ Tears®, the super-premium Irish whiskey, has announced its plans to release a special, limited edition, collector’s bottling of its Writers’ Tears – Copper Pot expression to celebrate the 100-year anniversary of the 1922 publication of James Joyce’s novel, Ulysses. The design of the bottling will feature a well-known location and chapter from Ulysses.

Writers’ Tears – Copper Pot is a rare blend of Single Pot Still and Single Malt whiskeys. It is inspired by the golden era of Irish whiskey, pot still distillation and the creative thinkers and artists that define Irish culture, particularly those of the 19th and 20th centuries.

Writers’ Tears will undertake a year-long programme of events, in-person and online, where patrons of the Irish whiskey can join with others in celebrating and gaining insights into what many consider to be the greatest novel of the 20th century.

The first event of the ‘Writers’ Tears Ulysses Centenary Programme’ will take place on the anniversary of Ulysses’ first publication this Wednesday, 2nd February. There will be a FREE 7pm Facebook Live reading from Writers’ Tears 1st Edition copy of Ulysses at Sweny’s Pharmacy, Lincoln Place in Dublin – Sweny’s Pharmacy, Lincoln Place, Dublin | Facebook.

Following the author’s own visit to the pharmacy in 1904, Sweny’s features prominently in Episode 5 of Ulysses, titled ‘The Lotus Eaters’. The 1st edition copy to be used in the Sweny’s celebratory reading is No. 1,479 of 2,000 published in 1922 by Egoist Press. It is the personal copy of Writers’ Tears creator, and the co-founder of Walsh Whiskey, Bernard Walsh.

Announcing the Writers’ Tears Ulysses Centenary Programme, co-founder, Bernard Walsh, said:

“Ulysses is a global treasure, not just a national one, and we invite everyone to explore and enjoy it, page by page, with us. You don’t have to read all of it, let alone understand it, but by engaging with it in different ways it will open up and reveal itself to you – just like a good whiskey.”

The Writers’ Tears Ulysses Centenary Programme will include:

  • The release of a special, limited edition, collector’s bottling of Writers’ Tears – Copper Pot.
  • Viewings of and readings from a 1st edition copy of Ulysses (No. 1,479 of 2,000 published in 1922 by Egoist Press) throughout the year.
  • Live and online events in association with Sweny’s Pharmacy of Lincoln Place, Dublin. Writers’ Tears is a supporter of Sweny’s and its programme of celebrating Irish literary greats, since 2019 (www.sweny.ie/news).
  • Writers’ Tears is supporting a short film and pilot for a series titled Remarkable Women: The Tale Behind Ulysses about the six women who supported James Joyce so he could write and publish Ulysses. The film was written by Jane Applegate and Margaux Dupont, directed by Dupont and co-produced by VLAM! Productions in Paris and Greenlit Productions in Helsinki.
  • Writers’ Tears is supporting the international release of a hybrid documentary, also about the women behind the publication of Joyce’s masterpiece, being produced in the United States titled “Left Bank: The Film”. The production team are – Azadeh Nikzadeh: Producer; Lisa Reznik: Director; Terence Taylor: Editor & Motion Graphics and Eva Zelig: Co-Director.
  • Support of Centenary Bloomsday 2022 celebrations in Ireland, France and the United States.
  • Support of the Borris House Festival of Writing & Ideas, 2022.

TTB-Neuheit: Bunnahabhain Fèis Ìle 2022 – Abhainn Araig

Nachdem wir Ihnen heute schon einige Neuheiten aus Campbeltown vorstellen konnten, die in der us-amerikanischen TTB-Datenbank eingetragen wurden, kommt hier noch eine Abfüllung zum Fèis Ìle 2022, der Bunnahabhain Abhainn Araig. Mit 50,8% Alkoholstärke abgefüllt, stammt er sowohl aus Burbon- als auch aus Olorosofässern, bevor er sein Finish in Octave-Fässern erhielt, die zuvor mit Pedro Ximenenz Sherry belegt waren. Laut Etikett ergibt das Noten von Milchschokolade, Rosinen und Himbeeren, danach Balsamico und Anklängen von in Honig eingelegten Macadamia-Nüssen. Das Finish enthüllt laut der Brennerei Toffee-Geschmack mit Zimt.

Hier die Etiketten dazu:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Barclays gibt Kilchoman Kreditlinie über 22,5 Millionen Pfund für weiteren Ausbau der Produktion

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Um 40% will die Islay-Brennerei Kilchoman in den nächsten 12 Monaten die Whiskyproduktion steigern – und hat sich für die notwendigen Ausbauarbeiten eine Kreditlinie von 22,5 Millionen Pfund beim Finanzdienstleister Barclays gesichert. Von dort, und nicht von der Brennerei, kommt eine Presseaussendung zu diesem weitreichenden Deal, der Kilchoman von der kleinen Farm-Destillerie wieder einen Schritt weiter in Richtung eines größeren Players auf Islay bringen wird. Und die Rahmenbedingungen werden bereits geschaffen: Man baut schon an einem weiteren Warehouse und hat zusätzliche Mitarbeiter eingestellt.

Hier also die englischsprachige Presseaussendung von Barclays:

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Barclays deal supports whisky firm’s global ambitions

Barclays has agreed a £22.5 million funding package with Kilchoman Distillery allowing them to invest in new production facilities and further grow the brand globally.

Barclays has a wealth of experience and expertise in supporting the whisky industry in Scotland. The new deal with Kilchoman Distillery is the latest example of the bank providing financial support to one of the country’s most valuable industries throughout the supply chain.

The deal will allow the independent distillery on the island of Islay to substantially increase production of its famous Single Malt.

Kilchoman aims to produce 40% more whisky within the next 12 months and the owners have already started work on a new warehouse and extra staff have been hired to cope with demand.

The distillery is a major employer on the island, with 40 people now working for the company. The new investment will allow Kilchoman to store thousands more casks of whisky which they can release to the market in several years’ time.

The brand is already established as a premium spirit in 50 countries, with the biggest markets being in France, Germany, the US and China. The Barclays investment will allow Kilchoman to increase its presence in these big four markets.

The process of “laying down” and storing whisky, normally for a minimum of three years, is an expensive one as substantial working capital is needed while the spirt matures.

Barclays experience of working across all aspects of the whisky industry means they have an understanding and insight into the unique demands of the industry. Their team of experts have a range of flexible finance packages to support the growth of independent distilleries.

Islay Heads, General Manager at Kilchoman Distillery, said:

“Filling thousands of barrels of whisky and waiting several years for the spirit to mature is an expensive business. This substantial investment will allow us to invest back in the business, with construction of a new warehouse already underway and plans in the pipeline that should bring efficiencies and further expansion

“There are exciting opportunities to grow our brand in countries like France and the US and despite the unsettling economic conditions there remains a growing market for premium whisky brands.

“It has been pleasing to deal with the team at Barclays who were informative about the whisky industry and genuinely interested in the business and our staff. For us it was all about getting the right package in place and developing a long-term relationship. Barclays listened to any points we made and came up with a deal not driven by ticking a box but meeting our needs for a straightforward credit facility to meet our ambitions.”

Andy Hall, Head of Barclays Corporate Banking, Central Scotland, said:

“Despite the challenging economic conditions, the production of our national drink remains an expanding industry and we are pleased that Kilchoman is now one of several independent distilleries in Scotland where we are supporting their ambitions for growth in Scotland and beyond.

“Whisky remains a growing market and there is still a huge appetite for single malts, with many people still prepared to pay premium prices.

“Our expertise in this area means that Barclays is ideally placed to offer a range of support to businesses in one of Scotland’s most important sectors. We have a breadth of knowledge and understanding of how varying levels of investment is key to supporting distilleries, where in most cases the whisky produced today will not be available for market for several years.”

Set in 2,000 acres of farmland, Kilchoman is Islay’s only farm distillery, producing Islay’s only Single Farm Single Malt.

The provenance of the whisky represents the revival of single malt whisky being cultivated from barley to bottle in a single location.

Kilchoman is one of nine distilleries on the island of Islay and is a family business established by Anthony and Kathy Wills in 2005 when the first cask was laid down, and is now supported by their three sons, George, James and Peter.

As Managing Director, Anthony remains hands-on as Master Distiller while Kathy is head of the Visitor Centre. Their three sons manage the distillery’s sales and marketing activities.

Kilchoman Distillery reported turnover of c.£7m at its last audited accounts to December 2020.

Wine-Searcher.com: Interview mit Diageo Master Blender Craig Wilson über Fassmanagement

Ein Umstand, den man sich immer wieder einmal vor Augen führen muss: Diageo ist für ungefähr ein Drittel des Ausstoßes an schottischem Whisky verantwortlich. Das ist eine gewaltige Menge, und diese zu verwalten und zu kuratieren einen nicht weniger gewaltige Aufgabe.

Das Fassmanagement spielt da natürlich für die Qualität des Outputs natürlich eine große Rolle – sei es, um gleichbleibende Qualität zu garantieren oder um herausragende Fässer für Sonderabfüllungen zu finden. Master Blender wie Craig Wilson müssen hier all ihr Können unter Beweis stellen.

In einem Interview mit Wine-Searcher.com stellt sich Craig Wilson den Fragen zum Fassmanagement und seinen persönlichen Vorlieben beim Genießen von Whisky. Aber auch eine Frage zu Port Ellen, jener Destillerie, die 2023 wieder eröffnen wird, ist dabei – und darin geht es um den Grund, warum Port Ellen überhaupt schlißen musste. Craig Wilson beantwortet die Frage mit den Problemen der Brennerei, einen konsistent guten Whisky zu erzeugen:

Speaking of Port Ellen, you’re bringing that distillery back next year. Why was it closed in the first place?

At Port Ellen, the main issue was that it couldn’t produce a consistent spirit. Lagavulin, which was only two miles down the road from it, was much better at producing consistent smoky whisky. Johnnie Walker needed a consistent smoky whiskey and Lagavulin was better at producing it. What’s that given us is a library of interesting cask whiskies at Port Ellen. When we reopen it we’re looking at the main distillery producing a heavily peated style of whisky. We’re going to have an experimental side as well, because of the variety of flavors.

Insgesamt ein recht interessantes Interview, das viele faktische Infos und wenig Marketingsprech enthält.

Destillerie Glendronach baut ehemaliges Manager-Haus zu Tasting-Zentrum um

In The Press and Journal wird über einen geplanten Umbau bei der Brennerei Glendronach berichtet, der nun von der Behörde grünes Licht erhalten hat: Man wird dort das ehemalige Haus der Distillery Manager (als solches war es bis 1970 in Betrieb und beherbergt seitdem Geschäftspartner und -freunde) in ein Tasting-Zentrum umbauen.

So soll das Erdgeschoß des Gebäudes in Hinkunft aussehen – untenstehend finden Sie eine Verlinkung, unter der Sie den Originalplan herunterladen können

Das Glen House wurde 1771 gebaut, also noch vor der Brennerei. Laut der Webseite von Glendronach ist es auch verwünscht – angeblich treibt dort der Geist einer spanischen Frau ihr Unwesen, die in einem Sherryfass nach Schottland kam.

Wer sich genauer für den Umbau interessiert, hat dank der britischen Gesetze, die solche Pläne der Öffentlichkeit zugänglich machen, hier die Möglichkeit, sich alle einundzwanzig eingereichten Unterlagen genauer anzusehen – darunter natürlich die Pläne für den Umbau und Bilder des Gebäudes.

Glen House bei Glendronach

TTB-Neuheiten: Springbank Local Barley 10yo, Longrow Red Pinot Noir 15yo, 2x Kilkerran 8yo Cask Strength

Neues aus Campbeltown ist am Wochenende in der us-amerikanischen TTB-Datenbank aufgetaucht – vier neue Abfüllungen aus der Springbank-Gruppe sind es, die hier für einen möglichen Verkauf in den USA eingereicht wurden und mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch bei uns auftauchen werden.

Fangen wir mit einem neuen Springbank Local Barley an – der Springbank Local Barley 10yo wird mit 51,6% vol. abgefüllt werden und in einer Auflage von 15.000 Flaschen erscheinen. Diesmal stammt die Gerste (Sorte: Belgravia) von der Glencraigs Farm. Der Whisky wurde im Mai 2011 destilliert und im Dezember 2021 abgefüllt. Hier die Etiketten:

Auch ein neuer Longrow Red ist in Vorbereitung: Der Longrow Red 15yo Pinot Noir Cask Matured ist wieder ein rauchiger Whisky aus einem Rotweinfass, diesmal mit 51,4% vol. abgefüllt. 11 Jahre lang reifte er in Bourbon Barrels, dann wurde er vier Jahre in Rotweinfässer aus Neuseeland gelegt. Von ihm gibt es etwas weniger Flaschen – 9.400 wurden abgefüllt. Auch hier haben wir die Etiketten für Sie:

Abschließend sind noch zwei Kilkerran in Fassstärke aus der Destillerie Glengyle in die Datenbank aufgenommen worden: Der Kilkerran 8yo Sherry Cask Matured wird mit 58,1% vol. in Fassstärke abgefüllt, nur unbedeutend schwächer ist der Kilkerran 8yo Port Cask Matured, der – ebenfalls als fassstarke Abfüllung – mit 57,9% in die Flasche kommt. Die Anzahl der Flaschen wird auf den Etiketten nicht erwähnt:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

„Auf uns!“ Pernod Ricard Deutschland startet digitale Employer Branding Kampagne

Die Mitarbeiter von Pernod Ricard stehen im Mittelpunkt einer neuen Kampagne, mit der sich der Spirituosen-Anbieter (Whiskyfreunden vor allem durch die Marken Glenlivet, Jameson oder Chivas Regal bekannt) auch als Arbeitgeber präsentieren will. Ab Februar kommt zur neuen Karriere-Webseite daher auch folgerichtig eine digitale Employer-Branding-Kampagne dazu, die das Unternehmen in der nachfolgenden Pressemitteilung unseren Lesern vorstellt:

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„Auf uns!“ Pernod Ricard Deutschland startet digitale Employer Branding Kampagne

Unter dem Motto „Auf uns!“ präsentiert der Premium-Spirituosen-Anbieter in seiner digitalen Kampagne Mitarbeiter:innen aus den verschiedenen Unternehmensbereichen. Pernod Ricard Deutschland positioniert sich damit als moderner und innovativer Arbeitergeber, für den Teamgeist und Convivialité wichtige Bestandteile der Unternehmenskultur sind.

„Als Deutschlands führendes Spirituosen-Unternehmen ist es unser Anspruch, weiter zu wachsen und als innovativer Ideengeber voranzugehen. Dieses Ziel erreichen wir nur mit engagierten und diversen Mitarbeiter:innen, die ihre Motivation aus unseren Werten ziehen und sich dann im Team voll einbringen. Besonders die letzten zwei Jahre haben gezeigt, dass unsere Arbeitswelt einem ständigen Wandel unterliegt und Unternehmen sich immer wieder auf Veränderungen einstellen müssen. Und auch die Erwartungen und Bedürfnisse von jungen Nachwuchskräften und Mitarbeitenden sind nicht mehr die Gleichen“,

sagt Christin Kohnke, HR Director Western Europe Entity.

  • Mit neuen Visuals und Videos mit Insider-Infos will Pernod Ricard Deutschland neue Talente und Kolleg:innen für sich begeistern
  • Die digitale Kampagne stellt die Mitarbeiter:innen und Unternehmenskultur in den Mittelpunkt

Pernod Ricard Deutschland geht mit diesem frischen Auftritt in die Offensive und launcht neben der neu gestalteten Karriere-Website eine digitale Employer-Branding-Kampagne. Sie ist ab Februar online sowie auf den eigenen Social-Media-Kanälen präsent und macht die Unternehmenskultur und den einzigartigen Spirit für potenzielle Bewerber:innen erlebbar. Über den PRD Instagram Account gibt der Marktführer mit Videos, in denen auf eine positive und klare Bildsprache gesetzt wird, authentische Einblicke in den Arbeitsalltag der Mitarbeiter:innen. Der Leitsatz „Auf uns!“ stellt Themen wie Teamgeist, Innovation sowie Conviviality und Entrepreneurship in den Vordergrund, und wirbt damit um neue Talente.

Auf uns – das „Wir“ macht den Unterschied!

Havana Club, Absolut Vodka, Ramazzotti und Lillet sind nur einige der erfolgreichen Premium-Spirituosen aus dem Hause Pernod Ricard. Pernod Ricard Deutschland trägt mit insgesamt 225 Mitarbeiter:innen am Standort Köln maßgeblich zu diesem Erfolg bei. Doch was genau macht die Marken so erfolgreich? Wie schafft es ein Unternehmen, seine Produkte erfolgreich und langfristig auf dem Markt und bei den Konsument:innen zu platzieren? Es sind vor allen Dingen die Menschen dahinter! So zeigen die insgesamt fünf verschiedenen Kampagnen-Visuals keine gecasteten Models, sondern Pernod Ricard Mitarbeiter:innen aus verschiedenen Bereichen, die als Botschafter:innen für ihr Unternehmen für Aufmerksamkeit sorgen.

Erfolge feiern

In einem international aufgestellten Unternehmen ist Themenvielfalt selbstverständlich. Nach innen bereits gelernt und gelebt, wird diese Vielfalt nun auch nach außen hin transparenter und deutlich sichtbarer kommuniziert. Nachhaltigkeit und Umweltschutz, Gesundheit, soziales Engagement, Gleichberechtigung oder Internationalität – die Themen im Unternehmen sind dynamisch und abwechslungsreich. Und so gibt die Kampagne Einblicke in verschiedene Bereiche und zeigt mit den neuen Visuals die wahren Helden und Wachstumstreiber – nämlich die Mitarbeiter:innen. Sie kommunizieren offen und authentisch, was potenzielle Arbeitnehmer:innen erwartet, wie persönliche und fachliche Entwicklung gefördert und Erfolge gefeiert werden. Ein positives Arbeitsumfeld und ein ausgeprägter Teamgeist sowie gegenseitige Wertschätzung und Vertrauen bilden hier den Kern der Unternehmenskultur. Mit dieser Offensive möchte Pernod Ricard nun weitere Talente begeistern und für sich gewinnen.

Die Kampagne wurde gemeinsam mit der Agentur Gessulat & Gessulat entwickelt.

Über Pernod Ricard Deutschland:

Pernod Ricard mit Hauptsitz in Paris ist weltweit der zweitgrößte Spirituosen- und Weinkonzern mit einem Umsatz von 8,824 Millionen im FY 2021. Das Unternehmen verfügt über eines der prestigeträchtigsten und umfangreichsten Portfolios der Branche mit über 240 Premiummarken, die in mehr als 160 Märkten vertrieben werden. In Deutschland wird die Gruppe durch Pernod Ricard Deutschland GmbH mit Sitz in Köln repräsentiert und vermarktet ein Portfolio von bekannten Premium Marken wie z.B. Ramazzotti, Havana Club, Absolut, Lillet, Malibu, MALFY, Perrier-Jouët, Chivas Regal, Jameson, The Glenlivet, und Monkey 47. Der Erfolg in Deutschland basiert natürlich nicht nur auf den starken Marken, sondern genauso auf dem täglichen Einsatz aller 225 Mitarbeiter:innen. Die Unternehmenskultur wird von den drei Kernwerten Unternehmergeist, gegenseitiges Vertrauen und ein Gefühl für Ethik, sowie der Vision „Créateurs de Convivialité“ geprägt. Nachhaltigkeit und Verantwortung sind eine der Geschäftsprioritäten von Pernod Ricard und werden über die gesamte Geschäfts- und Wertschöpfungskette in alle Aktivitäten eingebunden. Die gelaunchte Roadmap „Good Times from a Good Place“ fördert die Gruppe den Schutz von Anbaugebieten, eine zirkuläre Herstellung, das Wertschätzen von Menschen und eine verantwortungsbewusste Vermarktung. Die jedes Jahr stattfindende Employee Survey ergab, dass sich 81 % der Mitarbeiter:innen in hohem Maße mit dieser Vision identifizieren. Zudem stimmen 86 % zu, dass ihre Arbeit zum Erfolg von Pernod Ricard beiträgt und 80 % sind der Meinung, dass jede:r Créateur de Convivialité die gleichen Chancen im Unternehmen hat (iSay 2.0 Survey, 2021).