Unter den Brennereien des Konzerns Beam Suntory hat die Destillerie Glen Garioch immer ein wenig ein Mauerblümchendasein geführt. Das soll sich aber jetzt ändern, wie mehrere britische Medien übereinstimmend berichten: Das Unternehmen will die stattliche Summe von 6 Millionen Pfund in den Aus- und Umbau der Brennerei investieren.
Interessant, dass man das Geld nicht in eine Vergrößerung, sondern in Modernisierung und gleichzeitig Traditionalisierung investiert: Neben einer hochmodernen, direkt befeuerten Wash Still wird man in der Destillerie wieder einen eigenen Mälzboden bauen, etwas, was nur mehr wenige Brennereien besitzen. Insgesamt will man sich bei Glen Garioch auf die Tradition, die die seit 1797 arbeitende Brennerei besitzt, konzentrieren und das Handwerkliche in den Vordergrund stellen.
Mit diesem Umbau wird man auch eine Reduktion des C02-Ausstoßes um ca. 15% erreichen.
Der Umbau und die Renovierung in der Destillerie in Oldmeldrum soll mit Ende des aktuellen Jahres abgeschlossen sein. Zu diesem Zeitpunkt wird auch der erste New Make aus dieser neuen Anlage fließen.
Ein neues Glas für Whiskygenießer hat der unabhängige Abfüller The Spirits Alchemist mit der Glaswerkstatt Olaf Tappert entwickelt. „The Alchemist’s Tumbler“ ist ein Nosing-Glas mit stabilem Stand und einer besonderen Form, die dem Destillat mehr Oberfläche bietet.
Alles zum Nosing-Tumbler nachfolgend in der Pressemitteilung, die wir für Sie erhalten haben:
„The Alchemist’s Tumbler“ – Die Magie des Glases
In der Zusammenarbeitvon The Spirits Alchemist aka Sebastian Büssing mit der Glaswerkstatt Olaf Tappert entstand mit dem „The Alchemist’s Tumbler“ ein neues, einzigartiges Nosing Glas für alle Freunde charaktervoller Spirituosen.
Der innovative Tumbler ist das Ergebnis einer ersten Kollaboration der beiden Genuss-spezialisten Büssing und Tappert. Motiviert von seinen umfangreichen Erfahrungen bei der Verkostung & Kreation unterschiedlichster Spirituosen, wuchs bei Sebastian Büssing der Wunsch, ein eigenes Glas zu entwickeln, dass die besten Eigenschaften klassischer wie moderner Nosing und Tasting Gläser miteinander kombinieren könnte. Und wer konnte dem findigen Bochumer da mit Expertise und Tatkraft besser zur Seite stehen als Olaf Tappert, Inhaber der ‘Glaswerkstatt’ im thüringischen Gehren?
Tapperts Erfahrungen und handwerkliches Können hauchten den Ideen & Anregungen von „Spirits Alchemist“ Büssing gläsernes Leben ein. Der „The Alchemist’s Tumbler“ vereint gekonnt die Charakteristik des Tumblers mit der Gestalt und den Eigenschaften eines klassischen Nosing Glases. Das gedrehte Riffelmuster auf den Außen- und Innenseiten ist dabei nicht nur dekorativ, sondern bietet dem eingefüllten Destillat so wesentlich mehr Oberfläche zum Entfalten der Aromen. Das Glas erinnert dadurch nicht zufällig an eine schottische Distel …
Im Gegensatz zu anderen, recht fragilen Nosing Gläsern hat der „The Alchemist’s Tumbler“ einen stabilen Stand, ohne dabei die Massivität & Unhandlichkeit eines typischen Tumblers zu vermittlen. Abgerundet wird das Ganze durch zwei Griffmulden, die einen angenehmen Halt in der Hand ermöglichen.
Entstanden in der Begegnung zweier uralter ‚alchemistischer’ Traditionen – die Kunst des Glasmachens und der alkoholischen Destillation – bietet der „The Alchemist’s Tumbler“ Whiskyfreunden ein ideales Medium, auch die feinste Nuance eines Destillats stilvoll zu entdecken.
Erhältlich ist der „The Alchemist’s Tumbler“ zu einem Stückpreis von 17,00 Euro zzgl. MwSt. & Versandkosten auf www.glaswerkstatt-tappert.de
Keine andere Branche ist von den Auswirkungen der Lockdowns so hart getroffen wie die Bar- und Gastroszene (gemeinsam mit Kulturbetrieben). Selbst renommierte Lokale kämpfen um ihre Existenz oder haben bereits aufgeben müssen. Jetzt, wenn alles im Lockdown ist, fällt dies im täglichen Leben nicht so auf, wenn man nicht selbst direkt betroffen ist – aber wenn wir dann wieder zur Normalität zurückkehren können, werden wir jede einzelne Bar, jedes einzelne Restaurant in unserem Umfeld, schmerzlich vermissen.
Der Fotograf Jochen Hirschfeld hat zur Unterstützung der Barszene die Aktion Geisterbars ins Leben gerufen und gibt auf diese Weise jedem die Möglichkeit, seine Lieblingsbar zu unterstützen.
Was sind Geisterbars – und was kann man dazu beitragen, um diese guten Geister der Gastfreundschaft wieder ins Leben zurückzuholen? Es ist ein Projekt, um die Barszene mit Öffentlichkeitsarbeit und mit Geld direkt zu unterstützen. Aber lassen wir es Jochen Hirschfeld in einem Video selbst erklären:
Ein Teil des Projekts Geisterbars dient dazu, Aufmerksamkeit für die triste Situation und den gleichzeitigen Lebenswillen der Bars zu schaffen – gemeinsam mit Fotografen, die das Projekt unterstützen wollen:
Die Fotos halten einen kritischen Moment der Zerbrechlichkeit fest. Für viele geht es an die Substanz. Sie bringen ein großes Opfer, helfen mit und tun ihren Teil zum gesundheitlichen Wohle der Gemeinschaft. Viele sind Kämpfernaturen und jammern nicht viel. Das ist aber kein Grund sie zu ignorieren und verblassen zu lassen. Analog zum Slogan der Kunstszene, Ohne K.uns.t wird’s still! wird auch unser aller Leben einsamer ohne diese Orte der Gastfreundschaft und der Menschen, die uns dort willkommen heißen. Wir müssen diese Geister wieder ins Leben zurück holen.
Photographen aus anderen Städten sind herzlich eingeladen sich diesem „open source“ Projekt anzuschliessen.
Der zweite Teil bringt direkte finanzielle Unterstützung für die Bars – indem man dort für Spender einen eigenen, ganz persönlichen Cocktail mixt:
Jetzt kann man seine Lieblingsbar wirklich unterstützen und einen solchen „Bespoke“ Cocktail in Auftrag geben, massgeschneidert nach den persönlichen Wünschen, sei es auf Basis einer Lieblings-Spirituose, eines Filmklassikers oder einer Zeile Poesie.
Zusammen mit der Bar inszeniere ich den Drink in einem besonderen Cocktailfoto, welches mit Rezept und Namen auf dem „Magic Ghost Menu“ in den Sozialen Medien veröffentlicht wird. Das Ganze hat seinen Wert, nämlich 500 Euro, und die gehen direkt und komplett an die Bar. So kann, derjenige, mit etwas tieferen Taschen, seiner Bar beistehen und etwas bekommen, was man sonst für Geld nicht kaufen kann. Ich verstehe, dass der Betrag hoch ist, aber andererseits soll es auch wirklich was bringen. Man könnte sich auch als Team zusammen tun und einen gemeinsamen Drink erschaffen lassen. Auch interessant für Firmen als Alternative zur Weihnachtsfeier oder für Spirituosenmarken, um ihre Produkte auf Social Media zu präsentieren.
Zahlreiche Unternehmen und Privatpersonen haben die Bars im deutschen Sprachraum mit dieser Aktion bereits unterstützt – aber natürlich können es nie genug sein, denn die Lage der Bars verschlechtert sich mit jedem Tag, in dem sie in der Geisterwelt verbleiben müssen.
Und weil die Whisky- und Barszene viele Überschneidungspunkte haben, haben wir uns bei Whiskyexperts dazu entschlossen, die Aktion Geisterbars nach Kräften zu unterstützen, so wie wir es im letzten Jahr mit den Whiskyhändlern taten, die ihre Geschäfte lange Zeit geschlossen halten mussten. Wir stellen für Geisterbars.de unentgeltlich einen Werbeplatz zur Verfügung – und es ist uns ein Vergnügen, mit jeweils einer Bar in Österreich und Deutschland einen eigenen Whiskyexperts-Cocktail zu kreieren, natürlich mit dem Schwerpunkt auf Whisky. Den ersten werden wir in einem gesonderten Artikel in Kürze vorstellen.
Wenn Sie mithelfen wollen, Geisterbars am Leben zu erhalten, damit sie nach den Lockdowns wieder Leben in die Städte bringen, dann können Sie anhand des nachfolgenden Schaubilds sehen, was Sie tun können.
Und: Wenn Sie einen Cocktail mit Whisk(e)y für sich von einer Geisterbar kreieren lassen, stellen wir diesen gerne auf unserer Seite vor, damit er andere inspiriert, die Barszene zu unterstützen. Schicken Sie uns dann die Rezeptkarte und ein Bild (das im Preis des Geistercocktails ja inbegriffen ist) an team (at) whiskyexperts.net.
Wir wünschen der Aktion Geisterbars viel Erfolg – und den Bars ein langes und gästereiches Leben!
Im ausklingenden 17. Jahrhundert gab es in Galway noch 22 Whiskeybrennereien – jetzt ist es eine, die Micil Distillery, und die brennt seit diesem Jahr den ersten Whiskey in der Stadt seit über 100 Jahren.
Galway, Irland.
Pádraic und Jimín Ó Griallais, die Gründer der Micil Distillery, haben die Brennerei 2016 gegründet und seitdem Poitin und Gin produziert. Der Erfolg hat sie dazu gebracht, nun auch mit der Whiskeyproduktion zu beginnen. Im Januar 2021 hat man die ersten Fässer befüllt und wird das Ergebnis im Jahr 2024 präsentieren.
Zumindest, was die Geschichte anbelangt, ist man bei den Griallais reich an Erfahrung, was die Produktion des Wassers des Lebens betrifft: Schon in der siebten Generation ist man in diesem Bereich tätig, und man rühmt sich, damit die längste kontinuierliche Familientradition im Brennen in ganz Irland vorweisen zu können.
Einen ersten, unabhängig abgefüllten und aus anderen Destillerie gesourcten Whiskey wird man aber schon im Sommer unter eigenem Namen präsentieren, so Pádraic und Jimín Ó Griallais.
Wiederum fünf Abfüllungen aus der Islay-Brennerei Bunnahabhain finden heute den Weg ins Glas von Serge Valentin, einer davon eine Abfüllung aus der Destillerie selbst, die anderen von unabhängigen Abfüllern. Auch das Verhältnis torfig zu nicht torfig liegt heute bei 4:1.
Und wie sieht es bei der Punktewertung für diese Verkostung aus? Das beantwortet in der Übersicht unsere Tabelle – für die Details zu den einzelnen Whiskys folgen Sie wie üblich unserer Verlinkung:
Bunnahabhain 8 yo ‚Moine‘ (60,2%, OB, hand filled at the Distillery, 1st fill oloroso, cask #3657, 2016)
81
Ma3 2004/2019 (55.2%, Elixir Distillers, Elements of Islay, bourbon barrels, 734 bottles)
86
Bunnahabhain 13 yo 2004/2017 (54.1%, High Spirits Collection, refill hogshead, cask #3162, 100 bottles)
85
Bunnahabhain 10 yo 2009/2020 (67.1%, La Maison du Whisky, Artist, cask # 900086, 589 bottles)
88
Bn8 2013-2015/2020 (58.4%, Elixir Distillers, Elements of Islay, bourbon and sherry, 1896 bottles)
Der britische Craft Whisky Club, der auch Mitglieder in Deutschland in regelmäßigen Abständen mit Whiskys aus kleinen, unabhängigen Destillerien im Abo versorgt, hat für seine Bestandsmitglieder diesmal ein ganz besonderes „Bonbon“ dabei: Jeder der heute schon Mitglied des Clubs ist, wird in seiner nächsten Box eine Flasche des heiß begehrten Erstlings der Destillerie Torabhaig auf Skye , den Torabhaig Legacy 2017, finden. Und: Alle, die sich jetzt als Neumitglied anmelden, nehmen an der Verlosung einiger weiterer Flaschen Torabhaig Legacy 2017 teil.
Mehr darüber in der nachfolgenden Presseaussendung:
Craft Whisky Club – Torabhaig Legacy Lottery
Online whisky subscription service, Craft Whisky Club is committed to delivering the next whisky classics directly to consumers‘ doors. Today the brand announced to its members, in their next box, that they would receive a bottle of the coveted Torabhaig Legacy 2017 release. Any new members from today will be added to a lottery for access to some additional bottles.
Torabhaig is only the second distillery to open on the Isle of Skye and the first for nearly 200 years, now alongside the infamous Talisker. The inaugural expression sold out almost instantly, when consumers were able to purchase bottles from specialist whisky retailers throughout the UK last month. Some retailers limited bottles to one per household and others operated on a purely first-come-first-served basis.
For those that missed out on the initial release, the distilleries partnership with Craft Whisky Club offers another chance to try this new, greatly anticipated whisky. All Craft Whisky Club members that are signed up as of today will receive the Torabhaig Legacy 2017, which is sold out everywhere else. Any new members from today will be added to a lottery to get access to some additional bottles. As with all releases, this is limited, and given the attention this bottle has received whisky fans are encouraged to sign up quickly to ensure not missing out once again.
Founder David Nicol commented on the partnership with Torabhaig;
„We set out to discover the new classics and we feel we are helping to achieve this with each release we are featuring, but with Torabhaig, we believe we have acquired a real scoop. We would like to say a big thank you to all our loyal UK customers, we really hope you enjoy this one.“
PS: Eine weitere Chance auf eine Flasche Torabhaig Legacy 2017 finden Sie bei unserem Gewinnspiel, das noch bis Sonntag dieser Woche läuft
In seinem Verkostungsvideo für diese Woche widmet sich Ralfy der Destillerie Glen Ord, die vor allem Single Malt für Blends produziert, aber auch für ihre Marke Singleton of Glen Ord bekannt ist. Sie ist auch eine Brennerei, die mit unabhängigen Abfüllern zusammenarbeitet – und so eine unabhängige Abfüllung ist der Glen Ord, den Ralfy heute im Glas hat. In die Flasche gefüllt hat den Whisky der Bottler A.D. Rattray.
Ralfy bewertet den Glen Ord mit 86 Punkten und merkt an, dass er kein Einfacher sei, aber sehr viel Charakter zeige. Er könnte durchaus eine höhere Wertug haben, wenn er von Anfang an zugänglicher wäre.
Das gesamte Video sehen Sie obenstehend oder auf Youtube – es dauert diesmal 20 Minuten, die Ralfy wie immer mit jeder Menge Infos und Gedanken zu Whisky füllt.
Scotch Whisky wird weltweit geliebt und genossen. Aber die Märkte sind natürlich unterschiedlich groß und damit für die schottische Whiskyindustrie auch unterschiedlich wichtig. The Drinks Business hat nun die zehn wichtigsten Märkte für Scotch aus dem Vorjahr nach dem Wert der verkauften Whiskys gereiht – und es zeigen sich höchst erstaunliche Dinge dabei.
Zunächst: 2020 war ein recht bescheidenes Jahr für Scotch, um es vorsichtig und gesittet auszudrücken. Wertmäßig brachen die Umsätze fast um ein Viertel ein, und auch mengenmäßig war das Minus im zweistelligen Bereich (-13%).
Zuwächse gab es in China (+20,4%) und Lettland (+23,6%), kaum Veränderungen sah man in Australien – überall sonst waren teilweise erschreckende Einbrüche zu verzeichnen: (-40% in Spanien, -31,8% in den USA, -24,9% in Deutschland). Diese Veränderungen sind auch der Grund, warum 2020 der Markt in Lettland (!) größer ausfiel als in Deutschland, das nun nur mehr auf Platz 6 weltweit zu liegen kommt.
China kam 2020 zum ersten Mal in die Top Ten, so wie Australien – und trotz Verlusten sind die USA (1) und Frankreich (2) nach wie vor die wichtigsten Märkte für Scotch.
Alle weiteren spannenden Zahlen und vor allem jede Menge Details finden Sie im verlinkten Artikel.
Die irische Echlinville Distillery wird ab sofort in Irland mit Hi-Spirits Ireland als Distributionspartner zusammenarbeiten. Das Subunternehmen des us-amerikanischen Produzenten Sazerac soll die Destillerie dabei unterstützen, in irischen Regalen mehr Präsenz für ihre Marke „Duneville’s“ sowie den beiden von Echlinville produzierten Blends zu erlangen.
Hier die englischsprachige Pressemitteilung zum Thema:
Hi-Spirits Ireland to distribute Echlinville Distillery brands
The Echlinville Distillery (Kircubbin, Co. Down) has announced a new distribution agreement with Hi-Spirits Ireland. The deal will see an increased presence for Echlinville’s premium whiskeys and gins across the Irish market.
Echlinville is home to award winning premium brands including Dunville’s Irish Whiskey,Weavers Gin and Echlinville Irish Pot Still Gin. The new partnership will provide a significant boost for the distillery’s presence in both the on and off-trade throughout Ireland.
Echlinville became the first field-to-glass distillery in Ireland, and the first new distillery in Northern Ireland for more than 125 years, when it began production in 2013. The independent, family-owned distillery has since been at the forefront of Ireland’s spirits revolution with its Dunville’s Irish Whiskey in particular having gained a global following.
Echlinville Distillery owner Shane Braniff said:
“We are excited about this new partnership and the opportunities it will present for both Echlinville and Hi-Spirits Ireland. Our combined expertise, passion and commitment to quality will provide the momentum for the next phase of Echlinville’s growth.
“The agreement will see our Dunville’s Irish Whiskey range together with Weavers Gin and Echlinville Irish Pot Still Gin take their place among Hi-Spirits Ireland’s impressive portfolio. We look forward to working with the Hi-Spirits team to introduce our award-winning spirits to an increasing number of trade and retail partners and grow our presence in our home market.
“This distribution agreement comes at a particularly good time for us as we are about to launch the latest addition to our Dunville’s Irish Whiskey family. We are delighted that Hi-Spirits Ireland will be the sole Irish distributor of Dunville’s 1808 – a versatile modern blend that works well as a house pour, in a mixed drink or in a cocktail. It is very much a gateway product to the wider Dunville’s range and is perfectly placed in Hi-Spirits’ portfolio to introduce more customers to The Spirit of Belfast.”
George Roberts, Hi-Spirits Ireland Country Manager said:
“We are delighted to announce this partnership with Echlinville Distillery brands, that have earned a strong reputation for innovation, versatility and quality with both the trade and consumers alike. The attention to quality in both liquid and exceptional branding ensures Echlinville will make a strong addition to both our Irish Whiskey and Gin portfolio. With an outstanding marketing and engagement plan, we are excited for the future of these brands and all of the opportunities that lie ahead.”
Dass Whisky aus aller Welt nach wie vor auf explosionsartig wachsendes Interesse stößt, daran konnte auch die Pandemie bislang nichts ändern. Bei Penderyn in Wales sieht man sich an der Spitze dieser Entwicklung, und betrachtet sie aus der eigenen Perspektive in der nachfolgenden Presseaussendung, die wir im englischen Originalwortlaut veröffentlichen:
Whisky Goes Global: Wales Firmly at the Forefront of International Spirits Explosion
Welsh whisky is fast rising up worldwide. While many people assume Scotland is the leading exporter of great-tasting single malts and whisky the world over, it’s a bit further down the UK where things are really starting to stir up interest with spirits lovers. Penderyn, South Wales‘ own global whisky goliath, is right at the forefront of an explosion of interest.
According to recent reports on whisky sales worldwide, the spirits market is growing at an exponential rate. The industry is set to be worth almost US$96 billion by 2026, and it’s largely thanks to international names in distilling making a big splash in the past few years.
That’s a market growth of around 6.4%, year on year, heading into the middle of the decade. It’s increasingly clear that we need to look closer to home – Wales, in particular – to find some of the most increasingly popular whisky bottlings and brands.
Penderyn, an award-winning distillery based up in the Brecon Beacons, is leading the charge. Across the past two years, Stephen Davies’ firm has picked up a raft of awards from international tasting bodies, including a Double Gold for their Peated Single Malt at the 2020 San Francisco World Spirits Competition.
“It’s been a whirlwind few years for all of us here at Penderyn,” says Davies. “Despite the global challenges we’ve all been facing especially this past 12 months, we’re enormously thrilled to still be delighting so many whisky lovers and experts the world over.”
Penderyn is certainly helping to place Wales on the world whisky map, with awards and appraisals coming from all corners. The Brecon Beacons based Distillery made huge waves at the Spirits Business World Whisky Masters in 2020, claiming five Gold awards for its Madeira, Peated, Celt, Myth and Moscatel Small Batch bottlings.
Their Portwood bottlings have also really claimed the tastebuds of spirits fans the world over, with the bottling scoring big at the IWSC and the Whiskies of the World competitions in recent times.
Whisky sales appear to be steady despite major changes in global ‘normality’ as a result of the COVID-19 pandemic. Penderyn has successfully pivoted to online sales as well as virtual tastings, meaning fans of the brand can continue to enjoy their bottlings from the safety of home.
“It’s important to keep moving forward regardless of global challenges,” Davies says. “We’re extremely fortunate to be in a position where our customers can buy and enjoy our spirits safely at home. Our continued success via international competitions have also really helped us to stay in the forefront of people’s minds.”
“Post-pandemic, we will be looking at new, creative ways to reach out to our audiences. Of course, given the huge success of our virtual tours and tastings over the course of the past 12 months, we have every intention to keep this side of our business running, too!”
While big players in the international whisky scene – such as Johnny Walker, Diageo and Jack Daniel’s – continue to drive bulk interest in the spirit, it is names such as Davies’ firm which are, unarguably, helping to keep things particularly interesting for single malt lovers the world over.
“Who knows where we’ll be in five years’ time,” says Davies. “The only way is up – and we’ve no intention of resting on our laurels.” “Big favourites such as the Portwood, the Madeira and the Rich Oak are sticking around for good. But what kind of distillery would we be to our fans if we didn’t innovate every once in a while?”
Einen neuen Ardmore des unabhängigen deutschen Abfüllers Wein-Riegger dürfen wir Ihnen hier vorstellen: der mittelstark getorfte Highlander, der 2012 destilliert wurde, erhielt ein Finish in einem Weinfass aus einer Kaiserstühler Kellerei und wurde dann mit knapp unter 50% vol. abgefüllt.
Wo sie den neuen Ardmore beziehen können, was er kostet und was es Interessantes zu ihm zu sagen gibt, finden Sie in der nachfolgenden Pressemitteilung von Wein Riegger, die auch ein Verkostungsvideo von Lisa Lauinger enthält:
Der Ardmore 2012 vom unabhängigen Abfüller Riegger’s Selection aus dem Schwarzwald wurde im Juni 2012 destilliert und am 03.03.2021 abgefüllt. Nach einer klassichen Reifung lag der Single Malt Whisky seit dem 21.01.2020 in einem Ruländer Beerenauslese Fass aus einer Kaiserstühler Kellerei. Er kommt mit 49,6 % vol auf die Flasche und ist auf 293 Flaschen limitiert.
Unsere Verkostungsnotizen des RS Ardmore 2012
In der Nase zeigt der Ardmore aus dem Ruländer BA Cask zunächst frische Noten, die an Salz und frische Zitrone erinnern. Weiche Blütenhonignoten gesellen sich nach kurzer Zeit hinzu. Im Hintergrund lässt ein Hauch von Rauch auf seinen gepeateten Charakter schließen – allerdings sehr sanft. Die duftige Seite zeigt sich in Form von frischer, aber auch getrockneter Aprikose.
Am Gaumen zeigt der Ardmore direkt, dass die Nase nicht getäuscht hat. Er wirkt angenehm rauchig – auf eine blumige Art und Weise. Seine Würzigkeit zeigt er in Form von Ingwernoten. Eine süße Malzigkeit rundet den Whisky ab. Mit der Zeit gesellen sich Schokoladennoten dazu und auch der Honig findet sich am Gaumen wieder.
Der Nachklang ist langanhaltend und fruchtig. Hier sind die hellen Fruchtnoten, wie von Aprikose, sehr präsent.
Den Ardmore 2012 BA Ruländer Cask Finish – Riegger’s Selection (49,6 % vol) erhalten Sie im Webshop von Wein-Riegger und bei ausgewählten Händlern. Preis: 53,50 € (0.5 Liter = 107,00 € * / 1 Liter)
Neues gibt es aus der Destillerie Laphroaig im Süden Islays: Der Laphroaig 10 Jahre Sherry Oak verbindet das typische Aroma des Laphroaig 10 Jahre mit den aromatisch süßen Noten von Oloroso Sherryfassern. Ihn gibt es ab heute im deutschen Fachhandel zu kaufen – und bei uns hier jetzt alle weiterführenden Infos für ihn:
Laphroaig präsentiert eine neue und unverwechselbare Interpretation seines legendären Single Malt Whiskys
LAPHROAIG 10 JAHRE SHERRY OAK
48 % | 700 ml | Ab 15.3.2021 erhältlich
Frankfurt/Main, im März 2021 – Mit Laphroaig 10 Jahre Sherry Oak Finish bereichert die Destillerie Laphroaig die Liebhaber ihres unverwechselbaren, torfig-rauchigen Islay Single Malts um einen neuen und charaktervollen Whisky-Genuss: Laphroaig 10 Jahre Sherry Oak Finish vereint das unvergessliche Aroma des Laphroaig 10 Jahre mit den süßen, aromatischen Noten von Oloroso-Sherry-Fässern. Die limitierte Edition der beliebten Single-Malt-Ikone ist ab 15.3.2021 im deutschen Fachhandel erhältlich.
Ihre besondere Rafinesse liegt in der Vermählung ausgewählter Fässer. Scheinbare Gegensätze werden zu subtilen Harmonien vereint. Durch die Lagerung in Sherry-Fässern nimmt der Whisky die Aromen des Holzes an und verbindet sie mit Laphroaigs intensiv jodhaltigem Torf-Rauch. Die unterschiedlichen Fässer ergänzen den einzigartigen Charakter von Laphroaig 10 Jahre perfekt und addieren jene Komplexität und Balance, die Kenner überall auf der Welt begeistern wird.
DER LEGENDÄRE UND IKONISCHE LAPHROAIG-GESCHMACK WIRD NEU INTERPRETIERT
Laphroaig 10 Jahre Sherry Oak Finish stellt die würdige Fortsetzung eines jahrhundertealten Erbes dar. Die Brennerei Laphroaig wurde 1815 auf Islay, einer sturmgepeitschten Insel vor der Westküste Schottlands, gegründet. Hier wird das Gerstenmalz über Torffeuer getrocknet, was diesem Whisky sein außergewöhnlich reiches, intensiv tordges Aroma verleiht.
Durch das Sherry Oak Finish bietet die neue Abfüllung der Islay-Brennerei allen Freunden des unvergleichlichen Laphroaig- Geschmacks ein neues, fein abgestimmtes Single-Malt-Erlebnis. Die in gelblichen und rötlichen Brauntönen leuchtende Farbe des Laphroaig 10 Jahre Sherry Oak Finish ist ein Vorbote auf den voll- mundigen Geschmack. Die Süße von Manuka-Honig, Melassetoffee, Ahornsirup sowie medizinischen Noten paart sich mit Aromen von Räucherspeck und ra nierten Holznoten und verleiht dem starken Laphroaig-Charakter eine neue Facette.
Der Nachklang ist – wie bei allen Laphroaig-Abfüllungen – langanhaltend, süß und würzig. Ein absolutes Must-have für anspruchsvolle Whisky-Genießer, die Laphroaig als einen der aromatischsten aller schottischen Whiskys zu schätzen wissen.
„Wir freuen uns sehr, unseren einzigartigen Sherry Oak Finish präsentieren zu können“, erklärt Master Distiller John Campbell. „Er verbindet den unverwechselbaren Geschmack unseres legendären Laphroaig 10 Year Old mit den süßen Noten des Oloroso-Sherry-Fasses. Die perfekte Ergänzung jeder Whisky-Sammlung und eine exzellente Erweiterung unseres Laphroaig-Sortiments.“
Süß und tordg mit medizinischen Noten von Manuka-Honig, Mullbinden, antiseptischer Lotion und intensivem Nelkenaroma, aber auch Noten von Räucherspeck. Ein unverwechselbarer Charakter von Leder, Jod und Kiefernteer.
Geschmack:
Süß und aromatisch, mit reichhaltigen Noten von Wachs und Möbelpolitur, gefolgt von Melassetoffee, Ahornsirup, dunkler Bitterschokolade, kombiniert mit Bleistiftspänen, Kiefernnadeln und nach Zedern duftenden Holznoten.
Nachklang:
Der lange Nachklang ist süß und würzig, mit Kastanienhonig und anhaltenden antiseptischen Aromen.
Farbe:
Gelbbraun, Rotbraun.
Reifung:
European Oak Oloroso Sherry Finish + Redll Oloroso Sherry matured
265 Pferdestärken hatte der legendäre Jaguar E-Type, der 1961 das Licht der Welt erblickte. Dem entsprechende 265 Flaschen der The Glenturret E-Type Release wurden von der Destillerie abgefüllt, um den ikonischen Jaguar und die Überführung von Coventry nach Genf zu feiern, die Testfahrer Norman Davis damals innerhalb von 11 Stunden bewerkstelligte, um den Wagen bei der Genfer Automobilmesse einem begeisterten Publikum zu präsentieren.
Der Single Malt (seine jüngsten Bestandteile sind 30 Jahre alt) wurde mit 43,2% vol. ohne Farbstoffe und nicht kühlfiltriert abgefüllt. Er stammt aus vier Fässern: drei Oloroso Sherryfässer aus europäischer Eiche und ein Amantillado Sherry Quartercask aus amerikanischer Eiche. Die Olorosofässer bringen laut Whiskymaker Bob Dalgamo die Inensität des Geschmacks, das Amantilladofass die Eleganz.
Die Tasting Notes in unserer Übersetzung:
Holznoten geben zunächst ordentlich Gas am Gaumen, um dann eine Vollbremsung hinzulegen. Dunkle Früchte fahren vor, Lakritze gesellt sich dazu und die Süße mengt sich darunter. Zuletzt kommen Eichentöne und Holznoten ins Ziel und bringen ein süßes, würziges Finish mit sich.
Bleibt uns noch, Ihnen den Preis und die Bezugsquelle mitzuteilen: Sie können den The Glenturret E-Type Release um 1500 Pfund im Webshop der Brennerei bestellen.
Der Versand in die EU ist momentan allerdings wegen des Brexits nicht nicht möglich – bestellte Flaschen werden laut der Brennerei aber dann, wenn sich die Wirren hoffentlich bald gelegt haben, verschickt. Eine Bestellung scheint trotzdem möglich zu sein.
Dass man sich in Japan auf fixe Regeln geeinigt hat, unter welchen Bedingungen ein japanischer Whisky sich als solcher bezeichnen darf, haben wir ja unlängst für Sie berichtet. Nun hat auch die Distilled Spirits Aotearoa (DSA), die neuseeländische Interessensvertretung der Destillerien, ein verbindliches Regelwerk für neuseeländischen Whisky festgelegt, wie The Whiskey Wash aus den USA schreibt.
Die Regeln ähneln in vielen Aspekten jenen anderer Länder, doch in einigen Punkten weichen sie davon doch deutlich ab. Wichtigster Punkt ist, dass für einen neuseeländischen Single Malt Whisky 2 Jahre Reifezeit im Fass (max. 700l) ausreichen, nicht, wie sonstwo, drei Jahre.
Weitere erwähnenswerte Regeln für den Single Malt Whisky aus Neuseeland:
Für die Destillation müssen Pot Stills aus Kupfer verwendet werden
wenn andere Getreidesorten als Gerste verwendet werden, muss dies deutlich auf der Flasche angegeben werden (z.B. Single Malt Rye Whisky)
keine zusätzlichen Enzyme im Prozess erlaubt
höchste erlaubte Alkoholstärke nach der Destillation: 94,8% vol.
ausschließlich E150a darf als Farbstoff verwendet werden
40% vol. Mindestabfüllstärke
der jüngste verwendete Whisky muss auf der Flasche für die Altersbezeichnung verwendet werden
gesamte Wertschöpfung von der Destillation bis hin zur Abfüllung muss in Neuseeland geschehen
Für „New Zealand Whisky“ (darunter fallen unter anderem auch Blends oder Grains) gilt:
Auch bei vatted Malts und Blends dürfen nur Whiskys aus Neuseeland verwendet werden
der fermentierbare Zucker muss aus dem Getreide gewonnen werden, zusätzliche Enzyme sind im Prozess erlaubt
höchste erlaubte Alkoholstärke nach der Destillation: 94,8% vol.
ausschließlich E150a darf als Farbstoff verwendet werden
40% vol. Mindestabfüllstärke
der jüngste verwendete Whisky muss auf der Flasche für die Altersbezeichnung verwendet werden
gesamte Wertschöpfung von der Destillation bis hin zur Abfüllung muss in Neuseeland geschehen
Wer sich nicht an die Regeln hält und zum Beispiel verbotene Zusatzstoffe wie Malzextrakt, Geschmacksgeber wie Honig, Sherry oder Flüssigrauch in seinen Whiskys verarbeitet, oder Holzchips zur schnelleren Reifung in die Fässer gibt, der verliert das Recht, die Herkunftsbezeichnung „neuseeländischer Whisky“ zu verwenden und darf auch keine auf Neuseeland hinweisenden Bilder oder Symbole im Marketing verwenden.
Auckland, die größte Stadt in Neuseeland (1,5 Mio. Einwohner)