Ein Trio von Destillerie-Abfüllungen der Highland-Brennerei Dalmore bildet die heutige Tasting-Session für Serge Valentin. Dieser schätzt das Destillat der Brennerei, und bemängelt manches mal ihre Fassauswahli. Die drei alterslosen Orginal-Bottlings, die wir im Tasting auf Whiskyfun sehen, zeigen Potential und Gefahren eines deutlichen Fasseinflusses bei Abfüllungen auf. Unserer tabellarischen Übersicht können Sie die näheren Details der drei Dalmore-Abfüllungen finden:
Teeling Whiskey veröffentlich zum diesjährigen St. Patrick’s Day eine spezielle und exklusive Distillery-Abfüllung. Diese Veröffentlichung knüpft an frühere Distillery Exclusive Abfüllungen von Teeling Whisky an, die sich alle auf einzigartige Holzarten konzentriert haben, darunter Kastanienfässer, ungarische Virgin-Oak und Chinkapin American White Oak. Für den Nationalfeiertag hat sich Teeling für eine Whiskey entschieden, der in Virgin Irish Oak barrels, also unbenutzten Fässern aus irischer Eiche, nachreifte. Teeling Whiskey Distillery Exclusive Irish Virgin Oak kann über den Online-Shop der Brennerei bezogen werden und kostet 60 €. Hier sind natürlich noch die Versandkosten hinzu zu addieren. Die Details zur Distillery-only Abfüllung zum St. Patrick’s Day können Sie untenstehend in der englischsprachigen Pressemitteilung nachlesen:
Teeling Whiskey Releases Special Distillery Exclusive Bottling to Mark St. Patrick’s Day
Teeling Whiskey is releasing a special Distillery Exclusive bottling this St. Patrick’s Day, focusing on the unique impact Irish Virgin Oak has on our Small Batch Teeling Whiskey. Traditionally, American or French Oak casks previously used in spirit or wine manufacturing are used in the aging of Irish whiskey. The use of Virgin Irish Oak for this special bottling creates a distinctively different rich cream and honey taste experience.
This release follows on from the unique range of earlier bottlings of Teeling Whiskey Distillery Exclusive, which have all focused on unique wood types including Chestnut Casks, Hungarian Virgin Oak and Chinkapin American White Oak. Like all previous releases, this is being sold exclusively through the Teeling Whiskey Distillery.
Jack Teeling, Founder and Managing Director of Teeling Whiskey commented:
“St. Patrick’s Day normally marks the start of the traditional visitor season to Dublin and the Teeling Whiskey Distillery. Given the unique challenges of 2021 we wanted to do something that would allow people to celebrate St. Patrick’s Day with a very unique bottle of our Distillery Exclusive whiskey.
For our national holiday, we specifically chose Teeling Whiskey aged in Virgin Irish Oak barrels to celebrate all things Irish and the unique influence Irish Oak has imparted on our whiskey.”
The Teeling Whiskey Distillery Exclusive was bottled at 46% with no chill filtration, like all Teeling Whiskeys is now available to buy online through the Distillery web-shop and will be available to buy in the distillery when permitted to re-open at €60 per 70cl bottle in gift tin canister. There is also the option to personalise the label of this unique bottle of Irish whiskey whether for yourself or to give as a gift. Please visit https://teelingdistillery.com/shop/ for more information on this and other Teeling Distillery virtual gift shop offerings.
Teeling Whiskey Distillery Exclusive Irish Virgin Oak – Tasting Notes
Nose: Fresh coffee & sweet cacao intermingled with citrus peel and leather with a slight floral background
Taste: Big hits of vanilla and caramel texture, along with warming oak spice
Finish: Prolonged finish dominated by black peppercorns and clove giving way to oak tannins and a background of vanilla sweetness
Die Rolle von Frauen hat sich in allen Bereichen in den letzten Jahrzhnten sehr stark geändert. Und dies natürlich auch in der Whisk(e)yindustrie. Zwei Artikel zu dieser Thematik haben wir zum heutigen Weltfrauentag ausgewählt:
VisitScotland, das Tourismusportal des Landes, veröffentlichtt der australischen Website travelweekly ihren Artikel „VisitScotland celebrates ‘women in whisky’“. Dieser stellt Frauen vor, die entweder als Wegbereiterinnen und Pionierinnen in der Vergangenheit die Entwicklung der Whisk(e)yindustrie beeinflussten, oder dies heute tun:
Helen Cumming – Cardhu Distillery, Speyside
Elizabeth Leitch ‘Bessie’ Williamson – Laphroaig Distillery, Islay
Annabel Thomas – founder and CEO, Nc’Nean Whisky, Highland
Kirsty Black – master distiller, Arbikie, Highland
Kirsteen Campbell – master whisky-maker, The Macallan, Speyside
Sarah Burgess – lead whisky-maker, The Macallan, Speyside
Deutlich umfangreicher ist Beschäftigung mit dem Thema ‚Women In Whisk(e)y‘ auf UPROXX. Über mehrere unterschiedliche Artikel und, wie bei „Women In Whiskey Explain How The Industry Is Evolving And Where It Needs To Go Next“, in einem Interview nähert sich die kalifornische Website dem Thema sehr facettenreich. Im Interview zu Wort kommen:
Elizabeth McCall, Assistant Master Distiller Woodford Reserve
Dr. Rachel Barrie, Master Blender The Glendronach, Benriach, and Glenglassaugh
Simple Samplehaben wieder ein neues Sample Set für ein Blindtasting veröffentlicht. Es enthält alle Samples doppelt, so dass sowohl auf der Webseite in einem Formular Tipps abgeben können, als auch am Livetasting am 31.03.2021 teilgenommen werden kann.
Alles Wissenswerte dazu und sowie natürlich auch die Bestellmöglichkeiten finden Sie in der nachfolgenden Pressemitteilung:
Die Blindtastings von Simple Sample gehen in die nächste Runde!
Das Set #13 ist ab sofort erhältlich und der ständig erhöhten Nachfrage auch in wesentlich höherer Stückzahl.
Zu Gewinnen gibt es wieder folgende Gutscheine:
3. Platz – 10% Gutschein für das nächste Blindtasting 2. Platz – 20% Gutschein für das nächste Blindtasting 1. Platz – das komplette nächste Set GRATIS
Alle Details zusammengefasst:
im Set enthalten sind insgesamt ZWEI 2,5cl Samples JE WHISKY
ihr nutzt das erste 2,5cl Sample um den Whisky zu analysieren
ihr könnt nun in einem Formular auf unserer Webseite eure Tipps dazu abgeben
wer die meisten Punkte richtig hat, gewinnt einen Shopgutschein
am jeweils letzten Mittwoch im Monat um 20:00 Uhr gehen wir Live auf Facebook und YouTube und verkosten alle das andere 2,5cl Sample zusammen!
wir zerlegen ihn richtig und lesen dabei schon einige Tipps vor
wir lösen die jeweiligen Flaschen Live im Stream auf, der „Aha“-Effekt ist dabei besonders groß
der Gewinner wird Live im Video verkündigt, falls gewünscht
Die Teilnahme am Stream ist absolut keine Pflicht!
Ihr könnt die Whiskys auch einfach alleine verkosten, das Formular ausfüllen und nehmt automatisch am Gewinnspiel teil.
Der Livestream zum Blindtasting findet beim Set #13 am 31.03.2021 um 20:00 Uhr statt, alle Käufer werden aber nochmal rechtzeitig erinnert.
Eine spezielles Angebot offeriert Ihnen Redbreast Irish Whiskey. Wie Pernod Ricard Deutschland in der heutigen Presseaussendung mitteilt, können Whiskey-Liebhaber die Hansestadt Hamburg mit der und durch die Redbreast Whiskey Geo-Rallye von einer anderen Seite kennenlernen. Wie Sie an dieser Geo-Rallye teilnehmen können, und welche Preise Sie hier gewinnen können, dies alles erfahren Sie in der nun folgenden Pressemitteilung:
Redbreast breitet die Flügel aus und startet erste Whiskey Geo-Rallye Deutschlands in Hamburg
Mit der Redbreast Whiskey Geo-Rallye geht’s quer durch Hamburg
Mit Redbreast Irish Whiskey Hamburg neu entdecken
Redbreast Irish Whiskey startet am 1. März die erste Whiskey Geo-Rallye Deutschlands in Hamburg. Dabei können Whiskey-Liebhaber die Hansestadt von einer anderen Seite kennenlernen und spielerisch die Geheimnisse des Redbreast Irish Single Pot Still Whiskeys erfahren. Auf die Teilnehmer warten spannende Aufgaben, bei denen wertvolle Punkte gesammelt werden, die die Chance auf exklusive Gewinne bieten. Andreas Höhner, Head of Brand Management bei Pernod Ricard Deutschland freut sich:
„Es ist großartig, dass wir mit unserer Whiskey Geo-Rallye in einer tollen Stadt wie Hamburg starten und die aktuell leider sehr begrenzten Freizeitangebote dadurch ergänzen können – denn eine Tour wie diese ist bisher einzigartig in Deutschland. In ihr spiegelt sich auf spielerische Weise der Spirit unseres Premium Whiskeys wider. Sie ist ein Spaß für alle, die sich für das Thema Whiskey interessieren, gerne unterwegs sind und Lust auf etwas Neues haben.“
Redbreast Irish Whiskey kaufen und einzigartige Tour starten
Die erste Whiskey Geo-Rallye quer durch Hamburg sorgt mit spannenden Fragen und interessanten Whiskey-Insights für viel Spaß an der frischen Luft. Die Teilnahme ist einfach: man benötigt nur ein Smartphone oder Tablet, die App „IC3 SE“ und den Zugangscode, den man nach der Anmeldung per Mail erhält. Weitere Informationen zur Teilnahme an der Geo-Rallye gibt es in den örtlichen Fachgeschäften (Weinquelle, Lübecker Straße 145; Getränke-Paradies Wolf, Schanzenstraße 7; Sigvald Hansen Spirituosen, Kastanienallee 28) oder unter www.redbreast-birdhouse.com.
(c) Elenea Odareeva – stock.adobe.com
Jetzt kann es losgehen, also ab nach draußen und Hamburg mal ganz anders entdecken. Mit dem Smartphone oder Tablet begeben sich die Teilnehmer für 2-3 Stunden auf Tour durch verschiedene Stationen in Hamburg und erfahren auf spielerische Weise die Geheimnisse des Irish Single Pot Still Whiskeys. Vom Hafen quer durch Planten un Blomen bis hin zur Alster wird mit Hilfe der App an jeder Station über Whiskey, Hamburg und die Natur gefachsimpelt. Mit eigenen Kopfhörern lassen sich die kurzen Video- und Musikbeiträge, die ebenfalls Teil der Tour sind, noch besser genießen. Know-How ist gefragt: An jeder Station wartet eine Aufgabe, bei der Allgemeinwissen, Kreativität und Spaß an der Marke Redbreast gefragt sind. Wer die spannenden Aufgaben erfolgreich löst, sammelt wertvolle Punkte. Auf die drei Gewinner mit den höchsten Punktzahlen wartet etwas ganz Besonderes: 1. PLATZ: Eine Flasche Redbreast Dream Cask Edition 2021, 2. PLATZ: Eine Flasche Redbreast 27yo Ruby Port Cask, 3. PLATZ: Eine Flasche Redbreast Wingman Bird Feeder – Limited Edition. Aber auch schnell sein lohnt sich, denn die ersten 20 Teilnehmer*innen erhalten ein hochwertiges Tasting-Set und nehmen an einer Online Verkostung mit Brand Ambassador Eyck Thormann teil.
Eine spezifische Start- und Endstation der Rallye gibt es nicht, sie kann individuell auf die gewünschte Route angepasst werden und auch die Reihenfolge der Aufgaben ist frei wählbar. In 2-3 Stunden kann die komplette Rallye gemütlich zu Fuß oder mithilfe der HVV Verbindungen bestritten werden. Zum Lösen der Aufgaben steht der gesamte Aktionszeitraum vom 01. März bis 02. Mai 2021 zur Verfügung.
Die Tour-Erlebnisse können unter #RedbreastBirdhouse mit der Community geteilt werden.
Nach fast einem Jahr, wenn wir richtig nachgeschaut haben, widmet sich Serge Valentin heute mal wieder der Speyside-Brennerei Macallan. In seiner heutigen Verkostung finden wir ein Trio von 12-Jährigen der Einstiegsklasse, ‚Fine Oak‘, ‚Sherry Oak‘ und ‚Double Oak‘. Serge verkostete diese in bereits vor einigen Jahren, nun widmet er sich ihnen in ihrer aktuellen Version. Den Abschluss bilden der recht aktuelle ‚Classic Cut 2020‘ und eine betagte, unabhängige Single Cask Abfüllung. Die heutigen fünf Macallan und ihre Bewertungen auf Whiskyfun in der Übersicht:
Macallan 12 yo ‚Fine Oak‘ (40%, OB, +/-2020)
83
Macallan 12 yo ‚Sherry Oak‘ (40%, OB, +/-2020)
82
Macallan 12 yo ‚Double Cask‘ (40%, OB, +/-2020)
77
Macallan ‚Classic Cut 2020‘ (55%, OB)
78
Blended Scotch Whisky 38 yo 1980 (48.6%, C. Dully Selection, sherry hogshead, cask #23, 230 bottles)
Bei unserem neuesten Whisky Gewinnspiel entführen wir Sie ans andere Ende der Whiskywelt – nach Australien. Dort, in Melbourne, steht die Starward Distillery – und erfreut Whiskygenießer rund um die Welt mit außergewöhnlichen Abfüllungen. Den Starward Left-Field, den neuesten Whisky von Starward, der bei uns in Deutschland von Kirsch Import vertrieben werden wird, können Sie hier bei uns jetzt vorab schon gewinnen – und zwar gleich sechs Mal! Machen Sie also mit und nutzen Sie Ihre Chance – es geht nur noch bis Sonntag!
Bevor wir Ihnen die Gewinnfrage stellen, möchten wir Ihnen wie immer noch einmal den Mund mit ausführlichen Informationen zu Ihrem Gewinn wässrig machen:
Starward: Whisky aus Australiens Genuss-Hauptstadt
Zwischen Craft Beer und Weinbars, einer hoch gelobten Croissanterie und duftendem Kaffee liegt Starward. Die appetitanregende Atmosphäre, in die die urbane Whiskybrennerei gebettet ist, ist ganz typisch für ihre Heimatstadt. Melbourne – die Genuss-Metropole Australiens. Eine junge und innovative Food- und Bar-Szene belebt die Stadt an der Südostküste des Kontinents. Von ihr inspiriert produziert die Starward Distillery einen für Australien völlig neuen Whisky, der das Genusserlebnis in den Mittelpunkt stellt, Konventionen den Rücken kehrt – und schlicht all jenes erlaubt, was gefällt und schmeckt.
Australische Premium-Whiskys: am besten zum Essen
Starward lebt und macht Whisky anders. Unkonventionell, casual und kulinarisch ist die Destillerie ganz Kind Melbournes und plädiert für den Genuss von Single Malt und Co. zum BBQ mit Freunden, mit Krimi auf der Couch, zu Pizza oder Bananenbrot. Hauptsache es schmeckt. Befreit von Traditionen schaut die Destillerie mit den Augen von Brauern und Winzern auf Whisky. Der entsteht ausschließlich aus Zutaten der Region. Neben Gerste vor allem aus nur leicht ausgekohlten oder gedämpften Rotweinfässern australischer Weingüter. Nur drei bis vier Jahre benötigt Starward Whisky in ihnen für seine fruchtige Reife. Dafür verantwortlich: das Melbourne-Klima. Ständige Wetterwechsel bei durchschnittlich bis zu 22,5°C, die „four seasons in a day“, lassen Destillate elementar reifen – und einen Whisky entstehen, den es so sonst nirgendwo gibt.
Weich, weinselig, weltoffen: Starward Left-Field
Der ideale Whisky, wenn man Starward fragt? Unkompliziert, vielseitig und vor allem lecker. Kurz: Left-Field. Der Single Malt reift zu 100 Prozent in ehemaligen Rotweinfässern aus französischer Eiche – für ein intensives und würziges Mundgefühl mit zarten Weinaromen. Die Fässer stammen aus den führenden australischen Weinregionen, dem Barossa Valley und dem Yarra Valley. Das Ausbrennen einiger dieser „barrels“ verleiht Left-Field zusätzliche Dimensionen. Geschmacksintensiv, aber weich und zugänglich, schmeckt der australische Single Malt Einsteigern wie Kennern pur ebenso gut wie in Neuinterpretationen klassischer Drinks.
Starward Left-Field ist demnächst im deutschen Fachhandel erhältlich. Gewinnen Sie jetzt exklusiv vorab eine von sechs Flaschen des neuen australischen Single Malts!
Left-Field, Starward Australian Single Malt Whisky (0,7 Liter, 40% vol.):
100% Australien: Gerste aus der Region, Rotweinfässer australischer Weingüter des Barossa und Yarra Valley aus französischer Eiche
vollmundige, helle und dunkle Frucht- sowie würzige Eichennoten
zugänglich und vielseitig für Kenner- und Kennenlerner
Und so gewinnen Sie eine der sechs Flaschen Starward Left-Field:
Sagen Sie uns einfach, mit wem Sie diesen außergewöhnlichen Whisky gerne trinken würden
Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Starward“!
Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 14. März 2021, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner der Preise und geben sie am 15. März 2021 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Kirsch Import versendet.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Starward“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 14. März 2021, 23:59 Uhr. Die Gewinner*innen werden am 15. März 2021 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Kirsch Import sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Kirsch Import versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Zum Weltfrauentag erscheint eine ganz besondere Abfüllung. „Here’s Tae Ye!“ – The Makar’s Malt ehrt die schottische Poetin Jackie Kay. Sie wurde 2016 von der schottischen Regierung zur dritten „The Scots Makar / National Poet of Scotland“ ernannt. Anlässlich des Endes ihrer fünfjährigen Amtszeit in diesem Monat erscheint mit The Makar’s Malt eine spezielle Abfüllung, für die die Isle of Raasay Distillery ausgewählt wurde.
„Here’s Tae Ye!“ – The Makar’s Malt erscheint in einer limitierte Auflage von 327 Flaschen, in natürlicher Farbe ohne Kühlfiltrierung und mit 53,2 % Vol.. Auf dem Flaschenlabel ist das Jackie Kays Gedicht „Here’s Tae Ye!“ abgedruckt, das sie speziell für dieses Bottling schrieb. Über die Website der Isle of Raasay Distillery kann diese Abfüllung bezogen werden.
Alles weitere zu „Here’s Tae Ye!“ – The Makar’s Malt finden Sie in der englischsprachigen Presseaussendung, die wir erhielten:
‘HERE’S TAE YE!’ – SCOTS MAKAR RAISES A DRAM WITH SINGLE CASK BOTTLING MARKING FIVE-YEAR TENURE
A collaboration between two of Scotland’s oldest arts – poetry and whisky making – has resulted in the launch of a commemorative Scotch Whisky charity bottling for International Women’s Day, complete with a specially-written poem.
The Makar’s Malt is a limited edition single cask single malt Scotch Whisky marking the end of celebrated Scottish poet Jackie Kay’s tenure as The Scots Makar/National Poet of Scotland.
Following a tender process arranged by the Scotch Whisky Association, Isle of Raasay Distillery in the Inner Hebrides was selected by the Makar to create and bottle the commemorative single malt. The distillery worked closely with the Makar to choose a special single cask bottling, and a poem written by Jackie Kay ‘Here’s Tae Ye!’ will feature on the bottle’s label. For every bottle sold, 10% will be donated to Glasgow Women’s Library, a charity chosen by Jackie Kay, which as well as being a lending library, is an archive about women’s lives dating back to the 1930s.
The Makar’s Malt has been released in what is hoped will be the start of a new tradition for future Scots Makars. Jackie Kay is the third Makar to have been appointed by the Scottish Government in 2016, her tenure ending in March 2021.
Jackie Kay, Scots Makar, said:
“I am so delighted to raise a glass of my very own malt to all the women that have made my life possible on March the 8th, International Women’s Day. It is a dream dram come true for me, making some kind of alchemy. Poetry and whisky.”
Karen Betts, Chief Executive of the SWA said:
“We’ve been delighted to work with Jackie on the Makar’s Malt, which is a fabulous celebration of poetry and whisky – both of which are central to Scotland’s identity, and to its past, present and future.
“In what has been a difficult twelve months for so many people, as well as for distillers, this is good news to enjoy. I hope it will inspire people to visit our Hebridean distilleries, of which the Isle of Raasay distillery is one, when they are able to once the pandemic has eased. They will not be disappointed – by the whisky, poetry nor the views!
“It’s also a pleasure to see this first Makar’s Malt released on International Women’s Day – a day on which we are celebrating the progress our industry is making to promote equality, diversity and inclusion, and to remind people everywhere that whisky is for everyone, whether you want to come and work with us or to simply enjoy a dram.”
Alasdair Day, co-founder of Isle of Raasay Distillery said:
“It is particularly poignant that we are celebrating Jackie Kay’s outstanding tenure as Scots Makar on International Women’s Day with a single cask bottling from the Isle of Raasay, birthplace of the late Gaelic poet, Sorley MacLean.
“The Isle of Raasay Distillery are very proud to be the first distillery chosen to work with The Scots Makar on this historic single cask release – a fruity, lightly peated dram that has been matured in one of our signature first fill Bordeaux red wine casks.”
The bottle was created by Isle of Raasay Distillery in collaboration with The Scots Makar Jackie Kay, with legal guidance from the Scotch Whisky Association (SWA)
The label includes the poem ‘Here’s Tae Ye!’ written by Jackie Kay, reproduced in full below.
Makar’s Malt Poem
Here’s Tae Ye
I raise my glass, my dear, Wherever you now are, North, south, east or west Under the nearest or furthest star Slàinte!
There’s love in this wee dram, In the purest form To greet you my fiere, my jo, Nippy, heathery, warm. Slàinte!
Willkommen zur 222. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs und Podcasts ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In der Ausgabe 222 finden Sie ein Podcast und zehn neue Videos:
Whisky Enjoy – 1792 Small Batch Kentucky Straight Bourbon
Friendly Mr. Z – Kilkerran 8 Jahre 2021 Cask Strength Oloroso
Pat Hock – Kavalan Concertmaster Sherry Cask Finish
https://youtu.be/mBxXMcgFEIs
Whisky In Drag – Michel Couvreur Candid
Malt Mariners – Top 10 Beginner Single Malt Scotch Whiskys
World Wide Whisky – Kavalan Solist Sherry Cask
Whisky_Buzz – Michter´s US1 Small Batch Kentucky Straight Bourbon Whiskey
Malte talks Malts – Mortlach 2012/2020 (Signatory Small Batch)
Malts & Metal – 5 Top Standard Whiskys unter 40 EUR // Verkostung Deanston 12 Jahre
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisk(e)y machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnements ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Lesenden!
Wir freuen uns, Ihnen jeden Sonntag ein Stück einer wunderbaren Geschichte über Schottland, Whisky und das Reisen vorstellen zu dürfen: Exklusiv auf Whiskyexerts präsentieren wir Ihnen Whisky Cycle, das neueste Buch von Uli Franz, als Fortsetzungsgeschichte.
Uli Franz lebt als Schriftsteller im Chiemgau und auf der dalmatinischen Insel Brac’. Von 1977-80 arbeitete er als Zeitungskorrespondent in Peking. Über China und Tibet veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Zuletzt erschienen Radgeschichten und „Die Asche meines Vaters“ (Rowohlt Verlag).
Das BuchWhisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland (ca. 320 Seiten) ist momentan in der ersten Auflage vergriffen – über Neuigkeiten zu Bestellmöglichkeiten werden wir Sie natürlich rechtzeitig informieren.
Die Radtour zu 17 schottischen Destillerien. Karte von Alba Collection
Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 14)
Springbank hat aus der Krise von 1979 gelernt und verzettelt sich nicht mehr mit einem breit gefächerten Sortiment an Blends, sondern produziert heute nur noch Single Malts. Außerdem verwendet die Brennerei nur noch schottische Gerste aus Kintyre oder Aberdeenshire. Damit unterscheidet sie sich von den Großdestillerien, die Gerste nach den günstigsten Weltmarktpreisen von überall her beziehen, vor allem aus Australien.
Ja, Gerste ist nicht gleich Gerste, sowohl was die Qualität als auch die Unterschiede angeht. Die Landwirtschaft kennt über dreißig Sorten – von der Mittelgerste Adlerhorst über die äthiopische Schwarzgerste bis zur russischen Nackten. Im Jahr 1819 wurde in der englischen Grafschaft Suffolk eine besonders eiweißhaltige Wildgerste entdeckt, die nach ihrem englischen Entdecker Chevallier benannt ist. Chevallier erlebt gerade eine Renaissance in der Braukunst von organic craft, weil diese urwüchsige Gerste eine große Palette von Aromen bietet.
Leider herrscht bei den großen Whiskyerzeugern noch immer der Glaube vor, dass Hybride außer einem höheren Ertrag auch eine größere Robustheit aufweisen. Ihr Liebling heißt Golden Promise und ist eine Sommergerste mit zweizeiligen Ähren, die auch im Winter wächst und den Farmern zwei Ernten ermöglicht. Golden Promise und die jüngeren Hybride Triumph und Chariot entstanden durch die Kreuzung von Inzuchtlinien, was den Vorteil brachte, dass sie sich gegenüber den alten Liniensorten durch einen höheren Ertrag und eine höhere Standfestigkeit bei rauhem Klima auszeichnen. Doch diese Züchtungen sind eben nicht frei von schweren Nachteilen. Da Hybride in flächenfressender Monokultur angebaut werden, schränken sie die Artenvielfalt und die freie Entfaltung von Fauna und Flora immer stärker ein. Weiterhin muss ihr Saatgut immer wieder erneuert werden, denn es wird von Ernte zu Ernte anfälliger und schwächer. Schließlich ist ein permanenter Pestizid-Einsatz bei diesen hochgezüchteten Spezialgersten zwingend. Golden Promise, Chariot und Triumph sind, wie alle künstlich gekreuzten oder genveränderten Getreidesorten, zwar immun gegen alte Blattkrankheiten wie Zwergrost und den schwarzen, schlauchartigen Mutterkornpilz Ergot, aber die Anfälligkeit für neue, durch Mutation entstandene Krankheiten nimmt zu und fordert den Einsatz von immer neuen härteren und krebserregenden Pestiziden.
Tour bei Springbank. Bild Uli Franz
Gewappnet mit diesen Vorkenntnissen schloss ich mich einer zehnköpfigen Besuchergruppe zum Rundgang durch Springbank an. Der Tourstart war am Fuß einer rostigen Eisentreppe, die in den zweiten Stock eines altertümlichen Ziegelbaus hinaufführte. Das ältere Ehepaar aus England hatte große Mühe beim Treppensteigen und stand schließlich schweratmend auf dem oberen Mälzboden, dem malting floor,wo wir uns geduldig um unseren Guide versammelten und schweigend der Dinge harrten, die nun auf uns zukämen.
Unser Guide, eine blond gelockte Schottin mit blitzenden blauen Augen, die in ihrer Jugendlichkeit hübsch anzuschauen war, wirkte sehr routiniert und bestens informiert. Das Oxford Englisch, das perlend über ihre Zunge floß, schmeichelte den Briten in der Gruppe. Zu unserem Glück sprach sie sehr laut, zumal ihre Erklärungen vom Schlagen der entriegelten Fensterläden gestört wurden. Mit einem gewinnenden Lächeln begann sie die Tour: „Willkommen bei Springbank, ich bin Ihr Guide für die nächste Stunde, mein Name ist Aileen. Bei unserem Rundgang durch die Destillerie will ich Ihnen eine Einführung in die Herstellung von schottischem Whisky geben, damit sie das Tasting nach unserer Tour auch wirklich genießen können, denn bei uns gilt der Spruch ‚Nur was der Kopf verstanden hat, versteht auch der Gaumen’. Zögern Sie nicht mit Fragen und auch für kritische Anmerkungen bin ich Ihnen dankbar. So, dann wollen wir mal beginnen.“ Ihre Lippen öffneten sich zu einem breiten Lächeln und sofort sprang ihre Freundlichkeit wie ein Funke auf uns über und wir lächelten zurück, als sei sie eine gute Freundin. Durch die Bank waren alle von ihrem freundlichen Wesen angetan und alle lauschten ergeben. Die folgende Einführung, die sie mit lebhaften Handbewegungen untermalte, war von grundlegender Natur: „Für die Herstellung von schottischem Whisky verwendet man ausschließlich Gerste. Das Verarbeiten von Getreidesorten wie Roggen, Weizen und Mais zu Whisky ist in Schottland nicht erlaubt, deshalb sprechen wir auch von Single Malt. Aber erst einmal möchte ich etwas Grundlegendes zu unserem Ausgangsprodukt Gerste erläutern. Gut getrocknet kann sie im Silo bis zu zehn Jahren lagern. Unabhängig davon muss das Korn bestimmten Normen wie Dichte, Feuchtigkeit, Stärkegehalt, Keimfähigkeit und Stickstoffgehalt entsprechen. Nur dann erlaubt unser Kontrolleur die Annahme der Farmergerste aus der Gegend hier und aus dem schottischen Osten. Die Stichproben-Kontrolle der angelieferten Gerste ist überaus wichtig, denn Gerste kann bei zu hoher Feuchtigkeit leicht schimmeln und vom Kornkäfer Grain Weevil befallen sein. Soweit das Grundlegende, nun zum Arbeitsprozess vor uns. Hier sehen sie gleich eine Seltenheit.“ Aileen hielt kurz inne und schaute von einem zum anderen, um die Wirkung ihrer Worte in unseren Gesichtern zu überprüfen. Sie sprach so engagiert, akzentuiert und mit untermalenden Gesten, dass ich an ein Coaching in Achtsamkeit denken musste.
Unsere Mienen schienen Aileen zu ermutigen und mit Feuereifer sprach sie weiter: „Hier im gewaltigen Eisenzuber vor uns wird die Gerste mit Wasser aufgegossen und fünf Tage lang eingeweicht. Das nennt man steeping. Dem trockenen Gerstenkorn wird so vorgetäuscht, es hätte geregnet und nun sei der richtige Zeitpunkt zum Keimen gekommen. Also bricht das Korn auf und ein Sproß schiebt sich aus der Spitze des winzigen Schiffchens. Sie kennen doch die abgepackten Sojasprossen im Kühlregal des Supermarkts, ja, so ähnlich sieht das aufgeplatzte Gerstenkorn mit dem glasigen Spitzlein jetzt aus. Sobald der zarte Keimling zwei Drittel der Länge seiner Mutter erreicht hat, ist aus seiner eingelagerten Stärke Zucker geworden. Eigentlich möchte nun die ‚Mini-Fabrik‘ Gerstenkorn den Zucker in Cellulose umwandeln, damit ein Keimling mit Wurzeln und Blättern wiedergeboren wird, so zumindest hat es die Natur vorgesehen, aber das erlauben wir nicht! Nach fünf Tagen wird das aufgebrochene Gerstenkorn, das man nun Grünmalz nennt, erneut getäuscht, indem man das Keimen stoppt. Übrigens, bevor ich es vergesse, um modrige Stockfeuchte, Schimmel und das Verhaken der Keimlinge zu vermeiden, muss der Gersteteppich auf dem Mälzboden vor uns immer wieder gewendet werden. Wie Sie sehen, stehen die Fenster bei klarem Wetter Tag und Nacht offen, damit der Raum gut durchlüftet wird. Ist eine Restfeuchte von vier Prozent erreicht, wird die Trocknung des Teppichs in der Regel nach sechs Tagen gestoppt.“
Routiniert erzählte sie weiter von der Größe und dem hohen Alter der Malzscheune, während ich an einer der Gusseisensäulen ein Klemmbrett mit einem bedruckten Blatt Papier entdeckte, worauf folgendes stand:
Arbeitsplan für die Sonntagsschicht:
8 – 10.30 Bearbeitung und Wenden
Nässen der aufgehäuften Reihen
16 – 20.00 die Hälfte des vorderen Teils des unteren Mälzbodens zum Ofen schaffen und den oberen Boden wenden
21-22 Uhr Mälzboden umschichten
signiert: Findlay Ross, Generalmanager & Head of Production,
Springbank ist eine Destillerie von Weltruf, 8. November 2016
Aileen, die bei Springbank wohl nur saisonal angestellt war, nahm es sehr genau mit den Fakten und erklärte im einzelnen wie der zehn Zentimeter hohe Gersteteppich in zeitlich festgelegten Abständen von Hand, mit dem Mälzrechen oder der Mälzschaufel gewendet werden müsse. Eine verdammt harte Arbeit, die früher bei den Arbeitern häufig zu einer einseitigen Belastung mit Verformungen von Muskulatur und Skelett geführt habe. Übrigens finde man diese Berufskrankheit in den Medizinbüchern unter der Bezeichnung monkey shoulder, erklärte sie mit anteilsvoller Miene. Erstaunlich, was die junge Frau mit der angenehmen Ausstrahlung und dem hübschen Mundwerk so alles wusste! Vermutlich studierte sie in Glasgow oder Edinburgh, ich hätte sie eigentlich fragen müssen.
Unsere Gruppe war bereits weitergeeilt, ein Stockwerk tiefer versammelte sie sich auf dem zweiten, 300 Quadratmeter großen Mälzboden, der über einen Wurfschacht mit dem oberen verbunden war. Hier konnten wir den Gersteteppich auf dem Betonboden genauer in Augenschein nehmen. Die Frische, die der ausgebrachten Gerste entströmte, verlockte mich, die Knie zu beugen und die akuraten Reihen gehäufelter Körner aus nächster Nähe zu betrachten und ihre Würze zu riechen. Wie das viele Korn in parallelen, säuberlich gerechten Reihen dicht vor mir ausgebreitet lag, glich der Teppich dem gerechten weißen Kies eines japanischen Zen-Gartens.
Nachdem ich mir die Erklärungen zum Mälzen notiert hatte und der Gruppe hinterher geeilt war, wurde immer offensichtlicher, dass es bei Springbank noch so urig und handarbeitsmässig zuging wie vor hundert Jahren. Und als ich wenig später an der Schrotmühle eine Metallplakete mit der Aufschrift „Royal Patent Portens Patent, Malt Mill“ und am Trafo vom Heizluftgebläse die Jahreszahl 1920 entdeckte, fragte ich mich: Ist Springbank ein Museum?
Nun ja, zumindest eine museale Fabrik, in der auch in digitalen Zeiten die Handarbeit im Vordergrund stand. Zwölf Tage später sollte ich bei Glenlivet das krasse Gegenteil erleben. Auf einem Rundgang durch eine vollautomatisierte Destillieranlage sollte ich mit eigenen Augen sehen, wie nur noch wenige Hände ganz unsinnlich und technizistisch kalt ein trinkbares Produkt herstellten.
Dass bei Springbank der Produktionsablauf funktionierte, war der Improvisation zu verdanken. Die unzähligen Rohre, durch die die einzelnen Sektoren und Fertigungen miteinander verbunden waren und in denen alle möglichen Flüssigkeiten flossen, hätten nach deutscher DIN-Norm und deutschen Lebensmittelbestimmungen alle ausgetauscht und erneuert werden müssen. An vielen Stellen waren die Rohre mit blauen Ummantelungen, die wie riesige Wundverbände wirkten, geflickt und alte Leckagen notdürftig repariert. In ihrer verschlungenen Streckenführung, ihrem schon artistisch anmutenden Durcheinander, erinnerte mich die ganze Installation an die amorphe Außenhaut des Centre Pompidou in Paris. Ganz zu schweigen von den Wänden und Decken der Fabrikationshallen, die über Jahrzehnte vom Russ des Torffeuers eingeschwärzt waren. Sie alle hätten längst mit Hochdruckreinigung von ihrer Patina befreit und gemalert werden müssen.
Wie unsere Gruppe über den Hof ins nächste Gebäude spazierte, wurde uns vor Augen geführt, dass die Verarbeitung der Gerste in vielen Arbeitsschritten ein anspruchvolles Hand-Werk erforderte, bei dem mit viel Aufwand sonntags wie werktags hingelangt werden musste.
Als nächstes versammelten wir uns vor dem Ofen des Darrfeuers, dessen Gusseisentür der Feuertür eines Krematoriums ähnlich war. Wegen des Feuerlärms standen wir nun dicht an dicht und Aileen erläuterte mit lauter Stimme den Prozess, der vor uns ablief: „Das noch feuchte Malz wird auf einem Trocknungsboden oberhalb dieses Feuers ausgebracht. Die Decke ist durchlässig und besteht aus einem Flechtwerk von Drähten, das zwar die Hitze an die feuchten Körner ranlässt, aber so engmaschig geflochten ist, dass diese nicht durchfallen können. Die heiße Abluft des Darrfeuers wird durch den Malzteppich geleitet und entzieht dem gemälzten Gersteteppich die Feuchtigkeit, die über die Kamine mit den Pagodendächern ins Freie entweicht. Ein Darrboden ist fast nicht zu betreten, wenn darunter das Feuer brennt. Große Hitze und eine extrem hohe Luftfeuchtigkeit verschlagen einem sofort den Atem. Der Ofen vor uns wird durchschnittlich mit 45-65 Grad Celsius gefahren und zwar für den Hazelburn mit 30 Stunden heißer Luft, also neutral, für den Springbank mit sechs Stunden Torfrauch und 30 Stunden heißer Luft und für den Longrow mit 48 Stunden Torfrauch. Die unterschiedliche Rauchigkeit eines Malt hängt also davon ab, wie lange das Malz über dem Torf- oder normalen Feuer darren durfte.“
Torfhaufen bei Springbank. Bild Uli Franz
Der fette, schwarzbraune Torf, der in großen Haufen vor dem Ofen und auf dem Hof lagerte, stammte aus örtlichen Mooren, wo er über die Jahrtausende durch die Verrottung von alten, stark verfilzten Pflanzen und ihrem Wurzelwerk entstanden ist. Diese verlandeten Moore sind nach dem Verschwinden der Gletscher die einzigen Überbleibsel der fünf schottischen Eiszeiten und liegen in den Senken und Mulden der Hügellandschaft, die über Jahrmillionen durch den Thermokarst geformt wurden. Die Moore können noch lange abgebaut werden, so gewaltig sind die Vorkommen. Aber Torfstechen ist ein mühsames Geschäft und die Lufttrocknung dauert sehr lange, bis aus dem naßen Schwarztorf brennbarer Trockentorf geworden ist, der im übrigen nicht sonderlich gut, geschweige denn ergiebig brennt. Er qualmt so beizend, dass selbst ein Kettenraucher husten muss. Wie er auf dem verregneten Hof als großer hingeworfener Haufen lag, hätte man ihn für einen Misthaufen halten können. Aber im Gegensatz zu vergorenen Fäkalien riecht Torf angenehm erdig, ja, schon beinahe wie ein vertrockneter Blumenstrauß. In der Geschichte Schottlands wurde Torf über Jahrhunderte, aus Mangel an Holz und Kohle, zum Heizen und Kochen verwendet und fand schließlich auch seinen Nutzen im Befeuern des Darrbodens und der Brennblasen.
Woche für Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?
Whiskyblogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann, was gefällt und was weniger.
„Fremde Federn“ stellt Ihnen in der jetzt bereits 139. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Macduff und Longmorn von den unabhängigen Abfüllern That Boutique-y Whisky Co, Elixir Distillers und Cadenhead sowie Destillerie-Abfüllungen der Brennerei Edradour, eine mit dem Brennerei-Namen und eine unter dem Namen Ballechin: Das heutige Tasting auf Whiskyfun bietet ein großes Misch-Masch. Doch, wie Angus MacRaild der am heutigen Samstga das Ruder übernimmt, in seiner Einleitung schreibt, sind es doch genau das, was wir an Whiskyfun schätzen. Alle sechs Kandidaten der heutigen Verkostung in der tabellarischen Übersicht:
Macduff 11 yo ‚Batch 6‘ (48%, That Boutique-y Whisky Co, 1237 bottles)
78
Macduff 10 yo ‚Batch 10‘ (52%, That Boutique-y Whisky Co, 1160 bottles)
77
Longmorn 22 yo 1997/2020 (58.7%, Elixir Distillers ‚Single Malts Of Scotland‘, cask #163301, hogshead, 240 bottles)
86
Longmorn-Glenlivet 15 yo (46%, Cadenhead, Dumpy, -/+ 1980)
92
Edradour 11 yo 2008/2020 (58.3%, OB for The Whisky Exchange, cask #372, 1st fill oloroso sherry butt, 709 bottles)
88
Ballechin 14 yo 2005/2020 (58.8%, OB for The Whisky Exchange, cask #158, 2nd fill sherry hogshead, 296 bottles)
Am Donnerstag einigten sich Großbritannien und die USA auf die Aussetzung der Strafzölle für vier Monate, um in dieser Zeit dann eine langfristige Beilegung des Streits beizulegen (wir berichteten). Und gestern reichte anscheinend ein Telefonat von US-Präsident Joe Biden und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen aus, um auch die gegenseitigen Strafzölle der EU und USA auszusetzen. Auch hier gibt es jetzt für »[…] beiden Seiten Zeit und Raum gibt, diesen langwierigen Konflikt zu lösen«, wie EU-Handelskommissar Valdis Dombrovskis sich auf Twitter äußerte.
Im Handelsstreit zwischen den USA und der EU belegte die EU im Sommer 2018 bestimmte US-amerikanische Erzeugnisse mit einem Strafzoll von 25 % (wir berichteten), unter anderem auch amerikanischer Bourbon und Tennessee-Whiskey. Die amerikanischen Whiskeyexporte in die EU – dem größten Exportmarkt der US-Spirituosenindustrie – gingen zwischen August 2019 und Juli 2020 von 757 Mio. USD auf 449 Mio. USD zurück. Das entspricht einem Minus von etwa 40 % (auch hier berichteten wir).
Ein hochmodernes Wasserstoffzentrum soll im Cromarty Firth an der Ostküste der Highlands entstehen. Dieses Offshore-Wind-to-Whisky-Projekt planen Glenmorangie, Whyte & Mackay und Diageo zusammen mit dem Energieversorger ScottishPower und dem Hafen von Cromarty Firth. Eine Machbarkeitsstudie, die nach drei Monaten abgeschlossen sein wird, soll aufzeigen, ob und wie dieses Projekt realisiert werden kann. Die Studie wird vom Energiespezialisten Pale Blue Dot durchgeführt.
Ein Teil der dort erzeugten Energie würde dann für die Stromversorgung von Whiskybrennereien in den Highlands verwendet werden. Neben neuen Arbeitsplätze, die entstünden, würde dieses Projekt auch das Herzstück im Bestreben des Landes bilden, den Netto-CO2-Ausstoß bis 2045 von Null zu senken, wie Pale Blue Dot in einem Statement schreibt.
Sam Gomersall, Wasserstoffführer von Pale Blue Dot, sagte:
„Die Region könnte weltweit führend in dieser Technologie sein und der Wirtschaft enorme Vorteile bringen. Mit den geplanten neuen Offshore-Windanlagen, die in den kommenden Jahren vor der Haustür des Cromarty Firth entwickelt werden sollen, gibt es kaum einen besseren Ort, um die Wasserstoffwirtschaft zu entwickeln.“
Bis zu 15 neue Offshore-Windanlagen sollen in den kommenden Jahren entwickelt werden. Eine erhebliche Anzahl der Projekte vor der Haustür des Cromarty Firth liegen, so der Hafen von Cromarty Firth gegenüber der Website offshorewind. In ihrem Artikel „Offshore Wind-to-Whisky Project Launches in Scotland“ finden Sie auch eine Grafik der geplanten Anlage inklusive der daran angeschlossen Energieabnehmer.