Nachdem Beam Suntory gestern anlässlich des Weltfrauentag am 8. März Margie Samuels undBessie Williamson für ihre Verdienste in der Whisk(e)y-Welt in der Vergangenheit dankte, zeigt uns heute die Destillerie Haider, wie sich aktuell ihre CEO Jasmin Haider-Stadler in der Männerdomäne „Whisky“ behauptet:
Weltfrauentag | Frauen-Power bei der Destillerie Haider
Am 8. März wird jährlich der Weltfrauentag gefeiert. An diesem Tag geht es vor allem um Debatten zum immer noch bestehenden Gender Gap, Rechte der Frauen, Emanzipation und auch um Frauen, die sich in Männerdomänen durchsetzen. Jasmin Haider-Stadler konnte sich in einer solchen behaupten.
Jasmin Haider-Stadler hat den Betrieb 2016 ihrer Eltern Monika und Johann Haider übernommen und wurde mit 33 Jahren CEO der ersten Whiskydestillerie Österreichs. „Am Beginn meiner Laufbahn wurde ich oft von den männlichen Kollegen unterschätzt. Das habe ich Gott sei Dank nicht allzu ernst genommen, sondern eher zu meinem Vorteil genutzt und den Überraschungsmoment genutzt. Wenn man dann erst mal den Fuß in der Tür hat, heißt es hartnäckig bleiben.“, so Haider-Stadler. Nach ihrem Studium der Kommunikationswissenschaften an der Uni Wien, machte sie eine Ausbildung als Destillateurin und bildet sich ständig im Bereich der Sensorik weiter. Im Jahr 2012 steigt sie ins Unternehmen ein, bis sie es 2016 übernimmt. Mittlerweile hat Jasmin Haider-Stadler eine kleine Tochter und führt den Familienbetrieb in zweiter Generation fort.
Jasmin Haider-Stadler kann sich in der Männerdomäne „Whisky“ behaupten und ist mittlerweile Obfrau der Austrian Whisky Association. Im 25-jährigen Jubiläumsjahr 2020 führt Jasmin Haider-Stadler das Unternehmen sicher durch die Coronakrise und setzt immer wieder neue Impulse und neue Projekte um.
Das Holz der Mizunara-Eiche aus Japan scheint das schlechteste Material für die Herstellung von Fässern zu sein. Es dauert mindestens 200 Jahre, bis die Eiche so weit gewachsen ist, dass sie auch gefällt und verarbeitet werden kann. Des weiteren ist die Holzstruktur porös, und es fehlen wasserfeste Ölenzyme. Die Dauben müssen entlang der Maserung geschnitten werden, um Leckagen zu minimieren. Die Mizunara-Eiche hat außerdem, wie es Vinepair freundlich formuliert, eine „hartnäckigen Zurückhaltung“ beim Grade-Wachsen. Und hier haben wir noch nicht alle Nachteile des Holzes der Mizunara-Eiche beim Fassbau aufgeführt. So ist es kein Wunder, dass die Mizunara-Eiche bis Mitte des 20. Jahrhunderts fast ausschließlich in der japanischen Luxusmöbelindustrie Verwendung fand.
Und trotzdem sind Fässer aus dem Holz der Mizunara-Eiche äußerst beliebt. Sie sind jedoch auch, aus den oben aufgeführten gründen, auch äußerst selten und so dann natürlich auch äußerst teuer. Vinepair stellt im Artikel „Bigger Than Whiskey: How Mizunara Oak Barrels Became a Brand“ den Baum, das Holz und die Fässer daraus näher vor. Äußerst lesenswertes und voll mit Hintergrundwissen.
Bild: St. Kilian Distillers, mit freundlicher Genehmigung Die St. Kilian Distillers befüllten im August 2019 vier Fässer aus Mizunara-Eiche (wir berichteten)
Im nächsten Teil seiner Weltreise hält Serge Valentin in Japan, Frankreich, Schweden und Spanien. Welche Abfüllungen im siebzehnten Teil der Whisky-Verkostungs-Weltreise auf Whiskyfun verkostet wurden, dies finden Sie in unserer tabellarischen Übersicht, ebenso wie die jeweils dazu gehörenden Bewertungen.
Die Glencadam Distillery in Brechin erhält ein Besucherzentrum. Es wird einen Bereich zur Verkostung von Whisky beinhalten sowie einen Shop und ein Restaurant. Eine weitere Neuerung wird die Möglichkeit von Destillerie-Touren sein. dies war bisher nur mit einer vorherigen Vereinbarung möglich – und momentan aus bekannten Gründen gar nicht. Die Glencadam Distillery erwartet, dass sie ihr neues Besucherzentrum in den nächsten Jahren in Betrieb nehmen können. Die derzeitige Investition in diesen Standort beträgt „einen erheblichen siebenstelligen Betrag“, ohne die Brennerei diesen konkretisiert.
Die 1825 gegründete Brennerei in den Highlands wurde Anfang des 21. Jahrhunderts vom damaligen Besitzer Allied Domecq eingemottet. Sie wechselte dann im Mai 2003 den Besitzer und ging an die Angus Dundee Distillers. Diese fuhren die Brennerei wieder hoch und frischten in den folgenden Jahren das Portfolio der Marke auf. Glencadam produziert jährlich rund 1,4 Millionen Liter Spiritus.. Der Glencadam Single Malt wird mit 45 % Vol. ohne Kühlfiltrierung und ungefärbt abgefüllt.
Zwei Neuerscheinungen gibt es wieder einmal aus der us-amerikanischen TTB-Datenbank zu vermelden, und beide sind 30 Jahre alt und älter.
Zunächst ist die nächste Ausgabe der Ian Hunter Story von Laphroaig zu finden, die dritte in der Serie. Dabei geht es um einen 33 Jahre alten Laphroaig – den Laphroaig 33yo Ian Hunter Story Book 3: Source Protector. Abgefüllt wird er mit 49,9% vol. aus refill ex-Bourbon Fässern, und wenn er in der Tradition der beiden ersten Abfüllungen bleibt, dann kann man sagen, dass er nicht gerade billig, aber sehr gut werden wird.
Als zweite potentielle Neuerscheinung gibt es einen 30 Jahre alten Tomintoul mit einem Finish in ex-Pedro Ximenez Fässern, als zweite Jubiläumsausgabe zum 30. Jahrestag von Robert Fleming bei der Brennerei. Dieser Whisky ist mit 51,1% vol. abgefüllt und auf 700 Flaschen limitiert. Im Geschmack soll der Tomintoul Robert Fleming 30yo Second Edition Vanillesüße, Eichenwürze, getrocknete Früchte und süße Gewürze bieten.
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Die USA setzen die Strafzölle auf britische Waren, einschließlich Single Malt Whisky, auszu. Diese wurden als Vergeltung für Subventionen für den Flugzeughersteller Airbus verhängt (wir berichteten). Die Aussetzung gilt erst einmal für einen Zeitraum von vier Monaten.
Es liegt quasi in der Natur der Sache, dass die Scotch Whiskey Association die Aussetzung „fabelhafte Neuigkeiten“ nannte. Karen Betts, CEO der SWA, wird von der BBC wie folgt zitiert:
„Der Zoll für Single Malt Scotch Whisky-Exporte in die USA hat dem Scotch Whisky in den 16 Monaten, in denen er eingeführt wurde, echten Schaden zugefügt. Die Exporte in die USA gingen um 35% zurück und kosteten Unternehmen mehr als eine Halbe Milliarden Pfund.“
„Heute atmen alle in unserer Branche – von kleinen bis zu großen Unternehmen – erleichtert auf.“
Sie sagte jedoch auch, dass Großbritannien und die USA noch eine langfristige Beilegung des Luft- und Raumfahrtstreits aushandeln müssten. In einer gemeinsamen Erklärung sagten Großbritannien und die USA unter anderem, dass diese Aussetzung „Zeit geben würde, sich auf die Aushandlung einer ausgewogenen Beilegung der Streitigkeiten zu konzentrieren […]“.
Großbritannien hatte bereits am 1. Januar seine eigenen Zölle für einige US-Waren gesenkt, die wegen des Streits über US-Subventionen für Boeing eingeführt wurden.
Von der irischen Destillerie Waterfordsind zwei neue Single Farm Origin Whiskys jetzt in Deutschland erhältlich: Hook Head: Edition 1.1 und Lakefield: Edition 1.1. Alle weiteren Informationen dazu finden sie in der Info-Mail von Kirsch Import:
Die Quintessenzen irischer Terroirs: Neue Single Farm Origin Whiskys von Waterford
„Today I bought a distillery – it’s good to be back“, verkündete Mark Reynier 2014 in einem Tweet. Rund sechs Jahre später bereichert seine Waterford-Destillerie die Whiskywelt mit Destillaten, die das Ergebnis der radikalen Umsetzung von Terroir sind. Ganz dem aus der Winzerwelt bekannten Prinzip entsprechend, wird die irische Gerste für Waterford separat angebaut, gelagert, gemälzt und destilliert. Denn: Terroir, das ist die Erkenntnis, dass Bodenzusammensetzung, Sonneneinstrahlung oder Lage zu eindeutigen Unterschieden führen – nicht nur in der Gerste selbst, sondern auch im Aroma von Single Malts.
Was Mark Reyniers feste Überzeugung war und Genießer seiner Single-Farm-Whiskys schmecken konnten, hat die Whiskybranche jahrzehntelang polarisiert. Nun ist klar: Terroir ist auch in Gerste und vor allem im daraus destillierten Single Malt Whisky zu finden. Das belegte eine von Waterford in Auftrag gegebene Studie, die zwei Gerstensorten verschiedener irischer Terroirs untersucht.
Das Ergebnis spricht für sich: Von über 42 Aromastoffen, wird die Hälfte durch das Terroir der Gerste beeinflusst. Nach der sogenannten „Peer-Review“ durch unabhängige Gutachter ist die vollständige Studie seit Kurzem öffentlich über die Website der renommierten wissenschaftlichen Fachzeitschrift Foodszugänglich.
Teil von Waterfords „Whisky Terroir Project“ ist ein internationales Team von Wissenschaftlern aus den USA, Schottland, Griechenland, Belgien und Irland. Wer hinter die Kulissen schauen will, kann dies in einem YouTube-Video über die wegweisende Studie und ihre Protagonisten tun. Die Ergebnisse der Studie eröffnen für die Whisky-Industrie neue Perspektiven. Der Nachweis von Terroir macht es möglich, regionalspezifische Whiskys in der gleichen Weise wie Weine zu produzieren, möglicherweise ein Appellation-Controlée-System der Herkunft.
Bereits jetzt erkundet jede Abfüllung von Waterford einen Ort der irischen Schwerpunktregion für den Anbau von Gerste, in der die Brennerei liegt. Terroir für Terroir bilden die exklusiven, limitierten Single Farm Origins ihren Herkunftsort geschmacklich ab. Dafür arbeiten Reynier und Co. mit über 70 Farmen zusammen. Eine davon: Hook Head. Im Schatten eines Leuchtturms an der Südküste Irlands baut Martin Foley Gerste auf Ton-/Lehmböden an. Das extrem maritime Terroir ist der ganzen Palette salzhaltiger Stürme und Meeresbrisen ausgesetzt – und prägt Hook Head: Edition 1.1 mit einer intensiven Würze, mit gesalzenem Karamell, Lakritze und Zitronenschale.
Geschützter, im Windschatten von Bishopswood, steht die Lakefield Farm auf welligem Tiefland-Terroir mit gut durchlässigen, tiefen Lehmböden. Bewirtschaftet wird das Land von Seamus Duggan, Gewinner der Waterford-Trophäe für den Gerstenzüchter des Jahres 2019. Die Gerste von außergewöhnlicher Qualität ist Destillationsbasis für Lakefield: Edition 1.1, einem weichen Single Malt mit Noten von Rhabarber und frisch gebackenem Apfelkuchen.
Beide Whiskys wurden mit 50 % vol. sowie in natürlicher Form ohne Farbstoffe, Kühlfiltration oder Zusatzstoffe abgefüllt.
Hook Head: Edition 1.1 Waterford Single Farm Origins
3 Jahre, 8 Monate, 25 Tage Dest. KW06/2017 Abgef. 02/2021 Fass-Typ: 46% First Fill American Oak, 22% Virgin American Oak, 15% Fässer aus frz. Premium-Eiche, 17% mit Vin Doux Naturel vorbelegte Fässer 50% vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Tasting Notes:
Nase: Erdige Malzigkeit und Noten frischer Erde verbinden sich mit Zitrusschalen, Brotkruste, der Würze von Nelke und weißem Pfeffer. Karamell, Milchschokolade und gesalzenes Popcorn gehen über zu Heunoten und grünem Eichenlaub.
Gaumen: Intensiv würzig mit Nelken und weißem Pfeffer, dazu Salzkaramell, Lakritz und Ingwerkekse sowie Zitronenschale und Chili-Schokolade.
Nachklang: Trocken, aber mit anhaltender Öligkeit, die die Schärfe für eine lange Zeit festhält.
Lakefield: Edition 1.1 Waterford Single Farm Origins
3 Jahre, 7 Monate, 28 Tage Dest. KW09/2017 Abgef. 02/2021 Fass-Typ: 46% First Fill American Oak, 23% Virgin American Oak, 15% Fässer aus frz. Premium-Eiche, 16% mit Vin Doux Naturel vorbelegte Fässer 50 % vol. 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Tasting Notes:
Nase: Warmer Pudding und frisch gebackenes Brot verbinden sich mit rotem Apfel, Milchschokolade, und getrockneten Blumen. Dazu: Buttercreme und Tannennadeln.
Gaumen: Sanfte Noten von Nelke gehen gemeinsam mit einer schönen Pfeffernote zu Brot und Malzkeksen über, dann zu Honigmelone und Birnen.
Nachklang: „It doesn’t, it meanders along like a tributary to the start of a great river.“ (Den Genuss dieses Satzes hätte jede Übersetzung nur schmälern können)
Das ist doch sehr überraschend: Wie auf master of malt blog zu lesen – und sie beziehen sich auf die Instagram Präzenz von Brendan McCarron – verlässt Brendan McCarron, Head of Maturing Whisky Stocks bei The Glenmorangie seinen aktuellen Arbeitgeber und wird bei der Distell Group neuer Master Distiller.
Eigentlich hatte The Glenmorangie Brendan McCarron als Nachfolger für Dr. Bill Lumsden vorgesehen und auf diese Aufgaben schon vorbereitet und ausgebildet, und dies schon spätestens seit Dezember 2015 (wir berichteten). Und auch noch im November 2020 deutete sich sein Ausscheiden bei The Glenmorangie nicht an. In einem Interview mit Forbes stellte er seine aktuelle Tätigkeit bei The Glenmorangie dar. Doch gestern kommentierte er ein von ihm hochgeladenes Bild einiger Distell-Flaschen:
„Ich habe also ein paar Neuigkeiten. Ich habe gerade ein Angebot angenommen, der Master Distiller bei Distell zu sein. Ich werde mit dem Team zusammenarbeiten, das für die Brennereien Bunnahabhain, Tobermory und Deanston sowie für Blends wie Black Bottle verantwortlich ist, und ich arbeite zum ersten Mal auch an Gin.“
Der master of malt blog hat, wie wir lesen, um einen Kommentar gebeten und werden gegenfalls ihren Eintrag aktualisieren, sobald sie etwas hören. Und wir vermuten, dass wir auch von möglicherweise zwei offiziellen Seiten hierzu auch etwas hören werden.
Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März dankt Beam Suntory Österreich den beiden Frauen, die maßgeblich zum Erfolg zweier Marken im Portfolio von Beam Suntory beigetragen haben: Margie Samuels: Mitgründerin von Maker´s Mark Bessie Williamson: ehemalige Besitzerin und „First Lady of Laphroaig“ In ihrer dazu gehörenden Pressemitteilung stelllt Beam Suntory Österreich uns und Ihnen Margie Samuels und Bessie Williamson genauer vor. Und wünscht ALLES GUTE ZUM WELTFRAUENTAG! Dem schließen wir uns natürlich an.
8.März: Weltfrauentag. Beam Suntory sagt Danke!
Margie Samuels: Mitgründerin von Maker´s Mark
Bessie Williamson: ehemalige Besitzerin und „First Lady of Laphroaig“
Aus Anlass des internationalen Frauentages am 8.März 2021 möchte Beam Suntory an zwei herausragende Frauen erinnern, die maßgeblich zum Erfolg von Maker´s Mark und Laphroaig beigetragen haben. Margie Samuels, die gemeinsam mit ihrem Mann, Bill Samuels Sr., den vielgerühmten Bourbon Maker´s Mark kreiert hat, sowie Bessie Williamson, die als erste Frau im 20. Jahrhundert eine Scotch-Whisky Destillerie, die Laphroaig Destillerie auf der Insel Islay, leitete.
Bessie and Margie proved Whisky was not just a man’s world
Auf dem Weg zu seinem Rezept für Maker´s Mark experimentierte Bill Samuels Senior in den 1950er Jahren mit verschiedenen Getreidegeschmäckern auf der Suche nach seiner eigenen Maische. Um jahrelange Reifeprozesse zu überspringen, buk Bill Brotlaibe mit verschiedenen Getreidemischungen, statt aufwendige Destillationsprozesse zu durchlaufen. Er ersetzte Roggen, der üblicherweise für Bourbon verwendet wird, durch roten Winterweizen. Damit wich die Schärfe von Roggen der zarten Süße, für die Maker’s Mark heute bekannt ist. Der Geschmack von Maker’s Mark hob sich von der Masse ab, doch erst Mitbegründerin Margie Samuels machte ihn bekannt und zum Verkaufsschlager. Denn sie hatte ein Auge darauf, dass sich auch die Flasche in den Verkaufsregalen von der Masse absetzte. Es heißt, Margie sei es zuzuschreiben, dass die meisten Leute ihre erste Flasche Maker’s Mark kaufen – und Bill sorge dafür, dass sie auch eine zweite kaufen. Die Form der Flasche, das Design des Etiketts, das charakteristische rote Wachssiegel und sogar der Name selbst sind Margie zu verdanken.
„Ich will guten Geschmack an Menschen mit gutem Geschmack bringen.“ (Margie Samuels)
Margie, heute in der Kentucky Bourbon Hall of Fame (übrigens als erste Frau, die in einer Destillerie arbeitete), tauchte die ersten Flaschen in ihrer Küche eigenhändig in das in einer Fritteuse geschmolzene Wachs. Margies Brathähnchen war danach nicht mehr dasselbe, ebenso wenig wie das Whiskygeschäft. Auch wenn jeder Schluck Maker’s Mark genauso wie der vorige schmeckt, gibt es keine zwei Flaschen, die identisch sind. Diese roten Wachstropfen verleihen jeder Flasche ihre eigene, einzigartige Verzierung. Margie Samuels gilt als eine der wichtigsten Frauen in der Geschichte des Bourbon.
Über Maker’s Mark
Maker’s Mark, einer der mildesten Super Premium Bourbons weltweit, wird in Kentucky nach altem Familienrezept destilliert. Die Familie Samuels destillierte bereits seit 1780 Whisky. Im Jahre 1840 eröffnete T.W. Samuels dann die erste kommerzielle Familiendestillerie. Doch erst im Jahr 1954 kam die Revolution: Bill Samuels Senior verbrannte demonstrativ das alte Familienrezept und entwickelte einen hochwertigeren und weicheren Bourbon. Den kleinen, aber feinen geschmacklichen Unterschied zu anderen Bourbons bringt die Verwendung von rotem Winterweizen in Ergänzung zum Mais anstatt Roggen. Die sorgfältige Auswahl bester Zutaten ist für die hervorragende Qualität des Whiskys verantwortlich. Frisches Wasser aus eigenen Quellen und gelber Mais von kleinen, ausgewählten Farmen aus der Umgebung werden für die Herstellung verwendet. Jede einzelne Flasche wird von Hand in rotes Wachs getaucht und versiegelt. Dieses Siegel macht jede Flasche zu einem Unikat.
Bessie Williamson: Die erste Frau an der Spitze einer Scotch-Whisky Brennerei
Elizabeth Leitch „Bessie Williamson“ war die erste Frau, die im 20. Jahrhundert eine Scotch-Whisky-Brennerei, die Laphroaig Destillerie auf der Insel Islay, leitete. Sie schloss 1932 ein Studium an der Universität Glasgow mit einem Masterabschluss ab. Da Arbeitsstellen nach dem Konjunkturrückgang, der Städte wie Glasgow Anfang der 1930er Jahre traf, dünn gesät waren, freute sie sich über einen Bürojob für die Sommermonate bei Ian Hunter in der von ihm geleiteten Laphroaig-Destillerie auf Islay. Sie hatte keine Ahnung, dass daraus letztendlich 40 Sommer werden sollten und sie die Liebe ihres Lebens finden würde. Ian Hunter war das letzte lebende Mitglied seines Familienstammbaums. Die Geheimnisse von Laphroaig wurden von seinen Vorfahren über die Jahre hinweg sorgfältig gehütet und auch Ian war sehr viel daran gelegen, die Destilleriegeheimnisse wie den Brennereiprozess und das Rezept des Whiskys zu wahren. In Bessie fand er eine Frau mit Leidenschaft, Integrität und dem Willen, die großen Traditionen seines Whiskys zu erhalten. Im Lauf der Jahre gab er sein gesamtes Wissen über die Destillerie an sie weiter. 1954 übernahm mit Bessie erstmals eine Frau die Zügel als Leiterin eines Brennereibetriebes. John McDougal, Bessies Nachfolger als Manager der Destillerie, fand über Bessie stets nur lobende Worte: „Es war eine Ehre, mit Bessie Williamson zusammenarbeiten zu dürfen und ich werde ihre weisen Worte niemals vergessen. Sie haben mir in den 44 Jahren, seit Bessie das Büro neben mir verlassen hat, stets den Weg geleitet. Ich empfand es als absolutes Privileg, als letzter Manager direkt mit ihr und für sie gearbeitet zu haben.“ Laphroaig hat Bessie Williamson einiges zu verdanken.
Der aktuelle Laphroaig Destillerie Manager John Campbell über Bessie Williamson: „Laphroaig ist heute eine weltweit bekannte und geschätzte Whiskymarke – auch dank Bessie. Wir erinnern uns an sie als eine wahre Ikone für Laphroaig.”
Über Laphroaig
Laphroaig (gälisch für „schöne Senke an der weiten Bucht“) wurde im Jahr 1815 gegründet und zählt zu den traditionsverbundensten Whisky-Marken: In der Destillerie auf der schottischen Insel Islay wird das Gerstenmalz über Torffeuer getrocknet, welches Laphroaig sein außergewöhnlich reiches Aroma verleiht und ihn zu einem der torfigsten Single Malts macht. Das besondere Torfmoor der Insel mit einem reichen Anteil an Torfmoos, das milde Klima, erstklassige Gerste und das weiche Wasser Islays tragen zusammen mit dem Wissen der Distiller zum einmaligen Geschmack Laphroaigs bei. Von den Gründern der Destillerie, über Ian Hunter und Bessie Williams, bis hin zu den Größen im späten 20. Jahrhundert, John MacDougal, Denis Nicol und Iain Henderson, sowie dem derzeitigen Verantwortlichen John Campbell wurde dieser Prozess gehegt und gepflegt, weiterentwickelt und durch jeden Leiter der Brennerei neu geprägt. Heute ist es genau diese über 200 Jahre alte Tradition, die in die Herstellung jedes einzelnen Tropfens unseres Whiskys fließt.
Laphroaig wurde im Jahre 1994 zum walisischen Hoflieferanten erkoren – seither schmückt jedes Etikett die majestätisch walisische Helmzier. Die Marke Laphroaig gehört zum Portfolio der Beam Suntory Inc.
Mackmyra führt die stolze Tradition des Hauses fort, die Normen der Whiskywelt herauszufordern. Die Frühjahrs-Edition Björksav ist jedoch gleichermaßen auch dem Wunsch entsprungen, schwedische Aromen, schwedische Natur und schwedisches Handwerk über die Grenzen des Landes hinaus bekannt zu machen. Der Whisky Björksav markiert den Beginn des Frühlings genauso deutlich wie die ersten Birkenknospen. Er erscheint in limitierter Ausgabe und wird ab dem 10. März 2021 im Handel erhältlich sein.
Mackmyra stellt jedes Jahr aufs Neue zwei limitierte Saison-Editionen vor, und nach nunmehr 16 Jahren lässt sich von einer erfolgreichen Tradition sprechen. Mit diesen Saison-Editionen hat sich die Destillerie zudem auf dem internationalen Whisky-Markt einen Namen für eine abschließende Reifung in Fässern gemacht, die mit typischen Aromen aus der schwedischen Natur gesättigt waren. Diese innovative Serie von Abfüllungen trägt stark dazu bei, dass Mackmyra in der Kategorie “New World Whisky“ führend ist.
Für diese Frühlings-Edition nun arbeitet Mackmyra erneut mit der kleinen Weinmacherei Grythyttan zusammen. Unter Verwendung von deren Birkenwein hat Mackmyra wieder in klassischer Handwerkstradition ein schwedisches WhiskyAroma geschaffen, das die Fachwelt und Liebhaber faszinieren wird.
Die hervorragenden Fruchtweine von Grythyttan zollen der Natur und den ihnen zugrunde liegenden Rohstoffen in hohem Maße Respekt. Denn genau wie Mackmyra verwendet Grythyttan ohne Zusatzstoffe, ausschließlich Zutaten aus der Natur. Schließlich sind Ingunn Sagabråten und Per Fritzell, die engagierten Weinmacher, der Überzeugung, dass die natürlichen Ingredienzien ganz für sich sprechen. „Im Björksav findet sich alles, was zum schwedischen Whisky-Frühling gehört; er ist fruchtig und sanft, die Säure schmiegt sich an die Textur des Birkensaftes an und findet zu einer feinen Ausgeglichenheit“, schwärmt Angela D’Orazio, MasterBlenderin bei Mackmyra.
Der Mackmyra-Saison-Whisky Björksav wird ab dem 10. März 2021 im Handel erhältlich sein.
• Ex-Bourbonfass, 200 l • Gesättigtes Olorosofass aus amerikanischer Eiche, 128–200 l • Gesättigtes Birkenweinfass aus schwedischer und amerikanischer Eiche, 100–200 l.
Ein großer Anteil des Saison-Whiskys Mackmyra Björksav erfuhr seine abschließende Reifung in Fässern, die mit schwedischem Birkenwein des Weinproduzenten Grythyttan Vin gesättigt wurden. Das Ergebnis ist ein blumiger Whisky mit frischer Würze und einer gewissen Süße von Vanillekaramell.
Whisky aus Ex-Bourbonfässern hat an der Gesamtrezeptur einen Anteil von etwa 30 %.
Whisky aus Ex-Olorosofässern hat an der Gesamtrezeptur einen Anteil von etwa 24 %.
Der Anteil, der seine abschließende ein- bis vierjährige Reifung in Birkenweinfässern erfuhr, beträgt etwa 20 %.
Etwa 8 % des Whiskys reifte in Fässern aus schwedischer Eiche.
Schließlich enthält die Gesamtrezeptur einen Anteil von rund 18 % an Whisky, der in anderen Arten von Fässern reifte.
Nase
Blumig, fruchtig und mit leichter Würze, mit Vanillekaramell, Sandelholz, Zeder und einem Hauch von geröstetem Brot. Blumige und leicht wachsige Töne von Birkenwein. Sanfte Spuren von Kirschen und Rosinen, von Äpfeln, Birne und Zitrone.
Geschmack
Frisch-fruchtige Würze mit leicht mineralischem Aroma und Anklängen von Vanillekaramell, Rosinen, Äpfeln, reifen Birnen und Zitrusfrüchten. Ein feiner Hauch Vanille, geröstetes Eichenfass, Blütenhonig, Sandel- und Zedernholz, Anis, weißer Pfeffer und Ingwer. Sanft eichige Vanillewürze, und die Textur weist eine leicht Öligkeit auf.
Finish
Leichte, würzige Töne in Kombination mit gerösteter Eiche und Trockenfrüchten.
Bitte anschnallen und die Rückenlehne aufrichten. Serge Valentin nimmt uns mit auf seine Weltreise Nummer 16. Wir starten in Frankreich und kommen über Indien, den Niederlanden und Irland bis nach Taiwan.
Die Genaueres zu den Stopps im Einzelnen finden Sie in unserer tabellarischen Übersicht, weitere Details dieser Verkostungsreise wie gewohnt auf Whiskyfun.
Distillerie de Paris ‚Rice‘ (43%, OB, France, 2021)
87
Paul John 2015/2020 (59.5%, TCWA, India, 1st fill bourbon, cask #8560, 234 bottles)
85
Millstone 5 yo (43%, OB, Holland, American oak, +/-2020)
Eines neues Konzept einer virtuellen Whisk(e)y-Hybridmesse stellt die Kempener Whisk(e)y Konferenz in ihrer Pressemitteilung vor. Hybridmesse bedeutet, dass bei dieser Messeveranstaltung die Aussteller und ihre Whisk(e)ys zwar vor Ort im Messesaal ausstellen, die Messe-Teilnehmern sich jedoch von Zuhause online zuschalten. Die 1. Kempener Whisk(e)y Konferenz findet am 10./11.April statt. Alle weiteren Infomationen zu dieser Veranstaltung finden Sie in er folgenden Presseaussendung sowie online unter www.whisky-konferenz.de.
Die 1. Kempener Whisk(e)y Konferenz findet am 10./11.April statt
Wenn der Whisk(e)y-Fan nicht zur Messe kommen kann, dann muss die Messe zum Whisk(e)y-Fan kommen. Und zwar auf der bisher umfangreichsten Hybridmesse der deutschen Whisk(e)y-Szene.
Die Whisk(e)y-Messe live ganz bequem von Zuhause aus mitverfolgen und die Whisk(e)yproben vorab per Versand den Teilnehmern zukommen lassen: das war im ersten Lockdown im Frühjahr 2020 die Grundidee für die 1. Whisk(e)y-Konferenz im Hybridformat.
In Kempen am Niederrhein wird am 10.-11.04.2021 nun im Whisk(e)y-Segment die erste Hybridmesse Deutschlands online live gehen. Was ist eine Hybridmesse? Hybrid bedeutet, dass bei dieser Messeveranstaltung die Aussteller und ihre Whisk(e)ys zwar vor Ort im Messesaal ausstellen, die Messe-Teilnehmern sich jedoch von Zuhause online zuschalten. Hierbei hat der Teilnehmer die Möglichkeit das Messeprogramm entweder per Stream mitzuverfolgen oder sich aktiv in einer der Video-Konferenzen zu beteiligen.
Der internationale Blickwinkel ist in dieser Messe ebenfalls eine Neuerung – die Zahl der Whisk(e)y-produzierenden Länder ist mittlerweile sehr groß geworden. Die 1. Whisk(e)y-Konferenz hat es sich zum Ziel gesetzt, den Whisk(e)yfans genau diese spannende Vielfalt näherzubringen. 36 Destillerien aus 10 Ländern schicken dazu 42 Whiskys direkt du den Messebesuchern nach Hause!
Zahlreiche Größen der Whisk(e)y-Szene sind mit dabei und auch einige (noch) nicht so Bekannte mit vielleicht großer Zukunft in dem boomenden Markt.
Bis April ist noch einiges zu stemmen. Der Whisk(e)y-Konferenz-Loft wird zum Messe-Filmstudio: Die Konferenz öffnet am Samstagabend, 10.04.2021, mit der Auftaktveranstaltung zum Thema „Amerikanischer Whisky“. Am Hauptmessetag, Sonntag, den 11.04., wird ab Mittags den ganzen Tag über Programm gesendet. Die Programm Highlights an diesem Tag sind die „Debatt(l)e“ Tastings. Hier werden verschiedene Länder und deren Repräsentanten vorgestellt und stellen sich dann in einem Blind-Tasting dem direkten Vergleich mit einem anderen Land. Die Messeteilnehmer können per Livestream das „Debatt(l)e Tasting“ verfolgen oder sich in Videokonferenzen aktiv beteiligen. Sollten bis April Lockerungen hinsichtlich möglicher Teilnehmerzahlen erfolgen, können je nach erlaubter Besucherzahl und den dann geltenden Corona-Regeln sogar Messeteilnehmer persönlich vor Ort dabei sein.
Um die Wartezeit bis zur Veranstaltung etwas zu versüßen, erhalten die Besucher mit dem Kauf eines Messe-Tickets für die Konferenz schon das erste Sampleset nach Hause. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes Blind-Tasting, ohne Angabe der Whisk(e)y-Marken. Soviel sei verraten: Es sind sechs verschiedene Länder im Set. Wer die Länder bei seiner „Heimverkostung“ richtig zuordnen kann, der hat auf der Messe die Chance, eine seltene oder bereits vergriffene Abfüllung zu gewinnen.
Das lateinische „conferre„ bedeutet im Wortsinn „zusammentragen, vergleichen“. Die 1. Whisk(e)y-Konferenz soll sowohl dem Whisk(e)y-Liebhaber als auch whisk(e)y-interessierten Neueinsteigern eine unterhaltsame Messealternative bieten:
Zum Whisk(e)y kennen lernen, darüber diskutieren, vergleichen oder einfach nur zum Genießen und dabei sein.
Die „treibenden Kräfte“ hinter der Whisk(e)y-Konferenz sind zum einen Kathrin Baltruschat, Verantwortlich für Tastings & Events beim Scotch Singel Malt Circle, einem der ältesten Whisky Clubs Deutschlands. Des weiteren Carlo Goertsches, Inhaber der Destillerie und des Wein- und Spirituosenhandels Goertsches und Martin Kittner, der als leidenschaftlicher Whisk(e)y-Fan, Internet-Experte und Betreiber des Konferenzloft in Kempen auch der Gastgeber der Whisk(e)y-Konferenz ist.
Bei irish-whiskeys.de wird die beliebte Serie mit Eigenabfüllungen unter dem Namen Black Rock mit Batch 8 fortgesetzt, und zwar mit einem neuen Single Grain Whiskey im – für irischen Whiskey beachtlichen – Alter von 13 Jahren. Er ist dem im Vorjahr so unerwartet und plötzlich verstorbenen Thomas Hermann, der ein fester Bestandteil des Teams von irish-whiskeys.de war, gewidmet.
Alles über den neuen Black Rock Batch 8 hier:
Neu: Black Rock Batch 8 – Single Grain Whiskey
Die nächste Abfüllung aus der Black Rock Serie ist da. Wieder kein Whiskey, der den Standards ähnelt und den Charakter einer Destillerie besonders hervorbringt. Dieser Whiskey beweist wieder, dass irischer Whiskey nicht immer sanft und mild ist und mit Komplexität und Charakter überzeugen kann.
Diese Abfüllung hat dazu noch einen besonderen Hintergrund: Anfang des Jahres mussten wir uns von unserem guten Freund und langjährigen Wegbegleiter Thomas Hermann verabschieden. Er verstarb plötzlich an den Folgen eines Herzinfarktes. Tom war immer mit Herzblut bei der Sache und nie einem gutem Whiskey abgeneigt. Ganz besonders am Herzen lagen ihm gute Grain Whiskeys und von den irischen Grains war er immer wieder positiv überrascht. Wir widmen Tom diesen Black Rock Batch 8 und werden einen Großteil des Erlöses in seinem Namen an die Deutsche Herzstiftung spenden.
Für den Black Rock Batch 8 haben wir einen 13 Jahre alten Grain Whiskey gewählt, der die volle Zeit in einem first-fill Bourbonfass reifte.
Der Whiskey wurde nicht gefärbt, nicht kühlgefiltert und jede Flasche ist einzeln nummeriert.
In der Welt des Whiskys haben nur wenige einen Menschen so legendären Status erreicht wie Master Distiller Jim McEwan. So formuliert es WhiskyAuctioneer in ihrer englischsprachigen Pressemitteilung zur kommenden Veröffentlichung und Versteigerung der Jim McEwan Signature Collection.
Die Jim McEwan Signature Collection wird als Jims eigene Sammlung seiner besten Kreationen abgefüllt und ist, so schreibt WhiskyAuctioneer, die ultimative Hommage an eine Karriere lange Suche nach dem perfekten Dram. Die Kollektion enthält legendäre Islay-Malts aus Fässern, die unter McEwans Ägide in Bruichladdich destilliert und von Dramfool, einem unabhängigen schottischen Abfüller, abgefüllt wurden und wird bei WhiskyAuctioneer vom 11.-15. März 2021 versteigert.
Zusätzlich kann auch ein ein exklusives privates Verkostungserlebnis ersteigert werden, welches von Jim McEwan selbst veranstaltet wird. 100% der Einnahmen davon werden an Schottlands Charity Air Ambulance gespendet, eine von Jim persönlich ausgewählte Wohltätigkeitsorganisation, die der Islay-Community lebensrettende Unterstützung bietet.
Um sich für die Teilnahme an der Jim McEwan Signature Collection-Auktion zu registrieren, besuchen Sie bitte www.whiskyauctioneer.com
Alle weiteren Informationen finden Sie in der folgenden Presseaussendung:
In the world of whisky, few have achieved such legendary status as that of Master Distiller, Jim McEwan. A true maverick that guided the renaissance of the iconic Islay distillery, Bruichladdich, McEwan played an integral role in inspiring the direction of the single malt category as a whole.
In celebration of more than half a century of service to the whisky industry, the final casks from his personal reserves are now ready for release. Bottled as Jim’s very own collection of his finest creations, the Jim McEwan Signature Collection is the ultimate tribute to a career-long quest to produce the perfect dram.
The Jim McEwan Signature Collection, photo cred: James Robertson
Containing iconic Islay malts drawn from casks distilled under McEwan’s watch at Bruichladdich and bottled by Scottish independent bottlers, Dramfool, the collection will be made available this month, with part of the inaugural release to be auctioned by Whisky Auctioneer from 11-15 March 2021.
A true Islay whisky lover’s dream, the collection is made up of nine releases – each containing a single cask Bruichladdich, Port Charlotte and Octomore expression.
The first edition bottlings to go under the hammer next week have been entirely matured in first-fill wine casks from the finest French Châteaux – inspired by McEwan’s use of alternative casks that would become a cornerstone of Bruichladdich’s legacy and style.
The first release includes an especially exciting Octomore expression – one of the oldest ever released at 13 years old and entirely matured in a Sauternes barrique, one of Octomore’s rarest wood styles.
The auction will feature exclusive opportunities such as the chance to acquire the second editions before they have even launched, with bottles #1-20 in the auction featuring both Edition 1 and 2 of the respective whiskies. Bottle #88 will also feature both editions – a very sought-after bottle number due to its symbolism of fortune and good luck in Chinese culture.
Winners of bottles #1-20 and #88 will also receive first refusal on that same bottle number in subsequent releases – an ideal opportunity for aspiring collectors to complete a full collection of the same bottle numbers.
Jim McEwan commented:
“It’s wonderful to see this collection of my final casks bottled and ready to be enjoyed. From starting in the whisky industry aged 15, I can see no better way to mark the ending of a career than to release my own personal collection. “As my last casks come to market and I look back on 58 years of making whisky, it still excites me to see what is happening. From apprentice cooper, to blender and then to master distiller, my journey has always been about education as well as passion, and it’s been a pleasure to share this with the world. Single Malt whisky is the blood of Scotland and it’s our job to look after it, cherish it and do a good job with it. It’s so important to our country as a whole, but particularly to the island of Islay that I call home. “This collection really speaks for itself in terms of quality, just like each of the whiskies I’ve ever produced. I’m very excited to unveil these casks with Dramfool, and in partnership with Whisky Auctioneer I am sure they will be enjoyed across all corners of the globe.”
Joe Wilson, Head of Auction Content at Whisky Auctioneer, said:
“The Jim McEwan Signature Collection embodies a true industry icon’s passion for the liquid he has spent most of his life creating, as well as the Island he calls home. It’s a pleasure to bring the first edition bottles to our online auction in partnership with Dramfool. “These are the final casks to be selected by Jim during his time at Bruichladdich and the whiskies he has personally deemed to be amongst his finest creations. We’re sure Islay whisky lovers around the world will be incredibly excited to learn about the collection’s release, and to try these whiskies for themselves.”
From monstrous Islay smoke bombs to zesty, floral malts, each bottle is unique in style and flavour, yet similarly shaped by the Island’s wild, coastal elements.
Each expression in the Jim McEwan Signature Collection has been bottled at natural cask strength and is natural in colour, as well as non-chill filtered.
In addition to having the chance of being among the first to try the new liquid, Bruichladdich fans will also have the opportunity to bid on an exclusive private tasting experience during the auction, which will be hosted by Jim McEwan himself. 100% of the proceeds raised from this experience will be donated to Scotland’s Charity Air Ambulance, a charity chosen personally by Jim which provides life saving support to the Islay community.
Jim McEwan, photo cred: Ben Shakespeare
Jim McEwan began what would be a long and legendary career in the whisky industry at the age of 15 in 1963 as an apprentice cooper at Bowmore distillery, where he trained and refined his malt mastery for 38 years. He then helped reawaken Bruichladdich distillery in 2001, where he was Master Distiller for 15 years before retiring in 2015. McEwan was recently tempted back from retirement to help revive Ardnahoe Distillery on Islay.
To register to take part in the Jim McEwan Signature Collection auction, visit www.whiskyauctioneer.com
About the Jim McEwan Signature Collection
The Jim McEwan Signature Collection, photo cred: James Robertson
BRUICHLADDICH 2007 RELEASE 1.1 265 BOTTLES CASK TYPE – FIRST FILL BORDEAUX CASK NUMBER – #R08/153-12 AGE – 13 YEARS COLOUR – AMBER/GOLD STRENGTH – 61.8%
NOSE – A combination of plump ripe grapes, sweet oak and hot-washed malt with an overture of rowan, birch and heather in bloom.
TASTE – Amazingly broad, ranging from fruity to floral to wine-like citrus, to kiln dried barley to oaky overtures.
PORT CHARLOTTE 2007 RELEASE 1.2 299 BOTTLES CASK NUMBER – #RO8/152-2 CASK TYPE – FIRST FILL BORDEAUX AGE – 13 YEARS COLOUR – DEEP GOLDEN BRONZE BODY STRENGTH – 60.9%
NOSE – Peat smoke and coastal wildflowers, held beautifully in a cradle of French Oak.
TASTE – Sweet crispiness of malted barley emerges and is accompanied by lighter notes of ripe plump grapes, and a coastal marine overture.
OCTOMORE 2007 RELEASE 1.3 290 BOTTLES CASK TYPE – FIRST FILL SAUTERNES CASK NUMBER – #3807 AGE – 13 YEARS COLOUR – PURE GOLD/CHARTREUSE STRENGTH – 57.5%
NOSE – Opens on a heat haze of peat fires and sweet oak, bog myrtle, heather flowers, wild thyme, and then the beauty that is the wine emerges with style and grace.
TASTE – Plums and soft green grapes mingle with a slipstream of cooling marine sea breezes. French oak, peat smoke and sweet barley are all created by the super-slow distillation and maturation on the West Coast of Islay, where the air is pure and the casks breathe in the salt-laden air.