Serge verkostet: Fünf Malt Whiskys aus Japan

Japanischer Whisky ist voller Fallstricke, sagt Serge Valentin auf seiner Einleitung für die Verkostung auf Whiskyfun – und er meint damit, dass man sich nicht immer sicher sein kann, ob der japanische Whisky wirklich rein japanischen Whisky enthält, denn die Vorgaben des Gesetzgebers sind da recht lax im Vergleich zu anderen Ländern wie den USA oder Schottland und Irland.

Und auch in der Zusammenstellung von heute ist es nicht immer einfach, den Glauben ans rein Japanische zu bewahren. Den Glauben an guten Whisky bestätigen allerdings die meisten Abfüllungen in der Verkostung:

Shinobu 10 yo (43%, OB, Japanese, pure malt, mizunara oak finish, +/-2020)82
Kirin ‚Pure and Mellow Riku Land Discovery‘ (50%, OB, Japanese, +/-2020)79
Miyagikyo ‚Apple Brandy Wood Finish‘ (47%, OB, Japanese, 2020)87
Shizuoka 3 yo ‚Prologue‘ (55.5%, OB, Japanese, 2020)90
Akkeshi ‚Sarorunramuy‘ (55%, OB, Japanese, lightly peated, 2020)83

PR: Simple Sample veranstaltet Loch Lomond Live-Tasting mit Brand Ambassador Sebastian Büssing

Gemeinsam Whisky genießen – außerhalb der Familie oder Partnerschaft geht das momentan am Besten in Livetastings am Internet. Und zu genau so einem laden Simple Sample gemeinsam mit Loch Lomond Brand Ambassador Germany, Sebastian Büssing ein – mit der neuen Range und einem optionalen Sample des Loch Lomond 30yo.

Mehr dazu in der PR, die wir erhalten haben:


Simple Sample veranstaltet Loch Lomond Live-Tasting mit Brand Ambassador Sebastian Büssing

Heute möchten wir euch auf unser zweites Loch Lomond Live-Tasting hinweisen!

Dabei sein wird wieder Sebastian Büssing – Brand Ambassador Germany von Loch Lomond.

Wir stürzen uns auf die neue Range und haben auch 2 Kracher mit im Programm!

Details:

  • Loch Lomond Live-Tasting mit Sebastian Büssing
  • am 24.02.2021 – 20:00 Uhr auf YouTube und Facebook gleichzeitig

Was wird verkostet?

  • Inchmurrin 12 – im Set enthalten
  • Loch Lomond 12 – im Set enthalten
  • Inchmoan 12 – im Set enthalten
  • Loch Lomond 14 – im Set enthalten
  • Loch Lomond 21 – im Set enthalten
  • Loch Lomond 30 – optional bestellbar

5 Whiskys je 5cl werden also regulär in einem Set enthalten sein.

Dieses Set können wir euch zum Sonderpreis von: 34,90€ (100 ml = 13,96 €) anbieten.
Der Normalpreis hier liegt bei 42,90€.

Den 30 Jahre alten Loch Lomond werden wir im Stream ebenfalls verkosten, ist aufgrund des hohen Preises jedoch nur optional erwerbbar.
Auch hier können wir euch einen Sonderpreis anbieten, dieser liegt bei 39,90€ (100 ml = 79,80 €).
Der Normalpreis ist 44,90€.

Ihr könnt also frei entscheiden: Nur das Set mit allen 5 Abfüllungen oder als i-Tüpfelchen noch den 30er dazu.

Wie auch immer ihr euch entscheidet, wir freuen uns definitiv auf einen lustigen, interessanten und genussvollen Abend mit euch!

https://www.simple-sample.de/c/loch-lomond-live-tasting-2


TTB-Neuheit: Glen Scotia Campbeltown Malts Festival 2021 Limited Edition

Auch in diesem Jahr wird das Campbeltown Malts Festival (25. 5. 2021 bis 28. 5. 2021) nur online stattfinden können – aber dennoch gibt es von Glen Scotia auch heuer einen eigenen Whisky dafür. Die Glen Scotia Campbeltown Malts Festival 2021 Limited Edition ist in der us-amerikanischen TTB-Datenbank eingetragen worden, und es handelt sich dabei um einen mit 56,1% vol. abgefüllten Single Malt mit Bordeaux-Finish. Er reifte in First Fill Bourbon Barrels, fünf Monate lang dauerte sein Finish in Fässern, in denen zuerst Medoc Bordeaux lagerte.

Der ungetorfte Whisky zeigt in der Nase zerstoßene rote Beeren mit floralen Noten von Rose und Veilchen, dazu Heidehonig und eine frische Meeresbrise. Am Gaumen finden sich Honigsüße mir Erdbeeren und Äpfel, Zitrusfrucht und vanillige Eichentöne. Das lange Finish zeigt Würze von Zimt und Anis.

Und so sehen die Etiketten aus:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Indiana bringt Gesetz zum Schutz des Begriffs „Indiana Rye Whiskey“ ein

Kentucky Straight Bourbon kennen wir als Gattungsbegriff ebenso wie Tennessee Whiskey – nun soll nach dem Willen des Abgeordneten Chris May noch der „Indiana Rye Whiskey“ dazukommen und eine geschützte Bezeichnung werden.

Gemeinsam mit dem Besitzer von Hard Truth Distilling Co in Nashville, Indiana, Jeff McCabem hat May eine Gesetzesvorlage eingebracht, die den Indiana Rye Whiskey und seine Merkmale definieren soll. Die Regeln für Label, Marketing und Produktion würden zum Beispiel besagen, dass der Indiana Rye Whiskey im Bundesstaat erzeugt werden muss, in der Mash Bill mindestens 51% Rye vorhanden sein muss. Er muss mit Sour oder Sweet Mash fermentiert werden, darf höchstens mit 80% vol. destilliert werden und als Abfüllung mindestens 40% Alkoholgehalt haben. Zwei Jahre Mindestreifung ist ebenso per Gesetz vorgesehen.

In Indiana arbeiten mittlerweile 30 Brennereien (die MGP Distillery in Lawrenceburg ist wohl die Bekannteste) – diese würden von einer eigenen Herkunftsbezeichnung natürlich profitieren.

Das Denkmal für die Veteranen des ersten Weltkriegs in Indianapolis, Indiana.

Serge verkostet: Talisker und Torabhaig

Die Insel Skye beherbergt jetzt zwei Brennereien, die junge Destillerie Torabhaig und, natürlich, Talisker. Und so hat es sich Serge Valentin heute auf Whiskyfun nicht nehmen lassen, Whiskys aus beiden zu verkosten. Drei davon stammen aus Talisker, und von Torabhaig der Inaugural Whisky und eine Einzelfassabfüllung. Und die schlagen sich beide sich sehr gut.

Hier die Whiskys der Verkostung und ihre Punktewertungen:

Talisker ‚Storm‘ (45.8%, OB, +/-2017)83
Torabhaig 2017/2020 (46%, OB, Inaugural Release, Legacy Series, first fill bourbon, cask #300-600, 32,000 bottles)88
Talisker 2010/2020 ‚Distillers Edition‘ (45.8%, OB, TD-S: 5W1)85
Torabhaig 2017/2020 (61.67%, OB, first fill bourbon, cask #307)87
Talisker 1957 (53.3%, Gordon & MacPhail, Cask Strength, +/-1985)93

Unser Titelbild widmen wir diesmal nicht einer der beiden Brennereien, sondern der Heimat beider…

Wer hat das Original Cask End aus der Ardbeg Distillery von Whiskyfässer.com gewonnen? Wir verraten es!

Bei unserem Gewinnspiel der letzten Woche ging es um ein dekoratives Original aus einer der bekanntesten Brennereien überhaupt – ein Original Cask End aus der Ardbeg Distillery auf Islay. Zur Verfügung gestellt wurde es von DEM Spezialisten für echte Fassdeckel und Whiskymöbel, whiskyfaesser.com. Die Beteiligung war wieder riesig – wir sagen auch im Namen des Preisgebers herzlichen Dank für das enorme Interesse!

Bevor wir Ihnen aber verraten, wer diesmal von unserer Glücksfee ausgelost wurde, hier noch einmal alles über den tollen Gewinn:

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Um diesen Fassdeckel geht es in unserem Gewinnspiel!

Whiskyfaesser.com ist Europas bedeutendster Händler für original schottische Whiskyfass-Deckel, Dekofässer und Möbel aus alten gebrauchten schottischen Whiskyfässern. Aus allen Regionen und Teilen Schottlands und von fast allen Whisky Brennereien haben sie Originalfässer und Fassdeckel im Angebot. Das Unternehmen versendet ihre Einzelstücke auch nach Österreich, in die Schweiz, nach Italien, Frankreich, Belgien, Luxemburg und in die Niederlande.

In 3.Generation der Familie Greese führt Nils mit Stolz den Tischlereibetrieb, der von seinem Großvater im Juni 1931 gegründet wurde.

Sein Vater bildete ihn zum Tischler aus und den Meister erwarb er in Hamburg. Tradition und Treue zum Handwerk und Verbundenheit zur Region vereinen sich seit nun schon fast 90 Jahren.

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Nils Greese führt den Tischlereibetrieb schon in 3. Generation

Durch seine Liebe zu Schottland und den schottischen Whisky entwickelte sich in den letzten 10 Jahren eine zukunftsträchtige Geschäftsidee für innovative Produkte. Seit einigen Jahren kauft er in Schottland bei verschiedenen Händlern und Privatpersonen ausgediente Whiskyfässer ein. Whiskyfässer die nicht mehr zur Reifung von Scotch Whisky taugen. Diese holt Greese entweder persönlich ab oder sucht sie zumindest persönlich vor Ort aus. Des Weiteren kauft der Mecklenburger Handwerker wunderschön lackierte Deckel alter Whiskyfässer ein, die schon teilweise mehrere Jahrzehnte alt sind.

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Die Lager bei whiskyfaesser.com sind trotz Brexit hervorragend gefüllt

Momentan stehen die avisierten Transporte von der britischen Insel in den Sternen und im Whiskyfässer-Lager lichten sich die Regale und Stellplätze. Grund ist nicht nur die alles überlagernde Covid-19 Pandemie, sondern und vor allem der Brexit. Fakt ist aber, dass der kleinen Firma noch eine große Menge Originalfässer zur Verfügung steht und die Auswahl mehr als gut ist.

Und diesen exklusiven Fassdeckel können Sie gewinnen:

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Dieses Cask End eines Sherry Hogshead aus der Brennerei Ardbeg gibt es exklusiv bei uns zu gewinnen!

Dieser Originaldeckel eines Ex-Sherry Hogshead stammt aus der Ardbeg Distillery. Aber eigentlich ist das gar kein Fassdeckel, also Cask-Lid, sondern dieses Ardbeg Unikat ist ein Cask-End – ein Fassende. Die Cask-Ends haben im Unterschied zu den leichteren Cask-Lids noch einen Metall-Reifen und Dauben-Enden. Dadurch sind die Enden deutlich größer und der Deckel selbst kommt noch besser zur Geltung und sieht durch die Größe noch hochwertiger aus.

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Als Cask End ist kommt der Deckel noch plastischer zur Geltung

Die Fass-Deckel und Fass-Enden von whiskyfässer.com eignen sich hervorragend als wundervolle Dekoration für die Wand. Dazu ist bei allen Deckeln eine Aufhängung an der Rückseite montiert. Darüber hinaus können die Originaldeckel und die Enden als Tischplatte genutzt werden. Entsprechende Konfigurationen finden Sie im Onlineshop von Whiskyfässer.com

Und das Cask End eines Fasses aus der Destillerie Ardbeg von whiskyfässer.com gewonnen hat:

Johannes Mett aus 76726 Germersheim 

Er schreibt übrigens:

„Viel zu schade um aufzuhängen oder hin zu stellen, deswegen wird daraus die Tischplatte eines tollen Stehtischs, natürlich mit maßangefertigter Glasplatte“

Na, dann wünschen wir viel Freude beim Adaptieren und: Wir gratulieren ganz herzlich! Das Fass wird Ihnen direkt aus der Tischlerei zugesendet – bitte haben Sie etwas Geduld – es wird einige Tage dauern!

Nochmals herzlichen Dank fürs Mitmachen – und schon bald haben wir wieder das nächste Gewinnspiel für Sie vorbereitet. Seien Sie gespannt!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

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Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (218)

Willkommen zur  218. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

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Die Liste der teilnehmenden Vlogs und Podcasts ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In der Ausgabe 218 finden Sie zwei neue Podcastst und zehn neue Videos:

Podcast Patcast – Folge 13
Podcast We talk Malts – Folge 34: Top oder Flop?

Whisky Enjoy – Daviess County Straight Bourbon Whiskey

Malte talks Malts – Buffalo Trace 40% vs. 45%

Pat Hock – Bushmills 10 Cognac Finish

https://www.youtube.com/watch?v=fioLrE3Mtd8

Whisky in Drag – Ardbeg 10

Whiskyplausch – Ben Bracken Speyside 28 Jahre

WhiskyJason – Tamdhu Batch #005 Batch Strength

The Bourbon Diaries – Minor Case Rye Sherry Finish

Friendly Mr. Z – Johnnie Blonde

World Wide Whisky – Deanston 13 Jahre – Whic Tarot II

Whisky Evening – Sea Shepherd Navy Strength


Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 10)

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Wir freuen uns, Ihnen jeden Sonntag ein Stück einer wunderbaren Geschichte über Schottland, Whisky und das Reisen vorstellen zu dürfen: Exklusiv im Vorabdruck präsentieren wir Ihnen Whisky Cycle, das neueste Buch von Uli Franz.

Uli Franz lebt als Schriftsteller im Chiemgau und auf der dalmatinischen Insel Brac’. Von 1977-80 arbeitete er als Zeitungskorrespondent in Peking. Über China und Tibet veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Zuletzt erschienen Radgeschichten und „Die Asche meines Vaters“ (Rowohlt Verlag).

Das Buch Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland (ca. 320 Seiten)  ist am 01.02.2021 im Alba Collection Verlag GbR erschienen. Es kann zum Preis von 19,- Euro hier vorbestellt werden.

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Die Radtour zu 17 schottischen Destillerien. Karte von Alba Collection

-hier geht es zur Folge 9-

Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 10)

Am Straßenrand stand auf einer Uferwiese eine Ruhebank wie in einem offenen Garten. An ihr stoppte ich das Rad und schaute auf die Uhr. Alle Achtung, überraschend flott hatte ich mein Tagesziel erreicht. Einen Schluck Wasser, die Beine vertreten – das tat ich nun, um zur Ruhe zu kommen. Viel Adrenalin flutete noch immer den Körper, aber ich bändigte mich. In Urlaubsmanier setzte ich mich auf der breiten Bank nieder, trank aus der Wasserflasche und vesperte die Toasts von Mrs. Lorry.

Wie ich auf die glitzernde Indaal Bucht vor meinen Füßen blickte, kamen mir plötzlich umweltrelevante Gedanken: was wird aus der Destillerie in meinem Rücken, was aus den Destillerien von Laphroaig, Lagavulin, Bowmore und Ardbeg und all den Menschensiedlungen entlang des Inselsaums werden, wenn der Meerespiegel durch das Abschmelzen der Polkappen steigt? All diese Gebäude waren Gebäude des Trotzens gegen die Wassergewalten, solide Zufluchten, gebaut gegen Orkane und Sturmfluten. Aber sie waren auch zweckmäßig am Ufer positioniert, weshalb ihre altgefügten Fundamente nur knapp den Wasserspiegel überragten. Müssten sie in Zukunft umgesiedelt oder mit neugeschaffenen Dämmen geschützt werden? Eine Besorgnis erregende Frage, die von Wirtschaft und Politik noch immer ignoriert wird. 

Da das geschmiedete Tor zwischen den beiden kasernenartigen Gebäuden offen stand, konnte ich mein Rad auf den Innenhof schieben und es neben dem Eingang des Visitors Center parken. Hier hatte die Geschäftsleitung sogar einen kleinen, überdachten Radplatz eingerichtet, wie ich voll Freude feststellte. Das Rad, den Helm und die Gepäcktaschen schloss ich mit dem Kabelschloss an einem Poller fest und trat in meiner schwarzen Radmontur in einen schummrigen, langgestreckten Saal, der früher den Darr- oder Mälzboden bildete. Die Gusseisensäulen, welche die Balkendecke trugen, hatte man als Relikt stehen lassen und nur glänzend lackiert. Noch bevor ich an die lange Holztheke des Ausschanks trat, streifte mein Blick ein dunkel gebeiztes Wandregal an der Stirnseite des Saals. Schau an! Vom Regal grüsste der raffinierteste Werbegag der gesamten, weltumspannenden Whiskybranche – der schrill türkise Classic Laddie. Mir schauderte, wie ich dieses knatschige Türkis in vielfacher Ausfertigung im Display auf der Mittelkonsole erblickte. Ganz und gar unpassend empfand ich dieses Knallbonbon für ein seriöses Trinkprodukt, das den Classic Laddie wie den Flakon eines billigen Parfums aussehen ließ.

Nachdem ich das Regalsortiment mit den aktuellen Malts aus der Nähe betrachtet hatte, gesellte ich mich zu den frühen Gästen am hohen Verkostungstresen. Irgendwie war ich gereizt, etwas in mir rumorte, vielleicht war der Wechsel aus der frischen Luft in einen stickigen, nach Synthetik und Whisky riechenden Raum zu abrupt gewesen. Noch bevor ich mich für ein Dram Bruichladdich entscheiden konnte, fragte ich eine der freien Servierdamen provokant, ob diese türkise Flasche auf der Theke ein Werbegag von Rémy Cointreau sei?

Bei Bruichladdich. Bild © Whiskyexperts

„Oh nein, diese Farbgebung ist keine französische Erfindung unseres Eigentümers, nein, nein!“, wehrte die adrette Dame in der schwarzen Bluse ab und schüttelte energisch den Lockenkopf, als hätte ich ihr einen unsittlichen Antrag unterbreitet. „Das Türkis ist eine Erfindung des früheren Besitzers Murray McDavid. Ich arbeite noch nicht so lange hier, aber mir wurde bei der Einstellung folgende Story erzählt: An einem sonnigen Tag wie heute soll Mister McDavid, der gerade die Brennerei von Jim Beam Brands gekauft hatte, an einem dieser Saalfenster gestanden und auf Loch Indaal hinausgeschaut haben. Vor seinen Augen musste das Wasser so grünlich-blau gefunkelt haben, dass er die Eingebung der Farbe Türkis bekam. Und daraus entstand dann im Jahr 2000 die provokante Idee, mit einer türkisen Flasche ein neues Sortiment zu starten. Seither erkennt die ganze Welt einen Bruichladdich an dieser einmaligen Farbe“, sagte die adrette Dame und ich spürte ihre Genugtuung für ihren Arbeitgeber.

Entweder war es ihre sachliche Erklärung oder das Timbre ihrer weichen Stimme, die mich mit der schrillen Farbe versöhnten. Und ich hörte mich kleinlaut sagen: „Schon beinahe spirituell, auf jeden Fall werbetechnisch brillant!“

Nach ihrem redlichen Bemühen bat ich sie um eine Kostprobe. Nein, nicht den türkisen Classic Laddie, sondern den berühmten Octomore wollte ich probieren.

„Eine gute Wahl“, sagte die Dame in der schwarzen Bluse und schenkte mir einen Probierschluck aus einer pechschwarzen Flasche ein. „Our most peated malt, cask strength, 58 % vol.“

Sanft wie ein Lamm bat ich sie, mir bitte auch die Flasche zu reichen, ich wolle die Aufschrift gerne lesen. Auf dem Etikett des Octomore stand kleingedruckt 80 ppm, was für Insider ein Hinweis auf die Stärke der Torfnote ist und einer Erklärung bedarf.

Das international geltende Kürzel ppm bedeutet „phenolic parts per million“ und beinhaltet wie der Name schon sagt, eine überaus subtile Maßeinheit des Phenolgehalts, der mit einem Hochleistungsflüssigkeitschromatographen gemessen wird, den Chemiker HPLC nennen. Für die Messung wird in einer Säule, dem Herzstück des Apparats, ein Lösungsmittelgemisch in seine chemischen Bestandteile zerlegt und analysiert: Wieviele Phenole in der gemälzten Gerste stecken bzw. sich auf ihr abgelagert haben, also jene Bestandteile, die für einen bitteren, teerigen, ledrigen, rauchigen, aber auch vanilligen und zimtigen Geschmack sorgen. Die Zahl 80 ppm auf dem Etikett bewies, dass die über dem Torffeuer gedarrte Gerste zu Beginn ihrer Verarbeitung einen sehr hohen ppm-Gehalt von 160-200 hatte, der durch die Fermentation und Destillation, vor allem aber durch die Fasslagerung mit den Jahren geringer wurde und nun im gereiften Whisky nur noch zur Hälfte vorhanden ist. Mit den Phenolen verhält es sich wie mit der Gerbsäure im Rotwein. Mit den Jahren im Eichenfass werden sie abgebaut und der Whisky wird weicher am Gaumen, was jeder Kenner bestätigen kann.

Der Saal unter der bedrückend niedrigen Holzdecke hatte sich inzwischen mit zahlreichen Besuchern gefüllt und es ging zu wie an einer Theatergarderobe kurz vor dem ersten Klingeln. Von allen Seiten bedrängt, regelrecht umzingelt, wurden die Rundständer und Tischauslagen mit schwarzen T-Shirts, Jacken, Kappen, Handtüchern, Handseifen und Lotionen mit dem Bruichladdich-Logo. Da ich den Auftrieb bereits kannte, hatte ich mich abseits in einem schwarzen Kunstledersessel verschanzt, vor mir das schwach gefüllte Nosing Glas auf einem Glastisch.

Während ich dem Torfhammer noch Zeit zum Atmen ließ, studierte ich einen ausgelegten Flyer mit der Werbung des Erzeugers, auf dem stand „der Welt stärkst getorfter Whisky“. Wie ich so die Erläuterung las, fiel mir der „Sweet Spot“ ein, ein medizinischer Begriff für das plötzliche Umkippen von Euphorie in Ekel beim übermäßigen Genuss von Alkohol und plötzlich beäugte ich das bauchige kleine Glas Octomore, das sich vor meinem geistigen Auge in eine Arznei mit der Aufschrift „Achtung 80“ verwandelte. Wirklich, Ekel stieg in mir hoch und ich wünschte mir nichts sehnlicher als den Sweet Spot – allerdings in umgekehrter Reihenfolge.

Nichts da! Kein Kneifen, ich musste mich jetzt zwingen und all meine Sinne auf den Torfwhisky konzentrieren. Wieder wandte ich mein erprobtes Schema an: Nase rechts, Nase links, Gaumengrund beträufeln, kauen, einspeicheln, schlucken, schmatzend nachschmecken.

Kauen von Flüssigem klingt unsinnig, ist es aber nicht, denn durch die Kieferbewegung gelangen die Aromen auf verschiedenen Bahnen zum Riechzentrum im Nasendach: sowohl durch die Mundhöhle als auch durch die Nasengänge. Und riechen könnte nicht wichtiger sein, denn der Mensch riecht tausendfach besser als er zu schmecken vermag.

In den Lagerhäusern bei Bruichladdich. Bild © Whiskyexperts

Wie zu erwarten, wehte mich bei der ersten Annäherung etwas an, das mich nicht gerade an einen karibischen Sonnenuntergang erinnerte. Voll Abscheu registrierte die Nase Asche, Terpentin, hartgekochte Eier und geräucherten Speck. All diese widrigen Duftnoten stiegen mir in das rechte Nasenloch. Wie ich das Glas ans linke Nasenloch führte, kam es noch schlimmer, mir stieg ein süßlicher Verwesungsgeruch ins Nasendach, auf den butterige Aromen folgten. Puh! Eklig, diese Ausdünstungen! Ich musste würgen. Sollte ich mein erzwungenes Vorhaben abbrechen? Keinesfalls, es musste sein, ich musste meine Ressentiments gegen einen Torfhammer endlich überwinden. Ich zwang mich und träufelte ein Schlückchen unter die Zunge und kaute. Der Speichelfluss setzte augenblicklich ein. Das anfängliche Brennen von 58 % vol. Alkohol ließ langsam nach, das lodernde Gaumenfeuer fiel in sich zusammen.

Plötzlich geschah etwas, das mich staunend schlucken ließ – eine verblüffende Süße breitete sich auf der Zungenplatte aus. Ein echtes Geschenk! Ich erlaubte dem Octomore, mich ein zweites Mal zu überraschen. Das gelang ihm glatt und gradliniger als beim ersten Schluck. Eine fruchtige Süße verdrängte erstaunlich rasch das Bittere, Rauchige und Speckige. Beim Abgang ereignete sich noch etwas Verblüffendes. Just in dem Moment, als der eingespeichelte Schluck die Speiseröhre passierte und sich eine schöne Wärme breitmachte, meldeten sich Nachzügler – salziger Torfrauch und fruchtige Süße, die als Gegenspieler den Octomore 2000 charakterisierten. Ich naschte die restlichen Tropfen aus dem Glas, spülte den Gaumen mit einem Schlückchen Karaffenwasser und resümierte: Für jemanden mit der Präferenz für getorfte Whiskys ist der Octomore ein Gedicht. Für mich als einen eher Süßen erzielte er auf meiner Radler-Skala immerhin drei Stützräder.

Mittlerweile war das Shopping Areal des stickigen Saals voll von schnatternden Besuchern aus aller Welt und an meinem Tisch drängten sich Whiskytouristen aus Indien, Männer mit dunklen Gesichtern und kräftigen Nasen. Ihre Frauen trugen goldene Nasenstecker, protzige Goldreifen und gewaltige Ringe an den Armen und Fingern. Das Übermaß an Leibesfülle verbargen sie unter bunten zeltförmigen Gewändern. Die Gäste aus dem fernen Indien hatten sich grußlos zu mir an den Glastisch gesetzt und plappern und schwatzten als wären sie Maharadschas und Maharanis. Bei all dem Auftrieb wurde es nun höchste Eisenbahn, dass sich der Asphaltcowboy wieder in die Stille verdrückte.

Bei Bruichladdich. Bild © Whiskyexperts

Fluchtartig verschwinden oder noch einen raren Bruichladdich probieren? Mir war klar, dass ich an diesen Ort nicht so schnell wieder kommen würde. Also nutzte ich die Gelegenheit und ging zum Verkostungstresen, um mir einen zweiten getorften Malt auszusuchen, einen Port Charlotte mit einer raffinierten Eigenschaft: Der Malt von 2007 war von Rémy Cointreau in hauseigenen Cognac-Fässern ausgebaut worden. Mit einem schwach gefüllten Nosing Glas kehrte ich zu den indischen Tischnachbarn zurück.

Sowohl in der Nase, als auch am Gaumen befremdete er im ersten Augenblick durch den Gegensatz von rauchigem Torf und pappiger Traubensüße, in der auch noch Spuren von Karamell ihre Zuckernote hinterließen. Der Kontrast zwischen bitter und süß mochte ruppig sein, aber als unangenehm empfand ihn mein Gaumen nicht, eher als Überraschungsangriff mit Gefälligkeitspotenzial. Leider hielt die Gefälligkeit nicht lange an, schon erlebte der Schlund einen Schock! Mit einem Faustschlag setzte der Abgang ein, er war kurz und bitter und endete in einem nur langsam verglimmenden Feuer am Magengrund. Einen kurzen, gar flammenden Abgang mag ich ganz und gar nicht, deshalb brachte es der Port Charlotte der Brennerei Bruichladdich, die turbulente Zeiten von drohendem Bankrott und Stilllegung hinter sich hatte, und jetzt unter den Fittichen von Rémy zur Ruhe gekommen war, nur auf zwei Stützräder meiner Skala.

Große Aufmerksamkeit hatte ich der Verkostung gewidmet, aber nicht all meine Sinne. Während des Tastings lauschte ich zu den indischen Tischnachbarn hinüber und Fragmente ihrer Unterhaltung drangen an mein Ohr. Als ich auf Englisch hörte: „Kilchoman[1] war echt beeindruckend“, war ich wie elektrisiert.

„Ja, das fand ich auch. Kilchoman gefiel mir besser als Bruichladdich. Das Café war sehr schön eingerichtet und die Bedienung sehr zuvorkommend. Wie die uns eingeschenkt hat, das war wirklich großzügig.“

„Dort war es auch gemütlicher als hier.“

„Ist halt auch eine Farmbrennerei. Nicht so eine Fabrik wie hier.“

In meinem Kopf begann es zu arbeiten. Sollte ich noch bei Kilchoman vorbeischauen? Warum eigentlich nicht? War ja irgendwo in der Nähe. Unschlüssig und von den beiden Drams angenehm weich in den Knien, brachte ich das Glas zur Theke zurück und bedankte mich für die freizügige, zweite Kostprobe. Einen älteren, schwarz gekleideten Barmann mit Silberhaar und Schnäuzer, der gerade Pause vom Gläsertrocknen machte, fragte ich: „Wie weit ist es bis zu Kilchoman?“

„Knapp fünf Meilen würde ich schätzen“, meinte er und blickte fragend die Barkollegin neben sich an und diese nickte bejahend. Während die beiden noch miteinander tuschelten, vermutlich über meinen deplazierten Aufzug, trat ich bereits mit dem festen Entschluss durch die Tür: bevor ich die Insel verlasse, will ich mir noch den Umweg von 16 Kilometern zumuten und die Farmdestillerie von Anthony Wills besuchen.

(zur nächsten Folge)


[1] kil-ho-man

TTB-Neuheiten: Kilchoman PX Sherry Cask Matured, GlenAllachie 30yo, The Balvenie 40yo

Drei höchst interessante Neuheiten haben wir heute in der us-amerikanischen TTB Datenbank gefunden, und bei allen drei neuen Abfüllungen ist anzunehmen, dass sie nicht nur für den amerikanischen Markt gemacht werden.

Zunächst gibt es wohl schon bald einen Kilchoman PX Sherry Cask Matured, mit insgesamt 12.000 abgefüllten Flaschen (47,3% vol.) wird dieser sicherlich auch in Europa zu finden sein. Altersangabe ist auf der Flasche nicht zu finden, aber die Tasting Notes versprechen Blaubeeren, rote Johannisbeen und etwas Zitrus sowie goldfarbenen Sirup, Datteln und weichen Rauch in der Nase, danach am Gaumen gekochte Beeren, saftige Orange und Eichenholz mit kohligem Rauch und PX-Süße. Das Finish soll lang und abgerundet sein mit Fruchtnoten und Süße. Nicht nur für Kilchoman-Fans verlockende Aussichten.

So sehen die Etiketten aus:

Neuheit Nummer 2 ist ein 30 Jahre alter GlenAllachie, der – schenkt man dem Label Glauben – eine Ergänzung der Core Range werden wird, denn der GlenAllachie 30yo wird als Batch #1 tituliert. Abgefüllt soll er mit 48,9% vol. Alkkoholstärke werden, eine Flaschenanzahl wird nicht angegeben. Es steht allerdings zu vermuten, dass es nicht besonders viele Flaschen geben wird.

So sehen hier die Etiketten aus:

Auch kein billiges Vergnügen wird wohl die Neuauflage des The Balvenie 40yo, der mit einer Alkoholstärke von 40,8% vol. abgefüllt werden wird, also deutlich schwächer als die gleichaltrigen Vorläufer. Auch hier können wir Ihnen die Etiketten zeigen:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Fremde Federn (135): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Woche für Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist tastings.jpg.

Whiskyblogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann, was gefällt und was weniger.

„Fremde Federn“ stellt Ihnen in der jetzt bereits 135. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!


Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Whiskyfun: Angus verkostet Caol Ila x6

Ein halbes Dutzend Abfüllungen aus der Islay-Brennerei Caol Ila finden wir heute auf der Verkostungsliste von Angus McRaild auf Whiskyfun. Alle davon sind unabhängig abgefüllt, und alle scheinen ihm SEHR viel Freude bereitet zu haben.

Hier die Ergebnisse der Verkostung:

Caol Ila 11 yo ‚Batch 12‘ (48.1%, That Boutique-y Whisky Company, 1489 bottles)87
Chaos Edition No 2 (50%, North Star, 2 oloroso butts and one refill hogshead oloroso finish, bottled 2020, 1500 bottles)86
Caol Ila 11 yo 2009/2020 (58.2%, North Star, oloroso sherry butt, 410 bottles)88
Caol Ila 11 yo 2009/2020 (58.8%, Elixir Distillers ‚The Single Malts Of Scotland‘, cask #317838, hogshead, 300 bottles)87
Caol Ila 12 yo 2008/2020 (58.5%, The Whisky Exchange, cask #313261, hogshead, 283 bottles)90
Caol Ila 35 yo (50.9%, Elixir Distillers ‚Director’s Special‘, bottled 2020, 144 bottles)92

PR: HAWE bringt neue Abfüllungen von Hunter Laing – von Springbank bis Port Ellen

Die Hanseatische Weinhandelsgesellschaft mbH & Co. KG informiert uns über einige Neuheiten aus dem Haus des unabhängigen Abfüllers Hunter Laing, die die Geschäfte in Deutschland in Kürze erreichen werden – die meisten davon exklusiv für Deutschland. Wir haben die Infos für Sie übersichtlich zusammengefasst, die Endverbraucherpreise kann Ihnen Ihr Händler sagen:


Hunter Laing Exklusive Single Casks:  Springbank 30yo, Talisker, Laphroaig Sherry Cask, Bowmore u.a.

Neben der Ardnahoe Distillery auf Islay hat sich Hunter Laing vor allem im Segment der Einzelfassabfüllungen einen Namen gemacht.  Hunter Laing & Co. Ltd. ist ein Familienunternehmen in dritter Generation, das sich auf die Abfüllung feinster schottischer Single Malts spezialisiert hat. Mit den Serien „Old Malt Cask“ und „Old & Rare“ bietet Hunter Laing Single Cask Abfüllungen der gefragtesten Brennereien Schottlands an.

Hunter Laing – Exklusive Einzelfässer für Deutschland

Bowmore 2001 · 18 YO 50 % Vol. 0,7 l
Benrinnes 2000 · 19 YO · 48,7 % Vol. · 0,7 l
Blair Athol 2011 · 9 YO · 50 % Vol. · 0,7 l · Wine Cask
Auchentoshan 2012 · 8 YO · 50 % Vol. · 0,7 l · Wine Cask
Blair Athol 2004 · 15 YO · 50 % Vol. · 0,7 l · Sherry Butt
Orkney 2007 · 13 YO · 50 % Vol. · 0,7 l
Talisker 2010 · 9 YO · 50 % Vol. · 0,7 l
Laphroaig 2006 · 14 YO · 50 % Vol. · 0,7 l
Benrinnes 1996 · 24 YO · 50 % Vol. · 0,7 l
Glen Moray 1996 · 24 YO · 50 % Vol. · 0,7 l
Glen Spey 1996 · 24 YO · 46,1 % Vol. · 0,7 l
Inchgower 1997 · 23 YO · 50,0 % Vol. · 0,7 l
Springbank 1990 · 30 YO · 44,1 % Vol. · 0,7 l

Eidolon Series Pt. 1 – Port Ellen Vintage 1983 – Streng Limitiert – Nur 638 Flaschen weltweit

Der familiengeführte Abfüller Hunter Laing & Co. stellt die brandneue Abfüllungsserie Eidolon vor. Diese Veröffentlichung ist der erste Teil in einer dreiteiligen Serie von Port Ellen Abfüllungen in limitierter Auflage. Destilliert im Jahr 1983, kurz vor der Schließung der legendären Islay-Brennerei, wird es nur 638 Flaschen der limitierten Port Ellen Islay Single Malt Whisky Edition geben. Wie alle seltenen unabhängigen Abfüllungen von Hunter Laing wird auch die Eidolon-Serie in natürlicher Fassstärke und ohne künstliche Färbung oder Kältefiltration präsentiert. Hunter Laing & Co. ist bekannt für seine Fassbestände an raren Malts, insbesondere aus der legendären Whiskyregion Islay.

Port Ellen Vintage 1983 · 36 Jahre · 53,5% Vol. · 0,7 l

Nur noch bis Sonntag: Gewinnen Sie ein Original Cask End aus der Ardbeg Distillery von Whiskyfässer.com!

Unser aktuelles Gewinnspiel ist wieder etwas ganz Besonderes: Diesmal geht es um ein dekoratives Original aus einer der bekanntesten Brennereien überhaupt – ein Original Cask End aus der Ardbeg Distillery auf Islay. Zur Verfügung gestellt wurde es von DEM Spezialisten für echte Fassdeckel und Whiskymöbel, whiskyfaesser.com. Spielen Sie noch heute mit – das Gewinnspiel läuft nur noch bis Sonntag!

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Um diesen Fassdeckel geht es in unserem Gewinnspiel!

Whiskyfaesser.com ist Europas bedeutendster Händler für original schottische Whiskyfass-Deckel, Dekofässer und Möbel aus alten gebrauchten schottischen Whiskyfässern. Aus allen Regionen und Teilen Schottlands und von fast allen Whisky Brennereien haben sie Originalfässer und Fassdeckel im Angebot. Das Unternehmen versendet ihre Einzelstücke auch nach Österreich, in die Schweiz, nach Italien, Frankreich, Belgien, Luxemburg und in die Niederlande.

In 3.Generation der Familie Greese führt Nils mit Stolz den Tischlereibetrieb, der von seinem Großvater im Juni 1931 gegründet wurde.

Sein Vater bildete ihn zum Tischler aus und den Meister erwarb er in Hamburg. Tradition und Treue zum Handwerk und Verbundenheit zur Region vereinen sich seit nun schon fast 90 Jahren.

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Nils Greese führt den Tischlereibetrieb schon in 3. Generation

Durch seine Liebe zu Schottland und den schottischen Whisky entwickelte sich in den letzten 10 Jahren eine zukunftsträchtige Geschäftsidee für innovative Produkte. Seit einigen Jahren kauft er in Schottland bei verschiedenen Händlern und Privatpersonen ausgediente Whiskyfässer ein. Whiskyfässer die nicht mehr zur Reifung von Scotch Whisky taugen. Diese holt Greese entweder persönlich ab oder sucht sie zumindest persönlich vor Ort aus. Des Weiteren kauft der Mecklenburger Handwerker wunderschön lackierte Deckel alter Whiskyfässer ein, die schon teilweise mehrere Jahrzehnte alt sind.

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Die Lager bei whiskyfaesser.com sind trotz Brexit hervorragend gefüllt

Momentan stehen die avisierten Transporte von der britischen Insel in den Sternen und im Whiskyfässer-Lager lichten sich die Regale und Stellplätze. Grund ist nicht nur die alles überlagernde Covid-19 Pandemie, sondern und vor allem der Brexit. Fakt ist aber, dass der kleinen Firma noch eine große Menge Originalfässer zur Verfügung steht und die Auswahl mehr als gut ist.

Und diesen exklusiven Fassdeckel können Sie gewinnen:

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Dieses Cask End eines Sherry Hogshead aus der Brennerei Ardbeg gibt es exklusiv bei uns zu gewinnen!

Dieser Originaldeckel eines Ex-Sherry Hogshead stammt aus der Ardbeg Distillery. Aber eigentlich ist das gar kein Fassdeckel, also Cask-Lid, sondern dieses Ardbeg Unikat ist ein Cask-End – ein Fassende. Die Cask-Ends haben im Unterschied zu den leichteren Cask-Lids noch einen Metall-Reifen und Dauben-Enden. Dadurch sind die Enden deutlich größer und der Deckel selbst kommt noch besser zur Geltung und sieht durch die Größe noch hochwertiger aus.

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Als Cask End ist kommt der Deckel noch plastischer zur Geltung

Die Fass-Deckel und Fass-Enden von whiskyfässer.com eignen sich hervorragend als wundervolle Dekoration für die Wand. Dazu ist bei allen Deckeln eine Aufhängung an der Rückseite montiert. Darüber hinaus können die Originaldeckel und die Enden als Tischplatte genutzt werden. Entsprechende Konfigurationen finden Sie im Onlineshop von Whiskyfässer.com

Und so gewinnen Sie das Cask End eines Fasses aus der Destillerie Ardbeg!

1. Schreiben Sie uns in einem Satz, wo das Prunkstück bei Ihnen hängen oder aufgestellt wird.

2. Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Whiskyfass“!

Unter allen richtigen Antworten mit dem richtigen Betreff, die uns bis 7. Februar 2021, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner der Preise und geben sie am 8. Februar 2020 bekannt. Die Gewinne werden danach durch whiskyfaesser.com versendet.

Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!

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Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Whiskyfass“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 7. Februar 2021, 23:59 Uhr. Die Gewinnerinnen/die Gewinner werden am 8. Februar 2021 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und whiskyfaesser.com sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Gewinne erfolgt durch whiskyfaesser.com. Alle Adressdaten werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Daily Maverick: Ausführlicher Bericht über die James Sedgwick Distillery in Südafrika

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Die James Sedgwick Distillery in Wellington, etwas östlich von Kapstadt, gehört zur in Südafrika heimatlichen Distell Group (der wiederum drei schottische Brennereien, Bunnahabhain, Deanston und Tobermory gehören), und ist für ihren Grain Whisky ( Bain’s Cape Mountain Whisky) und ihren Single Malt (Three Ships) weltweit bekannt. Und auch der Master Distiller, der aus Großbritannien stammende ehemalige Rugbyspieler Andy Watts, ist in der Whiskyszene eine Größe, hat er doch die Brennerei, die mitten im südafrikanischen Weinanbaugebiet liegt, zu einer anerkannten Größe gemacht.

Daily Maverick, ein Online-Magazin aus Südafrika, hat der Brennerei und Andy Watts einen ausführlichen Artikel gewidmet, in dem es nicht nur um die Whiskys, sondern auch um die nachhaltige Ausrichtung der Destillerie geht. Andy erzählt über die Anfänge, als in Südafrika Jameson und Jack Daniel’s die einzigen Whiskymarken waren, die man kannte, und über den Werdegang des Whiskys aus Wellington. Schön bebildert und sehr interessant zu lesen.

Falls Sie danach noch mehr Lust auf Eindrücke aus der Destillerie haben, finden Sie bei uns vier Videos, die wir bei unserem Besuch in der James Sedgwick Distillery mit Andy Watts gedreht haben, darunter zum Beispiel ein Rundgang durch die Produktion. Auch zwei Fotostrecken (hier und hier) zeigen Ihnen die Brennerei und die Lagerhäuser von innen und außen.

Die James Sedgwick Distillery. Bildrechte bei Whiskyexperts 2019