PR: Kirsch Import – Hellyers Road: Single Malt aus Australiens Whisky-Epizentrum

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Kirsch Import stellt uns in seiner heutigen Aussendung die australische Whiskybrennerei Hellyers Road vor. Die 1999 gegründete Destillerie gehörte zu den Ersten nach rund 150 Jahren prohibitionsbedingten Stillstands in Tasmanien. Nähere Details zu Hellyers Road sowie ihren hier erhältlichen Abfüllunegn finden Sie in der folgenden Aussendung:


Single Malt aus Australiens Whisky-Epizentrum

Zitrusfrische, torfige Tasmania Single Malt Whiskys von Hellyers Road

Als Henry Hellyer 1825 den Nordwesten von Tasmanien betrat, war die größte Insel Australiens unerforschtes Territorium. Mit der Erkundung der Region beauftragt, schlug der britische Entdecker und Kartograph eine Straße in den tasmanischen Busch. Heute ist die Hellyers Road Zuhause der gleichnamigen Whiskybrennerei. Mit der Gründung 1999 gehört sie zu den ersten Destillerien nach rund 150 Jahren prohibitionsbedingten Stillstands in Tasmanien – und zum Kreis jener, die das Epizentrum der australischen Whiskyherstellung bilden. 

Keine 30 Jahre alt ist das moderne Whisky-Business in Australien heute und blickt trotzdem bereits auf eine beeindruckende Karriere zurück. Die über 40 Brennereien des Kontinents orientieren sich bezüglich Produktionsmethoden und dem hohen Anspruch an Qualität am Beispiel Schottland, zeichnen sich jedoch oft durch einen experimentellen Charakter oder exotische Geschmacksprofile aus. Vielfalt ist ein Charakteristikum von Whisky aus Down Under. Begründet liegt sie unter anderem in der großen klimatischen Bandbreite des Landes.

Das tasmanische Klima, in dem Hellyers Road seine Single Malt Whiskys produziert, ist gemäßigt maritim, geprägt von den „Roaring Forties“ genannten Windströmen und Durchschnittstemperaturen von 6,6 bis 21,5°C. Die Brennerei liegt inmitten eines Naturparadieses mit üppigen Landschaften – ein Viertel der Insel von der Größe Irlands zählt zum UNESCO-Weltnaturerbe. Hellyers Road profitiert so nicht nur von besonders reinem und weichem Wasser, sondern auch von reichlich lokal angebautem Getreide sowie natürlichen Torfvorkommen.

Das Gerstenmalz für die Single Malts bezieht das Brennerei-Team aus Tasmaniens ältester Brauerei in der Hauptstadt Hobart. Ein sehr langer Fermentationsprozess von gut 65 Stunden legt den Grundstein für Hellyers Roads typischen hellen Frucht- und Zitrusnoten. Behutsam und mit 72 Stunden ziemlich langsam destillieren die Tasmanier 2,5-fach in zwei großen Pot Stills aus Edelstahl und Kupfer. Die Core Range reift in ausgebrannten Bourbon Casks, denen die Tasmania Single Malt Whiskys ihre feine Vanillenote verdanken. Die Destillerie experimentiert zudem mit (Nach-)Reifung in Wein- und Süßweinfässern.

So zählt zur vielfältigen Range von Hellyers Road etwa ein Single Malt mit Pinot Noir Finish. Nach Reifung in Fässern aus amerikanischer Weißeiche lässt man dem Whisky ein bis zu 6-monatiges Finish in den ehemaligen Pinot Noir Casks eines tasmanischen Weingutes angedeihen. Das Ergebnis: reichhaltige Noten von Zitrone und Orange mit sanften Einschlägen von Pfeffer und Würze. Twin Oak dagegen vermählt einen speziell dreifach destillierten Brand aus Bourbon Casks mit Single Malt aus Portweinfässern – für viel Vanille, Zitrusnoten, Beerenfrüchte sowie Röstaromen und die Würze von Muskat.

Pinot Noir Finish
Hellyers Road Tasmania Single Malt Whisky

Mind. 7 Jahre
Fasstyp: ausgebrannte amerikanische Weißeiche, Pinot Noir Casks (Finish)
46,2% vol.

Twin Oak
Hellyers Road Tasmania Single Malt Whisky

Mind. 7 Jahre
Fasstyp: Bourbon Casks, Port Casks
48,9% vol.

Unverfälschte Single Malts in Trinkstärke

Auch die übrigen Single Malts der Core Range von Hellyers Road reifen für eine Mindestdauer von 7 Jahren und werden grundsätzlich ungefärbt und nicht kühlfiltriert in idealer Trinkstärke von 46,2% vol. abgefüllt. Die Ausnahme bildet mit milden 40% vol. der Original Roaring Forty, der malzige Aromen, exotische Fruchtnoten, Honigsüße und Gewürze zu bieten hat. Die 15-jährige Version Original 15 y. o.ist ein doppelter World-Whiskies-Awards-Gewinner, der von den typischen Zitrustönen über samtige Vanille zu einem weichen Nachklang mit Röstaromen führt. 

Original Roaring Forty
Hellyers Road Tasmania Single Malt Whisky

Mind. 7 Jahre
Fasstyp: ausgebrannte amerikanische Weißeiche
40% vol.

Original 15 y. o.
Hellyers Road Tasmania Single Malt Whisky

15 Jahre
Fasstyp: ausgebrannte amerikanische Weißeiche
46,2% vol.

Torfiges Tasmanien

Für Torffreunde hat Hellyers Road Peated im Programm, einen Single Malt aus getorftem schottischen Gerstenmalz, der in der Nase neben den typischen Noten von Zitrone und Orange mit einem Hauch von verbranntem Farn begrüßt. Zitronige Süße und Malznoten gehen zum langen Nachklang mit waldigen Aromen, Rauch und Pfeffer über. Slightly Peated ist ein Vatting aus Hellyers Roads Original Single Malt mit dem getorften Whisky der Destillerie. Die Abfüllung zeigt leichte Rauchnoten, überzeugt aber vor allem mit einem spritzigen, fruchtigen Geschmack mit Pfeffer und Ingwer, der genüsslich nachklingt.

Peated
Hellyers Road Tasmania Single Malt Whisky

Mind. 7 Jahre
Fasstyp: ausgebrannte amerikanische Weißeiche
46,2% vol.

Slightly Peated
Hellyers Road Tasmania Single Malt Whisky

Mind. 7 Jahre
Fasstyp: ausgebrannte amerikanische Weißeiche
46,2% vol.

Limitierte Sonderabfüllungen


In seiner Master Series füllt Hellyers Road vom Master Distiller persönlich ausgesuchte Fässer zu limitierten Bottlings in Cask Strength ab. Der Peated 14 y. o. gehört zu den ältesten seiner Art, die von einer australischen Destillerie erhältlich sind. Krautige Raucharomen, Zitrone, Orange sowie Vanille, Malz und Pfeffer entfalten sich bei intensiven 64,5 Volumenprozenten. Ebenso stark: der Slightly Peated 12 y. o. aus mittel-rauchigem Malz, abgefüllt aus den einzigen 100-Liter-Fässern der Brennerei in 347 Flaschen. Er begeistert Genießer mit Lakritz- und Torfnoten, süßen Früchten, Malznoten sowie einer angenehmen Frische.

Master Series 2004/2018 – Peated
Hellyers Road Tasmania Single Malt Whisky

14 Jahre
Dest. 2004
Abgef. 2018
Fasstyp: ausgebrannte amerikanische Weißeiche
Fassnr. 4036.12
191 Flaschen
64,5% vol. Cask Strength

Master Series 2004/2016 – Slightly Peated
Hellyers Road Tasmania Single Malt Whisky

12 Jahre
Dest. 2004
Abgef. 2016
Fasstyp: ausgebrannte amerikanische Weißeiche (100 Liter)
347 Flaschen
64,5% vol. Cask Strength

Jameson mit einem Umsatzwachstum im zweiten Halbjahr 2020

Irish Distillers hat heute Ergebnisse für die letzten sechs Monate des vergangenen Jahres bekannt gegeben. Der Hersteller einiger der bekanntesten irischen Whiskeys (Jameson, Redbreast, die Spot-Reihe, um nur einige zu nennen) verzeichnet für diesen Zeitraum in einzelnen Märkten und Segmenten so gute Umsatzzahlen wie noch nie. Angesichts der covid-19-Pandemie und den Umsatzrückgängen, die andere Mitbewerber auf dem Markt verzeichnen mussten, präsentiert sich Irish Distillers mit ihren Marken als sehr widerstandsfähig und robust.

Bild: Marcel Freudenstein

Für ihre Marke Jameson verzeichnet das Unternehmen ein weltweites Umsatzwachstum von 3%. Auch in den einzelnen Schlüsselmärkten konnten die Irish Destillers für Jameson teilweise große Zuwächs verzeichnen: Großbritannien + 12%, USA + 7%, Russland + 7% und Irland + 4%. Weltweit verkaufte Jameson 4,75 Millionen Cases, alleine in den USA wurden 2 Millionen Cases abgesetzt. Hier überstieg der Absatz im ersten Halbjahr zum zweiten Mal in Folge diese Marke. Innerhalb der breiten Jameson-Familie verzeichnete Jameson Black Barrel weltweit ein Volumenwachstum von 31% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Auch in der Kategorie Single-Pot-Still verzeichnet Irish Distillers Zuwächse. Das Wertwachstum bei Redbreast betrug 33%, in der gesamten Spot-Reihe verzeichnete das Unternehmen ein Plus von 31%. In diesen beiden Bereichen erweiterten die Irish Distillers auch ihre Angebot. Im März 2020 kam der 27-jährige Redbreast als neue dauerhafte Abfüllung hinzu (wir berichteten). Und in der Spot-Reihe belebte Irish Distillers den Blue Spot wieder, einen siebenjährigen Single Pot Still Whiskey in Fassstärke (auch hier berichteten wir).

Vier weitere Diageo-Brennereien erhalten Green Tourism-Zertifizierung

Der Getränkekonzern Diageo erreicht auf seinem Weg zu mehr Nachhaltigkeit eine weitere Etappe (wir berichteten über Diageos Zehnjahres-Aktionsplan für Nachhaltigkeit). Lagavulin auf Islay, Blair Athol in Pitlochry, Clynelish bei Brora und die Oban Distillery im gleichnamigen Städtchen dürfen nun eine Green Tourism Zertifizierung in Gold tragen. Mit den Brennereien Glenkinchie und Royal Lochnagar, die dieses Label im vergangenen Jahr erhielten, tragen nun sechs Diageo-Brennereien diese Auszeichnung. Die Änderungen und Neuerungen in der Produktion und in den Besucherzentren, die zur Green Tourism-Zertifizierung führten, waren:

Lagavulin, in Zusammenarbeit mit der Royal Society for the Protection of Birds, hat dazu beigetragen, fast 700 Morgen Torfmoor auf Islay wiederherzustellen und zu erhalten.

Bei Blair Athol wird Pot Ale Sirup zu Tierfutter recycelt. Und aus alten Paletten und anderen Alt-Materialien werden Wildtierboxen gebaut.

Clynelish hat Abstellmöglichkeiten für Fahrräder installiert und wird noch Ladestationen für Elektrofahrzeuge hinzufügen.

Die Oban Distillery stellte bereits 2018 auf Biokraftstoffe um. Im vergangenen Jahr führte ein neues Wasserminderungsprogramm dazu, dass jede Woche 80.000 Liter Wasser eingespart werden konnten.

Wie Barbara Smith, Geschäftsführerin von Diageos brand homes, sagt, wird der Konzern auch für weitere Brennereien eine Green Tourism-Zertifizierung beantragen und „die Messlatte für nachhaltigen Whisky-Tourismus weiter höher legen.“

Blair Athol. Bild © Diageo

Serge verkostet: Sechs Craigellachies

Wenn wir es richtig verstehen, nimmt im heute Tasting auf Whiskyfun die Speyside-Brennerei Craigellachie den Platz ein, der eigentlich für ihren großen und berühmten Nachbarn vorgesehen war. Unter den sechs unabhängigen Abfüllungen, die die heutige Session bilden, finden wir auch zwei Bottlings aus Deutschland. Die Beiden, aus der C&S Dram Collection und von Whics Amazing Whiskies, erhalten solide Bewertungen.

Hier die Bottlings und ihre Bewertungen der Verkostung auf Whiskyfun:

Craigellachie 13 yo 2006/2020 (54.6%, The Golden Cask, cask #CM257, 189 bottles)82
Craigellachie 2010/2020 (64.4%, C&S Dram Collection, hogshead,  cask #900147, 326 bottles)83
Craigellachie 12 yo (59.3%, OB for Quaich Bar 12th Anniversary, Singapore, PX hogshead, 264 bottles, 2019)85
Craigellachie 11 yo (61.6%, Whic, Amazing whiskies, 1st fill sherry cask, 289 bottles, 2020)85
Craigellachie 12 yo 2007/2020 (54.9%, Duncan Taylor, The Octave, Singapore exclusive, 99 bottles)77
Craigellachie 2010/2020 (63.6%, Or Sileis, Taiwan, hogshead, cask #900189, 295 bottles)86
Craigellachie Destillerie, Foto von Christopher Gillan, CC-Lizenz

PR: Erste Infos über die zweite Serie der Jim McEwan Signature Collection von Dramfool

Zwar wird die erste Serie der Jim McEwan Signature Collection durch den Vertrieb von Dramfool erst Mitte März in den deutschen Handel kommen, aber schon jetzt können wir Ihnen die ersten Infos zur zweiten Serie, die wieder aus drei Abfüllungen besteht, präsentieren. Alles Weitere nachfolgend:


Dramfool präsentiert die zweite Serie der Jim McEwan Signature Collection

Auch wenn von Serie 1 bisher nur wenige Informationen verfügbar sind, gibt es jetzt bereits die Ankündigung für Serie 2. Hintergrund ist nicht zuletzt, dass bei den geplanten Tastings dazu beide Serien auf einmal verkostet werden, da sich damit wunderbar 6 Whiskys ergeben.

Mindestens ein Tasting wird von den Jungs der „Whisky Fakultät“ in Zusammenarbeit mit Dramfool ausgerichtet werden. Das Tasting wird in englischer Sprache durchgeführt werden, da der Meister persönlich (die Rede ist natürlich von Jim McEwan) durch seine Fassauswahl führen wird.

Die zweite Serie widmet sich den von Jim bevorzugten Bourbonfässern. Mit dieser Meinung ist er nicht allein und daher werden sich sicher viele Freunde der Abfüllung finden.

Zeitpunkt der Veröffentlichung von Serie 2 ist noch unbekannt, aber jedenfalls nach Serie 1, die ca. Mitte März auf den Markt kommen wird. Da im Jahr 2021 voraussichtlich auch noch der Release von Serie 3 geplant ist, wird es wohl nicht zu lange danach sein.

Zur Erinnerung. Ein paar der Fässer von Jim werden noch für www.dramfoolcasks.com verwendet, so dass man selbst (Teil)Inhaber eines dieser oder eines anderen Fasses werden kann.

Die weiteren Informationen zu diesen drei Fässern sind direkt von Dramfool und daher in Englisch.

Dramfool JMSC – RELEASE 2

As Release 1 showcased Bruichladdich’s iconic use of wine casks, Release 2 showcases the favourite cask type of Jim McEwan, first fill bourbon casks. While bourbon casks are the most commonly used in whisky maturation, the use of first fill is still deemed a luxury. Most casks being filled and re-used numerous times. Each time, arguably, to the detriment of the maturation of the whisky within.

The classic flavours of vanilla sweetness, the fresh and toasted oak combined with the golden colour these first fill casks impart, it is obvious to see why these would be among the drams of choice of Jim McEwan. As with all bottlings from the Jim McEwan Signature Collection they are bottled un-chill filtered, with no added colour and at natural cask strength, Jim would not allow it any other way.

2.1 Bruichladdich

Distilled on 1st October 2008 this whisky spent its whole 12-year life maturing in cask #2666. This maturation took place in a 1st fill Bourbon barrel originally from Buffalo Trace Distillery.

Established in 1773, where the buffalo crossed the Kentucky River, and with 200 years of distilling and counting, it is one of the oldest distilleries in the United States of America. Their policy on wood and barrels is considered amongst the strictest in the bourbon industry. They insist on a 6-month aged oak barrel before charring and eventually filling. Having won more industry awards than any other distillery they must be doing something (well, a lot) right!

Bottled in February 2021 as Release 2.1 of the Jim McEwan Signature Collection, like all bottlings within the collection, it was bottled un-chill filtered, with no added colour and natural at cask strength of 59.8% (Jim would have it no other way!), it yielded only 215 bottles.

Bottling date: tba

2.2 Port Charlotte

Distilled on 7th July 2010 this whisky spent its whole 10-year life maturing in cask #1415. This

maturation took place in a 1st fill Bourbon barrel originally from Jim Beam Distillery.

Established in 1795, in central Kentucky, Jim Beam Distillery is still working to the original values of its founder some seven generations later. The world’s number one bourbon, they mature casks for four years imparting flavour and sweetness, not only to their spirit, but eventually influencing many of the Scotch whiskies which we enjoy.

Bottled in February 2021 as Release 2.2 of the Jim McEwan Signature Collection, like all bottlings within the collection, it was bottled un-chill filtered, with no added colour (Jim would have it no other way!) and natural at cask strength of 59.4%, it yielded only 257 bottles.

Bottling date: tba

2.3 Octomore

Distilled on 28th March 2013 this whisky spent its whole 7-year life maturing in cask #1872. This maturation took place in a 1st fill Bourbon barrel from a mystery American distillery.

Bottled in February 2021 as Release 2.3 of the Jim McEwan Signature Collection, like all bottlings within the collection, it was bottled un-chill filtered, with no added colour and natural at cask strength of 62.3% (Jim would have it no other way!), it yielded only 256 bottles.

Bottling date: tba

Neu: Bruichladdich Islay Barley 2012

Von Bruichladdich gibt es eine neue Abfüllung ihres Islay Barley Malts, nachdem wir das Label dafür bereits im letzten Oktober auf der TTB-Datenbank entdeckt haben: den Bruichladdich Islay Barley 2012.

Dieser 8 Jahre in einer Mischung aus first-fill Fässern aus amerikanischer Eiche und französischen Weinfässern gereifte und ausschließlich aus Islay-Gerste hergestellte Whisky ist wie immer mit 50% vol. abgefüllt.

19 verschiedene Farmer auf Islay bauen Gerste für Bruichladdich an, eine Tradition, die mit den Islay Barley Malts gewürdigt wird. Schon 2004 wurden der erste Farmer ins Programm eingebunden, das unter dem „Terroir“-Konzept entwickelt wurde und das den Wert lokaler Grundstoffe betont. „Auf Islay gewachsen, auf Islay destilliert und auf Islay gereift“, so Head Distiller Adam Hannett, „in diesem Whisky steckt die Ehrlichkeit und der Stolz der Insel“.

Der Bruichladdich Islay Barley 2012 wird in den nächsten Wochen im Handel verfügbar sein.

USA: Neue Burnt Church Distillery eröffnet im März in South Carolina

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Wenn man an US-Whiskey denkt, denkt man vor allem an Kentucky und Tennessee – aber natürlich ist das ein festgefahrenes Klischee, das der Wirklichkeit der Szene in den USA weit hinterherhinkt.

Einen weiteren Beweis für die Vielfalt der Destillerieszene dort, hätte es dem überhaupt noch bedurft, könnte die Eröffnung der Burnt Church Distillery in Blufftown in South Carolina im nächsten Monat liefern. Am 5. März geht es dort los, auf einem knapp 2500qm großen Gelände, auf dem sich die Brennerei, ein Tasting Room, der obligate Shop sowie ein Humidor und ein Raum über Whiskeygeschichte befinden.

40 Vollzeit- und 20 Teilzeitjobs wird es dort geben, und die Besitzer Billy und Sean Watterson erwarten schon im ersten Jahr 150.000 Besucher dort. 17 verschiedene Spirituosen will man dort produzieren, darunter natürlich einen Bourbon. Auch ein alkoholfreier „Spirit“ soll darunter sein.

Man sieht sich bei der Burnt Church Distillery als Unternehmen, das auf die lokale Community großen Wert legt und wird 5% des monatlichen Gewinns an wohltätige Organisationen, die in der Umgebung tätig sind, spenden.

Wer mehr über die Burnt Church Distillery erfahren will, findet hier ihre Webseite und hier den Facebook-Auftritt.

Serge verkostet: Balvenie und Burnside

Balvenie und Burnside – zwei Namen für den (fast) gleichen Whisky. Balvenie ist der Name für die Single Malt aus der gleichnamigen Brennerei, Burnside nennt sich der Teaspooned Malt, also Balvenie, der mit einer winzigen Portion eines anderen Single Malts versetzt wurde (und winzig meint winzig) und somit ein Blended Malt ist. Warum macht man das? Der Namensrechte wegen – die Destillerie vergibt an Unabhängige nicht mehr das Recht, den Namen Balvenie auf ihre Abfüllungen zu schreiben, auch wenn ihr Malt in der Flasche ist – um die Marke zu schützen und exklusiv zu halten.

Serge Valentin verkostet heute Whiskys mit beiden Bezeichnungen, und von den fünf verkosteten Abfüllungen sind die ersten drei Bottlings der Destillerie, wobei der 12 Jahre alte Double Wood, also der Standard, gar nicht gut wegkommt.. Hier die Wertungen:

Balvenie 12 yo ‚Single Barrel‘ (47.8%, OB, cask #6752, +/-2019)85
Balvenie 12 yo ‚DoubleWood‘ (40%, OB, +/-2020)76
Balvenie 14 yo ‚The Week of Peat‘ (48.3%, OB, The Stories, +/-2019)83
Burnside 27 yo 1991/2019 (43.6%, Cadenhead, Single Cask, bourbon barrel, 168 bottles)87
Burnside 28 yo 1991/2020 (45%, C Dully Selection, cask #7367, bourbon barrel, 199 bottles)88

Sotheby’s versteigert Back Bowmore DB5 1964 in 48h-Blitzauktion

Bis Mittwoch, 15 Uhr deutscher Zeit können Sie sich noch einen Traum erfüllen – vorausgesetzt, sie haben etwas Spielgeld zur Hand: Der Back Bowmore DB5 1964, der von der Destillerie Bowmore in Zusammenarbeit mit Aston Martin designt und abgefüllt wurde, steht nämlich bei einer 48h-Auktion von Sotheby’s zur Versteigerung an.

Diese auf gerade mal 27 Flaschen limiterte Edition ist ein 31 Jahre alter Bowmore (der also bereits im Jahr 1995 aus dem Fass genommen wurde), der in einem Oloroso Fass reifte. Abgefüllt wurde er mit 49,6% vol. – in einem eigens erschaffenen Decanter von Glasstorm, der das Logo und Design von Aston Martin zeigt.

Dass wir zuvor das nötige Kleingeld erwähnt haben, hängt mit dem erwarteten Hammerpeis bei der Auktion zusammen: Man rechnet mit einem Zuschlag in der Höhe zwischen 100.000 und 200.000 Dollar. Sobald wir das Ergebnis dann wissen, werden wir es Ihnen mitteilen.

Und falls Sie jetzt mitmachen wollen: Hier geht es zur Auktion.

PR: Lady Whisky aus der fesslermill 1396® Destillerie – Der Whiskystrauß zum Valentinstag

Zum Valentinstag hat die fesslermill 1396® Destillerie einen Whisky aufgelegt, den man selbst dort als „Lady Whisky“ beschreibt. Es gibt ihn in drei unterschiedlichen Etikettengestaltungen – der Inhalt und Geschmack ist aber ist immer gleich.

Hier die von der Destillerie zur Verfügung gestellten Informationen über die Sonderausgabe, die Sie über die Verlinkung im Pressetext beziehen können:


Lady Whisky aus der fesslermill 1396® Destillerie – Der Whiskystrauß zum Valentinstag

Ein Whisky – Drei Gesichter

Die Fessler Mühle inmitten Natur pur ist seit vielen Jahren bekannt für Innovation, Regionalität und Naturverbundenheit.

Die Müllermeister und Masterdestiller Tobias und Wolfgang Fessler betreiben zu ihrer Mühle mit der
fesslermill 1396® Whisky- und Gindestillerie auch eine kleine aber feine Destillerie aus der schon viele innovative Destillate in Sachen Whisky und Gin hervorgingen.

Jetzt feiert die Fessler Mühle Geburtstag – das Unternehmen wird 625 Jahre alt und gehört zu den Urgesteinen im Land. Für die beiden Masterdestiller ein besonderer Anlass im Rahmen des Festjahres neue Whiskys und Gins in limitierten Auflagen zu initiieren. Dazu haben sie sich die verschiedensten Partner gesucht. So gibt es Whiskys in Kooperation mit Wacken, unterschiedlichen Bands oder besonderen Institutionen. Darüber hinaus sind auch Blends mit befreundeten Destillen im In- und Ausland geplant.

Das Jubiläumsjahr wurde nun eröffnet mit einem längst fälligen Whisky für besondere Menschen: Unseren Frauen. Hierfür haben die Sersheimer Brenner einen milden Malt Whisky in die Flasche gebracht und mit schottischem Flair angehaucht.

Den mettermalt® Lady Whisky gibt es gleich in den drei optischen floralen Styles Mandelblüte, Rosenblüte und Wildblume.

Der mettermalt® Lady Whisky ist als leicht-milder Whisky mit einem sanften, abgerundeten Aroma und feinem schottischen Flair – Wie ein idealer Strauß zum Valentinstag. Alle optisch unterschiedlichen Styles haben das gleiche Geschmacksmuster – Ein Whisky, drei Gesichter. Mild im Geschmack, natürlich in der Farbe.

Den Lady Whisky gibt es hier: https://fessler-muehle.de/produkt/mettermalt-ladywhisky/

PR: Kirsch Import bringt Neues von Signatory, Berry Bros. & Rudd und That Boutique-y Whisky Company

Sieben Single Malt Whiskys und zwei Rye Whiskys finden sich heute auf der Neuheitenliste von Kirsch Import – und allesamt kommen sie aus interessanten Destillerien und von namhaften unabhängigen Abfüllungen. Es wird noch einige Tage dauern, bis sie im deutschen Handel zu finden sind, wo man Ihnen dann auch die Preise sagen kann.

Herausheben möchten wir eine neue Serie von That Boutique-y Whisky Company, die sich spannenden Rye Whiskys widmet – zu Beginn aus Dänemark und Deutschland.

Aber alles schön der Reihe nach – und alles schön ausführlich:


Sherry- und Bourbon-Reifung in Fassstärke: Köstlichkeiten aus der Signatory Vintage Cask Strength Collection

Seit 1988 ist Signatory Vintage Abfüller von außergewöhnlichen Whisky-Schätzen und hat sich in dieser für die Whisky-Welt recht kurzen Zeit international in der Branche etabliert. Mit seinen Abfüllungen macht Andrew Symington Genießern Tropfen zugänglich, die ihnen für gewöhnlich verborgen bleiben. Dazu zählen spezielle Jahrgangswhiskys aus einer geschlossenen Brennerei ebenso wie Single Malts aus seltenen Einzelfässern oder Destillerien, die schwerpunktmäßig Whisky für Blends produzieren.

Das galt lange Zeit auch für Mortlach aus Dufftown. Die für ihre vielschichtigen, komplexen Whiskys bekannte Speyside-Brennerei destillierte einen der beiden neuen Single Malts aus der Cask Strength Collection. Zwölf Jahre lang reifte der goldgelbe Scotch in drei ausgewählten Bourbon Barrels, bevor er mit genüsslichen 56,8 Volumenprozenten in 710 Dekanter abgefüllt wurde.

Ein echter Blickfang in der edlen Flasche ist auch die zweite Abfüllung der Runde in intensivem Mahagoni. Für seine appetitlich natürliche Färbung reifte der Speyside-Malt von Strathmill 13 Jahre lang in Refill Butts und erhielt ein zehnmonatiges Finish in einem frischen Sherry Butt.

Mortlach 2008/2020
Signatory Vintage Cask Strength Collection

12 Jahre
Dest. 13/03/2008
Abgef. 24/11/2020
Fasstyp: Bourbon Barrels
Fassnr. 800110, 800126, 800127
710 Flaschen
56,8% vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Strathmill 2006/2020
Signatory Vintage Cask Strength Collection

13 Jahre
Dest. 24/10/2008
Abgef. 21/10/2020
Fasstyp: Refill Butts, Fresh Sherry Butt (Finish)
Fassnr. 2
709 Flaschen
61,1% vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Neue Seiten von Nc’nean & eine Rye Serie: Spannender Jahresstart von That Boutique-y Whisky Company

Bunnahabhain, Linkwood und Glenlivet, Paul John, Mackmyra und Ardbeg. Ein Blick auf das Repertoire von That Boutique-y Whisky Company erweckt den Anschein: Es gibt nichts Gutes, das es hier nicht gibt. Für ihre Premium-Whiskys arbeiten die unabhängigen Abfüller mit Destillerien aus der ganzen Welt zusammen. Ob Single oder Blended Malt, Grain Whisky, Bourbon oder Rye: Alle werden in kleinen Batches abgefüllt. Der Seriosität des Whisky-Business setzt das Team Selbstironie entgegen. Dafür verantwortlich: Grafikerin Emily Chappell, der Kopf hinter den detailreichen Etiketten im Comicstil, die einen Aspekt der jeweiligen Brennerei augenzwinkernd einfangen.

Klar, dass die Whiskymacher*innen von Nc’nean als Vorreiter*innen in Sachen Nachhaltigkeit also entsprechend auf dem Label gewürdigt werden – mit viel Nähe zur gälischen Naturschutzgöttin, nach der die Küsten-Brennerei benannt ist. That Boutique-y füllt als erster unabhängiger Abfüller den überraschend ausgereiften dreijährigen Single Malt mit kräftigen 60,2% vol. ab.

Ebenfalls aus den Highlands stammt ein 22 Jahre alter Ben Nevis, der trotz der langen Reifezeit noch 48,8% vol. liefert. Gleich alt und gleich stark sind die beiden Abfüllungen von der Isle of Mull: ein nicht rauchiger Tobermory sowie ein torfiger Ledaig, dem rauchigen Zweig von Tobermory. Die Verbindung der beiden entdecken aufmerksame Genießer auch auf den Etiketten.

Nc‘nean 3 y. o.
That Boutique-y Single Malt Scotch Whisky

3 Jahre
411 Flaschen
60,2% vol. Cask Strength
0,5 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Ben Nevis 22 y. o.
That Boutique-y Single Malt Scotch Whisky

22 Jahre
399 Flaschen
48,8% vol. Cask Strength
0,5 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Ledaig 12 y. o. – Peated
That Boutique-y Single Malt Scotch Whisky

12 Jahre
360 Flaschen
50,3% vol. Cask Strength
0,5 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Tobermory 12 y. o.
That Boutique-y Single Malt Scotch Whisky

12 Jahre
408 Flaschen
50,3% vol. Cask Strength
0,5 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Jetzt neu: Die Rye Series

Neu seit diesem Jahr führt That Boutique-y eine eigene Rye Series – eine Sammlung von Craft Rye Whiskys in kleinen Batches aus ungewöhnlichen und aufregenden Brennereien und Regionen. Da dürfen die Dänen von Stauning nicht fehlen, deren abenteuerliche Gründungsgeschichte das Label karikiert. Auch dabei: ein Rye Spirit der Spreewood Distillers, Deutschlands erster Rye-Destillerie. Nach nur zwei Jahren in einem First Fill Bourbon Cask ausgereift, denn die Feuchtigkeit der sumpfartigen Umgebung der Brennerei verstärkt die Interaktion von Flüssigkeit und Fass.

Stauning Rye 3 y. o.
That Boutique-y Rye Whisky

3 Jahre
274 Flaschen
48,5% vol. Cask Strength
0,5 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Spreewood Rye 2 y. o.
That Boutique-y Rye Spirit

2 Jahre
212 Flaschen
48,2% vol. Cask Strength
0,5 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Single Cask von Großbritanniens Spirituosen-Experten: Berry Bros. & Rudd Starward – exklusiv für Kirsch Import

Das Gebäude in der Nummer 3 St. James‘s Street, London, ist eine Institution. Hinter der dunklen Fassade mit den fünf hohen Rundbogenfenstern residiert Großbritanniens ältester Spirituosen- und Weinfachhändler – seit 1698. Seine über drei Jahrhunderte gereifte Expertise auf dem Gebiet der Premium-Spirituosen beweist Berry Bros. & Rudd unter anderem mit erlesenen unabhängigen Abfüllungen. Für die heutige Neuheit blieben die Briten im Commonwealth und füllten einen australischen Single Malt der aufstrebenden Brennerei Starward ab – aus dem Einzelfass, in Cask Strength und exklusiv für Kirsch Import. 2016 gegründet verwenden die Whiskymacher aus der Metropole Melbourne ausschließlich Zutaten aus der Region. Neben Gerste zählen dazu vor allem Süß- und Rotweinfässer australischer Weingüter.

Der Single Cask Whisky reifte zunächst sowohl in französischer wie amerikanischer Eiche, bevor er für ein abrundendes Reifejahr in ein ausgebranntes, mit Rotwein vorbelegtes Fass umgefüllt wurde. Unverfälscht bernsteinfarben begrüßt der Single Malt in der Nase mit gerösteter Eiche, süßer Pflaumenmarmelade und einem Potpourri an Beeren. Auch am Gaumen ist die Eiche präsent, untermalt von Würze, Trockenfrüchten und Vanille, die zum langen, würzigen Finish übergehen.

Starward 2017/2020 Australian Single Malt Whisky
Berry Bros. & Rudd
Exclusive for Kirsch Import
 
3 Jahre
Dest. 2017
Abgef. 2020
Fasstyp: Charred Red Wine Cask, Region Victoria
Fassnr. 10067
330 Flaschen
53% vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht kühlfiltriert
Nicht gefärbt

PR: Mac-Talla – neue Islay Single Malts von Morrison Scotch Whisky Distillers

Zwei neue Whiskys von Morrison Scotch Whisky Distillers sind ab sofort in Deutschland erhältlich: Mac-Talla Terra und Mac-Talla Mare sind Single Malts von der Insel Islay und werden von der Schlumberger Vertriebsgesellschaft importiert.

Hier mehr Infos über die beiden interessanten Abfüllungen:


Mac-Talla – neue Whiskys von Morrison Scotch Whisky Distillers

Schlumberger vertreibt ab sofort die neuen Islay Single Malt Whiskys 

Meckenheim, Februar 2021. Bei der Schlumberger Vertriebsgesellschaft gibt es weitere Neuzugänge im Whisky-Sortiment: Die neue Islay Single Malt Whisky-Reihe Mac-Talla der Morrison Scotch Whisky Distillers ist ab sofort erhältlich. „Das Familienunternehmen Morrison Scotch Whisky Distillers ist für uns seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner und begeistert mit seinen herausragenden Abfüllungen. Wir freuen uns, auch ihre neue Produktlinie in unser Portfolio aufzunehmen“, so Rudolf Knickenberg, CEO der Schlumberger Vertriebsgesellschaft. 

Als eine der ältesten Whisky-Familien Schottlands sind die Morrisons seit fünf Generationen auf Islay stark vertreten. Der Name ihrer neuen Whisky-Linie Mac-Talla – was auf Gälisch „Echo“ bedeutet – spiegelt genau diese enge Verbindung zwischen der Familie Morrison und der berühmten Whisky-Insel Islay wider. Die Whiskys überzeugen mit ihrer Tiefe und Vielfalt, die typisch für diese Insel ist. Sie sind nicht kältefiltriert und ohne Zusatz von Farbstoffen. Ihr Geschmack hinterlässt einen bleibenden Eindruck – geprägt vom Ungezähmten und den vom Wetter geformten Küsten Islays. Die Range umfasst aktuell zwei Qualitäten.

Terra

Der Whisky „Terra“ (Erde) ist geprägt vom Torfrauch, der seine Eigenschaften aus dem Boden Islays ableitet. Er reifte in ex-Bourbon-Casks und wurde bei 46 % vol. abgefüllt.

Charakter:

Viel Torf in der Nase, frisch abgebranntes Lagerfeuer, dazu leichte Zitrusnoten, die Süße von Quitten und ein bisschen Pfeffer. Am Gaumen viel Rauch und Torf, dann eine schöne malzige Süße und etwas frische Eichennoten. Alkohol kaum spürbar. Finish mittellang, Torf, Malzbonbon und Eiche.

UVP: 47,99 €

Mara

Dieser Whisky spiegelt die maritime Natur der Insel wider und wurde stark von der Atmosphäre des Atlantiksalzes beeinflusst, das Islay umgibt. In ex-Bourbon-Fässern gereift und bei Fassstärke 58,2 % vol. abgefüllt.

Charakter:

Kräftiger Torf und der Duft von Lagerfeuerglut steigen in die Nase. Frische Noten von Zitrus und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer. Am Gaumen eine Flut von Torf und salzigem Rauch, welche auf eine malzige Süße trifft. Der Alkohol ist sehr gut eingebunden, das Finish deutlich lang mit kräftiger Torfnote und würzigem Eichenholz.

UVP: 49,99€

Video: Ralfy verkostet Three Ships Single Malt Whisky (Review #863)

Die James Sedgwick Distillery in Wellington nahe Kapstadt ist auch für Whiskyfreunde in Europa keine unbekannte: Unter der Ägide von Master Distiller Andy Watts produziert sie einen Grain namens „Bain’s“ – und einen Single Malt, der unter dem Namen „Three Ships“ weltweit vertrieben und auch nach Deutschland importiert wird.

James Sedgwick Distillery im Morgenrot. Bild (c) Andy Watts

Um den Three Ships Single Malt geht es auch im neuesten Verkostungsvideo von Ralfy. Der mit 46,3% abgefüllte Single Malt ist 12 Jahre alt, was aber bei den Reifebedingungen in den Fasslagern in Wellington (eines davon sehen Sie auf dem obenstehenden Bild, das Andy Watts an einem Tag bei Dienstbeginn aufgenommen hat) ohnehin nicht wirklich mit schottischem Whisky vergleichbar ist – das Klima dort begünstig (ähnlich wie zum Beispiel jenes in Kentucky) sehr rasche Reifung.

Ralfy benotet den Whisky mit 87 Punkten – warum und wieso und was Ralfy rund um den Whisky sonst noch so zu erzählen hat, das können Sie im 15 Minuten langen Video obenstehend oder auf Youtube sehen.

Wir verkosten: Ardbeg Arrrrrrrdbeg!

Ardbeg Arrrrrrrdbeg!
Islay Single Malt Whisky
51,8%
Vollreifung in Rye-Whiskeyfässern

Sample von: Ardbeg Deutschland
Verkoster: Bernhard Rems

Ein Ardbeg, der zur Gänze in us-amerikanischen Rye-Fässern reifen durfte, ist bislang ein Unikat. Unikat, das trifft wohl auch auf den ehemaligen Distillery Manager Mickey Heads zu, zu dessen Ehren und Abschied die Destillerie diesen besonderen Whisky herausbringt. Der Ardbeg Arrrrrrrdbeg! ist heute, am 9. Februar, für alle Committee-Mitglieder erhältlich ist – theoretisch jedenfalls, denn er wird den Weg aller Sonderabfüllungen von Ardbeg gehen: einen sehr kurzen Weg vom knappen Angebot in die Vitrinen der Sammler und Kehlen der Ardbeg-Fans. Und in beiden wird er, das sei jetzt schon vor den Tasting Notes verraten, gut aufgehoben sein.

Tasting Notes

Nase: Gleich nach dem Öffnen ein kurzer Schwall tropischer Früchte – der ist aber danach nicht mehr zu erriechen. Es dominiert sofort ein recht trockener, würziger Eindruck, unverkennbar Ardbeg mit dem verschmitzen Anisgruß aus dem Torf, jedoch weniger süß als die Standards oder weiche, ältere Abfüllungen. Die offiziellen Notes erwähnen Banane und Birne – letztere will sich hier der Nase nicht zeigen, die Banane ist vielleicht das einzige Überbleibsel des anfänglichen, nur Sekunden dauernden Fruchtauflaufs.

Gaumen: Das Ganze beginnt (auch für die fast 51% Alkoholstärke) recht weich – viel weicher, als es die Nase vermuten lässt. Die Würze, die die offiziellen Verkostungsnotizen so herausstellen, reitet erst nach einiger Zeit ihre Attacke, aber dann kann sie es tatsächlich, mit scharfer Klinge und diesmal viel Anisgetöse. Die Attacke kommt aus einer Wand aus Rauch, die mit jedem Phenolteilchen die Fahne Ardbegs hochhält. Die Rye-Fässer dürften insgesamt die holzige Würze, die eine kleine Bitterglasur erhalten hat, etwas verstärkt und abgetrocknet haben – aber wirklich präsent sind sie hier nicht.

Finish: Hier sagen zum ersten Mal die Rye-Fässer: Hallo, wir sind Rye-Fässer, nehmt uns bitte zur Kenntnis – denn davor haben sie ihren Einfluss geschickt in die Ardbeg-Noten verwoben. Hier geben sie ein wenig Dille und Roggenfrische in die Asche, und das Ganze endet trocken und holzig, mit einem schönen rauchigen Ausklang, der ohne Abbruch verweht.

Alles in allem: Irgendwie ist das einerseits der verspielteste Ardbeg, der in den letzten Jahren erschienen ist, weil die Rye-Fässer den Ardbeg doch ziemlich verändern, ohne sich dabei in den Vordergrund zu drängen. Andererseits ist er in seiner Verspieltheit doch ein seriöser Geselle, denn bei aller Veränderung leidet seine Ardbeg-Seele nicht durch gewollte oder zwanghafte Aufhübschung. Ein Abschiedsgeschenk an Mickey Heads, ohne Pomp und Trara aber mit schönem Charakter – und wahrscheinlich ist das ohnehin genau Mickeys Ding…

Ab heute für Ardbeg Committee-Mitglieder um € 150,- erhältlich.