Auf Whiskyfun findet sich heute ausnahmsweise kein Tasting, sondern eine Zusammenfassung der liebsten Whiskys (und Malternatives) von Serge Valentin im Jahr 2019, ergänzt um die Lieblingswhiskys von Angus MacRaild, die „Zitronen“ des Jahres und die Malternatives, also die Spirituosen, die keine Whiskys sind.
Konkret gibt es folgende Listen:
Beste neue Abfüllungen
Beste ältere Abfüllungen
Abfüllungen mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis
Beste Malternatives
Die Zitronen des Jahres
Serge’s Jahressieger
Angus‘ Jahresssieger
Und natürlich werden die einzelnen Abfüllungen hier nicht verraten – sondern sind hier nachzulesen…
Bei St. Kilian inRüdenau nimmt man für das nächste Jahr eine hochkarätige personelle Ergänzung vor. Thomas Flothmann, der jahrelange Geschäftsführer von SLYRS, wird das Management-Team von St. Kilian Distillers ab dem 1. März 2020 verstärken.
Hier alle weiterführenden Infos in der Pressemitteilung der Brennerei:
THOMAS FLOTHMANN VERSTÄRKT AB 1. MÄRZ 2020 ST. KILIAN DISTILLERS
Rüdenau, 31. Dezember 2019. Mit Thomas Flothmann verstärkt sich das Management-Team von St. Kilian Distillers ab dem 1. März 2020 um einen erfahrenen Whisky-Manager und rüstet sich weiter als größte Whisky Destillerie Deutschlands für die zukünftige Expansion.
Flothmann war jahrelang Geschäftsführer der SLYRS Whisky Destillerie am Schliersee, dem „Ice Breaker“ der im internationalen Vergleich noch jungen deutschen Whisky-Szene. Der erfahrene Manager hat mehr als drei Jahrzehnte die nationale Konsumgüterszene im In- und Ausland mitgeprägt, unter anderem in leitenden Positionen im Beiersdorf Konzern. Vor seinem Einsatz bei SLYRS lebte er lange Zeit im Ausland (UK, USA, Frankreich) und war unter anderem 12 Jahre für die Marken Nivea, Elastoplast, Atrixo, Labello und Eucerin in Großbritannien und Irland verantwortlich. Der gebürtige Holsteiner ist Vater von drei Kindern und hat das Golfen und Segeln zum Hobby. Die weitere Distribution und die Entwicklung von St. Kilian als Premiummarke wird im Zentrum seiner Tätigkeit im unterfränkischen Rüdenau sein. Die Nähe zum Zentrum der Rhein-Main Neckar Metropolregion mit nur 45 Minuten Distanz zum Frankfurter Flughafen / Frankfurter Kreuz sieht Flothmann als große Chance:
„Ich freue mich sehr auf meine zukünftige Aufgabe bei St. Kilian und verfolge die beachtliche Aufbauleistung des Teams in Rüdenau von Anfang an mit großem Respekt. Die Geolokation von St. Kilian Distillers als Besucher-Destillerie könnte nicht besser sein. Nahezu 6 Millionen Menschen leben im Umkreis von 90 Minuten, 70 Millionen Fluggäste nutzen den Flughafen RheinMain jährlich. Die Stadt Frankfurt als europäische Bankenhauptstadt und internationales Messezentrum hat 10 Mio. Übernachtungen im Jahr.“
Mario Rudolf, Master Distiller und Geschäftsführer bei St. Kilian begrüßt die Verstärkung:
„Mit einem so erfahrenen Betriebswirt und Brand Manager hat St. Kilian alle Chancen, zukünftige Initiativen und Expansionswege sinnvoll und mit Tempo zu gehen, dabei Fehler zu vermeiden und in den kommenden Jahren das Geschäft weiter auszubauen. Als Master Distiller und Produktionsleiter bei St. Kilian kann ich mich mit meinem Team dabei voll und ganz auf die Produktion, unsere Produktvielfalt und auf die Qualität und Innovation unseres Single Malt Whiskys – made in Germany fokussieren. Ein Traumjob, der mir unendlich Spaß macht.“
Gründer und Firmeninhaber Andreas Thümmler fügt hinzu:
„Wie auch Thomas Flothmann habe ich an der European Business School studiert, einer der Kaderschmieden für Manager in Deutschland. Wir sind beide in unserer DNA geprägt von Internationalität und der Ambition, das Beste aus einer Firma und ihren Produkten herauszuholen und mit unserem jungen motivierten Team zuerst Deutschland und später die Welt als Whiskymarke zu erobern. Dafür haben wir alle Mittel, viel Zeit und Geduld und vor allem schon heute einen Champions League verdächtigen Whisky. Die Erfahrung, der Tatendrang und das Netzwerk von Thomas Flothmann werden uns in Zukunft auf unserem Weg begleiten.“
ST. KILIAN – WHISKY MADE IN GERMANY
St. Kilian produziert Single Malt Whisky – Made in Germany und inspiriert von Whiskykulturen aus aller Welt. Hier trifft reines Gerstenmalz auf echte schottische Pot-Still-Brennblasen – und jahrzehntelanges WhiskyKnow-how auf deutsche Ingenieurskunst.
Die Whisky-Destillerie der St. Kilian Distillers liegt nur eine Autostunde von Frankfurt am Main entfernt am ganz in der Nähe der romantischen Fachwerkstadt Miltenberg am Main in Unterfranken. Die Region ist eng mit dem irischen Heiligen Kilian verbunden. Dieser hätte sich vor 1500 Jahren wahrscheinlich kaum erträumen können, Namensgeber einer Whisky-Destillerie zu werden.
Einen interessanten Perspektivenwechsel kann man mit einem Artikel des irischen Agriland-Journals vornehmen: Das Landwirtschaftsmagazin hat heute einen Artikel aus dem August neu veröffentlicht, der sich mit der Ballykilcavan Farm beschäftigt. Diese irische Farm aus dem County Laois versucht, sich mit zusätzlichen Ideen mehr Unabhängigkeit durch weitere Einnahmequellen zu schaffen. Eine davon ist eine eigene Brauerei, die andere die Zusammenarbeit mit der Waterford Distillery.
Die Waterford Distillery im Sommer 2017. Bild (c) Bernd Scheer
Für die Waterford Distillery von Marc Reynier baut man Laureate-Gerste an. Im Artikel wird auf die Besonderheiten der Gerstensorte eingegangen, und auch auf die schon länger andauernde Beziehung mit der Waterford Distillery. Auch ein Video (das wir Ihnen aus Copyright-Gründen hier nicht zeigen können) ist im Artikel enthalten, ebenso einige Fotos von der Farmarbeit.
Man erfährt zum Beispiel, dass die Farm im letzten Jahr den gewünschten Protein-Gehalt in der Gerste nicht erzielen und daher nicht an die Waterford Distillery verkaufen konnte. Auch erfährt man von den Eindrücken des Farmers, als er den New Make aus seiner Gerste verkosten konnte:
David tasted his whisky straight off the still and was able to compare it to the previous year’s whisky. While he admits he isn’t a whisky buff he did notice a difference from one year to the next.
On one occasion, David tasted whisky from a heavy soil and a light soil.
“There was a huge difference – one was quite floral and there were different aromas off it. The other one was a little bit dull and heavy.”
Ein interessanter ausführlicher Artikel, der Einblicke in die Arbeit derer gibt, die für Destillerien arbeiten.
Am Abend vom Montag auf den Dienstag warten Fans von Ralfy immer auf sein neuestes Video – aber heute, zum Jahreswechsel, hat sich der Whiskykenner von der Isle of Man eine Pause gegönnt und keine neue Verkostung vorgenommen.
Stattdessen gibt es, nun schon einige Tage alt, ein Video über seinen persönlichen Whisky des Jahres und einige Gedanken zum abgelaufenen Jahr und den Zustand der Whiskyindustrie, so wie ihn Ralfy aus seiner Sicht erlebt.
Natürlich wollen wir Ihnen nicht verraten, welchen Whisky sich Ralfy ausgesucht hat – das würde dem Video dann doch einiges an Spannung nehmen, aber soviel sei schon mal verraten: Es geht nicht um irgendeinen ausgefallenen Single Cask Whisky oder eine spezielle und limitierte Abfüllung, sondern um einen Malt, der weit verbreitet erhhältlich ist.
Und es ist ein Highlander. Damit aber genug der Spoiler – viel Vergnügen mit dem knapp über 20 Minuten langen Video, das Sie auf Youtube oder bei uns sehen können.
Sie ist mit Sicherheit nicht die schönste Brennerei Schottlands, und obwohl sie den Namen des höchsten Berges des Landes trägt, liegt sie doch nahezu auf dem Meeresniveau: Ben Nevis. Aber was man über die Destillerie in japanischem Besitz und ihren Whisky sagen kann ist, dass von dort sehr gute bis außergewöhnliche Tropfen kommen.
Serge hat heute sechs Abfüllungen aus Ben Nevis verkostet, darunter auch zwei Originalabfüllungen, und bis auf zwei als gut bis sehr gut befundene Bottlings sind die Wertungen alle mit einer Neun vorne:
Ben Nevis 26 yo 1974/2000 (56.4%, OB, hogshead, cask #2895, 190 bottles): 91 Punkte
Ben Nevis 23 yo 1996/2019 (53.6%, Chorlton Whisky, butt and hogshead, 439 bottles): 90 Punkte
Ben Nevis 19 yo 1996/2016 (51.8%, OB, Private Cask, cask #1424): 93 Punkte
Ben Nevis 2013/2018 (57.2%, The Maltman, Joecy’s Choice, cask #300, 262 bottles): 85 Punkte
Ben Nevis 23 yo 1996/2019 (52.2%, Thompson Bros. for The Amber Light, Royal Mile Whiskies, refill sherry, 497 bottles): 92 Punkte
Ben Nevis 22 yo 1996/2019 (46.5%, House of McCallum, cask #01041, 347 bottles): 84 Punkte
Zu Weihnachten und ins neue Jahr hinein haben wir noch einmal ein ganz besonderes Gewinnspiel für Sie, das nicht nur Game of Thrones Fans ein Leuchten in die Augen zaubern wird: Gemeinsam mit unserem Partner Diageo Deutschland verlosen wir ein komplettes Set der drei Whiskys von Johnnie Walker zur Game of Thrones Serie!
Bis zum 6. Januar, also nur noch diese Woche, können Sie bei uns den White Walker by Johnnie Walker gemeinsam mit den beiden Johnnie Walker A Song of Ice und Johnnie Walker A Song of Fire gewinnen – indem Sie uns einfach sagen, mit wem Sie die Blends dann genießen wollen. Dann braucht es nur noch ein wenig Glück, und die Flaschen kommen im Dreierpack zu Ihnen.
Und damit die Vorfreude noch etwas steigt, hier noch Infos zu den drei Whiskys:
White Walker by Johnnie Walker
Der einzigartige, limitierte Whisky wurde von den rätselhaftesten und gefürchtetsten Charakteren der gefeierten Serie inspiriert – den White Walkern (zu deutsch: Weiße Wanderer). Aus dem eisigen Norden treibt der Nachtkönig seine Armee der Untoten voran: mit ihren eisblauen Augen bringen die White Walker die Kälte des Winters mit sich. Genau so bringt nun auch White Walker by Johnnie Walker die ersten Anzeichen der kalten Jahreszeit mit sich.
George Harper kreierte zusammen mit dem Blending-Team von Johnnie Walker diesen innovativen Whisky, in dessen Herzen sich zwei Single Malts aus den nördlichsten Destillerien Schottlands finden: Cardhu und Clynelish. Diese limitierte Edition wird am Besten eiskalt serviert. Direkt aus dem Gefrierschrank, überrascht die gekühlte Flasche mit einer ganz besonderen Verpackungstechnologie, die den Winter mit sich bringt.
Bei niedriger Temperatur zeigen sich auf der Flasche Eisrisse in leuchtend blauer Farbe – gleich den Augen der White Walker. Der White Walker by Johnnie Walker enthält Noten von karamellisiertem Zucker, Vanille und frischen roten Beeren. George Harper, Blender bei Johnnie Walker, nutzte den kalten Norden Schottlands als Ausgangspunkt für White Walker by Johnnie Walker. „Whiskys aus Clynelish haben lange, schottische Winter überstanden, ebenso wie die Nachtwache, die sich in die langen Winter nördlich der großen Mauer gewagt hat. Clynelish ist also die perfekte Grundlage, um diesen einzigartigen Whisky zu kreieren,“ so George Harper.
Johnnie Walker A Song of Ice und Johnnie Walker A Song of Fire
Die beiden limitierten Abfüllungen von Johnnie Walker sind zwei unterschiedlichen Häusern von Westeros gewidmet: „A Song of Ice“ steht für das Haus Stark, in der Serie und den Büchern mit dem hohen Norden und eisigem Winter verbunden und als Erbauer der Mauer bekannt. Auf der Flasche sehen wir einen weißen Schattenwolf. „A Song of Fire“ repräsentiert das Haus Targaryen – die Flasche zieren ein Drache und feurige Elemente.
Im „A Song of Ice“ findet sich unter anderem Single Malt aus der Brennerei Clynelish – er ist mit 40.2% vol. abgefüllt. Das rauchige Element im „A Song of Fire“ stammt aus der Brennerei Caol Ila auf Islay. Dieser Blend kam mit 40.8% vol. in die Flasche.
Gemeinsam mit dem White Walker bilden sie eine einzigartige Trilogie rund um Game of Thrones-Serie. Ihre unterschliedlichen Charaktäre machen sie so spannend und abwechslungsreich wie die erfolgreiche Fantasy-Saga – und zu einem tollen Gewinn, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten.
Und so gewinnen Sie Game of Thrones-Whiskys von Johnnie Walker:
Sagen Sie uns einfach, mit wem Sie die Whiskys genießen wollen und warum.
Die Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Game of Thrones“!
Unter allen Einsendungen mit einer Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 6. Januar 2020, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner der Preise und geben sie am 7. Januar 2020 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Diageo Deutschland versendet.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Game of Thrones“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 6. Januar 2020, 23:59 Uhr. Die Gewinnerin/der Gewinner wird am 7. Januar 2020 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Diageo sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Diageo Deutschland versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradresse an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Willkommen zur 160. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche, die letzte in diesem Jahr. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In Ausgabe 160 finden Sie wieder jede Menge neue Videos für Sie:
Whisky a. d. S. e. Amerikaners – Barrell Whiskey – Barrel Project
Malt Mariners – Benromach 100 Proof
Whisky Evening – Craigellachie 23yo
Whisky & Vinyl – Timorous Beastie 25yo
Pat Hock – Ben Ben Bracken vom Discount Lidl
Whisky Plausch – Grangestone Rum Finish (Discounterwhisky)
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Unser letztes Sonntagsvideo des Jahres bringt Sie wieder einmal auf die Insel Islay in Schottland – die Heimat vieler torfiger Whiskys und eine Pilgerstätte für Whiskyliebhaber. Neun Brennereien befinden sich dort und warten darauf, von Ihnen besucht zu werden – und überall findet man zudem traumhafte Landschaft.
Von oben betrachtet entwickelt Islay einen besonderen Reiz, das können Sie im Video „Islay in Scotland from The Sky“ von Marc Pricivalle auf Vimeo und hier bei uns erleben. Knapp dreieinhalb Minuten entführt Sie der Clip auf die Insel, die zu den Hebriden gehört und zeigt Ihnen die Schönheit dieses besonderen Teils von Schottland.
Viel Vergnügen, und wir sehen uns zu den Whiskyvideos und Podacsts aus Deutschland wieder!
Zum 12. Mal startet am 6. März 2020 die Whisky´n´More, die Whiskymesse für unabhängige Whiskyhersteller und Importeure in Hattingen.
Der Veranstalter hat uns dazu interessante und nützliche Infos übermittelt, die wir natürlich wie immer gerne mit unseren Lesern teilen. Hier alles Wissenswerte dazu:
Presseinfo zur 12. Whisky´n´More 2020
„Wildwasser statt Mainstream“-die ultimative-Whiskymesse für unabhängige Whiskyhersteller und Importeure
Bei der 12. Ausgabe dieser bereits traditionellen Veranstaltung ist die Ausrichtung hin zu neuen innovativen Produzenten und deren Whisky. So ist neben vielen weiteren Neuigkeiten der Messewhisky erstmals kein schottischer und auch kein Malt sondern ein deutscher Rye in Fassstärke. Das ist auch ein weiteres Merkmal der Messe. Wir wollen weg von den verdünnten Supermarkt- und Discounterwhiskies minderer Qualität.
Ruhezonen, zum Whisky passende Programmpunkte und Spezialitäten, wie heimische Craft-Biere kleiner Brauereien wie artverwandte Edelspirituosen, Schokolade und Kaffeesorten, Kunst und Accessoires sorgen für Abwechslung.
Wieder dabei sind auch heimische Brennereien…denn in einem guten Fass braucht ein fein gebranntes deutsches Destillat sich (im wahrsten Sinne des Wortes) nicht vor der ausländischen Konkurrenz zu verstecken.
Thementastings in speziell ausgestatteten und personell betreuten Räumen mit renommierten Kennern der Whiskyszene vermitteln den Besuchern einen facettenreichen Blick hinter die Kulissen des Whiskybusiness.
Darüber hinaus wird die kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel in Zusammenarbeit mit der BOGESTRA auf das gesamte VVR Gebiet erweitert.
Hiermit laden wir am 6. und 7. März 2020 herzlich zur 12.Auflage derWHISKY´N´MORE, der Publikums- und Fachmesse zum Thema Whisk(e)y in die Räumlichkeiten des LWL-Industriemuseums und der Gastronomie des HENRICHS in Hattingen ein.
Die Messe ist geöffnet am Freitag, dem 6. März 2020 von 16 bis 22 Uhr und am Samstag, dem 7. März 2020 von 12 bis 20 Uhr.
Eintritt: 12,00€ incl Tastingglas,Museumsbesuch und freier Fahrt mit dem ÖPNV
Es ist Samstag, und ausnahmsweise ist es nicht Angus MacRaild, sondern Serge Valentin himself, der uns mit neuen Tasting Notes versorgt. Diesmal geht es um Laphroaig, und dabei hat Serge sich drei Originalabfüllungen und fünf unabhängige Bottlings ausgesucht.
Die Unabhängigen haben dabei die Nase vorne, und zwar in Summe dann doch recht deutlich. Hier die Ergebnisse der Verkostung:
Laphroaig ‚Select‘ (40%, OB, +/-2018): 74 Punkte
Laphroaig 10 yo (40%, OB, +/-2018): 82 Punkte
Laphroaig ‘Cairdeas’ (57.2%, OB, Feis Ile 2017, quarter cask Finish): 78 Punkte
Laphroaig 7 yo 2011/2018 ‘Hand in Hand’ (53.7%, Sansibar for Liquor Library, Helvetica Bar, Whisky and Alement and The Oak Barrel): 88 Punkte
Laphroaig 5 yo 2011/2017 (57.4%, Creative Whisky Co. for Delain, refill hogshead, 150 bottles): 89 Punkte
Le Frog 7 yo 2011/2019 (46.5%, House of McCallum, bourbon hogsheads, casks #0133-36, 1458 bottles): 87 Punkte
Kilbride 28 yo 1989/2017 (51%, The Mash Tun Tokyo, 300 bottles): 85 Punkte
Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?
Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun über einem Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe Nummer 77 (die letzte in diesem Jahr) ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Ende Mai wurde der Bauantrag bei den entsprechenden Behörden eingereicht, nun ist es endlich soweit: Laut einem Bericht von Insider.co.uk wurde die Baugenehmigung für den Nauaufbau der Islay-Brennerei Port Ellen von der Argyll & Bute Council erteilt.
Wie schon im Bauantrag erwähnt, will man die originalen Brennblasen minutiös nachbauen und zusätzlich ein zweites Set kleinerer und unterschiedlicher Brennblasen hinzufügen, um damit experimentieren zu können.
Es gibt auch ein offizielles Statement von Master Distiller Georgie Crawford, die ja eigens von Lagavulin zu Port Ellen wechselte, um den Aufbau der ikonischen Destillerie zu begleiten:
We are delighted to have reached this important milestone in our journey to bring Port Ellen back into production. We are grateful to Argyll & Bute Council and to the local community who have engaged positively with us during the planning process. We are incredibly excited to begin the next phase of the project and to make our long-cherished dream of restoring Port Ellen distillery a reality.
Die Brennerei wird wohl die 10. auf Islay tätige Brennerei werden, eventuell noch vor der ebenfalls geplanten Destillerie Farkin, die – unbestätigten, aber zuverlässigen Quellen nach – vor kurzem ihren eingereichten Bauantrag wieder zurückgezogen hat; wahrscheinlich entweder um Änderungen einzubringen oder weil das Projekt derweilen auf Eis gelegt wurde.
Über die geplante Port of Leith Distillery in Edinburgh haben wir schon mehrmals berichtet (eine Übersicht über alle Artikel dazu können Sie hier finden). Zusammen ergeben die Artikel einen schönen Überblick über das, was sich dort bis zum heutigen Datum getan hat.
Noch deutlicher und eindrucksvoller schafft das natürlich ein Video – und genau dieses Video haben die Leute hinter dem Unternehmen für die Port of Leith Distillery jetzt online gestellt: „The Port of Leith Distillery – The Story So Far“ stellt auf Vimeo und obenstehend bei uns in knapp acht Minuten die Geschichte und vor allem die Menschen hinter der Port of Leith Distillery vor, die das vertikale Destilleriedesign, wie es Mackmyra in Schweden vorzeigt, in die schottische Hauptstadt holen wird. Viel Vergnügen damit!
Es gibt Whiskys, die wird man als „normaler“ Whiskyfreund nur unter einer Verkettung außergewöhnlicher Umstände jemals verkosten können. Jene Whiskys, die in Preisregionen angesiedelt sind, in denen man normalerweise eher überlegt, ob es eine Eigentumswohnung in Hamburg oder, am anderen Ende der Liste, eine vollausgestattete Limousine sein soll.
Wine-Searcher hat heute einen Artikel veröffentlicht, in dem die zehn teuersten Spirtuosen der letzten zehn Jahre aufgelistet und in ihrer Preisentwicklung beschrieben sind (bei der Reihung geht es um Durchscnittspreise der Abfüllungen, nicht um Spitzenpreise). Hierbei handelt es sich nicht nur um Whisky, aber de facto nur um Whisky und Cognac, denn die Plätze vier, sechs und neun gehören dem französischen Brand – beim Rest handelt es sich um Whisky.
Der teuerste Whisky auf der Liste ist übrigens kein Macallan. Und kein Japaner (der liegt auf Platz 10 mit immer noch erstaunlichen 254.000 Dollar die Flasche und 76.600 im Durchschnitt). Der teuerste Whisky der abgelaufenen Dekade kommt von Islay und ist ein Bowmore 1957.
Auf Platz zwei findet sich ein Dalmore, auf Platz drei sehen wir mit Chivas Regal einen Blend – wer hätte das gedacht? Auf Platz fünf dann der Macallan, auf sieben und acht ebenfalls.
Alle Daten finden sich im verlinkten Artikel, den wir zum Lesen und Staunen empfehlen…