Von der Whiskybotschaft in Kerken haben wir über eine Zusammenarbeit mit den St. Kilian Distillers in Rüdenau erfahren. Über das gemeinsame Fassexperiment informiert ein Pressetext, den wir hier für Sie veröffentlichen:


St. Kilian Distillers und Die Whiskybotschaft kooperieren mit Fassexperiment

Guten Whisky aus Deutschland gibt es nicht erst seit gestern. Bereits seit Jahren gibt es eine wachsende Anzahl an Whiskydistillerien in Deutschland. Die St. Kilian Distillery aus Rüdenau spielt dabei in der Oberliga ganz vorne. Produktionsmengen von über 100.000 l pro Jahr – mit großen Steigerungsmöglichkeiten – sind vergleichbar mit Edradour oder Kilchoman.

Das Gefühl, dass nicht gekleckert wird, stellt sich auch bei einem Besuch von St. Kilian ein. Washbacks, Spirit- und Washstill erwecken direkt den Eindruck in einer schottischen Distillery zu sein. Wobei noch etwas auffällt, was sich etwas von der ein oder anderen Distille im Ausland unterscheidet – der typisch deutsche Qualitätsanspruch. Alles vom Feinsten, Steuerungsanlagen von Siemens, echte deutsche Ingenieurskunst wohin man blickt – und alles blitzeblank sauber. Nur die Stills sind Old-fashioned gebaut – natürlich von Forsyths, dem Mercedes der Kupferproduzenten aus der Speyside. Fast alle großen schottischen Distillen oder auch japanischen Brennereinen wie Yamazaki setzen auf Bremnblasen von Forsyths. 

Das macht sich auch an den Produkten bemerkbar. Gleich der erste New Make genannt „White Dog„“ gewann die Bronze Medal der World Whisky Awards 2018.

All diese Fakten und vor allem das sofortige „ Funken“ auf persönlicher Ebene hat die Whiskybotschaft dazu bewogen, eine spezielle Whiskykooperation mit dem Inhaber Andreas Thümmler und seiner unglaublich sympathischen Mannschaft von St. Kilian Distillers einzugehen. Die Aufnahme der Produktrange von St. Kilian in das Sortiment der Whiskybotschaft ist selbstverständlich.

v.l.n.r: Andreas Thümmler (St. Killian Distillers), Tim Tünnermann (Die Whiskybotschaft), Mario Rudolf (Master Distiller)

Besonders aber ist, dass wir ein exklusives Fassexperiment im Raritätenkeller der Whiskybotschaft mit dem New Make Spirit von St. Kilian Distillers gestartet haben. Ziel ist es, soviel Whiskyfreunde wie möglich von der Qualität deutscher Whiskys zu überzeugen und mitzuerleben, wie ein Fass reift und Whisky entsteht.

Das Fassexperiment im Keller der Whiskybotschaft

Hierfür wurde der ausgezeichnete New Make Spirit von St. Kilian mit 63,5% vol. in ein erstklassiges 225 l Barrique Eichenholzfass der Winzergenossenschaft Sasbach gelegt, welches vorher 4x mit Spätburgunder Rotwein belegt war und mit der Goldmedaille ausgezeichnet wurde. Dieser Rotwein hatte Geschmacksnoten von schwarzer Kirsche, Johannisbeeren, rote Beeren und vielen weiteren Fruchtaromen, die sich voraussichtlich auch in dem Whisky wiederfinden werden. 

Besucher der Whiskytastings die 2x pro Woche in der Whiskybotschaft stattfinden haben die Möglichkeit, diesen in der Entstehung befindlichen Whisky zu vernosen und eine Kleinigkeit zu verkosten um zu erleben, wie Whisky entsteht. Natürlich können auch Whiskyfreunde, die an keinem Tasting teilnehmen, das Fass in Augenschein nehmen und den „Angels Share“ in unserem Gewölbekeller genießen!

Im August kommt als Step 2 ein weiteres 30 l Whiskyfass von St.Kilians hinzu. Ein Amarone Cask, gefüllt mit dem ersten rauchigen New Make von St. Kilian! Diesen gibt es dann auch im Ausschank zu verkosten.