Um 10,8% stieg der Wert der Exporte von Scotch im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 – und erreicht damit zum ersten Mal fast die magische Marke von 2 Milliarden Britische Pfund (genauer gesagt: 1,97 Milliarden Pfund).

Dieser starke Anstieg ist der ungebrochenen Populariät des Single Malts zu danken, sagt man in der SWA, der Scotch Whisky Association, dem Interessensverband der schottischen Whiskyindustrie. Denn dort stiegen die Exporte wertmäßig um 14,4% im ersten Halbjahr 2018, und sie machen nun wertmäßig (nicht mengenmäßig) 28% der Exporte aus.

Auch in Flaschen stiegen die Exporte um 5.6% an – man versendet nun nahezu 558 Milionen Flaschen in die ganze Welt.

Mengen- und wertmäßig ist Europa noch immer der größte Exportmarkt, mit 39% des Volumens und 31% des Wertes. Aber wertmäßig haben die USA als Einzelland die Nase mit 440 Millionen Pfund vorne (insgesamt hat man dort fast 90 Millionen Flaschen abgesetzt).

Dennoch hat man das Gefühl, dass der Fokus der schottischen Whiskyindustrie sich in den letzten Jahren eher auf Asien verschoben hat – und wenn man die Wahcstumszahlen und damit das noch mögliche Potential in dieser Region sieht, versteht man auch den Grund dafür: Die Exporte nach China wuchsen im ersten Halbjahr im Vergleich zur Vorjahresperiode um 24,8%m die nach Indien um 44,4%.

Unbefüllte Fässer warten bei der West Cork Distillery auf ihre Verwendung. Bild © Whiskyexperts