Und wieder widmet sich Serge Valentin einem Klassiker unter den Whiskybrennereien, nach Highland Park und Ardbeg: Heute ist bei ihm Springbank an der Reihe. Die Gemeinsamkeit der beiden Abfüllungen, die Serge schon in der Überschrift seiner Verkostung hervorhebt, ist deren Bestimmtheit durch das Destillat, im Gegensatz zu solchen Whiskys, die im Geschmack vor allem von den Finishes oder recht aktiven Erstbelegungsfässern geprägt werden.

Und in der Tat handelt es sich bei beiden verwendeten Fässern heute um refill casks, also Fässer, die bereits einmal mit Whisky belegt waren und deshalb nur mehr dezent auf ihren Inhalt einwirken sollten. Eine Abfüllung ist der Springbank Bourbon Wood aus dem Vorjahr, der andere ein 24jähriger Unabhängiger aus dem refill Hogshead.

Beide schneiden bei den Punkten recht gut ab – hier die Wertungen aus der Verkostung:

  • Springbank 14 yo 2002/2017 (55.8%, OB, fresh and refill bourbon, 9000 bottles): 87 Punkte
  • Springbank 24 yo 1993/2017 (53.3%, Hunter Laing First Editions, Author’s Series, refill hogshead, cask # HL14288, 216 bottles): 90 Punkte
Springbank. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Springbank. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
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