Schon kurz nach seinem Abgang als Distillery Manager bei Glenglassaugh vor mehr als fünf Jahren startete Stuart Nickerson das Projekt Saxa Vord – eine Destillerie auf den Shetland Islands und damit die nördlichste Brennerei Schottlands. Dort produziert er seit 2014 Gin – aber hat immer über eine Whiskybrennerei dort nachgedacht.

Die Finanzierung eines solchen Projekts ist, wie man sich vorstellen kann, nicht ganz einfach. Ursprünglich plante Stuart Nickerson, die Kosten der Brennerei über ein Crowdfunding aufzubringen, wie er im untenstehenden Exklusivinterview, das wir Anfang 2017 mit Stuart führten, erklärte (das Video startet an der entsprechenden Stelle):

Nun ist es aber doch anders gekommen: Wie man auf Shetland News nachlesen kann, hat sich Stuart Nickerson mit den Finanzberatern von Johnston Carmichael zusammengetan, um insgesamt 4.5 Millionen Pfund für die geplante Brennerei aufzutreiben. Mit dem Geld will man auch die Produktion von Gin ankurbeln.

Der Business-Plan der Saxa Vord Distillery sieht vor, dass Gin und Whisky im gleichen Gebäude gebrannt werden, und als ersten Schritt des Ausbaus will man zunächst eine zweie Gin-Brennblase installieren, bevor man sich an die Einrichtung fürs Whiskybrennen macht. Wir bleiben natürlich weiter dran.

Stuart ist übrigens nicht der Einzige in der Nickerson-Familie, der sich mit Whisky beschäftigt. Seine Tochter Jeniffer Nckerson plant und baut mit ihrem Ehemann gemeinsam an der Tipperary Boutique Distillery in Irland. Mehr darüber demnächst bei uns.

Der Noup-Saxa-Vord. Das Urheberrecht dieses Bildes liegt bei Mike Pennington und ist lizenziert unter der Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen-2.0-Lizenz.

Unser Titelbild zeigt Scalloway auf den Shetlands (Photo credit: pstenzel71 on VisualHunt / CC BY-ND)