Stärke Fermentation könnte die Umweltbilanz der Whiskyproduktion verbessern

Laut Forschern der Heriot-Watt University könnte die Herstellung einer konzentrierteren Maische auf 14 % Vol. die Emissionen um 16 % senken

Wirkt sich eine stärke Fermentation und die daraus resultierende Erhöhung des Alkoholgehalts in der Maische positiv auf die Effizienz und die Umweltauswirkungen bei der Herstellung von Scotch Malt Whisky aus? Dies war die Frage einer Modellstudie, die Dr. Shiwen Zhuang vom „International Centre for Brewing and Distilling“ der Heriot-Watt University leitete. Zusätzlich ander Studie, die im Original den Titel „Quantifying the impact of increasing wash strength for Scotch malt whisky production: a modelling study“ trägt, waren Dr. Jane White und Professor Chris Boulton beteiligt.

Und sie fanden heraus: Eine Erhöhung des Alkoholgehalts in der Maische auf 14 % Vol. (statt des Industrie-Standards von etwa 8%) könnte den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen pro Liter produziertem reinen Alkohol um etwa 16 % senken.

Dieser Ansatz könnte das Volumen von „Pot Ale“ um 55 % verringern. Auch die Menge an „Spent Lees“ – der Flüssigkeit, die nach der zweiten Destillation verbleibt – könnte sich um mehr als 30 % reduzieren. Dies ringert die bei der Destillation anfallenden flüssigen Rückstände deutlich.

Zhuang erklärte:

“This study highlights the potential environmental and operational benefits of stronger wash.

“These benefits could be achieved in different ways. Existing distilleries may be able to increase output without expanding fermentation capacity, while new or growing distilleries could produce the same amount of whisky using smaller equipment and lower processing volumes.”

White ergänzte:

“The study also identified potential economic benefits. Lower volumes of pot ale and spent lees could reduce handling, transport and treatment costs, while maintaining the concentration of valuable materials that could be recovered and reused from these residues.”

Die 14 Seiten umfassenden Forschungsergebnisse wurden im „Journal of the Institute of Brewing“ veröffentlicht.

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