Montag, 20. Mai 2024, 21:40:20

Washington State University: Zu viel Wasser in Whiskys lässt sie gleich schmecken

Mit mehr als 20 % Wasserzugabe neigen die Whiskys dazu, das gleiche Aroma zu haben

Was wir bereits vermuteten, konnten Wissenschaftler der Washington State University jetzt mittels einer Studie beweisen: Zu viel Wasser in Whisk(e)ys kann dazu führen, dass diese gleich schmecken. Die Forscher analysierten in einem Versuchsaufbau mit 25 Whiskys (darunter Bourbon, Rye, Irish Whiskeys und sowohl Single Malt als auch Blended Scotch), wie flüchtige Verbindungen auf die Zugabe von Wasser reagieren. Zudem ließen sie sechs der Whisk(e)ys (drei Scotch, drei Bourbon) auch von einem geschulten sensorischen Gremium bewerten.

Das Fazit, kurz zusammengefasst: Die Zugabe von etwas Wasser kann den Geruch der Whiskys verändern. Allerdings könne Whisky nach der Zugabe von 20 % Wasser beginneen, das gleiche Aroma zu haben. Da Geruch und Geschmack eng miteinander verbunden sind, wirkt sich dies wahrscheinlich auch auf den Geschmack der Spirituose aus, wie es heißt. Allerdings gilt dies innerhalb eines Whisk(e)y-Stils. Auch nach hoher Wasserbeigabe ist Scotch, sowohl Single Malt als auch Blended, von den amerikanischen Bourbons und Ryes Whiskeys unterscheidbar.

Das Team um Tom Collins, Assistenzprofessor an der WSU und leitender Autor der Studie, untersucht derzeit weiter die Verbindungen, die dem schottischen Whiskys ihr rauchiges Aroma verleihen. Sie planen, diese laufende Arbeit sowie diese Studie auf der Worldwide Distilled Spirits Conference in Edinburgh, Schottland, vorzustellen, die vom 9. bis 11. Mai stattfindet. Mehr zu dieser Studie finden sie auf der Website der Washington State University.

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