St. Kilian Whisky
 

Letztes Jahr kam die Barton 1792 Distillery in Bardstown, Kentucky, schon einmal in die negativen Schlagezeilen, als eines ihrer Lagerhäuser einstürzte und 18.000 Fässer Bourbon zum Großteil leck schlugen (siehe unsere Berichte hier).

Ein ähnliches Lagerhaus wie dieses bei Jim Beam ist im vorigen Jahr bei der Barton 1792 Distillery eingestürzt. Bild © Whiskyexperts 2018

Jetzt ist nochmals Ähnliches passiert: Wie USA Today in seiner europäischen Ausgabe berichtet, sind Tanks mit insgesamt fast einer halben Million Liter fermentierter Maische ausgeronnen (ein Vorprodukt der Bourbon-Produktion). Ein Bein eines 55.000 Gallonen fassenden sogenannten Beer Wells, knickte am Dienstag ein. Der zusammenbrechende Tank schlug drei weitere Tanks leck, sodass die gewaltige Menge von 120.000 Gallonen sich wie ein Schwall über das Brennereigelände ergoss. Zwei Personen wurden dabei verletzt, gottlob nicht lebensgefährlich.

Das Trinkwasser hält man seitens der Brennerei nicht für gefährdet. Man ist allerdings noch dabei, mit Experten gemeinsam die Situation einzuschätzen.

Falls es neue Entwicklungen in der Sache gibt, werden wir Sie auf dem Laufenden halten.