Samstag, 25. Juni 2022, 04:26:44

8.März: Weltfrauentag. Beam Suntory sagt Danke an Margie Samuels und Bessie Williamson

Margie Samuels: Mitgründerin von Maker´s Mark - Bessie Williamson: ehemalige Managerin und „First Lady of Laphroaig“

Morgen, am 8. März, ist Weltfrauentag. Beam Suntory nimmt diesen Tag zum Anlass, auf zwei wichtige Frauen in der Geschichte ihrer Marken zu erinnern, die jenseits und diesseits des Atlantiks Whiskygeschichte geschrieben haben: Margie Samuels und Bessie Williamson. Mehr zu ihnen und den Whisk(e)ys, die sie prägten, nachfolgend:

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8.März: Weltfrauentag. Beam Suntory sagt Danke!

Margie Samuels: Mitgründerin von Maker´s Mark, Bessie Williamson: ehemalige Besitzerin und „First Lady of Laphroaig“

Aus Anlass des internationalen Frauentages am 8.März 2022 möchte Beam Suntory an zwei herausragende Frauen erinnern, die maßgeblich zum Erfolg von Maker´s Mark und Laphroaig beigetragen haben. Margie Samuels, die gemeinsam mit ihrem Mann, Bill Samuels Sr., den vielgerühmten Bourbon Maker´s Mark kreiert hat, sowie Bessie Williamson, die als erste Frau im 20. Jahrhundert eine Scotch-Whisky Destillerie, die Laphroaig Destillerie auf der Insel Islay, leitete.

Bessie and Margie proved Whisky was not just a man’s world

Auf dem Weg zu seinem Rezept für Maker´s Mark experimentierte Bill Samuels Senior in den 1950er Jahren mit verschiedenen Getreidegeschmäckern auf der Suche nach seiner eigenen Maische. Um jahrelange Reifeprozesse zu überspringen, buk Bill Brotlaibe mit verschiedenen Getreidemischungen, statt aufwendige Destillationsprozesse zu durchlaufen. Er ersetzte Roggen, der üblicherweise für Bourbon verwendet wird, durch roten Winterweizen. Damit wich die Schärfe von Roggen der zarten Süße, für die Maker’s Mark heute bekannt ist. Der Geschmack von Maker’s Mark hob sich von der Masse ab, doch erst Mitbegründerin Margie Samuels machte ihn bekannt und zum Verkaufsschlager. Denn sie hatte ein Auge darauf, dass sich auch die Flasche in den Verkaufsregalen von der Masse absetzte. Es heißt, Margie sei es zuzuschreiben, dass die meisten Leute ihre erste Flasche Maker’s Mark kaufen – und Bill sorge dafür, dass sie auch eine zweite kaufen. Die Form der Flasche, das Design des Etiketts, das charakteristische rote Wachssiegel und sogar der Name selbst sind Margie zu verdanken.

 „Ich will guten Geschmack an Menschen mit gutem Geschmack bringen.“

Margie Samuels

Margie, heute in der Kentucky Bourbon Hall of Fame (übrigens als erste Frau, die in einer Destillerie arbeitete), tauchte die ersten Flaschen in ihrer Küche eigenhändig in das in einer Fritteuse geschmolzene Wachs. Margies Brathähnchen war danach nicht mehr dasselbe, ebenso wenig wie das Whiskygeschäft. Auch wenn jeder Schluck Maker’s Mark genauso wie der vorige schmeckt, gibt es keine zwei Flaschen, die identisch sind. Diese roten Wachstropfen verleihen jeder Flasche ihre eigene, einzigartige Verzierung. Margie Samuels gilt als eine der wichtigsten Frauen in der Geschichte des Bourbon.

Über Maker’s Mark

Maker’s Mark, einer der mildesten Super Premium Bourbons weltweit, wird in Kentucky nach altem Familienrezept destilliert. Die Familie Samuels destillierte bereits seit 1780 Whisky. Im Jahre 1840 eröffnete T.W. Samuels dann die erste kommerzielle Familiendestillerie. Doch erst im Jahr 1954 kam die Revolution: Bill Samuels Senior verbrannte demonstrativ das alte Familienrezept und entwickelte einen hochwertigeren und weicheren Bourbon. Den kleinen, aber feinen geschmacklichen Unterschied zu anderen Bourbons bringt die Verwendung von rotem Winterweizen in Ergänzung zum Mais anstatt Roggen. Die sorgfältige Auswahl bester Zutaten ist für die hervorragende Qualität des Whiskys verantwortlich. Frisches Wasser aus eigenen Quellen und gelber Mais von kleinen, ausgewählten Farmen aus der Umgebung werden für die Herstellung verwendet. Jede einzelne Flasche wird von Hand in rotes Wachs getaucht und versiegelt. Dieses Siegel macht jede Flasche zu einem Unikat.

https://www.makersmark.com/family

Bessie Williamson: Die erste Frau an der Spitze einer Scotch-Whisky Brennerei

Elizabeth Leitch „Bessie Williamson“ war die erste Frau, die im 20. Jahrhundert eine Scotch-Whisky-Brennerei, die Laphroaig Destillerie auf der Insel Islay, leitete. Sie schloss 1932 ein Studium an der Universität Glasgow mit einem Masterabschluss ab. Da Arbeitsstellen nach dem Konjunkturrückgang, der Städte wie Glasgow Anfang der 1930er Jahre traf, dünn gesät waren, freute sie sich über einen Bürojob für die Sommermonate bei Ian Hunter in der von ihm geleiteten Laphroaig-Destillerie auf Islay. Sie hatte keine Ahnung, dass daraus letztendlich 40 Sommer werden sollten und sie die Liebe ihres Lebens finden würde.  Ian Hunter war das letzte lebende Mitglied seines Familienstammbaums.

Die Geheimnisse von Laphroaig wurden von seinen Vorfahren über die Jahre hinweg sorgfältig gehütet und auch Ian war sehr viel daran gelegen, die Destilleriegeheimnisse wie den Brennereiprozess und das Rezept des Whiskys zu wahren. In Bessie fand er eine Frau mit Leidenschaft, Integrität und dem Willen, die großen Traditionen seines Whiskys zu erhalten. Im Lauf der Jahre gab er sein gesamtes Wissen über die Destillerie an sie weiter. 1954 übernahm mit Bessie erstmals eine Frau die Zügel als Leiterin eines Brennereibetriebes. John McDougal, Bessies Nachfolger als Manager der Destillerie, fand über Bessie stets nur lobende Worte: „Es war eine Ehre, mit Bessie Williamson zusammenarbeiten zu dürfen und ich werde ihre weisen Worte niemals vergessen. Sie haben mir in den 44 Jahren, seit Bessie das Büro neben mir verlassen hat, stets den Weg geleitet. Ich empfand es als absolutes Privileg, als letzter Manager direkt mit ihr und für sie gearbeitet zu haben.“ Laphroaig hat Bessie Williamson einiges zu verdanken.

„Laphroaig ist heute eine weltweit bekannte  und geschätzte Whiskymarke – auch dank Bessie. Wir erinnern uns an sie als eine wahre Ikone für Laphroaig.”

John Campbell, ehem. Distillery Manager Laphroaig

Über Laphroaig

Seit Gründung der Destillerie im Jahr 1815 sind die Leiter der Laphroaig-Brennerei die Hüter eines Geheimnisses, aus dem eine Tradition für die Whiskyherstellung entstand, die seit mehr als 200 Jahren besteht. Von den Gründern der Destillerie, über Ian Hunter und Bessie Williams, bis hin zu den Größen im späten 20. Jahrhundert, John MacDougal, Denis Nicol und Iain Henderson, sowie dem derzeitigen Verantwortlichen John Campbell wurde dieser Prozess gehegt und gepflegt, weiterentwickelt und durch jeden Leiter der Brennerei neu geprägt. Heute ist es genau diese über 200 Jahre alte Tradition, die in die Herstellung jedes einzelnen Tropfens unseres Whiskys fließt.

https://www.laphroaig.com/bessie-williamson

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