„Wenn die Welt nach dem besten Whisky sucht, kann sie bedenkenlos nach Indien schauen“ –
so Rakshit N Jagdale, der Managing Director der Amrut Distilleries, bei der Präsentation des Amrut Kranthi (der Name bedeutet auf indisch „Revolution“) im Bundesstaat Karnataka, wo die neue Abfüllung ihren Launch feierte.

Das Interessante am Amrut Kranthi: Er verwendet einen besonderen Hefe-Stamm, und damit soll der Geschmack des Whiskys, der in einer Kombination von neuen Eichenfässern, ex-Bourbonfässern und Madeira- und Oloroso-Fässern reifte, eine besondere Geschmacksvielfalt erreichen. Die Tasting Notes lesen sich übersetzt wie folgt:
Nase: Vorwiegend tropische Früchte, gefolgt von floralen Aromen. An Pomelo erinnernde süße Zitrusfrüchte sorgen für Frische, während im Hintergrund ein subtiler Hauch von Kokosnuss-Raspeln präsent ist.
Gaumen: Erneut jede Menge tropische Früchte und spritzige Zitrusnoten, dazu kommen zurückhaltende Tannine, cremige Vanille und eine leichte, nicht näher definierte Würze. Die Textur soll dabei weich, rund und ausgesprochen cremig sein.
Finish: Sehr klar und frisch, mit einem langen, süßen Zitrusaroma und subtilen Tanninen, die langsam und langanhaltend ausklingen.

Der Whisky, der übrigens mit 40% vol. Alkoholstärke in die Flasche kommt, ist auch ein Tribut an den Vater des Managing Directors, Neelkanth Rao Jagdale, der 1984 die Amrut Distillery in Bangalore gründete. Rakshit N Jagdale:
“This launch is also a tribute to my beloved father, Mr Neelkanth Rao Jagdale, whose vision, courage, and pioneering spirit laid the foundation for India’s single malt journey and inspired us to dream beyond boundaries.”
Amrut Kranthi ist auch ganz bewusst als Audruck des neuen indischen Selbstbewusstsein bei Whisky gedacht – und daher auch für Whiskyfreunde hier eine interessante Abfüllung, obwohl nicht zu sagen ist, ob das Bottling (in Indien kostet es umgerechtet ca. 30 Euro pro 750ml-Flasche) auch zu uns kommen wird. Aber die Abfüllung zeigt, dass man sich in Indien als eine gleichberechtigte Whiskynation unter vielen sieht…















