Recht begeistert zeigt sich Focus-Money-Autor Mika Hoffmann vom britischen Spirituosen-Konzern Diageo, genauer gesagt von deren Aktien. Denn seit 20 Jahren steigt bei Diageo die Dividende. Nun sind wir hier bei Whiskyexperts wahrlich keine Aktienexperten. Doch der Online-Artikel bietet einige interessante Aspekte, welche die Überlegungen hinter mancher Whisky-Abfüllung und Bottling-Serie von Diageo in den letzten Jahre verdeutlicht.So zeigt man sich in dem Artikel recht begeistert von der „Games of Thrones“-Serie. Zwar kostete sie erst einmal wegen der Werbekampagne viel Geld. Dies würde sich jedoch langfristig auszahlen, und das ganz besonders bei den jüngeren Kunden, die bei vielen Marketingmaßnahmen von Diageo im Fokus stehen. Hoch im Kurs ist Scotch Whisky weiterhin in den USA und China (die angedrohten Strafzölle für Single Malt Whisky in den USA sind im Artikel noch nicht berücksichtigt). Doch den schnelleren und deutlicheren Gewinnwachstum bieten wohl die sogenannten Schwellenländer in Afrika, Lateinamerika und Asien. Zwar seien hier die Zeiten des Umsatzwachstums im zweistelligen Bereich vorbei. Hier bieten sich allerdings weiterhin Wachstumsmöglichkeiten.

Und noch ein weiterer Aspekt lässt die Aktie von Diageo attraktiv erscheinen: Im Vergleich mit den Konkurenten auf dem Spirituosen-Markt erzielt Diageo höhere operative Margen. Diageo verdient mehr an jeder verkauften Flasche, und erreicht so bei einer hohen Verkaufsmenge natürlich auch eine höhere Marge, wie wir in einer Grafik in der Mitte des Artikels entnehmen können.