Ein Ende des Dramas? Uncle Nearest findet Käufer, die Nearest Green Distillery wird weitergeführt

Es geht rein um die Destillerie und die Firma - die anderen Besitztümer der Weavers sind davon nicht betroffen

Der Abstieg der Nearest Green Distillery und der Gesellschaft dahinter, Uncle Nearest, vollzog sich laut, lange und mit ständigen Wendungen zum Schlimmeren. Wer sich einen Überblick über die Vorgänge, die zum Insolvenzverfahren, den Gerichststreitigkeiten und den zwielichtigen Wendungen verschaffen will, findet hier eine Sammlung unserer Berichte dazu.

Nun aber scheint die Chose ihr Ende gefunden zu haben, zumindest was die Brennerei betrifft: Laut dem Masseverwalter hat sich ein Käufer für die Brennerei und die Marke gefunden – mit einem Letter of Intent, der zwar nicht bindend, aber recht konkret ist.

Aber Uncle Nearest wäre nicht Uncle Nearest, wenn nicht auch diese Entwicklung ihren speziellen Twist hätte: Der Käufer hat sich ausbedungen, bis zum endgültigen Abschluss der Verhandlungen, der in 45 Tagen erwartet wird, anonym zu bleiben. Zumindestens hat der potentielle Käufer bekanntgegeben, dass es sich bei ihm um eine Investmentgesellschaft mit afro-amerikanischer Gesellschaftsstruktur und Führungsspitze handelt, dass man die Beschäftigten der Brennerei und der Gesellschaft weiter beschäftigen wolle und man die kulturelle Signifikanz des Unternehmens würdigen werde.

Fawn Weaver, die jetztige Besitzern des Unternehmens, hat sich wegen eines Redeverbots, dass im März gegen sie ausgesprochen wurde, nicht zu den Vorgängen geäußert. Wir werden natürlich über den Ausgang der Geschichte spätestens in eineinhalb Monaten wieder für Sie berichten.

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