Miserable Zahlen schreibt der Lohnproduzent MGP Ingredients im zweiten Quartal 2026: Insgesamt verkauft man 42% weniger Spirituosen als im Vorjahreszeitraum, im der Whiskysparte sogar 59% weniger. Dieser Rückgang folgt einem im 1. Quartal – damals waren es nicht 42%, sondern 40% weniger Verkäufe.
MGP Distilling Solutions in Indiana führt den Rückgang auf die geminderte Nachfrage bei gereiftem Whiskey und New Make zurück. Aus diesem Grund hat man bereits in diesem Jahr den Betrieb bei der Limestone Branch Distillery und Lux Row Distillers eingestellt. Das kommt vor allem aus weniger Verkäufen an Drittanbieter.
Die eigenen Marken wie z.B. Ezra Brooks haben in diesem Zeitraum ihre Ergebnisse aus dem Vorjahr halten können, das Minus beträgt hier ein Prozent.
Um die Entwicklung zu drehen, will man sich bei MGP auf die Premium-Plus-Marken wie Penelope Bourbon und Yellowstone konzentrieren, die im Rahmen der Kategorie um 5% mehr verkauften. Dort sieht man Chancen für den Turnaround:
“These results reflect continued momentum in our premium-plus portfolio, led by Penelope Bourbon and Yellowstone, and an improvement in select mid- and value-priced brands.”
Julie Francis, MGP CEO

MGP hält an den Voraussagen für 2026 fest, in denen man im Gesamtjahr einen Umsatz von 480 bis 500 Millionen Dollar erwartet.
Francis:
“Our second-quarter results are a reflection of our efforts to drive long-term growth across all three of our businesses and to deliver value creation, even as we continue to navigate a challenging industry backdrop.
“As we move through the second half of 2026, we will maintain our strategic roadmap and drive our key growth initiatives, while prioritising our best opportunities for growth, taking decisive actions and executing with discipline.”
















