Während sich das Geschäftsergebnis im ersten Halbjahr 2026 für die Campari Group (ihnen gehören zum Beispiel Wild Turkey in den USA, Teeling in Irland oder Glen Grant in Schottland (man hält auch knapp 15% an Deanston, Tobermory und Bunnahabhain) mit einem Wachstum von 2,7% nach den Einbrüchen von 2025 gut lief (der Umsatz belief sich auf 1,51 Milliarden Euro), sieht die Sache in der Division „House of Whiskey“ leider etwas anders aus.
Um sechs Prozent schrumpfte das Ergebnis der Gruppe, die insgesamt 12% des Gesamtumsatzes des Konzerns ausmacht. Hierfür verantwortlich scheint laut dem Bericht in The Spirits Business, auf den wir uns hier beziehen, vor allem die Schwäche von Wild Turkey und Russell’s Reserve zurückzuführen zu sein. Wie sich der schottische und irische Whisky im Poretfolio schlägt, wurde nicht konkret ausgewiesen.
Wenn man die regionalen Märkte betrachtet, sieht man in Europa (verantwortlich für 46% des Umsatzes) ein Wachstum von 1,9%, das in allen Key Markets wie Italien, Frankreich und UK konsistent ist. Hier führt man die positive Entwicklung for allem auf die positive Entwicklung bei den Ready To Drink und Ready To Serve Segmenten zurück. In den USA (36% des Umsatzes) gab es ebenfalls ein Wachstum von 1,6%. In den Emerging Markets gab es ein Plus von 9,1% – nicht so gut lief es im Global Travel Retail und dem asiatisch-pazifischen Raum, wo es kein Wachstum gab (Ausnahme: Australien mit +2,6%).
















