Als im Jahr 2024 die erste Ausgabe der The Fifty Collection erschien, war es ein Whisky aus einem Einzelfass. Sie kostete damals 49.000 Euro und kam in einer aufwendigen Verpackung mit Goldauflage (18 Karat).
Schon damals war geplant, die weiteren zwei Ausgaben der The Fifty Collection im Solera-Verfahren herzustellen – also jedes Jahr ein neues Fass beizumengen und das Resultat zum Teil abzufüllen. Das geschah bei der zweiten Ausgabe 2025 (davon gab es nur zwei Flaschen für Deutschland, also eine weniger als im Jahr zuvor), und so geschieht es jetzt bei der dritten und letzten Ausgabe der Fifty Collection, die soeben angekündigt wurde (und deren Label wir Ihnen bereits im März präsentieren konnten).

Auch diesmal hat Malt Master Kelsey McKechnie wieder ein Fass für das Solera-System ausgesucht. War es zuerst eines aus europäischer Eiche, so sind die beiden Nachfolger aus amerikanischer Weißeiche hergestellt, das für die Ausgabe 2026 wurde im Jahr 1974 befüllt. Diesmal hatte es eine Alkoholstärle von 50,3% vol.
Kelsey McKechnie sagt zum Auswahlverfahren:
“Marrying together rare casks to create something extraordinary is a fitting testament to the stories that precede each cask. For The Third Edition, we selected an American oak barrel filled in 1974, bringing a balance and depth to the final composition. Its sweet, honeyed note and gentle oak spice complement the European butt and American hogshead of the First and Second Editions, creating contrast and continuity across the trilogy.”
Geschmacklich soll die neue Abfüllung buttriges Gebäck, süßen Konfekt, goldenen Manuka-Honig, reife, weiche Früchte und feine Eichengewürze am Gaumen bieten – also durchaus im Stil gut gereifter Balvenie-Abfüllungen.
Auch in diesem Jahr hat man sich bei der Verpackung wieder viel Mühge gegeben – die Holz“box“ besteht aus über 100 Einzelteilen und ist mit einer goldplattierten Messingetikette ausgestattet. Jetzt gibt es die 45 Flaschen, die davon abgefüllt wurden, bei Harrods in London zu kaufen (zum seit der Erstausgabe unveränderten Preis von 42,500 Pfund), ab August werden dann einige Flaschen weltweit bei ausgesuchten Händlern erhältlich sein – die offizielle Info dazu wird uns wohl in Kürze von Balvenie Deutschland erreichen.















