Die neuesten Zahlen von Diageo, die heute in einem Artikel in The Spirits Business zu finden sind, deuten eine leichte Erholung der Verkäufe im Q3 des Geschäftsjahres an (Q3 umfasst die Periode von 1. Januar 2026 bis 31. März 2026).
Die Verkäufe in dieser Periode machen 4,48 Milliarden Dollar aus, ein Plus von 0,3% im Vergleich zum Vorjahr, sowie einen Anstieg von 0,4% im Volumen.
Getrübt werden diese Zahlen von einem nach wie vor enttäuschenden Ergebnis in den USA, die 38% des Gesamtmarktes für Diageo ausmachen. Hier gingen die organischen Verkäufe um 9,4% zurück, die Spirituosen im Portfolio sogar um 15,4%.
Ebenfalls im Minus, wenn auch nur leicht: der asiatisch-pazifische Raum mit einem Rückgang von 0,8%.
International sah es hingegen gut aus: Insgesamt gab es ein Wachstum im niedrigen einstelligen Bereich, hoch einstellig sind die Zuwächse in Indien. Sehr zufrieden zeigt man sich auch mit dem Geschäftsverlauf in Europa, Lateinamerika samt der Karibik und Afrika. in den letzten beiden Regionen gab es Zuwächse von 16,2% und 17,1%. In diesen Regionen war Scotch der größte Wachstumsbringer.
Ein genauerer Blick auf Europa zeigt ein Wachstum von 8,8%, und auch die Spirituosen wuchsen hoch einstellig, wiederum mit Scotch, der sich stark verkaufte.
Dennoch bleibt man bei Diageo bei einer leicht negativen Prognose für das Geschäftsjahr, vor allem wegen der Unsicherheiten in der Weltlage für das Q4 – mit einem Rückgang des Umsatzes von 2-3%. Mittelfristig zeigt man sich aber optimistischer. Dave Lewis, CEO von Diageo:
“Progress on the redesign of our new strategy and the shaping of a more competitive operating framework is well under way.
“While we are mindful of continued geopolitical uncertainty, including the impact of the ongoing conflict in the Middle East on energy, supply and distribution, we are reiterating our fiscal 26 guidance.”
















