Mit 2,7 Millionen Whiskyfans, die die Brennereien am Kentucky Bourbon Trail im Vorjahr besuchten, hat das Tourismusprogramm der Whiskyindustrie im Bundesstaat das Rekordergebnis des Jahres 2024 trotz widriger Umstände eingestellt. 2023 sind es noch „nur“ 2,5 Millionen Besucher gewesen, berichtet The Spirits Business.
Dieses Ergebnis ist auch angesichts der generellen Tourismusschwäche der USA (seit der Verschärfung der Einreisebestimmungen für Touristen lahmt dieser Wirtschaftszweig) und der Schwäche der Bourbonindustrie bemerkenswert, sagt Eric Gregory, Präsident der Kentucky Distillers’ Association (KDA):
“Holding strong at 2.7m visitors is a tremendous win in today’s tourism climate. While other destinations are seeing pullbacks, the Kentucky Bourbon Trail adventure continues to demonstrate its strength, stability, and global appeal. That consistency speaks volumes about the quality of our experiences and the passion of our distillers.”
80% der Besucher stammten nicht aus Kentucky, sondern aus dem Rest der USA und aus 20 verschiedenen Ländern. Wer auf den Kentucky Bourbon Trail kam, blieb laut Statistik zwischen drei und fünf Tagen im Bundesstaat, und dabei gaben die Reisenden zwischen 600 und 1400 Dollar aus – zum guten Teil für Unterkunft, Essen und Transport, was wiederum einen positiven Faktor für die Wirtschaft in Kentucky bedeutete. Und: viele würden den Trail nicht nur einmal, sondern mehrmals besuchen, so Gregory:
“The Kentucky Bourbon Trail has proven it’s not just a one-time experience – it’s an adventure that visitors return to again and again. In challenging tourism years, holding steady is growth. We’re proud to continue welcoming millions from around the world to experience Kentucky craftsmanship and hospitality – responsibly, of course.”
Laut der Kentucky Distillers Association bedeutet Bourbon für den Bundesstaat jährlich 10,6 Milliarden Dollar Wirtschaftsleistung und erhält fast 24.000 Arbeitsplätze.
















