Samstag, 10. Januar 2026, 02:03:54

Nearest Green Distillery: Investor möchte Uncle Nearest und 108 Mio. Dollar Schulden übernehmen

Eine Investorengruppe möchte die Schulden der Mareke übernehmen, um "die Abwicklung der Insolvenz zu beschleunigen"

Eine Wendung im Fall der in Insolvenz befindlichen Nearest Green Distillery: Laut dem Lexington Herald gibt es das Angebot einer Investorengruppe, die Marke Uncle Nearest zu kaufen, die Schulden in der Höhe von 108 Millionen Dollar zu übernehmen, unter Umständen das bisherige Management auszuzahlen sowie der Brennerei frisches Kapital zur Verfügung zu stellen und damit einen möglichen Verkauf zu beschleuinigen.

Walter Miles aus Johns Creek in Georgia hat sich nach eigenen Angaben beim Insolvenzgericht als der Vertreter von Einzelanlegern und institutionellen Anlegern, die unter dem Namen NexGen2780 auftreten, in einem Brief gemeldet.

Darin schreibt er, dass die Länge des Verfahrens negative Auswirkungen auf den Wert des Unternehmens haben könnte und die von ihm vertretene Gruppe Interesse daran hätte, die Insolvenz rasch zu beenden:

Prolonged uncertainty can adversely affect brand equity, distributor and vendor relationships, employee retention and overall market positioning. NexGen2780 believes that a timely and orderly sale process, conducted under Court supervision, could help mitigate further value erosion while maximizing recovery for creditors and other stakeholders.

Ob Walter Miles über die Vertretung der Gruppe hinaus auch selbst in das Konsortium involviert ist, ist nicht ganz klar. Er ist Finanzberater und Absolvent des Morehouse College in Atlanta.

Zu den bisherigen Besitzern und Anteilseignern meint der Brief, man könne entweder zwischen einem Ausstieg oder dem Behalten der Anteile wählen.

Neben diesen Entwicklungen hat der Insolvenzverwalter in der letzten Woche einen Bericht eingereicht, der den bisherigen Fortgang seiner Bemühungen darstellt – dieser ist aber, mit Zustimmung der jetzigen Besitzer unter Verschluss. Fawn und Keith Weaver werden dazu allerdings eine – ebenfalls unter Verschluss zu haltende – Gegendarstellung einrichen. Die Weavers kämpfen darum, die Besitzer von Uncle Nearest zu bleiben und haben in diesem Sinne auch eine Klage gegen den ehemaligen CFO des Unternehmens eingebracht (wir berichteten). Diese Klage ist mangels einer Reaktion des Beschuldigten allerdings noch nicht rechtswirksam.

Der Insolvenzverwalter beantragte zudem eine Anhörung für Ende Janauar, in der die Ausweitung der Insolvenz auf zumindest sieben weitere Unternehmen von Fawn und Keith Weaver beantragt wird, bei denen mindesten 20 Millionen an Finanztransfers zu und von Uncle Nearest geflossen sind.

Wir bleiben für Sie an der Geschichte natürlich dran.

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