Freitag, 09. Dezember 2022, 13:46:40

Neu: Caol Ila 1990/2022 von Wu DRAM Clan, Whisky Nerds & Pierrick Guillaume

Ein Single Cask, ausgesucht mit dem einstigen Distillery Manager - Charles MacLean : „A bold and surprisingly maritime example!”

Diageos Casks of Distinction-Programm (kurz CoD) hält außergewöhnliche Fässer aus dem Fundus der zum Getränkekonzern gehörenden Destillerien parat. Der Wu DRAM Clan hat sich für seine neueste Abfüllung aus diesem kuratierten Schatz bedienen können, in Kooperation mit Pierrick Guillaume, dem früheren Distillery Manager von Caol Ila, und dem unabhängigen Abfüller Whisky Nerds. Geworden ist es ein Caol Ila 1990/2022 mit ganz besonderen Eigenschaften.

Was es über diese Abfüllung im Detail zu erzählen gibt, finden Sie nachfolgend in der Presseaussendung, die auch ausführliche Tasting Notes und eine Verlinkung auf eine Infoseite enthält.

PresseartikelFür den Inhalt ist das Unternehmen verantwortlich

Ein Single Cask mit dem einstigen Distillery Manager: Der Caol Ila 1990/2022 von Wu DRAM Clan, Whisky Nerds & Pierrick Guillaume

17. November 2022 Kehl. Ein Fass gemeinsam mit dem ehemaligen Manager der Brennerei aussuchen? Klingt nahezu unmöglich. Nicht so beim neuen Projekt des Wu DRAM Clans. Gemeinsam mit Pierrick Guillaume, ehemals Distillery Manager von Caol Ila, und dem befreundeten Indie-Bottler Whisky Nerds wählte das Abfüller-Trio aus Diageos Casks of Distinction-Programm (kurz CoD) ein Fass der Islay-Brennerei aus dem Jahr 1990 aus. Genauer und mit den Worten von Charles MacLean gesagt: „A bold and surprisingly maritime example!”

Ob Originalabfüllung von Lagavulin und Ardbeg oder Abfüllungen unter dem eigenen Indie-Label von Bowmore, Ben Nevis, Springbank sowie den seiner Zeit mit 55 Jahren ältesten Invergordon: Trotz Gründung des Wu DRAM Clans vor nur rund drei Jahren haben Takesado Oji aus Japan, Sebastian Jäger aus dem Schwarzwald und Boris Borissov aus München bereits eine ganze Reihe kompromisslos hochwertiger „Independent Bottlings“ namhafter Brennereien auf die Beine gestellt. Nach dem legendären Lagavulin 30 y.o. aus dem CoD und dem Ardbeg Private Cask folgt mit dem Caol Ila 1990/2022 CoD nun eine Abfüllung, die das whiskyverrückte Dreigespann zusammen mit Freunden umsetzt.

„Pierrick war von 2017 bis 2021 Manager der Brennerei Caol Ila. In den Jahren seiner Tätigkeit hat sich unser Whisky-Austausch zur Freundschaft entwickelt, und wir freuen uns darüber, dass er nun Teil dieses besonderen und persönlichen Projektes ist. Dazu tragen auch unsere Indie-Bottler-Freunde von Whisky Nerds bei, mit denen wir bereits das 1997 Lagavulin Cask 0001 „For European Lagavulin Fans“ abgefüllt haben – damals das erste CoD in Europa“,

erklärt Sebastian Jäger zum Team hinter dem 32 Jahre alten Caol Ila.

Wie der Caol Ila 1990/2022 in die Flasche kam

Als sich bei einem gemeinsamen Schottlandbesuch im Jahr 2021 die Möglichkeit eröffnete, mehrere CoD-Fassproben zu verkosten, war es Liebe auf den ersten Schluck mit dem Refill American Oak Cask Nr. 6223. Ein Jahr zusätzlicher Reifung hat die Balance zwischen Fass und Destillat nun nochmals gestärkt.

Der Islay Single Malt Scotch Whisky von Caol Ila wurde 1990 ins Fass gefüllt und durfte volle 32 Jahre in der amerikanischen Weißeiche reifen. Mit ungeschönten 51.5% vol. Fassstärke wurde er im Juni 2022 abgefüllt. Das Ergebnis: „A rich, smoky Caol Ila at its peak, this is a sweet and smoky delight from start to finish with its fresh, clean aromas and creamy texture adding to the enjoyment”, findet Whisky- Autor Charles MacLean, der bereits vorab die Möglichkeit hatte, den kostbaren Dram zu verkosten.

Weitere Informationen dazu gibt es auf https://www.wudramclan.de/caolila/

Caol Ila 1990/2022 CoD Single Cask Islay Single Malt Scotch Whisky

Alter: 32 Jahre

Destilliert: 25. Juni 1990, abgefüllt: 27. Juni 2022 Fass: Refill American Oak Cask Nr. 6223

Anzahl abgefüllter Flaschen: 181 Alkoholgehalt: 51.5%% vol. Cask Strength Weder gefärbt noch kühlfiltriert

Tasting Notes:

Nase: Weiche Nase, mit anfänglichem Kribbeln. Der erste Eindruck ist eindeutig maritim, mit frischer Meeresbrise, Meersalz, essbarem Seetang. Diese Meeresfrische wandelt sich bald in eine fast medizinische Note, da klare Jodnoten an eine Heilsalbe erinnern, dann steigt eine leicht rauchige, fleischige und eichige Note auf, wie von holzgeräuchertem Speck. Etwas Wasser rundet diese Aromen ab, bringt eine leicht ölige, schärfere Note ins Spiel und verstärkt überraschenderweise das Kribbeln.

Gaumen: In natürlicher Stärke, cremig-zart in der Textur und süß im Geschmack, anfangs leicht säuerlich, dann wärmend, mit einer köstlichen und aufsteigenden Rauchigkeit. Ein Spritzer Wasser macht den Geschmack weicher und bringt eine fruchtige Süße hervor.

Nachklang: Lang, wärmend und sowohl süß als auch rauchig, mit viel Salz und Chili-Gewürz. Salz und Rauch verbleiben in einem sehr angenehmen Nachgeschmack. Ähnlich in reduzierter Stärke.

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