Jede Woche erscheinen neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den zigtausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt? Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun mehr als einem halben Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden (vielen Dank dafür). Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben. Was wir besonders schön finden: Sie widmen sich auch den Standards um kleines Geld – wichtig nicht nur für die, die den Whisky gerade entdecken.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Springbank in der Whiskyregion Campbeltown hat für jede Geldbörse etwas Interessantes zu bieten – das beweist auch die heutige Verkostung von Angus MacRaild, der wie üblich für den Samstag Serge Valentin auf Whiskyfun vertritt. Denn ob es sich nun um den ganz normalen Springbank 10yo handelt, um eine Abfüllung eines deutschen Händlers (die damals, als sie erschien, recht preiswert war), um eine Flasche von Moon Import oder aus der SMWS, sie können alle mit guten Bewertungen glänzen.
Hier die Flaschen der heutigen Verkostung in der Übersicht:
Springbank 10 yo (46%, OB, -/+ 2018): 87 Punkte
Springbank 22 yo 1993/2015 (45%, Moon Import 35th Anniversary, cask #99, hogshead): 89 Punkte
Springbank 22 yo 1995/2018 (48.8%, Scotch Malt Whisky Society, 27.111 ‘A Coal Bucket Full Of Marshmallows’, refill sherry hogshead, 277 bottles): 88 Punkte
Springbank 23 yo 1990/2013 (49.8%, SCOMA ‘The Peat Bog’, cask #205, bourbon, 215 bottles): 90 Punkte
Whisky wird seit jeher nicht nur getrunken, sondern auch gesammelt – sei es, um besondere Tropfen für später aufzuheben oder rein des Sammelns willen. Immer schon, und verstärkt in den letzten Jahren, war Whisky auch ein Gegenstand der Wertanlage – begünstigt durch den Umstand, dass ältere Jahrgänge immer rarer werden und sich der Markt für Whisky global ausweitet.
Märkte sind dynamisch und ändern sich. Gastautor Marco Jansen von der Whisky Investments GmbH wirft für uns vierteljährlich einen Blick auf den Sammlermarkt und berichtet dabei über relevante Ereignisse und Entwicklungen. Hier ist sein aktueller Beitrag:
Der Whisky-Sammlermarkt – Bericht über das Q1 2018
Das Jahr 2019 startete an den internationalen Kapitalmärkten genauso turbulent wie das vorhergehende Jahr 2018 geendet hatte – nur mit anderen Vorzeichen! Beflügelt von positiven Gesprächen zwischen USA und den China und die Aussicht auf die Beilegung des Handelsstreits sorgten für deutliche Kurssprünge an den Aktienbörsen.
Ganz anders stellten sich die politischen Rahmenbedingungen für den Whiskysammler dar. Ein schier endloses Gezerre rund um das Thema Brexit hat bis heute nach unzähligen Abstimmungen im britischen Parlament auch weiterhin zu keinem Ergebnis geführt. Befürchtungen vor einem Hard Brexit ohne Deal mit der EU führte in den letzten Monaten zu einer sehr großen Anzahl an Releases die an den Markt gebracht wurden – jeder versuchte seine Ware aufs Festland zu bringen um sich vor eventuellen Zöllen und zeitlichen Verschiebungen bestmöglich zu schützen. Besonders die Anzahl an High-End-Abfüllungen im hochpreisigen Segment hat deutlich zugenommen und gestiegene Preise führen zu keinem spürbaren Rückgang der Nachfrage.
So erstaunt es auch nicht, dass die Volumina der auf dem Sekundärmärkten gehandelten Flaschen weiter auf dem Vormarsch sind. Aus Sammlersicht verständlich: die für ältere Abfüllungen zu zahlenden Preise in Shops und Auktionshäusern erscheinen trotz der furiosen Preissteigerungen der letzten Jahren oft durchaus attraktiv im Vergleich zu den Neuemissionspreisen, bei denen seitens der Destillerien und Großkonzerne viel Fantasie bereits eingepreist worden ist.
Schaut man sich die Wertentwicklungen der Abfüllungen im ersten Quartal 2019 an muss man konstatieren, dass trotz politischer Unsicherheit die Preise im breiten Markt auf hohem Niveau stabil geblieben sind. So notierte der von der schottischen Rare Whisky 101 Ltd. berechnete Whisky-Index Apex 1000 fast unverändert im Vergleich zum Stand am Jahresende 2018. Leicht rückläufig zeigten sich die Preise im Segment der Lost Distilleries, Abfüllungen speziell von Brora und Port Ellen konnten zum Ende des ersten Quartals mit einem Abschlag von 5-10% erworben werden. Die große Ausnahme bildete der Index für Abfüllungen der japanischen Yamazaki-Abfüllungen der um mehr als 10% zulegen konnte. Hierzu anzumerken ist allerdings, dass dieser Index mit gerade einmal 30 Abfüllungen sehr markteng ist und Preisausreisser bei einzelnen Auktionen größeren Einfluss auf die Indexveränderung nehmen können als dass dies bei anderen Indizes der Fall ist.
Wir dürfen gespannt sein, ob das britische Laienspielstück „Brexit“ zum nächsten Quartalsstichtag am 30.06.2019 abgeschlossen sein wird und wenn ja mit welchem Ergebnis. Das regulatorische Umfeld bietet besonders in der aktuellen Situation ausreichend Gründe wie z.B. höhere Transport – und Bearbeitungskosten etc. um höhere Preise am Markt zu etablieren. Langfristig gesehen dürfte also das Resultat – unabhängig ob Brexit oder auch nicht – kaum einen negativen Einfluss auf die positiven Aussichten an den Whiskysammlermärkten haben!
Marco Jansen von Whisky-Investments.de
Autor Marco Jansen, Gesellschafter der Whisky Investments GmbH, arbeitet seit 16 Jahren in der Finanzbranche und sein Betätigungsfeld 1– neben der Betreuung von vermögenden Privatkunden – sind die internationalen Kapitalmärkte. Vor etwa 10 Jahren entdeckte er bei einer Reise nach Schottland seine Leidenschaft für Single Malt Whisky. Seitdem verfolgt er mit Interesse die Whiskymärkte und eine kleine Sammlung erlesener Tropfen füllt die speziell dafür eingerichtete Vitrine in seiner Heimat am Niederrhein.
Unser Titelbild zeigt die Catedral do Whisky – die größte Whiskysammlung der Welt
Nach einer längeren Pause haben wir wieder einmal einige Tasting-Splitter für Sie zusammengestellt – ein Kessel Buntes, ohne viel Plan und Ziel, aber mit umso mehr Neugierde und Lust auf Abwechslung verkostet. Auch diesmal sind wir nicht rein schottisch aufgestellt.
Corsair Small Batch Triple Smoke, OA, 40.0% Alk./Vol. (Sample: privat) – Der US Single Malt kommt zunächst süß und mit einer etwas mehligen Note an die Nase. Auch wenn er Malt Whisky ist, hat er etwas Bourbonhaftes. Rauch? Nein. Im Antritt wässrig mit einer Kirschnote. Das Holz stützt den Körper des Whiskys. Malz und Kaffee und etwas dunkle Schokolade am Gaumen. Auch hier kein Rauch. Im Finish verhalten, mit einem nachklingenden Zitruston und wieder die Kaffeenote.
Der Whisky will anders sein – was nicht immer klappen muss. Hier ging es zumindest nicht schief. Interessante Erfahrung
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Glengoyne Legacy, OA, 48% Alk./Vol. (Sample: privat) – Fudge in der Nase, dickes Toffee und geröstete Haselnuss. danach setzt sich etwas mehr Frucht durch. Später vor allem Frucht und Zitrus. Insgesamt spannende Nase. Am Gaumen Zitrus, weißer Pfeffer, nur dezent redet das Sherryfass mit. Süße geht in einen Ingwerton über, ein Hauch Tabaksaft ist dabei. Das Finale dann eher kurz und mit etwas Säure.
Die First Fill Oloroso Casks sind in der Nase präsenter als am Gaumen. Eine unerwartet unübliche Abfüllung, die aber ihre eigenen Meriten hat.
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Kingsbarns From Dream To Dram, OA, 46% Alk./Vol. (Sample: privat) – Etwas Fruchtiges und Lebendiges in der Nase, Pfirsich, saure Drops, frisch gemähtes Gras. Das macht Freude und Lust auf mehr. Am Gaumen dann cremig und weich, dazu ein unerwarteter, sehr leiser Himbeerton im Hintergrund, vordergründig jede Menge heller Früchte, grüner Apfel, Pfirsich, grüne Trauben. Pfeffer und Zitronenschalen. Im Finish fortgesetzt fruchtig, zum Ende hin dann etwas Ingwer, leicht holzige Untertöne.
Ein wirklich erfreulicher Junger, der für sich schon durchaus bestehen kann. Jim Swans Fässer wirken auch hier Wunder. Kompliment!
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Tullibardine 2010 Amarone Finish für Whiskyhort & Flickenschild, 57.5% Alk./Vol. (Sample: Whiskyhort) – Süß, weinig, rote Beeren, Punschglasur – wenig Alkoholeindruck. Mit der Zeit wird die Nase noch fruchtiger. Schön! Am Gaumen kräftiger Antritt, cremig, schöne dunkle Früchte und etwas herb werdend, etwas Schokolade, danach pfeffrige Noten und hinten hinaus wieder süßer werdend. Ein fruchtiges, Finish mit etwas Holz- und Pfeffernoten zum Ende hin
Im Gesamtpaket spannend, die verschiedenen Teile fallen schön zusammen. Kein Einfacher, aber vergnüglich von A bis Z.
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Die Bilder der Abfüllungen für den Artikel und dessen Titelbild haben wir zum Teil mit freundlicher Genehmigung aus der Whiskydatenbank Whiskybase.com übernommen. Vielen Dank dafür!
Links zu allen bisher erschienenen Tasting-Splittern finden Sie im Verkostungsarchiv.
Mit „Tasting-Splitter“ wollen wir unsere Verkostungsnotizen mit einem neuen Format ergänzen. In lockerer Abfolge berichten wir von den letzten Whiskys, die wir hier in der Redaktion im Glas hatten. Das tun wir nicht mit ausführlichen Beschreibungen des Geschmacks im klassischen Sinn, sondern wollen es auf eine ungezwungene Art tun. Eher emotional als analytisch wollen wir einige Fragen beantworten: Welchen Eindruck hinterlässt der Whisky? Was fällt uns besonders auf? Wie haben wir ihn im Moment erlebt? Welchen Charakter zeigt er?
Auch bei „Tasting-Splitter“ gilt, so wie bei den (nach wie vor geplanten) Verkostungen einzelner Whiskys: Unser Geschmack ist so subjektiv wie der Ihre. Wir fällen daher keine Urteile, sondern geben unseren persönlichen Eindruck kund. In diesem Sinne: Viel Vergnügen damit!
Unser Gewinnspiel mit Bruichladdich geht in die Endrunde – ab Montag ist es zu spät – machen Sie jetzt noch mit!
Authentizität – das ist eines der Schlüsselelemente, die die Whiskys aus der Islay-Brennerei Bruichladdich so besonders machen. Wer die Destillerie schon einmal besucht hat (unsere kommentierte Fotoreise mit 115 Bildern finden Sie hier), der weiß, dass dort keine Computer arbeiten, sondern Menschen, dass man mit den Farmern im Umkreis eng verbunden ist und bei aller Experimentierfreudigkeit nicht auf seine Traditionen und Wurzeln vergisst.
Zu dieser Haltung gehört auch, nur mit lokaler oder schottischer Gerste zu brennen. Was das bedeutet, sollen unsere Leser sinnlich und aus erster Hand erfahren. Und darum verlosen wir gemeinsam mit unserem Partner Bruichladdich drei Whiskys als „Provenance Paket“, nämlich den Bruichladdich Islay Barley 2011, Bruichladdich Bere Barley 2008 und Bruichladdich The Organic 2009 – plus netten Goodies.
Warum ist Authentizität für Bruichladdich so wichtig? Lesen Sie hier mehr darüber, in Bruichladdichs eigenen Worten:
Gerste ist zwar die Hauptzutat für die Herstellung eines Scotch Single Malt Whisky, doch es gibt keinerlei gesetzliche Vorgaben, dass die dazu verwendete Gerste zwingend aus Schottland stammen muss. Aus dieser Tatsache resultiert das Ziel vieler Hersteller, Gerste, egal welchen Ursprungs, zu einem möglichst günstigen Preis einzukaufen. Vom Beginn des Wiederaufbaus der Bruichladdich Brennerei im Jahr 2001 bis heute gilt für uns jedoch: Wir verwenden für unsere Scotch Whiskies ausschließlich schottische Gerste. Aber nicht nur die Herkunft selbst spielt für uns eine enorm wichtige Rolle, nein, wir gehen sogar noch einen Schritt weiter und sprechen von Terroir! Damit waren wir die Ersten, die das ursprüngliche Weinkonzept auf die Whiskyherstellung übertragen haben. Denn nicht nur für Wein gilt, dass man die unterschiedlichen Einflüsse von Rebsorte, Boden, Klima und regionalem Handwerk deutlich im Endprodukt schmecken kann, sondern auch für Whisky. Unser Provenance-Konzept basiert deshalb auf den drei folgenden Pfeilern:
1. Wo wird die Gerste angebaut?
Wir verwenden 100 % schottische Gerste. Das meiste Getreide stammt aus einem Umkreis von ca. 50 Meilen rund um den Ort Inverness, Nordschottland. Der Rest wird für uns auf Islay angebaut, da man im Inselgetreide den Einfluss des Atlantiks und der wilden Landschaft deutlich spüren kann. Stürme, Kälte und hungrige Wildtiere lassen jedoch eine typische Ernte hier schon mal um 1/3 schrumpfen.
2. Welche Gerstensorten werden angebaut?
Zwei- sowie sechszeilige Sorten. In Kooperation mit dem Landwirtschaftsinstitut verhelfen wir der historische Gerstensorte „Bere“ zu neuem Glanz und bringen das historische Getreide zurück ins Whiskybusiness.
Die Bruichladdich Distillery produziert auf der Insel Islay drei verschiedene Single-Malt- Marken: Bruichladdich (unpeated), Port Charlotte (heavily peated) und Octomore (super-heavily peated). Mit dem Fokus auf der Herkunft der Gerste, dem Einfluss der sorgfältig ausgewählten Fässer sowie jeder Menge Zeit gelingt es uns, das Beste aus dem zu machen, was die Natur uns zu bieten hat. Früher entstand daraus „uisge beatha“, der Vor gänger des modernen Single Malt Scotch.
3. Wie wird die Gerste angebaut?
Wir verwenden konventionelle sowie Biogerste. Seit ein paar Jahren werden Themen wie Nachhaltigkeit, Umweltschutz und bewusster Genuss immer wichtiger – nicht nur aufgrund der zunehmenden Umweltverschmutzung, sondern auch, weil man festgestellt hat, dass biologisch und ohne Pestizide oder künstliche Hilfsmittel angebaute bzw. hergestellte Produkte einfach besser schmecken. Deshalb sind wir auch auf unsere neuen Limited Editions besonders stolz – Single Estate, Single Vintage und aus ganz speziellen Gerstensorten, die wir mit unseren Programmen fördern wollen.
Gerste
100 % schottische Gerste. Keiner außer Bruichladdich macht diese Art von verbindlichen Herkunftsaussagen.
26 % Islay Gerste. Von allen acht Inselbrennereien verwenden nur Bruichladdich und Kilchoman Gerste, die auch auf der Insel angebaut wird.
Destillation Langsam und tröpfchenweise, Brennanlagen aus der viktorianischen Zeit, keine Computer. Unsere hohen Brennblasen mit ihren langen Schwanenhälsen produzieren trotz ihres Alters noch immer extrem elegante und florale Destillate.
Reifung
100 % gereift auf der Insel Islay, Bruichladdich und Kilchoman sind die einzigen Islay-Brennereien, die all ihre Warehouses auf der Insel haben. Bauvorhaben: in den nächsten zehn Jahren jedes Jahr ein neues Islay-Warehouse.
Abfüllung
100 % in der Bruichladdich Distillery abgefüllt unter Verwendung von purem Islay-Quellwasser. Verzicht auf Kältefiltration und Farbstoffe. Abgefüllt mit einer höheren Grädigkeit von 50 % vol. für mehr Charakter am Gaumen.
Menschen
Bruichladdich ist mit aktuell 86 Angestellten der größte private Arbeitgeber auf der Insel. Kooperation mit 19 der 87 Inselfarmer.
Und so gewinnen Sie die drei Whiskys plus Goodies im Provenance-Paket von Bruichladdich:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Wie heißt eine alte, sechszeilige Gerstenart, die bei Bruichladdich verwendet wird?
a) Soho Barley
b) Bere Barley
c) Lada Barley
Kleine Hilfe: Einfach diesen Text hier aufmerksam lesen 😉
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Bruichladdich“!
3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 7. April 2019, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner des Preises und geben sie oder ihn am 8. April 2019 bekannt. Der Gewinn wird durch Bruichladdich versendet versendet.
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Bruichladdich“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 7. April 2019, 23:59 Uhr. Der Gewinner/die Gewinnerin wird am 8. April 2019 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Bruichladdich, den Vertriebspartnern und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand des Pakets erfolgt durch Bruichladdich. Alle Adressdaten werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Eine Glentauchers-Woche war das auf Whiskyfun, und nach zwei schon recht umfangreichen Verkostungen von Whiskys aus dieser interessanten Speyside-Brennerei ist heute die dritte und letzte Charge dran.
Ohne viel Vorrede gleich zu den Flaschen der Verkostung von heute, die ausschließlich mit Bottlings des unabhängigen Abfüllers Cadenhead bestritten wird:
Glentauchers-Glenlivet 26 yo 1990/2017 (51.6%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon barrel, 108 bottles): 87 Punkte
Glentauchers-Glenlivet 26 yo 1990/2017 (52.6%, Cadenhead, Small Batch, bourbon barrel, 420 bottles): 88 Punkte
Glentauchers-Glenlivet 27 yo 1990/2018 (54.4%, Cadenhead, Single Cask, bourbon barrel, 168 bottles): 90 Punkte
Glentauchers-Glenlivet 26 yo 1989/2016 (48.2%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon barrel, 108 bottles): 84 Punkte
Glentauchers-Glenlivet 38 yo 1976/2015 (50.8%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 210 bottles): 89 Punkte
Destillerie Glentauchers. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Es hat etwas gedauert, bis nach Teil 1 der Betrachtung des Online-Auktionsmarkts für Whisky nun auf Whiskystats auch der zweite Teil des großen Artikels online ging, aber nun ist es soweit und Sie können mit ihm die Entwicklung des Sammlermarkts im Detail und generell sehr gut mitverfolgen.
Was sind so einige Highlights des Reports? Zum Beispiel eine Grafik der Wertentwicklung von Whiskys nach Regionen aufgeschlüsselt, wo Japan vor Campbeltown und Islay führt. Oder eine Tabelle, an der man erkennt, dass die am Besten performende schottische Destillerie, was den Sekundärmarkt betrifft, Rosebank ist (und auch hier Japan die Nase vorne hat). Macallan ist in dieser Tabelle von Platz 1 auf Platz 4 gerutscht.
Auch Port Ellen perormt nicht mehr so stark wie früher, dafür ist Springbank mit einem Plus von 16% in die Top 15 aufgestiegen.
Insgesamt interessante Zahlen und Betrachtungen, die Sie hier nachlesen können.
Gleich nach der Verlautbarung der Preisträger in der Vorwoche haben wir diese Meldung schon kurz angerissen und die englischsprachige Pressemitteilung gebracht, hier nun die ausführliche deutschsprachige Pressemitteilung zu der Auszeichnung als “World’s Best Single Malt” bei den World Whiskies Awards 2019 für den Teeling Whiskey 24 Years Old, der diesen Titel als erster irische Single Malt überhaupt erringen konnte. Die Presseinfo haben wir vom deutschen Importeur BORCO-MARKEN-IMPORT erhalten:
Ehrung bei den World Whiskies Awards 2019:
Teeling Whiskey 24 Years Old schreibt als “World’s Best Single Malt” Geschichte
Hamburg, April 2019. Als erster irischer Whiskey wurde der Teeling Whiskey 24 Years Old bei den renommierten World Whiskies Awards 2019 als „World’s Best Single Malt“ Whisky ausgezeichnet und schreibt mit der begehrten Trophäe Geschichte. Die Awards, präsentiert von TheDrinksReport.com und dem Whisky Magazine, gelten als jährliches Highlight in der Whiskey-Branche. Eine angesehene Jury aus internationalen Whiskey-Experten kürt die besten Whiskeys der Welt und präsentiert die Gewinner bei einer feierlichen Zeremonie in London. So kürzlich geschehen, wo sich Teeling Whiskey gegen renommierte schottische und japanische Whiskeys durchsetzen konnte. Die Auszeichnung ist nicht nur ein Meilenstein in der Geschichte der Teelings, sondern ein großartiger Augenblick für die irische Whiskey-Kategorie, die in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Aufschwung erlebt.
Alex Chasko, Jack & Stephen Teeling_Dublin: (v.l.n.r.) Master-Destillateur Alex Chasko, Stephen und Jack Teeling präsentieren ihren “World’s Best Single Malt” vor malerischer Kulisse am Ufer des Flusses Liffey in Dublin.
Jack Teeling, Gründer und Managing Director von Teeling Whiskey, sieht die Auszeichnung als Zeugnis der aufblühenden irischen Whiskeykultur:
„Seit dem Wiederaufleben unserer Familienmarke im Jahr 2012 zeichnet sich jede Whiskeyflasche, die unseren Familiennamen trägt, durch höchste Qualität aus. Als „World’s Best Single Malt“ geehrt zu werden und der erste irische Whiskey überhaupt zu sein, dem diese Ehre gebührt, rührt uns und zeigt den globalen Wiederaufschwung und das Aufleben von Teeling und irischem Whiskey. Wir spielen nun wieder in der ersten Liga im globalen Whiskey-Markt mit und freuen uns, diese goldene Ära irischen Whiskeys weiterhin anführen zu dürfen. Wir sind sehr stolz auf das Team, dessen Kreativität, harte Arbeit und Leidenschaft hier in Irland und auf der ganzen Welt in dieser Auszeichnung Ausdruck finden. Für ihren Beitrag zu diesem Erfolg möchte ich ihnen danken.“
Jack & Stephen Teeling_24 YO Single Malt: Die beiden Teeling Brüder Jack (l.) & Stephen, führen das Whiskey-Erbe ihrer Familie mit der Teeling Destillerie im Herzen Dublins erfolgreich fort.
Teeling Whiskey 24 Years Old Vintage Reserve:
Der im Jahr 1991 destillierte Teeling 24 Years Old reift zunächst in handselektierten Bourbon-Fässern, bevor das dreijährige Finish in ehemaligen Sauternes-Wein-Fässern diese erstklassige Qualität zu einem einmaligen Geschmackserlebnis macht. Das Zusammenspiel des Reifeprozesses mit dem irischen Klima verleiht diesem Whiskey einen komplexen und doch sanften Charakter. Nicht kalt filtriert, wird die Abfüllung bei 46% Vol. Alkohol abgefüllt, um den Geschmack der natürlichen Aromen zu gewährleisten. Jede edle Flasche wird in einer aufwendig designten Geschenkpackung und mit Echtheitszertifikat ausgeliefert.
Verkostungsnotiz:
Nase: weiße Trauben, geschnittenes Gras, Aprikose und weiße Schokolade
Geschmack: samtig weich mit Noten von Feigenmarmelade, Honig, Aprikose, weiße Schokolade sowie eine leichte Salzigkeit als perfekte Balance zur Süße
Nachhall: lang und lieblich
Teeling Irish Whiskey
Im Jahre 1782 eröffnete Walter Teeling in der Marrowbone Lane in den Dubliner Liberties die erste eigene Destillerie der Familie Teeling. Die irische Hauptstadt war zwei Jahrhunderte das Zentrum der irischen Whiskey-Industrie und Standort der wichtigsten Destillerien des Landes. Während des Goldenen Zeitalters des Irish Whiskey im 19. Jahrhundert wurde der „Dublin Whiskey“ in die ganze Welt exportiert und gelangte zu Weltruhm. Noch Ende des 19. Jahrhunderts produzierten in der irischen Hauptstadt sechs Destillerien, die jedoch aus wirtschaftlichen Gründen – die ihren Ursprung in der unglücklichen politischen Geschichte Irlands und der Prohibition in Amerika hatten – in den
kommenden Jahrzehnten nacheinander schließen mussten. Heute gehört Irish Whiskey wieder zu den am stärksten wachsenden Spirituosen-Kategorien weltweit.
Auch wenn die ursprüngliche Produktionsstätte heute leider nicht mehr existiert, blieben die Teelings eine treibende Kraft der irischen Whiskey Industrie. Gegründet wurde die Teeling Whiskey Company im Jahr 2012 und die Teeling Destillerie nahm im Jahr 2015 ihre Arbeit in den Dubliner Liberties auf – als erste Destillerie in Dublin seit 125 Jahren. Die beeindruckende Architektur unterstreicht den Anspruch der Familie, auch in Zukunft ein fester Bestandteil der irischen Whiskeywelt zu sein und das Besucherzentrum hat sich längst zu einer der wichtigsten Touristenattraktionen der irischen Hauptstadt entwickelt. Heute wird Teeling Whiskey in über 60 Ländern exportiert und ist mit über 200 Auszeichnungen international preisgekrönt.
Irish Whiskey, Irish Cream und Irish Poitín haben von der Europäischen Kommission den Status einer geschützten geographischen Angabe erhalten. Die irische Whiskey-Industrie bereitete 2014, wie wir bei The Spirit Business lesen, die dafür erforderliche Nachweise für die zuständige Kommission der Europäischen Union vor. Hier wurden die verschiedenen Arten von Irish Whiskey beschrieben, neben Malt Irish Whiskey auch Pot Still Irish Whiskey, Grain Irish Whiskey und Blended Irish Whiskey sowie deren individuelle Herstellungstechniken.
Carleen Madigan, Rechtsberater der Irish Whiskey Association (IWA), sagte gegenüber The Spirit Business:
„Dies ist eine bedeutende Errungenschaft für die irische Whiskey-Industrie und stellt sicher, dass die Traditionen und hohen Standards der irischen Whiskey-Kategorie in der EU und weltweit auf den Märkten geschützt werden, mit denen die EU ein Handelsabkommen hat. Da der Verkauf von irischem Whiskey weltweit weiterhin boomt, haben sich die Beschwerden, die der Verband in Bezug auf gefälschten Irish Whiskey in der ganzen Welt eingereicht hat, verdreifacht.“
Durch die nun geschützte geografische Angabe sei nun die Durchsetzung von Maßnahmen gegen irreführende Produkte einfacher.
Manche Händler betätigen sich auch als Abfüller und können mit ihren Angeboten schöne Facetten zum Angebot beitragen. Ein solcher Händler ist die Whisky Stube aus Neckarsulm – und sie informiert uns über eine neue Spirit of the Cask-Abfüllung. Dabei handelt es sich um einen im Rumfass gefinishten Whisky der Destillerie Saillt Mór. Alles dazu im nachfolgenden Pressetext:
Die dritte „Spirit Of The Cask“ Abfüllung der Whisky Stube ist fertig
Der am 24. November 2017 in der Destilliere Saillt Mór umgefüllten Single Malt Whisky ist jetzt als Jamaika-Rum Finish erhältlich. Der Whisky lagerte bereits in den nahen Salinen in Bad Dürkheim in einem Pfälzer-Eichen Fass. Nach gut 3¾ Jahren wurde dieser von der Ralf Brzeske in ein umgebautes Jamaika Rum Fass umgelagert, um nochmals gut 14 Monate im Sulmgau zu Lagern. Der im März 2014 gebrannte Gersten-Malz wurde jetzt im April 2019 in Flaschen gefüllt. Er ist damit 5 Jahre alt und einzigartig noch dazu. Die dunkle Farbe und der besondere Geschmack des Saillt Mór kombiniert mit den jamaikanischen Rum Nuancen ergibt ein Erlebnis, das seinesgleichen sucht.
Diese Abfüllung wird erstmals ab dem 13.04.19 in den Verkauf kommen und das zu der Neckarsulmer Messe, die wieder in der Ballei stattfindet.
Die Anzahl der Flaschen die abgefüllt und in den Verkauf kommen, sind mit 60 Stück begrenzt und können hier vorbestellt werden.
Die ½ Liter Flaschen haben 45% Vol. und einen Preis von € 55,-
Wer in den nächsten Jahren plant, Edinburgh und die dort ansässige The Scotch Whisky Experience zu besuchen, kann sich freuen. Denn, wie uns heute die zuständige Agentur in ihrer englischsprachigen Pressemitteilung informiert, wurde der Vertrag über den Verbleib der Diageo Claive Vidiz Sammlung in Edinburgh um weitere zehn Jahre verlängert.
Die Diageo Claive Vidiz Sammlung war seit 2009 der Mittelpunkt der Scotch Whisky Experience an der Royal Mile und zog im letzten Jahrzehnt mehr als 1,5 Millionen Besucher an. Die 3.384 Flaschen umfassende Kollektion wurde vom brasilianischen Geschäftsmann und Whisky-Liebhaber Claive Vidiz in über 35 Jahre gesammelt. Die älteste und eine der seltensten Flaschen in dieser Sammlung ist ein Buchanan-Whisky aus dem Jahr 1897.
Im Oktober 2006 erwarb Diageo die Kollektion und brachte die Claive Vidiz Collection nach Schottland, um diese einem internationalen Publikum zu präsentieren. Man entschied, dass dies am besten bei The Scotch Whisky Experience im Herzen von Edinburgh erreicht werden könnte. Und dies wird auch noch in den nächsten zehn Jahren so sein.
Die vollständige englischsprachige Presseaussendung finden Sie folgend.
World famous Scotch Whisky collection to stay in Edinburgh for another 10 years
The most extensive and famous private Scotch Whisky collection in the world will remain a jewel in the crown of Edinburgh’s tourism landscape, after a new 10-year loan deal was agreed for its public display.
The Diageo Claive Vidiz Collection has been the focal point of the Scotch Whisky Experience on the Royal Mile since it first went on display in 2009, attracting more than 1.5 million visitors over the past decade.
Now Diageo, the leading Scotch distilling company, has agreed to extend the loan of the prized collection for another 10 years, ensuring it will remain a key part of the Scotch whisky tourism landscape until 2029.
The Scotch Whisky Experience recently closed the collection while it carried out a full upgrade of the display cabinets to ensure the bottles, many of which are extremely old and rare, are preserved in optimal condition in a temperature and light-controlled environment for the next decade.
The 3,384 bottle collection, which includes a vast array of iconic brands, was gathered over 35 years by Brazilian businessman and whisky aficionado Claive Vidiz, making it a unique record of whisky history. The oldest, and one of the rarest bottles in the collection is a Buchanan’s whisky dating back to 1897.
The Scotch Whisky Experience has been the custodian of the Diageo Claive Vidiz Scotch Whisky Collection since it arrived in Scotland in 2009, after it was acquired by Diageo and shipped back to Scotland. The collection was acquired with the intention that it would remain together and be placed on display for public appreciation.
Christine McCafferty, Diageo’s chief archivist, said: “The Diageo Claive Vidiz Collection is uniquely eclectic, with brands from across the whole industry and ranging from extremely rare bottlings to everyday drams from years gone by. It really gives visitors a fascinating insight into our whisky history.
“We’re delighted with the work the Scotch Whisky Experience has done to ensure the collection is cared for and displayed to maximum effect. Scotch whisky tourism is a huge growth opportunity for Scotland and we are pleased that our collection will continue to be one of the jewels in the Scotch whisky tourism crown.”
Susan Morrison, Chief Executive of the Scotch Whisky Experience, welcomed the extension of the long-term loan agreement.
She said: “We feel truly honoured to be the trusted custodians of such a rich and varied collection. After 10 years of seeing the collection every day we still have the privilege of seeing the reaction of surprise and delight on the faces of each of our visitors as they enter the collection vault for the first time.”
Schon einmal konnten wir über eine geplante Destillerie in Donegal/Irland berichten. Im Januar 2017 erhielten die Sliabh Liag Distillers die Genehmigung, in Carrick ihre Brennerei zu bauen. Es wäre die erste seit 175 Jahren in Donegal. Doch danach geriet das ganze Projekt wohl ein wenig ins Stocken. Denn weitere Fortschritte wurden nicht mehr veröffentlicht.
Um so mehr freuten wir uns, als wir im Blog von Master of Malt von einem neuen Start dieses Projektes lesen durften. Vorgestern stellt man der Öffenlichkeit in Ardara die Pläne für die neue Ardara Distillery vor. Und heute reichen die Sliabh Liag Distillers de Planungsantrag beimDonegal County Council für die neue Brennerei ein.
Die notwendigen Genehmigungen vorausgesetzt, soll schon in diesem Jahr mit dem Bau begonnen werden. Insgesamt 6 Millionen Euro investieren die Sliabh Liag Distillers in den Neubau der Ardara Distillery. Und bereits im nächsten Jahr soll mit der Destillation begonnen werden können. Die Kapazität der Brennerei wird bei 400.000 Liter reinen Alkohol pro Jahr liegen, und es werden 40 Arbeitsplätze geschaffen.
Geplant ist als Teil der neuen Brennerei auch ein Besucherzentrum mit einem Poitín-Museum, eine Bar und ein Shop. Auf ein Café oder Restaurant verzichten die Sliabh Liag Distillers ganz bewusst. Denn die Besucher sollen dadurch ermutigt werden, das Angebot des Dorfes Ardara zu nutzen. Weitere Informationen finden Sie im Blog von Master of Malt. Wir wünschen den Sliabh Liag Distillers und dem Dorf Ardara viel Erfolg mit der Ardara Distillery!
Zum Ende der gestrigen großen Glentauchers Session kündigte Serge Valentin es schon an. Neben den sieben Glentauchers auf einen Streich gibt es noch weitere 20, die nur darauf warten, verkostet zu werden. Und so ist es wenig überraschend, dass wir heute auf Whiskfun das nächste große Glentauchers Tasting finden dürfen. Und auch heute gilt, was bereits gestern galt: bei Glentauchers kann man so manchen wohlschmeckenden Tropfen finden.
Als Brown-Forman die drei Brennereien BenRiach, Glenglassaugh und Glendronach 2016 übernahm, musste ein neuer Master Blender gefunden werden. Die Wahl des US-amerikanischen Konzern fiel auf Rachel Barrie. Seit 1991 schon war Rachel im schottischen Whisky Business tätig, sie war unter anderem zuvor Master Blender bei Morrison Bowmore Distillers Ltd. und dort für die Whiskys der Destillerien Auchentoshan, Bowmore und Glen Garioch. Und mittlerweile sind etwas mehr als zwei Jahren vergangen, seit Rachel die neue Herausforderung annahm.
Nino Marchetti vom US-amerikanischen Blog The Whiskey Wash hatte die Gelegenheit, mit Rachel Barrie ein Telefon-Interview zu führen und mit ihr hauptsächlich über die Brennerei Glendronach zu sprechen. Zu dieser Destillerie hat nämlich Rachel eine ganz besondere Beziehung. Sie ist dort in der Nähe aufgewachsen. Zudem ist Glendronach die Lieblings-Brennerei ihres Vaters, der immer noch in der Nähe von Glendronach lebt.
Rachel Barrie gibt in diesem Gespräch einen Einblick in die Besonderheiten der Destillerie Glendronach, die bekannt ist für ihren in ehemaligen Sherry-Fässern gelagerten Whisky. Und sie erklärt, was den kürzlich erst wieder aufgelegten Glendronach Revival 15 Years Old von den anderen Abfüllungen der Highland-Brennerei unterscheidet und so besonders macht.