Neu und exklusiv auf DouglasLaing.com: Die Timorous Beastie 16yo Winter Edition

Heute um 10 Uhr unserer Zeit veröffentlicht Douglas Laing exklusiv auf der eigenen Homepage den neuen Timorous Beastie Winter Edition – ein 16 Jahre alter Blend aus verschiedenen Highland-Malts. Abgefüllt wurde er mit 45.1% Alkoholstärke, und die Auflage dieser neuen limited Edition ist auf 400 Flaschen limitiert.

Nachdem es sich dabei um eine Winter Edition handelt, sind auch die Tasting Notes weihnachtlich: Weihnachtskuchen, Blutorangen und Ingwer soll man im Whisky finden.

Tasting Notes:

The nose reveals cocoa and orange zest with a touch of cinnamon and nutmeg. The palate brings raisins, chocolate, Christmas cake and sweet stewed fruits. The finish lingers with blood oranges and crystallised ginger.

Der Whisky ist hier um 49 Pfund (in Österreich werden 55 Pfund angezeigt) erhältlich. Zum momentanen Zeitpunkt (10:37) sind noch 338 Flaschen erhältlich… (danke an unseren Leser König Eckaat)

Serge verkostet: 2x Jura aus der Brennerei

Mit zwei Originalabfüllungen aus der Destillerie Jura startet Serge Valentin seine Verkostungswoche – allerdings sind beide Abfüllungen Sonderausgaben in limitierter Stückzahl.

Beide können Serge Valentin diesmal recht gut gefallen, der Jura aus dem Jahr 1989, der heuer aufgelegt wurde, ganz besonders. Hier die Flaschen und Ergebnisse der Verkostung:

  • Jura 13 yo 2006/2019 ‘Two One Two’ (47.5%, OB, Limited Edition, 6,000 bottles): 86 Punkte
  • Jura 1989/2019 (53.5%, OB, Rare Vintage, bourbon, 1,500 bottles): 91 Punkte
Die Destillerie Jura. Fotorechte: Gerald Petö

PR: AXEREAL erwirbt für BOORMALT das Malzgeschäft von CARGILL

Whiskynews sind nicht nur Neuigkeiten über neue Whiskys – auch das wirtschaftliche Rundherum ist für viele interessant und daher für uns berichtenswert. Heute zum Beispiel haben wir eine Pressemitteilung erhalten, die Bedeutendes im Umfeld der Whiskyproduktion zum Inhalt hat und sich mit einem Grundstoff der Whiskyerzeugung beschäftigt: Malz.

Wie soeben bekanntgegeben, hat Axereal aus Frankreich für ihre Tochtergesellschaft Boormalt das Malzgeschäft von Cargill erworben und ist damit der weltweit führende Anbieter in der Herstellung von Malz geworden. Axereal besitzt hiermit 27 Mälzereien auf 5 Kontinenten und stellt damit jährlich 3 Millionen Tonnen Malz (unter anderem auch für die Whisky- und Bierindustrie) her, darunter auch in den Werken Glenesk, Buckle, Knapton und Bury St. Edmunds in Großbritannien und zum Beispiel Salzgitter in Deutschland.

Details dazu nachfolgend:


AXEREAL erwirbt das Malzgeschäft von CARGILL

Die Übernahme macht BOORTMALT, die Malztochter von AXEREAL, zum weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung von Malz 

PARIS, 4. November 2019 /PRNewswire/ — AXEREAL, Frankreichs größte Getreidekooperative, gab heute im Namen ihrer Tochtergesellschaft BOORTMALT die Übernahme des Malzgeschäfts von CARGILL bekannt.

Diese Übernahme stärkt die globale Position von AXEREAL und macht BOORTMALT zum weltweit führenden Unternehmen in der Malzherstellung.

Jean-François Loiseau, Präsident der AXEREAL-Gruppe, sagte:

„Diese Übernahme entspricht unseren zwei strategischen Zielen:   Erstens, zwecks Investition in den der Gerste nachgelagerten Bereiche, um den Wert der Produktion unserer Landwirte in Frankreich und international, insbesondere in den Wachstumsmärkten, zu steigern.  Zweitens haben wir eine langfristige Vision für unsere genossenschaftlichen Landwirte. Diese Übernahme wird dazu beitragen, dass unser Kurs wettbewerbsfähig ist. Wir bei Axereal sind Vorreiter für den Übergang in der Landwirtschaft in Bezug auf industrielle Innovationen, die qualitativ hochwertige Lebensmittel liefern und gleichzeitig die Umwelt schonen.“

Paul-Yves L’Anthoën, CEO (Chief Executive Officer) der AXEREAL-Gruppe, erklärte:

„Diese Übernahme ist ein wichtiger Schritt im strategischen Plan unserer Genossenschaft. Sie ermöglicht uns die Diversifizierung unserer Wertquellen und stärkt die Position der Gruppe in einem wachsenden Sektor. Die Übernahme stärkt auch unsere Beziehung zur Finanzwelt.“

Mit dieser Übernahme übernimmt BOORTMALT sämtliche Aktivitäten von CARGILL Malt: 16 Mälzereien in 9 Ländern, annähernd 600 Mitarbeiter und mit einer Gesamtproduktionskapazität von 1,7 Millionen Tonnen. 

Mit 27 Mälzereien auf 5 Kontinenten erhöht sich damit die Gesamtkapazität der BOORTMALT-Gruppe auf 3 Millionen Tonnen, was BOORTMALT zum weltweit führenden Unternehmen in der Malzherstellung macht. Der Hauptsitz von BOORTMALT verbleibt in Antwerpen, Belgien, wie auch das Forschungs- und Entwicklungszentrum, was die Antwerpener Mälzerei die größte der Welt macht.

Gerste in Nahmaufnahme. Photo by Cambridge Brewing Co. on Visualhunt / CC BY-ND

Yvan Schaepman, CEO von BOORTMALT, fügte hinzu: „Eine solche Übernahme bietet uns neue Wachstumschancen und wird es uns ermöglichen, Risiken besser zu mitigieren, insbesondere solche, die im Zusammenhang mit dem Klimawandel stehen. Sie ermöglicht es uns auch, die Entwicklung neuer Braugerstensorten zu beschleunigen und neue Malze herzustellen. Mit dieser Übernahme verfolgen wir unser oberstes Ziel: der beste Mälzer der Welt zu werden.“

Über BOORTMALT 

BOORTMALT, eine Tochtergesellschaft von AXEREAL, produziert und vermarktet weltweit hochwertige Malze für Brauereien, Brennereien sowie für Mikrobrauereien. In ihrer Eigenschaft als führender Mälzer der Welt betreibt BOORTMALT 27 27 Mälzereien auf 5 Kontinenten und produziert mit annähernd 1000 Mitarbeitern 3 Millionen Tonnen Malz pro Jahr. 

BOORTMALT wurde 1927 in Belgien gegründet und verfügt über anerkanntes Fachwissen in der Herstellung von Spezialmalzen, einem Schlüsselbestandteil für die Herstellung von Bieren, Whiskys und Lebensmitteln. 

Mehr Informationen: BOORTMALT.com 

Über AXEREAL 

AXEREAL ist eine der führenden, in Frankreich und im Ausland vertretenen französischen Getreidegenossenschaftsgruppen, die sich auf die Produktion und Verarbeitung von Getreide für Brauereien, Bäckereien und Viehzucht spezialisiert hat. AXEREAL vereint 12.700 Landwirte und 4.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von rund 3 Milliarden Euro. 

Als erste Sammelstelle von nachhaltigen Getreiderohstoffen trägt AXEREAL zu einem qualitativ hochwertigen Lebensmittelangebot bei und will „Die nachhaltige Landwirtschaftsgenossenschaft“ werden. AXEREAL ist in 21 Ländern mit einer internationalen Präsenz vertreten (Algerien, Argentinien, Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Indien, Irland, Japan, Kanada, Kroatien, Niederlande, Rumänien, Serbien, Slowakei, Spanien, Ungarn, Vereinigtes Königreich, Vereinigte Staaten). 

Mehr Informationen: AXEREAL.com 

PR: Neu bei irish-whiskeys.de – The Temple Bar 14 Jahre Malbec Cask

Bei irish-whiskeys.de, dem Spezialisten für irische Whiskeys, gibt es ab sofort eine Spezialabfüllung für die Dubliner Temple Bar, ein 14 Jahre alter Whiskey aus dem Malbec-Fass – auf 1000 Flaschen limitiert und in einer attraktiven Box.

Hier alle Infos dazu in der Presseinfo, die von Irish-whiskeys.de ausgesendet wurde:


The Temple Bar Whiskey Special bottling

Wenn man Temple Bar hört, denkt man sofort an den berühmten Stadtteil Dublins. Das Kulturzentrum der Stadt, in dem nach Anbruch der Dunkelheit das Leben pulsiert. Menschen aus aller Welt kommen zusammen und feiern. Mitten in dem pulsierenden Stadtteil steht The Temple Bar, einer Irland’s berühmtester Pubs. Hier treffen sich Jung und Alt, um gemeinsam zu feiern und das Leben zu genießen. Jeden Abend gibt es Live-Musik. Und was darf dazu nicht fehlen? Genau, der passende Whiskey. Tom Cleary, der Besitzer von The Temple Bar hat im Jahr 2015 seinen ersten Whiskey eigens für den Pub kreiert – The Temple Bar Signature Reserve. Der beste traditional Irish Whiskey, der eigens für einen Pub geblended wurde. Ein Blended Whiskey, der in Bourbon- und Portweinfässern reifte. Ein schöner eingängiger Whiskey, der sich gut zusammen mit Freunden in einem Pub genießen lässt.

Die Leidenschaft für Whiskey wuchs bei Tom und so eröffnete er 2014 ein kleines Whiskygeschäft direkt neben der Temple Bar. Dort findet man eine tolle Auswahl an irischen Whiskeys, aber auch einen Hand-Filled bekommt man dort von Zeit zu Zeit. Außerdem finden dort regelmäßig Whiskeytastings in kleinem Rahmen statt.

Nachdem er bereits vier Whiskeys erfolgreich herausgebracht hat, folgt nun eine Sonderabfüllung: ein 14 Jahre alter Single Malt, finished im Malbec Cask.

Temple Bar 14 Jahre Malbec Cask

The Temple Bar 14 Jahre ist eine Sonderabfüllung, die ein Jahr ein Finish in einem Malbecfass erhalten hat. Zunächst reifte der Whiskey 13 Jahre in einem Bourboncask, um danach nochmals für mehr als 12 Monate ein Finish in einem argentinischen Malbecfass zu erhalten. Roberto Appendino, ein Mitarbeiter der Temple Bar stammt aus Argentinien. Seine Leidenschaft für irischen Whiskey und argentinischen Wein vereint er in dieser Abfüllung. Die Weinfässer stammen von der Bodega Bianchi, hier wächst die Malbectraube im perfekten Klima.

Der Whiskey ist nicht gefärbt und nicht kühlgefiltert. Die Abfüllung ist auf 1000 Flaschen limitiert.

Tasting Note:

Aroma: dunkle Schokolade, Holznoten, reife Sommerfrüchte

Geschmack: komplex, vollmundig, Kakao, Vanille, Würze

Nachklang: langanhaltend

UVP: 99,90 €

Neue Deutsche Whiskyvideos der Woche (152)

Willkommen zur schon 152. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In Ausgabe 152 finden Sie wieder jede Menge neue Videos:

Malte Talks Malts – Bunnahabhain ’90/’15 „Fields of Barley“ (Wemyss)

Whisky & Vinyl – Stauning KAOS

Malt Mariners – Belgian Owl

Whisky Plausch – Glenrothes Halloween Edition 2019

Pat Hock – Tullibardine The Murray Marsala Cask Finish

https://youtu.be/VVDK2b9qHAU

Whisky a.d. Sicht e. Amerikaners – Old Ripy Whiskey Baron Bourbon

World Wide Whisky – Tobermory (2008) 9yo von „Berry Bros. & Rudd“

Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Photo credit: Wiertz Sébastien on Visual Hunt / CC BY

Exklusiv-Video: Gespräch mit Brennmeister Roy Kroeze über die Destillerie Sculte

Gerade einmal 30 Liter am Tag produziert die Destillerie Sculte im niederländischen Ootmarsum – und lagert den Spirit danach ausschließlich in Fässern aus holländischer Eiche, die in einer Küferei in der Steiermark in Österreich zusammengebaut werden.

Warum so viel Handarbeit? Und was steckt sonst noch hinter dem Whisky aus Holland, den die Destillerie Sculte in Mülheim auf der Aquavitae erstmals auch dem deutschen Publikum vorstellte? Wir haben mit Roy Kroeze, dem Brenner bei Sculte, über die Destillerie und ihre Produkte gesprochen und viel Interessantes dabei erfahren. Das knapp fünf Minuten lange Interview präsentieren wir Ihnen heute als unser Sonntagsvideo.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen dabei und melden uns wie immer später am Vormittag mit den Verkostungsvideos deutscher Vlogger – diesmal sieben an der Zahl. Bis dahin einen schönen Sonntag!

Fremde Federn (69): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?

Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun über einem Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe Nummer 69 ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!

Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Whiskyfun: Angus verkostet Caol Ila x8

Angus MacRaild, die Samstagsvertretung von Serge Valentin auf Whiskyfun, bestreitet seine Verkostung heute mit insgesamt acht Abfüllungen aus der Islay-Destillerie Caol Ila. Auch wenn die Brennerei nicht zu den schönsten Islays oder Schottlands zählt, um es mal sehr wohlwollend zu formulieren, sind ihre Abfüllungen meistens eine Bank, was hohe Qualität betrifft.

Das kann man auch an den Ergebnissen der Verkostung von heute sehen:

  • Caol Ila 16 yo 1969 (40%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice): 92 Punkte
  • Caol Ila 24 yo 1976/2001 (43%, Signatory Vintage, 25th Anniversary Kirsch Import, cask #8081, 252 bottles): 91 Punkte
  • Caol Ila 12 yo (43%, OB, first batch, bottled 2002): 88 Punkte
  • Caol Ila 12 yo (43%, OB, bottled 2018, batch L8121): 87 Punkte
  • Caol Ila 18 yo (43%, OB, first batch, bottled 2002): 90 Punkte
  • Caol Ila 18 yo (43%, OB, bottled 2015, batch L5269): 88 Punkte
  • Caol Ila 8 yo 2011/2019 (57%, Lady Of The Glen, cask #313406, Amarone finish, 293 bottles): 86 Punkte
  • Caol Ila 9 yo 2009/2019 (58.7%, Elixir Distillers ‘Magic Of The Cask’, cask #316103, refill Gonzalez Byass sherry, 308 bottles): 89 Punkte

Caol Ila. Bild © Diageo

PR: Neuer Deanston 20yo von Whisky-Europa.de für Dead End Bar Aschaffenburg

Whisky-europa.de hat uns über eine Neuerscheinung informiert, die heute veröffentlicht wurde: Zum zwanzigsten Jubiläum der Dead End Bar in Aschaffenburg hat Jack Wieber einen 20 Jahre alten Deanston abgefüllt – alle Infos dazu in der nachfolgenden PR:


Neuer Deanston 20yo von Whisky-Europa.de für Dead End Bar Aschaffenburg

Zum 20th Anniversary der DEAD END Rock & Blues Bar Aschaffenburg vom Michael Schiffmann wurde von Jack Wiebers ein besonderer Whisky ausgesucht. Der Deanston 1999/2019 stammt aus dem Einzelfass und wurde mit 54.7% vol. abgefüllt. Insgesamt gibt es 248 Flaschen.

Das sind die Tasting Notes:

Geruch: leichter Rauch, süß, Orangenmarmelade, Honig mit Butterscotch und Eiche, sehr angenehm mit Vanille und Leder.

Geschmack: volle Breite! Muskat, süße Würze, Zimt, fruchtig mit Kiwi, Malz und Vanille. Sehr tief und üppig.

Abgang: schöne Süße, Honig und etwas Himbeere und einem Hauch von Salz.

Den Deanston 20yo gibt es zum Preis von € 159,- pro Flasche exclusiv bei uns und natürlich in Aschaffenburg in der Bar.


 

Neu: Bruichladdich 1988/30 „The Untouchable“

Ein neuer Bruichladdich aus der Untouchable-Serie wird im November zu den bereits erschienenen Ausgaben aus den Jahren ’84, ’85 und ’86 hinzukommen: Der Bruichladdich 1988/30, ein 30 Jahre alter Whisky aus den Beständen der Destillerie, die vor der Wiedereröffnung gebrannt wurden – sie stellen die allerletzten Fässer aus dem Jahr 1988 dar.

6000 Flaschen wurden in Fassstärke (46.2% vol. alk.) abgefüllt, der Preis nach Kontaktaufnahme per email von Bruichladdich mit 750 Pfund angegeben – danke an Dimitri und Holger für die Info). Der Whisky stammt aus refill hogsheads und squat hogsheads und ist ungetorft.

Hier die Angaben von der Webseite:

This landmark 1988 vintage has never been re-casked. It has matured over 30 years in our warehouses in the same wood it was originally filled into – refill bourbon and, unusually, rare refill squat hogsheads. The subtle influence of these refill oak casks has resulted in a delicate and measured relationship between spirit and wood, quietly cultivated over time. It was always understood that this small parcel of casks required no interference, no guiding hand; just a watchful eye and palate to see it through. It is definitive, old, Bourbon-aged Bruichladdich – some of the last of its kind.

TASTING NOTES

Colour – A rich orange blossom honey.

Aroma – Initially sweet red fruit – cherry, strawberry then dried fruit – raisin, date and apricot syrup. Candied orange peel and lemon balm. Through the fruit comes chocolate, toasted oak, roasted hazelnuts, and a briny note like salted honey. The boiled sweet notes of strawberry and orange are constant and the toasted oak gives depth to the nose.

Taste – After the luscious notes on the nose this is surprisingly light and elegant on the palate. The soft texture holds a depth of flavour, again dominated by boiled sweet style fruit but the French oak gives structure and balance with its tannins. There is roasted coffee, amaretto, apricot, and toasted malty bread show the presence and depth in the oak.

Finish – Chocolate, amaretto, a hint of spicy clove then rose petal come through as the fruit fades. Last is the wonderful note of toasted oak, gentle yet firm on the palate.

Character – Reflective. Writing this taste note has taken time as I waited for this whisky to reveal its delicate notes. Sitting looking out on the shore of Lochindaal watching the waves gently lap on the sand as the sun casts its morning glow over the hills was the perfect way to appreciate the subtlety and depth in this whisky. Peace and solitude allow this dram to shine.

 

TTB-Neuheiten: Tullibardine 15yo, Tomatin 1977

Zwei neue Abfüllungen haben wir beim Stöbern in der us-amerikanischen TTB-Datenbank gefunden, die uns berichtenswert erscheinen, und diese könnten unterschiedlicher nicht sein:

Zunächst ist da ein Tullibardine 15yo – eine wohl Standardabfüllung, die mit 43% Alkoholstärke in die Flasche kommen wird. Interessant ist sie deshalb, weil Tullibardine die Standardabfüllungen ja eigentlich alterslos gestaltet. Es wird interessant zu sehen sein, ob diese Abfüllung eine Änderung in der Produktpolitik bedeutet – für den Duty Free scheint sie auf Grund der Flaschengröße eher nicht gedacht zu sein.

Hier jedenfalls die Etiketten:

Nicht minder interessant, wenn auch ungleich „unleistbarer“ ist ein neuer Tomatin 1977, der sich durch seine Etiketten auf der TTB-Datenbank ankündigt. Es gab ja schon einmal einen Tomatin 1977, der wurde allerdings bereits 2015 veröffentlicht.

Wenn man sich das Label etwas genauer ansieht, dann wird es allerdings etwas mysteriös: Laut dem Etikett ist der Whisky, der mit 49% Alkoholstärke abgefüllt werden soll, 45 Jahre alt. Das kann er aber eigentlich erst im Jahr 2022 sein. Irgendetwas stimmt also auf den Etiketten nicht – es wäre absolut unüblich, bereits so weit im Voraus in die Datenbank zu gehen.

Nichtsdestotrotz hier einmal die Etiketten:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Serge verkostet: Ein Trio aus Pulteney

Weil es manchmal zu etwas Verwirrung über die Destillerie in Wick im Norden der Highlands kommt: Pulteney ist die Brennerei, Old Pulteney die Marke, unter der sie ihre Whiskys verkauft.

Und drei dieser Whiskys hat Serge Valentin heute in einer kleinen Session verkostet – einen aus der Brennerei selbst (daher „Old“), und zwei vom unabhängigen Abfüller Cadenhead (daher ohne „Old“). Gemeinsam ist allen dreien eine recht gute Bewertung:

  • Old Pulteney 2004/2019 (50.9%, OB, for The Whisky Exchange, cask #221, 246 bottles): 87 Punkte
  • Pulteney 13 yo 2006/2019 (54.7%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 306 bottles): 87 Punkte
  • Pulteney 12 yo 2006/2018 (56.3%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 306 bottles): 85 Punkte

By Alan Jamieson, CC BY-SA 3.0, Link

 

PR: Whisky als Kunst – Ellis O’Connor malt den Geschmack von BenRiach

Eine interessante Presseaussendung haben wir heute aus der Speyside-Destillerie Benriach erhalten: Dort hat hat man den Versuch unternommen, Whisky und Kunst zusammen zu bringen. Gemeinsam mit der Malerin Ellis O’Connor aus North Uist möchte man die Geschmackspalette der Whiskys aus der Brennerei in abstrakte, von der die Destillerie umgebende Landschaft inspirierte Bilder umzusetzen.

Mehr darüber und Bilder dazu im nachfolgenden englischsprachigen Text:


PAINTING BY WHISKY – SCOTTISH ARTIST BRINGS PALETTE OF BENRIACH TO LIFE ON CANVAS

BenRiach has teamed up with an award-winning Scottish artist to bring its sensory
palette to life through a series of abstract paintings inspired by the Speyside
distillery’s landscape, architecture and kaleidoscope of flavour.

Taking inspiration from the distillery’s extensive library of some of the world’s
most eclectic casks housed in Warehouse 13, contemporary landscape artist Ellis
O’Connor has been commissioned to create a trio of dramatic landscapes influenced
by the 3 casks used to make up the BenRiach 10 Year Old. The deconstruction of
this expression will create 3 pieces of art that fuse the flavour palette of BenRiach
with Ellis’ signature painting style, the collection will be crafted at her studio
on the outer Hebridean island of North Uist before being exhibited in Hackney’s
underground bar, TT Liquor during Scotch Whisky Weekend in January 2020.
At the event, Ellis will appear in conversation with the BenRiach team discussing
where she found inspiration for these commissions. Guests will get the chance
to explore the palette of BenRiach for themselves through a ‘painting by tasting
notes’ workshop where Ellis will guide them to explore the depths of BenRiach by
harnessing their own creativity.

With a particular focus on the casks used to mature the BenRiach Aged 10 Years,
O’Connor draws inspiration from the flavours drawn from the Oloroso sherry,
bourbon and virgin oak casks which give a perfect balance of fruit, malt and
oak. The bourbon cask gives vanilla and orchard fruits, Oloroso sherry gives the
sweet creaminess of the malt and virgin oak gives a touch of toasted spice, all in
sublime synchronicity. Following its three-cask maturation for over a decade it has
been expertly combined by Master Blender Dr. Rachel Barrie to create a smooth,
multi-layered flavour experience, thanks to its multiple eclectic casks from around
the world.

Ellis, who originally hails from Dundee, studied fine art at Duncan of Jordanstone
art school. Since then she has continued her studies, which has led her to travel to
remote lands to partake in a number of artists’ residencies. BenRiach decided that
Ellis was right for this partnership due to her unique approach to art, connection
to an eclectic audience and love for whisky.

Artist Ellis O’Connor said:

“Speyside is renowned for its big skies, fast flowing river and of course, whisky,
so when the opportunity arose to bring this climatic corner of Scotland to life on
canvas on behalf of its most creative distillery, I jumped at the chance.
BenRiach is packed full of innovation, experimentative heritage and flavour
and I wanted to depict that through the essence of its flagship whisky BenRiach
Aged 10 Years and how it speaks to me through the colours and movement on the
canvas. Each canvas will have a distinct colour that explores the flavour profile
of the single malt and its cask journey.”

BenRiach Distillery Master Blender Dr. Rachel Barrie added:

“At BenRiach we are known for doing things a little differently, always exploring
the creative possibilities of our Speyside malt. We have a creative approach to
whisky distilling, cask maturation and blending, which Ellis has embraced in her
approach to illustrating BenRiach’s eclectic mix of cask types and rich layers of
BenRiach Aged 10 Years. Partnering with this talented young Scottish artist is
such a wonderful way to bring BenRiach’s flavour journey to life and we can’t
wait to see Ellis’ creations on canvas.”

PR: Eine weitere „Spirit Of The Cask“ Abfüllung der Whisky Stube in Vorbereitung

Ralf Brzeske, Eigentümer der Whisky Stube, hat uns eine Information über eine geplante neue Abfüllung übermittelt – ein Whisky der Waldhornbrennerei Klotz, der in ein Rumfass umgefüllt wurde und in etwa zwei Jahren dann reif fürs Bottling  in der Serie Spirit of the Cask sein sollte.

Auch zwei Fotos waren der nachfolgenden Presseaussendung beigefügt, die wir hier gerne für Sie veröffentlichen:


Eine weitere „Spirit Of The Cask“ Abfüllung der Whisky Stube in Vorbereitung.

Am 27. November 2019 in der Waldhornbrennerei wurde der „Glen Buchenbach“ in das bereits bekannte Jamaika-Rum Fass eingefüllt. Der „Glen Buchenbach“ wurde aus einem Oloroso Fass umgefüllt. Die 63,3 %Vol. des „Glen Buchenbach“ am Tage der Umfüllung wurden von Gerlinde und Jürgen Klotz sowie Herr Ralf Brzeske verkostet. Der mit Raucharomen, getrocknete Trauben und einen hauch von Vanille daher kommende Whisky freute alle Seiten.

Ob der Spirit of the Cask allerdings unter der Bezeichnung „Glen Buchenbach“ in etwa zwei Jahren auf den Markt kommen kann, ist noch ungewiss. Wir erinnern uns an die Klage des SWA.