Whisky des Monats November 2019: Die Flora & Fauna Serie

Rar, selten, hochpreisig: An die Premiumisierung im Bereich Whisky haben wir uns mittlerweile gewöhnt. Und auch zur Super-Premiumisierung werden wir noch ein Verhältnis aufbauen. Und wie zu jedem Ersten eines Monats spielt dies bei unserem Whisky des Monats keine Rolle. Denn hier suchen wir Abfüllungen mit einer hohen Verfügbarkeit plus einer uns überzeugenden Qualität zu einem attraktiven Preis. Manchmal ist es ein neu erschienenes Bottling, das wir herausragend finden. Manchmal eine schon lange erhältliche Abfüllung, der wir etwas mehr Beachtung wünschen. Und manchmal sind es gleich mehrere Abfüllungen, auf die unsere Wahl fällt. So wie in diesem Monat. Denn unser Whisky des Monats November ist die Flora & Fauna Serie.

Die Flora & Fauna Serie

Unsere Wahl in diesem Monat fällt gleich auf elf Abfüllungen

Die große Aufgabe der schottischen Whisky-Industrie in den 1980ern war, ihr etwas aus der Mode gekommene Produkt neu zu denken. In Schottland hergestellter Whisky ging zum allergrößten Teil in die Blends. Doch deren Verkaufszahlen waren rückläufig.

Für den Besitzer der meisten Destillerien war diese Aufgabe natürlich noch größer und wichtiger. Die United Destillers, ein Vorläufer des Getränkekonzerns Diageo, besaßen etwa ein Drittel aller Brennereien in Schottland. Mit den sechs Classic Malts, die im groben die sechs Whiskyregionen Schottlands repräsentierten, begannen die United Destillers Ende der 1980er Jahre, den Scotch Malt Whisky ihrer Destillerien zu vermarkten. Der Erfolg gab und gibt ihnen immer noch recht.

Und auch für die Single Malts ihrer vielen weiteren Brennereien fanden die United Destillers 1992 ein Form der Präsentation und Vermarktung. Mit einheitlicher Flaschenform und designgleichem Label, unterschieden sich die Abfüllungen – neben dem Namen der Brennerei – in einem kleinen Detail auf dem Etikett. Jeder Destillerie wurde eine schottische Pflanze oder schottisches Tier zugeordnet. Die Flora & Fauna Serie war geboren. Ihren Namen erhielt die Serie allerdings von Michael Jackson, dem bekannten Whisky- und Bier-Experten.

Zu Beginn nur in den Brennereien und ausgewählten Geschäften

Insgesamt 22 Abfüllungen gehörten zu dieser Serie, später kamen noch vier hinzu. Anfänglich waren die Bottlings, noch in einer Holzkiste, ausschließlich in den Brennereien und ausgewählten Geschäften erhältlich. Diese Holzkiste ersetzte mit der Zeit eine einfache Kartonverpackung. Einge Abfüllungen kommen mittlerweile sogar ohne Umverpackung in den Handel. Doch es blieb bis heute, dass jede Flora & Fauna Abfüllung mit 43 % Vol. in erhöhter Trinkstärke und mit einer Altersangabe erscheint. Ende der 1990er Jahre ergänzte man die Serie mit neun fassstarken Abfüllungen. Und der chinesische Markt darf sich auf 11 Single Cask Bottlings mit erhöhtem Alter in der Flora & Fauna Serie freuen (wir berichteten).

Bild mit freundlicher Genehmigung von whiskybase.com

Mittlerweile gehören nur noch elf Destillerien zur Serie. Manche wechselten den Besitzer und gehören nicht mehr dem Konzern Diageo. Manche gehören mittlerweile sogar zu den Lost Destilleries. Und viele erhielten ihre eigenen Orginal-Abfüllungen und wurden so zu einer starken Marke ausgebaut. Geblieben ist: Alle Abfüllungen der Serie erscheinen mit einer Altersangabe und werden in erhöhter Trinkstärke abgefüllt. Und: Von diesen Brennereien sind keine sonstigen Destillerie-Abfüllungen außerhalb der höherpreisigen Rare Malts und Special Releases erhältlich. Und noch eine Gemeinsamkeit verbindet sie: So unterschiedlich sie auch in den verwendeten Fässern und den Aromen sind – in der Flora & Fauna Serie finden wir hervorragende Whiskys für den unkomplizierteren Genuss.

Zur Flora & Fauna Serie gehören:

Auchroisk 10 year old

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Benrinnes 15 year old

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Blair Athol 12 year old

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Dailuaine 16 year old

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Glenlossie 10 year old

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Glen Spey 12 year old

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Inchgower 14 year old

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Linkwood 12 year old

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Mannochmore 12 year old

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Strathmill 12 year old

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Teaninich 10 year old

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Die Abfüllungen der Flora & Fauna Serie finden Sie im Whisky-Fachhandel. Preislich bewegen sich die Abfüllungen zwischen 50 und 70 €. Denn auch hier gilt: Für eine längere Reifezeit einer Abfüllung muss eine höhere Summer bezahlt werden. Bottlings der Serie, die nicht zu den aktuellen 11 gehören, sind gesuchte Sammler-Objekte. Und erfordern eine dickere Geldbörse.

Exklusiv: Videointerview mit Adam Collins von der irischen Clonakilty Distillery

Auf der Aquqavitae 2019 in Mülheim konnten wir am Stand von Mareike Spitzer von Irish-whiskeys.de mit Adam Collins, dem Sales Executive der südirischen Clonakilty Distillery über die Brennerei und deren neueste Abfüllung sprechen.

Die Clonakilty Distillery ist ein Familienbetrieb im gleichnamigen Ort an der Südküste Irlands und hat erst in diesem Jahr mit der Produktion begonnen. Man hat schon einige Abfüllungen von gesourctem Whiskey auf den Markt gebracht, um damit die Wartezeit auf die erste selbstgebrannte Abfüllung zu verkürzen (sie ist erst in ca. 5 Jahren geplant).

Die neuste Abfüllung ist der Clonakilty Single Batch Whiskey NEOC. Er wurde aus 7-10 Jahre alten Single Malt und Single Grain Whiskeys geblendet, die im Bourbon Fass lagerten. Er  reifte zunächst in Virgin Oak Casks nach. Für das finale Finish lagerte der Whiskey danach in NEOC Casks. NEOC steht für New Era of Casks. In diesen Fässern lagerte zuvor Bordeaux Wein. Nachdem der Wein aus dem Fass kam, wurden diese nachgearbeitet und genau nach Angaben der Destillerie nochmals getoastet.

Auch darüber spricht Adam Collins in dem knapp fünf Minuten langen Interview, das Sie obenstehend und auf unserem Youtube-Kanal finden.

Mehr als 8,5 Millionen Fässer Bourbon lagern in Kentucky

Die Kentucky Distillers’ Association (KDA) hat gezählt und gerechnet, und präsentiert beeindruckende Zahlen: Zur Zeit lagern mehr als 8,5 Millionen Fässer in Kentucky. Dies entspricht in etwa zwei Fässer pro Einwohner des Bundesstaates. Und man muss lange zurückgehen in der Bourbon-Geschichte des Staates Kentucky, um eine ähnlich hohe Menge zu finden. Im Jahr 1968 lagerten letztmals mehr Fässer Bourbon in den Warehouses Kentuckys.

Mehr als 2,1 Mio. Fässer Bourbon wurden alleine im vergangenen Jahr befüllt. Der steuerlich festgelegte Wert aller lagernder Fässer liegt derzeit bei 3,4 Mrd. USD und ist damit doppelt so hoch wie 2009. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl der Brennereien verdreifacht. Und laut Kentucky Distillers’ Association ist die Bourbon-Produktion seit der Jahrhundertwende um mehr als 350% gestiegen.

Bei allen zu vermeldenden Rekorden gibt es für die KDA auch Grund zu klagen. Einerseits ist das Brennen in Kentucky das am höchsten besteuerte Gewerbe in Kentucky. Die Brennereien zahlen in diesem Jahr den Rekordbetrag von 25 Millionen US-Dollar an Fasssteuern. Und anderseits setzen den Brennern natürlich der EU-Zoll von 25% für US-Whiskey zu. Seit der Einführung dieser Zölle ging der Umsatz um fast 21% bei den amerikanischen Whiskyexporten zurück. Die EU-Exporte, die ein durchschnittliches Wachstum von 38% verzeichneten, sind bis August gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1% zurückgegangen, stellte der KDA fest.

Serge verkostet anlässlich Halloween: Fettercairn, so viel wie möglich

Wir formulieren es mal vorsichtig und zurückhaltend: Die Liebhaber der Destillerie Fettercairn sind ein kleiner und eingeschworener Haufen. Zu ihren Whiskys finden sich Positionen an beiden Meinungs-Enden, wobei die meisten bei der größten Ablehnung zu finden sind. Maßgeblichen Einfluss hatte hier sicherlich die Meinung eines ausdrucks- und auskunftsfreudigen Whisky-Buchautoren. Anlässlich des anstehenden Festes Halloween stelltt sich Serge Valentin der Mutprobe, möglichst viele Fettercairns zu verkosten. Und rät gleichzeitig auch davob, dies ihm nachzumachen. Wobei sicherlich auch für ihn überraschend, einge sehr gute Abfüllung in der Fettercairn-Session auf Whiskyfun zu finden sind, wie Sie unserer Kurzübersicht entnehmen können.

  • Fettercairn 40 yo 1977/2018 (48.9%, OB, 818 bottles) 90 Punkte
  • Fettercairn 50 yo 1966/2017 (47.9%, OB, cask #1) 88 Punkte
  • Fettercairn 35 yo 1978/2017 (53.5%, Ukrainian Whisky Connoisseurs Club Choice, 336 bottles) 91 Punkte
  • Fettercairn 12 yo (40%, OB, +/-2019) 78 Punkte
  • Fettercairn 12 yo 2006/2019 (57.4%, North Star Spirits, bourbon hogshead, 180 bottles) 81 Punkte
  • Fettercairn 29 yo 1988/2018 (54.9%, Cadenhead, Authentic Collection, hogshead, 252 bottles) 84 Punkte
  • Fettercairn 10 yo 2008/2019 (56.6%, Cadenhead, Wine Cask, Pinot Noir, 264 bottles) 80 Punkte
  • Fettercairn 11 yo 2007/2019 (56.7%, Cadenhead, Small Batch, bourbon hogsheads) 86 Punkte
  • Fettercairn 10 yo 2009/2019 (57.3%, Cadenhead, Small Batch, bourbon hogsheads, 516 bottles) 81 Punkte
  • Fettercairn 11 yo 2007/2019 (57.6%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogsheads, 312 bottles) 84 Punkte
  • Fettercairn 9 yo 2008/2018 (57.8%, Cadenhead, Small Batch, hogsheads, 564 bottles) 84 Punkte
  • Fettercairn 9 yo 2008/2018 (58.8%, Cadenhead, Warehouse Tasting) 87 Punkte

Neues Design bei Auchentoshan

Die Lowland-Brennerei Auchentoshan präsentiert für einige ihrer Abfüllungen eine neue Umverpackung. Auchentoshan American Oak, Auchentoshan Three Wood und Auchentoshan 12-year-old erhalten nun einen farbenfrohen Karton, auf dem eine Silhouette urbaner Gebäude abgebildet ist.

Das neue Design der Umverpackung soll eine neue Generation von Whisky-Liebhabern ansprechen. Im Fokus stehen jüngere Stadtbewohner, sie sollen ermutigt werden, einen Whisky mit Freunden zu teilen und zu genießen.

Angewandte Wissenschaft: Verdunstungsmuster bei Whiskey

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Vieles sei pure Physik – und faszinierend vielfältig. Dies schreibt Scinexx in ihrem Artikel über Verdunstungsmuster verschiedener verdünnter US-Whiskeysorten. Wissenschaftler der University of Louisville untersuchten, welche Rückstandsmuster amerikanische Whiskeys und schottische Whiskys beim Eintrocknen hinterlassen. Dazu gaben sie jeweils einen kleinen Tropfen verschiedener amerikanischer und schottischer Whiskeysorten auf Glasobjektträger. Unter einem Umkehr-Mikroskop beobachteten sie die Verdunstung die Flüssigkeiten und die Bildung der Rückstandsmuster. Diese Versuche wiederholten sie mit verschiedenen Verdünnungsgraden und damit Alkoholgehalten.
Ihr Fazit lautet: Unverdünnte Whiskeys hinterlassen eher gleichförmige, manchmal konzentrische Rückstände. Bei den leicht verdünnten amerikanischen Whiskeys (Alkoholgehalt 10 % Vol.) bildete sich eine unerwartete, netzähnliche Struktur. Und die ist bei den verschiedenen Whiskey-Marken auch noch sehr unterschiedlich, wie die Wissenschaftler in einer Grafik auch darstellen:

Quelle: https://journals.aps.org/prfluids/abstract/10.1103/PhysRevFluids.4.100511#fulltext

Der praktische Nutzen dieses wissenschaftlichen Experiments: Durch diese einfache Tropfenprobe inklusive Eintrocknung kann die Herkunft von US-Whiskey nachgewiesen werden.

Hunter Laing veröffentlicht Old & Rare Heritage Serie

Alte Whiskyhasen werden sich noch an die ausgezeichneten Old & Rare Abfüllungen der damals noch vereinten Laing-Brüder erinnern, unter denen sich viele wirklich ausgezeichnete Abfüllungen befanden, die heute um sehr viel Geld gehandelt werden.

Hunter Laing will an diese Tradition mit seiner Old & Rare Heritage Serie anschließen und veröffentlicht zum Start 23 Einzelfassabfüllungen, von denen keine jünger als 30 Jahre ist und damit als serie im heutigen Umfeld, in dem Abfüllungen mit diesem Alter kaum mehr erhältlich sind, eine in dieser Masse ziemliche Ausnahmeerscheinung darstellt.

Diese Abfüllungen gibt es:

Highland:

  • Ardmore 31 years old
  • Glen Garioch 31 years old
  • Teaninich 43 years old
  • Tullibardine 30 years old

Islay:

  • Bowmore 30 years old

Speyside:

  • Aultmore 37 years old
  • Balmenach 40 years old
  • Benrinnes 40 years old
  • Braes of Glenlivet 30 years old
  • Cragganmore 30 years old
  • Dailuaine 46 years old
  • Dufftown 44 years old
  • Glen Elgin 44 years old
  • Glenburgie 44 years old
  • Glenlossie 44 years old
  • Glenrothes 31 years old
  • Glentauchers 30 years old
  • Inchgower 37 years old
  • Linkwood 30 years old
  • Mortlach 30 years old
  • Strathmill 33 years old
  • Tamdhu 30 years old
  • Tormore 31 years old

Preise wurden für die Abfüllungen keine genannt, auch sind uns dazu keine Flaschenzahlen bekannt, man kann aber davon ausgehen, dass sie weder zahlreich noch billig sein werden. Alle Bottlings sind in Fassstärke abgefüllt und ohne Farbstoff sowie nicht kühlfiltriert.

PR: Clydeside Distillery als Distillery Visitor Center des Jahres ausgezeichnet

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Bei den Scottish Field Whisky Challenge Awards ist die Clydeside Distillery als Distillery Visitor Center des Jahres ausgezeichnet worden – und darüber freut man sich natürlich sehr, ist doch ein Besucherzentrum nicht nur, aber vor allem für junge Brennereien ein recht wichtiger Wirtschaftsfaktor.

Anbei können Sie die englischsprachige Pressemitteilung lesen, die uns die Brennerei im Old Pump House in Glasgow dazu für Sie gesendet hat:


Clydeside Distillery named Distillery Visitor Centre of the Year 

The Clydeside Distillery was awarded Gold for Distillery Visitor Centre of the Year at the Scottish Field Whisky Challenge Awards in Edinburgh on Friday.

Recognised for its unwavering commitment to delivering an outstanding visitor experience, The Clydeside Distillery has successfully established itself as one of Glasgow’s leading tourist attractions.

As the first operational Single Malt Scotch Whisky distillery in the city centre in over a century, The Clydeside characteristically combines the old with the new; they offer a unique whisky experience in a location steeped in industrial heritage, combining state-of-the-art technology with traditional distilling methods.

Bridgeen Mullen, Visitor Centre Manager at The Clydeside Distillery, said:

“Whisky tourism is our core product and by focusing on this we can use our knowledge and expertise to offer our customers something diverse and unique, as well as a wide range of products and services. It’s fantastic to be recognised for this.

“The entire distillery team, from tour guides and retail staff, to production and distillers are incredibly passionate and work very hard to give visitors from all over the world a truly memorable five-star whisky experience.”

Opening in 2017 the Clydeside again combines the old and the new with a contemporary structure complementing the striking old Pumphouse, now the home of four generations of family whisky expertise and heritage. The Clydeside Distillery has been providing gold standard service since opening and was awarded a five-star rating from VisitScotland earlier this year. It is currently producing what will be a high-quality Lowland Single Malt Scotch Whisky.

The distillery offers a range of bespoke tours and tastings, allowing people to dive deep into the fascinating story of the local whisky history before sampling some of Scotland’s finest drams with the help of an expert guide. These guides can also recommend the perfect whisky to match food choices or individual preferences.

With an excellent selection of whisky products from across Scotland, as well as bespoke branded items and gift vouchers, The Clydeside Distillery really does offer a fantastic option for those looking to buy gifts.

The Clydeside’s location tells its own story: The Pumphouse used to control the entry gate to the Queen’s Dock which witnessed ships exporting whisky to the four corners of the world. On a more personal note, during distillery construction, the Morrison family discovered that Chairman Tim Morrison’s great grandfather had in fact built the Queen’s Dock. These kinds of connections, further discovered in the tour, create a warmth and familiarity that echoes throughout the Distillery.

PR: Munich Whisk(e)y Market – Treffpunkt für Whisk(e)y-Fans

Am 30. November und 1. Dezember 2019 ist es wieder soweit: Der Munich Whisk(e)y Market öffnet seine Pforten und lädt Genießer ein, die Welt des Whiskys zu erkunden.

Was es in diesem Jahr alles zu entdecken gibt, haben die Veranstalter im nachfolgenden Text für Sie beschrieben:


Munich Whisk(e)y Market – Treffpunkt für Whisk(e)y-Fans

„Schnuppern – Probieren – Genießen“ heißt es bereits zum dritten Mal auf der FOOD & LIFE, wenn regionale und internationale Aussteller am 30. November und 1. Dezember 2019 auf dem Munich Whisk(e)y Market ihre edlen Tropfen anbieten. Wie in den vergangenen beiden Jahren ist dieses Highlight für Whiskyfreunde in den Treffpunkt für Genießer integriert.

München, den 30.10.2019 – Der Munich Whisk(e)y Market hat sich zu einer beliebten und vielbeachteten Spezialitätenmesse entwickelt und begeistert Whiskykenner wie auch Neuinteressierte gleichermaßen. Hier kann man sich nicht nur einen ersten Eindruck verschaffen von der faszinierenden Vielfalt des „Wasser des Lebens“, sondern auch Single Malt, Bourbon, Rye oder Blended Whisky verkosten und mit Experten ins Gespräch kommen. „Qualität vor Quantität“ ist das Motto des Munich Whisk(e)y Market, auf dem keine Großhändler ausstellen, sondern Manufakturen, regionale Anbieter und spezialisierte Händler.

Regionale und internationale Whiskys

Auf 12 Aussteller ist der Munich Whisk(e)y Market in diesem Jahr angewachsen. So ist mit der Blauen Maus wieder Deutschlands älteste Malt-Whisky-Destillerie vertreten und mit Elch-Whisky und St. Kilian präsentieren sich zwei der jüngsten Sterne am deutschen Whiskyhimmel. Natürlich werden hervorragende schottische Whiskys nicht fehlen, doch wer außerdem eine kleine Genussreise nach Schweden unternehmen möchte, hat dazu am Stand von Mackmyra Gelegenheit. Wen es eher nach Japan zieht, der lässt sich von JB Trade mit der japanischen Whiskykunst vertraut machen und Irish Whiskeys bietet – nomen est omen – Hochprozentiges von der Grünen Insel an. Und damit auch sonst kein WhiskyWunsch unerfüllt bleiben muss, präsentieren Frank Jerger, Grads Whiskyfässla, die Eggers&Franke GmbH, die Prineus GmbH, Kirsch Whisky und anam nah alba viele andere exquisite nationale und internationale Whiskyabfüllungen.

Ein stimmungsvolles Rahmenprogramm

Das bunte Angebot des Munich Whisk(e)y Market wird ergänzt durch WhiskeyCocktails, die ein irischer Barkeeper vor den Augen der Besucher mixt und stimmungsvolle schottische Live-Musik mit Liam Smith. Die „Whisky Freunde Oberland“ begleiten den Munich Whisk(e)y Market als ideeller Partner.

Im Ticket zur FOOD & LIFE ist der Eintritt zum Munich Whisk(e)y Market bereits enthalten. Ein exklusives Nosing Glas mit dem MWM-Emblem kann für vier Euro am Infocounter in der Munich Lounge erworben werden. Wir bitten um Verständnis, dass der Besuch des Munich Whisk(e)y Market Besuchern ab 18 Jahren vorbehalten ist.

PR: 20-jähriger 2019er Michter’s Bourbon wird im November veröffentlicht

Gut gereifte Bourbon sind eine Klasse für sich – durch die schnellere Reifung, die das lokale Klima verursacht, müssen die Fässer dafür aber hervorragend kuratiert sein. Dass das immer wieder gelingt, haben schon einige Abfüllungen bewiesen, teils aus den Destillerien selbst, teils von unabhängigen Abfüllern wie zum Beispiel Cadenhead.

Michter’s tritt nun mit einer neuen Abfüllung seines Michter’s Bourbon 20yo an, ausgesucht von Master Distiller Dan McKee und der für das Fassmanagement zuständigen Andrea Wilson. Der Preis der diesjährigen Ausgabe in den USA: 700 Dollar – der Whiskey wird aber erfahrungsgemäß in sehr kleinen Stückzahlen bei uns verfügbar sein.

Diese (in den USA übersetzte) deutschsprachige Presseaussendung haben wir von Michter’s zum Launch bekommen, und natürlich teilen wir sie gerne für Sie:


20-jähriger 2019er Michter’s Bourbon im November freigegeben

LOUISVILLE, Kentucky, 30. Oktober 2019 /PRNewswire/ — Der leitende Michter’s Destillateur, Dan McKee, und die Michter’s Reifemeisterin, Andrea Wilson, haben einen Jahrgang des 20-jährigen Michter’s Kentucky Straight Bourbon zugelassen. Die Abfüllung 2019 wird Anfang November von der Michter’s Shively Distillery an Händler und Importeure versandt.

„Ein eleganter Bourbon mit viel Tiefe und überlappenden Aromen“, erklärt der Präsident von Michter’s Joseph J. Magliocco. Die älteren Fässer in den Rickhouses von Michter’s genießen die besondere Aufmerksamkeit des Herstellungsteams. „Wir verfügen über eine Protokoll, nach dem unser leitender Destillateur Dan McKee und ich die reifesten Whiskey-Chargen öfter testen, um die beste Qualität herauszufinden“, erklärt Wilson.

Jim Murray’s Whisky Bible 2020 wurde kürzlich zum 2018er Jahrgang des 20-jährigen Michter’s Bourbon als Gewinner in der Kategorie der 16–20 Jahre alten Bourbon ernannt. „Wir legen so viel Herzblut in den Reifeprozess, lagern 20 Jahre lang und verwenden Fässer, die ohne übermäßigen Holzanteil sehr speziell und komplex funktionieren“, fügt McKee hinzu.

Michter’s hat eine umfassende und lange Geschichte für traditionelle amerikanische Whiskeys unvergleichlicher Qualität. Mit jedem seiner limitiert produzierten Angebote, die bis zur perfekten Reife gelagert sind, umfasst das hoch gelobte Portfolio von Michter’s Bourbon, Roggenwhiskey und amerikanische Whiskeysorten. 

Der Proof des 2019er Jahrgangs ist 114,2 und der empfohlene Einzelhandelspreis in den USA für eine 750-ml-Flasche beträgt 700 US-Dollar.

Exklusiv-Video: Alex Bruce, Managing Director – So arbeiten wir bei Adelphi

Wer schon immer einmal hinter die Kulissen eines unabhängigen Abfüllers blicken und mehr über deren Arbeitsweise erfahren wollte, dem erzählt Alex Bruce, Managing Director der Adelphi Distillery Ltd., mehr darüber.

Wie werden die Fässer ausgesucht? Warum gibt es bei Adelphi keine Wein-Finishes? Wie sieht es momentan für unabhängige Abfüller aus, was den Ankauf von Fässern betrifft?

Diese und andere Fragen beantwortet Alex Bruce im Interview, das wir zur Aquavitae 2019 in Mülheim geführt haben. Das exklusive Interview in englischer Sprache dauert knapp sechs Minuten – sie können es entweder obenstehend oder auf unserem Youtube-Kanal sehen. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen damit!

PR: WhiskyMerch – Shirts für Whiskyfans

Das Whiskymagazin The Highland Herold und der Designagentur FederFuchs haben in diesem September ein neues Projekt gestartet, das die Vorlieben von Whiskyfans zum Tragen bringt: WhiskyMerch bietet Whiskyfreunden Shirts und Accessoires, die mit klugen und witzigen Sprüchen rund um Whisky versehen sind.

Mit der nachfolgenden Pressemitteilung stellt sich WhiskyMerch bei unseren Lesern vor:


WhiskyMerch – Shirts für Whiskyfans

„Mehr Whisky als du tragen kannst!“

Unter diesem Motto bietet WhiskyMerch.de seit September 2019 eine breite Auswahl an Shirts, Hoodies, Taschen und anderen Merchandise-Artikeln rund um das Thema Whisk(e)y an. Kreative Ideen, schicke Designs und zum Teil limitierte Editionen werden die Herzen von Whiskyfans, -freunden und -freaks sicher schnell erobern.

Aus der gemeinsamen Begeisterung für „all things whisk(e)y“ ist hier in Zusammenarbeit zwischen dem deutschen Whiskymagazin The Highland Herold und der Designagentur FederFuchs ein Projekt entstanden, das die Whiskyszene mit unverbrauchten Motiven bereichert.

Highland-Herold-Chefredakteur Sebastian Stein hat in den den Grafikern aus dem südlichen Ruhrgebiet die richtigen Partner gefunden: „Wir sind alle Whiskyfans, sprechen die gleiche Sprache und haben ein Faible für schräge Ideen – das passt einfach! Mit WhiskyMerch.de können wir nun Motive umsetzen, die wir auch selbst gerne tragen. Unser Ziel ist, Whiskyfans regelmäßig mit neuen Kollektionen zu erfreuen. Dabei konzentrieren wir uns vor allem darauf, Ansprechendes und Ausgefallenes zum Thema Whisk(e)y zu schaffen.“ Die Produktion, die komplette Verkaufsabwicklung, Verpackung und Versand überlassen die Macher von WhiskyMerch den Textildruck-Profis von Spreadshirt.

Video: Ralfy verkostet Caol Ila 8yo 46%, Signatory (Review #799)

Knapp vor der nächsten Jubiläumsausgabe sieht sich Ralfy einen Whisky von der Insel Islay an – einen Caol Ila vom unabhängigen Abfüller Signatory (dem Besitzer des Unternehmens gehört auch die Destillerie Edradour). Der Caol Ila stammt aus dem Jahr 2010 und wurde auf 46% vol. alk. gebracht.

85 Punkte kann der Whisky erzielen – im Schema von Ralfy ein recht passables Ergebnis. Nicht nur die Beschreibung des Geschmacks füllt die knapp 13 Minuten, die das Video diesmal dauert, sondern unter anderemauch einige Überlegungen zur Preisgestaltung von Islay-Whisky sind diesmal dabei.

Das Video sehen Sie obenstehend und dort, wo es seinen Ursprung hat: auf Youtube.

Serge verkostet: Octomore, ein Trio von unabhängigen Abfüllern

Octomore ist, schreibt Serge so treffend, die torfigere Ausführung von Port Charlotte, welches die torfige Ausführung von Bruichladdich ist. Die Serie hat eine große Anhängerschaft – und wer Octomore sammelt, der kann neben den offiziellen Abfüllungen auch auf eine immer größer werdende Anzahl von unabhängigen Bottlings zurückgreifen.

Drei davon hat sich Serge Valentin für die heutige Verkostung ausgesucht: einen von Elixir Distillers, und zwei von The Cask Whisperer, die aus der Sammlung von Jim McEwan stammen. So richtig überzeugen davon konnte Serge auch nur einer der drei, und das, obwohl er aus einem Weinfass stammt (für Serge immer eine recht schwierige Beziehung).

Hier die Bewertungen der Verkostung von heute:

  • Oc6 (58.1%, Elixir Distillers, Elements of Islay, 2019): 75 Punkte
  • Octomore 11 yo 2007/2019 (60.3%, The Cask Whisperer, Château d’Yquem cask, 292 bottles): 89 Punkte
  • Octomore 9 yo 2009/2019 (63.7%, The Cask Whisperer, Château Lafite cask, 292 bottles): 80 Punkte
Die Destillerie Bruichladdich