wenn auf Whiskyfun Angus MacRaild im Einsatz ist, dann kann man ziemlich sicher sein, dass die verkosteten Abfüllungen weder zur Bück- noch zur Standardware gehören. Meistens sind es ältere Abfüllungen oder solche, die schwer zu finden oder für Festivals gemacht sind.
Auch die beiden Highland Park, die Angus heute verkostet, wird man eher nicht so einfach auftreiben. Der erste stammt von der SMWS und ist schon vor mehr als zehn Jahren erschienen, der zweite zwar recht neu, aber unseres Wissens nach (das aber keinesfalls komplett sein muss) nicht vertrieben.
Hier die Wertungen dazu:
Highland Park 8 yo 1999/2008 (60.6%, Scotch Malt Whisky Society, #4.125 ‘Nectar in a hip flask’): 86 Punkte
Orkney Single Malt 20 yo 1998/2019 (49.5%, Thompson Bros, refill hogshead, 353 bottles): 88 Punkte
Fast täglich erscheinen neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den vielen tausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?
Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun über einem Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe Nummer 63 ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Wenn Sie noch nicht mitgemacht haben, ist es jetzt höchste Zeit: Nur noch bis Sonntag können drei glückliche Leser unserer Seite jeweils eine Flasche des Woodford Reserve Kentucky Straight Malt gewinnen – selektiert von Master Distiller Chris Morris.
Dieser Whiskey ist soetwas wie ein Crossover, ist er doch hauptsächlich – so wie schottischer Whisky zur Gänze – aus gemälzter Gerste produziert, aber auch in Kentucky kann man auf eine (fast vergessene) Tradition mit dieser Herstellungsmethode zurückblicken.
Alles, was Sie für Ihren Gewinn tun müssen, ist eine einfache Gewinnfrage beantworten – und wenn Sie diesen Artikel aufmerksam lesen, ist das ein Kinderspiel. Also, machen Sie mit und freuen Sie sich vielleicht schon bald über den mit 45.2% Alk./Vol. abgefüllten Woodford Reserve Kentucky Straight Malt Distiller’s Select!
Hier noch einige Infos zu der Flasche, die sie gewinnen können:
Woodford Reserve Kentucky Straight Malt Whiskey
Obwohl Malt weitläufig mit Schottland verbunden wird, hat Kentucky eine weit zurückreichende Malt Whiskey Tradition. Diese führt bis auf die Zeiten vor der Prohibition zurück und inspirierte Woodford Reserve Master Distiller Chris Morris, einen eigenen Malt herzustellen. Die Rezeptur mit 51 Prozent Gerstenmalz, 47 Prozent Mais und 2 Prozent Roggen sowie die für die Herstellung von American Whiskey vorgeschriebene Lagerung in neuen ausgekohlten Eichenfässern, die das Holz eine größere Rolle beim Geschmack spielen lässt, bringen einen im Vergleich zur Muttermarke, dem Bourbon Woodford Reserve, butterigeren und nussigeren Whiskey hervor. Er verbindet den Geschmack von Zartbitterschokolade, Kakao, karamellisierten Nüssen, getrocknetem Obst sowie einer Note frisch gemahlener, gerösteter Eiche. Das Flaschenlabel in kräftigem Blau unterscheidet Woodford Reserve Kentucky Straight Mail auf den ersten Blick von den weiteren Woodford Reserve Spezialitäten.
Und so gewinnen Sie eine der drei Flaschen Woodford Reserve Kentucky Straight Malt Whiskey:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Was ist der Hauptbestandteil des Woodford Reserve Kentucky Straight Malt Whiskey?
a) gemahlener Hafer
b) gemälzte Gerste
c) geröstete Nüsse
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Woodford“!
3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.
Unter allen richtigen Antworten mit dem richtigen Betreff, die uns bis 22. September 2019, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner der Preise und geben sie am 23. September 2019 bekannt. Die Gewinne werden danach durch Whiskyexperts versendet.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Woodford“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 22. September 2019, 23:59 Uhr. Die Gewinnerinnen/die Gewinner werden am 23.September 2019 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand des Preises erfolgt durch Whiskyexperts. Alle Adressdaten werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Man möchte schon fast sagen, er sei ein Klassiker unter den deutschen Whiskys – der J.B.G Münsterländer Single Malt Whisky aus der Gutsbrennerei Joh. B. Geuting e. K.. Nun ist er wieder in einer neuen Ausgabe erschienen, das aktuelle Bottling hat ein Oloroso Sherry Finish erfahren.
Alle Infos dazu hat die Gutsbrennerei in einer Presseaussendung zusammengefasst:
Münsterländer Single Malt Whisky – neue Abfüllung!
Gutsbrennerei Joh. B. Geuting e. K.
J.B.G Münsterländer Single Malt Whisky,
gereift in ehemaligen Sherry Oloroso Fässern,
limitiert auf 1017/0,7l Flaschen.
Es ist soweit – unser neuer J.B.G Münsterländer Single Malt Whisky steht wieder zum Verkauf!
Limitiert auf 1017/0,7l Flaschen präsentieren wir die neue Abfüllung des J.B.G Münsterländer Single Malt Whisky, gereift in ehemaligen Sherry Oloroso Fässern.
März 2015 wurde in unserer Brennerei Malz aus deutscher Gerste eingemaischt und vergoren. Aus dieser Gerstenmalzmaische wurde der Rohbrand destilliert. Einen Tag später wurde dieses Rohdestillat ein zweites Mal in drei Phasen (Vorlauf, Mittellauf, Nachlauf) destilliert. Das noch unreife Destillat reifte dann in ehemaligen Sherry Oloroso Fässern und einem Bourbon Barrel zu unserem einzigartigen J.B.G Münsterländer Single Malt Whisky heran.
Mit Geduld, Hingabe und Liebe zum Detail können wir auch mit dieser limitierten Abfüllung wieder an die hohen qualitativen Ansprüche unserer Whiskys der vergangenen Jahre anknüpfen.
Im Oktober wird Brand Ambassador Fergus Simpson die Produkte von Duncan Talyor in einer einwöchigen Deutschland-Tour vorstellen. Das wird natürlich keine trockene Angelegenheit: Bei den jeweiligen Locations wird es Tastings geben. Wer daran teilnehmen will, sollte sich an die entsprechenden Händler wenden. Erfahrungsgemäß wäre es klug, sich damit nicht zu lange Zeit zu lassen.
Wann und wo finden die Tastings statt? Hier die Liste:
Montag, 21. Oktober 2019 > WELTFEIN – Hannover
Dienstag, 22. Oktober 2019 > WHISKY & CIGAR SALON – Gronau
Mittwoch, 23. Oktober 2019 > ORTHMANN WEINE GMBH – Wuppertal
Donnerstag, 24. Oktober 2019 > SCOTIA SPIRIT – Köln
Freitag, 25. Oktober 2019 > MEPHISTO – Quedlinburg (Messe)
Samstag, 26. Oktober 2019 > WESTWOOD – Montabaur
Sonntag, 27. Oktober 2019 > SELLMAIER GMBH – Langenfeld
Übrigens: wer schon vorab über das Line-Up Bescheid wissen will: Bei den Händlern erfährt man auch, welche Whiskys verkostet werden.
Bei Duncan Taylor, wo man uns auch die Daten zur Veröffentlichung gegeben hat, hat man uns versichert, dass überall einige Besondere dabei sein werden.
Den Verlauf der Tour kann man sich nebenbei auch auf Google Maps ansehen…
Einer der anerkanntesten deutschen Experten bei internationalen Spirituosen-Wettbewerben ist Bernhard Schäfer. Der Master of the Quaich und Gründer des ältesten Whiskyclubs Deutschlands verkostet seit 1997 regelmäßig bei nationalen und internationalen Spirituosen-Wettbewerben und kennt die Gepflogenheiten dort wie kaum ein Zweiter.
Bernhard Schäfer bei Balvenie
Wir haben Bernhard Schäfer gebeten, unseren Lesern einen kompetenten Blick hinter die Kulissen dieser Competitions zu gewähren. Wie funktionieren die Wettbewerbe? Wie sieht die Jurierung aus? Und welchen Wert haben die Medaillen und Preise, die dort vergeben werden? Lesen Sie hier seinen exklusiven Beitrag für Whiskyexperts:
Spirituosenwettbewerbe näher betrachtet
Bestimmt ist es Ihnen bereits aufgefallen: Auf manchen Flaschen sind zusätzlich zum Etikett Medaillen aufgeklebt oder gedruckt. Diese stammen von diversen Spirituosen Wettbewerben – und was es damit auf sich hat, soll hier einmal erläutert werden.
Generell funktionieren diese Wettbewerbe so, dass Hersteller dort ihre Produkte einreichen und dafür zahlen. Die Gebühren sind unterschiedlich hoch, meist aber im Bereich zwischen 100€ und 150€ pro Produkt. In der Regel müssen pro Sorte auch mehr als eine Flasche eingereicht werden.
Für kleine Hersteller, einzelne Brenner zum Beispiel, kann das bereits zu einer erheblichen finanziellen Belastung führen, und diese reichen deswegen ihre Spirituosen oft gar nicht erst ein. Bei großen Unternehmen ist die Einreichgebühr natürlich nur ein kleiner Posten, der nicht so ins Gewicht fällt.
Interessant ist, dass manche Global Player bei einer prestigeträchtigen Marke mit einer Auszeichnung erst dann werben, wenn sie aus der höchsten Kategorie stammt – eine „geringere Auszeichnung“ würde in den Augen der Erzeuger dann am bereits erstklassigen Image kratzen.
Hat ein Veranstalter genügend Spirituosen für den Wettbewerb erhalten, geht es an die Verkostung. Hier gibt es natürlich auch eine Reihe von Unterschieden. Das beginnt bei der Qualität der Juroren. Natürlich lobt zwar jeder Wettbewerb seine eigenen Degustatoren über den grünen Klee, schließlich ist deren Urteil ja die Grundlage für die Bewertung und mögliche Auszeichnung, aber man kann durchaus die Frage stellen, ob wirklich alle, die bei solchen Wettbewerben dabei sind, genügend Ahnung von der Materie haben.
Bernhard Schäfer während einer Jurierung
Manchmal will man einfach ein breites Spektrum an Personen aus der Branche einbinden. Um ein etwaiges Manko in der fachlichen Besetzung auszugleichen, ist es fast immer so, dass eine einzelne Jury nicht nur aus mehreren Personen besteht, sondern dabei auch ein Mittelwert aus den Bewertungen geschaffen wird, der als Korrektiv wirkt.
Es gibt auch Wettbewerbe, die besonders auf die Qualität der Verkoster achten und schon bei der Auswahl der Juroren sehr strenge Maßstäbe anlegen. Ein weiterer Hinweis auf dien Qualität des Wettbewerbs kann sein, wie lange dieser bereits besteht und wie offen gezeigt wird, wer in der Jury sitzt.
Knackpunkt Verkostungsdesign
Neben den Verkostern spielt das „Design“ der Verkostung eine erhebliche Rolle. Die Mindestvoraussetzung für eine faire Bewertung ist zunächst, dass es sich um eine Blindverkostung handelt. Die Verkoster sollen also nicht die Marke kennen, sondern nur die mehr oder minder grobe Kategorie.
Bei den meisten Wettbewerben kommen die Spirituosen in „Flights“, also mehrere zusammenpassende Spirituosen auf einmal. Ein „Flight“ könnte zum Beispiel sein „Islay Whisky 5 bis 10 Jahre“, wobei fassstarker Whisky in einer eigenen Kategorie landet.
Der nächste Punkt im Verkostungsdesign ist, wie bewertet wird, also nach welchem Schema, wie viele Punkte wofür verteilt werden können und wie viele für eine Auszeichnung nötig sind.
Ist die Zahl der Verkoster pro Team größer als fünf, dann gibt es Wettbewerbe, die die höchste und niedrigste Bewertung streichen. Hier ist der Hintergrund, dass Maxima und Minima zu viel Einfluss haben könnten, oder auch dass der eine oder andere Verkoster ein Produkt erkennt und dadurch zu sehr beeinflusst sein könnte.
Nach der Arbeit das Vergnügen: Bernhard Schäfer und Charles McLean
Gute Wettbewerbe versuchen in einer Verkostung zu verhindern, dass Hersteller ihre eigenen Produkte verkosten.
Bei manchen Wettbewerben werden von den Verkostern auch noch Verkostungsnotizen abgefragt. Dies kann standardisiert erfolgen oder man bespricht sich, nachdem die Punkte verteilt wurden und erstellt die Verkostungsnotizen gemeinsam.
Zu beachten ist auch die Anzahl der gesamten Proben und damit, wie sehr die Verkoster beansprucht werden und wie groß die Zahl der Vergleiche ist.
Ein Spezialfall sind dann noch Wettbewerbe die nicht „alles“ annehmen sondern sich auf eine Spirituosengattung spezialisiert haben. So gibt es zum Beispiel in Peru eine Landesmeisterschaft für Pisco, die Verkoster dort sind dann spezialisierter als zum Beispiel eine Jury aus Belgien und deren Urteil mag dadurch aussagekräftiger sein.
Die Medaillen – das Gold der Spirituosen
Wie kommt es nun zu den Medaillen bei den Wettbewerben? Im Ursprung haben sich die Wettbewerbe am olympischen Vergabeprinzip orientiert, also Gold, Silber und Bronze pro Kategorie.
Da die Organisatoren aber immer auch ein wirtschaftliches Interesse haben und mehr Medaillen in der Regel zufriedenere Kunden bedeuten, ist das heute anders. Es gibt Wettbewerbe die neben den klassischen drei Auszeichnungen auch noch „großes Gold“ oder „Doppel Gold“ oder auch „Platin“ als Auszeichnung eigeführt haben. Für den Verbraucher kann das sehr verwirrend sein, denn dieser sieht eine Goldmedaille auf einer Flasche kleben und denkt, dass dies nun eine absolute Top-Wertung sei, ohne zu wissen, dass es ja vielleicht noch eine bessere Bewertung gegeben hat.
Allerdings muss auch gesagt werden, dass nicht automatisch das beste Produkt in einem „Flight“ oder einer Kategorie auch die höchste Auszeichnung erhält – es muss immer auch die entsprechende Punktzahl erreicht werden, um überhaupt „preiswürdig“ zu sein.
Es gibt weiters auch Wettbewerbe, die nur eine maximale Menge an Medaillen vergeben, also x% der eingereichten Proben. Wurde von den Verkostern mehr verteilt, dann wird die Punktzahl die für eine Medaille notwendig ist, nach oben geschraubt. Diese „Medaillenverknappung“ erhöht dann natürlich deren Wert.
Als wäre das nicht schon verwirrend genug, gibt es Wettbewerbe, die zusätzlich „Trophäen“ für einzelne Produktkategorien verteilen, also zum Beispiel bester „Gin des Jahres“ oder bester „Single Malt“. Dies geschieht bei guten Wettbewerben durch eine andere Jury als jene. die die ursprüngliche Auszeichnung vergeben habt.
Was ist nun von Medaillen auf einer Flasche zu halten?
Zunächst sagt die Auszeichnung nicht, dass einem das Produkt auch schmecken muss. Auch ist eine einzige Medaille, die ein Produkt irgendwann gewonnen hat, nicht etwas, dass man zu hoch bewerten darf.
Hat eine Spirituose in einem Jahr von verschiedenen Wettbewerben gute Noten bekommen oder über Jahre hinweg immer wieder eine Medaille, so ist das schon von einer gewissen Aussagekraft. Aber von welcher? Nun eigentlich nur, dass das, was auf dem Etikett versprochen wird, auch wirklich gehalten wird und dass das Produkt innerhalb dieses Versprechens einen sensorischen Vorsprung vor den anderen Produkten dieser Kategorie hat.
Am Ende muss der Verbraucher selbst entscheiden, und das geht „leider“ nur durch selber testen.
Aus Irland gibt es einen neuen Whiskey in Fassstärke zu vermelden: Der von der Echlinville Distillery aufgelegte Dunville’s VR 18 Year Old Port Mourant Rum Finish Single Malt Irish Whiskey ist ab sofort in der Brennerei und im ausgesuchten Fachhandel erhältlich. Für den mit 57% Alkoholstärke abgefüllten und für Irland doch relativ lang gereifen Whiskey wird ein Preis von 585 Pfund verlangt.
Wie immer alle weiteren Details, vor allem über die Fässer und dazu die Tasting Notes, finden Sie in der englischsprachigen Pressemitteilung:
Dunville’s Irish Whiskey unveils 18 year old single malt with rare Port Mourant Demerara Rum Cask finish
The Echlinville Distillery (County Down, Northern Ireland) has unveiled its highly anticipated award winning Dunville’s VR 18 Year Old Port Mourant Rum Finish Single Malt Irish Whiskey.
This cask strength (57% abv) limited release is from the first of eight incredibly rare casks from the lost Port Mourant Estate Distillery in Guyana – casks that previously nurtured an exceptional 41 year old Demerara Rum from the world’s last surviving double wooden pot still.
With four international awards already to its name, this Single Cask bottling is the jewel in the crown of the Dunville’s Irish Whiskey portfolio. It joins Dunville’s PX 12 Year Old Single Malt, Dunville’s Three Crowns and Dunville’s Three Crowns Peated, which have recently been relaunched with new look bespoke bottles and gift packs.
Joining the Dunville’s Very Rare range, the Rum Finish bottling is presented in an exquisite collector’s box, the contents of which have been carefully curated to reflect both Dunville’s rich heritage and the unique provenance of the rare rum casks in which the whiskey has been finished. In fact, the package includes a sample of the very same 41 year old rum that was disgorged from the Port Mourant casks before Echlinville refilled them with single malt whiskey. An exciting proposition for any whiskey or rum collector.
Award winning
Dunville’s VR 18 Year Old Port Mourant Rum Finish Whiskey has already picked up four international accolades. It was named Best Irish Single Cask at the World Whiskies Awards and Jim Murray’s Whisky Bible in 2018, Best Irish Single Malt 13-20 Years at the World Whiskies Awards 2019 and Irish Single Cask Gold Medal Winner at the Irish Whiskey Awards 2018.
Speaking about the launch, Jarlath Watson from The Echlinville Distillery said:
“When Echlinville became the proud custodians of Dunville’s Irish Whiskey, we made it our founding goal to revive restore Dunville’s it to its rightful place among the premier whiskeys of the world. This latest release perfectly realises that goal and encompasses Echlinville’s ethos of tradition meets innovation.”
Rare rum cask finish
Jarlath continued:
“Dunville’s VR 18 Year Old Port Mourant Rum Finish is the perfect marriage of mature Irish Single Malt and exquisite Caribbean Rum, having been masterfully finished in some of the last remaining casks from the famous Port Mourant Estate Distillery.
“Founded in 1732, the Port Mourant Estate Distillery produced some of the world’s finest Demerara Rums. Each of their casks was lined with rich dark molasses treacle before being filled with rum from their iconic wooden still.
“The 2015 bottling of an exquisite 41 year old Port Mourant Estate Demerara Rum presented us with a once in a lifetime opportunity to obtain eight of those exceptional casks, with a level of quality and provenance seldom seen in ex-rum barrels.
“From the moment we got our hands on these Port Mourant Estate casks we knew this whiskey was going to be very special indeed. The intensity of flavour that is so unique to these casks now resonates through the nose, palate and finish of our whiskey.
“Layerings of sweet molasses, dark muscovado sugar and vanilla give way to stewed fruits, apple strudel, candied orange, cinnamon and clove, before those rum casks take over with crème brȗlée, banana bread and those sugars that combine with the malt’s natural oils to coat the mouth quite sublimely with pure treacle molasses, perfectly defining this magnificent whiskey.”
The Spirit of Belfast
Speaking about the proud heritage of the Dunville’s Irish Whiskey brand, Jarlath continued:
“Originally produced at the Royal Irish Distilleries in Belfast, Dunville’s was among the world’s most iconic whiskey brands until production fell silent in 1936.
“As custodians of the Dunville’s name, we are hugely proud of the brand’s rich heritage – a heritage that is celebrated in the beautifully ornate box in which our rum finish whiskey is presented. Alongside a replica of an original Dunville’s mirror, the box also includes a book detailing the story of the brand from its birth in 1808 until its rebirth here at Echlinville and beyond.
“Today marks a new chapter in that story and we are very excited to see what lies ahead for The Spirit of Belfast.”
Dunville’s VR 18 Year Old Port Mourant Rum Finish Single Malt Irish Whiskey is available from The Echlinville Distillery and select retail outlets RRP £585.
Normalerweise ist der Octomore von Bruichladdich ein Synonym für hohe PPM-Werte bei der Torfung der verwendeten Gerste. Über 200ppm ging das gerne, bis hin zu 300+ppm. Aber es ist auch bekannt, dass man an diesem Zahlenwert nie die „Rauchigkeit“ 1:1 festmachen konnte. Der Charakter eines Whiskys ist niemals an Zahlen festzumachen, und so ist das wohl auch beim Octomore.
Darum hat man sich bei Bruichladdich mit der Ausgabe 10 von Octomore nun auch entschlossen, dieses „Rennen“ um die höchsten Zahlen sein zu lassen und sich auf das zu konzentrieren, was der Ansicht von Head Distiller Adam Hannett nach einen Octomore ausmacht.
Was das genau ist, beschreibt die Presseaussendung von Bruichladdich zu den vier neuen Octomore 10. Zusätzlich haben wir Ihnen noch die siebenseitige Infobroschüre zur neuen Ausgabe des Octomore nach der Pressemitteilung angehängt:
NEUE EDITION OCTOMORE 10‘s
ZEHNTE EDITION DES MEIST GETORFTEN SINGLE MALT SCOTCH WHISKYS DER WELT
Head Distiller Adam Hannett wählte für die zehnte Octomore Edition ganz bewusst einen deutlich reduzierten und somit für Octomore eigentlich völlig untypischen Rauchcharakter, denn dieser nahm mit seinen 131 PPM in der allerersten Edition den Platz als meist getorfter Whisky der Welt ein und wurde zum internationalen Kultobjekt für Fans von stark rauchigen Single Malts. Die Whiskygemeinde forderte daraufhin eine immer höhere PPM-Zahl und die Brennerei nahm diese Herausforderung gerne an, bis mit unglaublichen 309 PPM der bis heute höchste Wert an jemals in Gerstenmalz gemessenem Phenolgehalt erreicht wurde. Adam hinterfragte jedoch, ob dies auch die zukünftige Ausrichtung von Octomore sein sollte.
Die noch im Warehouse verbliebenen Octomore-Fässer aus einer Zeit, als es noch nicht um immer höhere Phenolwerte ging, warteten seiner Ansicht nach nur auf den richtigen Moment, die Welt mit ihrem einzigartigen Charakter zu überraschen. Adam musste warten, bis die Whiskywelt für eine völlig neue Art von Octomore bereit war. Einen Octomore, der nicht mehr zwingend der meist getorfte Whisky der Welt sein muss, um ein Original Octomore zu sein. Und dieser Zeitpunkt ist jetzt!
Viele ahnten bereits, dass nicht der Phenolgehalt das wahre Geheimnis hinter der Kultmarke Octomore ist, sondern vielmehr das, welche Überraschung die Natur in jedem Batch aufs Neue aus der Kombination von Gerstenmalz und Torf hervorzubringen vermochte. Der Phenolgehalt war stets eine spannende, jedoch leider überhaupt nicht planbare oder gar vom Menschen manipulierbare Komponente. Deshalb musste der Wettlauf um immer noch mehr PPM ein Ende finden. Ganz im Sinne der Bruichladdich Philosophie, die Dinge immer wieder aufs Neue zu hinterfragen, um die Welt mit neuen Kreationen zu überraschen.
Deshalb wird der grundlegende Fokus für Octomore neu ausgerichtet – vom meist getorften zum komplexesten, vielschichtigsten und ausdrucksstärksten Single Malt der Welt.
Die zehnte Edition steht für Geschmack, Facettenreichtum und menschliche Intuition. Zahlenspielereien geraten in den Hintergrund. Schluss mit five-year age statements, blinder PhenolBesessenheit und der Erwartung, mit jeder Edition die nächsthöhere PPM-Schallmauer zu durchbrechen. In der 10-er Edition bestimmen Herkunft und Handwerk den Ton und überlassen so dem Whisky in seiner puren Ausdrucksform die große Bühne. Gewiss wird die neue Edition viele eingefleischte Phenol-Aficionados erst einmal schockieren und womöglich ihre Sicht auf Octomore grundlegend in Frage stellen. Aber das ist nunmal typisch Octomore!
Auf einen Blick:
OCTOMORE_10.1
100% schottische Gerste (Concerto)
Geerntet 2012, destilliert 2013
5 Jahre alt – Zu 100% auf der Insel Islay gereift
Full-Term-Reifung in First-Fill-American Whiskey-Fässern (Jim Beam, Heaven Hill, Buffalo Trace und JackDaniels)
Während viele momentan bei unabhängigen Abfüllern erscheinende Whisky eher ein jüngeres Alter aufweisen, geht Duncan Taylor mit seiner eben angekündigten Octave Premium Range einen etwas anderen Weg.
Die neue Range, deren erste acht Abfüllungen soeben erschienen sind, veröffentlicht länger gereifte Whiskys aus teils bereits geschlossenen Malt- und Grain Destillerien. In den ersten acht Ausgaben reicht das Alter von 20 bis 46 Jahre.
Diese acht Whiskys sind verfügbar:
Blair Athol 1991 27 year old
Bowmore 1998 20 year old
Cambus 1991 27 year old
Cragganmore 1993 26 year old
Glen Grant 1992 26 year old
Port Dundas 1973 46 year old
Strathclyde 1990 28 year old
Tormore 1995 23 year old
Zusätzliche Infos finden Sie in dem nachfolgenden Pressetext auf Englisch:
Introducing The Octave Premium Range
We proudly present the first eight releases of premium Octave Invigorated™ whiskies. The Octave™ Premium Range showcases years of maturation expertise transforming some of Scotland’s oldest and rarest whiskies into gently expanded and more sophisticated forms. These rare and exceptional whiskies are presented in luxury packaging befitting their provenance.
The new releases include a 20-year old Bowmore, a 46-year old Port Dundas and a 26-year old Glen Grant. These premium Octave™ whiskies have been held in sherry casks to intensify their flavours and add new dimension to their flavour profiles, bringing out the best in each rare dram.
On the front of the box there is a Roman number (II, III or IV) which refers to the age of the whisky, i.e. II means the whisky is between 20 and 29 years old.
Inside the box, there is an “Octogram” which shows full tasting notes of the whisky both before and after “Octivation”. A copy of an example Octogram for the Port Dundas bottling, is attached.
Octave™ casks are approximately 1/8th the size of a butt and each one creates around 80 to 100 bottles. Duncan Taylor Scotch Whisky, who trademarked The Octave™ name over 15 years ago, have now increased their portfolio to over 45 different Octave™ whiskies and are selling them in 50+ countries.
DTSW’s Chairman, Euan Shand, created the technique after perfecting it as a young cooper back in the 70s. Octave™ casks were used as a way of teaching how to make the larger butts for distilleries, but no-one actually ever used them for maturation of whisky. Euan saw a gap in the market for creating stunning whiskies by giving them a second maturation, that in turn, would add character to the flavour profile.
Euan says;
“It was a rite of passage back in the day, of perfecting your skill to make whisky barrels. It enhances the process of giving whisky more depth of flavour because the ratio of surface area of wood to volume of liquid is higher. It is now very successful and as a result we’ve now “octivated” every distillery’s whisky in Scotland that is in our warehouse. We are seeing a major interest in the portfolio across the globe.”
Wie uns heute Beam Suntory in ihrer Presseaussendung mitteilten, ist ab Mitte September die zweite Ausgabe der Bowmore Vault Edition mit dem Namen „Peat Smoke“ im Handel erhältlich. Alle weiteren Informationen sowie die offiziellen Tasting Notes finden Sie in der folgenden Pressemitteilung:
Bowmore präsentiert die zweite limitierte Abfüllung der exklusiven Vault Edition Serie
Frankfurt am Main, 19. September 2019.
Bowmore® Islay Single Malt Whisky bringt seinen zweiten Whisky aus der limitierten Vault Edition Serie auf den Markt. Der Bowmore Vault Edition Second Release „Peat Smoke“ reifte unter den einzigartigen Bedingungen der Bowmore „No. 1 Vaults“, dem weltweit ältesten Lagerhaus für Scotch Whisky, und verkörpert das unverkennbar rauchige Aroma der schottischen Destillerie.
Eine einzigartige Kollektion
Vier Hauptaromen zeichnen das beispiellose Sortiment der preisgekrönten Single-Malt-Whiskys von Bowmore aus: rauchig, salzig, süß und fruchtig. Jeder der vier limitierten Whiskys der Vault Edition Serie ist speziell von einem dieser unverwechselbaren Aromen geprägt. Der Name der Vault Edition Kollektion leitet sich von Bowmores berühmtem „No. 1 Vaults“ ab. Das 1779 erbaute Lagerhaus für Scotch Whisky ist das älteste der Welt. Hier lagern so begehrte und sammelwürdige Whiskys wie der legendäre, 50 Jahre alte Black Bowmore. In der einzigartigen Atmosphäre des „No. 1 Vaults“ reift der Single Malt Whisky unter dem Einfluss der rauhen Seeluft zu den perfekt ausgewogenen, aromatischen Whisky-Kreationen von Bowmore. Das Ergebnis ist eine abwechslungsreiche und komplexe Serie für anspruchsvolle Sammler und Genießer, die für jeden Geschmack einen Whisky bereithält und die einzigartige Essenz der Destillerie Bowmore zur Geltung bringt.
Die Entfaltung verborgener Aromen
Der zweite Whisky der Vault Edition Serie ist dem perfekt ausgewogenen rauchigen Charakter von Bowmore Whisky gewidmet. Noten von Torfkohle, angeflammtem Holz und patiniertem Leder vermischen sich mit Toffee, süßen Früchten wie Datteln und Feigen, geräucherten Beef Ribs, einem Hauch von Minze und einem leichten, salzigen Finish. Auch der Bowmore Vault Edition Second Release „Peat Smoke“ reift in handverlesenen Fässern unter den einzigartigen Bedingungen der „No. 1 Vaults“. In dieser seltenen Atmosphäre entfalten sich Aromen verborgener Schichten, die dem Whisky seinen besonders tiefen Charakter verleihen. David Turner, Bowmore Destillerie Manager, sagt: „Die No. 1 Vaults sind für uns etwas ganz Besonderes. Die Atmosphäre im Inneren des Lagerhauses spielt eine entscheidende Rolle dabei, die perfekt ausgewogenen, vielschichtigen Whiskys zu erschaffen, für die Bowmore bekannt ist. Unsere Vault Edition Serie ist eine Hommage an dieses einzigartige Lagerhaus und wir sind sehr stolz darauf, nun den Vault Edition „Peat Smoke“ mit seinen unverkennbar rauchigen Aromen präsentieren zu dürfen.“
Der erste Whisky dieser einzigartigen Serie war der Bowmore Vault Edition First Release „Atlantic Sea Salt“. Dieser begehrte Single-Malt-Whisky ist durch das unverwechselbare salzige Aromaprofil von Bowmore geprägt und kombiniert den Geschmack salziger Honigwabe und Atlantik-Gischt mit den Noten von sonnengereiften Früchten, gewürztem Kakao und Blutorange zu einem perfekt ausgewogenen Geschmackserlebnis.
Tasting Notes
Farbe: Goldbraun
Aroma: Torf, süß, reichhaltige Asche, Karamell, ledrig mit einem würzigen Hauch von Thymian, Rosmarin und Minze
Geschmack: Süße Kirsche, überreife Früchte, Räucherkammer und vulkanische Asche
Abgang: Süß, cremig mit leichter Mineralität
Der Bowmore Vault Edition Peat Smoke (0,7 l, 50,1 % Vol.) ist ab Mitte September erhältlich.
Diageo bringt den bisher ältesten Singleton auf den Markt – und mit 53 Jahren ist er tatsächlich ein Methusalem aus der Destillerie Duftown. 117 Flaschen, natürlich aufwendig präsentiert, gibt es von ihm, abgefüllt im Kristalldekanter und in einer präsentablen Holzbox. Die Alkoholstärke: 40,6% Alk. Vol. – der Preis der im Herbst erscheinenden Abfüllung beträgt 26.400 Pfund.
Hier die Presseinfo in englischer Sprache:
PARAGON OF TIME COLLECTION: THE SINGLETON 53-YEAR-OLD
THE SINGLETON SINGLE MALT SCOTCH RELEASES ITS OLDEST EVER BOTTLING
Diageo announced today that The Singleton Single Malt Scotch Whisky will reveal its oldest ever release, the first in the Paragon of Time Collection: a 53-Year-Old 1964 Vintage. With only 117 bottles drawn from a single oak hogshead cask from the Dufftown distillery, the special release is the rarest expression of The Singleton in existence.
The Singleton 53-Year-Old will be presented in a crystal decanter and housed in a wooden presentation case, and a piece of the original casks will be incorporated into the design. The 117, one of a kind, collectable bottles will also be delivered accompanied by a signed certificate of ownership from The Singleton’s Master of Malts Maureen Robinson.
Maureen comments:
“This is a very special whisky for me. When we discovered the cask in the warehouse and tasted the whisky, we were absolutely in awe of its character. Usually in highaged Scotch, the cask can overpower the distillery character. But this had been lying there for over five decades and to our joy the distillery character had actually shone through, defying time. The finish is very elegant and sweet, and with a slight smoky, ginger spice aftertaste. It is something you do not often find; truly once in a lifetime, and it’s been an honour to be a part of this series that captures the perfection that only time can achieve.”
Globally recognised whisky expert Charlie Maclean comments:
“The Singleton 53 is an outstanding malt whisky – fragrant, exotic, complex and totally delicious. Long maturation in the right cask develops unique flavours which only time can manifest, and this is certainly the finest whisky from this distillery I have ever encountered. A rare privilege to taste it.”
This extremely rare and collectable The Singleton 53-Year-Old Single Malt Scotch Whisky will be available for purchase at specialty retailers this Autumn.
To bring the concept of “Paragon of Time” to life, The Singleton has partnered with internationally acclaimed artist Mr. Cai Zhi Song, winner of The Taylor Prize at the Paris Autumn Salon, to create a sculpture inspired by the first release in the series. Known as the ‘Time Sculptor’, Cai has blended his own understanding of time and experiences into the artwork.
Cai has entitled the sculpture ‘Blossom’, which features a plant called Winter Sweet that takes its time to flower, budding slowly through the season, only achieving full bloom by winter. ‘Blossom’ will later be auctioned, alongside a bottle of Singleton 53.
Wir haben das Thema ja bereits vor über einem halben Jahr angesprochen, aber nun nimmt sich auch Bloomberg des Themas an: Japanischer Whisky ist vielleicht viel seltener 100% japanischer Whisky, als Sie glauben möchten.
Konkret: Die Gesetzgebung betreffend Whisky in Japan ist sehr freizügig damit, was sich „japanischer Whisky“ nennen darf. Er muss nämlich nicht in Japan erzeugt worden sein. Und immer mehr Unternehmen in Japan, die Whisky anbieten, nutzen für sich diese lasche Gesetzesregelung, um japanischen Whisky zu verkaufen, der nach anderen Gesetzen eigentlich keiner wäre.
Wie gesagt, diese Unternehmen tun nach japanischer Gesetzeslage nichts Unrechtes. Aber es ist schon etwas verwirrend, wenn zum Beispiel die Kurayoshi Distillery, die 2017 gegründet wurde, unter ihrem Namen einen 18 Jahre alten Whisky verkauft.
2017 wurde nach Japan 70% mehr kanadischer Whisky importiert als vier Jahre zuvor, obwohl der Flaschenverkauf fast gleich blieb, kann man im Artikel auf Bloomberg nachlesen. Man kann sich schon fragen, wohin dieser Whisky geflossen ist.
Das ist die etwas zweifelhafte Art, mit der steigenden Nachfrage nach japanischem Whisky umzugehen. Geradliniger und ehrlicher geht die Sache da eine andere Kategorie an: World Whisky – ein Whisky, der offen dazu steht, mit Whisky aus verschiedenen Regionen geblendet zu sein. Der Suntory Ao gehört dazu, ebenso der Ichiro’s Malt and Grain. Davon und mehr erzählt der Beitrag auf Bloomberg.
Übrigens: Wenn Sie sich einen guten Überblick darüber, was „echter“ japanischer Whisky ist und was nicht, finden Sie in dieser Datenbank auf nomuncation.jp.
Whiskyfreunde finden ab sofort eine neue Destination in der Steiermark, wo die Brennerei Gölles nicht nur einen neue Abfüllung vorstellte, sondern ihr in einem alten Gasthof auch eine eigene Heimstätte schuf. Ruotkers – so nennt sich der neue Gölles-Whiskey – und Ruotker´s – House of Whiskey, Gin & Rum ist die Bezeichnung seiner Heimstätte.
Ruotkers – ein Whiskey, Gin und Rumzentrum nicht nur für die Steiermark
von Erhard Ruthner
Das steirische Vulkanland, das sich seit Jahren als kommende Genussregion für Kürbiskernöl, Apfelessig, Wein, Craftbier, Schokolade, Schinken und Käse profiliert, ist seit dem 14.9. um eine Attraktion reicher. David Gölles, der Spross der Edelbrand- und Essigschmiede Gölles in Riegersburg, hat mit seiner Freundin Katharina Fleck eine Heimstatt für die eigenständige Produktlinie Ruotkers geschaffen.
In der Whiskywelt machte David vor einigen Jahren erstmals von sich reden, als einen Whiskey mit dem etwas provokanten Namen Brexit auf den Markt brachte. Dem Whiskey (Gölles bevorzugt die Schreibweise mit e) mit Roggen und weiteren Sorten, der recht kräftig ausgebaut war, folgte 2017 der nächste Streich des Steirers, diesmal auf dem boomenden Ginsektor. Mit nur 5 Botanicals kommt Hands On Gin aus, die Basis ist ein Brand aus Zuckerrohrmelasse. 2019 kam mit Ron Johan schließlich noch die hauseigene Rumserie dazu, bestehend aus weißem Rum (40% und Overproof 64%), gelagerten Versionen mit 42% und 55%vol und einem Rum, der in Fässern gefinished wird, die zuvor „Alte Zwetschke“ von Gölles senior enthielten. Dadurch erhält Old Plum Rum eine kräftige Zwetschkennote.
Nun war es auch an der Zeit dem Brexit Whiskey den Rücken zu kehren, denn eigentlich wären die Briten ja schon aus der EU ausgestiegen. David war da wesentlich konsequenter und schuf eine komplett neue Whiskeylinie namens Ruotker´s. Der Name bezieht sich auf die erste urkundliche Erwähnung der Riegerburg, die auf einer Bergspitze thronend die Gegend beherrscht. Im 12. Jahrhundert wird die Ruotkers Purch, also die Burg des Rüdigers beschrieben und so ergab sich der Name des ersten Standard Whiskey der Serie quasi von allein: Ruediger I.
Die Selbstbezeichnung des Whiskeys ist „Bourbon Style“ und tatsächlich ist mit 60% Mais das vorherrschende Getreide in der Mashbill. Roggen, den David persönlich über alle Maßen schätzt, macht 20% aus, den Rest teilen sich Gerste, Dinkel und Weizen. Im Gegensatz zu den Amerikanern kommen allerdings 5 verschiedene Fasstypen zum Einsatz, zunächst Virgin American Oak (190l), Second fill American Oak (190l), Französische Barriques (225l), Sherry Hogsheads (250l) und Sherry Butts (600l). Im fertigen Blend befinden sich Whiskeys in einem Alter von 4-15 Jahren.
Der Wunsch diese Marken etwas von der Stammmarke Gölles abzuheben, auch wenn schon vor langer Zeit von Vater Alois auch mit Getreide und Zuckerrohrbränden angefangen hatte, aber vor allem auch Lagerplatzgründe sprachen dafür den Destillaten ein eigenes Zuhause zu erschaffen.
Dafür generierte David Gölles das alte Gasthaus Schreiner, das seit 2011 leer stand und verwandelte es in liebevoller Detailarbeit in das Ruotker´s – House of Whiskey, Gin & Rum. Auf über 2000m2 entstanden nicht nur Reifungskapazitäten für die knapp 1000 Fässer, sondern ein Verkaufsraum, eine Bar, eine bequeme Spirituosen Lounge und eine herrliche Aussichtsterrasse. Natürlich können Gäste alle Ruotker´s Produkte verkosten und käuflich erwerben, zusätzlich sind regelmäßige Kellerführungen geplant. An der Bar kann man derzeit aus über 400 internationalen Spirituosen, vor allem Whisky (und Whiskey) und Rum wählen, aber auch Mezcal ist gut vertreten. Der Plan sieht vor diese Sammlung auf 1500 Sorten zu erweitern, um ein richtiges Spirituosen-Kompetenzzentrum in der Steiermark zu schaffen.
Wer lokale Produkte bevorzugt, dem seien die Ruotker´s Whiskeysorten ans Herz gelegt, denn neben der Ruediger I. finden sich spannende Einzelfass-Abfüllungen mit verschiedenen Getreidesorten (immer zu 100%): Spelt (Dinkel), Wheat und der auch kürzlich hoch prämierte Rye. Hier sollte man aber schnell sein, denn von den 276 Flaschen sind noch rund 60 übrig…
Über den Autor:
Erhard Ruthner, geb. 1977, begann früh in seiner Gastronomie Laufbahn sich auf Produktschulungen zu spezialisieren. Seit 2002 leitet er regelmäßig Verkostungen und Schulungen zu zahlreichen Themen rund um Wein, Bier, Spirituosen, Kulinarik, Barkunde und Service.
2010 begann er am WIFI Niederösterreich als Vortragender in den Bereichen Wein und Barkunde zu arbeiten, seit 2013 unterrichtet er an der Höheren Bundeslehranstalt für Toursimus Bergheidengasse in Wien. Seine umfangreichen Kenntnisse, die er sich in seiner Tätigkeit in der gehobenen Hotelgastronomie, sowie als selbstständiger Wein- und Spirituosenhändler erworben hat, erweitert er auf Reisen, die ihn bereits zu Weinbaubertrieben und Destillerien in Österreich, Schottland, Irland, England, Wales, Spanien, Deutschland, Schweiz, Italien, Frankreich, Tschechien und den USA geführt haben. Seit einigen Jahren verfasst er als Autor für verschiedene Fachzeitschriften (Falstaff Magazin, Falstaff Karriere) und Spirituosenblogs Artikel und Verkostungsnotizen zu diversen Themen rund um den Bereich Spirituosen, Brennereien und Genuss. (falstaff.at, eyeforspirits.com, trinklaune.de)
Wie baut man eine Whiskysammlung auf, wenn man einen schmalen Geldbeutel hat? Tipps dazu kann man sich sozusagen an jeder Ecke holen – aber ob die Ratschläge dann auch wirklich gut sind?
Es ist überhaupt eine komplexe Thematik, denn der Zweck einer Sammlung kann ja auch noch unterschiedlich sein. Manche sammeln, um zu trinken, manche des Sammelns wegen oder in der Hoffnung, einen Wert aufzubauen. Und unterschiedliche Gründe erfordern auch unterschiedliche Strategien.
Also fragt man nicht irgendwen, sondern Leute, die Ahnung haben müssten. InsideHook hat das getan, und namhafte Whiskyexperten dazu befragt: zum Beispiel Eddie Russell, Master Distiller bei Wild Turkey oder Brendan McCarron, Head of Maturing Whisky Stocks bei Glenmorangie und Ardbeg, und diese Herren (und einige andere mehr), beantworten gute Fragen zum Thema Sammlungsaufbau. Die (englischsprachigen) Antworten sind teilweise recht präzise, sodass man den Artikel durchaus empfehlen kann. Hier zum Beispiel Brendan McCarron darüber, wie man so eine Sammlung am besten beginnt:
If you’re looking to invest and make money (on Scotch) start with the big names, the ones that feature heavily on the auction websites. Getting an early is one of the keys. If a distillery is releasing a brand new whiskey, a special edition or a single cask that would be the place to start with a small amount of money. Also another place to look are new distilleries. There’s was a new place on Islay that just opened. So check back in say four to five years time and see what they’re doing. For a personal collection to drink and share with your friends, you want to start with sweet spot ages, 10s and 12s, 18s after that get some big sherry casks, some bourbon casks, get some Speysides, get some Highlands, get some Islands and finish with Islays. Also forget about blends at your peril, there are some phenomenal blends out there.
Den gesamten Artikel finden Sie auf InsideHook – und hoffentlich Antworten auf Fragen, die sie selbst schon immer stellen wollten…