Neu: Lagavulin Islay Jazz 2019

Die Destillerie Lagavulin hat soeben ihren neuen Lagavulin Islay Jazz 2019 vorgestellt. Der 21 Jahre alte Whisky wurde mit 50.9% Alk./Vol. abgefüllt und stammt aus refill American Oak Hogshead und neu ausgebrannten hogsheads casks. Die 2004 Flaschen werden ausschließlich in der Brennerei verkauft und kosten je 395 Pfund.

Hier alles Wissenswerte (inkl. Tasting Notes) in der englischsprachigen Aussendung:


LAGAVULIN™ Launches annual Limited-Edition Jazz Bottling

Lagavulin Distillery has announced the release of a new 21 year old limited-edition Single malt bottling to celebrate 21 years of Islay Jazz Festival.

The annual festival, which is promoted by Jazz Scotland and the Islay Arts Association will take place this year Friday 13th September to Sunday 15th September at venues across the island, including various distilleries. The Lagavulin Jazz Festival bottling has been a sell-out success since its launch in 2011 and the annual release of the exclusive bottling has since become a key moment in the whisky calendar.

The eighth expression of its commerative bottling of the annual event, Lagavulin Islay Jazz Festival 2019 is an exclusive run of 2,004 bottles available to purchase from the Lagavulin distillery from the 13th September. Speaking on the 2019 release, Colin Gordon, Distillery Manager at Lagavulin adds: “The Islay Jazz Festival has become a pilgrimage for many Scotch adorers around the globe and this year’s 21 year old bottling looks set to be an extra special edition as we celebrate 21 years of the festival.”

Matured in a combination of refill American Oak Hogshead and freshly-charred hogsheads casks, Lagavulin Islay Jazz 2019 has an initial aroma of dried fruits, mingling with a maritime, almost briny smokiness. Creamy sandalwood and vanilla tempers the fire within and leads through to a winelike, almost treacly sweetness. Final crisp notes of smoky bacon, eucalyptus and a hint of gunpowder dryness come through on the finish, stemming from the unique 21 years in the cask and Lagavulin’s classic peat distillery character.

Lagavulin Islay Jazz 2019 will retail at RSP £395 per 70cl bottle with only 2,004 bottles available and is bottled at 50.9% ABV.

The Spirits Business: Irischer Whiskey braucht mehr Transparenz

Auf The Spirits Business ist heute ein interessanter Beitrag erschienen, in dem die Autorin Melita Kiely mehr Transparenz bei irischem Whiskey einfordert. Obwohl die Kategorie stark boomt und ein weltweites Comeback erlebt, sieht Kiely in der Intransparenz der Kategorie – und illustriert dies mit einem Tweet aus dem Vormonat, der die Misere gut illustriert:

Die Blackwater Distillery hatte getweetet, dass ein Pärchen, das sie am Ende eines dreiwöchigen Trips zu irischen Destillerien besuchte, von der Reise zutiefst entäuscht war, weil die Hälfte der Brennereien, die sie besuchen wollten, gar nicht exisitierte.

Schuld an der Enttäuschung, so die Autorin, sei das Unvermögen der irischen Whiskeyindustrie, ihre Eigenheiten, die ja zum Teil auch aus der Geschichte stammen, zu kommunizieren. Zwischen dem Wissensstand der Industrie und dem der Whiskeyliebhaber klaffe ein tiefer Graben, den man ausfüllen müsse. Ist es wirklich klug, auf den Etiketten mit Destillerien zu werben, die es nur als Markennamen gibt, fragt sich Kiely? Wird daraus nicht auf Dauer ein Glaubwürdigkeitsproblem?

Interessante Lektüre, und die Meinung darin ist sicher eine Diskussion wert…

Galley Head, Irland

Serge verkostet: Fünf anonyme Abfüllungen – Teil 3

Auch heute gibt es wieder nichts zu sehen – zumindest, was die Nennung von Destillerienamen auf den Flaschen der unabhängigen Abfüller betrifft, die bei Serge heute verkostet werden. Schon bei den letzten beiden Ausgabe in dieser Woche haben wir gesehen, das unbekannt nicht unbeliebt bedeuten muss, denn die Wertungen von Serge waren zum Gutteil recht hoch.

Auch heute wieder? Auch heute wieder: zum Gutteil. Hier die Abfüllungen, die in der Verkostung bewertet wurden:

  • Speyside 43 yo 1975/2018 (50.1%, Maltbarn, sherry cask): 88 Punkte
  • Highland Malt 38 yo (44.2%, Maltbarn, 2017): 89 Punkte
  • Breath of Speyside 11 yo 2006/2018 (58.1%, Adelphi for Hot Malt 10th Anniversary, Taiwan, sherry cask, 240 bottles): 84 Punkte
  • The Gauldrons (46.2%, Douglas Laing, Campbeltown Blended Malt, 2018): 78 Punkte
  • Speyside (44.2%, Berry Bros & Rudd, blended malt, 2018): 80 Punkte

Chivas Brothers ist auf No Deal Brexit vorbereitet

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Gestern gab Chivas Brothers anlässlich der Verlegung des Hauptquartiers für über 200 Angestellte nach Glasgow eine Pressekonferenz, bei der auch das Thema Brexit – wie nicht anders zu erwarten – angesprochen wurde.

Auf die Frage, wie Chivas Brothers zum Brexit stehe, antwortete der CEO Jean-Christoph Coutures. Auch wenn er sich zum Brexit und der Haltung des Unternehmens dazu nicht direkt äußern wollte, gab er doch recht interessante Einblicke in die Vorbereitungen dazu.

Coutures meinte, dass der Konzern, der unter anderem Ballantine’s, Chivas Regal und Royal Salute herstellt, auf einen Brexit mit Dewal hofft, aber sich auf einen No Deal Brexit vorbereitet hat. Das größte Problem seien dabei die Lieferketten, wie zum Beispiel Flaschen, Flaschenverschlüsse oder Etiketten. Nachdem man aber bei Chivas Brothers die Lieferkette viel stärker über Schiff als über LKW aufgezogen habe, wäre man vom zu erwartenden Chaos an den Grenzen wohl weniger betroffen. Auch habe man bereits genügend Vorräte angelegt, um etwaigen Verwerfungen mit Gelassenheit entgegentreten zu können.

Der Chivas-Standort in Kilmalid. Bild: Chivas

Man erwarte sich vom Brexit seitens Chivas Brothers, so der Artikel in Herald Scotland weiter, keine Abschwächung des Booms für Scotch, an dessen Fortsetzung man ungebrochen weiter glaube. Schwierigkeiten könnten in dieser Richtung eher eventuelle Zollschranken von US-Präsident Trump gegen die EU ergeben, da die USA ein wichtiger ABsatzmarkt seien.

Coutures weiter: Die positiven Zahlen, die Chivas Brothers für den Scotch-Sektor im Finanzjahr 2019 berichten konnte (+6% Chivas Regal, +7% Ballantine’s, +9% für The Glenlivet und +16% für The Royal Salute) seien nicht durch das Auslagern von Ware zu Dritten (als Vorbereitung auf den Brexit) geschehen wie bei anderen Unternehmen, die keine eigenen Tochterfirmen im Ausland hätten. Brexit oder nicht, die Zuwächse hätten sich bei Chivas genauso dargestellt wie sie es tun.

Am Rande der Veranstaltung war auch zu hören, dass Chivas Brothers nach wie vor plane, die Besucherzentren bei Glenlivet und Strathisla auszubauen. Während man bei Strathisla nicht riesige Summen investieren wird, will man bei Glenlivet in größeren Maßstäben denken.

Strathisla Photo credit: DSLRManu on Visualhunt / CC BY-ND

Neu: The Glenrothes 40 yo

Die Speyside-Brennerei The Glenrothes veröffentlich einen ganz besonderen Whisky. Denn einerseits sind 40 Jahre auch für einen Whisky ein stolzes Alter. Und andererseits wurde dieser Whisky in Stills destilliert, die mittlerweils nicht mehr im Gebrauch sind. Damit ist dieser Whisky, so Gordon Motion, Master Whisky Maker bei Glenrothes, unwiederholbar.

The Glenrothes 40 yo wurde 1978 destilliert und lagerte in einer Kombination aus Ex-Bourbon- und Ex-Sherry-Fässern. Mit 43% Vol. abgefüllt, sind insgesamt nur 594 Flaschen erhältlich. Solch eine besondere Abfüllung hat natürlich auch einen dazu passenden Preis. Ab dem 1. Oktober kann diese Abfüllung für £2.900 erworben werden. Und dies ausschließlich und exklusiv beim Wein- und Spirituosenhändler Berry Bros. and Rudd, dem ehemaligen Eigentümer der Marke Glenrothes.

Berry Bros. and Rudd verlost zusätzlich noch auf seiner Website 20 Paar Tickets für ein Tasting in ihrem Stammsitz auf der St James’ Street in London. Dort werden neben dem neuen The Glenrothes 40 yo auch die komplette Soleo Collection kredenzt, deren Teil die neue Abfüllung ist. Seit Beginn des Jahres weist The Glenrothes ihre Abfüllung nicht mehr mit einer Jahreszahl aus, nun ist bei den Abfüllungen ein Alter angegeben (wir berichten).

Vor 10 Jahren: Johnnie Walker’s “The Man Who Walked Around the World”

Manche Werbungen wirken nur einen Moment, und an manche Werbe-Clips erinnert man sich noch Jahre später. Zu letzteren gehört sicherlich Johnnie Walker’s Werbe-Film “The Man Who Walked Around the World”, der vor zehn Jahren seine Premiere feierte.

In diesem über 5 Minuten, für einen Werbe-Film, recht langen Clip läuft ein Mann durch eine schottische Landschaft und erzählt dabei die Firmengeschichte von Johnnie Walker. Hört sich möglicherweise langweilig an. Doch wir finden immer noch großen Gefallen am Darsteller Robert Carlyle. Die Firmengeschichte von Johnnie Walkers halten wir  weiterhin für erzählenswert. Wie bisher genießen wir die schottischen Landschaft. Und wir sind stark beeindruckt, dass diese 5:35 Minuten in einer Einstellung gedreht wurden. Auch wenn Regisseur Jamie Rafn und sein Team dafür 40 Versuche benötigten und erst am zweiten Drehtag alle zufriedenen waren.

Wie gewohnt finden Sie dieses Video im oberen Bereich unseres Posts sowie ebenfalls auf Youtube.

Irish Whiskey Association startet Irish Whiskey 360 °

Die Irish Whiskey Association (IWA) hat mit Irish Whiskey 360 ° eine neue Kampagne und Website gestartet, die den Whiskey-Tourismus in Irland soll. Unter Irish Whiskey 360 ° werden 17 Besucherzentren für irische Whiskybrennereien oder Brand Homes irischer Destillerien vorgestellt. Laut der IWA besuchten 923.000 Menschen im Jahr 2018 irische Whiskeybrennereien – ein Anstieg von 13% gegenüber 2017 und 41% gegenüber 2015. Und in diesem Jahr sollen es über 1 Millionen werden, für 2025 hat die IWA das Ziel, die Marke von 1,7 Millionen Besuchern zu erreichen. William Lavelle, Leiter der Irish Whiskey Association in Drinks Ireland, kommentierte den Start wie folgt mit einem weiteren ehrgeizigen und ambitionierten Ziel:

„IrishWhiskey360 ° zielt darauf ab, Irland zum weltweit führenden Reiseziel für Whisky-Tourismus zu machen.“

Zusätzlich wird es vom 10. bis 13. Oktober 2019 das erste Festival of Irish Whiskey. Die Besucher können hier rund 30 Events erwarten. Weitere Informationen und ein detailliertes Festivalprogramm werden in den kommenden Wochen veröffentlicht. Bis dahin können Sie sich mit einem Video, welches Sie auf Vimeo finden, auf einen möglichen Besuch Irlands einstimmen. Im oberen Bereich unseres Posts können wir dieses Video aufgrund seiner eigenen Datenschutzeinstellungen leider nicht einbinden.

Jetzt erhältlich: The Highland Herold #44 – Herbst 2019

Ab sofort ist die neueste Ausgabe des Highland Herold für Herbst 2019 wieder als Download verfügbar. Interessenten können ihn sich hier gratis herunterladen.

Für Neugierige und als Entscheidungshilfe seien hier schon einmal einige Highlights aus dem Inhalt verraten:

  • Whisky-Hygge: Julia Nourney berichtet über die dänischen Brennereien, die sie auf ihrer whiskologischen Rundreise durch unser nördliches Nachbarland besuchte.
  • Spirit of Dublin: Die Whiskeyproduktion in Irlands Hauptstadt lebt wieder auf. Ernie Scheiner beleuchtet anlässlich des neuen Single Pot Still Batch 3 die Hintergründe und Produktionstechniken in der 2015 in Betrieb genommenen Teeling Distillery. Die ergänzenden Blindverkostungsnotizen zum Batch 3 stammen von Michaela Habbel und Robin Laing.
  • Millstone Whisky: Eine glückliche Fügung ermöglichte Peter und Rebecca Bockhoff eine Besichtigung bei den Zuidam Distillers im niederländischen Baarle.
  • Daftmill Distillery: Ernie Scheiner stellt die „family owned and operated seasonal distillery“ aus den schottischen Lowlands vor. Die Blindverkostungsnotizen zum Summer Batch Release 2006 liefern ebenfalls Michaela Habbel und Robin Laing.
  • White Oak Distillery: Jürgen Liebenau stellt die Produzenten des Akashi aus Japan vor.
  • Whisky Review: Thorsten Herold nimmt den deutschen Single Malt Whisky aus der Marder Distillery unter die Lupe.

The GlenDronach stellt Cask Strength Batch 8 vor

Bereits in der achten Auflage erscheint in diesem Monat The GlenDronach Cask Strength. Zehn Jahre reifte dieser Whisky, so entnehmen wir der englischsprachigen Presseaussendung, in Pedro Ximénez- und Oloroso-Sherryfässern, bevor er in Fassstärke mit 61 % Vol., ohne Färbung und Kühlfiltration abgefüllt wurde.Für Master Blenderin Dr. Rachel Barrie ist The GlenDronach Cask Strength Batch 8 unglaublich vollmundig. Die Tasting Notes sprechen am Gaumen ein Gefühl „Wie Samt mit Mokka, Karamell-Macchiato und Kirsch-Schokoladen-Torte, überzogen mit Datteln, Pflaumenschale und Sultaninen.“

Erhältlich ist The GlenDronach Cask Strength Batch 8 ab diesem Monat welweit im Fachhandel. Die unverbindliche Preisemfehlung liegt bei £ 62 (etwa 70 €).

Wie gewohnt finden Sie die vollständige englischsprachige Pressemitteilung folgend:


THE GLENDRONACH INTRODUCES LIMITED RELEASE CASK STRENGTH BATCH 8

Nestled in the valley of Forgue, deep in the East Highland hills, is The GlenDronach, one of the oldest licensed distilleries in Scotland. The GlenDronach is of true Highland style: a complex and full bodied spirit, perfect for slow maturation in Spanish sherry oak. At The GlenDronach Distillery, we have carried forth the tradition of our founder James Allardice since 1826, maturing our Highland Single Malt Scotch Whisky in the finest Spanish Pedro Ximénez and Oloroso sherry casks from Andalucía in Spain.

Our richly-sherried Highland Single Malts are recognised for their deep colour and complex flavour profiles, which range from the sweet fruity flavours of the Pedro Ximénez casks we select, to the dry and nutty notes of our Oloroso casks. The GlenDronach distillery is pleased to announce the eighth release of its Cask Strength Highland Single Malt Scotch Whisky, matured for ten years in Pedro Ximénez and Oloroso sherry casks from Andalucía. This expression offers connoisseurs a deeper insight into the distillery’s signature profile, by bottling the whisky at its natural strength of 61%, to bring the full depth of maturation in Spanish oak casks.

With each unique cask strength release, Master Blender Dr. Rachel Barrie selects the perfect marriage of sherry casks before bottling at cask strength and without chill filtration, as was the custom when The GlenDronach distillery was established in 1826. As with all of The GlenDronach expressions, the rich natural colour is drawn from the Spanish oak in which it rests.

Master Blender, Dr. Rachel Barrie said:

“The GlenDronach Cask Strength Batch 8 is incredibly rich and full-bodied, the result of years of slow maturation in Pedro Ximénez puncheons, quarter casks and Oloroso sherry butts. Casks were individually selected, combined and bottled at natural cask strength to deliver maximum character and depth. Sip layers of sherry cask matured character unfolding slowly over time; from mocha, dark chocolate and caramel espresso to cherry cake layered with sultana and plum; the depth of character is boundless. The texture is like sipping velvet with a burst of sumptuous fruits, warm spices and intense dark chocolate which crescendos into The GlenDronach’s signature long and richly satisfying finish. I hope the most discerning palates will sip, savour and appreciate the full-bodied character of Cask Strength Batch 8.”

Tasting Notes

Appearance: Deep tawny gold.

Nose: Sandalwood, oak balsam and rich aromatic columbian coffee with dark manuka honey, cocoa and brazil nut.

Palate: Like sipping velvet with mocha, caramel macchiato and cherry chocolate cake, layered with dates, plum skin and sultana.

Finish: Savour the exceedingly long finish of espresso coffee and cocoa with traces of liquorice and cherry tobacco.

ABV: 61%

RRP: £62.00

The GlenDronach Cask Strength Batch 8 is bottled at 61% ABV and as is the case for all The GlenDronach expressions, is non-chill filtered and absorbs colour naturally over time from the Spanish oak in which it resides. It will be available to buy from specialist retailers worldwide from September 2019.

Zwei neue Abfüllungen der „Method and Madness“-Range

Die Irish Distillers, zum Konzern Pernod Ricard gehörend, stellen zwei neue Abfüllungen ihrer „Method and Madness“-Range vor. Wie schon zum Start (wir berichteten) dieser, vom Erzeuger als „experimental super-premium Irish whiskeys“ beschriebenen Range, bieten diese Beiden interessante und außergewöhnliche Fassreifungen.

Der Method And Madness Wild Cherry Wood reifte zunächst Bourbon und Sherry Fässern. Abschließend genoss dieser Single Pot Still Irish Whiskey ein Finish in Fässern aus französischem Wildkirschholz.

Diese Abfüllung, abgefüllt mit 46 % Vol., ist ab September 2019 in sechs Märkten erhältlich, darunter Irland, Großbritannien und der weltweite Reiseeinzelhandel. Der UVP beträgt 92 €.

Der Method And Madness Acacia Wood reifte ebenfalls zunächst Bourbon und Sherry Fässern. Das Finish fand hier in Fässern aus Akazienholz statt, welche ebenfalls in Frankreich hergestellt wurden.

Ebenfalls mit 46 % Vol. abgefüllt , beträgt die UVP auch für diese Abfüllung 92 €. Doch im Unterschied zum Method And Madness Wild Cherry Wood ist diese Abfüllung exklusiv im Celtic Whiskey Shop in Irland erhältlich.

Serge verkostet: Weitere fünf anonyme Abfüllungen

Heute serviert uns Serge Valentin einen zweiten Teil seiner Verkostung anonymer Abfüllungen. Hier gilt erneut, was wir gestern schon bei seinem ersten Teil schrieben: Die Herkunft dieser Abfüllungen wird nicht verraten, weil man es nicht darf oder nicht will.

Heute finden wir allerdings bei allen fünf Kandidaten eine explizite Altersangabe. In der heutigen Session treten lang gereifte Blends miteinander an. Und fast ausschließlich viel Lob und hohe Bewertungen dürfen sie von Serge erfahren, wie Sie in der Kurzübersicht dieses Tastings auf Whiskyfun sehen können:

  • Creations Blends 22 yo 1996/2019 (45%, Cadenhead, blended malt, bourbon hogshead) 91 Punkte
  • Creations Blends 27 yo 1991/2019 (43.6%, Cadenhead, blended malt, bourbon hogshead) 89 Punkte
  • William Cadenhead 45 yo 1973/2019 (43.1%, Cadenhead, blend, sherry hogshead) 87 Punkte
  • Speyside 44 yo 1973/2017 (49.4%, Archives, butt, cask #160000001, 348 bottles) 91 Punkte
  • The Half Century Blend 50 yo ‘Batch 3’ (47.3%, Blended Whisky Company, blend, 693 bottles, 2017) 81 Punkte

Ab Freitag: Sammlung im Wert von 125.000 Euro wird für guten Zweck versteigert

Eine Charity-Auktion der besonderen Art wird ab Freitag bis zum 23. September bei Whisky Auctioneer in Perth abgehalten: Eine Sammlung seltener Whiskyabfüllungen aus den Beständen der schottischen Whiskyindustrie (der geschätzte Gesamtwert liegt bei ca. 125.000 Euro) soll zu Gunsten der Beatson Cancer Charity versteigert werden.

Die Auktion, zu der die schottische Whiskyindustrie insgesamt über 100 Flaschen spendete, geht auf eine Initiative des ehemaligen Edrington Chefs Ian Curle zurück, der selbst von den Ärzten des Beatson Cancer Centers gegen seine Krebserkrankung behandelt wurde.

Unter den Flaschen findet man unter anderem einen Bowmore 1980 Queen’s Cask 21 Year Old Golden Jubilee, der von Beam Suntory gespendet wurde. Aber auch Abfüllungen aus Rosebank (Rosebank 1989 Beatson Single Cask 29 Year Old, gespendet von Ian MacLeod Distillers) oder ein Bunnahabhain 50yo, gespendet von der südafrikanischen Distell Group, finden sich unter den Flaschen für die Versteigerung.

Whisky Auctioneer verzichtet für die Versteigerung auf die Verkäufergebühr und spendet die Gebühren für Käufer der Krebshilfe.

PR: Bei Lagavulin – Die erste Bass Drum aus einem Whiskyfass (mit Video)

Viel mehr braucht man zu dazu nicht sagen: Klasse Idee, klasse PR-Geschichte von Lagavulin und – ja, geiler Sound :-). 

Oder: Was heraus kommt, wenn einige Leute eine verrückte Idee haben und eine Destillerie Gefallen an verrückten Ideen findet:

PS: Die Bass Drum kann zur Zeit bei der Destillerie Lagavulin besichtigt werden


Musicians Build World’s First Scotch Whisky Cask Bass Drum

The Rhythm and Booze Project, a pair of musicians passionate about whisky, have built the world’s first bass drum made from an entire Scotch whisky cask.

A musical duo creating events and videos combining live music with whisky tastings, The Rhythm and Booze Project collaborated with Islay’s legendary Lagavulin distillery and vintage drum specialist Majetone Industries to create a bass drum from a cask originally used to mature Lagavulin Single Malt Scotch Whisky, which before that contained American bourbon until it was shipped over to Islay shores. 

To showcase their creation, the band has released a video on its YouTube channel, chronicling the drum’s construction and showcasing its colossal sound with its cover version of John Lee Hooker’s classic blues tune ‘Boom Boom’.

Felipe Schrieberg (Vocals/dobro) and Paul Archibald (Drums/percussion) founded The Rhythm and Booze Project in 2018 to fuse their passion for music, performance, and whisky.

“The idea for the drum began as a light-hearted chat that we didn’t think would actually happen, but when we asked Colin Gordon (Lagavulin’s distillery manager) about it, he was on board,” explains Felipe. “We’re delighted and proud of the result. It sounds like thunder.”

 “Our first visit together to Lagavulin in 2012 is one of our most memorable whisky experiences,” says Paul. “Because of that trip, we now play at the distillery every year during the Feis Ile. This drum is the representation of that personal connection, our passion for Lagavulin, and for Scotch whisky in general.”

The drum itself is built like a Viennese timpani, with the skins on either side of the drum stretched over the top of chime hoops, metal hoops normally used to help hold the cask together. The heads are then attached via a specially designed system of lugs, bolts, and hooks. By using the entire cask for the drum, its resonance is given unbelievable depth. The resulting sound is loud, vibrant, deep, and unlike any other instrument of its kind.

Distillery Manager Colin Gordon said:

“I have known the band for a few years and similar to myself they share a passion for great music and great whisky. Having played the drums since school, I was so excited when Felipe and Paul presented us with this idea. We quickly sourced the cask, which had previously held our iconic Islay whisky Lagavulin, and in a short space of time it was transformed into the bass drum. I was lucky enough to join the band at Feis Ile 2019 and play along on the drums using the new bass drum. It was the perfect way to celebrate the building of the drum and we all agree that it is an excellent musical representation of our whisky, famous worldwide for its signature smoke and robust flavours.”

 

The drum is currently on display for all visitors to the Lagavulin distillery on Islay.

The Rhythm and Booze Project features Felipe and Paul, a duo fusing live music and whisky through gigs, tasting events, and multimedia. As a musical outfit, the band incorporates roots, folk, and blues music in a uniquely gritty mix of its own, blending hypnotic grooves with raucous energy and irresistible showmanship. For their whisky tasting events, Felipe and Paul merge performance, live music, and multi-sensory experiences.

USA-Release: Maker’s Mark Wood Finishing Series 2019 Release RC6

Leider ausschließlich in den USA (dort aber in ausreichender Menge), und zunächst auch nur im Distillery Shop in Loretto, wird der neue Maker’s Mark Wood Finishing Series 2019 Release RC6 zu haben sein. Er ist der erste Limited Edition Bourbon aus der Destillerie, den man in den gesamten USA wird kaufen können (und ist uns deshalb eine Erwähnung wert).

RC6 ist der Name des Staves, der in zehnfacher Ausführung für die Reifung des Bourbons in das Fass getan wurde. Nach zwei Jahren in den Fässern wurde der RC6 mit 54.1% Alk./Vol. abgefüllt. Insgesamt wird es von dieser Abfüllung 38.000 Flaschen geben, zumindest kann man das aus den 255 Barrels, die dafür benutzt werden, ableiten.

Der Maker’s Mark Wood Finishing Series 2019 Release RC6 ist ebenso Mitglied der Wood Finishing Serie wie der Maker’s 46, der ausschließlich mit French Oak Staves gefinisht wird. Andere Mitglieder der Serie sind die Private Casks, bei dem Whiskyexperts an einer Ausgabe für die Vienna Bar Community im letzten Jahr in Kentucky mitarbeiten durfte. Einen Bericht darüber können Sie hier und hier nachlesen.

Sollten Sie also demnächst die USA bereisen: Der Maker’s Mark Wood Finishing Series 2019 Release RC6 wird dort ungefähr 60 Dollar kosten. In der Destillerie ist er ab Ende September verfügbar, national dann ab Oktober.