Whiskyfun: Angus verkostet Glenfarclas (Teil 3)

Es hört nicht auf – und bei der Menge an Abfüllungen, die die Destillerie Glenfarclas auf den Markt bringt, könnte man sich in der Tat fast ausschließlich mit ihren (meist ausgezeichneten) Originalbottlings beschäftigen und dennoch kein Verlustgefühl haben, so man nicht ein starkes Bedürfnis nach rauchigen Whiskys verspürt. Die gibt es dort nämlich gar nicht.

Dafür gibt es in der Verkostung von Angus, der auch heute Serge vertritt, zehn typische Whiskys von dort, und hier sind sie alle mit ihrer Wertung aufgeführt:

  • Glenfarclas 1995/2018 (46%, OB for Germany, oloroso sherry casks, 6000 bottles): 89 Punkte
  • Glenfarclas 1995/2018 Family Casks (51.6%, OB, cask #6649, sherry butt, 609 bottles): 89 Punkte
  • Glenfarclas 1996/2018 Family Casks (46.8%, OB, cask #1499, sherry butt, 225 bottles): 91 Punkte
  • Glenfarclas 1998/2018 Family Casks (50.8%, OB, cask #3587, 4th fill butt, 470 bottles): 88 Punkte
  • Glenfarclas 1999/2017 Family Casks (54.5%, OB, cask #7458, 4th fill butt, 565 bottles): 84 Punkte
  • Glenfarclas 2000/2018 Family Casks (56.4%, OB, cask #4076, refill sherry butt, 607 bottles): 85 Punkte
  • Glenfarclas 2002/2018 Family Casks (58.0%, OB, cask #3769, sherry butt, 706 bottles): 85 Punkte
  • Glenfarclas 2003/2018 Family Casks (59.3%, OB, cask #2, sherry butt, 649 bottles): 90 Punkte
  • Glenfarclas 22 yo 105 (60%, OB, 3600 bottles, 2018): 86 Punkte
  • Glenfarclas 10 yo (40%, OB, late 1980s): 89 Punkte

Das wars dann aber auch mit Glenfarclas von seiner Seite aus, meint Angus, zumindest bis 2035 🙂

Glenfarclas. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Glenfarclas. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Exklusiv: Whiskyexperts im Gespräch mit Kirsten Grant, William Grant & Sons (Video)

Kirsten Grant Meikle ist die Ur-Ur-Enkelin des Gründers William Grant und Teil der Familie, die das 1887 gegründete Unternehmen nun bereits in der fünften Generation führt. Gerade einmal 42 Personen sind es, die die Geschicke von Glenfiddich, The Balvenie und Tullamore, um nur einige Teile des Firmenimperiums zu nennen, als Shareholder leiten – und sie sind nur sich, der Familie verpflichtet.

Kirsten wurde 2011 in das Familienunternehmen gebracht, nachdem sie so wie alle Familienmitglieder, die im Unternehmen arbeiten wollen, zunächst einmal sieben Jahre lang in fremden Firmen Erfahrung sammeln musste. Sie hatte sich mit Wein beschäftigt und ein Level 4-Diplom des Wine & Spirit Education Trust (WSET) erworben und ein Executive-Education-Programm an der INSEAD, einer der weltweit führenden Business Schools abgeschlossen.

Diese Woche war Kirsten Grant als US Commercial Strategy Director in Wien, um hier Glenfiddich und im Speziellen den neuen Fire & Cane vorzustellen. Wir haben mit ihr im Rahmen ihres Besuches den Glenfiddich Fire & Cane verkosten können, und dazu den Glenfiddich Excellence 26yo (von beiden Verkostungen bringen wir noch Videos). Ganz besonders aber hat es uns gefreut, dass wir mit ihr im Vorfeld auch ein interessantes Interview führen konnten – über ihre Person, ihre Karriere und was es bedeutet, in einem Familienunternehmen zu arbeiten, das der drittgrößte Produzent von Scotch (nach Diageo und Pernod Ricard) ist.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen mit dem obenstehenden Videointerview, das Sie wie üblich auch auf unserem Youtube-Kanal finden.

Kirsten Grant in Wien, Januar 2019. Bild © Whiskyexperts

PR: WORLD CLASS Roadshow – Die Suche nach dem Bartender des Jahres

Und wieder ist es die Zeit, in der WORLD CLASS nach dem Bartender des Jahres sucht – rund um die Welt und in Deutschland und in Österreich. Startpunkt ist diesmal München, und was es sonst noch über die WORLD CLASS Roadshow zu wissen gibt (inkl. einem ausgefallenen Cocktail-Rezept), können Sie in der nachfolgenden Pressemitteilung lesen:


WORLD CLASS Roadshow: Die Suche nach dem Bartender des Jahres

Berlin, 30.01.2019: Vom 4. bis 27. Februar begibt sich WORLD CLASS wieder auf die Suche nach den besten Bartendern Deutschlands und Österreichs. Im Rahmen der diesjährigen Roadshow stattet die „Fine Drinking“-Initiative insgesamt 15 Städten einen Besuch ab. Auftakt ist in diesem Jahr in der bayerischen Hauptstadt München. Die Teilnehmer werden dabei u. a. von Yvonne Rahm und Damir Bušic begleitet, die im vergangenen Jahr die WORLD CLASS Competition in Deutschland und Österreich für sich entscheiden konnten. Im Zuge der Roadshow entstehen neue anspruchsvolle Kreationen, die die Zukunft der Bar-Szene nachhaltig prägen.

WORLD CLASS Roadshow: Klassische Drinks im neuen Gewand

Die diesjährige Competition wird Drink-Kreationen wieder auf ein neues Level heben. In jeder der Roadshowstädte wird den Teilnehmern ein bestimmtes Studiomodul präsentiert. Folgende Module stehen im Vordergrund: „Finishing Moves“, „Science of Smoke“, „Tech Tonics“ und „Tartan Tiki“. Im Anschluss daran folgt eine darauf angepasste Blackbox Challenge. Hier können die Kandidaten ihre Kreativität unter Beweis stellen und einen Drink kreieren, der das jeweilige Fokusthema des Veranstaltungsorts auf raffinierte Art aufgreift. Bei den lokalen Wettbewerben der Roadshow werden aus rund 60 der talentiertesten Bartender die Finalisten für das WORLD CLASS Global Final ausgewählt. In diesem Jahr findet das Finale in Glasgow, eine von Schottlands pulsierenden und kulturreichsten Metropolen, statt.

Weniger ist mehr: Alkoholfreie Spirituosen auf dem Vormarsch

Denn nicht nur das Essverhalten hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Nach dem „Dry January“ dreht sich bei den angesagten Trends in der Getränkewelt alles um Achtsamkeit und gesunden Genuss. Das spiegelt sich auch im Trinkverhalten wider. Drinks mit wenig Alkohol gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Der Schwerpunkt sollte vor allem auf Geschmack und erstklassigen Produkten liegen. Alkohol soll nicht ersetzt werden. Es geht vielmehr darum, die Experimentierfreude der Bartender und das Angebot von Low-Varianten zu steigern.

#MyCocktail: Revival des Golden Age der Cocktails

Das Auge isst mit – und dank der Revolution der Sozialen Medien scheint es, als würde dieser Gedanke nun auch bei der Wahl des richtigen Drinks eine große Rolle spielen. Der soziale Austausch ist zu einem wesentlichen Bestandteil des gesamten Cocktailerlebnisses geworden. Den sogenannten Drinkstagrammern geht es nicht mehr nur um den Geschmack allein, sondern vielmehr, wie fotogen das bestellte Getränk ist. Die Medienwahrnehmung hat gerade bei jüngeren Konsumenten eine wichtige Stellung eingenommen. Marken und Bartender werden durch digitale Technologien wie Virtual Reality herausgefordert, neue Erlebnisse zu schaffen und die Drink-Experience auf eine völlig neue Ebene zu heben.

Bars go Green: Nachhaltigkeit und Zero-Waste

Nachhaltigkeit ist und bleibt ein aktuelles Thema. Das schließt nicht nur den bewussten Umgang mit dem Spirituosen ein, sondern auch das Drumherum. Durch die „Skip-the-Straw-Bewegung“ hat sich im Bereich Cocktails so einiges getan. Der Trend geht hin zum bewussten Umgang mit Ressourcen und wiederverwendbaren Zutaten: Getränke, hergestellt aus Gemüse, Zitrusfrüchten und Samen, die sonst im Müll landen. Und auch der Wasser- und Stromverbrauch hinter der Bar wird vermehrt reduziert. Bei der Wahl des Lieblingsgetränks achten Verbraucher mehr und mehr auf die Umweltauswirkungen des Produkts.

Rezept „Red Sage“:

20 ml Bulleit Rye Salbei Infusion
40 ml offenen Rotwein
20 ml Zitronen- und Apfelsäure (Apotheke)
20 ml Rübenmelasse
10 ml Kichererbsenwasser (Aguafaba)
Für die Deko: Salbeiblatt und einen Barlöffel Haselnussöl

Vorbereitung Infusion: Wodka infusionieren, indem man eine Hand voll Zitrusfruchtzesten, in ein Einweckglas gibt und es komplett mit Ketel One füllt. Das verdichtete Glas ein paar Tage im Dunkeln stehen lassen. Zitronen- und Apfelsäure zu gleichen Teilen in Wasser auflösen.

Shaken, direkt servieren.

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PR: Verband der Deutschen Whisky Brenner veranstaltet Exkursion zu den Tonelerias in Andalusien

Der Verband der Deutschen Whisky Brenner wird Ende September eine Fachreise zu Küfereien in Montilla und Jerez anbieten, die für Personen aus der Whisky-Industrie in Deutschland, Österreich und der Schweiz gedacht ist.Auf dem Programm der siebentägigen Reise stehen nicht nur Besichtigungen von Tonelerias und Bodegas in Montilla und Jerez, sondern auch Begegnung, Präsentationen und Fachgespräche mit Vertretern und Geschäftsführern von Küfereien. Hier die Infos dazu:


Exkursion zu den Tonelerias in Andalusien

Der Verband Deutscher Whiskybrenner lädt Whisky-Destillateure und andere interessierte Mitarbeiter im deutschen, österreichischen und schweizerischen Whisky-Business zu einer einwöchigen Fachreise nach Andalusien ein, um in Montilla und Jerez die Prozesse sowie Hintergründe von Fassherstellung und der Vorbelegung mit Sherry kennenzulernen.

„Ziel ist es, die eigene Fachkompetenz in Sachen Sherry- und Likörwein-Fassreifung differenziert zu erweitern,“ so Whisky-Autor und Reiseleiter Ernie J. Scheiner. „In Gesprächen mit Küfermeistern und Weinmachern erhalten die Teilnehmenden Einsichten, die es ihnen erlauben neue Anregungen für die qualitative Weiterentwicklung ihrer Sherry-betonten Whiskys zu erhalten.“

Ausführliche Informationen zur Reise Ende September 2019: Verband der Deutscher Whisky Brenner e.V. finden Sie unter http://deutsche-whiskybrenner.de/vdw-goes-sherry-fachreise-des-verbands-deutscher-whiskybrenner-nach-andalusien/

Exklusiv: Ein Abend mit dem neuen Glenmorangie Allta (mit Video)

Am gestrigen Abend lud Glenmorangie zur Vorstellung der 10. Ausgabe der Private Edition, die Jahr für Jahr Experimente von Dr. Bill Lumsden, Director of Distilling, Whisky Creation & Whisky Stocks bei Glenmorangie, vorstellt. Die Veranstaltung fand parallel in einigen europäischen Ländern statt, Dr. Bill Lumsden und Brandon McCarron, head of maturing whisky stocks, moderierten sie via Liveschaltung von London aus.

Im Salon Razumovsky im dritten Wiener Gemeindebezirk wurden wir von stilvoll arrangierten Installationen zum Thema Glenmorangie Allta und die Private Editons begrüßt.

Glenmorangie Allta-Event. Bild © Whiskyexperts

An der Bar mixte Erich Wassicek, gemeinsam mit seiner Frau Konny Wunder, eine herrliche Interpretation des Matheson’s Sour, zu Ehren des Gründers von Glenmorangie:

Glenmorangie Allta-Event. Bild © Whiskyexperts
Glenmorangie Allta-Event. Bild © Whiskyexperts

Im selben Raum fand sich eine Installation mit den ersten fünf Ausgaben der Private Edition, heute bereits Sammlerstücke. Hier ein Rundgang um die fünf Ausgaben:

Später dann ging es zum designierten Star des Abends, den Glenmorangie Allta. Durch die Zimmerflucht des Salon Razumovsky kamen die gut zwei Dutzend geladenen Gäste in den kleinen Saal, in dem die Veranstaltung aus London live übertragen wurde:

Glenmorangie Allta-Event. Bild © Whiskyexperts

Auf unseren Tischen fanden wir drei Proben vor: Den Glenmorangie Original, der als Einstimmung und als Messlatte verkostet wurde, den Glenmorangie Cadboll, eine Travel Retail-Abfüllung mit lokaler Gerste, die das geschmackliche Bindeglied zum neuen Allta darstellte, und endlich den Allta selbst (auch hier spielt die Cadboll-Gerste eine Rolle).

Glenmorangie Allta-Event. Bild © Whiskyexperts

Der mit aus Cadboll-Gerste gewonnenen Wildhefe erzeugte Whisky ist etwas jünger als die üblichen Kandidaten der Private Editions, und er ist zusätzlich ausschließlich in Bourbonfässern, zum Teil auch in second refill casks, gereift, um das Holz nicht die Charakteristik der Hefe überdecken zu lassen. Auch aus diesem Grund, so Dr. Bill Lumsden in der Videoübertragung, wurde er mit über 50% Alkoholstärke abgefüllt und ist damit der stärkste Whisky in der Reihe der Private Editions.

Glenmorangie Allta-Event. Bild © Whiskyexperts
Glenmorangie Allta-Event. Bild © Whiskyexperts

Wie hat uns nun der neue Allta geschmeckt? Nach der Reihe an Finishes, die bislang für die Private Edition verwendet wurden, ist der mit der alternativen Hefe erzeugte Allta sicher der bislang außergewöhnlichste Whisky in der Serie. Ja, die andere Hefe macht einen deutlichen Unterschied, vielleicht noch mehr, als die offiziellen Tasting Notes erwarten lassen. Gestern abend fanden wir ihn deutlich brotiger, teigiger, malziger und süßer, als er in ihnen beschrieben wurde. Uns gefällt er sehr gut, gerade weil er den experimentellen Charakter der Serie recht deutlich herausstreicht. Und zudem schmeckt er auch interessant und kräftig.

Eine Wiederholung des Experiments mit Wildhefe wird es übrigens auch aus rein unternehmerischen Gründen nicht geben, gibt sie doch laut Dr. Lumsden ca. 15-20% weniger Whisky nach dem Brennvorgang.

Glenmorangie Allta-Event. Bild © Whiskyexperts

Nach dem offiziellen Teil konnten wir noch einige ältere Ausgaben der Private Editions verkosten, so zum Beispiel den wunderbaren Artein und das Bonbongeschäft Milsean. Nebeneinander genossen zeigen die verschiedenen Ausgaben sehr schön, welche Möglichkeiten es bei der Geschmacksausrichtung von Whisky gibt, wenn man experimentierfreudig ist.

Glenmorangie Allta-Event. Bild © Whiskyexperts

Es war jedenfalls ein schöner, genussvoller Abend mit einem neuen Whisky von Glenmorangie, den zu entdecken es sich sicherlich lohnt. Auch schön zu wissen: Der Glenmorangie Allta wird nicht die letzte Private Edition sein. Das hat Dr. Bill Lumsden versprochen.

Im Sinne der in unseren Leitlinien vorgegebenen Transparenz geben wir bekannt, dass die dass wir von Möet Hennessy Österreich zur Veranstaltung in Wien eingeladen wurden. Danke für den schönen Abend!
Möet Hennessy Österreich nimmt keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Glenmorangie Allta-Event. Bild © Whiskyexperts

PR: Glenmorangie Allta – der erste Whisky mit wilder Hefe geschaffen

Die zehnte Private Edition von Glenmorangie ist da – und wir durften sie gestern im Rahmen eines Events mit einer Videoschaltung zu Dr. Bill Lumsden verkosten (mehr dazu in Kürze). Der neue Glenmorangie Allta ist der erste Whisky, der mit einem wilden Hefestamm geschaffen wurde – und geschmacklich, das sei schon verraten, eine interessante Variation darstellt. Auch ist er mit über 50% Alkoholstärke abgefüllt und damit die kräftigste Abfüllung in der Reihe der Private Editions.

Hier alle Infos dazu in der offiziellen Pressemitteilung und den Tasting Notes:


Glenmorangie Allta – der erste Whisky mit wilder Hefe geschaffen

Der zehnte Release der prämierten Private Edition ist reich und fruchtig

Tain, Schottland / München, 30. Januar 2019. Eine ganz besondere Hefe, die wild auf Glenmorangies eigener Cadboll-Gerste wuchs, kennzeichnet die außergewöhnliche Jubiläums-Abfüllung der prämierten Private Edition. Glenmorangie Allta, schottisch-gälisch für „wild“ und ausgesprochen „al-ta“, reifte in ehemaligen Bourbon-Fässern. Darunter befanden sich viele zweitbefüllte Fässer, in denen der fruchtige Charakter besonders zum Tragen kommt. Der zehnte Release der Glenmorangie Private Edition ist ab sofort erhältlich.

Hefe ist schon immer eine Schlüsselzutat für Single Malts, während der Einfluss auf den Geschmack lange übersehen wurde. Dr. Bill Lumsden, Director of Distilling, Whisky Creation & Whisky Stocks bei Glenmorangie, ging auf die Suche, um diesen Einfluss zu zeigen. Der legendäre britische Whisky-Experte und Autor Michael Jackson schrieb einst über die „Haushefe“ bei Glenmorangie, die er dort vermutete. Diese Idee ging Dr. Bill nicht mehr aus dem Kopf, der selbst zum Thema Hefe promovierte, und so begann er, den Geschmackseinfluss der Hefe zu erforschen. Von den Gerstenfeldern nahe der Destillerie ließ er Cadboll-Gerste sammeln und zur Analyse in das Labor bringen. Ein bislang nicht bekannter Wildhefe-Stamm – Saccharomyces diaemath – fand sich. Er veranlasste, die Wildhefe zu vermehren und gemeinsam mit der Gerste, auf der sie sich fand, in die Whiskyherstellung einzubringen, um einen außergewöhnlich duftenden Single Malt zu erzeugen. Ehemalige Bourbon-Fässer, mit einem hohen Anteil an zweitbefüllten Fässern, dienten dem mit der Wildhefe zuvor mazerierten Destillat zur Reife. Das Ergebnis: Ein cremiger und aromatischer Whisky, der ganz neue Blickwinkel in Glenmorangies Charakter enthüllt und die Kreativität der Private Edition Reihe trefflich ergänzt. Seit dem Jahr 2009 gelingt es dem Whisky Creation Team um Dr. Bill Lumsden, außergewöhnliche Abfüllungen mit verschiedensten Fassreifungen und raren Rohstoffen zu komponieren. Dr. Bill sagt:

„Mit Glenmorangie Allta setzen wir dem zehnjährigen Jubiläum der Private Edition die Krone auf. Der Geschmackseinfluss von Hefe auf den Whisky wurde seit Jahren übersehen. Mit Aromen von Biskuit, frischem Brotduft sowie Noten von Vanille, Orangensirup und süßem Chilli eröffnet Glenmorangie Allta faszinierende Möglichkeiten für die Zukunft von Scotch Whisky.“

Glenmorangie Allta ist mit 51,2 Volumenprozent Alkohol nicht kühlgefiltert abgefüllt und limitiert ab sofort im ausgewählten Fachhandel und unter Glenmorangie.com für ca. 85,00 € (unverbindliche Preisempfehlung) erhältlich.

Glenmorangie Allta
51,2 % Vol. Alkohol

Die Farbe: Strohgold.

An der Nase: Abgerundet, mit etwas Biskuit und leichten, floralen Noten; Duft von gebackenem Brot entsteht neben Vanille, Rosinen und Mandarinen.

Der Geschmack: Knackige Zitrusfrucht übertönt Aromen wie von Karamellbonbons, cremiger Vanille, Orangensirup und etwas Hefe. Dann sanfte Minze und ein Anflug süßen Chilis.

Der Nachhall: Lang und erdig mit einem Hauch von bitter-süßer Orange und Pfefferminze.

Erhältlich in Deutschland ab sofort im gut sortierten Fachhandel und bei http://Glenmorangie.com zu einem unverbindlichen Verkaufspreis von 85,00€, solange der Vorrat reicht.

PR: Neu – St. Patrick’s 7 Jahre Blended Whiskey

Von Irish-Whiskeys.de, dem Importeur zahlreicher irischer Whiskeyspezialitäten, haben wir eine Presseinformation über das Erscheinen eines neuen Blendet Whiskey aus der St. Patrick’s Distillery erhalten. Alles Wissenswerte über den neuen Whiskey finden Sie nachfolgend:


St. Patrick’s 7 Jahre Blended Whiskey

Bei diesem 7 Jahre alten Blended Whiskey zeigt die St. Patrick’s Distillery wieder, dass sie es versteht tolle Blended Whiskeys auf den Markt zu bringen. Bei der limitierten Abfüllung haben sich für einen Blended Whiskey mit Altersangabe entschieden.

St. Patrick’s 7 Jahre ist ein blended Whiskey, der ausschließlich in Bourbonfässern reifte. Der Whiskey wurde aus gemälzter und ungemälzter Gerste hergestellt und reifte in First-Fill American Oak Fässern. Ein schöner milder und ausgewogener Whiskey.

Tasting Note:

Aroma: frisch, würzige Noten, Vanille
Geschmack: mild, Vanille, Frucht- und florale Noten, etwas Würze
Nachklang: fruchtig mit würzigen Noten

UVP: 41,90 €
 

PR: Aufbaukurs für Destillateure vom 6. bis zum 17. Mai 2019

Unter unseren Lesern sind nicht wenige, die sich beruflich oder zumindest aus Interesse mit dem praktischen Vorgang der Destillation beschäftigen. Für diese und alle weiteren Interessenten gibt es am  Institut für Gärungsgewerbe und Biotechnologie zu Berlin (IfGB) wieder einen Destillateure-Aufbaukurs, bei dem noch wenige Restplätze zu vergeben sind.

Untenstehend finden Sie mehr darüber in einer Presseinfo – und in einem zusätzlichen Informationsfolder, den Sie bei uns auch herunterladen können. Auch eine Möglichkeit zur Online-Anmeldung ist in der Aussendung enthalten:

Die Brennblasen in der Destillerie J. Haider. Bild © Whiskyexperts

Aufbaukurs für Destillateure vom 6. bis zum 17. Mai 2019: Restplätze zu vergeben

Das Institut für Gärungsgewerbe und Biotechnologie zu Berlin (IfGB) bietet erneut den Destillateure-Aufbaukurs an.

Der Kurs eignet sich für Mitarbeiter aus Brennereien, von Spirituosenproduzenten, aus der Pharmazie und von Aromenherstellern. Die einen frischen ihr Fachwissen auf, um Arbeitsabläufe im eigenen Betrieb besser zu verstehen bzw. zu optimieren oder gewinnen einen tieferen Einblick in Zusammenhänge der Produktion und Qualitätssicherung. Die anderen nutzen den Kurs, um sich auf den Meisterkurs vorzubereiten. Auch für Quereinsteiger mit Vorkenntnissen ist dieser Kurs geeignet.

Der Unterricht erfolgt durch Experten des Instituts für Gärungsgewerbe und Spezialisten der Spirituosenbranche. Der Kurs bietet Information und Schulung zu allen relevanten Themen rund um die Spirituosenproduktion von Brennereitechnologie über Technologie der Spirituosenherstellung bis hin zu sensorischer Qualitätskontrolle. Auch Themen wie Gesetzeskunde sowie Rezept- und Produktentwicklung werden ausführlich behandelt. Der Unterricht beinhaltet fachpraktischen Unterricht zur Qualitätssicherung im Labor und zur Rezept- und Produktentwicklung, der Likörherstellung sowie der Sensorik. Der fachpraktische Unterricht findet in Kleingruppen von max. 8 Personen statt. So ist ein intensiver Dialog zwischen Teilnehmern und Dozenten gewährleistet. Der Kurs schließt mit einer Prüfung ab. Unser Institut ist als Bildungsträger nach AZAV zertifiziert.

Die Anmeldung ist rasant gestartet, sodass wir bereits 26 der 32 Plätze vergeben konnten. Wer 2019 teilnehmen möchte, sollte sich zeitnah anmelden. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie bzw. einen Ihrer Mitarbeiter als Teilnehmer des IfGB-Aufbaukurses für Destillateure begrüßen könnten. Details entnehmen Sie bitte unserem Informationsblatt bzw. dem Internet.

Zur Online-Anmeldung geht es hier.

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PR: Kingsbarns Distillery’s Single Malt wird flügge

Auch wenn wir natürlich im Zuge unseres Besuchs bereits ausführlich über den neuen Kingsbarns „Dream to Dram“, den ersten „erwachsenen“ Whisky aus der Lowland-Destillerie, berichtet haben, möchten wir Ihnen dennoch nicht die offizielle deutschsprachige Pressemitteilung zu dessen Erscheinen vorenthalten, weil sie doch auch noch weitere Hintergrundinfos zu dieser Abfüllung und der Destillerie enthält.

Also ohne viel weitere Vorrede: Hier ist die offizielle Ankündigung durch den deutschen Importeur, Alba Import.


Kingsbarns Distillery’s Single Malt wird flügge

Die Wemyss Familie feiert ihren ersten “Dram” aus Fife

Ein Dram – schottisch für einen Schluck, meistens Whisky – hat am 24. Januar Geschichte geschrieben:

Der lang gehegte Traum, Single Malt Whisky im „Kingdom of Fife“ an der schottischen Ostküste (Region Lowlands) zu destillieren, zu reifen und zu genießen, wurde in Form der ersten General Release von Kingsbarns Distillery wahr. Dem KINGSBARNS ‚DREAM TO DRAM‘.  Die Gründer der familiengeführten Brennerei begingen diesen Moment mit Freunden und Partnern feierlich vor Ort in der Destillerie.

Der Name dieses neuen schottischen Single Malts spiegelt die Vision der Familie Wemyss wieder, die Kunst der Whisky-Destillation zurück in ihre Heimat nach Fife zu bringen. Die Abfüllung ist ein rein regionales Produkt mit all seinen Tugenden. Behutsam von Hand produziert, ausschließlich mit lokalem Getreide von den umliegenden, goldenen Gerstenfeldern im Osten von Fife.

Das Ergebnis ist ein herrlich leichter, klarer und doch komplexer Malt Whisky im Lowland Stil – die flüssige Essenz dieser so beschaulichen wie bezaubernden Ecke Schottlands.

Die Verpackung von Dream to Dram kommt in zarten Blautönen, gepaart mit Braun und Gold daher – Symbol für die natürlichen Elemente, die seine Herkunft umgarnen. Das Motiv der Taube erinnert an das historische Wahrzeichen der Brennerei, die aus einer renovierten Farm aus dem frühen 19. Jahrhundert hervorgegangen ist: ein Taubenschlag.

KINGSBARNS, UK – January 2018: Kingsbarns distillery releases its first bottles of single malt Scotch whisky, a three-year-old matured in first-fill ex-Bourbon casks filled in 2015. The FoundersÕ Reserve Inaugural Release will be the first of five annual bottlings to be delivered to the distilleryÕs members over the next few years. (Photograph: MAVERICK PHOTO AGENCY)

Anlässlich der Präsentation des ersten Kingsbarns Drams kommentiert William Wemyss:

„Ein stolzer Tag für die Kingsbarns Distillery und jeden, der dazu beigetragen hat, unseren Traum zu verwirklichen: Whisky in unserer Heimat Fife herzustellen. Dream to Dram ist ein wunderbarer Single Malt im Lowland Stil. Viel harte Arbeit, Expertise und Hingabe haben uns bei der Herstellung und Reifung unseres Whiskys in den letzten mehr als 3 Jahren begleitet. Mein herzlicher Dank an alle Beteiligten hier bei Kingsbarns.“

The Dream

Die aus Fife stammende Familie Wemyss hat eine althergebrachte Verbindung zur Whiskyindustrie undihre Passion für schottischen Whisky setzt sich heute fort in den unabhängigen Abfüllungen von Wemyss Malts, wie etwa die handcrafted Blended Malts „The Hive“, „Spice King“ und „Peat Chimney“.

Der langjährige Traum der Familie war jedoch, einen Single Malt in Eigenregie herzustellen. Im Jahre 2010 wurde die Idee geboren, eine halbverfallene Farm in der Nähe des weltberühmten Kingsbarns Golfplatzes zur Brennerei umzugestalten. Bei den Restaurierungsarbeiten, die über drei Jahre dauerten, wurde akribisch darauf geachtet, den alten Charme der Farm und liebevolle Details zu erhalten, bis im März 2015 schließlich das erste Destillat aus den Brennblasen der jungen privat geführten Brennerei floss. 

 

The Dram

Die Gegend um “East Neuk” in Fife, 90 Autominuten von Edinburgh gelegen, erfreut sich vieler Sonnen- stunden und wenig Regen für schottische Verhältnisse sowie fruchtbaren Ackerbodens – perfekte Verhältnisse für die Gerste, die ausschließlich lokal bezogen wird. Dazu kommt reines, mineralhaltiges Wasser, das aus einem Tiefbrunnen unterhalb der Destillerie gewonnen wird. Auch unüblich, weil aufwendig: Die lange Fermentation von bis zu 5 Tagen, die sehr fruchtige Noten hervorbringt sowie eine langsame schonende Destillation mit einem kurzem Mittellauf, die zur eleganten Leichtigkeit des Kingsbarns Spirits beitragen.

Die Reifung findet in Lagerhäusern unweit der Brennerei statt. Für den ersten Single Malt wurden zu 90% frische ex Bourbon Barrels der Kentucky Brennerei Heaven Hill verwendet sowie 10% ex Weinfässer, die mit einem speziellen Verfahren (STR) vor der Befüllung getoastet wurden.

The Taste

Kingsbarns ‚Dream to Dram‘ ist für sein jugentliches Alter bemerkenswert komplex und ein perfekter Repräsentant des Lowland-Stils: leicht, voll fruchtig, blumig und ausbalanciert. Seine goldene Farbe erhält er ausschließlich durch das Holz. Es wird kein Farbstoff zugesetzt.

Der Duft erinnert an Banane, gepaart mit sirupsüßer Ananas und einem Bouquet von Sommerbeeren, im Hintergrund eine zarte Kräuternote. Am Gaumen feine Toffee-Noten, Vanillegebäck und Aromen von roter Johannisbeere, im Nachklang süß-würzig und verweilend mit einer raffinierten Ingwer-Sirup-Note.

Kingsbarns Dream to Dram auf dem deutschen Markt

Die erste, allgemein erhältliche Single Malt Abfüllung der Kingsbarns Distillery wurde selbstverständlich ohne Kühlfiltrierung und ohne Farbstoff abgefüllt und wird in Deutschland durch Alba Import oHG distributiert. Kingsbarns ‚Dream to Dram‘ ist zum unverbindlichen Verkaufspreis von 44,– € ab Anfang Februar im Fachhandel erhältlich.

Bei Alba Import ist man stolz auf diesen weiteren Zuwachs im „Vibrant Stills“ Portfolio, das auschließlich aus unabhängigen Whisky Marken besteht. Mit der Firma Wemyss Malts arbeitet Alba Import seit nunmehr  zehn Jahren erfolgreich zusammen.

Dietmar Schulz, Geschäftsführer von Alba Import betont:

„NEBEN DEN PRIVAT GEFÜHRTEN BRENNEREIEN KILCHOMAN, WOLFBURN UND BLADNOCH, DIE SICH ALLESAMT DURCH GERINGE PRODUKTIONSMENGEN MIT FOKUS AUF HÖCHSTE QUALITÄT VON DER MASSE DER SCHOTTISCHEN WHISKYS ABHEBEN, STELLT DER JUNGE SINGLE MALT DER KINGSBARNS DISTILLERY DIE OPTIMALE ERGÄNZUNG UNSERES PORTFOLIOS DAR. FÜR UNS IST ES EINE EHRE, DASS WIR MIT KINGSBARNS NUN SCHON ZUM DRITTEN MAL DEN LAUNCH EINES VÖLLIG NEUEN SINGLE MALTS BEGLEITEN DÜRFEN. UNSER ANSINNEN IST ES, DIESE HANDGEFERTIGTEN WHISKYS UNTER DEM GEMEINSAMEN MOTTO VON „VIBRANT STILLS“ ZU VERMARKTEN.“

Pläne der neue Port Ellen Destillerie enthüllt

Die Meldung war im Oktober 2017 so etwas wie ein Paukenschlag. Vor etwas mehr als einem Jahr kündigte Diageo die Wiedereröffnung der alten Brennereien Brora und Port Ellen an. Ende November des letzten Jahres stellte Diageo einen sogenannten Bauvorantrag für die legendäre Destillerie auf Islay (wir berichteten). Und nun werden die Pläne für die neue Port Ellen Brennerei den Einwohnern von Islay vorgestellt – und zwar genau in diesem Moment (16:00 Uhr Islay Time), wie Diageo uns heute in ihrer englischsprachigen Presseaussendung mitteilt.

Noch bevor in diesem Jahr dem Argyle & Bute Council die Pläne offiziell vorgelegt werden, wird den Einwohnern des Ortes Port Ellen und der Insel Islay die bisherigen Überlegungen und Planungen der Destillerie vorgestellt. Die Gemeinschaft von Islay wurde eingeladen, die Pläne auf der Konsultationsveranstaltung anzusehen und auch ihre Erinnerungen in Bezug auf die historische Brennerei zu teilen. Die Menschen auf Islay sind eng mit dem Leben der berühmten Destillerien der Insel verbunden, und fast jeder ist entweder direkt oder über Freunde und Familie mit der Scotch Whisky Industrie verbunden. Ehemalige Mitarbeiter von Port Ellen wurden eingeladen, um an den Wiederbelebungsplänen der Brennerei teilzunehmen. Joanne McKerchar, Facharchivar für Single Malt Whisky von Diageo, ist auch dabei, um Leute zu treffen und von ihren Erfahrungen, Anekdoten und Artefakten aus Port Ellen zu lernen.

Geplant ist, Port Ellen mit einer Kombination aus zwei Paaren von Kupfer Pot Stills und zwei separaten Destillationssystemen in einer innovativen Kombination aus Tradition und Experimentieren wieder in Betrieb zu nehmen. Die originalen Port-Ellen-Destillierkolben werden exakt reproduziert, um den ursprünglichen Charakter des Spirits wiederzubeleben. Zusätzlich soll es ein zweites, kleineres Paar von Stills geben, die alternative Spirit-Charaktere hervorbringen. So werden die Hersteller von Port Ellen Whiskys die Freiheit haben, mit neuen Whisky-Stilen zu experimentieren.

Die experimentellen Stills sind eine Hommage an John Ramsay, der in seinen Gründungsjahren Port Ellen besaß und zu einer der innovativsten Brennereien des 19. Jahrhunderts machte. Er war Wegbereiter vieler Techniken und Ausrüstungen, die zu den Hauptstützen der Scotch Whisky-Industrie werden sollten.

Weitere interessante Informationen zu und über Port Ellen finden Sie in der folgenden englischsprachigen Pressemitteilung.


Legacy of heritage and innovation celebrated in thrilling Port Ellen Scotch Whisky distillery plans

The iconic Port Ellen distillery on Islay in Scotland will be revived in an inspiring celebration of quality, heritage and innovation, under plans that were revealed to the local community today (Tuesday 29th January).

The plans, which will be formally submitted to Argyle & Bute Council later this year, were unveiled at a pre-planning consultation event in Port Ellen, giving Islay locals the opportunity to view the proposals.

The local community were invited to view the plans at the consultation event and also to share their memories and artefacts relating to the historic distillery.

The tight-knit community on Islay is intrinsically woven into the life of the island’s famous distilleries, with almost everyone connected either directly or through friends and family with the Scotch Whisky industry. Former employees of Port Ellen were amongst those invited along to share in the distillery revival plans.

Diageo’s specialist archivist for single malt whisky, Joanne McKerchar, also attended to meet people and to learn from their Port Ellen experiences, anecdotes and artefacts.

Under the plans, Port Ellen will be brought back into production with a combination of two pairs of copper pot stills and two separate distillation regimes in an innovative combination of tradition and experimentation.

The primary distillation regime, using two stills that will exactly replicate the original Port Ellen copper pot stills, will carefully recreate the original spirit character of the distillery that made its single malt Scotch Whisky amongst the most sought-after in the world.

Alongside this will be a second, smaller pair of stills that will produce alternative spirit characters, allowing the Port Ellen whisky makers the freedom to experiment with new whisky styles.

The experimental stills pay homage to John Ramsay, who owned Port Ellen in its formative years and who made it one of the most innovative distilleries of the 19th century, pioneering many of the techniques and equipment that would become mainstays of the Scotch whisky industry.

This history of cutting-edge innovation included:

  • The spirit safe – now a feature of all Scotch malt whisky distilleries – was first tested at Port Ellen distillery in the winter of 1823/24.
  • Archive records show that John Ramsay was exporting significant quantities of Port Ellen single malt to the United States of America as early as 1840, making it a pioneering single malt export, laying the foundation for Scotch whisky in its biggest global market.
  • From 1841 to 1843, John Ramsay experimented with distilling malt whisky in a Patent still – the continuous distillation technique developed for grain whisky – typical of Ramsay’s restless, inquisitive nature, always seeking new methods and innovations for his product.
  • Archive records show that John Ramsay imported Sherry and Maderia casks to mature his spirit, making him an early adopter of the now-common practise of finishing single malt in specific casks.

The buildings at the Port Ellen distillery have gone through many changes since it first opened in 1824, with the distillery closing and largely being demolished in the 1930s, before being rebuilt in the 1960s.

Following its most recent closlure in 1983 only the kiln building with its classic pagoda roofs and the traditional sea-front warehouses have survived. These buildings will be restored as integral parts of the revived distillery, with a beautiful new stillhouse created to house distillation.

Georgie Crawford, the master distiller who is leading the Port Ellen project, said: “These plans are any whisky maker’s dream come true.
“To have the opportunity to recreate the original spirit character of Port Ellen distillery so we have new generations of that classic Islay peated malt is incredible, but then to combine that with the freedom to experiment with new variations is truly extraordinary.”

In regard to the building design for the recreated distillery, she said: “Like the whisky, the plans for the buliding combine the best of heritage and innovation.

“The buildings at Port Ellen distillery have changed and evolved many times over its lifetime. We’re lucky enough to have the old kiln buildings and seaside warehouses that will be restored and reimagined, alongside spacious and modern light-filled new buildings to house the distillery production.
“We believe these plans are a fitting tribute to the exceptional legacy of Port Ellen and we are incredibly excited to be able to share them.”

In October 2017 Diageo announced a £35 million investment programme to bring back Port Ellen on Islay and Brora distillery in Sutherland, both of which closed in 1983.

Since then the company has embarked on an additional £150 million investment programme in Scotch whisky tourism – the biggest ever seen in the sector – which will create a global flagship visitor experience for Johnnie Walker scotch whisky in Edinburgh as well as investing in the company’s existing 12 distillery visitor centres, including Caol Ila on Islay.

Whisky im Bild: Eine Führung durch die Kingsbarns Distillery (29 Bilder)

Am vergangenen Donnerstag stellte die Kingsbarns Distillery ihren ersten Whisky vor, Kingsbarns ‚Dream to Dram (wir berichteten). Gemeinsam mit mit Freunden, Nachbarn und Whiskyliebhabern aus aller Welt feierten sie diesen besonderen Moment der noch jungen Geschichte dieser Brennerei mit einem kleinen Fest (unsere Fotoreportage finden Sie hier).

Bevor allerdings der richtige Zeitpunkt für diese Feierlichkeit kommen konnte, nahm Master Destiller Peter Holroyd die geladenen Vertreter der (Whisky)-Presse mit eine Destillerie-Führung. Wir waren dabei und bringen Ihnen auf diesem Rundgang diese Lowland-Brennerei näher.
Viel Vergnügen!

Mit einem Mouseover über die Bilder können Sie noch weitere Erklärungen dazu abrufen, ein Klick vergrößert sie.

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Im Sinne der in unseren Leitlinien vorgegebenen Transparenz geben wir bekannt, dass die Reisekosten von der Destillerie Kingsbarns übernommen wurden. Wir bedanken uns für die wunderbare Gastfreundschaft und die perfekte Betreuung.
Die Kingsbarns Distillery nimmt keinerlei Einfluss auf unsere Berichterstattung.

Rosebank erhält Baugenehmigung

Auf diesen Moment haben die Ian Macleod Distillers und Freunde der Brennerei Rosebank gewartet. Wie Rosebank heute in ihrem Newsletter bekannt gibt, hat das Falkirk Council die Genehmigung für die Restaurierung und den teilweisen Neubau der Rosebank Distillery erteilt. Nachdem nun grünes Licht gegeben wurde, sollen die Arbeiten an dem 12-Millionen-Pfund-Projekt nun unverzüglich beginnen. Und dieses Ereignis ist für Rosebank derart bedeutend, dass MD Leonard Russel Ihnen diese Neuigkeit sogar in einem Video vorstellt (diese Video finden Sie auf www.rosebank.com).

In en nächsten Monaten will Rosebank Details und Fortschritt des Um- und Neubaus veröffentlichen. Vorab teilt die Brennerei mit, daas deer Rosebank-Kamin, ein berühmtes Wahrzeichen von Falkirk, zusammen mit anderen historisch bedeutsamen Gebäuden erhalten wird. Die Brennerei selbst erhält ein zeitgenössisches Design mit einer möglichst hohen Energieeffizienz. Die Jahresproduktion wird nicht mehr als eine Million Liter reinen Alkohols betragen. Die drei neuen Brennblasen haben genau die gleichen Spezifikationen wie die ursprünglichen Rosebank-Stills, die 2008 von Kupferdieben gestohlen wurden.

Wenn alles wie geplant verläuft, kann die Brennerei Ende 2020 für Besucher geöffnet werden.

Whisky-Diebe beim J L Gill Whisky Shop in Crieff

Erneut müssen wir über einen Diebstahl in einem Whisky-Shop berichten. Dieses Mal betroffen ist der J L Gill Whisky Shop in Crieff. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag zwischen zwischen 2.45 und 3.30 Uhr stiegen die Einbrecher in das Geschäft ein. Sie durchschnitten die Sicherheitsbügel eines Fensters etwa zur Hälfte und rissen sie dann aus dem Mauerwerk.

Wie wir im The National lesen, wird geschätzt, dass Verkaufswert der Whiskys im Laden mindestens 10.000 Pfund gewesen wäre. Auf dem freien Markt jedoch könnten diese Whisky deutlich mehr erzielen. Obwohl, zum Beispiel, ein 30-jähriger Macallan online für 5000 bis 10.000 Euro erhältlich ist, wurde er im Laden für 2500 Pfund verkauft.

Aus der Facebook-Seite des J L Gill Whisky Shop ist eine komplette Liste der gestohlenen Whiskys:

  • Macallan 30 yo sherry
  • Old perth 18yo 41yo and 46yo x 2
  • Macallan 18yo sherry
  • Longrow 14yo sherry
  • Highland Park Fire x 3 ( No boxes).
  • Glenfarclas 25yo 1/4 cask
  • Caol Ila 15yo
  • Mortlach 21yo Gordon and Macphail bottling x 5
  • Adelphi Bunnahabhain Sherry casks
  • 2 x Elijah Craig 12 yo
  • Longrow 18yo
  • Glenlivet Code
  • Oban 21yo
  • Glengoyne 21yo x 2
  • Springbank Local Barley

Wie in solchen Fällen üblich, gilt auch hier: Jeder, der Informationen zu diesem Diebstahl geben kann, wird gebeten, sich an die Polizei zu wenden.

Whiskyfun: Angus verkostet noch mehr Glenfarclas

DEr Samstag alleine hat nicht gereicht – auch heute ist nicht Serge Valentin, sondern Angus MacRaild auf Whiskyfun tätig, um die zweite Tranche seiner Verkostung von Abfüllungen aus der Brennerei Glenfarclas zu verkosten.

Diesmal geht es um die Jahre 1986 bis 1994, was die Entstehung des Destillats betrifft, und wieder sind es vornehmlich Family Casks, die Angus verkostet – mit zwei Ausnahmen: Ein Bottling von Cadenhead ist dabei, und die Jubiläumsausgabe „25 Jahre Whisky.de“.

Hier sind einmal die nackten Zahlen und Daten der Verkostung – für die Beschreibungen folgen Sie einfach unserer Verlinkung:

  • Glenfarclas 1986/2015 Family Casks (54.8%, OB, cask #4334, refill sherry butt, 536 bottles): 89 Punkte
  • Glenfarclas 1986/2018 Family Casks (47.7%, OB, cask #4775, refill butt, 551 bottles): 90 Punkte
  • Glenfarclas-Glenlivet 30 yo 1988/2018 (50.9%, Cadenhead Authentic Collection, bourbon hogshead, 222 bottles): 90 Punkte
  • Glenfarclas 1988/2018 Family Casks (52.4%, OB, cask #7054, refill sherry butt, 596 bottles): 90 Punkte
  • Glenfarclas 1989/2018 Family Cask (52.3%, OB, cask #13005, sherry butt, 449 bottles): 89 Punkte
  • Glenfarclas 1990/2018 Family Casks (57.1%, OB, cask #9468, sherry butt, 597 bottles): 91 Punkte
  • Glenfarclas 1993/2018 (46%, OB ’25 years of Whisky.de’, oloroso sherry hogsheads): 85 Punkte
  • Glenfarclas 1993/2018 Family Casks (53.3%, OB, cask #1598, 4th fill butt, 479 bottles): 86 Punkte
  • Glenfarclas 1994/2015 Family Casks (56.0%, OB, cask #4319, 4th fill butt, 640 bottles): 87 Punkte
  • Glenfarclas 1994/2018 Family Casks (53.3%, OB, cask #1580, refill sherry butt, 552 bottles): 91 Punkte
Glenfarclas. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Glenfarclas. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Glenfarclas. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Glenfarclas. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen