Heute bei Serge: Fünf Abfüllungen, die ihre Herkunft nicht verraten. Nicht, weil sie sich derer schämen müssten – da sind durchaus welche dabei, die großes Lob einheimsen, sondern weil sie entweder nicht wollen oder nicht dürfen.
Obwohl: „The Circle“ von Compass Box gibt ja seine Hekunft an: Man findet in ihm Tamdhu, Clynelish und Highland Park vermischt – allerdings sagt diese Abfüllung wiederum nicht, welche Alter die Whiskys haben.
Geheimnisse, wohin man auch blickt. Wenigstens die Punktewertungen der Verkostung sind offen zugänglich:
Creations Blended Grain 10 yo (59.2%, Cadenhead, hogshead, 2018): 80 Punkte
The Circle (46%, Compass Box, blended malt, 6151 bottles, 2019): 87 Punkte
McWarrior (43.5%, House of McCallum, 2018): 87 POunkte
Black Bull 10 yo (50%, Duncan Taylor, blend, +/-2018): 75 Punkte
Vega 41 yo 1976/2018 (46.1%, North Star Spirits, blended malt, 400 bottles): 91 Punkte
Und wieder stellt sich Ralfy mit einem neuen Video ein – diesmal ist es Review Nummer 792. Besprochen wird von ihm ein Edradour in Fassstärke, der Edradour 12yo mit 57.2% Alk./Vol.
Die Einzelfasssabfüllung stammt aus dem Jahr 2018, und der Spirit dafür wurde im Jahr 2006 in ein Sherrybutt gegeben, das kann man schon an der Farbe erkennen. Sie war in der letzten Zeit Ralfys Finisher bei seinen Sessions, und schon daran kann man erkennen, dass er von dem Whisky begeistert war. Dementsprechend hoch fällt auch die Wertung aus: Satte 92 Punkte gibt es für ihn.
Warum, und was Ralfy sonst noch dazu und zu Whisky im Allgemeinen zu sagen hat, das können Sie im knapp 16 Minuten langen Video nachsehen – entweder obenstehend oder auf Youtube.
Ein kleiner Feiertag für Islay-Freunde und vor allem Fans der Destillerie Kilchoman wird der 12. September, also morgen, Mittwoch: An diesem Tag wird weltweit die neueste Ausgabe des Kilchoman 100% Islay veröffentlicht. Die neunte Edition des 100% Islay stammt aus 43 ex-Bourbon Fässern, die mit Spirit aus Gerste-Ernten der Jahre 2007 und 2009 befüllt wurden. Der Whisky selbst ist 9 Jahre und mehr alt, mit 50% Alk./Vol. abgefüllt – und es gibt von ihm 12.000 Flaschen.
Hier der Text, den wir von der Brennerei zum Kilchoman 100% Islay 9th Edition bekommen haben. In ihm fehlen die landesspezifischen Preise und das jeweilige genaue Datum der Verfügbarkeit:
(Anm.: In den Texten von Kilchoman ist sowohl vom 16. und vom 12. September als Launchdatum die Rede. Nachdem der 12. überwiegt und wir auf unsere Nachfrage noch keine Rückantwort bekommen haben, haben wir einmal alles auf den 12. September ausgetauscht)
KILCHOMAN 100% ISLAY 9TH EDITION LAUNCHING WORLDWIDE ON SEPTEMBER 12TH
BY PETER WILLS, KILCHOMAN
As we finish our 2019 harvest we’re excited to announce the release of the latest edition in our 100% Islay range, Scotland’s only Single Farm Single Malt.
Distilled from our 2007 and 2009 barley crops, the 9th edition is a vatting of 43 ex-bourbon barrels matured for over 9 years in our on-site dunnage warehouses. Bottled at 50% abv, we’ve released a total of 12,000 bottles which are due to hit shelves in from midSeptember (official launch date: September 12th)
Released annually since 2011, our 100% Islay range is distilled solely from barley grown in the distillery’s surrounding fields before the team malt, distil, mature and eventually bottled on site; an unmatched, unbroken chain of creation from barley to bottle.
With barley origins, varieties and farm distillers one of the industry’s hot topics, our 100% Islay range remains Scotland’s only Single Farm Single Malt. To avoid confusion; whilst many distillers might make whisky from barley grown on their land, in these instances the malting, maturation or bottling is done elsewhere.
The 9th Edition marks a return to the bourbon barrel maturation of previous 100% Islay releases. Last year’s 8th edition contained roughly 50% sherry maturation however my father, Anthony Wills, Kilchoman Founder and Master Distiller, has decided to return to his trusted American oak casks for this year’s release.
“Our 100% Islay spirit pairs seamlessly with ex – bourbon barrels. The lower peating level (20ppm) allows the natural floral sweetness of the spirit to shine through whilst a higher age profile add s layers of overripe tropical fruit and stewed plums whilst the high ABV makes it no lightweight . I’m delighted with how the 9 th Edition has come together and as ever, I look forward to hearing people’s opinions”
Anthony Wills, Kilchoman Founder and Master Distiller.
Kilchoman 100% Islay 9th Edition is bottled at 50% ABV
Peter’s Tasting Notes
classic 100% Islay, perfumed, fresh, zesty sweetness with only light wafts of peat smoke on the nose. Vanilla pods, maple glaze and citrus sweetness followe d by sea salt and rounded hints of peat smoke. The finish goes on forever, so clean.
Official Tasting Notes: Kilchoman 100% Islay 9th Edition
Nose: citrus sweetness, apricots and juniper and wild herbs
Palate: layers of lemon tart, vanilla, briny peat, smoke and dark maple syrup
Finish: long, clean, oily and intense as flavours fight for supremacy
Timeline of 100% Islay releases
9th Edition (2019): 43 fresh ex-bourbon barrels matured for a minimum of nine years.
8th Edition (2018): 23 ex-bourbon barrels and 7 oloroso sherry butts filled between 2008 and 2012.
7th Edition (2017): fresh and refill bourbon barrels filled in 2010.
6th Edition (2016): fresh and refill bourbon barrels filled in 2010.
5th Edition (2015): fresh ex-bourbon barrels filled in 2009 and 2010.
4th Edition (2014): fresh and refill ex-bourbon barrels filled in 2009 and 2010.
3rd Edition (2013): fresh and refill bourbon barrels filled in 2009.
2nd Edition (2012): fresh ex-bourbon barrels filled in 2010.
All releases have been limited to between 10,000 and 12,000 bottles, released at 50% ABV without any chill filtration or colouring. Take a look at our limited edition archive here.
Der Importeur und Distrubutor von Stauning Whisky aus Dänemark, Kirsch Whisky, informiert uns über eine neue Abfüllung, die nun ín Deutschland verfügbar ist. Der Stauning Malted Rye Rum Cask Finish lagerte für 3-4 Jahre in Virgin heavy-charred American White-Oak Fässern, bevor er ein Finish in ehemaligen Belize Rumfässern bekam. Interessant auch, dass der Rye auf dem eigenen Mälzboden so wie Gerste gemälzt wird und im doppelter Pot Still Destillation gebrannt wird.
Abgefüllt ist der im August abgefüllte Stauning Rye Rum Cask Finish mit 46.5% – den Preis für ihn können Sie beim Händler Ihres Vertrauens erfahren.
Stauning Rye – Rum Cask Finish
Dest. 2016
Abgef. 07/2019
Gemälzter Roggen/Gerste
Belize Rum Cask Finish
46,5 % Vol.
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert
Loch Lomond ist nicht nur für sich eine hoch interessante Brennerei (unseren Bericht dazu können Sie hier nachlesen und nachsehen), als eine von nur vier Destillerien in Schottland verfügt sie auch über eine eigene Cooperage.
Bei unserem Besuch Ende August hatten wir die Möglichkeit, die Küferei ausführlich zu besichtigen. Head Cooper Andy Moore, dem man sein Alter von 65 Jahren nicht ansieht, und schon gar nicht dann, wenn er Fässer bewegt, als wären sie gewichtslos, hat uns gezeigt, wie man ein angeliefertes Fass fit für die Verwendung in der Brennerei macht – vom Austausch beschädigter Fassdauben über das Auskratzen und das Ausbrennen.
Wir waren mit Mikrofon und Kamera dabei und können Ihnen ein knapp über 30 Minuten langes Video präsentieren, das alle diese Schritte mit dem Kommentar von Andy Moore dokumentiert. Sein schottischer Akzent ist manchmal nicht ganz einfach zu verstehen, aber zusammen mit den Handgriffen, die er uns zeigt, und im Ablauf des Videos, ist es eine faszinierende Dokumentation der Arbeit in einer Cooperage.
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen mit dem Video, das Sie auch in unserem Youtube-Kanal finden können. Über ein Abonnement dort würden wir uns sehr freuen.
Disclaimer im Sinn unserer Redaktionsrichtlinien: Unser Aufenthalt bei Loch Lomond wurde von der Destillerie Kammer Kirsch, dem deutschen Importeur, und der Loch Lomond Group organisiert und finanziert. Die beiden Unternehmen hatten keinerlei Einfluss auf die Gestaltung des Beitrags.
Im März konnten wir ihn bereits als Vorankündigung präsentieren – nun ist es endlich soweit: Der „The Whiskymaker’s Reserve No. 1“ ist nun erschienen und mit 5922 Flaschen die erste breit erhältliche Abfüllung aus der The Lakes Distillery.
Dhavall Ghandi, Whiskymaker bei der Brennerei, beschreibt den Whisky, der aus einer Mischung von PX-Fässern und Rotweinfässern aus amerikanischer, europäischer und französischer Eiche besteht, als „an der Nase reichhaltig und lebendig mit Noten von Vanille, Schokolade und Holztönen, danach am Gaumen mit getrockneten Früchten, Ingwer und Orange“.
Zu kaufen ist der „The Whiskymaker’s Reserve No. 1“ momentan nur auf der Webseite der Lakes Distillery, er wird wohl, dank der doch etwas höheren Stückzahl, mutmaßlich dann auch in Deutschland erhältlich sein. Auf der Webseite kostet der mit satten 60,6% Alk./Vol. in Fassstärke abgefüllte Whisky 65 Pfund.
Drei Bottlings aus der Highland-Brennerei Aberfeldy, allesamt von unabhängigen Abfüllern, sind das Programm der heutigen Verkostung bei Serge Valentin. Zwei davon sind von Gordon & MacPhail, die dritte stammt von Hidden Spirits.
Alle drei Bottlings können recht gute Bewertungen einfahren:
Aberfeldy 10 yo 2009/2019 (51.9%, Hidden Spirits, bourbon, cask #AB919, 171 bottles): 84 Punkte
Aberfeldy 25 yo 1993/2018 (58.8%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, first fill sherry puncheon, 444 bottles): 87 Punkte
Aberfeldy 24 yo 1993/2018 (58.7%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, first fill sherry puncheon, 586 bottles): 88 Punkte
Destillerie Aberfeldy. Bildrechte bei Lars Pechmann.Kurz und bündig: Drei feine unabhängige Abfüllungen aus der Highland-Brennerei
Zwischen 10 Uhr abends am Freitag und 06:40 am Samstag wurde bei The Whisky Trail auf der Royal Mile in Edinburgh ein Einbruch verübt, bei dem an die 50 Flaschen kostbaren Whiskys gestohlen wurden, darunter Abfüllungen von Hakushu, Sullivan’s Cove, Port Ellen, Brora, Old Pulteney und Macallan.
Es sieht so aus, als wären die Diebe gezielt auf die teuersten Flaschen aus gewesen, und die Polizei vermutet, dass die Diebe versuchen könnten, diese Flaschen an Interessenten zu verkaufen und so zu Geld zu machen, berichtet The Scotsman.
Die Diebe hätten wegen der Menge an gestohlenen Flaschen wahrscheinlich ein Auto oder einen Lieferwagen verwendet, so die Polizei, die auch darum bittet, sollten teure Flaschen ohne glaubwürdigen Herkunftsausweis in nächster Zeit angeboten werden, sich an die Polizei zu wenden, oder unter der britischen Telefonnummer 0800 555 111 an Crimestoppers.
Wir hoffen, dass der Diebstahl rasch aufgeklärt wird.
Japanischer Whisky hat einen unglaublichen Aufschwung erlebt. Die Folgen waren dann aber auch wieder der Niedergang des Hypes durch extreme Knappheit des Whiskys, selbst in Japan.
Vor einigen Jahren konnte man auch bei uns in den Geschäften noch diverse Abfüllungen japanischer Whiskys kaufen – und die bekanntesten Marken waren unter anderem Yamazaki, Hakushu und Hibiki als Blend.
An Hibiki ließ sich die rasante Änderung der Angebotslage gut nachvollziehen. Gab es zunächst noch den Hibiki 21yo, Hibiki 17yo und Hibiki 12yo, so verschwanden bald die älteren Abfüllungen und erzielten am Sekundärmarkt hohe Preise. Am Ende wurde auch der Hibiki 12yo durch den alterslosen Hibiki Harmony ersetzt, der nun schon oft 40% mehr kostet als bei seiner Einführung.
Nun aber überrascht Suntory mit der Ankündigung, dass der Hibiki 21yo zurückkehrt. Auf Dekanta.com ist der etwas umgestaltete, aber in seinem Inhalt unveränderte Blend heute neu aufgetaucht – in einer Kleinauflage nur, und zum stattlichen Preis von € 800,-. Das Geschmacksprofil laut der Webseite:
Erdbeermarmelade, Orangenschalen, geriebener Apfel, süßes Karamell, Kirschen, etwas Rauch und viel getrocknete Früchte
Die Anzahl der abgefüllten Flaschen ist nicht veröffentlicht, und bislang haben wir auch nur bei dekanta.com von ihm gelesen (wo er laut Angaben auf der Shopseite in kürzester Zeit von 30+ Kunden gekauft wurde)…
Mit unserem neuesten Gewinnspiel möchten wir Sie wieder einmal auf einen anderen Kontinent entführen: Diesmal können drei glückliche Leser unserer Seite jeweils eine Flasche des Woodford Reserve Kentucky Straight Malt gewinnen – selektiert von Master Distiller Chris Morris.
Dieser Whiskey ist soetwas wie ein Crossover, ist er doch hauptsächlich – so wie schottischer Whisky zur Gänze – aus gemälzter Gerste produziert, aber auch in Kentucky kann man auf eine (fast vergessene) Tradition mit dieser Herstellungsmethode zurückblicken.
Alles, was Sie für Ihren Gewinn tun müssen, ist eine einfache Gewinnfrage beantworten – und wenn Sie diesen Artikel aufmerksam lesen, ist das ein Kinderspiel. Also, machen Sie mit und freuen Sie sich vielleicht schon bald über den mit 45.2% Alk./Vol. abgefüllten Woodford Reserve Kentucky Straight Malt Distiller’s Select!
Hier noch einige Infos zu der Flasche, die sie gewinnen können:
Woodford Reserve Kentucky Straight Malt Whiskey
Obwohl Malt weitläufig mit Schottland verbunden wird, hat Kentucky eine weit zurückreichende Malt Whiskey Tradition. Diese führt bis auf die Zeiten vor der Prohibition zurück und inspirierte Woodford Reserve Master Distiller Chris Morris, einen eigenen Malt herzustellen. Die Rezeptur mit 51 Prozent Gerstenmalz, 47 Prozent Mais und 2 Prozent Roggen sowie die für die Herstellung von American Whiskey vorgeschriebene Lagerung in neuen ausgekohlten Eichenfässern, die das Holz eine größere Rolle beim Geschmack spielen lässt, bringen einen im Vergleich zur Muttermarke, dem Bourbon Woodford Reserve, butterigeren und nussigeren Whiskey hervor. Er verbindet den Geschmack von Zartbitterschokolade, Kakao, karamellisierten Nüssen, getrocknetem Obst sowie einer Note frisch gemahlener, gerösteter Eiche. Das Flaschenlabel in kräftigem Blau unterscheidet Woodford Reserve Kentucky Straight Mail auf den ersten Blick von den weiteren Woodford Reserve Spezialitäten.
Und so gewinnen Sie eine der drei Flaschen Woodford Reserve Kentucky Straight Malt Whiskey:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Was ist der Hauptbestandteil des Woodford Reserve Kentucky Straight Malt Whiskey?
a) gemahlener Hafer
b) gemälzte Gerste
c) geröstete Nüsse
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Woodford“!
3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.
Unter allen richtigen Antworten mit dem richtigen Betreff, die uns bis 22. September 2019, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner der Preise und geben sie am 23. September 2019 bekannt. Die Gewinne werden danach durch Whiskyexperts versendet.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Woodford“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 22. September 2019, 23:59 Uhr. Die Gewinnerinnen/die Gewinner werden am 23.September 2019 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand des Preises erfolgt durch Whiskyexperts. Alle Adressdaten werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Freunde der Highland-Brennerei Fettercairn sollten Anfang 2020 im Travel Retail die Augen offen halten: Die Destillerie wird dann nämlich dort zwei neue Abfüllungen präsentieren.
Der Fettercairn 16yo ist mit 46% Alkoholstärke abgefüllt und wird 80 Pfund, der Fettercairn 23yo mit 47% Alkoholstärke 200 Pfund kosten (beides sind Literflaschen). Beide gehören zur neuen Standard-Range (die man zum Teil ebenfalls im Travel Retail finden kann), sind aber nicht für den Verkauf im Fachhandel vorgesehen.
Glenfiddich möchte die Menschen, die den Whisky in der Speyside Brennerei erzeugen, mit einer Serie von PR-Artikeln näher vorstellen und ihre Arbeit etwas besser verständlich machen. fortgesetzt wird diese wohl vierteilige Serie mit dem zweiten Teil, einem Interview mit dem Stillman Graham Manson, der in seinen über 30 Berufsjahren für Bell’s, Diageo, North British und Highland Park gearbeitet hat.
Alle Fragen und Antworten stammen aus dem uns zugesendeten PR-Text:
Glenfiddich – Interview mit Stillman Graham Manson
F: WIE SIEHT DER ARBEITSALLTAG EINES STILLMAN AUS, WAS SIND SEINE AUFGABEN?
Als Stillman bin ich für die Destillation zuständig, bei uns wird also aus der Maische der Alkohol gewonnen. Da alle Stills rund um die Uhr laufen, sind auch wir 24 Stunden mit verschiedenen Aufgaben, wie die Kontrolle der Brennblasen und dem Fortgang der Destillation, beschäftigt. Wir prüfen beispielsweise die Zufuhr des Kühlwassers, aber auch sämtliche Zuläufe in die Brennblasen. Ebenso gehören Reinigungs- und Reparaturarbeiten zu unseren Aufgaben. Alle diese Tätigkeiten stellen sicher, dass unsere 31 Pot Stills auch die Qualität liefern, die wir benötigen. Bei Glenfiddich haben wir elf Wash Stills, in denen die erste Destillation erfolgt und 20 Spirit Stills, in denen die zweite Destillation erfolgt.
F: WAS IST DAS BESONDERE AN DEN BRENNBLASEN BEI GLENFIDDICH?
Die Form und Größe unserer kupfernen Brennblasen ist außergewöhnlich. Sie sehen heute noch genauso aus wie vor 125 Jahren. Verglichen mit anderen Brennblasen sind sie relativ klein und haben ganz besondere Formen, die zur Qualität des Whiskys beitragen. Deshalb ist die Herstellung und Instandhaltung der Brennblasen auch so wichtig. Dafür haben wir unsere hauseigene Kupferschmiede – kaum eine andere Destillerie vereint diese Handwerksschritte noch auf ihrem Gelände.
F: INWIEFERN UNTERSCHEIDET SICH DIE ART DER DESTILLATION BEI GLENFIDDICH VON DER ANDERER WHISKYMARKEN?
Bei Glenfiddich gibt es einige Dinge, die unseren Herstellungsprozess so außergewöhnlich machen. Eine Besonderheit ist, dass wir viele der Stills direkt von unten beheizen – diese traditionelle Art der Erhitzung ist inzwischen sehr selten. Auch unsere Besucher staunen immer wieder über diese noch sehr traditionelle Technik. Hinzu kommt, dass wir bei der Destillation den Cut sehr weit oben ansetzen. Dies führt dazu, dass unser süßes und fruchtiges Herz des Destillats, der Mittellauf, mit einem vergleichsweise hohen Alkoholgehalt von ca. 70% in den Spirit Safe fließt.
F: WANN IST DER IDEALE ZEITPUNKT FÜR DEN MITTELLAUF, DAS SOG. HERZ DES DESTILLATS? UND WARUM IST DIESES SO WICHTIG FÜR EINEN GUTEN WHISKY?
Wir nutzen ein Hydrometer, um den Alkoholgehalt zu ermitteln und ein Thermometer für die Temperatur. Beide sind im Inneren des Spirit Safe angebracht. Wir beobachten die Werte und wenn das Destillat die perfekte Stärke erreicht hat, legen wir den Schalter um, so dass das Herz des Destillats in einen separaten Behälter fließen kann. Dieser Vorgang dauert rund 2,5 Stunden. Dann checken wir das Hydrometer noch einmal und stoppen im richtigen Moment den Zulauf, so dass das Destillat wieder normal läuft und der Mittellauf vollständig ist. Unser Gründer William Grant hat diese Technik entwickelt und sie wird bis heute fortgeführt.
Die Destillerie Glenfiddich
F: MEIN WITZIGSTES ERLEBNIS BEI GLENFIDDICH WAR BISHER …
Bei Glenfiddich ist es Tradition, neue Brennblasen mit Wacholder zu reinigen. Dazu befüllen wir sie mit frischem Wasser und Wacholderzweigen und erwärmen das Ganze. Alles ist dann in einen wunderbaren Wacholderduft gehüllt. Dies machen wir normalerweise ein bis zwei Mal im Jahr. Kürzlich haben wir aber 14 neue Brennblasen für unser neues Stillhouse auf einmal bekommen. Wir mussten ganz schön lange suchen, um genügend Wacholder zu finden. Das war eine echte Herausforderung!
Game over – die Schlacht ist geschlagen, der Sieger steht fest. In unserem aktuellen Gewinnspiel ging es um eine Rarität: Als wir vor einigen Wochen das Cotswolds Summer Festival 2019 bei der englischen Cotswolds Destillery besucht haben (einen Fotoreport dazu finden Sie hier), haben wir auch eine der nur 700 Festivalabfüllungen gekauft. Es handelt sich dabei um einen zu 90% in Portweinfässern und zu 10% in mit Cream Sherry präparierten Bourbonfässern gereiften Whisky, der exklusiv für die Besucher des Festivals abgefüllt wurde – mit 50% Alkoholstärke. Er ist, das können wir schon verraten, eine tolle Fruchtbombe mit viel Geschmack und einer tollen Farbe.
Damit nicht genug, haben wir die Flasche auch noch vom Gründer und Besitzer der Brennerei, Daniel Szor, signieren lassen – wir verlosen also ein echtes Unikat dieser noch jungen, aber schon mit vielen Preisen ausgezeichneten Destillerie.
Kein Wunder also, dass unsere Leser wieder zahlreich mitgemacht haben – schwere Arbeit also für unsere Glücksfee.
Bevor wir Ihnen aber verraten, wer gewonnen hat, hier noch das, was die Brennerei zum Cotswolds Summer Festival Edition Single Malt Whisky 2019 sagt:
We began making this unique release the same way as our flagship single malt. High and narrow spirit cuts, following on from a long fermentation using two yeast varieties, are responsible for the high ester count in our new-make spirit, resulting in a creamy and fruity flavour.
For this release, we filled Ruby Port casks and premium first-fill ex-Bourbon barrels with our new-make spirit. The port casks were left to mature for 4 years, whilst the ex-Bourbon barrels were matured for 2.5 years before being finished in a Cream Sherry Quarter Cask. We then blended together 90% Ruby Port cask with the remaining 10% of the Cream Sherry finished ex-Bourbon barrel.
Und die Flasche des limitierten Cotswolds Summer Festival Edition Single Malt Whisky 2019 gewonnen hat:
Marcel Stern aus 48151 Münster
Wir gratulieren ganz herzlich! Die Flasche senden wir Ihnen in den nächsten Tagen zu – freuen Sie sich darauf!
Und wenn es diesmal nicht geklappt hat, dann bitten wir kurz um Geduld – schon bald geht es mit unserem nächsten Gewinnspiel weiter!
Bruichladdich von unabhängigen Abfüllern – sie sind zwar nicht wie Sand am Meer vorhanden, aber doch immer wieder zu finden. Und in der Regel kann man sich dabei auf gute bis hervorragende Qualität einstellen.
Das meint auch Serge, und er hat für die heutige Verkostung drei Abfüllungen aus dem Sherry Cask sowie eine aus einem Amarone-Weinfass zusammengestellt – und ihnen durchwegs gute bis hervorragende Bewertungen gegeben.
Gehen wir also gleich in medias res:
Bruichladdich 9 yo 2009/2019 (51.9%, The Cask Whisperer, Amarone wine cask, 349 bottles): 84 Punkte
Bruichladdich 15 yo 2003/2019 (55.2%, The Cask Whisperer, sherry cask, 326 bottles): 88 Punkte
Bruichladdich 16 yo 2002/2019 (60.9%, Archives, first fill sherry hogshead, cask # R07/143, 230 bottles): 90 Punkte
Bruichladdich 13 yo 2005/2019 ‘The Water #3’ (64.7%, The Taste Of Whisky, 1st fill sherry hogshead, cask #1002, 292 bottles): 89 Punkte