Fällt in Amerika die verpflichtende 750ml-Flasche?

Relativ still und leise bahnt sich in den USA eine kleine Revolution an, was Whiskytrinker dort und rund um die Welt betrifft: Das TTB Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureau hat nämlich laut einem Bericht von Whiskycast eine Änderung für bestehende Bestimmungen vorgeschlagen, die die verpflichtenden Flaschengrößen im US-Handel betrifft:

The Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureau (TTB) is addressing petitions requesting that TTB amend the regulations that govern distilled spirits containers to provide for additional authorized standards of fill. Rather than proposing the addition of new authorized sizes, TTB is proposing to eliminate all but minimum and maximum standards of fill for distilled spirits containers in order to provide industry members greater flexibility in production and sourcing of containers, and provide consumers broader purchasing options. This deregulatory action would also eliminate restrictions that are no longer required for tax administration, and that inhibit competition and the movement of goods in domestic and international commerce. TTB is also proposing to amend the labeling regulations for distilled spirits and malt beverages to specifically provide that distilled spirits may be labeled with the equivalent standard United States (U.S.) measure in addition to the mandatory metric measure, and for malt beverages to be labeled with the equivalent metric measure in addition to the mandatory U.S. measure. Such labeling is currently allowed, but that is not explicitly stated in current regulations. This revision will align the distilled spirits and malt beverage labeling regulations with current policy and also with the wine labeling regulations, which state that wine may be labeled with the equivalent standard U.S. measure in addition to the mandatory metric measure.

Konkret bedeutet dieses Dokument: Das TTB mit schlägt vor, statt der verpflichtenden Flaschengrößen (50ml, 100ml, 200ml, 375ml, 750ml, 1 Liter und 1,75 Liter) nur mehr Minimal- und Maximalgrößen bei Flaschen vorzuschlagen. Und das wiederum würde bedeuten, dass in den US-Regalen dann auch 700ml-Flaschen aus Schottland stehen dürfen – und amerikanische Brennereien auch 700ml für den eigenen Markt verwenden könnten.

Für Destillerien in Schottland würde das aufwendige und teure Umstellen der Produktion für wenige 750ml-Flaschen für den US-Markt entfallen und ihnen erlauben, einfach einen Teil der normalen Produktion in die USA zu exportieren. Aber auch 500ml-Flaschen wie z.B. Nikka from the Barrel aus Japan könnten direkt in die USA eingeführt werden.

Profitieren würde zunächst einmal der amerikanische Markt, denn hier würden nach der Änderung wohl wesentlich mehr ausländische Whiskys in den Regalen auftauchen – aber es könnte durchaus sein, dass amerikanische Destillerien auch vermehrt 700ml-Flaschen produzieren, um auf ausländischen Märkten präsenter zu sein.

Jetzt bleibt einmal abzuwarten, wie schnell dieser Vorschlag tatsächlich umgesetzt wird, denn nicht nur bei uns mahlen die Mühlen der Bürokratie eher gemächlich. Sollte er aber verwirklicht werden, wird wohl einiges in Bewegung kommen.

von Kotivalo (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Serge verkostet: Unabhängig abgefüllte Amerikaner

Sie begegnen einem nicht an jeder (Regal)ecke – amerikanische Whiskeys von unabhängigen Abfüllern, aber wenn man sie findet, sind sie meist ein gut ausgewähltes Vergnügen. Bei Cadenhead kann man immer wieder Glück haben, dort gab es zum Beispiel unter Bourbon-Freunden bereits legendär gewordene Abfüllungen von Heaven Hill, aber auch andere haben hin und wieder einen Ami im Programm.

Serge Valentin hat heute einige dieser unabhängig abgefüllten Whiskeys verkostet – durchgängig zu seinem Vergnügen. Ach ja, und ein Pappy war dann auch noch dabei. Hier die Wertungen aus der Verkostung:

  • Jazz Club ‘V.I.P. Boogie Woogie’ (50.5%, Kentucky Bourbon, 1980s?): 86 Punkte
  • Fine Old Tennessee Whiskey 4 yo 2011/2016 (52.9%, Shinanoya Japan, cask #214, 217 bottles): 84 Punkte
  • Tennessee Bourbon 3 yo 2016/2019 (61.1%, Maltbarn, 166 bottles): 84 Punkte
  • Images of Bardstown (53.2%, Malts of Scotland, Kentucky straight bourbon, 279 bottles, +/-2015): 86 Punkte
  • New York Distilling Company 2 yo ‘Batch 2’ (50%, That Boutique-y Whisky Company, rye, 481 bottles, +/-2018): 83 Punkte
  • Pappy Van Winkle 20 yo ‘Family Reserve’ (45.2%, OB, Kentucky Straight Bourbon, +/-2018): 88 Punkte
Photo credit: Vince Alongi on Foter.com / CC BY

Loch Lomond Distillers Ltd. kurz vor Übernahme durch chinesischen Investor?

Wie der normalerweise bestens informierte Finanzdienst Bloomberg heute am frühen Morgen berichtet, stehen die schottischen Loch Lomond Distillers kurz vor der Übernahme durch den chinesischen Investor Hillhouse Capital. Laut dem Bericht könnte der Deal noch heute offiziell bekannt gegeben werden. Er betrifft nicht die Loch Lomond Group im Ganzen.

Loch Lomond Distillers Ltd. ist die Handelstochter der Loch Lomond Group und damit für die Erzeugung, Abfüllung und den Verkauf der Whiskys von Loch Lomond und Glen Scotia verantwortlich. Seit 2014 ist Loch Lomond Distillers im Besitz des Londoner Investors Private Equity. Auf Nachfrage von Bloomberg gaben sich alle Beteiligten, auch der jetzige Besitzer, schweigsam.

Dennoch scheint man ein weiteres Detail zu wissen: Das Management von Loch Lomond Distillers Ltd. wird eine „signifikante Minderheitsbeteiligung“ halten. Der Aktienwert des Unternehmens soll nach dem Deal zwischen 300 und 400 Millionen Dollar betragen, sagen anonym bleiben wollende Quellen.

Bislang hat Hillhouse am Lebensmittelsektor in Tierfutter und in Kaffee investiert, ist also ein Neuling am Whiskysektor. Mit der Investition in Loch Lomond Distillers will man die Marke stärker in den asiatischen Raum ausrichten, wo Whisky nach wie vor stark nachgefragt ist, berichten die Quellen von Bloomberg.

Loch Lomond. Bild: Potstill Wien

 

PR: BORCO präsentiert erstes „World of Whisky“-Festival im Hamburger Hafen

Hamburg ist im Juni für Whiskyfreunde um eine Attraktion reicher: Die BORCO-MARKEN-IMPORT Matthiesen GmbH & Co.KG, Importeur und Distributor verschiedenster Spirituosen- und speziell Whiskymarken, veranstaltet im Museumshafen Övelgönne in Hamburg das erste „World of Whisky“-Festival in der Hansestadt.

Was Whiskyfreunde dort erwartet, können Sie der nachfolgenden Pressemitteilung entnehmen (und wir nehmen das Festival natürlich auch in unseren Eventkalender auf):


BORCO präsentiert erstes „World of Whisky“-Festival im Hamburger Hafen

Hamburg, Juni 2019. Das hanseatische Spirituosenunternehmen BORCO-MARKEN-IMPORT erweitert das seit fünf Jahren erfolgreich veranstaltete Jura Whisky Festival im Museumshafen Övelgönne und präsentiert in diesem Jahr erstmals das BORCO „World of Whisky“-Festival am Sonntag, den 16. Juni 2019 von 12:00 Uhr bis 21:00 Uhr. Damit haben Besucher die einmalige Möglichkeit, auf eine gustatorische Reise durch die Whiskyländer Schottland, Irland, die Vereinigten Staaten, Kanada und Japan aufzubrechen, begleitet von authentischer Musik, Handwerkskunst und kreativen Drinks.

So schafft das Festival bei maritimem Flair in diesem Jahr  neben Jura Whisky Raum für die Markenwelten von The Dalmore Whisky, Glengoyne Highland Scotch Whisky, Teeling Whiskey, Evan Williams Bourbon Whiskey, Elijah Craig, Nikka Whisky, Lot.40, Pike Creek und J.P. Wiser’s. Besucher dürfen sich auf ein perfekt auf die Whiskys abgestimmtes Programm freuen. Direkt an der Elbe vor der malerischen Hafenkulisse sorgen in diesem Jahr die Live-Music Acts Marten Pullmer, Days of Haze, Sailing Conductors und Wir sind Brett für einzigartige Stimmung. Abgerundet wird das vielversprechende Musikprogramm von dem Shanty Chor Butjener Blinkfüer – hanseatischer kann es wohl kaum werden. Die Whiskys können nicht nur an der Bar pur oder in erlesenen Drinks erkundet werden, sondern ebenfalls bei Hafenrundfahrten auf den antiken Dampfschleppern Claus D. und denkmalgeschützten Otto Lauffer, die im Museumshafen liegen. An Bord lernen die Gäste mehr über die Besonderheiten, die Traditionen und das Handwerk, das hinter den Whiskys steht und die BORCO-Whiskywelt so vielseitig macht, während sich das faszinierende Flair des Hamburger Hafens um sie herum entfaltet.

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Zusätzlich wird der Meister der französisch inspirierten Kochkunst mit nordischem Twist, die Tradition und Moderne miteinander verschmelzen lässt, Fabio Haebel auf dem Dampfschlepper Woltman im Rahmen von Food- Pairings die Jura Whisky Range kulinarisch in Szene setzen und besondere Geschmackserlebnisse bieten. Um das Whisky-Portfolio in voller Gänze erleben zu können, dürfen sich die Besucher ebenfalls über weitere exklusive Food-Pairings freuen, für die BORCO hervorragende Partner gewinnen konnte, darunter die Brooklyn Burger Bar und das angesagte Hamburger Szene-Lokal Momo Ramen, die in Zusammenarbeit mit BORCO Global Advocacy & Education Manager und Bar-Koryphäe Mario Kappes ein Nikka Whisky Food-Pairing für Liebhaber japanischer Whisky-Destillierkunst anbieten. Für die Fans von edlen Kombinationen wie Meeresfrüchte und Champagner gibt es ein erlesenes Food-Pairing mit Glengoyne, der sich an diesem Tag als wunderbarer Begleiter zu Austern präsentiert. Wer sich nicht nur kulinarisch verwöhnen lassen möchte, kann dem Barbier Jan van Appen und der Tattoo-Künstlerin Miez, die für die Kurzentschlossenen passende hanseatische Motive parat hat, unter Deck einen Besuch abstatten.

Alle Informationen auf einen Blick:

  • Sonntag, 16. Juni 2019
  • Museumshafen Övelgönne
  • 12:00 Uhr – 21:00 Uhr
  • Eintritt frei, Hafenrundfahrten 15,-€

Mehr Infos gibt es auf Facebook: BORCO „World of Whisky“ Festival 2019

PR: Online-Whiskytastings LIVE aus der Whiskybotschaft

Ein lange vorbereitetes und mit Akribie betriebenes Projekt der Whiskybotschaft aus Kerken ist nun endlich, nach dem lange versprochenen und lange verzögerten Schaffen aller technischer Voraussetzungen durch externe Partner, bereit für das Licht der Öffentlichkeit. Der Whisky-Spezialist am Niederrhein wird Ende des Monats die Serie seiner Live-Online-Tastings starten.

In einer Presseaussendung informiert die Whiskybotschaft über das erste Live-Tasting und über das, was in der Zukunft geplant ist:


Online-Whiskytastings LIVE aus der Whiskybotschaft

Lange genug hat es gedauert- ca. 2 Jahre, bis das Projekt endlich soweit ist, live gehen zu können. Grund für die lange Wartezeit waren technische Probleme. Der Glasfaseranschluß, der für die Onlinetatstings aufgrund des hohen Uploads benötigt wird, wurde nicht wie angekündigt im März 2016 in der Whiskybotschaft von der Deutschen Glasfaser gelegt, sondern erst Ende 2018.

Nun steht den Tastings aber nichts mehr im Wege! Tim Tünnermann hat mit der Unterstützung von Norman Bartel (bekannt von Youtube als „Whiskybabbler“) und Andre` Rupprich, (Mitglied des Whisky Clubs fine spirits der Whiskybotschaft) die technischen Voraussetzungen umgesetzt, um qualitativ hochwertige Streams erstellen zu können. Das erste Probevideo gab es bereits bei einem Tasting mit Pat Hock, bei dem es allerdings noch Probleme mit den Videocodecs gab und bestimmte Sequenzen ruckeln – dieser Bug ist in der Zwischenzeit aber gelöst.

Am 29.6.2019 um 19 Uhr ist jetzt soweit- das erste finale Onlinetasting wird im Channel der Whiskybotschaft bzw. hier bei Whiskyexperts ausgestrahlt! Das Tasting vor Ort ist schon lange ausgebucht- einer der Gründe, warum die Whiskybotschaft den Weg geht, Onlinetastings anzubieten (die Tastingtermine in der Whiskybotschaft sind i.d.R. 2-3 Monate im Vorfeld ausgebucht)

Der Stream auf Youtube ist natürlich kostenlos! Wer die Whiskys live mitverkosten möchte, hat die Möglichkeit, im Onlineshop der Whiskybotschaft ein Tastingset hier  für diesen Abend zum Selbstkostenpreis zu kaufen. Wer die Flaschen Zuhause hat oder woanders erwerben will, kann das natürlich gerne tun!

Während des Tastings können die Onlineteilnehmer Fragen per Chat an Tim Tünnermann stellen.

In diesem ca. 2 Stunden langen Tasting ( mit 20 min Pause) werden folgende Qualitäten verkostet:

  • St. Kilian White Dog Cask Strength 63,5
  • Dufftown 2008 / 2019 Pomerol Finish
  • Private Edition No. 5 – Mystery Orkney 2006 13 Jahre
  • Laphroaig 6 Jahre 2012 / 2019 Cask Strength
  • Local Dealer Selection Caol Ila 2008

Es ist geplant, regelmäßig Onlinetastings auszustrahlen. Je nachdem wie sich die Nachfrage entwickelt, sind 2-4 Tastings pro Monat angedacht. Die Termine werden per Newsletter (hier anmelden) bei Whiskyexperts und im Onlineshop der Whiskybotschaft bekannt gegeben.

Whisky genießen in: Stockholm – Ardbeg Embassy (mit Video)

Whisky ist ein weltweites Phänomen. Viele Regionen rund um den Globus produzieren mittlerweile hervorragendes Wasser des Lebens, und es gibt wohl nur ganz wenige Länder der Welt mehr, in denen Whiskyfreunde nicht traumhafte Plätze finden, wo sie Ihren Whisky genießen können.

Mit unserer Serie „Whisky genießen in“ wollen wir diese Hotspots der Whiskyfreude in lockerer Abfolge vorstellen – in unseren Landen ebenso wie an ausgewählten Plätzen in Europa oder anderen Kontinenten. Diesmal haben wir die Ardbeg Embassy in der Stockholmer Altstadt besucht.

Ardbeg Embassy, Västerlånggatan 68, Stockholm

Wer die Stockholmer Altstadt von der Nordseite her betritt, so wie es wohl alle tun, die zunächst dem Königspalast einen Besuch abstatten, muss sich fast ans andere Ende vorarbeiten – was allerdings beim Umfang des Gebiets keine 15 Minuten dauern sollte. Dann steht er vor der stolz beflaggten Ardbeg Embassy – die nicht wenige als die schönste der Welt bezeichnen.

Der Eingang zur Stockholmer Ardbeg Embassy. Bild © Whiskyexperts

Drinnen erwartet den Besucher Ardbeg pur – mit vielen, auch schon lange vergriffenen Abfüllungen, die man, entsprechenden Münzeinwurf vorausgesetzt, auch glasweise genießen kann (wichtiger Hinweis: Die Preise auf der Karte sind per cl!). 

Hier einmal ein Blick auf die Ardbeg-Abfüllungen, die sich hinter der Bar finden lassen:

Ardbeg satt in der Ardbeg Embassy Stockholm. Bild © Whiskyexperts

Auch in den Vitrinen gibt es viel zu bestaunen:

Einer der vielen Schätze, die sich in der Ardbeg Embassy Stockholm finden lassen. Bild © Whiskyexperts
Ardbeg 1815. Bild © Whiskyexperts

Aber natürlich findet man dort nicht nur Ardbeg – auch andere Whiskys sind an der Bar und in den Vitrinen reichlich vorhanden. Hinter der Bar stehen sie bunt gemischt vom everyday dram bis hin zu teuren Spezialitäten:

Die Bar hat viel zu bieten. Bild © Whiskyexperts
Lust auf Highland Park? Bild © Whiskyexperts

Einen Gesamtüberblick über die Räumlichkeiten der Ardbeg Embassy in der schwedischen Altstadt bietet unser kurzer Videorundgang:

Was man im Video in den ersten Sekunden schön sieht: Die Embassy hat auch ein eigenes Fass Ardbeg bei sich stehen, aus dem man natürlich auch ein Dram genießen kann.

Zwei Besonderheiten möchten wir hervorheben: Man kann in der Ardbeg Embassy Stockholm nicht nur hervorragenden Whisky genießen, auch ein Speiselokal ist in den Räumlichkeiten vorhanden – ohne selbst dort gegessen zu haben, haben wir doch viel Gutes über das kompakte, aber exquisite Speisenangebot gehört. Dass es das Restaurant gibt, ist übrigens kein Zufall: In Schweden ist Alkoholausschank nur dann erlaubt, wenn im Lokal gleichzeitig auch Speisen angeboten werden.

Ein Blick in das Restaurant. Bild © Whiskyexperts

Und: Es gibt, exklusiv dort, ein eigenes Ardbeg Bier. Zwar ist es natürlich nicht bei Aredbeg gebraut, sondern in Schweden, aber es verwendet dennoch getorftes Islay-Malz und darf sich offiziell Ardbeg Bier nennen. Es kommt vom Fass – gemeinsam mit mehr als einem anderen Dutzend Draft-Biere, die durch eine breite Auswahl an Flaschenbieren ergänzt werden.

Hier wird das Ardbeg-Bier gezapft. Bild © Whiskyexperts

Gereicht das dunkle und rauchig/speckige Bier in den passenden Ardbeg Tumblern. Es schmeckt vorzüglich und ist sehr süffig.

Das Ardbeg Bier. Bild © Whiskyexperts

Die Ardbeg Embassy in Stockholm ist für Whiskyfreunde unserer Meinung nach ein absoluter Pflichtbesuch – auch wenn man kein Ardbeg Fan ist. Die Auswahl an Whiskys ist überwältigend. die Atmosphäre bemerkenswert und man fühlt sich von Anfang an wohl. Bedenken sollte man allerdings, dass Alkohol in Schweden – bei allgemein mit Deutschland vergleichbarem Preisniveau – durch die staatliche Regulierung kein günstiges Vergnügen ist. Die Innenstadtlage der Embassy, die Unzahl an Spezialitäten und der doch gehobene Anspruch der Bar tun das Ihrige dazu, dass man für das Vergnügen dort ein nicht zu knappes Budget einplanen sollte.

Ardbeg Embassy Stockholm
Västerlånggatan 68, 111 29 Stockholm, Schweden
Sonntag bis Dienstag 12:00–22:00
Mittwoch bis Donnerstag 12:00-23:00
Freitag 11:00-00:00
Samstag 12:00-00:00

Vorige Folgen:

Whisky genießen in: Kapstadt, Südafrika – Bascule Bar, Planet Bar
Whisky genießen in: Chicago – Delilah’s

LIDL verkauft 30-Liter-Fässer mit Ben Bracken für die Hausreifung

Wollten Sie schon immer mal ein Whiskyfass zu Hause vor sich hinreifen lassen und dann nach frühestens 3 Jahren ihren eigenen Single Malt abfüllen? Lidl macht es jetzt möglich, mit einem Angebot im deutschen Onlineshop.

Bild: Lidl

Dort kann man sich, nach Bezahlung von 999 Euro, ein First Fill Oloroso Sherryfass mit 30 Liter Newmake Single Malt Destillat bestellen, das danach mit der Spedition nach Hause geliefert wird. Das schreibt Lidl in der Produktbeschreibung:

Sicher dir ein Holzfass frisch gefüllt mit 30 Liter Ben Bracken Newmake Single Malt Destillat von der Brennerei Eckerts aus dem saarländischen Tholey. Erfahrene Küfer haben in Handarbeit ein ehemaliges Sherryfass zurückgebaut und damit dieses mit Oloroso Sherry vorbelegte 30-l-Fass erschaffen. Du bekommst das Fass zu dir nach Hause geliefert und bist selbst für die Lagerung und Pflege zuständig. So sorgst du dafür, dass das Destillat innerhalb von drei Jahren zu deinem eigenen Single Malt Whisky heranreift. Wie lange das Destillat im Holzfass reift und wann es abgefüllt und getrunken wird, bestimmst ganz allein du. Erschaffe deinen eigenen, einzigartigen Whisky, ganz nach deinem Geschmack.

Bislang waren die Ben Bracken entweder Speysider oder Islay Malts – nun ist es ein deutsches Destillat – die Vorzüge einer Handelsmarke…

Im Lieferumfang enthalten sind:

  • Holzfass (30 Liter, 50 x 40 cm)
  • 30 Liter Newmake Single Malt Destillat
  • Fassbock
  • Zertifikat
  • Flasche zum Abfüllen
  • Anleitung zur Fasspflege

Wer also einen Tausi locker hat und experimentierfreudig ist, der könnte hier zuschlagen. Allerdings sei von unserer Seite aus angemerkt, dass die Lagerung und Pflege des eigenen 30l-Fasses keine triviale Aufgabe ist, und auch die Fasspflege sorgsam vorgenommen werden muss.

Die Broschüre zur Fasspflege können Sie übrigens vorab hier abrufen!

Rob Dietrich wird Master Distiller für Blackened Whiskey von Metallica

Musiker und Bands zusammen mit Whisky? Wir kennen das von Motörhead, The Scorpions, Bob Dylan – und auch für Metallica. Dort plant man groß, mit eigener Brennerei – und wurde doch durch den Tod von Dave Pickerell mit dem Projekt doch etwas zurückgeworfen.

Nun hat Metallica bekannt gegeben, dass Rob Dietrich, nach eigenem Bekunden langjähriger Metallica-Fan, die vakante Position des Master Distiller übernehmen wird. Er hat 13 Jahre lang als Distiller bei Stranahan’s Single Malt Whiskey gearbeitet – und sich erst nach einigem Zögern entschieden, den Job für Metallica anzunehmen.

Rob Dietrich. Bild: Blackened Whiskey

Rob Dietrich, nach eigenem Bekunden langjähriger Metallica-Fan, weiß, dass er in große Fußstapfen tritt. Pickerell hat den Blackened Whiskey für Metallica entworfen, eine Mischung aus straight Rye Whiskeys und Bourbons. Seine Idee, durch Beschallung mit tiefen Frequenzen während der Reifung auf den Whiskey Einfluss zu nehmen, mag vielleicht nicht entscheidend für den Geschmack sein, originell und zu Metallica passend ist sie auf jeden Fall.

Übrigens: Nicht alle Mitglieder der Band sind Whiskey-Fans, wie Lars Ulrich anmerkt. Lead-Sänger und Gitarrist James Hetfield ist Antialkoholiker – hat sich aber in den kreativen Teil der Markenfindung stark eingebracht.

Metallica bei einem Konzert in London 2017. By Kreepin Deth – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=63725726

Neue Cuvee-Abfüllungen für Deutschland von Edradour und Ballechin

Von Kirsch Whisky sind wir darüber informiert worden, dass man sich exklusiv für Deutschland drei neue Abfüllungen aus der Destillerie Edradour sichern konnte. Es sind zwei Edradour-Whiskys sowie eine torfige Abfüllung unter dem Namen Ballechin. Alle sind limitiert und in Kürze im Fachhandel erhältlich, dort können Sie sich auch über die Preise informieren.

Hier die neuen Whiskys in ausführlicher Vorstellung:

Edradour 2009/2019 Oloroso & Sauternes Cuvee

9 Jahre
Dest. 2009
Abgef. 18.04.2019
Cuvee aus einem Oloroso & Sauternes Fass
Fassnr. 81+171
1021 Flaschen
55,9 % vol. Fassstärke
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Ballechin 2007/2019 Bordeaux & Sauternes Cuvee

11 Jahre
Dest. 2007
Abgef. 30.01.2019
Peated
Cuvee aus einem Bordeaux & Sauternes Fass
Fassnr. 183+216
518 Flaschen
58,0 % vol. Fassstärke
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Edradour 2008/2018 Hampden Rum Cask Finish

10 Jahre
Dest. 23.04.2008
Abgef. 12.11.2018
Gereift im:

  • 9 Jahre im 1st Fill Bourbon Barrel
  • 19 Monate Hampden Rum Cask Finish

Fassnr. 902
259 Flaschen
57,0 % vol. Fassstärke
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

 

Wir verkosten: Ardbeg Drum General Release 2019 46% Vol./Alk.

Ardbeg Drum
General Release 2019
46% Vol./Alk.

Sample: Ardbeg Deutschland
Verkoster: Bernhard Rems

Jetzt ist er also da, der neue Ardbeg Drum – vorgestellt am Wochenende bei Veranstaltungen mit den Ardbeg Embassies rund um den Globus und ab 9. Juni im generellen Verkauf. Und natürlich ist die Neugier groß, wie sich nun diese jährliche Ardbeg-Abfüllung präsentiert.

Wie haben wir damals über den Ardbeg Drum Committee Release geschrieben? „Spannend, unterhaltsam, ungewöhnlich – und trotzdem ein eindeutiger Ardbeg. Die Rumfässer sind im Mix dezent genug, um gefallen zu können, und der Ardbeg Rauch deutlich genug, um den Destilleriecharakter mitzunehmen. Kann man mehr von :)“ – es wird interessant sein zu sehen, wie sich der auf Standard-Trinkstärke reduzierte „kleine Bruder“ schlägt, ob er einen anderen Charakter zeigt.

Also dann:

Nase: Zitronig im Einstieg, ein wenig der Duft vom Sirup, in dem Dosenananas eingelegt sind. Der Rauch schwebt eher darüber, ist dabei recht typisch Islay, darunter ein Bett von Vanillezucker. 

Gaumen: Rollt mild an die Zunge, fast überbordende Süße, dann entwickelt sich ein pfeffriges Gefühl am Gaumen. Das Fruchtige der Ananas ist da verschwunden, Gewürznelken, etwas Ingwer und leicht verbrannte Crème brûlée dominieren. Der Rauch erscheint erst im Moment des Schluckens deutlich.

Finish: Hier regiert der Torfrauch, gemeinsam mit seinen Regimentern aus Würze und anfangs dominanter Ingwerschärfe. Dann aber kämpft sich die vanillige Süße wieder zurück – von weichen Bitternoten unterstützt. 

Alles in allem:  Einer der ruhigsten Whiskys zum Ardbeg Day bisher. Weder der Rauch noch der Rum-Einfluss drängen sich in den Vordergrund. Der Rum ist überhaupt nur in der für Ardbeg doch exorbitant ausgeprägten Süße erahnbar. Hier gibt’s kein „boah, ey“ von Torfnasen – aber ein Nicken bei der Frage nach dem Nachschenken könnte trotzdem leicht fallen, denn manchmal darf es auch etwas verspielter sein. Ardbeg als easy drinking? Warum nicht. Besonders im Sommer sind manche Tage wie dafür gemacht…

Seit 2016 verzichten wir in unseren Tasting Notes auf numerische Bewertungen und geben unseren Eindruck nur mehr über die Beschreibung wieder. Wir tragen damit unserem Gefühl Rechnung, dass man mit einem starren Punkteschema Vergleiche forciert, die den Whiskys nicht gerecht werden. PS: Wir haben Geschmack. Unseren. Nicht Ihren. Unsere Verkostungsnotizen sind also kein richterliches Urteil, sondern unser persönlicher Eindruck.

Video: Ralfy verkostet Ardmore 20yo, 54% vol., 49 Club (Review 780)

Wie jede Woche schauen wir natürlich auch nach, was sich bei Ralfy, der auf der Isle of Man wohnt und von dort seine Videos produziert, tut – denn seine Tastingvideos sind anerkannt erstklassig und immer sehr informativ.

Es ist definitiv ein toller Whisky, den Ralfy diesmal verkostet, aber wie in der zweiten Überschrift schon angekündigt, gibt es für Leute, die ihn ebenfalls kosten wollen, ein Problem: es handelt sich nämlich um einen Whisky, den man nur in Auktionen bekommen wird, da er nie für den Verkauf produziert wurde. Der 20 Jahre alte Ardmore ist mit 54% abgefüllt – und erhält eine der höchsten Wertungen, die Ralfy jemals vergeben hat.

Ganze 95 Punkte sind es, die ihm verliehen werden, und wer wissen will, warum und wofür, der findet im 15 Minuten langen Video die Antworten. Zu sehen oben bei uns oder natürlich auch auf Youtube.

Serge verkostet: Blends und Blended Malts

Blends und Blended Malts – der Unterschied besteht darin, dass Blends immer mit einem mehr oder weniger großen Anteil an Grain Whisky und verschiedenen Malts gemacht wird, bei Blended Malts kein Grain Whisky vorkommt, es sich also um eine Mischung von verschiedenen Single Malts aus verschiedenen Destillerien handelt.

Serge hat heute einige aus beiden Kategorien verkostet und kommt zu folgenden Ergebnissen, was die Punkteanzahl anbelangt:

  • Grant’s Cask Editions ‘Ale Cask Finish’ (40%, OB, William Grant, Cask Edition, blend, +/-2018): 72 Punkte
  • Grant’s Cask Editions ‘Sherry Cask Finish’ (40%, OB, William Grant, Cask Edition, blend, +/-2016): 68 Punkte
  • Johnnie Walker ‘Blender’s Batch Rum Cask Finish’ (40.8%, OB, blend, +/-2017): 79 Punkte
  • Johnnie Walker 18 yo (40%, OB, blend, +/-2018): 84 Punkte
  • No Name N°2 (48.9% Compass Box, blended malt, 8,802 bottles, 2019): 88 Punkte
  • Light, Creamy, Smoky Creation 10 yo 2007/2018 (60.5%, Cadenhead, blend): 86 Punkte

Und weil heute zwei Blends von Johnnie Walker dabei sind, gestalten wir unser Titelbild dementsprechend…

Ein altes Logo von Johnnie Walker, die zweitwertvollste Spirituosenmarke der Welt.

Exklusiv-Video: Magnus Dandanell, Gründer & CEO Mackmyra Svensk Whisky, im Gespräch

Bevor wir Sie in einem ausführlichen Bildbericht mit in die beiden Destillerien bei Mackmyra in Ostschweden nehmen (und dazu noch in zwei der Lagerhäuser, die mit echten Besonderheiten aufwarten können), möchten wir Sie mit einem der acht Gründer des Unternehmens bekannt machen: Magnus Dandanell.

Magnus Dandanell, Gründer und CEO von Mackmyra Svensk Whisky. Bild © Whiskyexperts

Magnus Dandanell hat gemeinsam mit sieben Freunden aus einer feuchtfröhlichen Idee während eines Schiurlaubs Schwedens wohl bekannteste Brennerei Mackmyra entwickelt. Aus kleinen Anfängen wuchs eine international erfolgreiche Destillerie, die auch besonders in Deutschland mit ihren Whiskys und ihren Fasskaufprogrammen viele Freunde gefunden hat. Wir haben mit ihm über die Anfänge der Brennerei gesprochen – und darüber, wie sehr man bei Mackmyra bedacht darauf ist, neue Wege zu gehen.

Das Video dauert knapp sieben Minuten, ist in englischer Sprache geführt und obenstehend zu sehen. Viel Vergnügen damit.

Disclaimer im Sinn unserer Redaktionsrichtlinien: Unser Aufenthalt bei Mackmyra wurde von der Brennerei teilweise mitfinanziert. Das Unternehmen hatte keinerlei Einfluss auf die Gestaltung des Beitrags.

PR: DIAGEO & MTV mit neuer Kampagne zum verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol

Von Diageo sind wir heute über eine neue Kampagne zum verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol für junge Erwachsene informiert worden, die der Getränkekonzern gemeinsam mit MTV startet. Unter dem Motto „Weekend not wasted“ (in der Doppelbedeuitung von „kein verlorenes Wochenende“ und „am Wochenende nicht besoffen“) will man drei Episoden online und im TV lancieren, die eben diesen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol propagieren sollen.

Die erste der drei Episoden haben wir als Video nach der Pressemitteilung eingebunden. Hier die Details dazu:


DIAGEO & MTV präsentieren neue Kampagne zum verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol für junge Erwachsene

Diageo arbeitet für eine dreiteilige Videokampagne international mit MTV zusammen, um zu zeigen, wie man jeden Augenblick dank einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol genießen kann

 

Hamburg/Berlin, 03.06.2019 – Das internationale Spirituosenunternehmen Diageo, Anbieter von Marken wie GUINNESS, SMIRNOFF und JOHNNIE WALKER, hat eine innovative neue Kampagne zum verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol gestartet. Partner sind MTV und Viacom Velocity International.

Die Kampagne Weekend Not Wasted erreicht die Follower und Zuschauer von MTV in Deutschland, Großbritannien, Spanien und Dänemark. Der Fokus liegt dabei auf der jungen Zielgruppe von 18 bis 24. Kern der Kampagne ist eine positive Message, welche Möglichkeiten ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol eröffnet, um jeden Augenblick zu genießen und das Beste aus dem Wochenende zu machen.

Konzipiert als dreiteilige Serie mit den internationalen MTV-Moderatoren Becca Dudley, Harriet Rose und Samuel Eni, nutzt die zeitgemäße Kampagne die Reichweite von MTV auf Social Media, um mit 18- bis 24-Jährigen auf sinnvolle und zugleich unterhaltsame Weise in Kontakt zu treten.

Weekend Not Wasted wird auf den Websites, YouTube und den Social Kanälen von MTV Premiere feiern und auf den TV-Sendern der Marke beworben, wobei die erste von drei Episoden am 3. Juni 2019 Premiere feiert.

Die neue Kampagne greift einen wachsenden Trend junger Menschen auf, die ein immer geschäftigeres, überfülltes Leben führen und das Beste aus jedem Moment herausholen wollen.

Diageo hat zusammen mit der Kreativagentur Just So die Kampagne entwickelt und produziert. In MTV hat Diageo einen Medienpartner gefunden, der sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol auf unterhaltsame und ansprechende Weise für sein Publikum einsetzt.

John Kennedy, Präsident Europa, Türkei und Indien bei Diageo, kommentiert den Start der Kampagne wie folgt:

„Es ist uns sehr wichtig, dass junge Erwachsene in Europa informiert und befähigt werden, Alkohol auf verantwortungsvolle und vernünftige Weise zu genießen.“

„Bei der Entwicklung der Kampagne haben wir unsere Marketingexpertise mit der Reichweite und dem Einfluss von MTV zusammengebracht, um die Botschaft zu vermitteln, dass uns übermäßiger Alkohokonsum daran hindern kann, das Beste aus dem Tag herauszuholen. Das Ergebnis ist eine wirklich spannende Zusammenarbeit und wir können es kaum erwarten, die Reaktionen zu sehen.

 „Diageo DrinkiQ wandte sich aufgrund unserer konkurrenzlosen globalen Reichweite und der Attraktivität von MTV für junge Zielgruppen an Viacom Velocity, um Weekend Not Wasted zu kreieren“, kommentiert Lee Sears, SVP, Sales & Partnerships, Head of Viacom Velocity International. „Dieser von beiden Marken gemeinsam gestaltete Social Content, der feiert, was möglich wird, wenn man verantwortungsbewusst trinkt und den Tag nutzt, bietet Diageo einen wirkungsvollen Auftritt und Engagement in Schlüsselmärkten, in einer markensicheren Umgebung, wie nur wir sie bieten können.“

Die Kampagne ist Teil des kontinuierlichen Bestrebens von Diageo, den maßvollen Alkoholkonsum zu fördern, und einen langfristigen kulturellen Wandel zu bewirken.

Die erste Episode können Sie hier sehen: 

Die drei Episoden werden wie folgt veröffentlicht:

  • Episode 1: online 03.06., im TV 05.06.
  • Episode 2: online 10.06., m TV 12.06.
  • Episode 3: online 17.06., im TV 19.06.