Bei Wolfburn scheint es wieder einen Small Batch Release für die breitere Öffentlichkeit zu geben, und wiederum ist er mit einer Nummer gekennzeichnet: Der Wolfburn No. 155 ist etwas über 4 Jahre in First Fill Bourbon Barrels gereift, danach wurde er sechs Monate lang in Hogsheads gefinisht, die zuvor mit Portwein belegt waren.
Abgefüllt ist der Wolfburn No. 155 mit 46% Alk./Vol., und laut den Tasting Notes auf den Etiketten soll er in der Nase eine sehr intensive Note von Heidekraut und warmen Portwein bieten, am Gaumen dann einen angenehmen Weingeschmack, der von Bourbon, Karamell und Vanille ergänzt wird, dazu Ingwer und Eiche. Im Abgang zeigt er eine Mixtur aus Port und Karamell sowie getrocknete Früchte:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Eine neue limitierte Abfüllung von Springbank könnte uns schon bald ins Haus stehen: In der us-amerikanischen TTB-Datenbank sind seit kurzem die Etiketten für einen Springbank 15yo Rum Cask Matured zu finden. Der Whisky wurde im Dezember 2003 destilliert, im August 2019 ist er abgefüllt worden – mit 51.% Alk./Vol. – und alles deutet auf einen weltweiten Release hin, denn es wird von dieser Abfüllung insgesamt 9000 Flaschen geben.
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Es ist bereits die 144. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche, die wir Ihnen an diesem Sonntag vorstellen können. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In Ausgabe 144 finden Sie diese fünf Videos:
Malte Talks Malt – Fishky!
Whisky a.d. Sicht e. Amerikaners – West Cork Stout Cask Irish Whiskey
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Letzten Donnerstag waren wir gemeinsam mit Vertretern der österreichischen Ardbeg-Botschaften auf Einladung von Ardbeg am Heiterwanger See in Tirol, um dort gemeinsam mit Global Brand Ambassador Paul Malone den offiziellen Marktstart des neuen Ardbeg Traigh Bhan 19yo zu feiern.
Im Rahmen dieser Veranstaltung hat Paul Malone natürlich auch den Ardbeg Traigh Bhan verkostet und seine persönlichen Eindrücke dazu gegeben. In unserem sieben Minuten langen Video können Sie seine Verkostung (in englischer Sprache mit schönem schottischen Akzent) mitverfoilgen. Dazu wünschen wir Ihnen viel Vergnügen. Das Video finden Sie auch in unserem Channel auf Youtube – wir würden uns über ihr Abo dort natürlich sehr freuen.
Jedenfalls wünschen wir Ihnen einen schönen Sonntag und melden uns wie üblich später wieder mit den Whiskyvideos der Woche.
Am Samstag ist nicht Serge, sondern Angus MacRaild für die Verkostungen auf Whiskyfun zuständig – und diesmal hat er sich einige schöne Momente mit einige ebenso schönen Whiskys aus der Brennerei Laphroaig gemacht. Oder besser gesagt: Mit zwei Laphroaigs und einem Whisky, dem diese Herkunft nur nachgesagt werden kann, da sie auf dem Etikett nirgends vermerkt ist.
Hier die drei Bottlings aus der Verkostung von heute:
Islay 25 yo #2 (48.6%, Boutique-y Whisky Company, 1522 bottles): 90 Punkte
Laphroaig 28 yo (44.4%, OB, 2018, quarter casks, bourbon barrels and oloroso sherry butts): 90 Punkte
Letzte Chance, letzte Chance! Nur noch bis Sonntag können Sie mitspielen – und es zahlt sich aus, denn diesmal haben wir eine Rarität für Sie:
In unserem neuesten Gewinnspiel geht es um eine Rarität: Als wir vor einigen Wochen das Cotswolds Summer Festival 2019 bei der englischen Cotswolds Destillery besucht haben (einen Fotoreport dazu finden Sie hier), haben wir auch eine der nur 700 Festivalabfüllungen gekauft. Es handelt sich dabei um einen zu 90% in Portweinfässern und zu 10% in mit Cream Sherry präparierten Bourbonfässern gereiften Whisky, der exklusiv für die Besucher des Festivals abgefüllt wurde – mit 50% Alkoholstärke. Er ist, das können wir schon verraten, eine tolle Fruchtbombe mit viel Geschmack und einer tollen Farbe.
Damit nicht genug, haben wir die Flasche auch noch vom Gründer und Besitzer der Brennerei, Daniel Szor, signieren lassen – wir verlosen also ein echtes Unikat dieser noch jungen, aber schon mit vielen Preisen ausgezeichneten Destillerie.
Schon bald also könnte diese Flasche die Ihre sein – dazu müssen Sie nur unsere nachfolgende Gewinnfrage beantworten und die richtige Lösung an uns einsenden.
Hier noch das, was die Brennerei zum Cotswolds Summer Festival Edition Single Malt Whisky 2019 sagt:
We began making this unique release the same way as our flagship single malt. High and narrow spirit cuts, following on from a long fermentation using two yeast varieties, are responsible for the high ester count in our new-make spirit, resulting in a creamy and fruity flavour.
For this release, we filled Ruby Port casks and premium first-fill ex-Bourbon barrels with our new-make spirit. The port casks were left to mature for 4 years, whilst the ex-Bourbon barrels were matured for 2.5 years before being finished in a Cream Sherry Quarter Cask. We then blended together 90% Ruby Port cask with the remaining 10% of the Cream Sherry finished ex-Bourbon barrel.
Und so gewinnen die Flasche des limitierten Cotswolds Summer Festival Edition Single Malt Whisky 2019:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Wo liegt die Cotswolds Distillery?
a) Schottland
b) England
c) Wales
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Cotswolds“!
3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.
Unter allen richtigen Antworten mit dem richtigen Betreff, die uns bis 8. September 2019, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner der Preise und geben sie am 9. September 2019 bekannt. Die Gewinne werden danach durch Whiskyexperts versendet.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Die Cotswolds, das malerische Herz Englands, Heimat der Cotswolds Distillery
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Cotswolds“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 8. September 2019, 23:59 Uhr. Die Gewinnerinnen/die Gewinner werden am 9. September 2019 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter der Cotswolds Distillery und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand des Preises erfolgt durch Whiskyexperts. Alle Adressdaten werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Tag für Tag erscheinen neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den zigtausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt? Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun über einem Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe Nummer 61 ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Vor etwas mehr als einem Jahr berichteten wir erstmals über ein Destillerieprojekt in Northumberland: Der Geschäftsmann Alan Ferguson, seine Frau und seine fünf Kinder machen damals ihre Absicht publik, südlich der schottischen Grenze eine neue Whiskybrennerei namens Ad Gefrin zu errichten, die dann im Jahr 2028 den ersten Whisky mit einem Alter von acht Jahren auf den Markt bringen würde.
Heute hat man uns seitens der Brennerei informiert, dass nun die Baugenehmigung für das Projekt erteilt und damit ein wichtiger Schritt zur Realisierung des Unternehmens gesetzt wurde. Auch genehmigt wurde das Besucherzentrum, das nach dem Willen der Familie Ferguson ein Touristenmagnet in der Region werden soll. Allerdings meint man auch, dass der zunächst angestrebte Zeitplan zur Fertigstellung wohl nicht mehr eingehalten werden kann.
Finden Sie nachfolgend den Text, den wir erhalten haben und dem sie neben Statements der Besitzer auch weitere Informationen zur Brennerei entnehmen können:
AD GEFRIN APPROVED!
Plans for Northumberland’s First Whisky Distillery Given the Thumbs Up by Planners.
Planning permission for the £Multi Million development of the Ad Gefrin Distillery in Wooler has been granted by Northumberland County Council. To be built on the former Redpath’s Yard adjacent to the A697, this major development is expected to become an exciting part of the region’s future economy – impacting local, national and international markets.
Today’s announcement is a significant milestone for the project, for the Ferguson Family – who’s vision this is, for the town of Wooler, and for north Northumberland. Sited at the forefront of an area known as ‘The Gateway to the Cheviots’, the new Distillery Experience will contribute significantly to the sustainable future of the area. In addition to local employment, and the showcasing of local products, it is projected to stimulate a variety of business opportunities building on the increased number of visitors to the town.
At the Ad Gefrin Distillery Experience the public will be able to explore the story of the area and the ancient Kingdom of Northumbria, behind-the-scenes tours, a bistro, whisky tastings, retail and events spaces. At the heart of the venture will be the production of a new Single Malt whisky and niche spirits that it is hoped will not only become the pride of the area and the tipples of tourists, but exported internationally. Up to 50 jobs will be created, many of them long-term, bringing employment to local people and new skilled workers to the area. The Ferguson family is also committed to supporting the local community where its roots lie and ensuring the wider economic impact of visitors to Wooler bolsters local businesses and increases spending in the area.
In diesem Gebäude in Wooler soll die Brennerei entstehen. Glendale PR and Marketing
After extensive local consultation, the proposals won universal praise from residents and businesses alike. The County Council has now added its voice of approval to the detailed plans, which cover all stages of the distillery, from the clearing of the site, to opening the doors for business.
Planning permission provides the starting gun on the demolition and removal of the existing buildings and salvaging of the slates and external stone for re-use. Formal approval also means that work can now begin in earnest to bring the Ad Gefrin.
On hearing that full planning had been granted, Alan Ferguson, Head of the Ferguson family, said:
“We are thrilled with today’s decision and so grateful to Northumberland County Council for supporting our vision. This project has been a long time in the making, and now it will come to fruition. Although the ambitious timescales we had planned may have taken a small dent, this means that we are now able to move forward with all the energy and enthusiasm that we have stored up.”
“As well as commencing the demolition work on site in the next few weeks, this allows us to finalise requirements for the bespoke spirit stills with the manufacturers. They are integral to the future success of the Distillery, and when they are installed and commissioned, the heart of the enterprise will really start to beat.”
Award-winning local architect, Richard Elphick, adds:
“This is a delegated decision by the Planning Department – we are so pleased that the council and their officers have responded so positively to the application and all of the proposals. We all worked together as a team to bring this successful consent to fruition.
“All of the planning officers we have dealt with have been hugely constructive in determining a response to such a large and complex proposal and we would like to thank them for their support.”
On hearing the news, Eileen Ferguson whose family the Redpaths originally owned the site, said:
“We are absolutely delighted to have secured planning permission and now looking forward to transforming the site.
“I want to give a big thank you for all of the residents and local businesses throughout what has been a six-month consultation process. We received 100% support and look forward to the first chapter of Ad Gefrin which begins now. We have had the prologue, and this is the action.
“The Ad Gefrin name has a long history and is appropriate to a renaissance and new buoyancy for the economy. The Redpath and Ferguson families have been part of the fabric of the area for generations. Through our shop, restaurant and exhibition areas, we are totally committed to supporting Glendale by showcasing the best of Northumberland – such as food, drink, art and design.”
Eileen und Alan Ferguson
Peter Jackson, leader of the County Council, added his approval:
“The Ad Gefrin project is one of the most exciting and innovative schemes to have been devised in Northumberland for years.
“The County Council is very happy to give its full support to something that will explore our vast range of history and further develop our fantastic visitor offer. I wish the project every success”, concluded Peter.
Bei den Scottish Whisky Awards hat die Isle of Raasay Distillery den Titel als „Touristenattraktion des Jahres“ gewonnen. Die junge Brennerei auf der gleichnamigen Insel freut sich natürlich über diese Auszeichnung und hat uns eine Pressemitteilung mit mehr Details gesendet.
Wir gratulieren dem Team rund um Alasdair Day ganz herzlich!
ISLE OF RAASAY DISTILLERY WINS TOURISM DESTINATION OF THE YEAR
Isle of Raasay Distillery is delighted to announce that it has been awarded Tourism Destination Of The Year at last night’s inaugural Scottish Whisky Awards. Taking place in Edinburgh and welcoming over 400 guests, The Scottish Whisky Awards celebrate the best in the whisky industry, awarding on taste and business performance. Beating off competition from some of the country’s finest distilleries, Isle Of Raasay Distillery is proud to be recognised for its dedication to providing a welcoming and enlightening tourist experience to whisky connoisseurs and newcomers alike, all in one of the most unforgettable locations in Scotland.
Raasay Distillery is pioneering a new provenance for Scotch Whisky and, since opening the visitors centre in January 2018, has become a popular tourist destination for whisky pilgrims. Visitors to the Raasay Distillery can now experience first-hand the exciting journey from converting a disused Victorian building to handcrafting the first Isle of Raasay single malt.
Raasay Distillery is independently owned by co-founders Alasdair Day and Bill Dobbie. The pair worked with local architect Olli Blair (ABIR Architects) and Allen Associates to incorporate Borodale House, a disused Victorian villa, within the design for a modern distillery, visitors centre and accommodation.
Die Isle of Raasay Distillery
Alasdair Day comments:
As Dave Broom noted when he opened the distillery back in 2017, through history the people of Raasay have shown they don’t just make do, they make better. The distillery team strives every day to challenge the limitations of producing premium distilled spirits in the Hebrides, and welcomes visitors to experience this with them and gain a true sense of Raasay’s past, present and thriving future as a whisky producing island.
We are confident this award will encourage more people to visit us at our Isle of Raasay Distillery!”
Distillery tours cater for all levels of whisky knowledge, from the curious to the connoisseur, and offer an insight into the innovative whisky making process. Raasay Distillery’s tour guides are local islanders who share their unrivalled knowledge of Raasay’s geography and community. The distillery offers tours seven days a week, throughout the year. Raasay Distillery is also the only distillery in Scotland to provide luxury accommodation within the same building. Three of the bedrooms offer views of the Cuillin mountains on Skye, while the other rooms overlook the production yard and are designed for the ultimate whisky lover.
Raasay Distillery is also planning a calendar of events throughout the year, including Raasay Tunes which celebrates local musicians, and is an integral part of the annual ‘Whisky, Fire and Song’ community festival.
Bringing a significant number of new visitors to the island, the distillery is an ideal destination for whisky tourists and those looking for an unusual off-the-beaten track holiday. Isle Of Raasay Distillery last year further increased visitors to the region by connecting with three neighbouring distilleries to create the Hebridean Whisky Trail, a spectacular 115-mile route across the islands.
Zwei neue Abfüllungen hat die Destillerie Tomatin soeben in einer Presseaussendung angekündigt – und sie sollten nach den Angaben der Highland-Brennerei auch schon oder in Kürze im Handel verfügbar sein.
Der Tomatin 2009 Vintage Caribbean Rum Finish (7.200 Flaschen, 49 Pfund) lagerte 9 Jahre in traditionellen schottischen Eichenfässern (damit sind wohl Bourbonfässer gemeint), bevor er ein Jahr in Rumfässern aus der Karibik nachreifte. Drei Jahre betrug die Nachreifung in Sherryfässern beim Tomatin 2006 Vintage Amontillado Sherry Finish (5.400 Flaschen, 60 Pfund). Beide wurden mit 46% Alkoholstärke abgefüllt.
Mehr Infos können Sie in der Pressemitteilung nachlesen:
FINISHED TO PERFECTION
Tomatin Distillery Release Two New Limited-Edition Expressions
06 September 2019 – Tomatin, the award-winning Highland distillery has today announced the release of two new limited-edition expressions, a 2009 Caribbean Rum Finish and 2006 Amontillado Sherry Finish.
The 2009 Caribbean Rum expression was initially matured for 9 years in traditional Scotch
Whisky Oak Casks before a one year finish in 1st fill Caribbean Rum Barrels. This distinctive maturation is the distillery’s second release using Caribbean Rum Barrels, having previously released a limited expression in 2016. The barrels have imparted flavours of soft tropical fruit, mocha and salted caramel, rounded off with a sweet, lingering finish. Non-chill filtered and with natural colour, the limited run has produced just 7,200 70cl bottles (46% abv) of this 10-year-old whisky, available world-wide and set to retail at £49.
The 2006 Amontillado Sherry similarly spent 9 years maturing in traditional Scotch Whisky Oak Casks, before enjoying a three year finish in 1st fill Amontillado Sherry Butts, resulting in rich flavours of dark chocolate, dried fruits, espresso and a hint of nut. The 12 year old, non-chill filtered and natural coloured limited-edition expression has a limited of run of just 5,400 70cl bottles (46% abv) available globally, priced at £60.
Graham Eunson, Distillery Operations Director at Tomatin, said:
“Our dedication to the continuous development of Tomatin Single Malt has been reflected in our growth and recent award wins. We are constantly striving to produce exceptional expressions that appeal to our existing customers and a wider audience. The array of tropical notes, sweet mixed spices and rich sherry infusions will hopefully entice a range of enthusiasts to sample the new products.”
Tomatin’s ability to experiment with creatively finished expressions comes from the distillery’s exceptional wood policy which ensures there is a wide range of casks sourced from prestigious partners within the industry.
The bold new releases are not the first from Tomatin. Fans of the distillery will remember the limited edition 14-year-old Cabernet Sauvignon and 9-year-old Caribbean Rum expressions which proved hugely popular back in 2016, followed by the limited edition 15 year old Moscatel finished single malt released last year.
Both limited edition expressions are available to purchase from select specialist retailers-
Ende letzten Monats stellte die schwedische Whiskybrennerei Mackmyra ihre Abfüllung Intelligens offiziell vor, der erste Whisky, der von künstlicher Intelligenz (KI) erzeugt wurde. Basierend auf der Microsoft-Plattform Azure und in Zusammenarbeit mit dem finnischen Technologieunternehmen Fourkind wurden aus den vorhandenen 75 Whisky-Rezepturen in Verbindung mit Kundenbewertungen, Rezensionen, Ratings, Auszeichnungen, Bewertungen und Ähnlichem von der künstlichen Intelligenz das Beste herausgesucht und vorgeschlagen. Und durch Mackmyra umgesetzt (wir berichteten).
Für uns Whisky-Interessierte ein, sagen wir mal, ungewöhnliches Vorgehen. Von der anderen Seite aus betrachtet das ganze Projekt ein Artikel auf GeekWire. Diese Seite präsentiert aktuelle News aus dem Bereich Technologie und stellt deshalb die technologischen Aspekte mehr in den Vordergrund. Dazu gibt es noch ein Video von Microsoft. Hier lassen sich Colleen O’Brien und Sonia Dara von Mackmyra’s Master Blenderin Angela D’Orazio die Brennerei zeigen und Whisky erklären. Das Video finden Sie obenstehend sowie auch auf Youtube.
Weniger Ardbeg, mehr Deanston – so sieht es mittlerweile bei den unabhängigen Abfüllern aus. Dies sei kein Grund zur Beschwerde, meint Serge. Sondern eher ein Anlass für eine erneute ordentliche Deanston-Sitzung. Und deshalb finden wir heute vier unabhängige Deanston, mit mittelprächtigen bis guten Bewertungen, wie Sie in der Übersicht des heutigen Tastings auf Whiskyfun sehen können:
Deanston 10 yo 2009/2019 ‘One Giant Leap’ (61.6%, The Whisky Barrel, 1st fill PX sherry hogshead, cask #WB1003, 276 bottles) 80 Punkte
Deanston 10 yo 2008/2018 (56.2%, Cadenhead, Small Batch, 576 bottles) 78 Punkte
Deanston 19 yo 1999/2018 (51.3%, Whisky-Doris, bourbon hogshead, cask #2560, 136 bottles) 84 Punkte
Deanston 21 yo 1995/2016 (50%, Hunter Laing, Old Malt Cask, hogshead, cask #12816, 263 bottles) 87 Punkte
Jede Destillerie hat so etwas wie eine Persönlichkeit. So spürt man es jedenfalls, wenn man einmal einige davon besucht und sich auch für sie Zeit genommen hat.
Unter diesem Aspekt betrachtet ist Loch Lomond eine sowohl komplizierte, als auch reizvolle Persönlichkeit, denn sie ist so vielschichtig wie ihre Whiskys. Ihre Erscheinungsbild und ihre inneren Werte könnten unterschiedlicher nicht sein. Nach außen nüchtern, fast industriell, und innen voller Überraschungen und Andersartigkeiten.
In insgesamt drei Artikeln möchten wir Sie nach Loch Lomond entführen und Ihnen die Möglichkeit geben, die Brennerei gemeinsam mit uns zu entdecken. Wir sind auf Einladung der Loch Lomond Group gemeinsam mit David Lind, dem Regional Director Europe und Sebastian Büssing, dem Brand Ambassador für Loch Lomond in Deutschland, durch die Destillerie gegangen und haben dort alles genau angesehen. Kommen Sie also mit und entdecken Sie eine Brennerei, die reizvoll anders ist.
Loch Lomond Teil 1 – Die Brennerei
Von außen bietet Loch Lomond, am gleichnamigen See im Ort Alexandria gelegen, recht wenig Charme. Die Destillerie wirkt eher wie eine Fabrik – und in der Tat war das Gebäude, das erst seit 1966 als Brennerei arbeitet, zuvor eine Produktionsstätte für Farben.
Auf unserer Panoramaaufnahme erweckt wenig den Eindruck einer klassischen schottischen Destillerie mit Pagodendächern, schönen Steinmauern und antiken Gerätschaften als Ausstellungsstücke. An ihr, so hat man den Eindruck, ist die Gegenwart interessanter als die Vergangenheit:
Noch bevor wir ins Innere gehen, gibt uns David Lind, der Regional Director Europe, eine kleine Einführung in die Geschichte der Destillerie, die – wie die gesamte Loch Lomond Gruppe – seit kurzem im Besitz einer chinesischen Investorengruppe ist.
Die Investoren aus China waren übrigens am gleichen Tag wie wir am Gelände – daher hat man neben der schottischen Fahne am Gelände für diesen Tag auch die chinesische gehisst.
Ein wenig mehr über die relativ kurze Geschichte kann man auch auf der ersten von mehreren Schautafeln erfahren, die im Gebäude angebracht sind. Obwohl, streng genommen ist die Geschichte gar nicht so kurz, denn rechnet man die Littlemill Distillery dazu, die auch zur Gruppe gehörte, so kommt man an den Anfang der schottischen legalen Whiskydestillation…
Unser erster Stop im Gebäude ist die Porteus Getreidemühle, der erste Verarbeitungsschritt in der Whiskyproduktion. Sie ist, wie in fast jeder Brennerei, ein imposantes Stück Industriegeschichte. Was es mit der bei Loch Lomond auf sich hat, erzählt uns David.
Die Mühle wird in kleinen Häppchen von 10kg durch einen Portionierer befüllt.
Danach muss das Getreide noch durch einen Rüttler von Verunreinigungen befreit werden. Ein Stein zwischen den Mühlrädern könnte Funken schlagen – und das wäre absolut nicht gut in einer Atmosphäre voller Alkoholdämpfe…
Nun geht es weiter im Produktionsablauf und wir bewegen uns zum Mash Tun, in dem das Einmaischen stattfindet. Der 9,5 Tonnen Mash Tun ist aus Edelstahl und wirkt imposant:
Näheres dazu erfahren wir von David, der diesmal von Distillery Manager Derrick Smith unterstützt wird. Interessant zum Beispiel, dass bei Loch Lomond 4x Wasser zugegeben wird…
Wir gehen nun weiter zu den Gärbottichen, wo die Fermentation stattfindet und wo, wie David uns erklärt, der wesentliche Unterschied in der Produktion bei Loch Lomond zu anderen Brennereien beginnt.
Hier bekommen die Whiskys von Loch Lomond durch die Fermentation ihre erstaunliche Fruchtigkeit (die wir danach bei einem Tasting verschiedenster New Makes aus den unterschiedlichen Stills am eigenen Gaumen erleben durften).
Nun aber wenden wir uns dem Hauptunterscheidungsmerkmal der Brennerei zu: Die einzigartige Unterschiedlichkeit der Stills, die Loch Lomond ermöglicht, unterschiedliche Stile herzustellen. Ein wenig erinnert das an die Möglichkeiten japanischer Brennereien, die ebenfalls unterschiedliche Stills unter einem Dach vereinen – bei Loch Lomond werden allerdings im Gegensatz zu den Gepflogenheiten die verschiedenen New Makes sortenrein in Fässer gegeben und erst diese dann bei Bedarf geblendet.
Hier alles Wissenswerte zu den Stills, erklärt von David Lind (im Film sehen Sie am Ende dann übrigens auch die (gut isolierte) Coffey Still der Malt-Brennerei:
Hier noch ein paar fotografische Blicke auf die Stills und die Spirit Safes, die im Haupthaus der Brennerei stehen:
Unser Weg führt uns nun ins Labor der Qualitätssicherung, wo wir die verschiedenen Arten von New Make, die bei Loch Lomond produziert werden, verkosten können – und zwar herunterverdünnt auf 25% Alkoholstärke, so wie es die Mitarbeiter in der Qualitätssicherung ebenfalls machen. Lorna Buchanan, Chief Chemist bei Loch Lomond, erklärt uns mehr zum New Make.
Es ist in der Tat überraschend, wie unterschiedlich die verschiedenen New Makes im Geschmack sind – von extrem fruchtig bis eher malzig reicht hier die Bandbreite, und der getorfte New Make hat wiederum seine eigenen Qualitäten.
So kann Loch Lomond auch drei verschiedene Whiskys in der Standardrange vorweisen: Der völlig ungetorfte Inchmurrin, der fruchtige Noten aufweist, ist dabei an einem Ende der Geschmacksskala. Torfig hingegen ist der Inchmoan, der sich dabei durchaus mit Insel-Malts messen kann. Dann gibt es den Loch Lomond selbst, der in nur ganz leichte Torfnoten aufweist – und den Single Grain, der gerade in Deutschland viele Freunde hat.
Von hier aus wollen wir noch einen kurzen Blick in ein Warehouse bei Loch Lomond werfen. David führt uns in eines, in dem noch liegend gelagert wird. Immer mehr geht man aber auch dazu über, die Fässer stehend zu lagern – das spart einfach Platz und damit Geld. David zeigt uns auch ein Fass mit 40 Jahre altem Littlemill-Whisky, eine besondere Rarität im Besitz der Loch Lomond Group.
Hier noch zwei Bilder der unterschiedlichen Lagerungsarten:
Bevor wir in die Cooperage gehen (davon berichten wir in Teil 2 unserer Reportage), bleibt uns noch ein wenig Zeit, uns auf dem Gelände der Brennerei umzusehen.
Wenn man sie also sucht, dann findet man sie doch, die hübschen Ecken am Brennereigelände.
Im zweiten Teil unserer Reportage gehen wir dann gemeinsam mit Ihnen in die Cooperage der Brennerei Loch Lomond, und wir beobachten, wie ein angeliefertes Fass repariert und neu ausgebrannt wird. Bis dahin!
Disclaimer im Sinn unserer Redaktionsrichtlinien: Unser Aufenthalt bei Loch Lomond wurde von der Destillerie Kammer Kirsch, dem deutschen Importeur, und der Loch Lomond Group organisiert und finanziert. Die beiden Unternehmen hatten keinerlei Einfluss auf die Gestaltung des Beitrags.
Regelmäßig berichten wir über Rekordergebnisse bei den Versteigerungen rarer und hochpreisiger Whisky-Flaschen. Immer wieder werden die bisherigen Höchstergebnisse übertroffen. Und auch für den nächsten Monat muss mit einem neuen Rekord gerecht werden.
Das Auktionshaus Sotheby’s bietet ab dem 27. September eine Whiskysammlung zur Versteigerung, die sie mit dem Namen ‚The Ultimate Whisky Collection‘ beschreiben. Insgesamt werden 467 Flaschen und neun Fässer versteigert. Sotheby’s bezeichnet diese Sammlung seltener Malts als „die wertvollste Sammlung von Whisky, die jemals auf einer Auktion angeboten wurde“. Der Schätzwert dieser Sammlung beläuft sich auf 4 Mio. GBP, dies entsprichtin etwa 4,5 Mio €.
In der Kollektion enthalten sind Abfüllungen verschiedener Brennereien Schottlands, auch wenn der Sammler ein besonderer Fan von Bowmore, Highland Park und The Macallan ist.
Auf der Website des Auktionshaus Sotheby’s findet sich bis jetzt nur die Ankündigung der Auktion, in der einige der zu ersteigernden Abfüllungen angekündigt werden. Doch ein Artikel bei The Drinks Business zeigt uns auf, welche Flaschen wir erwarten dürfen und lässt uns erahnen, welche Summen wir erwarten müssen. Wie zitieren hieraus nur eine kleine Auswahl:
Die ältesten Abfüllungen von Glenfiddich und Balvenie, darunter Balvenie 50yo, Glenfiddich 50yo (1. und 2. Release) und Glenfiddich 64yo
Silvano Samarolis berühmte Veröffentlichungen, darunter Bowmore 18 year Bouquet, Laphroaig 15 year old Sherry Cask 1967, Laphroaig 1970, Springbank 12 year old und Ardbeg Sherry Wood 1974
Bowmore Black Releases (First, Second, Final und Bowmore Black 50yo Last Cask); Bowmore Black, Bowmore White und Bowmore Gold aus der Bowmore Trilogy-Serie
Port Ellens Annual Releases (1.-17.), welche einzeln verkauft werden sollen, sowie Bunnahabhain 40yo Limited Edition und der 40-jährige Ardbeg von 1965
Die zu ersteigernden Fässern kommen aus den Destillerien Bowmore, Laphroaig, Dalmore, Bunnahabhain, Clynelish und Bruichladdichs Octomore sowie je ein Oloroso Sherry-Fass von Highland Park und Springbank
Alleine die Sammlung der The Macallan Abfüllungen umfasst 178 Flaschen von 1926 bis 1991 und hat eine Vorverkaufsschätzung von 2,2 Mio. GBP. Laut Sotheby’s ist dies die „umfassendste Sammlung der Macallan Fine and Rare-Serien, die jemals auf einer Auktion angeboten wurde“.