PR: DIAGEO & MTV mit neuer Kampagne zum verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol

Von Diageo sind wir heute über eine neue Kampagne zum verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol für junge Erwachsene informiert worden, die der Getränkekonzern gemeinsam mit MTV startet. Unter dem Motto „Weekend not wasted“ (in der Doppelbedeuitung von „kein verlorenes Wochenende“ und „am Wochenende nicht besoffen“) will man drei Episoden online und im TV lancieren, die eben diesen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol propagieren sollen.

Die erste der drei Episoden haben wir als Video nach der Pressemitteilung eingebunden. Hier die Details dazu:


DIAGEO & MTV präsentieren neue Kampagne zum verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol für junge Erwachsene

Diageo arbeitet für eine dreiteilige Videokampagne international mit MTV zusammen, um zu zeigen, wie man jeden Augenblick dank einem verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol genießen kann

 

Hamburg/Berlin, 03.06.2019 – Das internationale Spirituosenunternehmen Diageo, Anbieter von Marken wie GUINNESS, SMIRNOFF und JOHNNIE WALKER, hat eine innovative neue Kampagne zum verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol gestartet. Partner sind MTV und Viacom Velocity International.

Die Kampagne Weekend Not Wasted erreicht die Follower und Zuschauer von MTV in Deutschland, Großbritannien, Spanien und Dänemark. Der Fokus liegt dabei auf der jungen Zielgruppe von 18 bis 24. Kern der Kampagne ist eine positive Message, welche Möglichkeiten ein verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol eröffnet, um jeden Augenblick zu genießen und das Beste aus dem Wochenende zu machen.

Konzipiert als dreiteilige Serie mit den internationalen MTV-Moderatoren Becca Dudley, Harriet Rose und Samuel Eni, nutzt die zeitgemäße Kampagne die Reichweite von MTV auf Social Media, um mit 18- bis 24-Jährigen auf sinnvolle und zugleich unterhaltsame Weise in Kontakt zu treten.

Weekend Not Wasted wird auf den Websites, YouTube und den Social Kanälen von MTV Premiere feiern und auf den TV-Sendern der Marke beworben, wobei die erste von drei Episoden am 3. Juni 2019 Premiere feiert.

Die neue Kampagne greift einen wachsenden Trend junger Menschen auf, die ein immer geschäftigeres, überfülltes Leben führen und das Beste aus jedem Moment herausholen wollen.

Diageo hat zusammen mit der Kreativagentur Just So die Kampagne entwickelt und produziert. In MTV hat Diageo einen Medienpartner gefunden, der sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol auf unterhaltsame und ansprechende Weise für sein Publikum einsetzt.

John Kennedy, Präsident Europa, Türkei und Indien bei Diageo, kommentiert den Start der Kampagne wie folgt:

„Es ist uns sehr wichtig, dass junge Erwachsene in Europa informiert und befähigt werden, Alkohol auf verantwortungsvolle und vernünftige Weise zu genießen.“

„Bei der Entwicklung der Kampagne haben wir unsere Marketingexpertise mit der Reichweite und dem Einfluss von MTV zusammengebracht, um die Botschaft zu vermitteln, dass uns übermäßiger Alkohokonsum daran hindern kann, das Beste aus dem Tag herauszuholen. Das Ergebnis ist eine wirklich spannende Zusammenarbeit und wir können es kaum erwarten, die Reaktionen zu sehen.

 „Diageo DrinkiQ wandte sich aufgrund unserer konkurrenzlosen globalen Reichweite und der Attraktivität von MTV für junge Zielgruppen an Viacom Velocity, um Weekend Not Wasted zu kreieren“, kommentiert Lee Sears, SVP, Sales & Partnerships, Head of Viacom Velocity International. „Dieser von beiden Marken gemeinsam gestaltete Social Content, der feiert, was möglich wird, wenn man verantwortungsbewusst trinkt und den Tag nutzt, bietet Diageo einen wirkungsvollen Auftritt und Engagement in Schlüsselmärkten, in einer markensicheren Umgebung, wie nur wir sie bieten können.“

Die Kampagne ist Teil des kontinuierlichen Bestrebens von Diageo, den maßvollen Alkoholkonsum zu fördern, und einen langfristigen kulturellen Wandel zu bewirken.

Die erste Episode können Sie hier sehen: 

Die drei Episoden werden wie folgt veröffentlicht:

  • Episode 1: online 03.06., im TV 05.06.
  • Episode 2: online 10.06., m TV 12.06.
  • Episode 3: online 17.06., im TV 19.06.

 

Neu in UK: Crabbie’s Yardhead – ein Single Malt zum Mixen

Die Whiskywelt kommt gerade etwas mehr in Bewegung und testet die Grenzen, die bislang vorgegeben waren: Erst kam der Bierbrauer Brewdog mit einer eigenen Whiskylinie, von der bislang drei Abfüllungen erschienen sind, dann versuchte sich unlängst Whyte & MacKay mit dem „Light“, einem auf 21% Alkoholstärke verdünnten Spirit Drink (über den wir hier nicht berichtet haben, weil wir uns strikt auf die klassische Definition von Whisky ausrichten – daher zum Beispiel auch bei uns nichts über JB Honey oder Ähnliches).

Jetzt versucht sich die John Crabbie & Co. Destillerie in Edinburgh mit dem Crabbie’s Yardhead – und kündigt dabei an, den Markt aufzumischen („a disruptive malt“). Der Yardhead sei nämlich ein Single Malt, der vornehmlich für das Mixen gedacht ist.

Hier einmal die Fakten: Der Crabbie’s Yardhead ist ein Single Malt ohne Altersangabe, der von einer Fremddestillerie zugekauft wurde. Die Brennerei bezeichnet ihn als „sehr jungen Malt“, damit wird er kaum einmal über drei Jahre alt sein, die Mindestanforderung an einen Whisky. Auch auf eine Angabe der Region wird verzichtet. Abgefüllt ist er mit 40% Alkoholstärke, und im Geschmack soll er „Biskuit, Vanille, Zirus, süße Äpfel, Karamell und Toffee-Apfel“bieten. Laut der Destillerie eignet er sich deshalb vorzüglich zum Mixen mit Ingwer-Bier und Cola. Oder als Highball.

Das Besondere, so Crabbie, sei die Tatsache, dass statt einem Blend ein Single Malt zum Mixen vorgeschlagen werde. Er soll um 26 Pfund verkauft werden – eine kurze Recherche unsererseits ergab allerdings bereits Straßenpreise unter 20 Pfund.

Es bleibt zu sehen, ob der Markt dieses Angebot annimmt – ihn für neue Käuferschichten attraktiv zu machen und damit neue „Einfallstore“ in das Reich des Wassers des Lebens zu öffen, ist sicher ein richtiger Schritt. Ob dieser hier auch ein guter war, werden die Konsumenten beantworten.

MoM: Warum die Wahl des richtigen Whiskyglases wichtig ist

Wer Whisky genießt, der kommt irgendwann nicht umhin, sich über die Auswahl des passenden Glases Gedanken zu machen. Und da macht es einem der Markt nicht leicht, denn über die letzten Jahre sind viele Arten von Gläsern mit dem Anspruch angetreten, DAS richtige Glas für Whisky zu sein. Auch in den diversen Foren und Diskussionsgruppen flammt dieses Thema immer wieder auf – ein Zeichen dafür, wie sehr es bewegen kann.

Da kommt ein Artikel wie „Choosing the right glassware is more important than you think. Here’s why…“ bei Master of Malt gerade richtig, denn er behandelt das oben angesprochene Thema, ohne dabei in die Falle des „richtigsten aller richtigen Gläser“ zu tappen. Der Beitrag von Annie Hayes beschäftigt sich nämlich mehr mit dem „Warum“: Warum sind Gläser unterschiedlich, und warum beeinflusst die Glasform das, was wir von einem Whisky erriechen und erschmecken? Es ist ja auch in der Tat so, dass Wein aus unterschiedlichen Gläsern unterschiedlich schmeckt – warum sollte das bei Whisky anders sein? Ist es nicht, und die Gründe dafür beleuchtet der Artikel sehr zugänglich.

A Glass of Whiskey on the Rocks“ by Benjamin ThompsonOwn work. Licensed under CC BY 3.0 via Wikimedia Commons.

Mit dem Wissen um die Gründe fällt es einem dann wesentlich leichter, sich für das eine oder andere Glas zu entscheiden. Denn in der Tat ist es wohl so, dass es kein Universalglas für jeden Whisky gibt, dass Nosinggläser ebenso ihre Daseinsberechtigung haben wie Tumbler, Glencairn-Gläser ebenso wie tulpenförmige Behälter. Und dass persönliche Vorlieben ebenso zählen wie die Physik…

Titelbild: Photo credit: p_a_h on Visualhunt.com / CC BY

Exklusiv-Video: Ein Rundgang durch die Mackmyra Whisky Village

Am vergangenen Wochenende waren wir zu Besuch in der schwedischen Destillerie Mackmyra und konnten dort vor Ort beide Brennereien, Lagerhäuser und den Lagerstollen sowie die Mackmyra Whisky Village, der Verbund aus Gravity-Brennerei, Besucherzentrum und einigen Attraktionen wie das Waldlager, Malting Floor und den Darrboden besichtigen.

Ein Blick auf die Gravity Distillery und das Besucherzentrum in der Mackmyra Whisky Village. Bild © Whiskyexperts

Natürlich haben wir von unserer Reise jede Menge interessantes Material mitgebracht und werden es Ihnen in den nächsten Tagen und Wochen in mehreren Teilen vorstellen.

Beginnen möchten wir heute mit einem Video-Rundgang durch die Mackmyra Whisky Village in den Randbezirken von Gävle in Ostschweden. Dort steht nicht nur die imposante Gravity-Brennerei von Mackmyra, sondern man findet auch das Besucherzentrum, ein Lagerhaus im Wald und weitere Einrichtungen wie Malting Floor und eine Räucherkammer, wo das Malz mit schwedischem Torf und Wachholder geräuchert wird.

Hier wird mit Torf und Wacholder das Malz bei Mackmyra geräuchert. Bild © Whiskyexperts

Gemeinsam mit Experience Manager Partick Björsjö haben wir einige der Stationen in der Mackmyra Whisky Village, die nebenbei auch für die lokale Bevölkerung wegen ihres ausgezeichneten Restaurants ein beliebter Treffpunkt ist, besucht und ein knapp acht Minuten langes Video gedreht, das Ihnen die Plätze dort zeigen soll. Das Video finden Sie obenstehend.

Hervorragende Küche in der Mackmyra Whisky Village. Bild © Whiskyexperts

Wir wünschen viel Vergnügen mit dem ersten Teil unserer Berichterstattung aus Schweden!

Disclaimer im Sinn unserer Redaktionsrichtlinien: Unser Aufenthalt bei Mackmyra wurde von der Brennerei teilweise mitfinanziert. Das Unternehmen hatte keinerlei Einfluss auf die Gestaltung des Beitrags.

PR: Neu – The Macallan Estate

Neuigkeiten von The Macallan gibt es zu vermelden: Ab Juli wird der neue The Macallan Estate bei ausgesuchten Händler zu einem Preis von £195 im Vereinigten Königreich (und zu entsprechenden umgerechneten Preisen in anderen Ländern) erhältlich sein. Seine Besonderheit: In ihm wurde Gerste, die rund um das Easter Elchies Anwesen wuchs, der Heimat von The Macallan, verarbeitet.

Hier die englischsprachige Presseaussendung dazu, die auch die offiziellen Tasting Notes enthält:


THE MACALLAN INTRODUCES ESTATE: A TRIBUTE TO OUR HERITAGE AND HOME

The Macallan has unveiled Estate, an extremely special new single malt containing rare spirit distilled with barley grown at Easter Elchies estate, the iconic home of the world-famous whisky.

A rich and complex whisky with a remarkably long finish, The Macallan Estate was created by Whisky Makers to celebrate the single malt’s peerless provenance and heritage.
It also represents a unique opportunity to experience a single malt containing spirit made from The Macallan’s precious home-grown barley, which is distilled just once a year over the course of a single week. Previously, this spirit has been limited to The Macallan’s most exclusive and sought-after releases.

The 485-acre Easter Elchies estate is set within the legendary Speyside region of Scotland, where The Macallan has been creating extraordinary single malts since 1824. Its carefully tended barley fields are located on the banks of the River Spey, overlooked by The Macallan’s new award-winning distillery.

The distillery, which was inspired by Scotland’s undulating hills and cut into the slope of the land to complement its Spey Valley setting, opened its doors to the public in June 2018.
Displaying a warm conker, chestnut hue, The Macallan Estate exudes aromas of wood spice and orange oil. The sweet, subtle hint of citrus acts as the perfect counterbalance to the traditional sherried richness associated with The Macallan’s distinctive single malts.
Sarah Burgess, Whisky Maker for The Macallan, said: “Our Easter Elchies estate lies within the legendary Speyside region of Scotland, a place of timeless natural beauty, and a place that we are proud to call home.

“With its wonderful sweet citrus hints and warming wood spice, The Macallan Estate is a rich, satisfying and complex spirit that pays homage to the fertile Speyside lands where The Macallan is located and celebrates the unrivalled craftsmanship for which we have been known since 1824.”

The Macallan Estate is presented in an elegant gift box featuring landscape-inspired designs and it reflects the natural stones found on our estate, with an inlay of slate. Inside, aerial photography showcases the estate’s impressive barley fields on the banks of the beautiful River Spey. Priced at £195, Estate will be available to buy from selected whisky specialists from July.

Whisky Makers Notes

Colour: Conker, chestnut hue
Aroma: Warm, comforting and homely notes of cinnamon. Wood spice and orange oil, opening into dried fruits with a sweet lemon, banana and caramel.
Palate: Soft and warming with wood spice, opening into a dry oak flavour spiked with candied raisin and fresh fig. Moving into a sweet fresh orange and delicate fresh citrus.
Finish: A sweet citrus twist.
ABV: 43%

Serge verkostet: Glen Keith Signatory vs. Glen Keith Cadenhead

Die neue Woche eröffnet Serge Valentin mit einem Duell zweier Abfüllungen von Whisky aus der Speyside-Brennerei Glen Keith – und zwar nicht irgendwelchen, sondern hochwertigen und gut gereiften Bottlings. 

Whisky Nummer 1 stammt aus den Signatory Jubiläumsabfüllungen und trägt den Namen Craigduff. Bei Craigduff, das merkt auch Serge an, ist es nicht ganz einfach zu eruieren, woher dieser Whisky stammt – entweder aus Strathisla oder aus Glen Keith. Serge sagt, dass viele der in dieser Zeit bei Chivas beschäftigten Arbeiter und auch Signatory sagen, dass es Glen Keith war, also listet Serge den Whisky auch dementsprechend.

Dieser 31 Jahre alte Whisky tritt gegen einen 43 Jahre alten Glen Keith von Cadenhead an. Und wenn Sie sich jetzt fragen, welche Abfüllung gewinnt: Kann man bei nur einem Punkt Unterschied guten Gewissens von Gewinnern und Verlierern reden?

Hier die Wertungen der Verkostung:

  • Craigduff 45 yo 1973/2018 (45.4%, Signatory Vintage, 30th Anniversary, refill sherry butt, cask #2518, 575 bottles): 91 Punkte
  • Glen Keith-Glenlivet 43 yo 1973/2017 (43.2%, Cadenhead, Single Cask, 156 bottles): 90 Punkte
Spiit Safe in Glen Keith. Bild © Uwe Müller – mit freundlicher Genehmigung

TTB-Neuheiten: Kilchoman 100% Islay Sherry Cask

Allzu große Hoffnungen wollen wir nicht erwecken, dass der in der us-amerikanischen TTB-Datenbank aufgetauchte Kilchoman 100% Islay Sherry Cask auch für den europäischen Markt gedacht ist, ist er doch eine Einzelfassabfüllung und dementsprechend limitiert. Aber vielleicht, und das ist der Gedanke, warum wir über ihn berichten, ist er ja nicht der Einzige seiner Art und andere Sherryfässer wurden ebenfalls mit diesem Spirit belegt (einen Small Batch for Germany, allerdings nicht aus dem Sherryfass, gab es ja schon 2014 einmal).

Wie auch immer, der Kilchoman 100% Islay Sherry Cask stammt aus Fass 622 und ist am 20. Mai 2019 mit 56.1% ALk. vol. abgefüllt worden, wie man den Etiketten entnehmen kann:Wie gesagt: Er wird wohl eher nicht bei uns erhältlich sein, aber vielleicht, und das ist die Hoffnung, ist er ein Bote für Zukünftiges…

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Neue Deutsche Whiskyvideos der Woche (130)

Satte 130 Folgen lang können wir Ihnen die Whiskyvideos und Podcasts der Woche vorstellen, in denen wir jede Woche Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“ bringen, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In Folge Nummer 130 haben wir diese Videos für Sie vorbereitet:

Malte Talks Malts – Hazelburn 10 Jahre

Whisky Dodo –  Benriach 1998 PX Cask

Malt Mariners –  Knockando 18 Jahre

Whisky a. d. Sicht eines Amerikaners – Woodford Reserve MCS

Whiskyplausch – 

WhiskyBabbler –  Stewarts Dundee Blend 1970er Jahre

Whisky & Vinyl – GlenAllachie 12yo, PX Sherry, Wood Finish Series

Pat Hock – Laphroaig Cairdeas Fino Sherry Cask

Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Photo credit: Wiertz Sébastien on Visual Hunt / CC BY

Exklusiv-Video: Besuch bei Few Spirits in Chicago

Unser heutiges Sonntagsvideo ist eine Premiere: Wir nehmen Sie mit zur FEW Spirits Distillery nach Evanston, einem Vorort von Chicago, wo uns und damit Sie der Gründer und Master Distiller Paul Hletko auf eine Tour durch die Brennerei und die Lagerhäuser mitnimmt.

FEW Spirits liegt in einem Hinterhof, in einem Gebäude, in dem früher gestohlene Autos umlackiert wurden. So klein und übersichtlich die Brennerei auch ist, ihr Ruf dringt weit über die lokalen Grenzen, ja auch weit über die USA hinaus: Besonders in Großbritannien sind die Whiskeys von FEW begehrt, vor allem in der Bar Community.

Kommen Sie also mit uns und Paul Hletko mit auf die ca. 20 Minuten lange Tour, erfahren Sie die Geschichte der Brennerei, die in Tschechien begann, sehen Sie die Anlagen, werfen Sie mit uns einen Blick auf die Lagerhäuser und lernen Sie die beiden wichtigsten Whiskeys von FEW kennen.

Einen ausführlichen Bildbeitrag über FEW Spirits bringen wir zu einem späteren Zeitpunkt.

Wir wünschen einen schönen Sonntag und melden uns bald wieder mit den deutschen Whiskyvideos der Woche!

Whiskyfun: Angus verkostet zwei Grains aus Invergordon

Das Samstagstasting auf Whiskyfun wurde wie üblich von Angus MacRaild übernommen, und diesmal widmet er sich zwei Single Grains, die ein durchaus ansehnliches Alter erreicht haben. Konkret sind es unabhängige Abfüllungen aus der Destillerie Invergordon, jeweils 31 und 44 Jahre alt.

Die erste Abfüllung von North Star erhält dabei unerwartet wenige Punkte, Abfüllung Nummer zwei kann da weitaus besser in der Verkostung reüssieren:

  • Invergordon 31 yo 1987/2019 (63.2%, North Star, barrel, 190 bottles): 68 Punkte
  • Invergordon 44 yo 1973/2018 (52.3%, Mancarella, bourbon barrel, 106 bottles): 88 Punkte
Invergordon. Bild: Potstill

 

PR: Caskshare – Crowdfunding for Whisky Casks

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Gestern hatten wir ja bereits exklusiv über Caskshare berichtet, ein Programm im Rahmen des Craft Whisky Clubs, das es Privaten erleichtern soll, Fassanteile von Fässern aus neuen und jungen Destillerien zu kaufen. Heute nun ist die offizielle Pressemitteilung erschienen, und wir bringen Sie hier natürlich für Sie:


Caskshare – Crowdfunding for Whisky Casks

Edinburgh based whisky-technology company Uisge Tech Ltd – trading as Craft Whisky Club launches a new platform to transform the way consumers buy single cask whisky.

Edinburgh, 1st June 2019 – Caskshare allows whisky lovers to reserve ‘shares’ of whisky casks from their favourite distilleries, choosing between a wide variety of wood types and ages as the whisky matures. Single cask bottles will then be sent directly to buyers upon maturation, or even traded between them on this new leading-edge technology platform.

Described as ‘crowdfunding for whisky’, the aim of Caskshare is to allow whisky-lovers the chance to experience different cask variations and lower the financial barrier of cask-ownership.

Customers pre-order cask ‘shares’ from their distillery of choice via the Caskshare online platform. Cask ownership stays with the distillery where the spirit matures into whisky and until the ageing process is complete. Once ready for bottling, whisky allocations are bottled and distributed to ‘shareholders’.

The first casks to be featured on the Caskshare platform are from the trailblazing Raasay Distillery. The initial offering includes ex-Bourbon, ​Chinkapin virgin oak, and Bordeaux red-wine wine casks, giving customers the opportunity to experiment with several different finishes. There is peated and unpeated spirit on offer, with the first whisky cask listed on www.caskshare.io being bottled in 2022.

Raasay Distillery Co-founder Alasdair Day believes Caskshare offers distilleries like his a new way to connect with potential customers:

“​We believe this is an industry-first that offers the opportunity not only to share a cask with others but allows us to share the story of our Raasay spirit. Caskshare offers real choice, the opportunity to select bottles from our different oak and cask types filled with our unpeated and peated spirit matured for three to 12 years.”

Alasdair Day

Uisge Tech/Craft Whisky Club co-founder David Nicol created Caskshare with the aim of making single cask whisky more accessible to whisky fans across the globe.

“Caskshare offers whisky fans a way to get closer to their favourite distilleries and wood types. Reserving shares of a cask by the bottle allows consumers to discover and experience all of the cask expressions their favourite distilleries have to offer. What’s more, you don’t need to part with the vast sums of money required to purchase a full cask.”

David Nicol

Caskshare has attracted attention from several prominent whisky producers, with a number of new distilleries set to offer casks in the coming months. Craft Whisky Club will be featuring whisky from Scotland and beyond on the Caskshare platform, allowing customers to sample whiskies of different ages and finishes from the world’s old and new whisky regions.

Fremde Federn (47): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den zigtausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt? Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun mehr als einem halben Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden (vielen Dank dafür). Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben. Was wir besonders schön finden: Sie widmen sich auch den Standards um kleines Geld – wichtig nicht nur für die, die den Whisky gerade entdecken.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!

Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Whisky des Monats Juni 2019: Laphroaig 10 yo

Der neue Monat erfordert die gleiche Aufgabe. Es gilt einen Whisky auszuwählen, der neben einer hohen Verfügbarkeit eine uns überzeugende Qualität zu einem attraktiven Preis bietet. In diesem Monat nutzen wir die Fähre und reisen vom schottischen Mainland auf die Insel Isly. Denn unser Whisky des Monats Juni 2019 ist der Laphroaig 10 yo.

An diesem Wochenende findet die Fèis Ìle ihren Abschluss. Mit diesem Islay Festival of Music and Malt feiern die Bewohner der Insel Islay ihre Musik, ihren Malt Whisky und auch ein wenig sich selbst. Und sie bleiben in dieser Zeit nicht alleine. Viele internationale Whisky- und Musik-Fans pilgern in diesen Tagen auf das Island der Inneren Hebriden. Sie sorgen für frühzeitig ausgebuchte Fähren und viel Verkehr – für Islay-Verhältnisse. Die Dinge auf Islay müssen auch in Islay-Relation betrachtet werden.

Besucher vor Lagavulin während des Fèis Ìle 2013

Bekannt, berühmt und auch berüchtigt ist der Whisky von Islay für seine rauchigen Aromen, sowohl in der Nase als auch am Gaumen. Beim Darren der eingesetzten Gerste wird Torf verwendet, mal mehr, mal weniger. Beim Verbrennen dieses Torfes werden Phenole freigesetzt. Von diesen Phenolen gibt es unterschiedliche Arten, die jeweils auch für unterschiedliche Aromen verantwortlich sind. So sind die (allermeisten) Whiskys von Islay rauchig, ohne deshalb gleich zu schmecken.

Die rauchigen Whiskys polarisieren. Nicht alle Whisky-Liebhaber können mit diesen Abfüllungen etwas anfangen. Bei manchen kommt kein anderer Whisky als ein rauchiger ins Glas. Und viele bewegen sich sich genau dazwischen. Rauchig, gerne, jedoch bitte nicht zu sehr.

Eine Brennerei, die dieses Polarisieren zu ihrer Einzigartigkeit erklärt hat, ist Laphroaig. „The most richly flavored of all scotch whiskies“, so steht es auf jeder Abfüllung der Brennerei. Entweder liebt man es, oder man hasst es.

Laphroaig, Bild von Rappilio, GNU License

Unter allen Abfüllungen von Laphroaig passt dieses Polarisieren auf deutlichsten auf den Laphroaig 10yo. Deutliche Torf-Aromen und sehr rauchig, kommen noch chemisch-medizinische Noten hinzu. Eine Prise Salz vermittelt den Hauch von Meer, von Gischt, von Seetang. Doch ergänzt wird die Aromen-Palette durch blumige Noten, weiterhin findet sich ein Anflug von Vanille. Zusammen bildet dies alles einen recht komplexen, und, das soll nicht verschwiegen werden, herausfordernden Whisky. Diese reiche und volle Vielfalt der Aromen formt einen Whisky, der nicht mit „einfach lecker“ beschreibbar ist. Der jedoch ein intensives Geschmackserlebnis bietet.

Den Laphroaig 10yo finden Sie manchmal im Lebensmittel-Einzelhandel, im oft Getränke-Markt und natürlich im Fachhandel. Preislich liegt diese Abfüllung bei um die 30 €. Wer großen Gefallen an dem Aromen-Spektrum dieser Brennerei findet, empfehlen wir die weiteren Bottlings von Laphroaig mit Altersangabe. Doch Obacht: Hier liegen wir preislich in ganz anderen Bereichen. Und wir hoffen, dass der in der TTB-Datenbank aufgetauchte Laphroaig 16 yo eine erschwingliche Erweiterung des Portfolios wird.

PR: Ardbeg Drum: Eine prächtige Aromenparade

Passend zum morgigen Ardbeg Day erreicht uns heute die offizielle Presseaussendung zur diesjährigen limitierten Ardbeg Day Abfüllung: Ardbeg Drum. Alle Informationen zu diesem Bottling finden Sie folgend:

Ardbeg Drum: Eine prächtige Aromenparade

Islay, München, 31. Mai 2019. Die neueste limitierte Edition zum traditionellen Ardbeg Day heißt Ardbeg Drum. Ein köstlicher Single Malt mit verschiedenen Aromen und der wohl torfigste Grund – für eine ausgelassene Karnevalsparty im Juni. Inspiriert von der längeren Tradition des Karnevals auf Islay ist diese Abfüllung durchdrungen vom ultimativen karibischen Karnevalsgetränk, dem Rum. Erstmals in der Destillerie-Geschichte reifte Ardbeg Whisky aus ehemaligen Bourbon-Fässern für eine Weile in ehemaligen amerikanischen Rum-Fässern nach. Eine Parade komplexer Aromen am Gaumen: Duftendes Kiefernharz, Holzrauch und Meeresgischt tanzen neben reifen Bananen und Ananas, bevor Aromen von Lavendel, Lakritze und Vanille in einen langen, köstlich-komplexen Trommelwirbel aus Rauch, Torf und süßen Gewürzen münden.

Gleichzeitig zum Release feiern alle Ardbeg Embassies den Ardbeg Day am 1. Juni und Ardbeg unterstützt „The Islaynders“ beim Karneval der Kulturen am 9. Juni in Berlin.

Ardbeg Drum (46,0 % Vol. Alk.) ist limitiert in allen Ardbeg Embassies ab dem 1. Juni 2019 und im ausgewählten Fachhandel ab dem 11. Juni 2019 erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 105,00 €.

Ardbeg Drum Committee Release
46,0% Vol. Alk., nicht-kühlgefiltert

Die Farbe: Dunkles Gold

An der Nase: Geräucherter Apfel und Ananas, reife Bananen, duftendes Kiefernharz und dezenter Holzrauch. Trockenes Kakaopulver, Zimt, ingwergewürzte Datteln und „schwebende“ Lavendelnoten.

Am Gaumen: Eine pfeffrige Textur mit kräftigen, rauchigen Noten von Öl, Teer, Kreosat und kräftiger Bitterschokolade. Eine Schatzkiste an Gewürzen, Nelken, Lakritze und Ingwer, die sich mit geräucherter Vanille vermischen.

Im Nachhall: Intensiver Rauch, mit mehr Würze und süßem Kaffeelikör im Nachhall.