Wie die Webseite der Highland-Destillerie Glencadam heute vermerkt, hat man seitens der Besitzer Angus Dundee Distillers um die Baugenehmigung für ein neues Besucherzentrum ansgesucht.
Das Ansuchen umfasst einen Tasting Bereich, ein Tourzentrum, eine Teestube und einen Shop. Man will die existierende Sandsteinfassade der Brennerei, die man auf unserem Titelbild recht gut sehen kann, um einige moderne Architekturteile erweitern.
Zusätzlich möchte man neue Büroräume, Besprechungszimmer und ein Verkostungslabor für das Team der Destillerie schaffen. Diese sollen im Bereich der ehemaligen Floor Maltings entstehen, der ja nicht mehr genutzt wird.
Sollten die Pläne genehmigt werden, wird man 2019 mit dem Bau beginnen und diesen 2020 fertigstellen.
Am 3. Mai 2019 eröffnet „Die Badische“, ehemals bekannt unter dem Messenamen „Baden Spirits“ in Offenburg erstmals mit einer Pre-Night die Messe, die danach vom 4. bis 5. Mai auch tagsüber für die Besucher geöffnet ist. Was Sie bei der Pre-Night und der Messe erwartet und wie Sie zu Karten kommen, können Sie der nachfolgenden Pressemitteilung entnehmen:
Pre-Night läutet „Die Badische“ ein
Vorverkauf für „Die Badische“ läuft / bis Silvester gibt es Tickets zum Spezial-Frühbucher / Bekenntnis zur badischen Heimat mit hochwertigen Erzeugnissen
Offenburg. Der Vorverkauf läuft: Bereits jetzt sind Tickets für „Die Badische“ an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder über www.die-badische.de erhältlich. Bis Silvester können die Besucher vom Spezial-Frühbucher profitieren.
Vom 3. bis 5. Mai 2019 ist es soweit. „Die Badische“ präsentiert die Vielfalt badischer Weine und Edelbrände sowie heimische kulinarische Erzeugnisse. Den Auftakt der Veranstaltung macht erstmals eine Pre-Night. Sie feiert am Freitag, 3. Mai von 19 bis 22 Uhr Premiere. „Eine gute Gelegenheit, sich abseits der Besucherströme in Ruhe beraten zu lassen“, erläutert Projektleiterin Sarah Sutter. „Der Abend bildet einen stimmungsvollen Rahmen, um mit Anstellern und Erzeugern ins Gespräch zu kommen.“
Mehr als 1.000 Weine und Sekte stehen bei der Pre-Night zum Verkosten an. Neben kulinarischen Köstlichkeiten der Aussteller wird live gekocht. Stargast ist die bundesweit bekannte Sommelière und Weinexpertin Natalie Lumpp. Den musikalischen Part übernimmt die Ortenauer Band ‚Jimmy’s Soul Attack‘.
„Die Badische“ ist das authentische Spiegelbild der Heimat. Sie steht für Wein, Spirits und Kulinarik, in Baden produziert, hervorragend verarbeitet und veredelt. Die Messebesucher erwartet am Samstag, 4. Mai und Sonntag, 5 Mai jeweils von 11 bis 17 Uhr eine Entdeckungsreise durch Baden.
Tickets für die Pre-Night sind bis 31. Dezember für 39 EUR erhältlich, anschließend kosten sie 45 EUR im Vorverkauf und 49 EUR an der Tageskasse. Im Preis inbegriffen sind ein Wertgutschein von 5 EUR, der bei Anstellern eingelöst werden kann sowie ein Rabattcoupon über 5 EUR für den erneuten Besuch am Sonntag, 5. Mai. Auch Tagestickets für „Die Badische“ werden bis Silvester vergünstigt angeboten – für 13 EUR. An der Tageskasse wird der Eintritt für Samstag und Sonntag 19 EUR kosten.
Weitere Informationen zur Veranstaltung sind unter www.die-badische.de erhältlich.
Einen Einbruch um 6% verzeichnen die Whiskypreise der 500 meistgehandelten Flaschen bei den Auktionen, die von Whiskystats.net zur Indexerstellung beobachtet werden. Fast 1300 Auktionen wurden dafür beobachtet, und so wie schon einmal zu Beginn des Jahres, ist der Index deutlich zurückgegangen.
Dieser Rückgang, so zeigen die Statistiken, erstreckt sich nicht über das gesamte Sortiment der gehandelten Flaschen. Bei den meistgehandelten Brennereien war Karuizawa nach wie vor auf Wachstumskurs (+2.5%), Rosebank und Hanyu stagnierten. Yamazaki verlor ca. 2%, aber so richtig bergab ging es mit The Macallan, wo man einen Einbruch um mehr als 5% verzeichnete. Aber auch Brora, Port Ellen und Bowmore nahmen Abschläge hin.
Beim Handelswert ging zum Beispiel der Macallan Archival Folio 1 von 3000 auf 2400 Euro zurück, der Folio 2 von 1500 auf 1300, der Folio 3 von 2300 auf 1880.
Sieht man sich die langfristige Entwicklung in den Charts der letzten 5 Jahre auf Whiskystats an, so werden die nächsten Monate vielleicht etwas mehr Klarheit bringen, ob es eine der mehreren Zuckungen im Index war oder ob wir nun ev. auch das Ende des extremen Wachstums der Preise erleben.
Wie jeden Dienstag hat auch heute Ralfy ein neues Video mit einer Verkostung online gestellt – heute ist es in Folge 757 der Bruichladdich Bere Barley 2008 Islay, ein Whisky, dessen Gerste von einer einzigen Farm auf Islay stammt und damit das Prinzip der „Provenance“, also des herkunftsbestimmten Whiskys bei Bruichladdich auf die Spitze treibt.
Ralfy mag diese Abfüllung sehr und gibt ihr satte 89 von 100 Punkten – eine recht hohe Wertung. Warum – das sehen Sie am besten selbst im Video, das diesmal knapp über 12 Minuten dauert, und das sie obenstehend oder auf Youtube finden können.
Die Speyside-Destillerie Glenrothes, erst vor kurzem von Berry Bros. & Rudd zur Edrington Group gewechselt, hat bereits im September international die neue Soleo Collection vorgestellt – nun gibt es detaillierte Informationen dazu in Form einer Pressemitteilung von Beam Suntory Deutschland, wo der Deutschlandvertrieb der Marke liegt.
Die Soleo Collection wird die bestehende Range von Glenrothes komplett ersetzen und ab Anfang 2019 im deutschen Handel erhältlich sein. Hier alle Infos dazu:
HOMMAGE AN DAS SHERRYFASS: THE GLENROTHES PRÄSENTIERT NEUE SINGLE MALT COLLECTION „SOLEO“
Vom Sherryfass zum Whisky: Mit der Soleo Collection zelebriert die preisgekrönte schottische Destillerie The Glenrothes die Herstellung ihrer Single Malts. Die neue Range mit Altersangaben besteht aus fünf Whiskys und löst das bisherige Sortiment ab. Auch diese Abfüllungen sind in den für The Glenrothes typischen Sherryfässern gereift, die für ein außergewöhnliches Aroma sorgen. Der Name Soleo spielt auf den gleichnamigen Trocknungsprozess der Sherrytrauben an und spiegelt sich im auffälligen Verpackungsdesign wider.
Seit 1879 bestimmen Ex-Sherryfässer aus Eichenholz den Charakter der The Glenrothes Whiskys aus der Speyside. Nahezu 90 Prozent der Fässer, die für die Whiskyreifung verwendet werden, haben vorher Sherry enthalten. Sherry ist ein Wein aus weißen Trauben, die in der Nähe von Jerez de la Frontera in Andalusien angebaut werden. Auch die fünf Abfüllungen der Soleo Collection – The Glenrothes 10 Years Old, 12 Years Old, Whisky Maker’s Cut, 18 Years Old und 25 Years Old – lagerten in ehemaligen Sherryfässern, größtenteils sogar als First Fill, also als erste Befüllung nach dem ursprünglichen Sherry. Die Geschmackspalette reicht von fruchtiger Süße bis hin zu pfeffriger Würze, sodass vom Whisky-Einsteiger bis zum Kenner jeder auf seine Kosten kommt. „Die Soleo Collection zelebriert unsere Tradition durch die Verwendung von Sherryfässern und bringt gleichzeitig mit unterschiedlichen Whiskys eine neue Dynamik in unser Portfolio. Wir konnten aus einem unvergleichlichen Bestand schöpfen und so eine Range kreieren, die unser bisheriges Sortiment ersetzt und unsere Kunden begeistern wird“, kommentiert Gordon Motion, Master Whisky Maker von The Glenrothes. Statt auf Vintage Abfüllungen setzt die Destillerie in Zukunft vorrangig auf Whiskys mit Age Statement.
HANDWERKSKUNST AUS ANDALUSIEN
Als Hommage an die Fässer in der sie reift, stellt die Soleo Collection die Entwicklung der Traube auf ihrem Weg zum Sherry in den Fokus. Denn Soleo ist die Bezeichnung für das traditionelle Trocknen der Trauben in der Sonne. Dazu werden sie in der Hitze der andalusischen Sonne ausgebreitet und von Hand gewendet. Dieser Prozess ist die Grundlage für die edelsten Sherrys. Der andalusische Wein verleiht den Eichenfässern, in denen er lagert, seine charakteristische Note. Später geben diese Fässer ihr besonderes Aroma an die exklusiven Abfüllungen von The Glenrothes weiter und sorgen für eine natürliche Farbabstufung. Farben spielen auch bei der Verpackung von Soleo eine große Rolle. Die Collection begeistert durch ein ausgefallenes Design. Als Inspiration diente das Farbenspiel der Traube beim Dörrprozess: leuchtendes Grün und Gelb bis hin zu dunklem Purpurrot. Darüber hinaus sorgen die für The Glenrothes charakteristische, runde Form der Flasche und die auffällige Rahmenverpackung für eine hohe Sichtbarkeit der Soleo Range im Regal.
NEUSTART MIT REBRANDING
Mit der Soleo-Collection bricht für The Glenrothes eine neue Ära an. Die geradlinigen, fein gearbeiteten Single Malts spiegeln den Anspruch von The Glenrothes wider, ehrliche Whiskys herzustellen. Nicht nur das Portfolio, sondern auch die Markenidentität hat sich gewandelt. Im Zuge eines Rebrandings fokussiert sich die Destillerie wieder auf ihre Kernwerte: Sachlichkeit, Wahrhaftigkeit, Expertise, Transparenz und Ehrlichkeit. Der Verkauf der neuen Soleo Collection im deutschen Einzelhandel beginnt Anfang 2019.
TASTING NOTES
THE GLENROTHES 10 YEARS OLD
Der 10 Jahre gereifte Single Malt bildet das Herzstück der Soleo Collection. Dank der Lagerung in Ex-Sherryfässern erhält er seine natürliche Farbe und Aromen von Vanille und Buttergebäck mit einem Hauch von Zitronenschale. Diese leichte und subtile Kreation ist der perfekte Einstieg in die Welt der Single Malt Whiskys.
0,7 L Flasche, 40 % Vol.
THE GLENROTHES 12 YEARS OLD
Die zwölfjährige Reifung in Sherryeichenfässern sorgt für eine natürliche Farbe und Aromen von süßer Vanille, fruchtiger Melone und würzigem Zimt. Zudem entfaltet sich ein leichter Duft von Banane und Vanille. The Glenrothes 12 Years Old repräsentiert den klassischen House-Style von The Glenrothes – fruchtig und süß.
0,7 L Flasche, 40 % Vol.
WHISKY MAKER’S CUT
Handverlesen, First Fill, Ex-Sherryfässer – Whisky Maker’s Cut ist ein besonderer Blend nach dem Geschmack des Master Blenders. Er hat die Fässer ausgesucht und in seiner bevorzugten Trinkstärke abfüllen lassen. Der Whisky schmeckt nach cremiger Vanille, Orangenschale und Muskatnuss.
0,7 L Flasche, 48,8 % Vol.
THE GLENROTHES 18 YEARS OLD
Diese komplexe und perfekt abgerundete Abfüllung lagerte 18 Jahre in ExSherryfässern, die größtenteils zum ersten Mal mit Whisky befüllt wurden (First Fill). Am Gaumen entwickelt sich ein süßer Ingwer-Geschmack mit Noten von Rosenwasser, Birne und Vanille.
0,7 L Flasche, 43 % Vol.
THE GLENROTHES 25 YEARS OLD
Charakteristisch für diesen 25 Jahre gereiften Whisky sind markante Holznoten mit leichten Nuancen von Zitrus und tropischen Früchten wie Mango und Ananas. Für die Lagerung werden überwiegend Ex-Sherryfässer verwendet, die erstmals mit Whisky befüllt wurden. Diese Fässer verleihen dem Whisky seine intensive Farbe.
0,7 L Flasche, 43 % Vol.
Von G. Rozelieures präsentiert man über Ferrand Deutschland eine neue Abfüllung, den G. Rozelieures Subtil, der unter anderem auch durch seine ungewöhnliche Fassauswahl auffällt. Der Hersteller beschreibt den mit 40% vol. Alk. abgefüllten französischen Whisky so:
Der G. Rozelieures Subtil wird mit nicht rauchigem Malz aus dem eigenen Getreide der Brennereifamilie hergestellt. Nach dem Mälzen und einer recht kurzen Fermentation erfolgt eine doppelte Destillation in der Charentaiser Brennanlage. Die darauffolgende Reifung findet in ehemaligen Cognac-Fässern, Ex-Bourbon Fässern und neuen Fässern aus den Vogesen statt. Dieser Whisky zeichnet sich durch seine Fruchtigkeit und Leichtigkeit aus.
Hier auch noch die offiziellen Tasting Notes:
Nase: Primär entwickeln sich in der Nase Obstnoten, wie Quitte und Birne. Leichte Anklänge von Getreide, bedingt durch die Fermentation und Holzreifung, untermalen diese harmonisch. Gaumen: Im Geschmack geben die Ex-Cognac- Fässer dem Whisky eine angenehme Würzigkeit, wobei die Frische nicht zerstört wird. Spuren von getrockneten Sommerfrüchten und Vanille gehen im Finish in trockenen Malz mit leichter Ingwerschärfe über.
Eine Verkostung der Whiskys aus der Highland-Destillerie Clynelish ist bei Serge nicht so selten zu lesen – er zeigt sich ja immer wieder als ein Fan dieser Destillerie.
Auch die vier Clynelish, die er heute verkostet, bestätigen seine Vorliebe für die Abfüllungen aus der Schwesterbrennerei von Brora. Vier Wertungen, von denen die niedrigste 90 Punkte ist, sprechen eine deutliche Sprache. Auf dem deutschen Markt ist keine davon leicht zu finden, auch wenn zwei aus dem laufenden Jahr stammen.
Drei Jahre und einen Tag nach der Fasslegung am 16. Dezember 2015 hat die Isle of Wight Distillery gestern ihren ersten Whisky der Öffentlichkeit präsentiert. Auf der Webseite der Brennerei, die auf der Portsmouth vorgelagerten Insel zwischen Ryde und Nettlestone gelegen ist, freut man sich in einem Blogeintrag auf der Seite der Brennerei über den ersten jemals legal auf der Insel produzierten Whisky, nachdem man dort schön länger andere Spirituosen wie zum Beispiel den Mermaid Gin produziert:
We’re delighted to announce that our Isle of Wight Whisky, the Island’s first ever malt spirit, is now legal; it went into barrel on the 16th December 2015, three years and one day ago. In accordance with the Scottish Whisky Association’s regulations, spirits destined to be whisky cannot be legally referred to as such until a minimum of three years maturing have passed; up until this point, the spirit is referred to as a ‘new-make’ or malt spirit.
Bild: Isle of Wight Distillery
The unique recipe was created by our own Xavier Baker, using the 9.2% abv unhopped beer whisky wash recipe with local barley, grown by Island farmers. The spirit was brewed at Goddards Brewery then moved to the Isle of Wight Distillery for multiple distillations and placed in oak for the 3-year maturation process.
The Island’s first single malt will now continue to mature in a combination of bourbon and charred white wine casks, at 63.5% abv (cask strength) before it is finished and rested.
Xavier explains:
“Great care and attention have been given to brewing the wash, a process often rushed in distilling. Distillers and Brewers for generations have never really spoken, although the first part of whisky production is creating a strong beer. Our point of difference is we are approaching our whisky from a brewer’s perspective. Typically, whisky distillers will allow the natural exothermic reaction of yeast, fermenting sugars giving off temperatures of up to 40oC. Yeast will start to die at 24oC, giving off undesirable flavours that will carry across to the new-make spirit, requiring 5 years plus of maturation in oak to let those undesirable flavours mellow out and dissipate. Our whisky wash has been fermented as an ale between 22 -24oC for a longer, slower, controlled fermentation. This maintains happy yeast and gives a smoother, fuller flavour to the whisky. We are excited and honoured to be the first to create a legal whisky on the Isle of Wight. The process has required a lot of effort and patience over the last few years and we’re delighted that it’s now coming to fruition.”
Der Whisky wurde aus einem Whiskybier, das in der Goddards Brewery gebraut und dann zur Insel gebracht wurde, mehrfach destilliert und dann bei der Brennerei in Fässer gelagert, und zwar in einer Kombination aus Fässern aus ex-bourbon casks und ausgekohlten Weißweinfässern.
Der Whisky ist noch nicht öffentlich erhältlich, und es gibt auch noch kein festgelegtes Verkaufsdatum für eine erste Abfüllung, man kann sich aber auf der Seite für einen Newsletter eintragen lassen, in dem man dann rechtzeitig über die Erstausgabe informiert wird, wenn die Destillerie der Ansicht ist, der Whisky sei nun reif genug für eine Abfüllung.
Während es draußen schon dunkel wird, möchten wir mit der Isle of Raasay Distillery auf der gleichnamigen Insel etwas Advents- und Weihnachtsstimmung verbreiten. Man hat sich dort nämlich für die Weihnachtszeit etwas Schönes einfallen lassen: Einen großen Christbaum aus Whiskyfässern. Man hat an die 50 Bourbon- und Sherryfässer dafür verwendet und sie mit alten Fassdauben verbunden, damit sie auch den Winterstürmen auf der Insel trotzen können. Joseph McGowan, Distillery Operator, und Iain Robertson, Head Distiller, haben einen Abend lang an dem Baum gebaut, und ihn ziert ein Stern aus Fassdauben, entworfen von Lead Tour Guide Calum Gillies.
Der Baum steht nun auf dem Vorhof der Brennerei und verbreitet tagsüber und in der Dunkelheit heimelige, weihnachtliche Stimmung. Das hat die Brennerei in einigen Bildern eingefangen, die wir hier mit Ihnen teilen möchten. Und: man hat uns auch ein Video gesendet, damit Sie sehen können, wie dieser Weihnachtsbaum entstanden ist.
Wir wünschen Ihnen einen schönen, gemütlichen Abend mit den Bildern und dem Video – vielleicht mit einem kleinen Schluck Ihres vorweihnachtlichen Whiskys?
Gleich zu zwei interessanten Brennerei-Projekten auf Islay können wir Ihnen heute neue Informationen bieten:
Diageo hat nach gewöhnlich bestinformierten Kreisen einen weiteren wichtigen Schritt für den Neubau der Destillerie Port Ellen getan: Bereits am 27. November dieses Jahres ist ein sogenannter Bauvorantrag für die legendäre Destillerie auf Islay eingebracht worden. Die Planung umfasst dabei die gesamte alte Brennerei (auch die Freiflächen) sowie die Lagerhäuser auf der Wasserseite der Straße. Nicht in der Planung eingeschlossen sind die Lagerhäuser, die an die Mälzerei angrenzen, und natürlich die Mälzerei selbst.
Was lange auf der Insel gemunkelt (und immer wieder dementiert wurde), scheint nun doch Wirklichkeit zu werden: Elixir Distillers (Port Askaig, Elements of Islay, Single Malts of Scotland) haben am 7. Dezember des Jahres einen Bauantrag für ihre eigene Brennerei auf Islay eingebracht. Und die Daten zur geplanten Brennerei, die am Ortsausgang von Port Ellen Richtung Lagavulin entstehen soll, deuten nicht auf ein kleines Unterfangen hin:
Die Elixir Distillery (Arbeitstitel) soll pro Jahr 1,2 Millionen Liter produzieren können. Die Produktionsfläche soll zweistöckig werden und
einen Mühlenraum von 105qm enthalten, der sich über zwei Stockwerke erstreckt,
einen Bereich für die mash tuns, ebenfalls zweistöckig,
dazu Tanks für die Fermentation und
vier Kupferbrennblasen
sowie eine Brennblase für Gin plus dazugehörige Lagertanks.
Das Lagerhaus ist wohl eher zum Herzeigen gedacht, es kann gerade einmal 480 Fässer beherbergen. Die tatsächliche Lagerkapazität wird wohl anderswo errichtet werden.
Es wird interessant zu sehen sein, wie diese beiden Projekte vorangetrieben werden – und welches der beiden die nächste Brennerei auf Islay sein wird, die Whisky produziert. Wir bleiben natürlich für Sie dran!
Wenn wir bislang über Whiskys von John Crabbie &Co. berichten durften, dann handelte es sich um Abfüllungen aus Fremdbeständen, sogenannte sourced whiskies. Im Mai hatten wir einen Artikel über die Micro Distillery in Edinburgh (siehe hier), die 2019 eröffnen sollte.
Nun, laut einem Artikel in The Spirits Business ist es – zumindest mit der Produktion – schon jetzt soweit: Man hat bereits mit der Produktion des eigenen John Crabbie Whiskys begonnen, und zwar in einer Anlage der Chain Pier Distillery in Granton.
Wohlgemerkt, das ist nicht jene Micro Distillery, die das Unternehmen in Leith um ungefähr 7,5 Millionen Euro bauen lässt – und die dann sozusagen die Heimat des John Crabbie Whiskys werden soll. Warum man sich bei Halewood Wine & Spirits, der Muttergesellschaft von John Crabbie & Co, für diesen „Kniff“ entschieden hat, kann vielleicht daran liegen, dass man sich den Titel der ersten produzierenden Brennerei in Edinburgh seit fast einem Jahrhundert sichern wollte.
Ob die Chain Pier Distillery ein Teil der Produktionskette von John Crabbie sein wird oder ob dies nur temporär geschieht (man produziert da hauptsächlich Pickering’s Gin), geht aus dem Artikel nicht hervor.
(Anmerkung: Durch einen Kommunikationsfehler wurde dieser Bericht zu früh veröffentlicht – wir haben ihn vom Netz genommen und nun nach der offiziellen Veröffentlichung durch Tomatin wieder online gestellt. Wir bitten diesen Fehler zu entschuldigen)
Die Destillerie Tomatin in den schottischen Highlands hat ihren ersten 50-jährigen Whisky heute veröffentlicht. Von ihm gibt es gerade einmal 70 Flaschen.
Der Tomatin 50yo wurde am 24. November 1967 destilliert und jetzt mit 45,3% Alkoholstärke abgefüllt, nachdem er ein Finish in einem Oloroso Sherry Butt erhielt.
Wer sich die aufwendig gearbeitete Flasche in sein Whiskykabinett stellen will, muss dafür 10.000 Britische Pfund auf den Tisch legen. Alle weiteren Info sowie ein Video zu der Abfüllung sehen Sie in der unten stehenden englischsprachigen Presseaussendung:
TOMATIN RELEASES ITS FIRST 50 YEAR OLD DISTILLERY BOTTLING
Tomatin, the award-winning Highland whisky distillery, has today (Monday 17th December) announced the release of its highly anticipated single malt, the Tomatin 50 Year Old, distilled on 24th November 1967.
Following 50 years of maturation at the distillery, the deep-honey coloured expression has been bottled in its most natural form, yielding just 70 special bottles at 45.3% abv.
Stephen Bremner, Managing Director of Tomatin, said: “It is with great pleasure that we announce the release of Tomatin’s oldest expression – the Tomatin 50 Year Old. This special expression has been quietly resting for half a century, and it is wonderful to see it presented in all its glory.”
The whisky, finished in a first fill Oloroso Sherry Butt, cask number 35817, is encased within an individually numbered, handblown Glencairn crystal decanter. The decanter is luxuriously presented within a striking Italian crafted wooden box, furnished with soft, premium Italian leather. Sealed with a wooden transit cork, an engraved, solid brass gold-plated and glass stopper is also provided. Each box comes with an individually-numbered book, hand-signed by Distillery Manager, Graham Eunson. Finally, a premium leather carry bag completes the presentation.
The Tomatin 50 Year Old delivers a myriad of rich and complex flavours. On the nose, aromas of freshly felled oak in an orchard of apples, pears and plums can be expected. Once on the palate, it releases bursts of exotic tropical fruits and dried apricots, sweetened with flavours of vanilla toffee, crème caramel and flame raisins. Spice and fruits balance perfectly, providing a luxurious and velvety finish.
Graham Eunson, Distillery Manager at Tomatin, said:
“This dignified expression is elegant and flavourful – a complex whisky with layers of taste sensations to delight the senses. Those privy to a taste of this whisky can expect warming spices which are mellowed by lashings of Manuka honey.”
The Tomatin 50 Year Old is the distillery’s oldest expression and is expected to retail at £10,000 for a 70cl bottle in the UK within specialist retailers.
Tasting Notes:
The delicious, deep-honey coloured whisky is sure to be a hit amongst connoisseurs with its explosion of flavours, taking drinkers on a journey for all their senses:
Aromas of freshly felled oak in an orchard of apples, pears and plums can be expected
Bursts of exotic tropical fruits and dried apricots, sweetened with flavours of vanilla toffee, crème caramel and flame raisins
Spice and fruits balance perfectly, providing a luxurious and velvety finish
Haben Sie Ihre Chance auf den außergewöhnlichen Bowmore 19yo French Oak Barrique aus First-Fill-Château-Lagrange-Barriquefässern, der exklusiv für Amazon abgefüllt wurde, und zwei Mal den Klassiker von Islay, den Bowmore 12yomit je zwei stilvollen Kupferbechern als Genusspaket genutzt?
Wenn ja, dann gehören Sie zu den vielen Whiskyfreunden, die jetzt gespannt auf die Auflösung des Gewinnspiels warten. Danke für die tolle Teilnahme jedenfalls, und bevor wir Ihnen die Gewinner verraten, hier nochmals etwas über die Preise, die wir gemeinsam mit unserem Partner Beam Suntory Deutschland verlost haben:
Aus Tradition modern: Die Destillerie Bowmore
Die Bowmore® Destillerie auf Islay wurde 1779 gegründet und beherbergt das weltweit älteste Scotch Lagerhaus, die legendären No.1 Vaults – eine Schatzkammer besonderen Geschmacks und langer Tradition. Einige der begehrtesten Single Malt Scotch Whiskys wurden hier mit größter Sorgfalt gereift, verwoben in über 230-jährige Geschichte, gelagert in den erlesensten Fässern. Sie demonstrieren eindrucksvoll die einzigartige Handwerkskunst, die die Single Malts von Bowmore zu den begehrtesten Sammlerstücken der Welt macht. Erschließen Sie neue Geschmackswelten.
Bowmore 12yo:
Der Bowmore® 12 Jahre ist einer der beliebtesten 12-jährigen Single Malt Whiskys überhaupt. Durch die teilweise Lagerung in Sherry Fässern überzeugt er mit einem sehr ausgewogenen Geschmack.
Tasting Notes Bowmore 12 Years (0,7l, 40% Vol.)
Aroma: Feine Zitronen- und Honignoten werden perfekt ausbalanciert mit der unverkennbaren Bowmore-Rauchigkeit.
Geschmack: Süß und köstlich mit den Anklängen von Heidekraut und Honig sowie einer dezenten Torfnote.
Abgang: Lang anhaltend und fein
Bowmore 19yo:
Mit dem neuen Bowmore® 19 Jahre offenbart Bowmore® Islay Single Malt Scotch Whisky einen lange gehüteten Schatz. Denn zum ersten Mal lanciert die schottische Destillerie einen Single Malt, der 19 Jahre in First-Fill-Château-Lagrange-Barriquefässern aus Frankreich reifte. Die limitierte Abfüllung ist exklusiv bei Amazon.de erhältlich.
Tasting Notes Bowmore 19 Years (0,7l, 48.9% Vol.)
Aroma: Kandierte Äpfel, Honig und leichter Torfrauch
Geschmack: Reichhaltig nach Karamell, Waldhonig und exotischen Gewürzen
Nachklang: Sommerfrüchte ausbalanciert mit warmen Torfrauch
Und hier ist der Gewinner des Bowmore 19yo:
Daniel Hahn aus 29640 Schneverdingen
Die beiden Bowmore 12yo mit je 2 Kupfermugs haben gewonnen:
Thomas Hoffmann aus 92439 Bodenwöhr Stephan Danner aus 87448 Waltenhofen
Wir gratulieren den Glücklichen recht herzlich! Die Preise werden Ihnen so rasch wie möglich von Beam Suntory Deutschland zugesendet.
Und allen, die nicht gewonnen haben, ein kleiner Trost: Schon bald geht es wieder mit tollen Preisen bei uns weiter – weil Gewinnspiele nicht nur unseren Lesern viel Freude machen 😉
Verschiedenste Whiskeys aus den USA stehen heute bei Serge Valentin auf dem Verkostungsprogramm. Nicht alle davon sind bei uns leicht zu bekommen, aber einige hat man auch im deutschen Fachhandel gesehen.
Dass sich bei uns in Europa die Sicht auf Bourbon und amerikanischen Whiskey geändert hat, sieht man auch daran, dass das Interesse größer und die Auswahl breiter geworden ist. Und wenn man sich den Punktedurchschnitt bei Serge ansieht, dann scheinen sie auch generell mittlerweile besser anzukommen. Weil sie sich in der Qualität verändert haben oder weil sie akzeptierter sind, das lassen wir einmal dahingestellt.
Hier jedenfalls die Punktewertungen der Verkostung:
Very Old Barton (40%, OB, USA, Kentucky Straight Bourbon, +/-2018): 70 Punkte
High West ‘American Prairie Reserve’ (46%, OB, USA, bourbon, +/-2018): 82 Punkte
Pikesville 6 yo (55%, OB, USA, Straight Rye, +/-2018): 80 Punkte
Russel’s Reserve 9 yo (111 proof, OB, USA, Kentucky Straight Bourbon, Flask/Bruce Select select): 87 Punkte
Sonoma Bourbon (46%, OB, USA, bourbon, 2018): 90 Punkte
Yellowstone Select (46.5%, OB, USA, Kentucky Straight Bourbon, +/-2018): 82 Punkte
Heaven Hill 9 yo 2009/2018 (66.1%, North Star Spirit, USA, bourbon whiskey, 253 bottles): 85 Punkte