Whisky im Bild: Bei Laphroaig (26 Bilder)

Zum Wochenbeginn wollen wir Sie wieder einmal nach Islay entführen, die Insel im Westen Schottlands, auf der jede Menge ikonische Brennereien zu finden sind. Eine davon ist Laphroaig, die im Süden der Insel nahe dem Ort Port Ellen gelegene Brennerei, die zu Beam Suntory gehört und einer der Top Ten Single Malt Produzenten der Welt ist.

Laphroaig ist, so wie eigentlich fast alle Islay-Brennereien, eine Bilderbuch-Destillerie, die an jeder Ecke und an jedem Ende bildhübsche Fotomotive bietet. Unser Leser Juri Stiehl hat bei seinem letzten Besuch dort fotografiert und uns die schönsten Aufnahmen zukommen lassen. 26 Bilder sind es geworden, unten in einer übersichtlichen Galerie zu finden, in der sich die Bilder durch Anklicken vergrößern lassen.

Wir wünschen auf jeden Fall viel Vergnügen beim Betrachten!

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Aus der TTB-Datenbank: Ardbeg Drum (Ardbeg Day Release)

Den Ardbeg Drum in der Committee-Release für 2019 haben wir Ihnen ja schon präsentieren können (siehe unseren Bericht hier), nun reichen wir Ihnen noch den Ardbeg Drum in der Abfüllung für den Ardbeg Day 2019 nach, bei dem es sich um eine von 52% auf 46% Alkoholstärke reduzierte Version handelt. Ansonsten ist das Design, das wir in der us-amerikanischen TTB-Datenbank gefunden haben, bis auf die dunkle Farbe der Etiketten nahezu unverändert, und die Inhalte der Labels sind es auch. 

Kurz zur Erinnerung: Der Ardbeg Drum reifte zuerst in Ex-Bourbon-Caks, und bekommt danach ein Finish in ehemaligen Rum-Fässern. Salzwasser und reife Bananen soll man in ihm schmecken, dazu Holözrauch, Lavendel, Lakritze und Vanille sowie dunkle Schokolade.

Hier jedenfalls die Etiketten der Standardabfüllung:

Exklusiv: Gewinnen Sie einen von sechs Schottland-Kalendern für 2019

Bei unserem neuesten Gewinnspiel geht es um Schottland für daheim – in Form von wunderschönen Kalendern von Gudrun und Heinz Fesl. Gemeinsam mit ihnen verlosen wir je 3 Panorama-Wandkalender und 3 Tischkalender aus der Serie „Straight from the Cask“ für das Jahr 2019.

Bevor wir Ihnen aber sagen, wie Sie die Kalender gewinnen können, einige Informationen dazu, die Ihnen auch bei der Beantwortung der Gewinnfrage helfen werden, und die wir von Gudrun und Heinz Fesl erhalten haben:

Der Wandkalender

Heinz Fesl war der erste, der die Themen Schottland und seine Whiskys kombiniert hat.

Sein erster Panorama-Wandkalender erschien 2004 mit dem kurzen und prägnanten Titel „Islay“

Seine Spezialität ist die Panoramafotografie in höchster Bild und Druckqualität. Der inzwischen sechzehnte Panorama-Wandkalender „Scotland my Love“ – Schottland 2019 zeigt wie gewohnt stimmungsvolle und beindruckende Landschaftsaufnahmen sowie besondere Eindrücke der Destillerien: Glendronach, Glen Moray,
Glen Garioch, Laphroaig, Caol Ila und die Lost Distilleries Convalmore, Glenlochy, St. Magdalene und Parkmore und den Lanschaften: Lochindaal (Islay), Highlands und Skye, Delgatie Castle, Glenluce Abbey, Robert Burns „Abbotsford House“ und dem Rattray Head Lighthouse der Gebrüder Stevenson präsentiert.

Der besondere Reiz bei diesen Kalendern liegt in den Panoramabildern, oftmals noch analogem Filmmaterial der speziellen Bildkompositionen und dem einzigartigen Kalenderkonzept.

Der Kalender besteht wie seine Vorgänger aus 13 Panoramabildern im Format 45 x 17 cm und Detailbildern im Format 15 x 11 cm bis 22 x 11 cm. Die Sinnsprüche bei diesem Kalender wurden an der berühmten Canongate Wall des schottischen Parlaments entnommen. Hier finden Sie Werke von Sir Walter Scott, Robert Burns, Robert Louis Stevenson und vielen anderen schottischen Dichtern und Denkern.

Die Sinnsprüche und das Kalendarium sind zwei bzw. dreisprachig – deutsch – englisch – gälisch.

Der Kalender hat aufgeklappt die Maße 49 x 44 cm. Die Papier- und Druckqualität sowie die Einzelverpackung entsprechen dem sehr hohen Qualitätsstandard des Kalenders 2018 und sind mit Fachvergrößerungen vergleichbar.

Der Tischkalender

Bei der „Straight from the Cask“ Idee wurden stimmungsvolle Bilder in einer besonders authentischen Präsentation verwirklicht; die doppelseitig bedruckten Kalenderblätter werden von einem Sockel gehalten, der aus alten Whisky – Fass – Dauben gefertigt wurde. Damit ist höchste Individualität geboten, denn keiner dieser Holzsockel gleicht dem anderen. Die doppelseitigen Kalenderblätter tragen auf der einen Seite Fotos der großartigen Landschaften und auf der anderen Motive aus den Destillerien. Der Betrachter kann sich so „seinen“ Kalender selbst zusammenstellen.

Natürlich ist der Sockel wiederverwendbar, die Kalenderblätter der Folgejahre können nachbestellt werden.

Produktinfo zu den Kalendern:

  • UV LE Offsetdruck mit partiellen UV Lack, Co2 sparsam, höchste Schärfe und natürliche Farben
  • 250 g/m2 auf gestrichenem Papier- Spiraldraht gebunden mit Hängebohrungen – jeder Kalender ist einzeln in einer stabiler Kalenderverpackung stapelbar und versandfertig verpackt
  • Layout, Druck und Produktion in Deutschland/München
  • keine Kunststoffverpackung oder Folien
  • Empfohlener Verkaufspreis
  • Panorama Wandkalender 29,90 EUR
  • Panorama-Tischkalender mit Fassdaube 16,95 EUR

ISBN 978-3-00-059878-4 Panorama Wandkalender

Die Kalender sind ausschließlich im Whiskyfachhandel oder unter www.heinz-fesl.de erhältlich.

Unter www.heinz-fesl.de können Sie alle Bilder betrachten und unter Dealer sehen Sie die Händler, die unsere Kalender und unser Islay Roadbook anbieten

Und so gewinnen Sie eine der sechs Kalender von Heinz und Gudrun Fesl:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage, die Sie durch aufmerksames Lesen unseres Beitrags leicht beantworten können: Wann veröffentlichte Heinz Fesl seinen ersten Bildkalender

a) 2004
b) 2019

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Kalender“!

Bitte schreiben Sie unbedingt in die Mail, ob Sie den Wand oder Tischkalender wollen!

Unter allen richtigen und vollständigen Einsendungen, die uns bis 28. Oktober 2018, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise und geben sie am 29. Oktober 2018 bekannt. Der Versand der Preise erfolgt durch Heinz Fesl. 

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Kalender“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 28. September 2018, 23:59 Uhr. Die Gewinner/innen werden am 29. September 2018 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts sowie an der Erstellung des Kalenders Beteiligte sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Preise erfolgt durch Heinz Fesl. Alle Adressdaten werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Serge verkostet: Fettercairn, ein Duo

Fettercairn in den schottischen Highland ist eine Destillerie, die  meist etwas unter dem Radar läuft. Die von Alex Ramsay im Jahr 1824 gegründete Brennerei macht – zumindest bei uns in Europa – zwar hin und wieder doch Marketingkampagnen, aber diese sind sehr kurz und man hat den Eindruck, dass sie recht schnell wieder verpuffen.

Aus der zu Whyte & Mackay gehörenden Brennerei, die jährlich doch knapp über 3 Millionen Liter Spirit produziert, der aber zum Großteil in Blends geht, hat sich Serge eine in diesem Jahr erschienene alte Originalabfüllung ausgesucht (Marktpreis um die 550 bis 600 Euro), und eine noch um ein Jahr ältere Abfüllung von Maltbarn. Sehr angetan von der Originalabfüllung war er nicht, dafür konnte er dem unabhängigen Bottling doch sehr viel Gutes abgewinnen.

Hier die beiden Flaschen der Verkostung:

  • Fettercairn 28 yo (42%, OB, 2018): 78 Punkte
  • Fettercairn 29 yo 1988/2017 (48.9%, Maltbarn, bourbon cask, 154 bottles): 89 Punkte
Fettercairn Distillery. Foto: Potstill Wien

Video: Ralfy verkostet Caol Ila 12yo, The Whisky Trail (Review #749)

Außerplanmäßig gibt es ein neues Video von Ralfy zu vermelden: In seiner „Whiskybothy“ auf der Isle of Man hat er eine Verkostung eines zwölfjährigen Whiskys aus der Brennerei Caol Ila aufgenommen, genauer gesagt einer Abfüllung des unabhängigen Bottlers Speciality Drinks Ltd., abgefüllt unter deren Serie The Whisky Trail.

Diese Abfüllung ist schon etwas älter, nämlich ein im Jahr 1999 destillierter Whisky, der im Jahr 2011 in die Flasche kam, und zwar mit 43% Alkoholgehalt. Dennoch steht sie noch bei einigen Händlern auch in Deutschland im Regal. Ralfy schätzt die Abfüllung sehr, er gibt ihr 87 von 100 Punkten, und er hat einiges über sie zu erzählen, denn es scheint ihm seltsam zu sein, dass man sie trotz der seiner Meinung nach hohen Qualität immer noch im Handel findet. Wie er sich diesen Umstand erklärt, finden Sie im Video nach der Verkostung so der 11. Minute

Siebzehn Minuten dauert das Video, zu sehen wie immer bei uns obenstehend oder direkt auf Youtube.

Whisky im Bild: Ein Besuch bei Kilchoman (17 Bilder)

In wenigen Wochen wird Kilchoman den Titel der jüngsten Destillerie auf Islay an Ardnahoe verlieren – immerhin weit mehr als 10 Jahre nach ihrer Gründung. Die im Westteil der Insel gelegene Brennerei befindet sich auf dem Anwesen einer Farm und hat in letzter Zeit gehörige erweitert (abgesehen von den bislang bekannten Ausbauvorhaben, die zum Großteil auch schon abgeschlossen sind, sind zum Beispiel noch zwei weitere Lagerhäuser in Planung).

Alexandra Kreutz von Genuss am Gaumen, die uns schon so oft mit ihren Bildern von Destillerien versorgt hat, hat uns auch von ihrem letzten Besuch bei Kilchoman 17 neue Aufnahmen mitgebracht, die wir Ihnen heute am Sonntag in einer Galerie vorstellen wollen. Sie stammen aus dem Frühherbst dieses Jahres, zeigen also schon den recht aktuellen Stand dort.

Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern – wir wünschen Ihnen wie immer viel Vergnügen damit!

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Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (98)

Auch an diesem Sonntag haben wir unsere Rubrik „Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche“ für Sie vorbereitet. Darin stellen wir Ihnen wie jede Woche Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“ vor, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos (oder im Podcast) werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

Hier aber zunächst einmal die (wieder zahlreichen) Beiträge von heute:

Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube  – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.

Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Photo credit: Wiertz Sébastien on Visual Hunt / CC BY

Video: Alba gu brath – A Roadtrip to Scotland

Einen etwas längeren Beitrag haben wir heute für unser Sonntagsvideo ausgesucht: Alba gu brath – A Roadtrip to Scotland zeigt in knapp 15 Minuten die Reise einer deutschen Gruppe durch Schottland. Es geht mit der Fähre von Newcastle up Tyne nach Norden an die Westküste Schottlands und auf die Insel Skye, und dann 14 Tage lang quer durch das Heimatland des schottischen Whiskys. Nicht nur die Landschaft gibt alles, sondern auch das Wetter – eben typisch schottisch.

Den Charme bezieht der Clip auf Vimeo durch die recht persönliche Machart, ohne dabei den Qualitätsanspruch zu vernachlässigen. Aufgenommen wurden die Szenen mit einer Mavic Pro und einer Gopro 4 Silver Edition – man ist also hautnah am Geschehen.

Wir wünschen Ihnen wie immer seit fast sechs Jahren nun einen schönen Sonntag und bedanken uns dafür, dass Sie bei uns vorbeischauen. Viel Vergnügen mit dem obenstehenden Video!

Whisky im Bild: Die Schönheit Schottlands – Stacks of Duncansby

Unsere zehnteilige Sonderserie im Rahmen unserer Rubrik „Whisky im Bild“ geht nun bereits in die sechste Runde: „Die Schönheit Schottlands“ stellt zehn magische Plätze der Heimat des schottischen Whiskys vor – an Zauber bereichert durch das Talent und Können des Fotografen Siegfried Klingls. Der 38-jährige Franke und Betriebswirt ist ein leidenschaftlicher Landschaftsfotograf und Whiskyliebhaber konnte auf seiner diesjährigen Schottlandreise die schönsten Plätze mit seiner Kamera einfangen.

Diesmal befinden wir uns am nordöstlichsten Zipfel Schottlands, nahe der Ortschaft John o‘ Groats, am Duncansby Head. Abgesehen vom dort seit 1924 in Betrieb befindlichen Leuchtturm sind vor allem die unten abgebildeten Duncansby Stacks das herausragende Merkmal dieser Formation – Steilklippen und Felsnadeln, die vor allem Papageientauchern als Brutplatz und Heimat dienen. Das Bild haben wir in voller Qualiät hochgeladen, mit einem Klick lässt es sich vergrößern.

Stacks of Duncansby. Bildverwendung auf Whiskyexperts mit freundlicher Genehmigung © Siegfried Klingl, alle weiteren Rechte vorbehalten

Bisher erschienen:

Weitere eindrucksvolle Bilder von Siegfried Klingl finden Sie auch auf seinem Instagram-Account.

Fremde Federn (15): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den zigtausenden dazu, die es bereits gab oder gibt? Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt? Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden (vielen Dank dafür). Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle, fünfzehnte Ausgabe ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!

Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Whiskyfun: Angus verkostet Glen Spey, Clynelish und Highland Park

Drei Pärchen finden sich heute in der Verkostung von Angus MacRaild auf Whiskyfun, und rein thematisch haben sie eigentlich von den Brennereien her nichts miteinander zu tun, sondern gehören eher in die Kategorie „so gegensätzlich wie möglich“.

Glen Spey in der Speyside, Clyenlish in den Highlands und Highland Park auf den Orkney Inseln haben geschmacklich völlig unterschiedliche Charakteristiken. Die einzige Gemeinsamkeit, die wir nachträglich hier entdecken können, ist eine gewisse Vorzüglichkeit, die sich in hohen Punktewertungen niederschlägt.

Aber sehen Sie selbst – hier sind die Flaschen der heutigen Verkostung:

  • Glen Spey 30 yo 1976 (46%, First Cask, cask #366): 89 Punkte
  • Glen Spey 10 yo 1985/1996 (60.8%, Scotch Malt Whisky Society, #80.2, ‘A rare one from J&B’): 87 Punkte
  • Clynelish 20 yo 1997/2018 (44.6%, Exclusive Malts, refill ex-sherry hogshead, cask #6897, 52 bottles): 90 Punkte
  • Clynelish 7 yo 2010/2018 (59.3%, Scotch Malt Whisky Society,  #26.112 ‘Waxy for shore’, 1st fill barrel, 235 bottles): 89 Punkte
  • Highland Park 13 yo 2005/2018 (58.0%, Scotch Malt Whisky Society, #4.242 ‘Coastal landscape with smoke’, refill hogshead, 262 bottles): 87 Punkte
  • Orkney Distillery 18 yo 1999/2018 (54.1%, Filmnik ‘Fight Club’, hogshead, cask #38, 310 bottles): 90 Punkte
Clynelish. Bild © Diageo

Scotch-Exporte steigen im ersten Halbjahr auf knapp unter 2 Milliarden Pfund

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Um 10,8% stieg der Wert der Exporte von Scotch im Vergleich zum ersten Halbjahr 2017 – und erreicht damit zum ersten Mal fast die magische Marke von 2 Milliarden Britische Pfund (genauer gesagt: 1,97 Milliarden Pfund).

Dieser starke Anstieg ist der ungebrochenen Populariät des Single Malts zu danken, sagt man in der SWA, der Scotch Whisky Association, dem Interessensverband der schottischen Whiskyindustrie. Denn dort stiegen die Exporte wertmäßig um 14,4% im ersten Halbjahr 2018, und sie machen nun wertmäßig (nicht mengenmäßig) 28% der Exporte aus.

Auch in Flaschen stiegen die Exporte um 5.6% an – man versendet nun nahezu 558 Milionen Flaschen in die ganze Welt.

Mengen- und wertmäßig ist Europa noch immer der größte Exportmarkt, mit 39% des Volumens und 31% des Wertes. Aber wertmäßig haben die USA als Einzelland die Nase mit 440 Millionen Pfund vorne (insgesamt hat man dort fast 90 Millionen Flaschen abgesetzt).

Dennoch hat man das Gefühl, dass der Fokus der schottischen Whiskyindustrie sich in den letzten Jahren eher auf Asien verschoben hat – und wenn man die Wahcstumszahlen und damit das noch mögliche Potential in dieser Region sieht, versteht man auch den Grund dafür: Die Exporte nach China wuchsen im ersten Halbjahr im Vergleich zur Vorjahresperiode um 24,8%m die nach Indien um 44,4%.

Unbefüllte Fässer warten bei der West Cork Distillery auf ihre Verwendung. Bild © Whiskyexperts

Whiskystats: Whisky-Preisentwicklung im September

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Seit es Whiskyexperts gibt (und das ist mittlerweile schon das sechste Jahr), gibt es immer wieder Stimmen, die das baldige Platzen der Whiskyblase und das Ende der Höhenflüge prophezeien. Sieht man sich den Index der 500 meistgehandelten Whiskys auf Whiskystats an, dann kommt man nicht umhin, den Begriff „bald“ als äußerst dehnbar zu bezeichnen – denn bislang haben diese Stimmen etwas beschworen, was immer noch in der Zukunft liegt.

Keine Frage, irgendwann wird auch dieses goldene Zeitalter des Whiskys zu Ende gehen, aber wenn man auf die Statistiken blickt, die Whiskystats für den aktuellen Monat publiziert hat, dann ist es noch nicht soweit. Der Index der Top 500 Whiskys hat mit 207,34 Indexpunkten ein neues Allzeit-Hoch erreicht, und besonders die 100 meistgehandelten Abfüllungen von Ardbeg haben in den letzten zwölf Monaten 45% an Wert gewonnen. Nicht ganz so gut läuft es momentan bei Bowmore, hier gaben die Preise dann doch etwas nach.

Insgesamt interessanter Lesestoff für alle, die mehr über die Marktentwicklung wissen wollen.

Neu: Eagelsburn Distillery in Holland veröffentlicht ersten Whisky

Nach Gin und Wodka hat die niederländische Eaglesburn Distillery in Arnhem, Gelderland, diesen Samstag ihren ersten eigenen Whisky vorgestellt. Der Eaglesburn Single Barrel Dutch Single Malt ist ein dreijähriger, getorfter Single Malt, der am 8. Oktober 2015 destilliert wurde, und zwar mit einem Phenolwert von ca. 15ppm.

Der Eaglesburn Single Barrel Dutch Single Malt lagerte zunächst 12 bis 15 Wochen in Virgin Oak Casks mit 10 Litern, bevor er für den Rest der dreijährigen Reifeperiode in ein 50 Liter ex-Bourbon Cask wanderte. Er wurde danach am 10. Oktober, also vor einer Woche abgefüllt, und zwar in ca. 250 Flaschen zu je 20cl. Die Alkoholstärke beträgt 47%.

Man wird den Whisky nur in den Niederlanden erhalten können, dort zum Beispiel beim Whisky-Festival in Den Haag am 16./17./18. November, aber auch einige Händler führen ihn. Kostenpunkt pro Flasche: € 32,50.

Die übersetzten Tasting Notes lesen sich so:

Farbe: schöne rote goldene / kupferne Farbe, gute Farbe für einen 1st Fill Bourbon.

Nase: Vanille, leichter Torfduft, Gewürze (Zimt, Nelke, Muskat), Zitrusfrüchte, grüner Apfel.

Gaumen: geschmeidig auf der Zunge, leichte Ölschicht, würzig vor allem Zimt und Nelke, schöne Vanille im Abgang, fruchtig, malzig und ein Anflug von Rauch.

Finish: mittellang, Vanille und Torf bleiben hängen.