Neu: Benromach Peat Smoke Sherry Cask Matured

Freunde der Kombination Rauch und Sherry können sich freuen: Ab heute erscheint in vielen Märkten weltweit der Benromach Peat Smoke Sherry Cask Matured, eine fassstarke und limitierte Sonderabfüllung aus der Speyside-Destillerie im Besitz des unabhängigen Abfüllers Gordon & McPhail.

Der Benromach Peat Smoke Sherry Cask Matured wurde mit satten 59.9% Alk./Vol. abgefüllt – und zwar in einer doch relativ begrenzten Auflage von 6.500 Flaschen. Kosten soll diese nicht gefärbte und nicht kühlfiltrierte Sonderausgabe ca. 75 Euro (etwas unterschiedlich je nach Land).

Hier die Presseausendung, die wir von der Brennerei dazu erhalten haben:


Benromach weds heavily peated barley with Sherry casks for limited release

Distillery unveils Peat Smoke Sherry Cask Matured

 

The Benromach Distillery Company Ltd has announced the release of Benromach Peat Smoke Sherry Cask Matured (59.9% ABV), a rich and intense limited-batch expression. Carefully handcrafted using heavily peated Scottish barley, just 6,500 bottles are available in selected markets worldwide from 8th March 2019.

Matured in First Fill Sherry hogsheads and laid down in 2010 before being bottled in 2018, Benromach Peat Smoke Sherry Cask Matured offers whisky lovers elegant fruit flavours while heightening the smoky notes Benromach is known for.

With a beautiful dark amber hue from the time spent maturing in Sherry hogsheads, the whisky’s sweet flavours are balanced with a hint of white pepper, which gives way to dried fruits complemented by Sherry undertones. The lingering finish offers a seriously smoky edge.

Keith Cruickshank, Benromach Distillery Manager, said:

“This is the first time Benromach has released a Sherried Peat Smoke expression and we’re very proud of its unique flavour profile. This expression perfectly balances the smokiness with the sweeter Sherry notes, giving rise to a spectacularly rich and intense dram.

“At Benromach, we handcraft all our whiskies which allows us the flexibility to experiment with different distilling and maturation techniques. Our small batch releases have enjoyed considerable success in the past and for those that enjoy Benromach’s classic style with a wisp of smoke, we’re confident that this new expression will be particularly popular.’’

Benromach Peat Smoke Sherry Cask Matured is presented in an elegant bottle with shapes and textures inspired by the Speyside distillery. The copper cut medallion on the packaging signifies the moment in time when the distillers cut to the sweet heart of the spirit run.

Benromach Peat Smoke Sherry Cask Matured has a recommended retail price (RRP) of €74.99 (£64.99). Prices in local markets will vary depending on local taxes and duty.

Benromach is one of only a few distilleries in Scotland to use only traditional methods, without any automated machinery. The small team of distillers employ all their senses when crafting the classic Speyside single malt Scotch whiskies, managing the process by sight, sound and touch to create the unique, handcrafted and authentic Benromach taste.

For more information on Benromach, and to explore the range of expressions available, please visit: www.benromach.com.

‚The Grill‘ in Aberdeen sucht einen neuen Besitzer

Seit fast 100 Jahren gibt es ‚The Grill‘ in der Mitte Aberdeens. Der Pub in der Union Street ist berühmt für sein traditionelles Interieur. 1925 erwarb John Innes das Gebäude, welches in den 1830er errichtet wurde, und beauftragte die lokalen Architekten Jenkins & Marr mit dem Umbau. Der Innenraum wurde mit einem Mahagoni-Furnier verkleidet, und auch die lange Theke wurde aus diesem Edelholz gebaut. Und seit dem ist der Innenraum dieses ältesten Pubs in Aberdeen nahezu unverändert.

Berühmt ist der Pub auch für sein umfassendes Whisky-Angebot. The Grill in Aberdeen gilt als eine der besten Whisky-Bars im Nordosten, wenn nicht im ganzen Land – so beschreibt Sean Murphy, der auch im Potstill in Glasgow hinter der Bar zu finden ist, den Pub ‚The Grill‘ in seinem Artikel bei The Scotsman.

Nun haben sich die Eigentümer entschlossen, ‚The Grill‘ zu verkaufen. Sie möchten ihren Ruhestand genießen, hierbei würde natürlich der Erlös des Verkaufs helfen. Interessenten finden nähere Informationen und eine Kontaktmöglichkeit auf der Website des Maklers, der aufgerufene Kaufpreis beträgt £995.000.

„No Ladies Please“

Berühmt ist der Pub auch noch für eine weitere Geschichte. Im Zuge des Umbaus installierte der damalige Besitzer ein Schild mit der Aufschrift „No Ladies Please“ im Fenster. Dies sorgte für ein ungestörtes Männer-Refugium. Bis am 19 April 1973 weibliche Delegierte des Scottish Trades Union Congress, der unmittelbarer Nähe zum Pub stattfand, diesen „stürmten“. Die Polizei musste diese Situation auflösen, das Ganze machte Schlagzeilen in der nationalen Presse. Nach der Einführung des ‚Sex Discrimination Act‘ im Dezember 1975 wurden Frauen dann auch offiziell in ‚The Grill‘ bedient. 1998 erfolgte dann der Einbau einer Damentoilette. Nicht nur die Reifung des Whiskys scheint in Schottland etwas länger zu dauern.

Den Ereignissen rund um den 19 April 1973 nimmt sich der Film „No Ladies Please“ an. Durch eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne auf gofundme sammelte man auch die letzten 25% des Budget. Das Projekt steht jetzt kurz vor der Fertigstellung, in einem Video auf Vimeo und oberhalb unseres Posts können Sie mehr über den Film und natürlich auch über den 19 April 1973 im ‚The Grill‘ erfahren.

PR: Jack Daniel´s Single Barrel Jeff Arnett Select 2018 ist da

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Die neue Ausgabe des Jack Daniel´s Single Barrel ist ab dem 12. März online erhältlich. Darüber informiert uns heute Jack Daniel´s in ihrer Presseaussendung. Alle weitere Informationen zu dieser besonderen Abfüllung finden Sie in der ungekürzten Pressemitteilung:

Handverlesen und charaktervoll: JACK DANIEL´S Single Barrel Jeff Arnett Select 2018 ist da

Die JACK DANIEL´S Tennessee Whiskeys zeichnen sich durch traditionelle Handwerkskunst und einzigartige Rezepturen aus; ein Erfolgskonzept, das seit der Gründung der Destillerie im Jahre 1866 großgeschrieben wird. Master Destiller Jeff Arnett trägt mit seiner Handschrift einen entscheidenden Teil zum einzigartigen Geschmack von JACK DANIEL’S bei. Durch seine außergewöhnliche Arbeit und sein umfangreiches Know-how ist JACK DANIEL´S Single Barrel Jeff Arnett Select 2018 entstanden. In einer limitierten Stückzahl von nur 1.885 Flaschen ist der Whiskey ab dem 12. März 2019 erhältlich.

Jeff Arnett ist seit 2008 Brennmeister der Jack Daniel Distillery und überwacht den gesamten Whiskey-Herstellungsprozess. In dieser Position kreierte er mehr neue Whiskeys als all seine Vorgänger zusammen. Er stellt sicher, dass eins der meistverkauften Whiskey-Label der Welt ständig verfügbar ist und Jack´s Leitsatz „Every day we make it, we’ll make it the best we can entspricht. Mit seinem Wissen und seiner Leidenschaft wurde er 2017 vom Whisky Magazine als „Master Distiller of the Year“ ausgezeichnet.Für die nach ihm benannte Sonderedition hat Jeff Arnett spezielle Fässer nach der Reifung handverlesen. Seine Wahl fiel auf Eichenfässer, die einen besonders herausragenden Charakter haben. Die insgesamt sechs Fässer befanden sich in der obersten Etage des Fasslagers und waren den Temperaturschwankungen während den vier Jahreszeiten mit sehr heißen Sommern und kalten

Wintern am stärksten ausgesetzt. Dadurch arbeitete der Whiskey am intensivsten im Fass und hat ein vielschichtiges Aroma entwickelt. Dieses trägt JACK DANIEL´S Single Barrel Jeff Arnett Select 2018 in jeder einzelnen Flasche. „Ich bin so stolz darauf, diese Verantwortung zu tragen und dabei einen der am meisten beneideten Jobs der Welt zu haben. Einen so fantastischen Whiskey mit meinem Namen zu versehen, war schon immer ein Traum; der nun endlich in Erfüllung geht.“, so Jeff Arnett.

Die hochwertigen Eichenfässer verleihen dem Bourbon eine tiefe Bernsteinfarbe und ein ganz besonderes Geschmacksprofil: Die Fässer #18-5936 bis #18-6941 verleihen dem Whiskey ein reichhaltiges Aroma, das von süßer Vanille bis zu gerösteter Eiche reicht. Der Geschmack ist eher komplex: Im Vordergrund öffnet sich eine warme Karamellnote, gefolgt von einem cremigen Mittelgeschmack mit trockenen bis leicht buttrigen Variationen. Im Abgang entfaltet sich die geröstete Eiche, begleitet von süßen, balancierten Noten.

JACK DANIEL´S Single Barrel Jeff Arnett Select 2018 ist in limitierter Flaschenzahl von 1.885 Stück ab dem 12. März 2019 im deutschen JACK DANIEL’S Online Shop unter shop.jackdaniels.de verfügbar.

Preis: 85 Euro (UVP), 0,7 Liter, 45,0 % Vol.

Video: Ralfy verkostet GlenDronach The Hielan 8yo (Review #766)

Die Highland-Brennerei GlenDronach ist bekannt für ihre in ehemaligen Sherry-Fässern gelagerten Whiskys. Im Vergleich zu manch anderer Destillerie, die ebenfalls ihr Destillat hauptsächlich in solchen Fässern lagert, haben die Abfüllungen von GlenDronach ein, zwei zusätzliche Attribute und Vorteile: Sie sind verfügbar, und sie sind auch erschwinglich.

Ralfy Mitchel stellt uns in seinem neuen Video einen für GlenDronach eher untypischen Whisky vor. Denn ‚The Hielan‘, was Highlands bedeutet, reifte nur recht kurze 8 Jahre in den Eichenfässern. So finden wir hier dann einen Whisky, der deutlicher vom Spirit bestimmt ist als vom Fass. Dieser Whisky verträgt, so findet Ralfy, ein wenig Wasser. Und auch ein klein wenig Zeit zum Atmen und Öffnen passen zum ‚The Hielan‘. Ralfy vergibt hier neben dem Label „integrity malt“ für den GlenDronach The Hielan 8yo auch starke 87 Punkte.

Das Video der Review #766 finden Sie wie immer oberhalb unseres Posts und natürlich auch auf Youtube.

Serge verkostet: Aktuelles aus Glen Moray

Auch heute finden wir bei Serge Valentin Whiskys einer Brennerei, welche nicht unbedingt im Mittelpunkt der Whisky-Welt steht. Glen Moray, so schreibt Serge, sei „eher ein Budget Malt“. Jedoch zeigt er in seinem heutigen Tasting deutlich, dass es sich lohnt, den unbeachteten Malts mehr Beachtung zu schenken. Gute bis sehr gute Benotungen erhalten die vier unabhängigen Abfüllungen in der heutigen Session. Und mit in der Verkostung ist auch ein Bottling des WhiskySponge. Der anonyme Whisky-Polemiker und -Satiriker präsentierte vor kurzem seine eignen Abfüllungen, sein Glen Moray erhält hier satte 91 Punkte.

Die heutigen Glen Moray auf Whiskyfun in der Kurzübersicht:

  • Glen Moray 10 yo 2007/2018 (46%, Orcines, cask 5444) 85 Punkte
  • Glen Moray 2007/2018 (53.2%, Or Sileis, Legends, barrel, cask #533, 315 bottles) 85 Punkte
  • Glen Moray-Glenlivet 25 yo 1992/2018 (52.5%, Cadenhead, Authentic Collection, hogshead, 204 bottles) 88 Punkte
  • Glen Moray 38 yo 1981/2019 (49.1%, WhiskySponge, 125 bottles) 91 Punkte

Die Glasgow Distillery Company kündigt ihre neuen Abfüllungen an

Die Glasgow Distillery Company präsentiert ihre kommenden Abfüllungen. Bis Anfang 2020 erscheinen drei neue Abfüllungen, die zusammen dann die sogenannte Signature Range bilden. Als Erstes erscheint die ‚1770 Glasgow Single Malt Scotch Whisky – 2019 Edition‘. Dieser Whisky reifte zunächst in früheren Bourbon-Fässern und erhielt danach eine Nachreifung in Virgin Oak Casks, also Eichenfässern ohne Vorbelegung. Abgefüllt ist dieser Whisky in 0,5-Liter-Flaschen ohne Kühlfilterung mit 46 % Vol.. Er kann ab sofort auf der Website der Destillerie zu einem Preis von £49 vorbestellt werden. Die offiziellen Tasting Notes versprechen in der Nase dunkle Trocken-Früchte mit einem tropischen Unterton. Am Gaumen findet sich unter anderem süßer Butterscotch, das Finish beschreiben die Notes als lang mit „dick verteilter Orangenmarmelade, Muskatnussnoten untermalt von komplexer Holzigkeit und einer leichten Würze.“

Später in diesem Jahr soll mit 1770 Peated der erste getorfte Whisky dieser Brennerei erscheinen. Und 2020, wie The Whisky Business berichtet, erscheint dann 1770 Triple Distilled, ein dreifach destillierter Whisky der Glasgow Distillery.

Wieder Unglück bei Barton 1792 Distillery in Bardstown: 455.000 Liter Mash ausgelaufen

Letztes Jahr kam die Barton 1792 Distillery in Bardstown, Kentucky, schon einmal in die negativen Schlagezeilen, als eines ihrer Lagerhäuser einstürzte und 18.000 Fässer Bourbon zum Großteil leck schlugen (siehe unsere Berichte hier).

Ein ähnliches Lagerhaus wie dieses bei Jim Beam ist im vorigen Jahr bei der Barton 1792 Distillery eingestürzt. Bild © Whiskyexperts 2018

Jetzt ist nochmals Ähnliches passiert: Wie USA Today in seiner europäischen Ausgabe berichtet, sind Tanks mit insgesamt fast einer halben Million Liter fermentierter Maische ausgeronnen (ein Vorprodukt der Bourbon-Produktion). Ein Bein eines 55.000 Gallonen fassenden sogenannten Beer Wells, knickte am Dienstag ein. Der zusammenbrechende Tank schlug drei weitere Tanks leck, sodass die gewaltige Menge von 120.000 Gallonen sich wie ein Schwall über das Brennereigelände ergoss. Zwei Personen wurden dabei verletzt, gottlob nicht lebensgefährlich.

Das Trinkwasser hält man seitens der Brennerei nicht für gefährdet. Man ist allerdings noch dabei, mit Experten gemeinsam die Situation einzuschätzen.

Falls es neue Entwicklungen in der Sache gibt, werden wir Sie auf dem Laufenden halten.

Neu: Tamdhu 15yo

Wie englische Medien übereinstimmend berichten, ist heute der von uns bereits Anfang Februar in der TTB Datenbank entdeckte Tamdhu 15yo offiziell von Ian Macleod Distillers vorgestellt worden. Er wird noch in diesem Monat weltweit ausgerollt und sollte dann in den Fachgeschäften erhältlich sein.

Der mit 46% Alkoholstärke abgefüllte Tamdhu stammt aus europäischen und amerikanischen Eichenfässern, die in Jerez/Spanien mit Oloroso Sherry präpariert wurden. In UK kostet die Abfüllung 85 Britische Pfund (ein Preis bei uns ist uns noch nicht  bekannt).

Die jährlich neu abgefüllte limitierte Abfüllung soll Noten von Apfelkuchen, schwarzen Johannisbeeren, Orangenzesten, Ananas und Fenchel in der Nase offenbaren, am Gaumen dann Aprikosen, Himbeeren, Zitronentorte und Mandeln.

 

Whiskystats – so entwickelte sich der Whisky-Auktionsmarkt 2018

Eine interessante Jahreszusammenfassung über die Entwicklung des Whisky-Auktionsmarkts im abgelaufenen Jahr können Sie jetzt auf Whiskystats finden (danke an unseren Leser Jedi für den Hinweis). Er listet detailliert auf, wie sich Preise und Handel unter den verschiedensten Aspekten entwickelt haben und bietet viel Material für rückwirkende Überlegungen und Spekulationen über die Zukunft.

Generell hat 2018 viele Rekorde gebrochen, und – so sagt zumindest Whiskystats – es zeigen sich nach wie vor keine Anzeichen einer Verlangsamung des Wachstums. Allerdings verlagert sich der Handel. wenn auch nur leicht, weg vom Single Malt auf andere Kategorien. Und auch am Sekundärmarkt gewinnt No Age Statement-Whisky immer mehr Gewicht.

Diese und viele andere Daten sind im Report sehr anschaulich auch in Diagrammen dargestellt und textlich erläutert. Wer sich also etwas weitergehend informieren will, der findet dort eine gute Quelle. Und: ein zweiter Teil wird in Kürze folgen, der sich dann vor allem mit Jahrgangsabfüllungen und einzelnen Brennereien beschäftigen wird.

Serge verkostet: Glenrothes x2

Ein weiteres Duo steht heute auf der Verkostungsliste von Serge Valentin auf seiner Seite Whiskyfun. Diesmal handelt es sich um die Speyside-Brennerei Glenrothes, und die beiden Bottlings kommen aus ganz untzerschiedlichen Perioden, auch wenn das Alter mit 22 und 18 Jahren nicht so unterschiedlich ist.

Der erste Glenrothes stammt vom unabhängigen Abfüller Maltbarn und wurde 2018 in die Flasche gefüllt. Er hat im Punktevergleich die Nase ganz knapp vor dem Glenrothes 1947/1975, der möglicherweise eine sehr, sehr frühe Originalabfüllung sein könnte (ganz sicher ist sich Serge da nicht, weil man eigentlich davon ausgeht, dass die erste Originalabfüllung im Jahr 1979 entstand) und dadurch von hohem whiskyhistorischem Interesse ist.

Hier jedenfalls die beiden Flaschen aus der Verkostung:

  • Glenrothes 22 yo 1996/2018 (48.7%, Maltbarn, sherry cask, 187 bottles): 87 Punkte
  • Glenrothes-Glenlivet 28 yo 1947/1975 (75° proof, OB): 86 Punkte
Glenrothes Distillery. Photo credit: yvescosentino via VisualHunt.com / CC BY

Video: Interview mit Georg Kugler (Elch Whisky)

In Thuisbrunn wird unter dem vielfach ausgezeichneten Braumeister und Edelbrandsomelier Georg Kugler der Elch Whisky gebrannt. Dieser rauchige fränkische Single Malt wird mit Malz, das über deutschem Torf geräuchert wurde, erzeugt – ganz nach dem Geschmack des Brennmeisters, der selbst großer Fan von rauchigen Whiskys wie Ardbeg oder Laphroaig ist. Eine weitere Besonderheit ist, dass der Whisky in Bourbon-, Sherry- und Akazienfässer gelagert wurde und von allen drei Holzarten mal mehr, mal weniger Charakter mitbekommt, je nach Batch.

Wir haben auf der Whiskymesse in Nürnberg mit Brennmeister Georg Kugler über den Elch Whisky gesprochen. Das etwas über vier Minuten lange Interview können Sie obenstehend oder auf unserem Youtube-Kanal sehen. Wir wünschen viel Vergnügen damit.

Video: Zum internationalen Frauentag – das rein weibliche Management-Team bei Talisker

Heute, am internationalen Frauentag, hat die Brennerei Talisker ein Video veröffentlicht, das das rein weibliche Führungsteam der Destillerie (und wir reden hier von den aktuellen Belangen vor Ort) vorstellt: Diane Farrell, Senior Site Manager, Fiona Macintyre, Brand Home Manager und Jackie Robertson, Site Operations Manager. Zum Video, das wir Ihnen obenstehend zeigen dürfen, gibt es auch einen englischsprachigen Pressetext mit weiterführenden Informationen zu Talisker und den Frauen, die die Destillerie leiten:


Meet the all-female management team running the Talisker distillery

In celebration of International Women’s Day go inside the Talisker distillery to meet the all-female management team leading the production of this iconic Scotch brand, in a new short film released today.

As the world comes together to celebrate International Women’s Day this Friday, we celebrate the inspirational women at the helm of one of the world’s most iconic distilleries.
In a short film released today, viewers are transported to the Isle of Skye to take a tour of its oldest working distillery – the Talisker distillery – to hear from the women responsible for protecting the quality and heritage of this world-renowned whisky.
Talisker is a brand with an extremely rich heritage dating back to 1830 and is produced by the sea on the Isle of Skye.

The film features three women that head up the Talisker distillery team. These include:

Diane Farrell, Senior Site Manager: Diane oversees the working of both the distillery and the visitors centre, leading a diverse team at this iconic site.

Fiona Macintyre, Brand Home Manager: Fiona is responsible for the visitor centre, which brings to life the story of Talisker for up to 90,000 visitors from around the world each year.

Jackie Robertson, Site Operations Manager: Jackie manages the production process of Talisker whisky from grain to glass, which operates 24 hours, 7 days a week.

These women serve as custodians for the Talisker brand and ensure that the distillery is not only producing the highest quality liquid but also playing its part within the wider community of the Isle of Skye.

Commenting on the all-female team, Diane Farrell, Senior Site Manager, Talisker distillery, said:

“It’s very rare to have an all-female team in the malt distillery industry so I’m extremely proud of the fact that I’ve got an all-female management team.”

Fiona Macintyre, Brand Home Manager, said:

“It’s not just men that are running the industry, females are involved and there are now more and more women in the whisky industry.”

Jackie Robertson, Site Operations Manager, said:

“Talisker plays a huge role on the Isle of Skye. We have between 75,000 and 90,000 visitors come to Talisker each year so from an economy perspective it brings a lot of business to the Island.”

At Diageo we view diversity as a key enabler that helps our business to grow. Women have always and continue to play a leading role within our Scotch business, from 1893 when John Walker & Sons bought Cardhu distillery, the home of Johnnie Walker, from its owner Elizabeth Cummin, to the present day where almost half of our 12-strong Johnnie Walker blending team are female.

In January 2019 Diageo was recognised in the Bloomberg Gender Equality Index. In 2018 Diageo was named by Thomson Reuters as the 4th most inclusive and diverse company in the world and ranked by Equileap as the best company in the UK for gender equality.

Serge verkostet: 2 alte Abfüllungen aus Caol Ila

Einen Caol Ila, der mehr als 30 Jahre im Fass verbracht hat, wird man nicht gerade kistenweise bei sich daheim stehen haben. Eigentlich schade, dass das nicht geht, denn mit einer langen Reifung tendiert Caol Ila dazu, umwerfend komplex zu werden, ohne dabei die ausgeprägte Rauchigkeit zu verlieren. Nicht immer, aber doch oft genug, um große Augen zu bekommen, wenn man solche gereiften Abfüllungen sieht – zum Beispiel auf Messen. Das sind dann Zeitpunkte, wo man auch mal für einen Dram tiefer in die Tasche greifen kann.

Zwei dieser alten Caol Ilas hat Serge Valentin heute verkostet, und es wird nicht verwundern, dass beide sehr hoch bewertet werden:

  • Caol Ila 1983/2018 ‘Smoky Nectar’ (46%, Wemyss Malts, hogshead, 211 bottles): 90 Punkte
  • Caol Ila 36 yo 1982/2018 (54.3%, Kingsbury, Or Sileis, Taiwan, hogshead, cask #701, 154 bottles): 93 Punkte
Caol Ila. Bild © Diageo

Video: Interview mit Nils Greese – wie aus alten Whiskyfässern Schönes entsteht

Für Whiskyfreunde haben Whiskyfässer einen besonderen Zauber – sind sie doch eine materielle und angreifbare Verbindung zum Wasser des Lebens – und sie tragen den Atem des Whiskys in sich.

Es sollte also niemanden wundern, wenn ein whiskybegeisterter Tischler früher oder später auf die Idee kommt, mit diesen alten Fässern zu arbeiten. So einer ist Nils Greese von whiskyfässer.com. In der Tischlerei Greese in Laage nahe Rostock haucht er gemeinsam mit seinem Team alten Fässern neues Leben ein – und macht daraus dekorative, aber auch nützliche Objekte.

Wir haben Nils Greese auf der Whiskymesse Nürnberg vor unsere Kamera und unser Mikrofon gebeten und ihn zu seiner Arbeit befragt. Er erzählt uns, wie er die Fässer aussucht, was sich aus ihnen machen lässt – und was wir gemeinsam mit ihm noch in diesem Monat für unsere Leser verlosen werden.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen mit dem fünf Minuten langen Interview, das Sie natürlich wie üblich auch auf unserem Youtube-Kanal finden (dürfen wir Sie dazu einladen, diesen zu abonnieren?)