Video: From Barley To Bottle – wie man Whisky macht

Einen ausgezeichneten sechsminütigen Videofilm über die Herstellung von Whisky möchten wir Ihnen heute präsentieren, während unsere Redaktion einen Tag in der Speyside bei Glenallachie verbringt, um sich dort ein Bild vom Status quo der Destillerie zu machen – und wir daher nur beschränkt und zeitverzögert normale News posten können (ein Zustand, der auch noch morgen seine Fortsetzung finden wird).

Im Film von Whiskytips geht es um den gesamten Prozess der Whiskyherstellung. für das Video wurde Material aus 12 verschiedenen Destillerien in Schottland und den USA verwendet. Er ist ohne gesprochenen Kommentar, aber sehr hilfreich in englischer Sprache untertitelt. Nicht nur für Neueinsteiger interessant, sondern auch als kurzweilige Auffrischung für passionierte Whiskyfans.

Ab Samstag werden wir dann wieder in gewohnter Frequenz und Aktualität für Sie da sein.

Business Day: Ein nicht so begeisterter Islay-Reisebericht

Nach Islay fahren und nicht begeistert zurückkommen? Das scheint durchaus möglich zu sein, wenn man die falschen Dinge macht und mit falschen Erwartungen an die Reise herangeht.

Zumindest kann man diesen Eindruck gewinnen, wenn man den Reisebericht liest, der unter dem Titel: „A whisky without peat is like soup without salt, but Islay visit is bland“ im neuseeländischen Magazin Business Day erschienen ist. Der Autor plante einen Blitztrip nach Islay, um dort innerhalb eines Tages möglichst viele Destillerien zu besuchen. Fünf der acht aktiven Brennereien hat er in sein Besuchsprogramm gequetscht, und das Ergebnis war für den Autor eher mau: Standardwhiskys, lieblos angeboten, langweilige Darbietungen in den Besucherzentren. Einzig löbliche Ausnahme scheint in diesem Fall Caol Ila gewesen zu sein.

An der Südküste von Islay. Im Hintergrund Laphroaig. Photo credit: travelmag.com on VisualHunt / CC BY

Das Fazit des Autors: Wer schnell mal Islay besuchen will, wird enttäuscht sein, vor allem dann, wenn man nicht die hohen Preise für VIP-Tastings zahlen will. Man habe mehr davon, wenn man in seine Lieblingsbar ginge und dort um da Geld Islay-Whiskys verkoste.

Dem kann man nun entgegenhalten, dass man vielleicht nicht quer über die Insel hetzen sollte, wenn man sie genießen will. Aber wie ist das mit dem Eindruck des Autors, dass die Standardtouren zu wünschen übrig lassen? Als Frage an unsere Leser, die schon einmal auf Islay waren und die einfachen Touren mitgemacht haben: Wie war Ihr Eindruck? Nutzen Sie gerne unsere Kommentarfunktion (falls Sie kein eingetragener User sind, legen Sie bitte einen Account an)…

Paps of Jura von Islay aus. Bild (c) Lydia Frontczak

 

PR: Fine-Whisky.de bringt Denver & Liely Whisky Glas nach Deutschland

Der deutsche Online Whiskyhändler Fine Whisky.de hat uns darüber informiert, dass er als erster deutscher Händler die handgeblasenen Snifter der australischen Manufaktur Denver & Liely anbietet. Was diese Gläser besonders macht und warum es laut Hersteller das Tastingerlebnis steigert, können Sie untenstehendem Pressetext entnehmen: 


Fine-Whisky.de bringt Denver & Liely Whisky Glas nach Deutschland

Was macht dieses Glas so einzigartig?

Für den Großteil der Whisky-Trinker ist der einfache Tumbler die erste Wahl in Sachen Gläser. Der sogenannte „Snifter“ hingegen wurde zum Werkzeug der ambitionierten Whisky-Verkoster.

Das einzigartige Design des Whisky-Glases des australischen Duos Denver & Liely bringt diese beiden Welten nun zusammen. Die von Hand geblasene Form des D&L Whiskyglases fängt den Geschmack und Geruch des Whiskys ein, wie man es von einem Snifter erwartet und kombiniert diesen olfaktorischen Genuss mit der handschmeichelnden Form und dem Stil eines klassischen Tumblers.

Die weit ausgeformte Basis des Glases maximiert die Oberfläche des Whiskys und kanalisiert die Aromen durch die sich optimal verjüngende Öffnung. Auf diese Weise offenbart sich der volle Charakter des Whiskys. Hunderte Stunden voll Prototypenentwicklung, Verfeinerung und Erprobung waren für die Entwicklung dieses Glases nötig, doch die Mühe hat sich gelohnt!

Entdecken Sie ihre Whiskys neu und tauchen Sie so tief in die Welt der Aromen ein, wie Sie es noch nie zuvor erlebt haben. Jedes Glas wird in einer dekorativen Verpackung geliefert, auf der das individuelle Fertigungsjahr und die Batch-Nummer notiert sind.

„Dieses Glas ist dafür gemacht worden, dem ambitionierten Geniesser seine Whiskysammlung neu entdecken lassen zu können“ sagen Denver & Liely. „Wir haben Herz und Seele in das D&L Whiskyglas gesteckt und sind der Meinung, dass es all das verkörpert, wofür Denver & Liely steht – Simple. Good. Design.

Das Denver & Liely Whisky Glas ist hier um € 44.95 bestellbar.

PR: Wechsel an der deutschen Spitze bei Pernod Ricard

Eine Personalie wird von Pernod Ricard Deutschland berichtet: Tim Paech übernimmt zum 1. Januar 2019 die Führung von David Haworth, der ins Vereinigte Königreich wechselt. Hier der Pressetext, den wir dazu erhalten haben. Wir wünschen Tim Paech alles Gute für seine neue Aufgabe!


Wechsel an der Spitze des deutschen Marktführers im Bereich Premiumspirituosen – Tim Paech übernimmt zum 1. Januar 2019

Tim Paech – Vorsitzender Geschäftsführer der Pernod Ricard Deutschland GmbH ab dem 01.Januar 2019 © Pernod Ricard

Köln, 16.05.2018. Nach sieben erfolgreichen Jahren und einem kontinuierlichen Ausbau der Marktführerschaft in Deutschland durch David Haworth wird es am 1. Januar 2019 zu einem Wechsel an der Führungsspitze der Pernod Deutschland GmbH kommen. Tim Paech wird Vorsitzender Geschäftsführer der Pernod Ricard Deutschland GmbH und Western Europe und löst damit David Haworth ab. Haworth wird bei dem Premium-Spirituosenhersteller die Position des Managing Directors Pernod Ricard UK übernehmen und verantwortet zusätzlich das Gin Portfolio der Gruppe. Paech war zuletzt Präsident & CEO von Pernod Ricard Japan. Paech startete seine Unternehmenskarriere 1990 bei „Orlando Wines“ in Australien. Seine Unternehmenslaufbahn beinhaltet Stationen in Adelaide, New York, Paris und Sydney. Zwischen 2010 und 2014 war Tim Paech Geschäftsführer von Pernod Ricard Taiwan, im Anschluss übernahm er die aktuelle Position. Die Wechsel von Paech und Haworth zeigen deutlich, wie die Geschäftsphilosophie von Pernod Ricard ein konzernweites Zusammengehörigkeitsgefühl schafft und internationale Mobilität innerhalb der Unternehmensgruppe fördert.

David Haworth, Jahrgang 1962, ist seit dem 1. September 2011 Vorsitzender der Geschäftsführung bei der Pernod Ricard Deutschland GmbH. Zuvor war der gebürtige Ire als Vorsitzender Geschäftsführer für Pernod Ricard Griechenland, Türkei, Tschechische Republik und Slowakei tätig. © Pernod Ricard

Neu: Douglas Laing Scallywag 10yo Jubiläumsedition

Frisch aus Glasgow haben wir soeben von Douglas Laing über eine neue Scallywag-Abfüllung erfahren, die in Kürze natürlich auch in Deutschland zur Verfügung stehen wird. Hier bringen wir die englischsprachige Pressemitteilung, die wir mit der deutschsprachigen ersetzen werden, sobald sie uns vorliegt.

Hier kurz die Eckdaten der Abfüllung: Der Scallywag 10yo ist ein Blended Malt aus der Speyside. Er ist zu 10% in Sherrywood gereift, kommt mit 46% Alkohol und ist weder gefärbt noch kältefiltriert. 4500 Flaschen gibt es weltweit, im Vereinigten Königreich kostet er 49,99 Britische Pfund.

Hier die Pressemitteilung und die Tasting Notes in Englisch:


Douglas Laing’s 70th Anniversary Celebrations Continue with Launch of Scallywag 10 Years Old Limited Edition Speyside Malt Whisky

Douglas Laing & Co, leading independent Scotch Whisky firm, reveals Scallywag 10 Years Old Limited Edition Speyside Malt Scotch Whisky.

The family business, established in 1948 and currently amidst its 70th anniversary celebrations, says the 10 Years Old age statement marks 70 dog years, in a nod to the family’s Fox Terrier whose face appears on the packaging.

Bottled at 46% and offered without colouring or chill-filtration, the unique vatting of Speyside Single Malts is 100% matured in sherry butts. The result is a Malt Whisky with notes of rich cocoa, stewed plums and sweet mocha.

Scallywag was first brought to market in 2013 and the Douglas Laing family has since added Cask Strength and 13 Years Old variants to the portfolio. The brand continues to enjoy sustained and impressive growth, appealing to sherried Whisky lovers (and dog lovers alike!) the world over.

Cara Laing, Director of Whisky and third generation in the family business, comments on the new release:

“Some would say that Scallywag 10 Years Old is in fact aged 70 years, and if you count in canine years, that is indeed the case! It is 70 human years since my grandfather, Fred Douglas Laing, founded his eponymous company back in 1948, and as a man with a rather sweet tooth, we believe he’d be particularly proud of the vatting we have created, combining Speyside Single Malts matured in Oloroso and Pedro Ximénez casks to bring those rich, dark fruity and indulgent notes to the fore. Scallywag at “70” is well-bred with great pedigree from a long line of wire haired Fox Terriers owned and loved by the Douglas Laing family.  We hope Whisky drinkers around the world will enjoy his company as much as we do.”

Scallywag 10 Years Old is available from specialist Whisky retailers globally at an expected retail price of £49.99. Just 4500 bottles are available globally.

Tasting Notes:

Nose: Sweet with red fruits, mocha and honeycomb 
Palate: Gentle spices develop to rich cocoa, milky cereal and toasted oak
Finish: Lingers with cinnamon, stewed plumbs and brown sugar 

Whisky im Bild: Loch Leven, Highlands (Wallpaper)

Immer wieder mal bringen wir für Sie, abseits der üblichen News, auch einfach einmal schöne Bilder aus Schottland, die Sie für sich nutzen können, da der Fotograf sie zur freien Verwendung (meist, wie in diesem Fall, mit Nennung des Urhebers) zur Verfügung gestellt hat.

Heute haben wir ein wunderschönes Foto von Loch Leven in den Highlands (ein Meerwasser-Loch bei Argyllshire, nicht jenes in den Lowlands/Perthshire!). Es ist 4276 x 2829 Pixel groß und Sie können es hier in seiner ganzen Pracht downloaden (12MB). Sie können es auch für kommerzielle Zwecke verwenden, der Urheber bittet Sie aber, den unter dem Bild angegebenen Urheberhinweis bei Weiterverbreitung mit zu verwenden.

Der Urheber, mendhak, schreibt dazu:

Taken from a popular midges‘ hangout in the Scottish Highlands just by Loch Leven.

We went through a lot of pain to reach this vantage point. We chose the mountain to climb based purely because „it looked nice.“ It turned out to be unfrequented by people and unmaintained, and consequently full of puddles and midges constantly attacking us. The elevation profile also shows a rapid ascent which had an affect on our backs, knees, muscles and spirits.

While the views were worth the effort, I would only recommend this to people I don’t like.

Untenstehend sehen Sie das Bild von mendhak in geringerer Auflösung.

Photo credit: mendhak on Visualhunt.com / CC BY-SA

Serge verkostet: Springbank aus Refill-Fässern

Und wieder widmet sich Serge Valentin einem Klassiker unter den Whiskybrennereien, nach Highland Park und Ardbeg: Heute ist bei ihm Springbank an der Reihe. Die Gemeinsamkeit der beiden Abfüllungen, die Serge schon in der Überschrift seiner Verkostung hervorhebt, ist deren Bestimmtheit durch das Destillat, im Gegensatz zu solchen Whiskys, die im Geschmack vor allem von den Finishes oder recht aktiven Erstbelegungsfässern geprägt werden.

Und in der Tat handelt es sich bei beiden verwendeten Fässern heute um refill casks, also Fässer, die bereits einmal mit Whisky belegt waren und deshalb nur mehr dezent auf ihren Inhalt einwirken sollten. Eine Abfüllung ist der Springbank Bourbon Wood aus dem Vorjahr, der andere ein 24jähriger Unabhängiger aus dem refill Hogshead.

Beide schneiden bei den Punkten recht gut ab – hier die Wertungen aus der Verkostung:

  • Springbank 14 yo 2002/2017 (55.8%, OB, fresh and refill bourbon, 9000 bottles): 87 Punkte
  • Springbank 24 yo 1993/2017 (53.3%, Hunter Laing First Editions, Author’s Series, refill hogshead, cask # HL14288, 216 bottles): 90 Punkte
Springbank. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Springbank. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Bulleit beginnt mit Bau des neuen Besucherzentrums

Die zu Diageo gehörige Bulleit Distillery im Shelby County in Kentucky hat mit dem Bau des 10 Millionen Dollar teuren Besucherzentrums begonnen. Die Destillerie selbst ist ebenfalls ein Neubau, der im März 2017 eröffnet wurde und bislang noch ohne Besucherzentrum auskommen musste.

30 Leute sollen dort beschäftigt sein, und man will neben Verkaufsräumen, Tastingräumen und einer interaktiven Schau, die mehr über die Erzeugung von Bourbon erzählen soll, auch einen Blick ins Büro des Gründers, Tom Bulleit, erlauben, berichtet The Spirits Business.

Photo credit: A Train via Visualhunt / CC BY-ND

PR: Distiller Edition – Jack Daniel’s Single Barrel Barrel Strength

Auch von Jack Daniel’s gibt es eine Neuigkeit zu vermelden: Der neue JACK DANIEL’S Single Barrel Barrel Strength ist ab sofort in Deutschland erhältlich und komplettiert das Angebot der Destillerie in Tennessee. Alles Wissenswerte dazu in der nachfolgenden Presseaussendung von Brown-Forman:


Distiller Edition: JACK DANIEL’S Single Barrel Barrel Strength – Der neue, kräftige Tennessee Whiskey direkt aus dem Fass

Hamburg, im Mai 2018. Vom Fass in die Flasche und ins Glas. Die traditionsreiche Jack Daniel Distillery präsentiert den allerersten Barrel Strength Whiskey und erweitert damit die begehrte Single Barrel Collection innerhalb der JACK DANIEL’S Markenfamilie. Anders als der Single Barrel Select und Single Barrel Rye wird der Single Barrel Barrel Strength aus dem Fass direkt in die Flasche abgefüllt. Somit werden die Geschmacksnoten der handgemachten und getoasteten Fässer noch intensiver widergespiegelt. Abgefüllt in kleiner Auflage ist der JACK DANIEL´S Single Barrel Barrel Strength ein Genuss für echte Whiskey Connaisseurs, die das pure Geschmackserlebnis zu schätzen wissen. Mit einem Alkoholgehalt von 64,5 % Vol. überzeugt der Barrel Strength am Gaumen durch Noten von süßer Vanille, gepaart mit dem Geschmack von gerösteter Eiche und einem außergewöhnlich milden Abgang.

Für die Herstellung des jüngsten Zuwachses der prestigeträchtigen JACK DANIEL’S Single Barrel Collection wurden ebenfalls ausschließlich bestes Quellwasser aus den Tiefen der JACK DANIEL’S Höhle, eigene Hefe und handgefertigte Fässer aus amerikanischer Weißeiche verwendet. Die Single Barrel Collection wird mithilfe des einzigartigen JACK DANIEL‘S Charcoal Mellowing-Prozesses hergestellt. Hierbei wird der Whiskey durch Zuckerahorn-Holzkohle gefiltert und von überschüssigen Ölen befreit. Zudem lagern die Single Barrel Whiskeys in neuen, handgefertigten Weißeichenfässern, ausschließlich in den obersten Etagen der Lagerhäuser. Durch diese besondere Lagerung sind die Fässer den starken, jahreszeitlichen Temperaturunterschieden ausgesetzt. Dabei dehnt sich das Weißeichenholz in den kalten Monaten aus und zieht sich während der warmen Monate wieder zusammen. Der Whiskey dringt somit tief in das Holz der Fässer ein. Dadurch werden von Fass zu Fass unterschiedlichen Nuancen hervorgebracht, die sich am Ende in den vielfältigen Geschmacksprofilen des Barrel Strength zeigen. Das Ergebnis: Ein einzigartiger Tennessee Whiskey, der selbst für Kenner etwas ganz Besonderes darstellt.

Geschmacklich überzeugt JACK DANIEL’S Single Barrel Barrel Strength durch das Zusammenspiel von gerösteter Eiche, intensiver Vanille gepaart mit Noten von süßem Karamell. Barrel Strength ist ein überraschend kräftiger Whiskey und bietet Connaisseurs die besondere Möglichkeit, JACK DANIEL’S Tennessee Whiskey in seiner reinsten Form zu verkosten: ungefiltert und unverdünnt.

Ein Glas JACK DANIEL’S Single Barrel Barrel Strength sorgt sowohl pur als auch on the rocks serviert für Genussmomente der besonderen Art – ob bei einem entspannten Get-together mit Freunden und Familie oder zu einem guten Gespräch zu zweit.

JACK DANIEL’S Single Barrel Barrel Strength ist ab sofort im ausgewählten Lebensmitteleinzelhandel, in der Top-Gastronomie sowie im JACK DANIEL’S Online Shop verfügbar.

Preis: 79,99 Euro (UVP), 700 ml, 64,5 % Vol.

Exklusiv: Videointerview mit Fred Noe, Master Distiller Jim Beam

Es wird wohl die letzte Tour durch Europa gewesen sein, die Fred Noe am vergangenen Wochenende auch in die Donaumetropole Wien führte, denn noch in diesem Jahr wird er die Rolle des Master Distillers an seinen Sohn übergeben, der dann die Geschicke des Familienunternehmens aus Kentucky mitbestimmen wird.

Umso mehr hat es uns gefreut, dass wir im Rahmen seines Besuches ein exklusives Videointerview mit Fred Noe führen konnten. Wir haben es genutzt, um ihm Fragen zum Bourbon-Boom zu stellen, zu seiner Sicht auf die strengen Regeln, die der amerikanische Gesetzgeber den Produzenten von Whiskey auferlegt, über den neuen Jim Beam Single Barrel – und was er seinem Sohn als Dos und Don’ts auf den Weg mitgibt. Das knapp über neun Minuten lange Interview in englischer Sprache finden Sie obenstehend.

Apropos Jim Beam Single Barrel: Natürlich konnten wir die Abfüllung auch im Rahmen des Vienna Whiskey Trails mit Fred Noe verkosten. Uns hat er sehr gefallen, er ist mit seinen 47.5% angenehm trinkbar und überzeugt mit harmonischer Struktur. Wie uns Fred Noe erzählte, überlegt man bei Jim Beam, auf den Flaschen in der Zukunft nicht nur die Fassnummer anzugeben, sondern auch die genaue Position des Fasses im Lagerhaus, um so Fans die Möglichkeit zu geben, die geschmacklichen Unterschiede der einzelnen Fässer auch deren Lagerung zuordnen zu können. Momentan tüftelt man noch an der technischen Umsetzung, hier ist bereits sein Sohn federführend.

Mehr zum Jim Beam Single Barrel können Sie unserem Videointerview entnehmen.

Fred Noe am Whiskey Trail in Wien © Whiskyexperts

PR: Fred Noe präsentiert den neuen Jim Beam® Single Barrel

Am letzten Freitag kam Fred Noe, Urenkel des Jim Beam Gründers und Master Distiller, zu Besuch nach Wien, um dort im Rahmen des ersten Wiener Whiskey Trails die Whiskeys von Jim Beam vorzustellen. Und er hatte eine Neuheit im Gepäck: Den Jim Beam Single Barrel, eine Einzelfassabfüllung, die ab August auch in Deutschland und Österreich erhältlich sein wird.

In einem späteren Artikel heute lassen wir Fred Noe exklusiv in einem Videointerview selbst zu Wort kommen; lesen Sie hier aber zunächst alles Wissenswerte zum Trail und zum neuen Jim Beam Single Barrel in der nachfolgenden Pressemitteilung:


Der erste Wiener Whiskey Trail von Jim Beam®

Highlight: Fred Noe präsentiert den neuen Jim Beam® Single Barrel

Gleich zwei Premieren in Österreich: Der erste Wiener Whiskey Trail und die Vorstellung des neuen Jim Beam® Single Barrel. Fred Noe, Urenkel des Jim Beam Gründers und Master Distiller von Jim Beam, präsentierte im Rahmen seiner Europa-Tour am 11. und 12. Mai den neuen, außergewöhnlichen Jim Beam® Single Barrel Bourbon Whiskey exklusiv in Wien. An zwei Nachmittagen gab er sehr persönliche Einblicke in die Vergangenheit und die Zukunft der ikonischen Marke Jim Beam® und seiner eigenen Familiengeschichte. 

Jim Beam 7th generation Master Distiller Fred Noe führte am 11. und 12. Mai Whiskeykenner und Liebhaber auf Einladung von Jim Beam® erstmals auf den Wiener Whiskey-Trail. Im Laufe der unterhaltsamen Tour erklärte er die Besonderheiten und Qualitätsmerkmale eines echten Kentucky Bourbon und die Produktionsschritte von Jim Beam® Kentucky Straight Bourbon vom Feld über die Destillerie bis in die Flasche. Natürlich war ein wesentlicher Teil der Tour, die durch die drei angesagten Bars D-bar im The Ritz-Carlton, die Nightfly´s American Bar und die Roberto´s American Bar im ersten Wiener Bezirk führte, auch die Verkostung und eine Einführung dazu, wie man richtig Bourbon trinkt. Denn erst der Kentucky Chew, bei dem – ähnlich wie beim Wein – auch gekaut werden soll, bringt den wahren Geschmack des bernsteinfarbenen Tropfens zur Geltung.

Fred Noe ist nicht nur Master Distiller bei Jim Beam, sondern leitet als Urenkel von Namensgeber James B. Beam auch das Geschäft des Familienunternehmens. 15 Millionen Fässer hat das Unternehmen Jim Beam® seit der Prohibition gefüllt und produziert damit mehr als 50 % des weltweit verkauften Bourbons.

Fred Noes Ausbildung begann schon im Kindesalter, denn er tat nichts lieber, als mit seinem Vater beim Rundgang in der Destillerie an den verschiedenen Stationen zu beobachten wie Jim Beam® Bourbon Whiskey entsteht.

Goldenes Zeitalter für Whiskey: Fred Noe tourt mit der Geschichte des Bourbon durch Europa

Als direkter Nachfahre des Firmengründers ist Fred Noe mit einer Mission unterwegs. Er will Wissen rund um amerikanischen Whiskey verbreiten und tut dies am liebsten im direkten Kontakt mit Bartendern und Gästen auf der ganzen Welt. Fred Noe: „Bei meiner Tour durch die schönsten Städte Europas lerne ich auch einige der besten Bartender der Welt kennen, hebe mit ihnen das Glas, und erzähle aus meiner Familiengeschichte, in der wir seit sieben Generationen Bourbon produzieren. Für mich geht es hier in Österreich, das kein klassisches Land ist, in dem man Whiskey trinkt, darum, neue Whiskeygenießer in der Jim Beam Familie willkommen zu heißen und von unseren Produkten zu begeistern. Come as friend, and leave as family!“

Sein Know-How und sein Erfahrungsreichtum aus mehreren Jahrzehnten Arbeit mit und um Bourbon Whiskey sind gefragt und immer mehr Bars und Restaurants bieten auch in Österreich „America´s Native Spirit“ in ihren Barmenüs und Speisekarten an.

Fred Noe:

„Ich glaube fest daran, dass wir in der Mitte eines goldenen Zeitalters für American Whiskey stehen. Mehr Menschen als je zuvor entdecken und genießen heute Bourbon.“

Neben Wien führt Noe sein aktueller Europa Trip noch nach London, Hamburg, Rom und Paris.

Der neue Jim Beam® Single Barrel Bourbon:  Nur die ausgewähltesten Fässer für den Premium Geschmack

Als besonderes Highlight stellte Fred Noe den Gästen am ersten Wiener Whiskey Trail den neuen Jim Beam® Single Barrel Bourbon, ein Kentucky Straight Bourbon aus den besten, handnummerierten Fässern, vor.

In seiner über 200-jährigen Handwerksgeschichte hat sich Jim Beam® immer als Bourbon für jene empfunden, die Geschichte schreiben wollten. Bis heute hat sich daran nichts geändert. So ist nun erstmals der Jim Beam® Single Barrel entstanden, ein Produkt für Whiskey-Liebhaber, die die leichten geschmacklichen Besonderheiten pro Flasche zu schätzen wissen.

Weniger als ein Prozent der Fässer eignen sich bzw. wurden dazu auserkoren als Jim Beam® Single Barrel-Fass Whiskey zu reifen. Mehr als 200 Flaschen werden aus einem Fass schließlich individuell abgefüllt und handnummeriert etikettiert: So entsteht das einzigartige Geschmacksprofil und die Premium Qualität eines perfekten Bourbons. Pur oder “on the rocks” mit Eis oder für Cocktailliebhaber in einem Boulevardier oder einem Old Fashioned ist der Jim Beam® Single Barrel geschmacklich perfekt, rund und für jeden ideal, der Premium Bourbons und Whiskeys schätzt. Dieser neue Jim Beam® wird besonders Kenner begeistern, die ihr Geschmacksprofil gerne per Hand selektiert wissen.

Wie alle Kentucky Straight Bourbons von Jim Beam reift der Single Barrel traditionell in neuen ausgeflammten Fässern aus amerikanischer Weißeiche. Die Besonderheit: Jim Beam Single Barrel ist eine Einzelfassabfüllung und wird nicht aus mehreren vermählt. Im Vorfeld werden die Fässer von Master Distiller Fred Noe handverlesen, so gewährleistet Jim Beam ein einzigartiges Geschmackserlebnis und außergewöhnliche Premium-Qualität. Später werden pro Fass nur circa 200 Flaschen abgefüllt und mit Sorgfalt handnummeriert, so ist jede Charge einzigartig.

Der neue Jim Beam® Single Barrel Bourbon Whiskey wird ab Juni in Deutschland (ab September auch in Österreich) im ausgewählten Einzelhandel sowie im Fachgroßhandel zwischen 33,99 und 35,99 Euro erhältlich und zu genießen sein. Preis (UVP) Deutschland: 32,99 Euro Alkoholgehalt: 47,5% Vol. Gebinde: 0,7 l

Tasting Notes:

Farbe: Bernsteinfarbenes Gold

Aroma: Reiche Eiche-, Karamell- und Vanillenoten

Geschmack: Vollmundig mit süßen, reichen und ausbalancierten Eiche-, Vanille- und Karamell-Noten und Anklängen von Weißeichenholz

Abgang: Perfekt ausbalanciert mit einer leichten Würze

Trinkempfehlung: Pur oder auf Eis

Mehr Informationen über Jim Beam® Single Barrel: www.facebook.com/jimbeam.at

Fotos: Angelo Kreuzberger für Beam Suntory Austria
Copyright: Beam Suntory Austria

Serge verkostet: Highland Park von 1918 bis 2018

Bottlings der Destillerie Highland Park aus 100 Jahren – das ist der Rahmen, in dem sich Serge Valentin heute mit seiner Verkostung bewegt. Die ersten vier Abfüllungen stammen aus dem aktuellen Jahr, es sind drei fassstarke Highland Parks aus der neu gestalteten Connoisseurs Choice Cask Strength-Serie und ein ebenso fassstarker Whisky, der von Maltbarn für Limburg abgefüllt wurde.

Danach geht es in die Geschichte: mit einem Highland Park, der um 1950 erschien, und dann einer, der 1894 destilliert und 1918, zum Ende des Ersten Weltkriegs, abgefüllt wurde. Zumindest vermutet Serge, dass es ein Highland Park ist, denn die Beschriftung der Flasche ist da nicht so eindeutig – damals brannten auch Stromness und Scapa Malts.

Die Punktwertungen hier sind hoch, sehr hoch – aber sie sagen ohne die Beschreibungen nicht recht viel, die Sie bei Interesse unbedingt lesen sollten. Hier die Wertungen der Verkostung:

  • Highland Park 13 yo 2004/2018 (60%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, Cask Strength, first fill sherry, cask #3812, 655 bottles): 87 Punkte
  • Highland Park 18 yo 1999/2018 (55.6%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, Cask Strength, first fill bourbon, cask #4262, 210 bottles): 88 Punkte
  • Highland Park 18 yo 1999/2018 (56%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, Cask Strength, first fill bourbon, cask #4262, 202 bottles): 89 Punkte
  • Inganess Bay 18 yo 2000/2018 (52.7%, Maltbarn for Limburg, bourbon, 180 bottles): 87 Punkte
  • Highland Park (98°proof, John Scott, pure malt, +/-1950): 94 Punkte
  • Old Highland Malt Whisky – Orkney – 1894/1918 (Morten & Co., New York): 91 Punkte
Highland Park © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Highland Park © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

Neues von That Boutique-y Whisky Company

Eine ganze Latte an Neuerscheinungen gibt es vom unabhängigen Abfüller That Boutique-y Whisky Company zu vermelden – und zwar gleich vierzehn neue Bottlings aus verschiedensten Regionen Schottlands sowie Irland und aus den USA. Die neuen Abfüllungen werden auch in Deutschland über den Importeur Kirsch Whisky vertrieben werden und sollten dann beim Händler Ihres Vertrauens auftauchen.

Ohne viel Umschweife hier die Liste der neuen Abfüllungen und dem wie immer bunten und auffälligen Artwork dazu:

  • Caperdonich Batch 5, 22 Year Old 
  • Bruichladdich Batch 11, 13 Year Old 
  • Auchentoshan Batch 4, 24 Year Old 
  • Allt-á-Bhainne Batch 5, 22 Year Old 
  • Single Malt Irish Whiskey Batch 2, 8 Year Old
  • Tennessee Bourbon Whiskey #1 Batch 1, 14 Year Old 
  • Aultmore Batch 8, 20 Year Old
  • Benrinnes Batch 5, 17 Year Old 
  • Blended Whisky #2 Batch 3, 22 Year Old 
  • Dailuaine Batch 2, 15 Year Old
  • Glen Keith Batch 5, 24 Year Old 
  • BenRiach Batch 4, 9 Year Old 
  • Glencadam Batch 1, 6 Year Old 
  • Invergordon Batch 16, 10 Year Old 

PR: STORK CLUB Rye auch in Amerika erfolgreich

Eine Brennerei aus Berlin-Brandenburg, die Spreewald Destillerie in Schlepzig, konnte bei der renommierten San Francisco World Spirits Competition mit einer Doppelauszeichnung für ihren STORK CLUB Rye ins Rampenlicht treten – und ist nun mit Recht stolz auf die Anerkennung, die dem Whiskey auch international entgegengebracht wird. Hier können Sie mehr darüber in einer Pressemitteilung nachlesen (und wir gratulieren dem Team dort natürlich ganz herzlich):


STORK CLUB Rye auch in Amerika erfolgreich

Mit Double Gold bei der San Francisco World Spirits Competition setzt der Berlin-Brandenburger Roggenwhiskey seine Siegesserie fort

Schlepzig/Berlin. Hier knallten letzte Woche die Korken, als bekannt wurde, dass die Spreewood Distillers mit ihrem STORK CLUB Rye Whiskey auch international zu den Besten der Besten gehören. Bereits im letzten Jahr wurde das Destillat in Deutschland als „Whisky des Jahres national 2017“ im Rahmen des Internationalen Spirituosen Wettbewerb (ISW) ausgezeichnet. Zudem erhielt er die Silbermedaille in der Kategorie „Germany`s Best Whisky National“ vom Magazin „Der Whisky Botschafter“ verliehen.

Die internationale Auszeichnung aus San Francisco bestätigt die Ausnahmestellung von STORK CLUB Rye Whiskey und markiert einen weiteren Höhepunkt in der noch jungen Geschichte der Spreewood Distillers, die erst Ende 2016 die älteste Whisky-Destillerie Brandenburgs zu Deutschlands erster reinen Rye-Whiskey-Destillerie transformierten. Die San Francisco World Spirits Competition gilt als eine der renommiertesten Award Shows der Welt. 2018 wurden mehr als 2.200 Produkte in sechs Kategorien eingereicht. Mit Double Gold werden nur jene Einreichungen ausgezeichnet, die von der Jury einstimmig mit „Gold“ gewertet wurden. Es ist somit die höchstmögliche Auszeichnung.

„Wir haben mit unserem Rye Whiskey  von Anfang an auch auf den internationalen Markt gezielt“, erläutert Bastian Heuser, einer der drei Gründer der Spreewood Distillers. „Der Erfolg in den USA, dem Heimatland des Rye, zeigt, dass wir uns nicht zu verstecken brauchen. Deutscher Rye Whiskey ist absolut konkurrenzfähig.“.

Seit 2018 wird STORK CLUB Rye Whiskey nicht nur in Deutschland verkauft, sondern auch ins Ausland exportiert. Für 2019 planen die Spreewood Distillers die Erweiterung der Produktpalette um weitere Rye Whiskeys exklusiv für die Gastronomie.

Über STORK CLUB Whisky

STORK CLUB Whisky ist die erste 100% Roggen-Whiskey-Marke Deutschlands. Die Whiskeys, die von den Spreewood Distillers Sebastian Brack, Steffen Lohr und Bastian Heuser in Handarbeit hergestellt werden, sind vielfach ausgezeichnet unter anderem als „Bester Whisky National 2017“ (ISW).

Über die Spreewood Distillers

Drei Freunde fahren nach Brandenburg um ein Whiskey-Fass kaufen und kommen mit einer Destillerie nach Hause. – So kurz und prägnant lässt sich die Geschichte der Gründer Sebastian Brack, Steffen Lohr zusammenfassen.

60 Kilometer südlich von Berlin erstreckt sich die idyllische, einem Flussdelta gleichende Auenlandschaft des Spreewalds. Die Niederung mit ihrem einzigartigen Mikroklima bietet die beste Voraussetzung zur Reifung von Whiskey. Hier, inmitten eines Biosphärenreservats und umgeben von Roggenfeldern, befindet sich die 2003 gegründete und 2016 von den „Spreewood Distillers“ übernommene Spreewald-Destillerie im malerischen Dorf Schlepzig. Mit der Übernahme erfüllte sich für die drei der langgehegte Traum nach der eigenen Spirituosen-Manufaktur.