Whiskyfreunde, die fürs nächste Jahr einen Besuch der Messe in Offenburg planen (sie wird vom 3. bis 5. Mai 2019 stattfinden), besuchen ab nun nicht mehr die Badische Weinmesse mit Baden Spirits, sondern „Die Badische„. Hier lesen Sie mehr über die Hintergründe der Umbenennung und einige Ausblicke auf die Messe im nächsten Jahr:
„Die Badische“ steht für Tradition und Wertigkeit
Bekenntnis zur badischen Heimat mit den hochwertigen Erzeugnissen Wein, Spirit und Kulinarik
Offenburg. Aus der Badischen Weinmesse mit Baden Spirits wird künftig „Die Badische“. Damit stellt die Messe Offenburg das Traditionsformat für die Zukunft neu auf. Badens Weine und Edelbrände bilden dabei weiterhin den Schwerpunkt der Veranstaltung und werden durch kulinarische Spezialitäten aus der Region ergänzt.
„Die Badische ist das authentische Spiegelbild der Heimat. Sie steht für Wein, Spirits und Kulinarik, in Baden produziert, hervorragend verarbeitet und veredelt. Wir wollen den Erzeugern aus ganz Baden eine Bühne bieten, das Beste unserer Heimat abzubilden“, erläutert Messechefin Sandra Kircher.
Der neu entwickelte Auftritt lautet mit Marke und Claim: „Die Badische – Wein. Spirits. Kulinarik – Herzhaft genießen.“ Durch den herzförmigen Fingerabdruck wird die Aussage entsprechend visualisiert. „Moderne Anmutung, frische Farben und eine gewisse Leichtigkeit machen sympathisch auf das Genusserlebnis Anfang Mai aufmerksam“, beschreibt Marketingleiterin Tanja Hartmann die visuelle Darstellung der Veranstaltung.
„Die Badische“ steht für Tradition, Wertigkeit und Heimat. Die Messebesucher werden den Genuss erleben und direkt mit den Erzeugern ins Gespräch kommen. Es wird buchstäblich zu einer Entdeckungsreise Badens. Damit steht „Die Badische“ für feinen badischen Genuss.
Neu ist die Pre-Night am Freitag, 3. Mai 2019 von 19 bis 22 Uhr. In entspannter Atmosphäre kann hier probiert, bestellt und direkt gekauft werden. „Abseits der großen Besucherströme können sich die Messebesucher beraten lassen“, betont Projektleiterin Sarah Sutter.
Mit musikalischer Untermalung sowie kleinen kulinarischen Highlights wird der Abend zu einer stimmungsvollen Begegnung.Mit einem ersten Flyer wird bereits im Rahmen der Oberrhein Messe für „Die Badische“ geworben. Zudem wurden heute am 1. Oktober zur Bekanntgabe des neuen Markenauftritts auch Luftballons mit Eintrittskarten zur „Badischen“ steigen gelassen. „Die Badische“ findet vom 3. bis 5. Mai 2019 in der Baden-Arena und Ortenauhalle bei der Messe Offenburg statt. Der Kartenvorverkauf startet in Kürze.
Weitere Informationen zur Veranstaltung sind unter www.die-badische.de erhältlich.
Whisky wird seit jeher nicht nur getrunken, sondern auch gesammelt – sei es, um besondere Tropfen für später aufzuheben oder rein des Sammelns willen. Immer schon, und verstärkt in den letzten Jahren, war Whisky auch ein Gegenstand der Wertanlage – begünstigt durch den Umstand, dass ältere Jahrgänge immer rarer werden und sich der Markt für Whisky global ausweitet.
Märkte sind dynamisch und ändern sich. Gastautor Marco Jansen von der Whisky Investments GmbH wirft für uns vierteljährlich einen Blick auf den Sammlermarkt und berichtet dabei über relevante Ereignisse und Entwicklungen. Hier ist sein aktueller Beitrag:
Der Whisky-Sammlermarkt – Bericht über das Q3 2018
Wie bereits im letzten Quartalsbericht beschrieben kehrte auf Grund zahlreicher politischer Ereignisse die Unsicherheit und damit eine größere Schwankungsbreite zurück an die internationalen Kapitalmärkte. Die Whiskysammlermärkte zeigen sich wenig beeindruckt und die Preisen setzten auch im abgelaufenen Quartal unaufhaltsam fort.
Seit Anfang Juli konnte der von der schottischen Rare Whisky 101 Ltd. berechnete APEX 1000 Index (bildet die Preisentwicklung der 1000 meistgehandelten Whiskyraritäten an den Sekundärmärkten ab) um 5% zulegen. Für das Jahr 2018 bedeutet dies einen kumulierten Wertzuwachs von 15% – und dass in gerade einmal 9 Monaten!
In der Gunst der Sammler ganz weit vorne lagen in den letzten Wochen Abfüllungen aus Japan, dem Land der aufgehenden Sonne. Sowohl für Malts von Yamazaki als auch von Karuizawa wurden nach einer langen Phase gleichbleibender Preise zuletzt Aufschläge von mehr als 20% an den Sekundärmärkten gezahlt. Die Einstellung einiger beliebter Standardmalts mit Jahrgangsangaben aus Japan wie z.B. Hibiki 17 stellten noch einmal den Raritätenstatus der japanischen Malts in den Fokus und befeuerten die Hoffnung auf weiter steigende Preise.
Aber auch die Preise für beliebte Raritäten aus den schottischen Destillerien Rosebank oder auch Bowmore standen dieser Entwicklung in nichts nach und legten deutlich im Wert zu. Bei Macallan kam es zu einem Favoritenwechsel seitens der Sammler. Standen im letzten Jahr noch die 18jährigen Malts im Fokus, scheinen sich nun die Käufer auf die 25jährigen Abfüllungen zu fokussieren, die sich besonders im letzten Jahr im direkten Vergleich zu den 18ern eher unterdurchschnittlich entwickelten.
Gefühlt verging im letzten Quartal kaum eine Woche, in dem bei Auktionen nicht wieder ein neuer Rekorderlös für eine Whiskyrarität erzielt wurde. Am 3. Oktober kommt nun beim Auktionshaus Bonhams ein sehr seltener Macallan „unter den Hammer“ – man rechnet mit einem Rekorderlös von mehr als 1.000.000 englische Pfund. Abgesehen von solchen „Übertreibungen“ zeigen sich die Whiskysammlermärkte weiter in einer sehr robusten Verfassung und ein Ende des Nachfrageüberhangs dürfte auch in den nächsten Monaten nicht zu erwarten sein.
Marco Jansen von Whisky-Investments.de
Autor Marco Jansen, Gesellschafter der Whisky Investments GmbH, arbeitet seit 16 Jahren in der Finanzbranche und sein Betätigungsfeld 1– neben der Betreuung von vermögenden Privatkunden – sind die internationalen Kapitalmärkte. Vor etwa 10 Jahren entdeckte er bei einer Reise nach Schottland seine Leidenschaft für Single Malt Whisky. Seitdem verfolgt er mit Interesse die Whiskymärkte und eine kleine Sammlung erlesener Tropfen füllt die speziell dafür eingerichtete Vitrine in seiner Heimat am Niederrhein.
Unser Titelbild zeigt die Catedral do Whisky – die größte Whiskysammlung der Welt
Überzeugende Qualität, gepaart mit einem attraktiven Preis. Zu diesen beiden Kriterien, die unser Whisky des Monats erfüllen muss, kommt noch eine gute Verfügbarkeit. Und ab und an fällt unsere Wahl auf einen Whisky, dem wir ein wenig mehr Beachtung wünschen, weil er es verdient hat. So wie in diesem Monat: Unser Whisky des Monats Oktober 2018 ist der Old Pulteney 12yo.
Lange galt die Brennerei Pulteney als die nördlichste des schottischen Festlandes. In Wick beheimatet, liegt die Destillerie nah am dortigen Hafen. Seine Hochzeit hatte dieser Hafen zur Jahrhundertwende des 18. und 19. Jahrhunderts. Wick war zu dieser Zeit die Heringsmetropole Schottlands. Rund um den Fischereihafen entwickelte sich die Stadt. Und hier errichtete James Henderson 1826 auch die Brennerei in der Huddart Street in Wick. Der Einfachheit halber benannte man die Brennerei einfach nach dem Stadtteil, in dem sie liegt: Pulteney.
Pulteney Destillerie, Foto von K. Schwebke, CC-Lizenz
Die direkte unmittelbare Nähe zum Hafen und damit auch zum Meer findet sich auch im Whisky der Pulteney Distillery wieder. Wegen seiner maritimen Noten, seiner sehr präsenten Salzigkeit und seiner Trockenheit wird dieser Whisky auch gerne als das Manzanilla des Nordens bezeichnet – in Anlehnung an den Sherry aus dem andalusischen Sanlúcar de Barrameda. Am deutlichsten findet sich dies im Old Pulteney 12yo. Der Whisky für diese Abfüllung reifte ausschließlich in früheren Bourbon Fässern. Diese lassen dem Charakter der Brennerei und des Destillats genügend Raum zur Entfaltung. Trockene Seeluft wird begleitet von leichten fruchtigen Noten und den Aromen gerösteter Erdnüsse. Der Old Pulteney 12yo ist durch dieses Aromenspiel ein fast unverwechselbarer Whisky. Dazu präsentiert er sich weich und doch recht komplex.
Mit der Eröffnung der Brennerei Wolfburn im Jahr 2013 gilt diese nun als die Nördlichste auf dem schottischen Festland. Doch was die Whiskys aus der Brennerei Pulteney weiterhin einzigartig macht, ist die Verbundenheit zur Hafenstadt Wick und ihrer Geschichte der Heringsfischerei. Beim Redesign der Flasche und Umverpackung der Old Pulteneys (wir berichteten) ist der große, aufgedruckte Trawler zwar verschwunden. Doch taucht dieser in einem kleinen Logo wieder auf. Und unverkennbar ist auch die Flaschenform. Sie nimmt das spezifische Aussehen der Brennblasen auf.
Die Destillerie Pulteney. Bild: Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen.
Der Old Pulteney 12yo ist vielleicht einer der unterschätzten Scotch Single Malts. Sein älterer, 21-jähriger Bruder wurde zwar 2012 in der Whisky Bible als Whisky des Jahres ausgezeichnet, die Brennerei und ihre Abfüllungen rückten ein wenig mehr in den Fokus der Whisky-Interessierten. Doch wegen der Geradlinigkeit in seinem Charakter, der durch die ausschließliche Reifung in Ex-Bourbon Casks unterstrichen wird, wählen wir den Old Pulteney 12yo zum Whisky des Monats Oktober 2018. Hinzu kommt auch, dass dieser Whisky im Handel für um die 30 € erhältlich ist. Mittlerweile ist dies für einen Single Malt ein sehr außergewöhnlich niedriger Preis.
Ein fünfzigjähriger Karuizawa, von dem es nur zwei Flaschen gibt – viel exklusiver kann es in einer Verkostung nicht zugehen, auch wenn sie Serge Valentin vornimmt. Noch dazu kann der Whisky mit unglaublichen 62.5% Alkohol aufwarten – und das nach 50 Jahren. Man hält kurz inne und spürt das Gefühl des erhfurchtsvollen Erschauderns die Wirbelsäule hochkriechen.
ALs Begleitung hat sich Serge zwei Chichibus auserkoren, einen, der für Paris und die Messe dort abgefüllt wurde, und einen getorften zum zehnjährigen Jubiläum der Inbetriebnahme der japanischen Kult-Brennerei.
Hier also die schnöden Zahlen der Verkostung, die die Beschreibungen hinter unserem Link natürlich nie und nimmer ersetzen können:
Mit dem heutigen Tag veröffentlicht Gordon & MacPhail zwei außergewöhnliche Abfüllungen, die neben einem beachtenswerten Alter auch eine interessante Geschichte haben: Die beiden Longmorns 1961 , die es nur im Duett zu kaufen gibt (und das nur in 97 Flaschenpaaren) wurden von George Urquhart im Jahr 1961 in die Fässer gefüllt und nun von den Zwillingen und Enkeln Stuart and Richard Urquhart ausgesucht, um abgefüllt zu werden. Der Preis des aufwendig präsentierten Flaschenpaars im Rahmen der Private Collection: 30.000 Britische Pfund.
Alles Wissenswerte zu den Abfüllungen und der Hintergrundgeschichte finden Sie in der nachfolgenden Presseaussendung, die wir auch mit einer Bildergalerie für Sie versehen haben. Auch zwei Videos erzählen mehr über die beiden Bottlings:
Gordon & MacPhail Unveils Twin Longmorn Whiskies Personally Selected by Identical Twins from the Owning Family
Filled on the same day into casks of differing oak, the rare Scotch whiskies are the oldest ever releases of Longmorn single malt
Single malt Scotch whisky creators Gordon & MacPhail is releasing two decanters as part of its ‘Private Collection’, single cask releases personally selected by members of the family that owns the company.
The ‘twin’ whiskies were selected for bottling by identical twin brothers Stuart and Richard Urquhart, and contain the oldest Longmorn single malts ever released, originally laid down to mature by the brothers’ grandfather George Urquhart in 1961.
Sold as a pair, only 97 sets of twin decanters are available worldwide with a UK recommended sales price (RSP) of £30,000.
When filling Gordon & MacPhail casks, George Urquhart always had the destiny of each cask in mind. Often keen to explore the boundaries to further his understanding, the Longmorn twin casks presented an opportunity to reveal the effects of European Oak compared to American Oak during maturation.
Both whiskies began life with inherently the same DNA. Influenced by their environment – the species of oak – the whiskies gradually evolved and now exhibit distinctly different flavour profiles.
To mark the launch, Professor David Purdie, a fellow of the Royal College of Physicians, has worked with Gordon & MacPhail to uncover what shapes character in twins – the effect of heritage, environment, and location. In two three-minute ‘twin’ films, Professor Purdie meets Gordon & MacPhail’s Director of Prestige, Stephen Rankin, to explore the subject and reveal how this parallel could be applied to twin whiskies.
Both bottled at cask strength and matured in first fill Sherry hogsheads, the whisky from Cask 508, selected by Richard Urquhart, was nurtured in European Oak. Its whisky is a mahogany colour, with red highlights and exhibits a rich, abundant nose, bursting with complex aromatic flavours and perfumed top notes.
By contrast, the whisky from Cask 512 selected by Stuart Urquhart is rich chestnut in colour, gleaming with ruby and amber highlights. Matured in American Oak, it is slightly sweeter on the nose and fruity on the palate, with notes of black cherry, raspberry, and dried vanilla.
Professor Purdie said:
“Like human identical twins, both whiskies share the same make up. They were born together, but matured separately. It is remarkable to observe how the identical spirit filled into the casks all those years ago has been altered by the natural environment of the casks themselves – one crafted from European Oak and the other from American Oak. Just like twins who start life at the same time and place, each whisky has then been shaped and developed by a multitude of separate factors to create these subtle differences.”
Stuart Urquhart, Gordon & MacPhail’s Associate Director of Whisky Supply added:
“As someone whose day-job is applying the family’s knowledge of how to match spirit with the perfect cask, the nuances of our Longmorns, distilled 57 years ago, were especially intriguing. The whisky I selected has a slightly spicy finish and many would attest that my sense of humour is certainly drier and spicier than that of my brother.”
Richard Urquhart, Gordon & MacPhail’s International Sales Manager for Asia & Americas, said:
“For much of our lives, Stuart and I have shared similar environments, growing up together, sharing a flat while attending the same university, sailing competitively as a team and now working under the same roof. However, as we’ve grown older, got married and had children, it’s intriguing to see how our individual characters, much like the whiskies, are diverging.”
Stephen Rankin, Gordon & MacPhail’s Director of Prestige, fourth generation member of the Urquhart family and himself a father of twins, said:
“This is a unique and exclusive opportunity to taste a remarkable piece of Scotland’s liquid history. Owners of these twin decanters will be able to explore the similarities and nuances of the oldest Longmorn single malt Scotch whiskies ever bottled.”
Each individually numbered hand-blown decanter is beautifully presented in award-winning packaging which includes a book written by renowned writer and rare whisky specialist, Jonny McCormick, along with a personally signed certificate of authenticity from each brother.
The twin decanters complete the release of four extremely rare single cask bottlings unveiled as part of the ‘Private Collection’ range. The first, Private Collection Glenlivet 1943 by Gordon & MacPhail, a rare wartime cask, was released in October 2017 and the second, Private Collection from Linkwood Distillery 1956 by Gordon & MacPhail, was released in February 2018.
Vor einiger Zeit brachten wir einen Bericht über ein Hotel in Schweden, das den offiziellen Guinness-Weltrkord für die Bar mit den meisten verschiedenen Whiskys erhielt, und ihn damit von einem Hotel in Glenesk übernahm (unseren Bericht über das Hotel Skansen finden Sie hier).
Seitdem haben wir viele Zuschriften bekommen, dass das wohl so nicht stimmen könne – denn da gäbe es ja noch die Bar X oder Y, die mehr Whiskys anbieten könne. Diesen Lesern (sorry, dass wir nicht alle Mails beantworten konnten) haben wir retour geschrieben, dass das Hotel Skansen die Formalitäten und vor allem die Zahlung für eine Prüfung durch das Guiness-Team auf sich genommen hat – dass es aber damit nur den Guinness-Titel, der nicht unbedingt die faktisch größte Auswahl bedeuten müsse, gewonnen hat.
Immer wieder genannt in den Lesermails wurde das Hotel Waldhaus in der Schweiz – aber damit kommt es „nur“ unter die Top 3, wie nun ein Artikel in Forbes enthüllt – mindestens zwei weitere Hotelbars bieten mehr als die 2500 Whiskys des Schweizer Hotels – und ganz vorne ist laut dieser Aufstellung wieder Schottland. Ohne die Details zu verraten, hier jene Länder, die den Schweden den Rang ablaufen könnten, würden Sie beim Guinness-Team einreichen:
Platz 6 geht an Holland
Platz 5 an Singapur
Platz 4 sichert sich ein polnisches Hotel
Platz 3 geht in die Schweiz
Platz 2 in die USA
und Platz 1 mit über 3500 Abfüllungen nach Schottland.
Alle Details und Links zu den Hotels finden Sie bei Forbes.com.
Aus der Whiskyregion Campbeltown können wir zwei aktuelle Neuigkeiten in der us-amerikanischen TTB-Datenbank vermelden, die auf ein baldiges Erscheinen der beiden Bottlings hinweisen (es aber nicht unbedingt garantieren):
Zunächst einmal sollte es in absehbarer Zukunft eine neue Variante des Kilkerran 8yo in Fasstärke geben, diesmal mit 56.5% Alkohol. Der Achtjährige aus der Destillerie Glengyle ist bereits mit 56.2% und einmal mit 55.7% erschienen, beide Abfüllungen mit jeweils 9000 Flaschen, so wie die neue Abfüllung auch.
Ebenfalls eine Neuauflage soll direkt von Springbank kommen, und viele haben wohl auf ihn gewartet: Der Springbank Local Barley 9yo ist der vierte und jüngste in der Serie bislang. Er ist aus der Gerste der High Cattadale Farm gebrannt worden, und zwar wurde dort die Sorte Optic angebaut. 9700 Flaschen wurden oder werden davon abgefüllt, mit 57.7% Alkohol.
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Seit 95 Sonntagen eine Institution bei uns – und auch heute haben wir wieder für Sie unsere Rubrik „Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche“ vorbereitet. Darin stellen wir Ihnen wie jede Woche Whiskyvideos und Podcasts aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“ vor, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden.
Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre. Hier aber die Beiträge von heute:
Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Sonntag ist Videozeit – und meistens bringen wir Bilder aus den bekanntesten Whiskyregionen wie Schottland, seltener mal Irland, recht selten dann aus den USA. Es liegt auch ein wenig an dem verfügbaren Material, denn das sind natürlich weder die einzigen Whiskyregionen auf unserem Planeten, noch sind sie den anderen in ihrer Schönheit um Lichtjahre voraus.
Das wollen wir heute einmal am Beispiel von Cornwall und Devon zeigen. Ja, auch dort wird Whisky produziert, auch wenn man den bei uns nicht so gut kennt. In Truro brennen Hicks & Healy seit 2003 Whisky (erhältlich ist er seit 2011), und in Bovey Tracey verkauft die Dartmoor Whisky Distillery momentan nur Gin, aber sie sollte in den nächsten Jahren ihrem Namen dann doch Ehre machen.
Die Landschaft, in die die beiden Brennereien eingebettet sind, möchten wir Ihnen heute in obenstehenden Video von Sascha Tayefe, das etwas über 16 Minuten läuft, vorstellen. Es ist in HD aufgenommen und atmet sehr viel Ruhe. Genießen Sie es hier bei uns oder auf Youtube, und genießen Sie zudem auch einen schönen Sonntag!
Drei Monate lang gibt es sie nun schon, unsere Rubrik „Fremde Federn“. Sie stellt Ihnen Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden (vielen Dank dafür) – heute in der zwölften Woche. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Drei Dreiergespanne aus verschiedenen Destillerien sind es, die Angus MacRaild, die Samstagsvertretung von Serge Valentin, heute in seiner Verkostung beschäftigen. Glentauchers, Clynelish und Bowmore stellen sich in Form von unabhängigen Bottlings der Bewertung, und müsste man einen Sieger unter den drei Destillerien finden, wäre man in dieser Konstellation heute überfordert, weil die Unterschiede in den Summen marginal sind. Aber wozu auch Sieger, wenn alle gefallen können?
Machen Sie sich selbst ein Bild – hier sind die Flaschen aus der Verkostung von heute und deren Wertungen:
Glentauchers 11 yo 2007/2018 (58.9%, North Star, bourbon hogshead/PX finish, 288 bottles): 83 Punkte
Glentauchers 27 yo 1990/2018 (54.4%, Cadenhead Single Cask, bourbon barrel, 168 bottles): 90 Punkte
Glentauchers 41 yo 1976/2017 (42%, Cadenhead Authentic Collection, bourbon hogshead, 126 bottles): 91 Punkte
Clynelish 10 yo 2008/2018 (46%, Signatory for Flanders’ Finest Cask Selection, bourbon barrel, cask #800120, 304 bottles) : 90 Punkte
Clynelish 1990/2003 (57.4%, Acorn, bourbon cask): 89 Punkte
Clynelish 16 yo 1989/2006 (55.1%, Art Of Whisky ‘Northern Star’, sherry): 86 Punkte
Bowmore 1991/2008 (45%, Gordon & MacPhail ‘Secret Stills 04.09’, refill sherry hogsheads, 1300 bottles): 88 Punkte
Bowmore 20 yo 1997/2018 (55.9%, Scotch Malt Whisky Society, #3.307 ‘A journey into joy’, for Feis Ile 2018, refill oloroso sherry butt, 564 bottles): 89 Punkte
Bowmore 13 yo 2004/2018 (57.4%, Scotch Malt Whisky Society, #3.310 ‘A marooned wordsmith’, 2nd fill hogshead, 207 bottles): 88 Punkte
Destillerie Glentauchers. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Mit neuen Bottlings des unabhängigen Abfüllers Claxton’s aus North Yorkshire möchten wir den Tag heute auf Whiskyexperts beginnen: Sechs neue Whiskys sind es geworden, aus allen schottischen Whiskyregionen, und darunter auch einige, die eine gehörig lange Zeit im Fass verbringen durften. Was bringt uns der Familienbetrieb im Speziellen? Hier die Liste der Neuheiten:
Dumbarton 32 Years Old (1986), Matured in a Bourbon Barrel, 57.1% ABV
Springbank 22 Years Old (1996), Matured in a Bourbon Hogshead, 55% ABV
Teaninich 19 Years Old (1999), Matured in a Bourbon Hogshead, 53% ABV
Bruichladdich 16 Years Old (2002), Matured in a Sherry Puncheon, 61.2% ABV
Benrinnes 10 Years Old (2008), Matured in a Bourbon & Sherry Cask, 51.7% ABV
Ledaig 10 Years Old (2008), Matured in a Refill Hogshead, 54.3% ABV
Im Oktober, so schreibt man uns, werden die Bottlings an die Händler in ganz Europa ausgeliefert und sind dann, auf Grund der Einzelfassabfüllung natürlich in recht begrenzter Menge, erhältlich.
Und hier noch ein Blick auf die Flaschen – das Auge trinkt ja bekanntlich mit:
Den 9. Oktober können sich Arbeg-Fans dick im Kalender anstreichen: Der neue Ardbeg Twenty Something 22yo wird an diesem Dienstag erscheinen. Es gibt ihn diesmal nicht nur online zu erwerben, sondern Committee-Mitglieder können ihn auch in den Ardbeg Embassies in Deutschland und Österreich kaufen (zur Schweiz liegen uns keine Infos vor). Die unverbindliche Preisempfehlung für den 22jährigen Ardbeg der alten Schule liegt bei 480 Euro.
Für weitere Informationen wie zum Beispiel die offiziellen Tasting Notes lesen Sie bitte die nachfolgende Pressemitteilung, die wir soeben von Ardbeg Deutschland erhalten haben:
Ardbeg Twenty Something 22: Aus den dunklen Tagen der Destillerie
Ab dem 9. Oktober 2018 werden Whisky-Liebhaber die Gelegenheit haben, den dritten Release aus der limitierten Ardbeg Twenty Something-Reihe zu erleben. Der seltene, in ehemaligen Bourbon-Fässern gereifte 22jährige Single Malt ehrt alle Visionäre, die Ardbegs Geist in den dunklen Tagen der Destillerie am Leben erhielten. In einer Zeit, als der Name der berühmten Ardbeg Destillerie anfing in Vergessenheit zu geraten, entstand dieser rare, schottische Whisky. In einer Phase der Ungewissheit der 1980er und 1990er Jahre, als die Brennblasen schon fast erloschen waren und die Zukunft der Destillerie in den Sternen stand, hatten junge Whisky-Enthusiasten einen Traum. Voller Hoffnung destillierten und legten sie einige Fässer zur Seite, um ihre Zuversicht an Ardbeg aufrechtzuerhalten. Unter ihnen auch ein junger Mickey Heads, heute Ardbegs Destillerie Manager. Er sagt:
„Stolz, Hoffnung und eine Spur Idealismus – dies waren die wichtigsten Zutaten für diesen außergewöhnlichen Whisky.“
ebrannt im Frühjahr 1996 in der Brennblase, die heute alle Besucher am Eingang der Destillerie empfängt und eine stolze Ikone der Insel Islay ist. Dr. Bill Lumsden, Direktor of Distilling, Whisky Creation & Whisky Stocks bei Ardbeg, sagt:
„Die Ex-Bourbon-Fässer, die ich für diesen Ardbeg Twenty Something seinerzeit auswählte, ließen einen wunderbaren Tropfen reifen – ein Feuerwerk tiefer, tropischer Aromen und von delikater, komplexer Qualität.“
An der Nase erinnert der Ardbeg 22 Jahre mit seinen Aromen an Tropenfrüchte, die in süßen Rauch, Ruß und Teer übergehen. Auf der Zunge ein Mix frischer grüner Äpfel mit Streuseln. Noten von Pfefferminztee und Vanille münden in ein langes, rauchiges Finish.
Mit 46,4 Volumenprozent Alkohol nicht kühlgefiltert abgefüllt und ab dem 9. Oktober 2018 limitiert Online und bei den Ardbeg Embassies für alle Ardbeg Committee Mitglieder erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 480€.
Verkostungsnotiz Ardbeg Twenty Something – 22 Years Old
46,4 % Vol. Alkohol
Farbe: Blasses Gold
An der Nase: Noten üppiger tropischer Früchte weichen Aromen von süßem Rauch, Ruß und Teer.
Am Gaumen: Frischer grüner Apfel mit Streuseln, im Anschluss Aromen von Pfefferminztee, feinem Vanille-Toffee, weißem Pfeffer, Nelken, Anis und Eukalyptusöl. Ein salzig-waldiges Finale.
Nachhall: Sehr lang mit einem delikaten, süß-rauchigem Finish.
Auch heute entführen wir Sie mit den Bildern von Alexandra Kreutz von Genuss am Gaumen im österreichischen Vorarlberg nach Schottland zu einer Brennerei. Diesmal geht in die Whiskyregion Campbeltown und dort zum „Star“ der dort ansässigen wenigen Destillerien: Springbank.
Springbank ist durch seine Authentizität eine besonders fotogene Brennerei, und das zeigt sich auch in den 25 Bildern, die Alexandra vor einigen Wochen dort aufgenommen hat und die wir mit ihrer freundlichen Erlaubnis hier für Sie veröffentlichen dürfen. Egal ob Produktion oder Lagerstätten – bei Springbank atmet alles den alten Geist des schottischen Whiskys.
Viel Vergnügen beim Betrachten unserer Galerie, deren Bilder sich durch Anklicken wie üblich bestens vergrößern lassen: