Über eine schöne Charityaktion eines renommierten deutschen Whiskyhändlers dürfen wir hier berichten: Die SCOMA Scotch Malt Whisky GmbH schickt ein Rallye-Team zur „Knights of the Island“-Rallye auf die Britischen Inseln und stellt viele Auchentoshan-Abfüllungen im Shop in den Dienst der guten Sache für das Hospiz in Jever. Was genau bei der Rallye geschieht und wie SIE mithelfen können, entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Pressemitteilung, in der Sie auch einige Links finden, mit denen Sie die Aktion unterstützen können:
SCOMA goes Rallye – Für den guten Zweck durch das Land der vermutlich besten Whiskys der Welt
Die SCOMA Scotch Malt Whisky GmbH sendet ein Rallye-Team im Rahmen der Charité-Rallye „Knights of the Island“ auf die Britischen Inseln. Zehn Tage fährt das Team in einem Mercedes Coupé 123 von Brüssel bis nach Edinburgh – immer auf der Suche nach einem schönen Dram. Nach dem Startschuss am 12. Mai 2018 in Belgien führt die Route dann über England, Wales nach Schottland.
Neben einer ganzen Menge Spaß gibt es auch die ernsten Themen. Das Team sammelt während der Reise Spenden für das Hospiz in Jever – eine Organisation, die todkranken Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet und ihnen einen liebe- und würdevollen Abschied ermöglicht.
Zusammen mit insgesamt 80 Teams – die jeweils für ein Herzensprojekt Spenden sammeln – geht es in Old- und Joungtimern, die mindestens 20 Jahre alt sein müssen, um den Sieg.
Dabei gibt es einige Hürden zu nehmen: So ist die Nutzung von GPS und Navis nicht erlaubt: die gute alte Straßenkarte feiert ihre Wiederauferstehung. Ebenfalls nicht erlaubt sind Autobahnen. Das hat alles einen guten Grund, denn nicht das schnellste Team gewinnt am Ende die Rallye, sondern das Team, welches am Ende die meisten Punkte erwirtschaftet hat. Punkte erhält man mit Hilfe des Roadbooks, welches die Teams anhand von Aufgaben über die gesamte Strecke fordert. Da gilt es dann schon einmal den Namen der Frau des Bürgermeisters einen 200-Seelen-Dorfes mit unaussprechlichem Name mitten in Wales ausfindig zu machen. Erfindergeist ist gefragt.
Auch wir möchten aktiv die Reise unterstützen und stellen über den gesamten Zeitpunkt den „Rallye-Malt“ Auchentoshan ins „Angebot“. Wenn Sie einen Malt aus der Auchentoshan Range (mit Knight of the Island Logo) bestellen, wandern automatisch 3 € pro Flaschen in den Spendentopf.
Natürlich würden wir uns auch freuen, wenn Sie uns und unser Projekt unterstützen würde. Es sind natürlich auch direkte Spenden an das Friedel-Orth-Hospiz in Jever möglich. Die entsprechende Spendenseite finden Sie hier:
Eine Lost Distillery, die in absehbarer Zeit ihre Wiedererweckung erleben wird, steht heute im Mittelpunkt der Verkostung bei Ralfy Mitchell. Es handelt sich um Rosebank in den Lowlands, die durch den unabhängigen Abfüller Ian Macleod Distillers von Diageo gekauft wurde und nun bald wieder instand gesetzt werden soll.
Rosebank hatte nie eine Standardrange, und auch Destillerieabfüllungen aus ihr sind sehr selten zu finden. Am ehesten war noch der zwöfljährige Rosebank aus der Flora & Fauna Serie zu finden, aber auch für diese Abfüllung muss man heute schon saftig Geld auf den Tisch legen.
Das hat seinen Grund nicht nur in der Seltenheit, sondern auch im Geschmack, wenn man sich an der Wertung bei Ralfy orientiert: Gute 90 Punkte kann die Abfüllung bei ihm einheimsen. Nebenbei spricht er auch ein wenig über die Sammelbarkeit von Rosebank-Abfüllungen – interessante 16 Minuten, die Sie obenstehend oder auf Youtube finden können…
Festhalten – unser neuestes Gewinnspiel hat es gleich dreifach in sich: Wir verlosen gemeinsam mit unseren Partnern Douglas Laing und Bremer Spirituosen Contor einen großartigen, fasstarken und ein Vierteljahrhundert perfekt gereiften Blended Malt aus Islay, den Big Peat 25yo Gold Edition. Und von dieser tollen Rarität haben wir nicht nur eine, sondern gleich drei Flaschen für Sie. Damit können sich am Ende des Gewinnspiels gleich drei Whiskyliebhaber über eine ganz besondere und wertvolle Abfüllung freuen!
Und damit die Vorfreude noch mehr wächst, hier noch einige Infos zu dem ganz besonderen Big Peat:
Big Peat 25 YO Gold Edition
Der unabhängige schottische Abfüller Douglas Laing & Co. feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Jubiläum und wir feiern mit! Mit der im vergangenen Dezember erschienenen Abfüllung, der Big Peat 25 YO Gold Edition, setzte man gleich ein Ausrufezeichen. Dementsprechend hoch war der Andrang auf diesen besonderen Tropfen von dem nur noch eine Handvoll Flaschen auf dem deutschen Markt erhältlich sind.
Die Big Peat 25 Y.O. „Gold Edition“ markierte den Startschuss einer dreiteiligen Reihe des beliebten Islay Blended Malts, welche sich, jährlich bis 2019, über Zuwachs freuen darf. Sie war und ist zudem die erste limitierte Big Peat Abfüllung mit einer Altersangabe. Kreiert wurde dieser außergewöhnliche Blend aus mindestens 25 Jahre gereiften Malts der Region Islay.
Ganz in Douglas Laing Manier wird Big Peat 25 Y.O. in Fassstärke mit 52,1% Vol., ungefärbt und ohne Kältefiltration abgefüllt. Weltweit ist diese Abfüllung auf nur 3000 Flaschen limitiert. Und mit unserem Gewinnspiel auf Whiskyexperts können Sie sich eine der letzten verfügbaren Flaschen sichern!
Wie schmeckt der Big Peat 25yo Gold Edition? Die Tasting Notes:
Ein einzigartiger Geschmack Islay’s. In der Nase überzeugt der Big Peat 25 Y.O. auf sanfte und reife Art und Weise mit Noten von Bootslack, Strandfelsen und einem rauchigen Grillgeruch. Der Gaumen öffnet sich so süß wie man es vom Big Peat gewohnt ist und zeigt später Nuancen von schwarzem Pfeffer und Rauch. Das Finish hat einen warmen, süßen Charakter bevor köstliche Noten von feuchter Lagerfeuerasche, Kohlenstaub und geröstetem Fleisch erscheinen.
Und so gewinnen Sie eine der drei Flaschen Big Peat 25yo Gold Edition von Douglas Laing und BSC:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage, die Sie durch aufmerksames Lesen unseres Beitrags leicht beantworten können: Welches Jubiläum feiert der unabhängige Abfüller Douglas Laing in diesem Jahr?
a) sein 70-jähriges Jubiläum
b) sein 30-jähriges Jubiläum
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Big Peat“!
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 27. Mai 2018, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise und geben sie am 28. Mai bekannt. Der Versand der Flaschen erfolgt dann durch den Importeur Bremer Spirituosen Contor.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Big Peat“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 27. Mai 2018, 23:59 Uhr. Die Gewinner/innen werden am 28. Mai auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Bremer Spirituosen Contor, Douglas Laing und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Flaschen erfolgt durch BSC. Alle Adressdaten werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Wenn man aus dem Stegreif (auch als Whiskyneuling) fünf Destillerien nennen müsste, wäre Ardbeg wohl in 99% der Fälle dabei. Diesen Platz in den Köpfen der Menschen hat sie sich durch eine reiche Geschichte, hervorragende Abfüllungen und kluges Marketing erobert.
War man lange darauf bedacht, an der Brennerei und ihrer Ausstattung nichts zu verändern, so hat man nun doch der gestiegenen Nachfrage Triubut gezollt und erweitert die Produktion. Bis es allerdings soweit ist, wird noch etwas Zeit vergehen – und jene, die die Brennerei in der nächsten Zeit besuchen, werden das ungestört machen können.
Serge Valentin hat sich heute zwei Abfüllungen von dort zur Verkostung ausgesucht: Einen unabhängig abgefüllten Ardbeg von Murray McDavid, abegfüllt im Jahr 2000, und eine Handabfüllung aus der Destillerie aus dem Jahr 1999. Es wird nicht viele geben, die diese beiden Flaschen auch selbst nachverkosten können.
Hier die Wertungen:
Ardbeg 1991/2000 (46%, Murray McDavid, cask #MM 3112): 84 Punkte
Ardbeg 1975/1999 (45.2%, OB, hand bottled at the distillery, sherry, cask #4702, 214 bottles): 93 Punkte
Es ist nun endgültig an der Zeit, sich von einem der profiliertesten japanischen Blends mit Altersangabe zu verabschieden: Der Hibiki 17yo wird nun auch, nachdem er im japanischen Ausland nur mehr selten und kostspielig erhältlich war, in Japan selbst eingestellt. Damit verabschiedet sich der zweite Hibiki mit Altersangabe vom Markt, nach dem Hibiki 12yo, der 2015 durch den alterslosen Hibiki Japanese Harmony ersetzt wurde.
Wie Suntory laut einem Bericht von Forbes bekanntgab, soll ab September dieses Jahres die Produktion des Hibiki 17yo beendet werden. Neben dem Hibiki Japanese Harmony und dem im Duty Free erhältlichen Hibiki Japanese Harmony Masters Select bleiben noch der Hibiki 21yo und Hibiki 30yo in der Range, diese sind aber in Preisbereichen, die einen Spontankauf eher verbieten (500+ Euro und 2500+ Euro respektive).
Die Einstellung des Hibiki 17yo kommt angesichts der aktuellen Entwicklungen am japanischen Whiskymarkt, der unter einen Knappheit gereifter Whiskys leidet, nicht unerwartet. Wir haben darüber hier berichtet.
Der Hibiki 12 wurde 2015 durch den Hibiki Japanese Harmony ersetzt
Noch erhältlich: Hibiki 21yo.
Ein kleines Jubiläum können wir heute mit Ihnen feiern: Seit 75 Wochen bringen wir Ihnen jeden Sonntag Videos und Podcasts aus dem deutschen Sprachraum zum Thema Whisky und Whiskey. Und das ist diesmal dabei:
Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Unser Sonntagsvideo heute nimmt Sie mit zur Islay-Destillerie Lagavulin, wo man Ihnen die Entstehung der Lagavulin Distillers Edition erklärt. das Besondere daran: Es ist ein 360°-Video, das Sie entweder mit einem entsprechenden Headset ansehen können – oder ganz normal auf Ihrem Computer. Dort können Sie mit der Maus Ihren Blickwinkel verändern und sich so umsehen – egal, ob Sie zum Beginn am Steg zur Destillerie stehen, später im Torfmoor, in den Lagerhäusern oder im Stillhouse.
Fast fünf Minuten dauert die virtuelle Tour, und wir wünschen Ihnen viel Vergnügen mit dem Youtube-Video, das Sie obenstehend ansehen können. Einen schönen Sonntag noch, und bis später!
Destillerien, die sich über Crowdfunding neues Geld holen wollen, um ihre Produktion auszubauen, brauchen sich zumindest in England momentan keine Sorgen zu machen, wenn man die beiden Kampagnen von Cotswolds und East London Liquor als Maßstab nimmt: Beide konnten ihre Ziele in atemberaubender Geschwindigkeit erreichen.
Die East London Liquor Company wollte 750.000 Britische Pfund aufnehmen, um ihre Whiskyproduktion voranzutreiben. Es dauerte exakt vier Tage, um dieses selbstgesteckte Ziel zu erreichen. Nun hat man es auf 1.5 Millionen Pfund erhöht.
Und die Cotswolds Distillery, die nach einer Finanzierung der EU ein neues Besucherzentrum erbauen will (wir berichteten vor zwei Tagen), suchte ebenfalls durch Crowdfunding nach mehr Geld für anstehende Projekte, nämlich gleich 2 Millionen Pfund. Und auch dieses Ziel ist in dieser Woche bereits übertroffen worden, wie The Grocer aus England berichtet.
Das Vertrauen der Kapitalgeber in die Nachhaltigkeit des Whiskybooms scheint also nach wie vor ungebrochen zu sein…
Wenn Spezialitäten, die nicht in beliebiger Menge verfügbar sind, auf den globalen Markt treffen, dann führt das unweigerlich dazu, dass manche davon bei uns einfach nicht erhältlich sind. Und solche für uns nicht anderswo. Das macht sie dann in den Augen der Liebhaber irgendwie noch begehrter, frei nach dem Spruch: Willst was gelten, mach Dich selten.
Angus MacRaild, der wie fast jeden Samstag Serge Valentin auf Whiskyfun vertritt, hat heute drei dieser nicht bei uns erhältlichen Abfüllungen verkostet – anlässlich seines Besuches in New York. Dabei geht es um zwei Sonderabfüllungen von Signatory aus dem Jahr 1995, und eine US-amerikanische Abfüllung des Smooth Ambler.
Die Punkte, die Angus in der Verkostung vergab, sprechen Bände über die Qualität:
Highland Park 20 yo 1975/1995 (54.3%, Signatory Vintage for USA):92 Punkte
Glen Grant 23 yo 1972/1995 (55.8%, Signatory Vintage for USA, sherry): 93 Punkte
Smooth Ambler 8 yo ‘Old Scout Rye’ (64.1%, OB for Smoky Beast, cask #990): 91 Punkte
Und das Titelbild widmen wir jetzt einfach mal der ersten Brennerei in der Verkostung…
„There aren’t enough skilled distillers for Irish whiskey boom“, sagt Barbesitzer und Experte Sean Muldoon in einem Artikel auf Imbibe.com – und spricht damit ein Problem an, das nach übereinstimmender Meinung anderer Fachleute nicht nur Irland, sondern in einem gewissen Ausmaß auch Schottland betrifft.
Der Whiskyboom hat in den letzten Jahren eine Vielzahl von Destillerien entstehen lassen, und jede davon, sei sie groß oder winzig, braucht einen fähigen Brenner, der die Produktion dort fachkundig leitet.
Sean Muldoon meint, dass es zu wenig Leute gibt, die genügend Erfahrung haben, die vakanten Stellen zu besetzen. An Talent mangelt es nicht, aber Talent sei nicht alles, so Muldoon. Auch die Erfahrung brauche es, um überzeugende Produkte zu schaffen, aber Erfahrung komme von Praxis, und die würde – besonders in Irland – wegen der eher kleinen Anzahl an tatsächlich bereits länger arbeitenden Brennereien fehlen.
„Das letzte, das wir brauchen“, mein Muldoon im Artikel, „ist eine Menge Middleton-Klone“. Es sei deshalb ratsam, auch auf die Erfahrung schottischer Brennereien zuzugreifen.
Mark Reynier von der Waterford Distillery, ehemals bei Bruichladdich, sieht das ähnlich, meint aber, dass das Hauptaugenmerk auf die Regionalität der Zutaten gelegt werden solle, um den irischen Charakter des Destillates zu betonen. Die Kunst des Destillierens sei überall in gleicher Weise zu erlernen. Ebenso wichtig wäre eine Körperschaft, die Regeln wie die Scotch Whisky Association aufstellt, um dem Konsumenten bei irischen Whiskey ähnliche Sicherheit zu geben. So eine Organisation fehle in Irland seiner Meinung nach noch.
Und diese Organisation würde dann wohl mit ihren Regeln und Vorgaben auch eine Richtschnur schaffen, nach der die Brenner ihre Talente entwickeln könnten…
Die Waterford Distillery im Sommer 2017. Bild (c) Bernd Scheer
Auch heute geht es bei serge Valentin weiter mit einer Auswahl von schottischen Blends, so wie schon gestern probiert. Waren es gestern aber nur solche, die aktuell in den Shops zu kaufen sind, so sind es heute, nach einigen weiteren neuen Abfüllungen, auch einige Blends aus vergangenen Zeiten.
Wer sich und seinen Gaumen schon mit der Materie beschäftigt hat, der weiß, dass da einige echte Perlen darunter sein können (allerdings, auch das muss man sagen, unter jeder Menge schlimmen Zeugs), und drei davon haben es in die Verkostung geschafft – mit höchsten Wertungen.
Aber auch unter den modernen Blends sind durchaus welche, die Serge gefallen können, wenn man seine Tasting Notes liest. Hier aber zunächst die Liste der verkosteten Abfüllungen mit den Punkten dazu:
White Horse (40%, OB, blend, +/-2017): 74 Punkte
Mitchell’s (40%, OB, blend, +/-2017): 79 Punkte
Dew of Ben Nevis ‘Blue Label’ (40%, OB, blend, +/-2017): 75 Punkte
Dew of Ben Nevis ‘Supreme Selection’ (40%, OB, blend, +/-2017): 50 Punkte
Isle of Skye 8 yo (40%, OB, blend, +/-2017): 77 Punkte
Royal Glendee ‘100°proof’ (+/-57%, OB, blend, +/-1960): 90 Punkte
White Horse (70°proof, OB, blend, +/-1961): 91 Punkte
Johnnie Walker ‚Black Label‘ (43%, OB, blend, +/-1965): 91 Punkte
Fenstertag, verlängertes Wochenende – Zeit, sich nach längerer Pause einmal wieder Cocktails mit Whisky zu widmen und diese genialen Seiten des Wassers des Lebens zu beleuchten.
Damit das nicht zu trocken wird (pun intended, wie der Engländer sagen würde), möchten wir das anhand dreier Videos tun, die wir mit der freundlichen Erlaubnis von Mooninabox, einer ausgezeichneten britischen Videoproduktion, für Sie auf Whiskyexperts stellen können.
In diesen drei Videos, die für die The Boneville Cocktail Collection gedreht wurde (sie ist in der Londoner Bar The Elephant’s Head beheimatet – übrigens immer einen Besuch wert), geht es um einfache und einfach erklärte Rezepte für Whiskycocktails. Im Teil 1, den Sie obenstehend finden, geht es um folgende fünf Cocktails:
The Old Fashioned
Penicillin
Morning Glory Fizz
The Manhattan
Blood & Sand
Teil 2 widmet sich Cocktails mit japanischem Whisky:
Im Detail werden folgende Rezepte vorgestellt:
Tokyo Sidecar
Nail in the Coffin
Maneki-tini
After Dinner Sazerac
Autumn Delight
Im dritten Teil präsentiert man Cocktails mit Scotch Whisky:
Die Cocktails im Einzelnen:
Affinity
Bobby Burns
Chancellor
The Godfather
Blue Blazer
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen beim Zuschauen, beim Nachmachen und dann natürlich beim Genießen!
Die Isle of Skye kann seit 2017 mit zwei Brennereien aufwarten: Talisker im zentralen Westen und Torabhaig im Süden. Vor wenigen Wochen hat das Besucherzentrum von Torabhaig seine Pforten geöffnet (wir berichteten hier), und damit rückt die schmucke Destillerie noch mehr in den Fokus des Whiskytourismus.
Am heutigen Feiertag haben wir zwar kein Sonntagsvideo anzubieten, aber das, was Sie obenstehend finden, befindet sich doch ganz in der Tradition dieser Serie: Schöne Drohnenaufnahmen der im traditionellen Stil gehaltenen Destillerie. Da verzeiht man auch, dass die Musik nicht ganz so professionell auf das Video geschnitten wurde.
Viel Vergnügen mit dem Video von Willie McPhelim, das Sie auch auf Youtube sehen können. Und als Draufgabe haben wir hier noch ein Potpourri von Bildern der Brennerei für Sie, die Dr. Mario Prinz vom Potstill Wien aufgenommen hat (ein Klick macht das Bild größer):
Ansichten der Destillerie Torabhaig. Bilder: Potstill Vienna
Bei der Bruichladdich Distillery hat man für den heutigen Feiertag eine Überraschung vorbereitet: Die Range der torfigen Abfüllungen, die unter dem Namen Port Charlotte bekannt ist, erhält vier Relaunches in neuem Design. Die ersten beiden können wir Ihnen heute bereits detailliert vorstellen; es sind der Port Charlotte 10 und der Port Charlotte Islay Barley Vintage 2011. Für den Herbst wird es noch zwei weitere Bottlings geben, den Port Charlotte MRC:01 und den Port Charlotte MC:01 – über die gibt es aber nur Kurzinfos.
Alles Wissenswerte entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Pressemitteilung:
Relaunch von Port Charlotte Islay Single Malt Scotch Whisky.
Die Bruichladdich Distillery, auch bekannt als „The Progressive Hebridean Distillers“, vergrößert ihre legendäre Port Charlotte Produktfamilie! Die Range der mit 40PPM stark getorften Islay Single Malt Scotch Whiskys wird im Laufe des Jahres um vier Relaunches in neuem Design erweitert.
Die erste Neuauflage der rauchig-torfigen Islay-Legende ist der Port Charlotte 10. Ehemals nur in stark limitierter Auflage verfügbar, kehrt er nun als dauerhafte „Age-Statement-Qualität“ ins Stammsortiment der Brennerei zurück und ersetzt somit langfristig die aktuelle Multi-Vintage-Cuvée Port Charlotte Scottish Barley. Port Charlotte 10 wird aus 100% schottischer Gerste gebrannt, mit starken 50% vol. abgefüllt und ist im Fachhandel als 0,7l Flasche sowie im Duty Free als 1,0l Flasche erhältlich.
Der zweite Neuzugang ist der Port Charlotte Islay Barley Vintage 2011. Die 100% Islay-Gerste stammt von drei ausgesuchten Farmen (Raymond Fletcher – Dunlossit, Raymond Stewart – Sunderland und Neil McLellan – Kilchiaran) und reift im von der salzigen Meeresluft durchtränkten Warehouse direkt am Loch Indaal.
Allan Logan, Distilling und Operational Director von Bruichladdich, glaubt an den spürbaren Einfluss von Terroir und arbeitet deshalb mit 17 ausgesuchten Islay-Farmen zusammen. Sie alle bauen, trotz der widrigen Klimaumstände auf der wilden Hebrideninsel, erfolgreich Gerste an und liefern diese exklusiv an die Bruichladdich Brennerei. Der Vintage 2011 ist der zweite Jahrgangs Port Charlotte aus 100% Islay Gerste und seit Gründung der Brennerei.
Um das Quartett zu vervollständigen, wartet die Brennerei noch mit zwei ganz besonderen limited Editions in Fassstärke für den Fachhandel bzw. den Duty Free auf. Adam Hannett, Brennmeister von Bruichladdich, konnte aus über 200 Fässern die allerbesten aussuchen, um mit seiner neuen „Cask Exploration“ die enorme Bandbreite und Eleganz der Port Charlotte Range zum Ausdruck zu bringen.
Diese Besonderheiten sind für den Herbst 2018 vorgesehen:
Ein limitiertes Projekt für den Fachhandel Namens Port Charlotte MRC:01. Vintage 2010 und aus 100% schottischer Gerste gebrannt, reift diese Spezialität in handverlesenen Bordeaux-Fässern und wird mit 59,2% vol. abgefüllt. Adam beschreibt den MRC:01 als „eine geniale Kombination von fruchtgeladenem französischem Barrique, kräftigem Torfrauch und dem Einfluss der Reifung auf der wilden Insel Islay.
Parallel wird es für den Duty Free eine limitierte Auflage als Port Charlotte MC:01 geben. Vintage 2009, 100% schottische Gerste und in Marsala-Fässern gereift für eine grandiose Harmonie aus süßer Frucht und rauchigem Torf.
Das junge Team bei Bruichladdich liebt die Kreativität und Dynamik in ihrer Arbeit mit Einflussfaktoren wie z.B. Gerste mit bestimmter Herkunft, die Auswahl spezieller Fässer sowie den Faktor Zeit auf den Geschmack eines Whiskys. Diese Experimentierfreudigkeit und Liebe zum Detail kann man in den Neuentwicklungen der Port Charlotte Range deutlich spüren und auch schmecken.
Die neue Ausstattung kombiniert mattgrünes Glas (als Sinnbild für die Insel Islay) mit modernen Designelementen, die das Fortschrittliche und die Kreativität der Marke unterstreichen.
Gemäß der Philosophie der Brennerei, ist auch auf den neuen Flaschen deutlich zu lesen, das Bruichladdich die erste bedeutende Inselbrennerei war, die bis heute ihre Single Malts auf der Insel destilliert, reift und abfüllt. Adam Hannett sagt dazu:
„Wir erzählen keine Marketinggeschichten oder wilde Insellegenden, sondern glauben an das Islay-Terroir und die Herkunft unserer Rohstoffe und schreiben das deutlich auf unsere Flaschen.“
Geschäftsführer Douglas Taylor fügt hinzu:
„Bruichladdich funktioniert aufgrund bestimmter KeyParameter. Authentizität, Herkunft und absolute Transparenz. Wir beziehen unsere Gerste zu 100% aus Schottland, davon sogar mittlerweile 33% direkt von der Insel Islay. Wir unterstützen den Wiederanbau alter Gerstensorten und experimentieren mit unterschiedlichen regionalen Einflüssen, um die Texturen und Aromen so individuell und authentisch wie möglich zu gestalten. Wir verwenden pures Islay-Quellwasser und all unsere Whiskys werden auf Islay hergestellt, gereift und abgefüllt. Zudem verzichten wir konsequent auf Kältefiltration sowie de Zugabe von Farbstoffen.
Wir bekennen uns stolz zu unserer Herkunft und zu den Menschen hier in der Region. Wir sind uns unserer wirtschaftlichen wie auch sozialen Verpflichtung für die Insel Islay sehr bewusst – und mittlerweile sind wir der größte private Arbeitgeber der Insel geworden, weil wir die komplette Produktion von Anfang bis Ende auf der Insel belassen. Wie sonst könnten die 76 Angestellten und unzähligen externen Partner und Lieferanten der Brennerei unsere Visionen von echten Islay Single Malt Scotch Whiskys verstehen und umsetzen.
Wir sind ein großartiges Team an Leuten mit denselben Werten und Vorstellungen. Wir alle leben die Leidenschaft für unsere wilde Insel Islay und gut gemachten Single Malt Whisky.“
Port Charlotte Scottish Barley 10YO – 0,7l / 50% vol. / UVP – 54,99€ In Deutschland lieferbar ab Ende Mai 2018.
Port Charlotte Islay Barley 2011 – 0,7l / 50% vol. / UVP – 60,00€ In Deutschland lieferbar ab Mitte Juni 2018.