Serge verkostet: Whiskys aus Ben Nevis

Von Ben Nevis hört man viel Gutes über die Whiskys (die meist sehr ausdrucksstark und eigenständig sind) – und wenn man sich die Verkostung von heute bei Serge Valentin ansieht, dann ist auch von dort recht Wohlwollendes zu vernehmen.

Serge verkostet einen jungen Ben Nevis von LMDW aus Frankreich, der ihn auf der Whisky Live beeindruckt hat (und es in der Nachverkostung nochmals tut), sowie einige andere Abfüllungen aus der Brennerei, die ebenfalls gute bis hervorragende Bewertungen erzielen können.

Hier zusammengefasst, was Serge in der Verkostung im Glas hatte:

  • Ben Nevis 7 yo 2010/2018 (48%, LMDW, Artist Collective #2.5): 88 Punkte
  • Ben Nevis 7 yo 2010/2018 (59.3%, The Nectar of the Daily Drams): 85 Punkte
  • Ben Nevis 21 yo (47.5%, The Whisky Show 2018, 10th Anniversary, Future of Whisky, sherry butt, 144 bottles): 90 Punkte
  • Ben Nevis 1996/2016 (54.2%, Whiskybroker, sherry butt, cask #72, 510 bottles): 83 Punkte
Ben Nevis. Photo credit: elyob on Visual Hunt / CC BY-SA

Neu: Kilchoman Sauternes Cask Finish Limited Edition

Eine neue Kilchoman-Edition wurde heute in einer Aussendung von Peter Wills angekündigt, und sie ist bereits zu den Distributoren unterwegs: Der Klichoman Sauternes Cask Finish stammt aus 30 Sauternes-Fässern und ist mit 50ppm getorft. Mit 50% abgefüllt, wird er in einer weltweiten Auflage von 10.000 Flaschen an die Händler ausgeliefert.

Nach vielen kompletten Fassreifungen ist dies nun eine Abfüllung mit einem Finish – der Spirit lagerte zunächst in ex-bourbon barrels und wurde vor dem Bottling nochmals fünf Monate in Sauternesfässern gelagert. Originalzitat zum Geschmack:

This finishing period allows the caramel and vanilla influence of bourbon barrels to be accentuated by the buttery sweetness of the desert wine casks. Meanwhile the classic peat smoke and citrus character of the Kilchoman spirit brings a distinct depth and punch to the whisky

Im Vereinigten Königreich ist die Abfüllung um 78 Pfund zu haben, es wird wohl bei uns zu einem Preis etwa um die 80 Euro kommen, das ist aber eine Vermutung und keine offizielle Auskunft.

Wer zu den ersten gehören will, die das Bottling erwerben, kann dies ab Montag um 15 Uhr unserer Zeit auch auf der Webseite von Kilchoman tun – der Verkauf dort ist auf eine Flasche pro Person begrenzt.

PR: „Straight from the Distillery“ – Brown-Forman Deutschland beim Bar Convent Berlin 2018

Von Brown-Forman Deutschland haben wir eine Presseinformation zu ihrem Angebot beim Bar Convent Berlin erhalten, der vom 08. bis 11. Oktober stattfindet. Dort werden fünf Temas aus fünf Ländern am Stand fürJACK DANIEL’S und WOODFORD RESERVE ihre Lieblingscocktails mit diesen American Whiskeys mixen.
Hier der komplette Pressetext für Sie:

Beim diesjährigen Bar Convent Berlin vom 8. bis 10. Oktober 2018 lädt Brown-Forman Deutschland, Treiber der Kategorie American Whiskey in der deutschen Gastronomie, die Besucher zu internationalen Cocktailkreationen am Stand ein.

Fünf Teams aus fünf Ländern Europas mixen am Brown-Forman Stand fürJACK DANIEL’S und WOODFORD RESERVE ihre Lieblingscocktails mit den erfolgreichen American Whiskeys, die seit Jahren auf der Beliebtheitsskala bei Bartendern und Bargästen nach oben klettern. Das Motto des Standes „Straight from the Distillery“ eint die beiden Markenfamilien und bringt zum Ausdruck, was die Profis hinter dem Tresen und die Konsumenten an diesen Whiskeymarken seit jeher schätzen: echte, ehrliche Handwerkskunst, Tradition und Authentizität.

Die Bar Teams aus England, Spanien, Frankreich, Italien und Deutschland bringen spannende Cocktailkreationen mit American Whiskey aus ihren Ländern mit und servieren diese am Brown-Forman Stand zur Verkostung und Inspiration. Alle Rezepte gibt es auf Karten zum Mitnehmen; eine Sitzecke zwischen den JACK DANIEL’S und WOODFORD RESERVE Bars bietet die Möglichkeit für eine kleine Auszeit und ein anregendes Gespräch. Als deutsches Team bereichert zum einen das Dreiergespann Maximilian Martini (Gekkos Bar, Frankfurt/Main), Stephan Körner (Bricks Bar & Restaurant, Düsseldorf) und Christian Schroff (Orientierbar, Hofheim am Taunus), allesamt Absolventen des von Brown-Forman Deutschland vor zwei Jahren ins Leben gerufenen „Master of American Whiskey“ Programms, den BCB Auftritt. Des Weiteren wird das Bar Team um Elena Fahr und Holger Wockenfuss (beide Fairytale, Berlin) am Stand mixen und seine Cocktailkreationen präsentieren. Die internationalen Teams kommen aus London (Super Lyan), Palma de Mallorca (Chapeau 1987), Nizza (The Darwin Bar) und Rom (Freni e Frizioni).

Passend zu „Straight from the Distillery“ präsentiert Brown-Forman Deutschland auch „Straight from the Barrel“. Als besonderes Highlight kann ein von Maximilia Martini in einem 190-l-Fass aus der Brown-Forman Cooperage angesetzter Woodford Reserve Straight Rye Old Fashioned Cocktail vor Ort genossen und in einem Probierfläschchen mitgenommen werden. Der Cocktail lagert seit August in einem JACK DANIEL’S Fass in der Roomers Bar in Frankfurt und das Ergebnis des Reifeprozesses wird mit Spannung zum BCB erwartet.

Herkunft, Reife, Lagerung und die eigene Geschichte – alles führt bei JACK DANIEL’S und WOODFORD RESERVE immer wieder hierauf zurück. Die Wurzeln von JACK DANIEL’S liegen in der Kleinstadt Lynchburg, Tennessee, WOODFORD RESERVE kommt aus dem malerischen Woodford County in Kentucky. An dem Ort, wo ihre Geschichten begannen, sind beide Marken bis heute zu Hause und treten erst nach ihrer traditionellen Herstellung, vollendeten Reife und Abfüllung von dort den Weg in die weite Welt an. So auch zum BCB, um hier das Fachpublikum pur oder als Cocktail zu begeistern. Das Team von Brown-Forman freut sich zusammen mit den Bar Teams auf Ihren Besuch.

Neu: Tomatin 30 yo

Die Highland Whisky Destillerie Tomatin hat heute in ihrer englischsprachigen Presseaussendung die Veröffentlichung ihres neuen Tomatin 30 yo angekündigt.

Dieser neue Tomatin erhielt ein Finish in First Fill Ex-Bourbon Barrels. Insgesamt werden 3.000 Flaschen verfügbar sein (auf der rechten Seite der offen Holzkiste wird die Auflage genannt). Für den Markt in Großbritannien sind 900 Flaschen vorgesehen, über die weitere Verteilung enthält die Presseaussendung keine Angaben.

Der Tomatin 30 yo wird in einer Premium-Eichenbox präsentiert. Abgefüllt ist dieser Whisky mit 46 % Vol. und ist ungefärbt sowie auch ohne Kältefilterung. Die offiziellen Tasting Notes versprechen Aromen von Beeren, goldenem Honig und weißer Schokolade.

Der neue Tomatin 30 yo ersetzt den 1988 Vintage in der Core Range und ist im Fachhandel zu einem Preis von 300 £ erhältlich. Dieser Richtpreis gilt wohl für Großbritannien, ob und zu welchem Preis der Tomatin 30 yo bei uns erhältlich sein wird, dazu gibt es keine Angaben.

Die vollständige englischsprachige Presseaussendung finden Sie folgend.


TOMATIN BOLSTER LINE UP WITH NEW 30 YEAR OLD WHISKY

Highland whisky distillery Tomatin, has today (Thursday 27th September) announced the release of its new 30 Year Old single malt.

Retailing at £300, the golden-amber expression is a premium batch release decanted into individually numbered bottles, with only 900 available in the UK.

The whisky, finished in first fill ex-Bourbon barrels, is presented in a premium oak box and is accompanied by a carrying case – perfect for those looking to add a touch of extravagance to their whisky collection.

The 30 Year Old is expected to prove popular with new and loyal Tomatin drinkers and will be available through specialist retailers.

Jennifer Masson, Tomatin’s Marketing Manager, said,

“We are delighted to be able to release this premium whisky to our customers just in time for Christmas. This is sure to be a must-have gift for any whisky lover or keen collector.

Our core range has a wide breadth of whiskies and we expect the 30 Year Old will prove very popular with our customers who are looking for something premium and luxurious, and recognisably Tomatin.“

Tomatin’s 30 Year Old, delivers fresh aromas of soft fruits, golden honey and smooth white chocolate. On the palate, a fusion of tropical fruits and creamy buttered vanilla mingle in an explosion of sensational mixed spices. Customers can expect an elegantly rich and creamy finish.

Graham Nicolson, Tomatin’s Sales Director, said,

“This luxurious expression is elegant and flavourful – a neatly packed whisky with taste sensations to delight the senses. From the spices that add an incredible depth, to the creamy buttered vanilla that brings an unbelievable layer of richness – the 30 Year Old is definitely one for every whisky drinker’s gantry.“

The 30 Year Old expression replaces the 1988 vintage in Tomatin’s core range and is available from specialist retailers at a cost of RRP £300 and comes in a 70cl bottle (46% abv).

For additional information please visit: www.tomatin.com/30year

Serge verkostet: Drei neue Old Pulteney plus Zugabe

Nachdem im Sommer 2017 die Highland-Brennerei Pulteney aus Wick die Einstellung ihrer beiden Old Pulteney 17 yo und Old Pulteney 21 yo bekannt gab, befürchtete Mancher in der Whisky-Szene, dass die kommenden Bottlings ohne eine Altersangabe auskommen müssen. Die Brennerei kündigte allerdings an, dass die neuen Abfüllungen eine Altersangabe beinhaltenen und es keine No Age Statement Whiskys werden. Anfang August präsentierte Pultemey ihr Portfolio in einem neuen Gewand und, wie angekündigt, erfreulicherweise weiterhin mit einer Altersangabe.

Die Whiskys im aktuellen Portfolio sind ein wenig jünger geworden, hinzu kommt nun der Old Pulteney ‘Huddart’. Auf Whiskyfun nimmt Serge Valentin heute diesen neuen Whisky an und findet sehr gute Whiskys vor. Ergänzend zur Seite stellt er dem Trio einen 12-jährigen Pulteney aus dem Hause Cadenhead, welcher aufzeigt, dass diese Brennerei durchgehend sehr gute Whisky herstellen kann.

Die heutige Pulteney-Session auf Whiskyfun in der gewöhnten Kurzübersicht:

  • Old Pulteney ‘Huddart’ (46%, OB, 2018) 86 Punkte
  • Old Pulteney 15 yo (46%, OB, 2018) 85 Punkte
  • Old Pulteney 18 yo (46%, OB, 2018) 89 Punkte
  • Pulteney 12 yo 2006/2018 (56%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 282 bottles) 87 Punkte

The Whisky Business: Zwei Bowmore Black 1964 bei einer Auktion in Glasgow

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Auch heute können wir erneut über eine außergewöhnlich Whisky-Auktion berichten. Nach dem Macallan Valerio Adami 1926, welcher am 3. Oktober bei Bonhams ersteigert werden kann (wir berichteten), bietet McTear’s Auctioneers morgen in Glasgow zwei seltene Bowmore Black 1964 in ihrer Auktion an.

Quelle: www.whiskybase.com

Es handelt sich hier um jeweils eine Flasche der ersten und zweiten Edition des Black Bowmore. Wer damals, zu Beginn der 90er Jahre, eine der jeweils 2.000 verfügbaren Flaschen erwarb und diese ungeöffnet bis zum heutigen Tag aufbewahrte, kann sich über 150-fache Wertsteigerung freuen. Denn, wie The Whisky Business in seinem Artikel schreibt, wird erwartet, dass der Auktionshammer erst bei 13.500 bis 18.000 Euro respektive 6.700 bis 11.000 Euro fallen wird.

Wir verzichten an dieser Stelle auf das Rechenbeispiel einer möglichen Flaschenteilung. Denn es ist davon auszugehen, dass diese beiden Flaschen als Wertanlage dienen und somit nicht unmittelbar für den Genuss vorgesehen sind.

Whisky im Bild: Ein Besuch bei der Destillerie Bowmore (26 Bilder)

Alexandra Kreutz von Genuss am Gaumen aus Vorarlberg hat uns von ihrer Schottlandreise im September jede Menge Eindrücke in Form von Fotos geschickt – und wir veröffentlichen diese im Laufe der nächsten Tage und Wochen hier auf Whiskyexperts. Diesmal geht es in die Destillerie Bowmore – eine wirklich fotogene, weil sehr klassische Brennerei. 26 Bilder hat uns Alexandra von dort mitgebracht, und wir haben sie in eine kleine Galerie zusammengefasst.

Bowmore wird uns auch in der nächsten Woche eine schöne Motivstrecke liefern – ganz nach dem Motto: Vom Guten kann man nie genug bekommen.

Nun aber die zwei Dutzend Bilder von Alexandra Kreutz. Sie lassen sich wie üblich durch Anklicken vergrößern:

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Neu: Malt Whisky Yearbook 2019

Ingvar Ronde hat auch heuer wieder einen der wichtigsten Begleiter eines Whiskyfreundes publiziert: Das Malt Whisky Yearbook. Es wird am 1. Oktober, also am kommenden Montag, erscheinen und wieder eine Menge nützlicher Infos bieten.

Für die, die das Malt Whisky Yearbook nicht kennen: Es enthält Infos zu allen aktiven und vielen geschlossenen schottischen Brennereien sowie weiteren rund um die Welt. Diesmal sind es 526 Destillerien, die im Jahrbuch beschrieben werden, zum Teil mit ihren Abfüllungen. Insgesamt mehr als 250 Tasting Notes, 500 Farbfotos und viele Artikel, unter anderem von Charles MacLean oder Jonny McCormick sind auf 200 Seiten zu finden – eine unerschöpfliche Quelle von Wissen rund um das Wasser des Lebens – und das zu einem Verkaufspreis von unter 20 Euro.

Für die, die es bei ihrer Buchhandlung bestellen wollen (support your local dealer): Die ISBN-Nummer ist wie folgt: ISBN 978-0-9576553-5-5.

Neu: St. Moritzer Single Malt 15yo aus dem Hotel Waldhaus

Die Schweiz hat einen Single Malt mehr – und was für einen: 15 Jahre lang durfte der erste St. Moritzer Single Malt des Hotels Waldhaus im Fass reifen, bevor er nun abgefüllt wurde. Damit haben sich die beiden Besitzer des für seine umfangreiche Whiskybar berühmten Hotels, Claudio und Nico Bernasconi, einen Traum erfüllt, der nicht ohne Hürden zu erreichen war.

Zunächst einmal, so schildert der Artikel in der Onlineausgabe der Südostschweiz, machten die Schotten beim ursprünglich vorgesehenen Namen „The Real Highlander“ (verständlicherweise) Probleme, die aber amikal aus der Welt geschafft wurden: Die ersten beiden Abfüllungen (5 und 10 Jahre) konnten noch unter dem alten Namen verkauft werden, danach – für die aktuelle Ausgabe – stand die Namensänderung an. Weiters mussten für verschiedenen Tätigkeiten rund um den Whisky (wie Transport des  Whiskys in einem Tankwagen zur Abfüllung) Genehmigungen eingeholt werden.

Nun aber ist der nach Angaben der Hoteliers vermutlich älteste Schweizer Whisky fertig – und schon zur Hälfte ausverkauft. Wer also eine Flasche haben will, sollte sich bald darum bemühen…

 

TTB-Neuheit: Port Askaig 33yo

Port Askaig von Elixir Distillers ist unter Islay-Fans sehr beliebt, bietet die Marke doch schöne Qualität zu einem guten Preis. Unter Whiskyfreunden hält sich hartnäckig das Gerücht, dass Port Askaig eigentlich ein Tarnname für Caol Ila sei, anderswo kann man vernehmen, dass das nicht unbedingt zwingend so sein müsse. Wir lassen den Schleier des Geheimnisses unangetastet – lüpfen ihn aber bei einer möglichen neuen Abfüllung.

Auf der us-amerikanischen TTB-Datenbank sind nur die Etiketten für einen Port Akaig 33yo aufgetaucht, der mit satten 50.3% in die Flasche gekommen ist. Laut Rückseite ist er rauchig und fruchtig mit einem honigsüßen Unterton. Tropische Früchte, Zitrustöne – all das sei in ihm zu finden.

Was der Port Askaig 33yo kosten wird, können wir noch nicht sagen – und auch nicht, ob er in Deutschland erhältlich sein wird. Wenn wir es erfahren, erfahren Sie es jedenfalls auch.

Hier die Etiketten:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Serge verkostet: Glenfiddich Fire & Cane, Winter Storm Batch #2

Wer sich wunderte, warum man gestern von Serge keine Tasting Notes lesen konnte: Er besuchte die Whisky Live Paris, eine der großen europäischen Whiskymessen, die sich in den letzten Jahren immer mehr zum Pflichttermin entwickelt.

In der Einleitung zu den Notes heute fasst er den Haupttrend der Messe zusammen (der aber nicht nur für die Messe gilt): Die Abfüllungen werden jünger und teurer. Und tatsächlich ist dies nun schon seit einiger Zeit, vor allem auch bei unabhängigen Abfüllern, zu beobachten.

Die Notes heute beschäftigen sich mit zwei neueren Bottlings aus der Destillerie Glenfiddich, die die Brennerei im Rahmen der Experimental Series herausgegeben hat und die jeweils durch interessante Fässer zu überzeugen versuchen. Bei Serge scheint das ganz gut gelungen zu sein, denn die Wertungen der Verkostung sind im grünen Bereich:

  • Glenfiddich ‘Fire & Cane’ (43%, OB, Experimental Series #4, 2018): 85 Punkte
  • Glenfiddich 21 yo ‘Winter Storm Batch No. Two’ (43%, OB, ice wine finish, 2018): 85 Punkte

Kein Sieger, aber zwei Gewinner, könnte man das zusammenfassen…

Bloomberg: Warum man Blends nicht übersehen sollte

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Wenn man in einer Whiskyrunde über Blends spricht, wird man immer einige Leute finden, die die Nase rümpfen. Blend hat – auch aus historischen Gründen – bei uns einen schlechten Ruf, denn was in Opas Spirituosentruhe stand, war oft tatsächlich nur schwer zu trinken.

Aber: Man konnte schon damals hervorragenden Blends begegnen, auch unter den Billigangeboten – und heute, da der Blend aus verschiedensten Gründen (die man mögen kann oder auch nicht) eine kleine Neugeburt erlebt, zumindest was das Image betrifft, lohnt sich auch für eingefleischte Single Malt Fans ein Blick über den imaginären Tellerrand.

Hilfe dabei könnte ein Artikel auf Bloomberg bieten, der unter dem Titel „The Case for Blended Scotch Whisky“ einen Blick auf diese Gattung wirft. Ohne wirklich tief in das Thema einzusteigen, gibt er doch einige gute Vorschläge, welche Blends man einmal probieren sollte, und neben dem offensichtlichen Vorschlag, sich einmal mit der Marke Compass Box auseinander zu setzen, sind da noch einige weitere Anregungen dabei, wie auch eine Handvoll Hintergrundinfos.

Leichte Lektüre, die einen brauchbaren Einstieg ins Thema bietet.

Whisky im Bild: Die Schönheit Schottlands – Fairy Pools auf Skye

Wir setzen heute die zehnteilige Sonderserie im Rahmen unserer Rubrik „Whisky im Bild“ mit der dritten Folge fort: „Die Schönheit Schottlands“ stellt zehn magische Plätze der Heimat des schottischen Whiskys vor – an Zauber bereichert durch das Talent und Können des Fotografen Siegfried Klingls. Der 38-jährige Franke und Betriebswirt ist ein leidenschaftlicher Landschaftsfotograf und Whiskyliebhaber konnte auf seiner diesjährigen Schottlandreise die schönsten Plätze mit seiner Kamera einfangen.

Motiv Nummer 3 zeigt die Fairy Pools auf der Insel Skye, mit eines der meistfotografierten Motive auf der Heimat der Destillerie Talisker (und seit kurzem auch der Destillerie Torabhaig). Gekonnt sind sie auf dem untenstehenden Bild, das Sie zum Vergößern anklicken können, in Szene gesetzt – wer schon einmal dort war und die Bilder im Kopf hat, wird das Staunen über die Schönheit der Natur auch noch aus der großartigen Kulisse für sich gewinnen, und aus den Eindrücken des kurzen Fußmarsches vom Parkplatz dorthin. Besonders schön ist es natürlich, wenn man auch die Stille der Umgebung genießen kann, aber dazu muss man sich die Zeiten seines Besuches schon gut aussuchen…

Fairy Pools auf Skye. Bildverwendung auf Whiskyexperts mit freundlicher Genehmigung © Siegfried Klingl, alle weiteren Rechte vorbehalten

Bisher erschienen:

Weitere eindrucksvolle Bilder von Siegfried Klingl finden Sie auch auf seinem Instagram-Account.

PR: Deutschlandtour mit Whiskypapst Jim Murray war ein voller Erfolg

Tasting Tours durch Deutschland bieten Whiskyfans die Gelegenheit, Neues und Beliebtes unter fachkundiger Führung (neu) zu entdecken. Dass sich die Tours immer größerer Beliebtheit erfreuen, kann man zum Beispiel auch an der Penderyn Tasting Tour mit Jim Murray sehen, die dieser Tage zu Ende ging. Veranstalter und Importeur Schlumberger hat uns dazu einen Nachbericht als Pressetext geschickt, den wir hier für Sie gernet veröffentlichen:


Deutschlandtour mit Whiskypapst Jim Murray war ein voller Erfolg

Schlumberger Vertriebsgesellschaft veranstaltete drei hochkarätige Whisky-Tastings mit ihren Partnern vor Ort

Weit im Vorfeld ausverkauft und begeisterte Teilnehmer: Die Deutschlandtour mit Jim Murray, britischer Whisky-Experte und weltweit renommierter Kritiker, war ein voller Erfolg. In den drei Städten Rottweil, Dortmund und Siek präsentierte Jim Murray zusammen mit der Schlumberger Vertriebsgesellschaft im September die Whiskys von Penderyn, der einzigen Whisky-Brennerei aus Wales, und begeisterte damit die teilnehmenden Whisky-Fans. Ein Highlight der rund dreistündigen Tastings: die Verkostung der limitierten Edition „Icon of Wales 5/50 Bryn Terfel“. Diese hat Jim Murray in der aktuellen Edition seiner Whisky Bible mit satten 96,5 Punkten bewertet – zudem ehrt er diese besondere Qualität als europäischen Whisky des Jahres 2018 in der Kategorie „Multiple Cask“.

„Die Zusammenarbeit mit dem weltweit anerkannten Experten Jim Murray war eine große Ehre für uns“, so Rudolf Knickenberg, CEO und Geschäftsführer der Schlumberger Vertriebsgesellschaft mbH & Co KG. „Seine Expertise ist herausragend und die Tastings sind einzigartig. Wir freuen uns, dass wir den Gästen zusammen mit Penderyn und unseren Partnern vor Ort eine so hochkarätige Veranstaltung bieten konnten.“

Die Tastings fanden am 19. September im Mebold Getränkefachmarkt in Rottweil, am 20. September im Weinhaus H. Hilgering in Dortmund und am 21. September in der Weinquelle Lühmann in Siek statt.

Über Penderyn:

Penderyn ist die einzige Destillerie in Wales und eine der innovativsten der Welt noch dazu. Nachdem es rund 100 Jahre lang keine Whiskyproduktion mehr in Wales gab, wurde dieses alte, regionale Handwerk im Jahr 2000 durch die Gründung der Brennerei wiederbelebt und diese feierlich unter der Schirmherrschaft des Prince of Wales (Prince Charles) eröffnet. Seitdem hat Penderyn weltweit einen ausgezeichneten Ruf erlangt und bereits viele internationale Auszeichnungen erhalten. Penderyn produziert den derzeit einzigen am Markt verfügbaren walisischen Single Malt. Für die Destillation wird die spezielle und weltweit einzigartige Faraday-Kupferbrennblase eingesetzt. In einer nur einstufigen Pot-Still-Destillation entsteht ein hochfeines Gerstendestillat, extrem reich an Aromen mit ungewöhnlicher Kraft und Reinheit. Die Reifung des Standard-Sortiments erfolgt stets in zwei verschiedenen Fasstypen (z.B. Ex-Bourbon & Madeira oder Ex-Bourbon & Port), wodurch die Whiskys ihre Frische und Lebendigkeit erhalten. Für die Weichheit sorgt das Quellwasser der Brecon-Hügel. Die Whiskys werden ohne Kältefiltrierung oder Zugabe von Farbstoffen und Geschmacksverstärkern hergestellt.