Fast möchte man meinen, Ralfy (siehe vorige Meldung) und Serge hätten sich heute abgesprochen, was die Veröffentlichung von Tasting Notes betrifft – denn beide bringen heute etwas über Blends.
Auch wenn die beiden Bewertungsskalen (trotz des Maximums von jeweils 100 Punkten) nicht wirklich vergleichbar sind, fällt auf, dass es nur einer der Blends bei Serge über die 83 Punkte der Verkostung von Ralfy schafft (und einer knapp ran), der Rest aber von ihm eher mittelmäßig bis furchtbar eingestuft wird.
Hier also die Blends und ihre Wertungen in der Verkostung:
Whyte & Mackay ‘Special’ (40%, OB, blend, +/-2018): 69 Punkte
Robert Burns (40%, OB, blend, +/-2018): 72 Punkte
Aberdour Piper (40%, OB, blend, +/-2018): 45 Punkte
Adelphi (40%, OB, blend, +/-2018): 80 Punkte
House of Hazelwood 18 yo (40%, blend, +/-2018): 84 Punkte
Solche Mischmasch-Verkostungen sind immer etwas schwer mit einem Titelbild zu illustrieren (was aber nun wirklich einzig und allein das Problem der Redaktion ist), aber diesmal drängt sich der gute alte Robert Burns, Nationalpoet und der Namensgeber für den Blend von Arran, auf…
Nicht einem Single Malt, sondern einem Blended Scotch widmet Ralfy heute seine Review – etwas, was er in nächster Zeit laut eigenen Angaben noch zweimal machen wird. Es geht heute um den Islay Mist 17yo Blended Scotch, den es auch bei uns zu kaufen gibt – zum Teil sogar im Supermarkt (mit Preisen rund um 40 Euro ist er noch dazu recht günstig).
Wir wissen bei Ralfy, dass er keine Reviews veröffentlicht, die nicht zumindest 80 Punkte auf seiner Bewertungsskala schaffen (und damit für ihn empfehlenswert sind), und auch dieser Blend macht da keine Ausnahme. Mit 83 Punkten ist er recht gut benotet von ihm – einiges hat Ralfy aber an den Marketingmethoden für diesen Blend auszusetzen, die ihm etwas irreführend erscheinen (es geht unter anderem um Preise und deren Erwähnung auf der Verpackung – warum es im speziellen Fall eher fragwürdig ist, hört man so ab Minute 14:00 im Video).
Unterhaltsam und informativ wie immer – ebenfalls wie immer zu sehen bei uns oder auf Youtube.
Whiskyauktionen sind nun endgültig in den deutschen Mainstream-Medien angekommen: Der Spiegel online berichtet über die am 3. Oktober bei Bonhams stattfindene Auktion eines Macallan Valerio Adami 1926 in Edinburgh, bei der man sich einen neuen Rekordpreis für eine Whiskyflasche erwartet – rund eine Million Euro.
Wie der Spiegel richtig feststellt, ist dies nicht die erste Auktion dieser Abfüllung, von der nur im Jahr 1986 nur 12 Stück weltweit aufgelegt wurden, in diesem Jahr: 910.000 Euro hat die letzte Versteigerung solch einer Flasche in Hongkong ergeben (wir haben damals hier darüber berichtet).
Bleibt abzuwarten, ob eine Auktion in Europa ähnliche Preise erzielen kann wie eine in Asien – obwohl Menschen, die solche Whiskys erwerben, wahrscheinlich über den Ort der Versteigerung wenig Gedanken verlieren.
Bevor Macallan wieder zum teuersten Whisky der Welt wurde (und am 3. Oktober seinen Vorsprung möglicherweise weiter ausbaut), hatte diesen Titel japanische Abfüllungen inne – nämlich von Yamazaki und Karuizawa.
Sollte sich jemand mit dem Gedanken spielen, die Flasche für eine Flaschenteilung zu ersteigern, dann sollte er vorher diese Rechnung aufstellen: Das 2cl Sample kostet, sollte die Flasche den gewünschten Preis erzielen, knapp über 28.500 Euro – wenn man allerdings 34 Interessenten findet, die 29.500 Euro zahlen, trinkt man seine 2cl sozusagen gratis :).
Nicht unbedingt die besten Nachrichten sind das, was man von Beam Suntory heute hört: Als Reaktion auf die Strafzölle, die seitens der EU als Gegenmaßnahme zu den Strafzöllen, die die USA eingeführt haben, erhoben werden, denkt Beam Suntory darüber nach, die Bourbonpreise in Europa anzuheben.
Damit ist das Unternehmen mit seinen Marken (Jim Beam und Maker’s Mark zum Beispiel) nicht erste oder einzige Unternehmen, das diese Maßnahme in die Tat umsetzen wird – schon im Juni hat Brown-Forman eine Preissteigerung von 10% in der EU angekündigt.
Ob es dann tatsächlich zu der Erhöhung kommen wird, ist noch nicht sicher – man hoffe nach wie vor auf eine gütige Einigung der beiden Parteien, die die Preiserhöhung dann unnötig machen würde, sagt Beam Suntory im Artikel auf The Spirits Business.
Nach wie vor sind Blends die meistverkauften Whiskys weltweit – und zwar mit einem gewaltigen Abstand. Malt Whiskys, auch wenn sie nun im Mittelpunkt des Interesses stehen, kommen da erst unter ferner liefen.
Aber welches sind nun die zehn meistverkauften Malt Whiskys der Welt? Scotchwhisky.com hat sich die aktuelle Situation angesehen – und findet ein interessantes Bild vor (zum Artikel geht es hier).
Um die ersten drei Plätze rittern wie immer die drei Giganten: Macallan, Glenfiddich und Glenlivet. Hatte Glenlivet einige Zeit die Nase vorne, hat sich nun das Blatt wieder gewendet. Dann finden wir auch einen Blended Malt (Monkey Shoulder, Platz sieben) unter den Top Ten, und eine ausgesprochen rauchige Islay-Marke (Laphroaig, PLatz acht). Dazu kommen dann große und auch etwas überraschende Namen.
Interessante Lektüre für alle, die auch ein wenig ein Auge auf den Markt haben und sich einen Überblick verschaffen wollen…
Die Destillerie Glenfiddich – aktuell wieder die Nummer 1 bei Malt Whiskys weltweit…Glenlivet ist Nummer 2…
Irland blüht auf, was Whiskey betriift. Allerorts sind neue Brennereien im Werden, die Connacht Distillery im County Mayo produziert seit nunmehr über drei Jahren bereits ihren eigenen Spirit (über die Eröffnung berichteten wir damals hier). Die Produkte der Brennerei sind in Deutschland über den Importeur Irish-whiskeys.de zu beziehen.
In der nachfolgenden Pressemitteilung erfahren Sie mehr über die Brennerei und die drei in Deutschland nun erhältlichen Whiskeys:
Neues aus Irland – die Connacht Distillery stellt drei Whiskeys vor
Die Destillerie
Die Connacht Distillery wurde im Sommer 2015 eröffnet. Im Jahr 2014 begann die Idee für eine Destillerie zu reifen und nach einem guten Jahr konnte die Eröffnung gefeiert werden. Seit 150 Jahren eröffnete die erste Destillerie im County Mayo ihre Pforten. Die Destillerie steht etwas außerhalb im schönen Örtchen Ballina in der Nähe von Sligo. Die Gründer der Connacht Destillerie sind Iren und Amerikaner mit irischen Wurzeln. David Stapleton kommt aus Galway und hat dort als Engineer gearbeitet, PJ Stapleton kommt aus Pennsylvania in den USA und arbeitet dort als Anwalt. Tom Jensen ist ein weiterer Eigentümer der Destillerie, er hat viele Jahre für Remy Cointreau in den USA gearbeitet und kennt sich in der Spirituosenbranche super aus. Rob Cassell ist der Master Distiller der Destillerie, für ihn ist der besondere Unterschied zu den großen Destillerien, dass Connacht nur in kleinen Chargen produzieren wird. Er liegt viel Wert auf komplexe, gut trinkbare Produkten, mit einem qualitativ hochwertigen, einzigartigen Aromenprofil.
Blick in die Connacht Whiskey Distillery. Bild: Connacht Whiskey Distillery
Derzeit werden in Connacht zweifach und dreifach destillierter Single Malt Whiskey hergestellt. Alle Fässer reifen direkt neben der Destillerie. Die Destillerie verfügt über drei kupferne Pot Stills, auf denen zweifach- und dreifach gebrannter Single Malt Whiskey hergestellt.
Ballyhoo Single Grain Whiskey
Ballyhoo ist ein 4 Jahre alter Single Grain Whiskey, der in Portweinfässern aus Portugal nachreifte. Durch die Nachreifung in einem Portweinfass hat der Whiskey eine schöne Farbe und hat eine dunkle Furchtnote erhalten. Der Grain Whiskey wurde aus 93 % Mais und 7 % gemälzter Gerste hergestellt. Er ist nicht gefärbt, nicht kühlgefiltert und wurde mit 46 % abgefüllt.
Ballyhoo Whiskey steht für einen Whiskey, den man in gemütlicher Runde gut mit Freunden trinken kann. Es ist der einzige Single Grain Whiskey Irland’s, der in einem Red Twany Porweinfass nachreifte. Der Whiskey reifte 12 Wochen in dem Portweinfass. Dies ist genau die richtige Zeit, um dem Whiskey einen schönen Portweineinfluss zu verleihen, aber die Süße des Grains geht nicht verloren.
Spade and Bushel ist eine limitierte Abfüllung eines dreifach destillierten Single Malts. Es war die erste Veröffentlichung der Connacht Distillery. Master Distiller Robert Cassell hat die Fässer verkostet und ist zu dem Entschluss gekommen, dass der Whiskey sich am besten in Fassstärke genießen lässt.
Die Spade and Bushel Whiskey Serie steht für außergewöhnliche Whiskeys, die in Fassstärke abgefüllt werden und nicht gefärbt und nicht kühlgefiltert sind.
The Brothership Irish-American Blended Whiskey zeigt die Gründer der Connacht Destillerie. Einige Gründer sind Irish-Americans und für diese wurde The Brothership Whiskey kreiert. Die Geschichte der Connacht Distillerie geht über den Atlantik und ist geprägt von Abschieden und Willkommen zu Hause, von Kulturerben und Entstehen von neuen Tradition, aber vor allem ist eine Geschichte von Familien, Freunden und Nachbarn.
Um diese Geschichte zu feiern hat der Master Distiller, Robert Cassell, einen Whiskey kreiert, der etwas Neues und Anderes zeigt. Er hat das Beste von zwei Traditionen kombiniert, die Weichheit und Wärme des irischen Whiskeys und die Forschheit des amerikanischen Whiskey, um ein wunderbares Produkt zu erzeugen, welches eine Hommage an jede Komponente ist. Es wurde ein 10 Jahre alter irischer Single Malt Whiskey mit einem 10 Jahre alten amerikanischen Whiskey vermählt. Der Master Distiller hat diese beiden Whiskeys zusammengefügt und bei Connacht’s Partnerdestillerie New Liberty Distillery in Philadelphia, Pennsylvania abfüllen lassen.
Nächstes Wochenende findet ja in Dresden die neueste Ausgabe der Whisky & Genuss Messe Dresden statt, und rechtzeitig vor der Eröffnung haben uns die Veranstalter auch über die diesjährige Messeabfüllung informiert – schottischem Whisky in einem Fass aus Sachsen.
Hier alles Wissenswerte dazu in der Presseinfo:
Single Malt Scotch Whisky aus dem sächsischen Weinfass
Seit langem hört man die Schotten klagen über die Knappheit von guten Fässern zum Lagern ihres Nationaldestillates. Denn wie jeder Whiskyenthusiast weiß, kommt der überwiegende Teil der Aromen und des Geschmacks vom Fass in welchem der Whisky reift. Mit vielen spannenden Fassarten wurde schon experimentiert, was die Vielfalt der Whiskywelt noch einmal auf eine neue Ebene gehoben hat.
In Sachsen gibt es nicht nur das Problem das Holzfässer knapp sind, es gibt auch sehr wenige Brennereien die überhaupt Whisky herstellen. Um etwas schneller einen guten Whisky mit sächsischem Einschlag zu bekommen, erinnerten wir uns an die „klagenden Schotten“ und ihre Fassproblematik. Wenn in Französischen oder Italienischen Weinfässern wahre Whiskyperlen entstehen, warum dann nicht auch die seltenen sächsischen Weinfässer zum Nachreifen für den guten Scotch nutzen? Vor gut vier Jahren begannen wir dann mit den ersten Versuchen in Zusammenarbeit mit Unabhängigen Abfüllern aus Schottland.
Das Ganze ist jedoch nicht so einfach, denn damit sich ein Whisky „Scotch“ nennen darf, muss er in Schottland destilliert, gelagert und auch abgefüllt worden sein.
Das heißt wenn wir einen sächsischen Winzer gefunden haben, der eines der raren Weinfässer abgeben möchte, müssen wir dieses Fass über 1500 km in die schottischen Highlands bringen.
Nach einem Nachreifungsprozess, in den alten Coleburn Lagerhäusern, von ca. 6-12 Monaten hat der schottische Whisky dann einen Teil des Aromas, des Geschmacks und der Farbe des sächsischen Weines aus dem Fass gelöst.
Es entsteht ein „Single Malt Scotch Whisky finished in a Saxon Redwine Cask“.
Ein spannender Name und – wie wir und unsere Gäste bereits feststellen konnten – eine harmonische Kombination.
Zur Whisky & Genuss Messe Dresden vom 28.9.-30.9.2018 stellen wir unsere fünfte Edition vor, einen Linkwood 11 Jahre Single Malt Scotch Whisky aus dem Dresdener Spätburgunderfass vom Weingut Lutz Müller.
Aus diesem Fass wurden rund 500 Flaschen abgefüllt, welche nach der Messe über Whisky & Genuss Dresden und eWhisky vertrieben werden.
Sonntag ist’s – wieder haben wir für Sie unsere Rubrik „Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche“ vorbereitet. Heute, in der Ausgabe Nr. 94, stellen wir Ihnen wie jede Woche Whiskyvideos und Podcasts aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“ vor, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden.
Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre. Hier aber die Beiträge von heute:
Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Schottland ist schön – und besonders schön ist Schottland aus der Vogelperspektive. In unserer Tradition, jeden Sonntag Videos zu Themen und Landschaften rund um Whisky zu bringen, haben wir das schon oft unter Beweis gestellt, und wir wollen es auch heute wieder tun.
Der dreiminütige Clip „West of Scotland“ von Munro Haven Films wurde mit einer DJI Phantom 4 in 4k-Auflösung aufgenommen und zeigt schöne Plätze im Westen Schottlands aus ungewöhnlichen Perspektiven. Er macht Lust, die Gegend selbst zu erleben. Und ach ja, auch eine Brennerei ist kurz zu sehen ;-).
Viel Vergnügen wünschen wir mit dem Video hier oder auf Youtube – und einen wunderschönen Sonntag. Wie immer dann später auch noch mehr von uns…
Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden (vielen Dank dafür) – heute gibt es eine erste Schnapszahl, nämlich die 11 für die elfte Woche. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger (darunter diesmal einige neue Gesichter) nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Schon am letzten Wochenende hat sich Angus MacRaild im Rahmen seiner Samstagstastings, in denen er Serge Valentin auf Whiskyfun vertritt, ausführlich mit der Destillerie Glenfarclas beschäftigt, und er tut es auch heute wieder. Und auch heute wieder ist im Dutzend, das er verkostet, kein „Schwächling“ dabei. Es scheint so, als würde die Brennerei konstant saubere Arbeit abliefern.
Es gibt nicht wenige unter unseren Lesern, die Interesse an Fasskäufen haben – sei es allein oder gemeinsam. Für diese gibt es jetzt gute Neuigkeiten aus der Isle of Raasay Distillery, denn dort hat man nun das Fassverkaufs-Programm gestartet.
Bis zu 20 Fässer werden dort jedes Jahr zum Verkauf stehen. Diesmal sind es Fässer, die im Juni 2018 mit ungetorftem New Make befüllt wurden und Teil der limitierten Erstausgabe von Raasay werden – der Preis wird mit jeweils 5000 Pfund angegeben. Im Preis ist die Lagerung in den Lagerhäusern der Brennerei inbegriffen, nicht aber die Steuer und alles danach, also Abfüllen, Etikettieren und so weiter. Raasay übernimmt diese Arbeiten zu Marktpreisen.
Sein Fass bei Raasay kann man nach Vereinbarung jederzeit besuchen. Interessenten können sich mit der Destillerie unter info@raasaydistillery.com in Verbindung setzen. Anzumerken bleibt noch, dass dieses Programm ausschließlich für Privatpersonen gedacht ist – Händler können innerhalb dieses Programmes kein Fass kaufen.
Eine Brennerei, deren Werdegang wir schon länger verfolgen, ist die Cooper King Distillery in Yorkshire unsere gesammelten Berichte dazu können Sie hier nachlesen). Nun hat uns die Destillerie wissen lassen, dass sie nach der Installation der letzten fehlenden Austung knapp vor dem Brennbeginn stehen. Erstmals New Make will man schon im Oktober fließen sehen.
Hier der englischsprachige Text, den man uns gesendet hat und den wir sehr gerne mit Ihnen teilen:
Self-built distillery on the brink of whisky production as final kit installed
A Yorkshire-based start-up distillery has announced that it is nearing whisky production as its final pieces of Yorkshire-made kit have been installed.
Cooper King Distillery made the announcement that the mash tun, hot liquor tank and fermentation vessels have all been installed in place, ready for whisky distillation to begin next month.
The Sutton-on-the-Forest based distillery has partnered with numerous manufacturers to source the greatest quality equipment to produce its highly anticipated first batch of single malt whisky.
The latest pieces of kit were made and installed by the talented Liam and Mark Ruston of Pureweld Stainless, a family-owned Yorkshire-based fabricator.
Speaking on the developments, co-founder of Cooper King Distillery, Abbie Neilson said:
“Having been working towards this point for the last two years, we are beyond excited to finally have all the equipment in place to begin distilling our whisky. Chris and I both gave up our careers to pursue our dream of owning our own distillery, so seeing this all coming to life is really amazing.”
Cooper King Distillery was founded in 2016 by chartered architect, Chris Jaume and scientist, Dr Abbie Neilson.
The distillery, which launched its ‘Founders’ Club’ crowdfunding campaign in August 2017, is described as the UK’s only self-built whisky and gin distillery and is also only one of a handful in the UK to run on 100% green energy.
Proving extremely popular among whisky enthusiasts, there are currently limited Barley and Copper Founders’ Club packages remaining, which see members receive whisky from cask #001, limited edition releases, exclusive behind-the-scenes access and recognition for their contribution towards making English distilling history.
Cooper King Distillery co-founder, Chris Jaume, added:
“Our Founders’ Club members really are a vital part to our growth and success so far. We’re thrilled to be able to share this journey with them and can’t wait to get distillation started now that all the equipment is in place. The very first cask filled at the distillery will be bottled entirely for our Founders’ Club members after it’s matured (including bottle no. 1). It’s our way of thanking our Founders for joining the adventure.”
Diageo UK hat uns eine Info über eine berichtenswerte Initiative gegen übermäßigen Alkoholkonsum übermittelt, die man gemeinsam mit dem schottischen Fussbalverband gestartet hat. Unter dem Motto „Drink Positive“ möchte man unter Spielern und Fans das Bewusstsein für den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol steigern. Die englischsprachige Meldung dazu finden Sie untenstehend:
SCOTTISH FA & DIAGEO TEAM UP TO TACKLE ALCOHOL MISUSE
One million football fans & players targeted with responsible drinking campaign
The Scottish Football Association and leading distilling company, Diageo, have today kicked-off a major new alcohol education campaign with the goal of reaching a million Scots with responsible drinking messaging.
The Drink Positive campaign will use the William Hill Scottish Cup as a platform to encourage football fans, coaches and players to be aware of the effects alcohol has on the body and to encourage moderate drinking as part of a healthy, balanced lifestyle.
Amateur football coaches across Scotland will receive alcohol awareness training through the campaign to equip them with the facts and messages on how alcohol impacts sporting performance. Through this training, they can build responsible drinking messaging into every coaching session, reaching tens of thousands of amateur players across the country.
Fans will also be targeted with media messaging and engagement to raise their awareness of the harmful effects of alcohol misuse through the DrinkIQ website (www.drinkIQ.com), which delivers engaging alcohol education, including alcohol unit and calorie calculators to encourage people to drink in moderation.
Diageo’s 3,500 employees in Scotland will also be engaged as part of the campaign to build on the work they already do as responsible drinking ambassadors, taking the Drink Positive campaign message to friends and family across the country.
The campaign was launched at Hampden stadium with a team of Diageo responsible drinking ambassadors meeting Scottish footballing hero James McFadden (free to use photography shared with picture desks).
Announcing the campaign, Charles Ireland, General Manager for Diageo GB, Ireland & France, said:
“We want people to really understand the effects of alcohol misuse and to drink in moderation. The power of football to reach people and to connect with them is massive and we are delighted to be working with the Scottish FA to harness that power and use it to positively transform the way people think about alcohol in Scotland and the way they drink alcohol.”
James McFadden, Scotland Assistant Coach, said:
“Alcohol and football are a common pairing, but it’s important for fans to recognise the dangers of excessive drinking. Our new partnership with Diageo will help to spread the message to fans of Scottish football that responsible drinking is vital.”
Chris Rawlings, Commercial Director of the Scottish FA said:
“We are delighted to have the support of Diageo to convey such an important message. Football plays an integral role in communities across Scotland and, as such, it is our responsibility to use the platform we have to promote a balanced approach to alcohol consumption.”