Whisky im Bild: Besuch bei der Lagg Distillery auf Arran (15 Bilder)

Vor einer Woche haben wir Ihnen ein Video präsentiert, das die Ankunft der Stills bei der Lagg Distillery der Isle of Arran Distillers im Süden der Insel Arran zeigte (sie wird die „rauchige“ Brennerei zur Arran Distillery im Norden) – und davor, Ende Juli, den Verweis auf einen Bericht über den damaligen Bauzustand der Brennerei. Damals sah das so aus:

Lagg Distillery im Bauzustand Mitte Juli 2018. (c) Whiskybox

Nun hat Alexandra Kreutz von Genuss am Gaumen in Vorarlberg, die uns schon seit Jahren mit interessanten Eindrücken von ihren Schottlandreisen versorgt und der wir hier an dieser Stelle nochmals ausdrücklich dafür danken wollen, Bilder von einem Besuch geschickt, der rund um die Zeit der Ankunft der Stills stattfand. Man sieht schon deutlich, dass da essentielle Baufortschritte geschehen sind:

Lagg Distillery Im Bauzustand Mitte September 2018. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Nachfolgend haben wir von Alexandra vierzehn weitere Bilder, die die Baustelle der Brennerei und der Lagerhäuser zeigen und Ihnen einen aktuellen Eindruck des status quo geben. Viel Vergnügen damit!

Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Lagg Distillery. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Neu bei TTB: Arbikie bringt ersten Whisky – Highland Rye Single Grain

In einem Übersichtsartikel auf The Spirits Business Ende Mai dieses Jahres kündigte die Arbikie Distillery (hier unsere Artikel dazu) für Ende dieses Jahres die erste Veröffentlichung ihres dreijährigen Whiskys an. Und weil man dort etwas anders und innovativ arbeiten will, wird dies kein kein Single Malt, sondern technisch gesehen ein Single Grain sein – nämlich ein schottischer Rye.

Jetzt nun ist das Label für diese Abfüllung auf der us-amerikanischen TTB-Datenbank aufgetaucht. Der Rye ist die erste offizielle Veröffentlichung von Whisky aus der Brennerei im Osten Schottlands, wie schon erwähnt, drei Jahre alt und ohne Kühlfiltrierung und ohne Farbstoffe mit 46% abgefüllt. Insgesamt hat man 1200 Flaschen produziert, die man wohl auf die wichtigsten Märkte aufteilen wird. Am Etikett ist zusätzlich zur Flaschenanzahl auch „Cask 01“ angegeben – wie diese beiden Angaben dann zusammenspielen, ob das mehrere Fässer sind oder wie auch immer, wird man wohl noch sehen müssen.

Angekündigt ist übrigens im Juni auch noch ein Rye im us-amerikanischen Stil, aber dessen Release soll später erfolgen.

Hier jedenfalls einmal die Etiketten der Abfüllung mit zusätzlichen Infos:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

PR: JACK DANIEL’S Lynchburg Lemonade – Der ideale Drink für den Spätsommer

Whisky und Whiskey kann man natürlich nicht nur pur genießen – und deshalb versuchen wir unsere Leser immer wieder mal mit Rezepten auf neue Gedanken zu bringen. So zum Beispiel heute, mit einem Rezept, das uns Jack Daniel’s zur Verfügung gestellt hat. Die Lynchburg Lemonade ist einfach zuzubereiten und hat eine interessante Geschichte:


JACK DANIEL’S Lynchburg Lemonade: Der ideale Drink für den Spätsommer!

Kaum ein Drink verkörpert den Sommer in Lynchburg, der Heimat von JACK DANIEL’S, so perfekt, wie ein Glas eisgekühlte Lynchburg Lemonade.

Ein Drink mit Geschichte

Während JACK DANIEL’S Old No. 7® in seiner ikonischen rechteckigen Flasche mit dem schwarzen Label längst Whiskey-Kultstatus erreicht hat, ist der Hintergrund der berühmten Lynchburg Lemonade nicht weniger beachtenswert.

Seit 1909 und den Zeiten der Prohibition liegt Lynchburg, Tennessee, in einem Dry County. Das bedeutet, dass in dem idyllischen Städtchen bis heute kein Alkohol ausgeschenkt werden darf. Gästen servierte man im Süden schon immer gern ein Glas hausgemachter Limonade als Erfrischung. Und schon damals schmeckte die Limonade noch besser, wenn ein ordentlicher Schuss Whiskey ins Glas kam.

Heute darf ganz offiziell JACK DANIEL’S Old No. 7 in den Signature Drink gemischt werden – außer in Lynchburg, wo Gästen sogar nach einer Führung durch die JACK DANIEL’S Destillerie ein Glas kühle Limonade ohne Zugabe des Kultwhiskeys gereicht wird.
Und schon damals schmeckte die Limonade noch besser, wenn ein ordentlicher Schuss Whiskey ins Glas kam.

Einfache Zubereitung – großer Geschmack

Spritzige Limonade, frische Zitronen und Limetten sind die perfekten Begleiter, um JACK DANIEL’S Old No. 7® bei warmen Temperaturen zu genießen. Die Zubereitung gelingt schnell und einfach, und mit ihrem fruchtig-frischen Geschmack ist die Lynchburg Lemonade der perfekte Drink für BBQs, Gartenpartys und laue Spätsommernächte.

Rezept

  • 4 cl JACK DANIEL’S Old No. 7 Tennessee Whiskey
  • 1 cl Triple Sec
  • 2 Limettenachtel
  • 2 Zitronenachtel
  • Zitronenlimonade

JACK DANIEL’S, Triple Sec und den Saft einer Achtel Limette und Zitrone mit viel Eis shaken oder umrühren. In ein großes Glas mit Eis abseihen. Mit Zitronenlimonade auffüllen und mit Zitronen- und Limettenscheiben servieren.

Neu in den USA: Jim Beam Repeal Batch (unchillfiltered)

Schade eigentlich, dass die nachfolgend vorgestellte Neuigkeit nur für den amerikanischen Markt gedacht ist, denn der neue Jim Beam Repeal Batch ist nicht kühlgefiltert und damit im Stil der Zeit nach der Prohibition gehalten – interessant für eine Querverkostung.

Die limitierte Auflage des Jim Beam Repeal Batch, erschienen zum 85. Jahrestag des Repeal Days, dem Ende der Prohibition, ist wie das Original vier Jahre gereift und wird zusätzlich zu den Standardabfüllungen bei Händlern in den USA verkauft. Das Label ist denen aus den 30er-Jahren nach der Prohibition nachempfunden. Der Ladenpreis dort: knapp unter 18 Dollar für 750ml – also vielleicht reizvoll genug, um eine Flasche bei einer allfälligen US-Reise in den Koffer zu packen?

Untenstehend dann noch die englischsprachige Pressemitteilung dazu:


Limited Edition Jim Beam® Repeal Batch Offers A Taste Of Post-Prohibition Style Bourbon

CHICAGOSept. 13, 2018 /PRNewswire/ — Today, Jim Beam®, the world’s No. 1 bourbon, is announcing the release of Jim Beam Repeal® Batch, a non-chill filtered, 86-proof Kentucky Straight Bourbon Whiskey inspired by the same liquid produced by the Beam family following Prohibition’s repeal. This limited edition offering, with a label inspired by post-Prohibition Jim Beam bottlings from the 1930s, celebrates the 85th anniversary of Prohibition’s repeal and the perseverance James B. Beam put into rebuilding the Jim Beam distillery in 1933 – a feat accomplished in only 120 days.

„For the 85th anniversary of Repeal Day, we wanted to release a bourbon inspired by our heritage and dedicated to the hard work my great-grandfather put into rebuilding our family business after Prohibition,“ said Fred Noe, Jim Beam’s seventh generation master distiller. „Jim Beam Repeal Batch pays tribute to all the generations of Beams that came before me.“

After a 13-year hiatus from the bourbon industry during Prohibition, and at nearly 70 years old, James B. Beam and his family rebuilt the distillery in Clermont by hand to get the family business up and running once again. Today, Jim Beam is the best-selling bourbon in the world.

Jim Beam Repeal Batch is aged four years, similar to Jim Beam® Bourbon, however this unique liquid is non-chill filtered, resulting in a bourbon with fuller mouthfeel and tasting notes that include char, oak and caramelized tones. It has a light amber color, with an aroma that carries oaky notes, balanced with light vanilla and a hint of brown spice.

Jim Beam Repeal Batch is best enjoyed neat, on the rocks or in a signature cocktail, such as the whiskey punch cocktail, which includes bourbon, Italian vermouth, pineapple syrup and lemon juice. This exclusive offering can be found for a limited time at select retailers nationwide on shelves alongside Jim Beam Original and other premium offerings. Jim Beam Repeal Batch has a suggested retail price of $17.99 for 750mL. 

PR: Suntory launcht außergewöhnliche limitierte Edition von Hibiki Japanese Harmony

Eine besondere Schönheit hat Beam Suntory mit der Sonderausgabe des Hibiki Japanese Harmony anzubieten – und zwar zum 30. Jahrestag der Marke. Das Motiv ist von einem Kimonomuster namens Tabane-Noshi inspiriert. Hier alles Wissenswerte dazu, samt den Tasting Notes, in der Presseaussendung:


Suntory launcht außergewöhnliche limitierte Edition von Hibiki Japanese Harmony

Anlässlich des anstehenden 30-jährigen Jubiläums von Hibiki veröffentlicht das Traditionshaus Suntory eine kunstvoll gestaltete und nur in limitierter Auflage erhältliche Design Flasche. Das angehende Sammlerstück ist mit einem von Kimonos inspirierten Tabane-Noshi-Muster verziert, das Feste und gemeinsames Glück repräsentiert. Dabei unterstreicht die Flasche neben dem qualitativen auch den ästhetischen Ansatz der Produkte von Hibiki.

Suntory, das Gründungshaus des japanischen Whiskys, stellt eine außergewöhnlichen Flasche des Hibiki Japanese Harmony vor. Sie erscheint zum Auftakt des 30-jährigen Jubiläums der Marke Suntory Whisky Hibiki nächstes Jahr und versinnbildlicht mit ihrem Design Feiern und gemeinsames Glück. Die limitierte Auflage wird ab dem 1. Oktober 2018 in einigen ausgewählten Ländern, darunter Deutschland und die USA, erhältlich sein.

Gemeinsames Glück in Designform

Die vom Muster eines Kimonos inspirierte Flasche ist mit dem Tabane-Noshi verziert, einem traditionellen japanischen Symbol des Feierns, das seit dem Altertum kostbare Geschenke schmückt. Mehrere gebündelte Noshi ergeben das Tabane-NoshiMuster, das gemeinsames Glück mit anderen symbolisiert.

„Seit der Gründung der Marke steht Hibiki für japanische Kunst und japanisches Design“, sagt Takahiro Itoga, Senior Global Brand Director bei Beam Suntory. „Die speziell entworfene Flasche würdigt diesen Geist und wendet ein Design aus traditionellen japanischen Symbolen an, das sowohl für das Feiern an sich als auch für gemeinsames Glück steht. Die Flasche ist schon für sich genommen ein echtes Kunstwerk – das perfekte Geschenk für die Weihnachtszeit.“

Höchste Qualität seit fast 30 Jahren

Die Marke Hibiki gibt es seit 1989. Sie gilt seither als Vorzeigebeispiel japanischer Whiskys. Hibiki ist nicht nur einer von Japans höchstbewerteter Blended Whisky, sondern auch einer der renommiertesten und am häufigsten ausgezeichneten Whiskys überhaupt. Hibiki Japanese Harmony wurde 2015 eingeführt und ist eine harmonische Mischung, die dem Reichtum der japanischen Natur und Handwerkskunst Rechnung trägt. Inspiriert von den Vorzügen aller 24 Jahreszeiten des japanischen Mondkalenders, ist Hibiki Japanese Harmony ein Zeugnis von Suntorys raffinierter Blending-Kunst: eine sorgfältige Zusammenstellung allerfeinster Malt- und Grain-Whiskys aus den Destillerien Yamazaki, Hakushu und Chita. Diese delikate Mischung schafft eine Einheit, die ein ganzes Orchester von Aromen zur Entfaltung bringt.

Hibiki Japanese Harmony (43% Vol.) – Tasting Notes:

Farbe: Bernstein
Aroma: Rose, Litschi, ein Hauch Rosmarin, reifes Holz, Sandelholz
Geschmack: kandierte Orangenschale, weiße Schokolade, Anklänge von Honig
Nachklang: dezenter, zarter, langer Abgang mit einem Hauch von Mizunara (japanische Eiche)

Video: St. Kilian Fassexperiment in der Whiskybotschaft

Ein Rotweinfass, befüllt mit 225 Liter New Make aus der Destillerie St. Kilian – im Juni dieses Jahres entschieden sich Tim und Michaela Tünnermann spontan, das Werden von Whisky als Fassexperiment zum Mitverfolgen in den Räumlichkeiten der Whiskybotschaft in Kerken zu ermöglichen Seitdem ruht das Fass eines renommierten deutschen Weinproduzenten aus franzöischer Eiche unterhalb der Verkaufsräume der Whiskybotschaft und ermöglicht den Kunden und Besuchern dort immer wieder Einblick in das Reifen des Destillats.

Knapp drei Monate nach der Befüllung haben wir die Whiskyfair Niederrhein, die an diesem Wochenende in Kerken stattfand, zum Anlass genommen, um uns das Experiment einmal aus der Nähe anzusehen. Wir sprachen mit Tim Tünnermann, der uns mehr zu Spirit und Fass erzählte und uns einen Ausblick darauf gab, was man in der Whiskybotschaft mit dem Experiment noch so vorhat. Viel Vergnügen mit dem Video hier und auf Youtube!

Bono (U2) investiert 50 Millionen Euro in neue irische Destillerie

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Es scheint so, als wäre es gerade bei Prominenten in Mode, sich im Whisk(e)ygeschäft zu engagieren:  Bob Dylan tut es, Metallica tun es, und auch Conor McGregor tut es. Ein neuer Name ist heute aufgetaucht, der selbiges ebenso vor hat: Bono von U2.

Und Bono kleckert nicht, er klotzt: Kolportierte 50 Millionen Euro will er in ein Destillerieprojekt stecken, das nahe Monasterevin in Irland geplant ist und dessen Bauantrag bereits am 10. September des Jahres eingereicht wurde. Der Komplex, der um- und ausgebaut werden soll, liegt bei Ballykelly und wird von einer Dubliner Firma namens Jewelfield Ltd. erschlossen, die mit dem Multimillionär Paddy McKillen in Verbindung gebracht wird. Dort, am Gelände, wurde rund um 1800 bereits eine Destillerie gebaut, die 1921 geschlossen wurde. Einige Gebäude sollen abgerissen werden, und man will ein Besucherzentrum, eine handwerkliche Brennerei sowie Tastingräume errichten.

Hier ein Excerpt aus dem Bauantrag, wie er im Artikel auf Kildarenow zu finden ist:

„development of an artisan distillery and visitor centre (5,051.4 sq m) (of which 2,528 sq m is existing and 3,523.4 sq m is new build).

The development will consist of the demolition (4,553 sq m) of a number of structures associated with the previous use of the premises, including: a lean-to shed/structure (identified as Block A3) (103 sq m); a single-storey office building (identified as Block A4) (53 sq m); a grain intake shed including its associated grain elevator (identified as Block D1) (198 sq m); a detached single storey flat-roofed control room (identified as Block D2) (17 sq m); mass concrete slabs, remnants of previous structures and a service yard (identified as Block E) (126 sq m); a two-storey derelict detached house (identified as Block F) (106 sq m); an agricultural shed (identified as Block G) (118 sq m); an agricultural shed (identified as Block H( (32 sq m); a lean-to shed/structure (identified as Block I) (76 sq m); a single-storey flat-roofed shed (identified as Block J) (22 sq m); a weighbridge (identified as Block L2) (47 sq m); a weighbridge office (identified as Block K) (54 sq m); weighbridge kiosk (identified as Block L1) (6 sq m); a concrete-walled flat-roofed structure (identified as Block N) (52 sq m); a concrete-walled flat-roofed structure (identified as Block O) (54 sq m); and 3,489 sq m of internal floors removed from Block A1, A, B1, B2, C1 and C2. etc at Millfarm, Coolsickin or Quinsborough, Ballykelly and Oldgrange in Co Kildare.“ 

Photo credit: xrayspx on Visualhunt / CC BY-SA

Conor McGregor gibt „The Notorious“ auf, launcht „The Proper No. 12“

Sie werden sich vielleicht erinnern, dass der irische Boxer Conor McGregor vor einiger Zeit ankündigte, mit einem eigenen Whiskey namens „The Notorious“ auf den Markt zu kommen. Das scheint offenbar an einem Rechtsstreit über den Namen zu scheitern – aber der irische Champion  hat dennoch jetzt einen eigenen irischen Whiskey gelauncht. „The Proper No. 12“ ist ein irischer Whiskey nicht verlautbarter Herkunft, der Name nimmt Bezug auf Dublin 12, oder besser gesagt Crumlin, den Heimatbezirk von McGregor.

The Proper No. 12 ist die Kreation von Master Distiller David Elder, der laut Presseaussendung zuvor bei Guinness gearbeitet hat. Allerdings ist David Elder eher als Distilling Manager bei Bushmills bekannt, und vielleicht gibt dies auch einen Hinweis auf die Herkunft des Whiskeys in der Abfüllung.

Die Tasting Notes lesen sich im Original so:

„complex and sophisticated yet smooth and approachable with hints of vanilla, honey and toasted wood“

Kommt The Proper No. 12 auch nach Deutschland? Noch wissen wir nichts darüber, aber wir werden, sollte es so kommen, natürlich darüber berichten.

Video: Ralfy verkostet Hankey Bannister 12yo Blend (Review #744)

Eines steht schon vor Beginn des Videos fest: Schlecht ist er nicht, der Hankey Bannister 12yo Blended Scotch. Wie wir das sagen können? Nun, Ralfy bringt nur Verkostungsvideos, in denen der Whisky zumindest 80 Punkte erreicht, und das bedeutet bei ihm bereits, dass der Whisky für ihn eine Empfehlung wert ist.

Tatsächlich erreicht der Blend bei ihm sogar 84 aus 100 Punkten, ein deutliches Gut also. Interessant bei der Verkostung ist aber nicht nur, wie Ralfy zu seiner Punktewertung kommt, sondern auch, was er über Blends und den Einfluss des Grain Whiskys auf den Geschmack erzählt. Wieder einmal eine interessante Viertelstunde, die man mit Ralfy verbringen kann – entweder obenstehend oder direkt auf Youtube

Highland Herold Herbst 2018 erschienen

Und wieder gibt es eine neue Ausgabe des Highland Herold zu vermelden – diesmal ist es die Nummer 40 und damit die Ausgabe für den Herbst 2018. Der Inhalt ist wieder so abwechslungsreich wie interessant, hier einige Highlights daraus:

The GlenAllachie: Nach dem Besitzerwechsel startete die Brennerei in der Speyside ihre neue Single Malt Range. Ernst J. Scheiner war im „Tal der Felsen“ zu Besuch und und erhielt Einblick in die dortigen Arbeitsweisen.

Suntory Yamazaki: Jürgen Liebenau berichtet über die älteste Whiskybrennerei in Japan.

Whisky aus Island: Eimverk und Thoran – zwei Produzenten arbeiten daran, den Icelandic Whisky auf dem Markt zu etablieren. Ein Artikel von Julia Nourney, ergänzt mit Verkostungsnotizen von Sascha Lauer.

Whisky Review – Bosch 48 Limited: Thorsten Herold begutachtet einen Single Malt Whisky aus der Edelbrennerei Bosch in Lenningen.

Master of Signet: Ernst J. Scheiner traf Dr. Bill Lumsden und beschreibt den Einsatz eines sogenannten Chocolate Malt bei der Herstellung des neuen Signet von Glenmorangie.

Auf dieser Seite können Sie den neuen Highland Herold gratis als PDF-Datei herunterladen.

PR: Auchentoshan „The New Malt Order“ 2018: Drei Sieger in Cocktail-Competition

Auch heuer wieder hat der Lowland Single Malt Auchentoshan in „The New Malt Order„, der großen Cocktail-Competition, die Bartender Deutschlands ihre creativen Ideen präsentieren lassen – und drei der Teilnehmer konnten sich im interessanten Wettbewerb mit ausgefallenen Challenges mit ihren Drinks und deren Präsentation durchsetzen. Hier alles Wissenswerte über den Wettbewerb und die drei Siegercocktails zum Nachmixen in der Presseaussendung, die wir erhalten haben:


„The New Malt Order“ 2018: Auchentoshan kürt drei herausragende Sieger in diesjähriger Cocktail-Competition

Bereits zum dritten Mal hat die Premium Single-Malt-Marke Auchentoshan die Sieger der Cocktail-Competition „The New Malt Order“ im Rahmen des deutschen Finales in Berlin gekürt. Mit zwei individuellen Drink-Kreationen, die auf dem Auchentoshan American Oak und dem Bartender’s Malt No. 1 basieren, konnten die Bartender Linda Le und Marvin Woidt, beide aus Bamberg, und Jan Paul Ringhofer aus Mainz die Jury überzeugen. Gemeinsam reisen sie nun nach Glasgow, in die Heimat von Auchentoshan. Sie haben dort die einmalige Chance mit weiteren Gewinnern aus aller Welt und dem Master Distiller Ron Welsh den neuen Bartender’s Malt No. 3 zu kreieren.

Die deutschen Gewinner

Beim deutschen Finale der Auchentoshan Cocktail-Competition „The New Malt Order“ am 3. September in Berlin haben sich zehn der besten Bartender des Landes gemessen. Das diesjährige Thema lautete „Born and Raised in the City”. Auf die Gewinner wartet ein außergewöhnlicher Gewinn: eine Reise nach Glasgow, die Heimat von Auchentoshan. Dort werden sie gemeinsam mit dem Master Distiller Ron Welsh und weiteren internationalen Gewinnern den den Bartender’s Malt No. 3 komponieren und hierzu in den kompletten Herstellungsprozess integriert. So werden sie Teil der „New Malt Order“-Crew, zu der nur die besten Bartender zählen. Jedes Jahr wächst diese internationale Elite mit neuen herausragenden Gewinnern, unter anderem aus Kanada, Russland und Großbritannien.

Eine ungewöhnliche Aufgabe: Die Essenz der eigenen Stadt servieren

Um die einmalige Chance zu erhalten, bei der komplexen Herstellung eines Whiskys mitzuwirken, galt es als Bewerbung einen besonderen Drink zu gestalten. In Anlehnung an die urbanen Wurzeln von Auchentoshan sollten die Teilnehmer ihre Stadt in einen Whisky-Cocktail verwandeln – durch Geschmack, Zutaten und eine stimmige Story. Um diese ungewöhnliche Aufgabe zu bewältigen, mussten sie sich zwei wesentliche Fragen stellen: Was macht die eigene Stadt aus? Wie übersetze ich das Lokalkolorit in harmonische Zutaten für einen spannenden Whisky-Cocktail? Die Basis des Drinks stellte der klassische Auchentoshan American Oak dar. „Auchentoshan eignet sich dank der dreifachen Destillation besonders gut für Cocktails. Deshalb findet er in Bars mit ausgeprägter Cocktail-Kultur, vor allem in großen Städten, seinen Platz. Auchentoshan
ist eine urbane Marke, die genau die Zielgruppe dieser Bars bedient“, sagt Tanja Bempreiksz, Brand Ambassador und Jurymitglied. Linda Le (Kawenzmann Bar) interpretierte ihre Bamberger Heimat mit der Kombination aus Sauerkrautsaft und Aprikosen-Süßholz-Sirup im „Beer Encounter“ während sich Marvin Woidt (Das Schwarze Schaf) das Thema mit Senf, Apfel und Honig-Sirup als „Landpartie“ umsetzte. Jan Paul Ringhofer (Bar Spiritus) überzeugte mit einem Shrub der Mainzer Spezialität „Handkäse“, den er in einen „Whisky Sour auf Meenzerisch“ integrierte.

Finale Challenge: Den individuellen Auchentoshan-Moment extrahieren

Zusätzlich zum eingereichten Cocktail mussten die Teilnehmer im Finale einen zweiten eigens erdachten Drink vorstellen, dessen Entstehungsgeschichte sie der Jury präsentierten. Es war essenziell bei der Kreation des Cocktails den Bartender’s Malt No.1 zu nutzen und die individuelle Verbindung zu Auchentoshan zu zeigen. Dafür konnten beispielsweise Lieblingseigenschaften oder persönliche Erlebnisse mit dem schottischen Whisky als Inspiration dienen. Ausgewählt wurden die drei Gewinner von einer namhaften Fachjury, die aus Christian Herberholz (Bartender und Gewinner der Competition in 2017), Alexander Thürer (Redakteur der Fizzz), Verena Borell (Fachbloggerin von No cheers. No Story) und Tanja Bempreiksz (Brand Ambassador) bestand. Überzeugt haben die Gewinner durch ihre souveräne Präsentation und die präzise und kreative Auswahl der Zutaten die die Aromen des Bartender‘s Malt No.1 komplementieren und so zeigen wie vielseitig Whisky als Cocktail-Zutat eingesetzt werden kann.

Auchentoshan – die Nummer eins Destillerie der Lowlands

Vor den Toren der schottischen Metropole Glasgow produziert Auchentoshan den Nummer eins Lowland-Whisky der Welt. Seit 1823 trifft hier Handwerkskunst auf urbanen Flair und eine progressive Sichtweise, die die Marke prägen. Das Besondere: Auchentoshan ist der einzige dreifach destillierte Single Malt Whisky aus Schottland und schmeckt dank dieses Verfahrens besonders mild.

Die Sieger-Cocktails

„Beer Encounter“ von Linda Le

  • 50ml Auchentoshan American Oak
  • 50ml Aprikosen-Süßholz-Sirup auf Bierbasis (400g Aprikosen in 300ml Mahr’s U einkochen, abseihen und 1:1 mit Zucker kurz aufkochen, auf 200ml Sirup 3cl Süßholzlikör hinzufügen
  • 10ml Sauerkrautsaft
  • 5ml frischer Zitronensaft
  • Garnierung: Weizenähre
  • Zubereitung: Shaken, doppelt auf Cubes abseihen.

„Landpartie“ von Marvin Woidt

  • 50ml Auchentoshan American Oak
  • 25ml Honigsirup (750g Honig, 500g Wasser, 250g Zucker aufkochen und abkühlen lassen)
  • 30ml sauren Apfelsaft
  • ½ Barlöffel Ketschendorfer Senf
  • Garnierung: 3 Blätter Gewürzlorbeer
  • Zubereitung Mit Eis im Shaker ca. 20 Sek. hart shaken und doppelt abseihen. 

„Whisky Sour auf Meenzerisch“ von Jan Paul Ringhofer

  • 50ml Auchentoshan American Oak
  • 22ml Gesalzenen Handkäse Shrub (100ml Traubenbalsamessig, 100gr Zucker, 200ml trockenen Riesling kurz aufkochen, in ein luftdichtes Gefäß füllen, 2 Prisen Salz + 1 Harzer Käse kleingeschnitten dazugeben, 24 h ziehen lassen, filtern und abfüllen)
  • 5ml Limettensaft
  • 8ml Dry Curacao
  • 2 Tropfen Pfirsich Bitter
  • Zubereitung: Shaken, doppelt abseihen.

Whisky im Bild: Die Schönheit Schottlands – Dunnottar Castle

Weiter geht es mit einer zehnteiligen Sonderserie im Rahmen unserer Rubrik „Whisky im Bild“: „Die Schönheit Schottlands“ stellt zehn magische Plätze der Heimat des schottischen Whiskys vor – an Zauber bereichert durch das Talent und Können des Fotografen Siegfried Klingls. Der 38-jährige Franke und Betriebswirt ist ein leidenschaftlicher Landschaftsfotograf und Whiskyliebhaber konnte auf seiner diesjährigen Schottlandreise die schönsten Plätze mit seiner Kamera einfangen.

Motiv Nummer 2 zeigt das Dunnottar Castle, oder auch Dùn Fhoithear. Die drei Kilometer von Stonehaven entfernte Burgruine spielt eine bedeutende Rolle in der schottischen Geschichte. Unter anderem wurden im Schloss während der englischen Bürgerkriege die Kronjuwelen eingelagert. 

Dunnottar Castle. Bildverwendung auf Whiskyexperts mit freundlicher Genehmigung © Siegfried Klingl, alle weiteren Rechte vorbehalten

 

Bisher erschienen:

Weitere eindrucksvolle Bilder von Siegfried Klingl finden Sie auch auf seinem Instagram-Account.

Gordon & MacPhail plant Highland-Brennerei bei Craggan

Speymalt Whisky Distributors Ltd, ein Unternehmen von Gordon & MacPhail und offizieller Betreiber der Destillerie Benromach, haben jetzt Pläne für eine neue Brennerei in den schottischen Highlands konkretisiert.

Im YMCA Community Centre in Grantown-on-Spey wird am 10. Oktober eine Vorstellung der Pläne für die Brennerei bei Craggan im Caingorms National Park stattfinden, in der die Öffentlichkeit über das doch Projekt informiert werden soll.

Gordon & MacPhail ist das Feedback der Bevölkerung zu ihren Plänen sehr wichtig, so der Managing Director of Speymalt, Ewen Mackintosh, denn man will nicht gegen den Willen der Einwohner ein Projekt durchziehen, auch wenn man von den positiven Auswirkungen auf die Region überzeugt ist.

Der Name der Brennerei steht noch nicht fest, aber man will den Bau, der 12 Monate dauern soll, bereits im nächsten Jahr in Angriff nehmen, berichtet The Press and Journal. Zuvor müssen aber noch wichtige Schritte, wie das Einholen der Baugenehmigung, gesetzt werden.

Ein Blick in einen abgelegenen Teil des winterlichen Cairngorms National Parks. Das neue Destillerieprojekt von Gordon & MacPhail soll nahe Craggan Realität werden.Photo credit: Nick Bramhall via VisualHunt.com / CC BY-SA
Ewen Mackintosh, Managing Director, Speymalt Whisky Distributors Ltd

Serge verkostet: Glengoyne

Ein guter Tag beginnt mit einer guten Verkostung (einer gelesenen meinen wir, keiner selbst vorgenommenen – das wäre wohl etwas zu früh ;-))- und wenig zu mäkeln gibt es heute bei den Whiskys in der montäglichen Verkostung von Serge Valentin auf seiner Seite. Glengoyne steht auf dem Programm, und die unabhängig geführte Highland-Brennerei ist in der Regel für positive Eindrücke gut.

So sieht das auch heute bei Serge aus. Durchwegs gute Benotungen, ob die Bottlings nun aus der Brennerei oder von Unabhängigen stammen.

Hier die Ergebnisse der Verkostung:

  • Glengoyne ‘Balbaina’ (43%, OB, 2018): 84 Punkte
  • Glengoyne 21 yo 1996/2018 (49.5%, Douglas Laing, Old Particular, cask # #12388, 211 bottles): 84 Punkte
  • Glengoyne 20 yo 1996/2017 (50%, Douglas Laing, Old Particular, cask # #11629, 287 bottles): 86 Punkte
  • Glengoyne 18 yo 1997/2016 (52.1%, Gleann Mor, A Rare Find, 243 bottles): 87 Punkte
Glengoyne. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen