Neu: A.D. Rattray erweitert ihr Portfolio mit neuem Orkney Single Malt

Wir hatten ihn ja bereits am Radar, nun hat uns Alba Import, der deutsche Importeur der Whiskys des unabhängigen Abfüllers A.D. Rattray eine Presseinfo über das Erscheinen des neuen Single Malts Cask Orkney 18yo übermittelt, der Sie alle relevanten Infos und auch die Tasting Notes entnehmen können:


A.D. Rattray erweitert ihr Portfolio mit neuem Orkney Single Malt

Der beliebte CASK ISLAY – Islay Single Malt aus dem Hause A.D.Rattray hat einen “großen Bruder” zur Seite gestellt bekommen: CASK ORKNEY, die neue limitierte Single Malt Abfüllung von den Orkney Inseln.

Vor der Nordküste Schottlands, dort wo die Nordsee auf den Nordatlantik trifft, liegen die Orkney Inseln. Die Inselgruppe, wo einst Pikten und Wikinger siedelten, ist auch heute noch Zeugnis von Legenden und Mythen, die in den prähistorischen Baudenkmälern sowie auch in den Stürmen langer Winternächte und an Tagen mit Seenebel lebendig zu sein scheinen.

Jedoch auch für ihre Whiskytradition sind die Orkneys bekannt – beheimatet die Hauptinsel doch zwei renommierte Whiskybrennereien, darunter eine der ältesten Destillerien Schottlands.

CASK ORKNEY von A.D.Rattray ehrt die neolithische Tradition mit einem außergewöhlichen 18-jährigen Single Malt. Die Aufmachung der Verpackung zeigt „Ring of Brodgar“, den berühmten Steinkreis, der bereits vor über 4000 Jahren errichtet wurde. Der Whisky reflektiert den typischen Stil der Whiskyregion, ist ausdrucksstark und ausgewogen mit vielschichtigen harmonischen Aromen von Fruch, Heidekraut bis zu leichtem Torfrauch.

Die limitierte Small Batch Auflage dieses Orkney Single Malts reifte 18 Jahre in ausgesuchten ex-bourbon Fässern und wurde ohne Kühlfiltrierung und ohne Zusatz von Farbstoff abgefüllt. Zusammen mit dem seit einigen Jahren schon bekannten und beliebten CASK ISLAY bildet er das perfekte Duo für Liebhaber von Single Malts der Regionen Islands und Islay.

CASK ORKNEY, 18 Jahre, 46% vol. ist im deutschen Fachandel erhältlich.

Tasting Notes

Farbe: Goldene Olive
Nase: Sanft und weich mit grünem Apfel und Muskat, würzigem Sandelholz, salziger Meeres-
brise und etwas Rauch.
Geschmack: Toffee, Pfirsich, Aprikose und Heidehonig gepaart mit einem üppig samtigen Mundgefühl,
süßer Rauch im Abgang und einem trockenem nussigen Nachklang.
Finish: Komplex, nussig und ausbalanciert.

Serge verkostet: Vier „seltsame“ Japaner

Wenn es um „seltsam“ (wir haben das „funny“ in der Originalüberschrift von Serge Valentin etwas frei übersetzt) in Zusammenhang mit japanischem Whisky geht, geht es meist um die manchmal nicht ganz transparente Zusammensetzung japanischer Blends, die ganz und gar nicht mit japanischem Whisky gemacht werden müssen, sondern auch von anderswo stammmen können – weil es keine verbindlichen gesetzlichen Regelungen dafür gibt. Suntory garantiert für die eigenen Blends 100% japanische Herkunft, aber bei manchen anderen ist diese Herkunft alles andere als gesichert.

Mit „funny“ meint Serge aber eher ungewöhnliche Whiskys, die zum Teil sehr alte Raritäten sind – also mit einem positiven Unterton. Interessant in diesem Zusammenhang auch seine Beschreibungen im Artikel, die die „funnyness“ der Whiskys etwas genauer verdeutlichen.

Hier einmal die Wertungen der Verkostung:

  • Nikka ‘Single Coffee Grain Woody & Mellow’ (55%, OB, Japan, Distillery Exclusive, +/-2017): 75 Punkte
  • Nikka ‘Pure Malt’ (55.1%, OB, Japan, +/-2002): 87 Punkte
  • Suntory ‘The Whisky’ (43%, OB, Japan, blend, black porcelain decanter, 76cl, +/-1980?): 87 Punkte
  • Karuizawa 21 yo 1967/1988 (43%, OB, Japan, Ocean Sanroku, decanter, 496 bottles): 80 Punkte

Neu: Port Askaig 14yo Bourbon Cask

Eine schöne Neuigkeit gibt es für Islay-Freunde zu vermelden: Der Port Askaig 14yo Bourbon Cask kommt in Deutschland durch den Importeur Kirsch Whisky auf den Markt.

Der Port Askaig 14yo wurde 2004 destilliert und ist ein Vatting aus 11 Bourbonfässern. Es ist eine der rauchigen Abfüllungen einer Destillerie im Norden der Insel, die ansonsten eher für ihre nicht rauchigen Whiskys bekannt ist. Sie zeigt neben der Rauchigkeit und Noten von Gewürzen auch die typische reichhaltige Süße der Brennerei, deren Namen der Abfüller nicht nennen darf (auch wir tun es nicht, obwohl es die Bunnies bereits von den Feldern pfeifen). Der Whisky wurde mit 45.8% abgefüllt. Da er eine unabhängige Abfüllung ist, darf man davon ausgehen, dass er weder gefärbt noch kühlgefiltert ist.

Der unverbindliche Verkaufspreis ist mit € 69.95 angegeben.

Hier noch die Tasting Notes in unserer Übersetzung:

Nase: Gedämpfte Früchte und Grillkohle mit Meeresgischt und dem Duft von Felsen an der Küste. Süßer Rauch über frischer Zitrone und Salzkaramell, eine Kombination klassischer Islay-Gerüche mit fruchtigen Noten.

Gaumen: Verbrannte Honigwaben und gebackene Rosinen, Torfrauch und verschiedene  Gewürze. Kandierte Früchte und Zitronensorbet unter erdigem Torfrauch. Ein sattes Mundgefühl mit Crème Brûlée und einer rauchgeschwängerten Karamellschicht.

Finish: Lang und schwer von ahornsirupgetränktem Speck und in Likör eingelegten Sultaninien. Ein wunderbar frisches und torfiges Finish.

 

Chivas Regal 18yo mit neuem Design und neuer Kampagne

0

Neues aus der Welt der Blends: Chivas Regal 18yo hat weltweit ein neues Design und eine neue Kampagne bekommen. Unter dem Motto: „some things in life can’t be simplified“ – also in etwa: „Manche Dinge im Leben kann man sich nicht einfach machen“ will Pernod Ricard auf die Mühe hinweisen, die hinter ihrem Flagship-Blend steht.

Die neue Verpackung wird hochwertiger sein, was das Design und die verwendeten Materialien betrifft. Auch dies soll den Premium-Anspruch der Marke verdeutlichen.

Nicht ändern wird sich allerdings die Rezeptur und damit der Geschmack von Chivas Regal 18yo.

Speymalt (Gordon & MacPhail) plant neue Destillerie bei Craggan

Der Bauboom in Schottland nimmt kein Ende: Nun will auch Speymalt Whisky Distributors Ltd, die Muttergesellschaft von Gordon & MacPhail, die bereits die Brennerei Benromach betreibt, eine neue Destillerie bauen.

Geschehen soll das in Craggan, nahe Grantown-on-Spey im Cairngroms National Park. Man wiill die noch namenlose Destillerie (unser Arbeitstitel: Craggan Distillery) auch zu einem Touristenmagneten und bedeutenden lokalen Arbeitgeber ausbauen. Dazu wird man mehrere Millionen Pfund investieren.

Die Baugenehmigung, so Ewen Mackintosh, dem Managing Director von Speymalt Whisky Distributors Ltd, soll später in diesem Jahr beantragt werden, zuvor wolle man intensive Gespräche mit der lokalen Bevölkerung führen, um Probleme bei der Planning Permission auszuschließen. AUch wird es im Sommer eine Ausstellung der Pläne geben. Den Baubeginn plant man für 2019, 12 Monate später soll die Highland-Destillerie dann in Betrieb gehen. Die Größe der Brennerei ist noch nicht öffentlich gemacht worden.

Hier ist die englischsprachige Pressemitteilung, die uns dazu erreicht hat:


Plans for a new distillery at Craggan announced

Plans have been announced for a new distillery at Craggan, near Grantown-on-Spey. It would become the first new malt whisky distillery to be built in the Cairngorms National Park since its creation in 2003. The multi million pound investment by Speymalt Whisky Distributors Ltd is expected to become a major tourist attraction and significant local employer.

Speymalt is the parent company of Gordon & MacPhail, the family owned whisky specialist, wholesaler and retailer. The company also owns and operates Benromach Distillery in Forres.

As part of a strategic growth plan, Speymalt hopes to build the new distillery overlooking the Cairngorm mountains in the heart of the Scottish Highlands.

Ewen Mackintosh, Managing Director, Speymalt Whisky Distributors Ltd

As Ewen Mackintosh, Managing Director, Speymalt Whisky Distributors Ltd explained:

“Building a second distillery is an important part of our business plan and we have spent some time researching a suitable site. We believe we have found the perfect place for our new distillery at Craggan. It’s a stunning location with strong transport links and can accommodate the distillery, warehousing and a visitor experience.

“The Cairngorms are a beautiful part of the world and we aim to design a distillery which will be in keeping with this wonderful landscape.

“We continue to build our business using our expertise and skill in the industry. The purchase of Benromach Distillery and the growth of this brand internationally over the past twenty years has proved to be a huge success. Constructing a second distillery will enable us to continue creating a sustainable long term legacy for future generations.” 

No decision has been made on a name for the distillery.

The company now hopes to start the consultation process with the local community before submitting a planning application later in the year. If planning is approved, building is expected to start in 2019 and should take 12 months to complete.

A public exhibition on the plans will take place over the summer.

Grantown-on-Spey. Photo credit: Haydn Blackey on Visual hunt / CC BY-SA

Speymalt is a fourth-generation family owned business which has built its knowledge and experience of the Scotch whisky industry over a 120-year history. The Urquhart family realised a long held ambition when they acquired Benromach Distillery in 1993.  They reopened it after extensive refurbishment in 1998 and are celebrating the 20th anniversary this year.  A member of the world famous Malt Whisky Trail, Benromach Distillery attracts over 13,000 visitors to the area every year. Work recently started on creating a gin distillery and visitor experience at the Benromach site.

Kurz verkostet: Caol Ila 13yo, 43%, G&M Discovery Series (Video)

Gordon & MacPhail hat vor kurzem eine neue Abfüllungsserie auf den Markt gebracht, die in der Komplexität der Whiskys unter jenen der Connoisseurs Choice-Range angesiedelt ist. Die Discovery Serie soll wohl vor allem Leute ansprechen, die einen unkomplizierten, leicht trinkbaren Whisky mit einem passablen Preis-Leistungsverhältnis suchen.

Drei Abfüllungen bilden den Beginn für Deutschland: Ein Caol Ila 13yo, ein Balblair 12yo und ein Miltonduff 10yo. Wir verkosten sie in drei kurzen, rund drei Minuten langen Videos um zu sehen, ob Gordon & MacPhail mit den Abfüllungen auch den Charakter der Brennerei einfangen konnte – und beginnen heute mit dem Caol Ila 13yo… 

SB: Ein Blick auf innovative Newcomer unter den schottischen Brennereien

Neben den klassischen Whiskybrennereien gibt es in Schottland mittlerweile viele neue oder im Bau befindliche Destillerien, die zum Gesamtbild dazugehören. The Spirits Business hat jetzt sechs davon näher beleuchtet, und zwar auch unter dem Aspekt, welche Innovationen sie für den schottischen Whisky bringen.

Der Artikel, der über mehrere Seiten geht, stellt dabei diese Brennereien näher vor.

  • Lone Wolf Spirits
  • Ncn’ean
  • Dalmunach
  • Ardnamurchan
  • Inchdairnie
  • Arbikie

Ein guter Überblick, was sich so in der Szene tut, abseits des Mainstreams, wenn auch natürlich nicht annähernd komplett – was angesichts der vielen neuen Projekte auch nicht weiter verwundert. Den gesamten Artikel können Sie hier finden. 

Malerisch an der Westküste Schottlands gelegen: Ardnamurchan

Neu: The Glenlivet Code

Eine neue Sonderedition von The Glenlivet ist nun in Deutschland erhältlich: The Glenlivet Code. Er folgt dem Cipher nach, der im letzten Jahr erschienen ist.

The Glenlivet Code ist sozusagen eine institutionalisierte Blindverkostung: Die Zusammensetzung des Whiskys ist bis zum Jahresende Verschlusssache, sodass Whiskyfreunde die Geschmacksnuancen unbeeinflusst für sich entdecken können. Dazu gibt es auf der Webseite von Glenlivet ein interaktives Onlinespiel, das auch das Wissen um Single Malt testen soll.

Alles Wissenswerte zu der Sonderabfüllung, deren Zuweisung für Deutschland mit 300 Flaschen eher gering ausgefallen ist, können Sie dem nachfolgenden Pressetext entnehmen:


Geheimnisvolle Limited Edition schickt Whisky-Kenner auf Entdeckungsreise

Die “The Glenlivet Code”-Edition ist ein Single Malt Whisky, der ohne Angabe zum Fass und ohne Tasting Notes auf den Markt kommt. So werden selbst die anspruchsvollsten Whisky-Kenner auf eine Entdeckungsreise durch ein Labyrinth aus Aromen geschickt, um ihren Geschmackshorizont zu erweitern. Gleichzeitig können sie in einem interaktiven Online-Spiel ihr Single-Malt-Wissen auf die Probe stellen.

Zum Produktlaunch können Whisky-Kenner durch ein interaktives Online-Spiel auf der internationalen Website von The Glenlivet ihr Single-Malt-Wissen unter Beweis stellen. Dabei müssen die Teilnehmer per Shazam-App den Code auf der Rückseite des Flaschenkartons scannen, um in einen virtuellen unterirdischen Raum zu gelangen. Dort treffen sie dann auf das Hologramm des The Glenlivet Master Distillers – Alan Winchester. Die Aufgabe, die er stellt, hat es in sich: Die Teilnehmer sollen den Geschmack des Whiskys entschlüsseln, indem sie vier Geschmacks- und Geruchsnoten aus einer Vielzahl von Kombinationen auswählen. Nachdem ein Teilnehmer die Aromen individuell nach seinem Empfinden kombiniert hat, erhält er eine entsprechende Prozentzahl. Diese sagt aus, zu wieviel Prozent das eigene Ergebnis mit der tatsächlichen Zusammensetzung übereinstimmt.Das Ergebnis kann dann über Social Media geteilt werden, um zu sehen, wie man im Vergleich zu den anderen Mitstreitern abgeschnitten hat.

Die genaue Zusammensetzung wird erst Ende des Jahres gelüftet

Veröffentlicht wird die richtige Zusammensetzung des The Glenlivet Code erst Ende diesen Jahres auf der The Glenlivet Homepage, um jedem Single-Malt-Enthusiasten die Zeit zu geben, selbst hinter das Geheimnis zu kommen. 

„Mit ‘The Glenlivet Code’ hatten wir eine einzigartige Gelegenheit, einen Whisky zu kreieren, der noch nie zuvor hergestellt wurde. Durch die Verwendung neuer Fässer und Techniken, erweiterten wir die Grenzen dessen, was man bisher von ‘The Glenlivet’ kennt.”, so Alan Winchester, “Die diesjährige Limited Edition ist ein Labyrinth aus Aromen, das selbst die Sinne der anspruchsvollsten Whiskytrinker auf die Probe stellen wird. Wir freuen uns darauf, Verwender auf der ganzen Welt dazu einzuladen, diese ultimative Herausforderung anzunehmen, um das Geheimnis des ‘The Glenlivet Code’ zu entschlüsseln. Die interaktive Erfahrung wird es Whisky-Enthusiasten auf allen Ebenen ermöglichen, ihr Single Malt Wissen zu erweitern und gleichzeitig ein tieferes Verständnis für The Glenlivet zu entwickeln.“

Der The Glenlivet Code wird weltweit in 28 Märkten mit einer UVP von 99,00 Euro eingeführt und in einer limitierten Auflage von 300 Flaschen ab Juni 2018 auch auf dem deutschen Markt erhältlich sein. Verbraucher können sich auf www.theglenlivet.com anmelden, um mehr über das interaktive Spiel zu erfahren und ihre Gedanken über Social Media mit #TheGlenlivetCode zu teilen.

Serge verkostet: Mehr von Caol Ila

Schon gestern gab es bei Serge Valentin jede Menge Abfüllungen aus der Islay-Destillerie Caol Ila, und heute verkostet er nochmals vier davon. Es sind allesamt unabhängige Abfüllungen, und zur Hälfte wieder von Gordon & MacPhail, zur anderen Hälfte von Elexir Distillers.

Die Wertungen? Zwischen 85 und 90 Punkten diesmal, und beide Abfüller liegen dabei friedlich gemeinsam auf dem ersten Platz, sozusagen.

Hier die einzelnen Bottlings, die heute in der Verkostung waren:

  • Caol Ila 13 yo (43%, Gordon & MacPhail, Discovery, bourbon, 2018): 85 Punkte
  • Port Askaig 14 yo 2004/2018 (45.8%, Elixir Distillers, bourbon): 85 Punkte
  • CI10 (58.2%, Elixir Distillers, Elements of Islay, 2018): 90 Punkte
  • Caol Ila 2006/2017 (59.8%, Gordon & MacPhail, Cask Strength, first fill sherry butt, casks 306189, 306191, 306195): 90 Punkte
Caol Ila. Bild © Christian Spatt

PR: Soziale Start-Ups beim globalen Finale von Chivas Venture

Auch in diesem Jahr veranstaltete Chivas, eine der erfolgreichen Kernmarken aus dem umfangreichen Sortiment von Pernod Ricard, den Wettbewerb „Chivas Venture“ für soziale Start-Ups. Das Finale dafür fand in London statt. Und auch wenn die Pressemitteilung dazu keinen direkten Whiskybezug hat, so bringen wir diese der guten Idee und Sache wegen auch heuer für Sie:


Soziale Start-Ups pitchen beim globalen Finale von Chivas Venture um die Zukunft von morgen

28. Mai 2018: Das in London ansässige Start-Up “Change Please” überzeugte im finalen Pitch des Start-Up-Wettbewerbs Chivas Venture in Amsterdam mit einem beeindruckenden Konzept: Durch die Ausbildung zu Baristas sorgt das junge Unternehmen dafür, dass Obdachlose innerhalb von 10 Tagen eine Unterkunft und einen festen Job haben, mit dem sie ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Und nicht nur das: Der Kaffee, der in umweltfreundlichen Bechern serviert wird, wird verantwortungsvoll von lokalen Bauernhöfen bezogen, um so die bedürftige Gemeinde zu unterstützen.

„Ich bin so glücklich und kann es gleichzeitig immer noch nicht fassen. Es war eine harte und lange Reise, aber dadurch habe ich neue Freunde aus der ganzen Welt gewonnen – das war das wahre Highlight für mich. Die letzten vier Monate waren fantastisch! Dafür möchte ich mich bei Chivas herzlich bedanken.“,

sagte Cemal Ezel, Gründer von Change Please, nach der finalen Entscheidung.

Bild © Chivas

Mit diesem sozialen und nachhaltigen Konzept sicherte sich Change Please die Förderungssumme von 350.000 US-Dollar und überzeugte nicht nur das rund 3.000-köpfige Publikum aus Tech-Experten, Investoren und Unternehmern, sondern auch die diesjährige Experten-Jury, bestehend aus:

  • Will.i.am, Sänger, Tech-Unternehmer und siebenfacher Grammy Award®-Gewinner;
  • Alexandre Ricard, Chairman und CEO von Pernod Ricard;
  • Sheila Herrling, Senior Fellow im Beeck Center für Social Impact + Innovation;
  • sowie Kresse Wesling, Mitgründerin und Direktorin der nachhaltigen Luxusmarke Elvis & Kresse.

Mit der Chance auf einen Anteil aus dem Chivas-Fond in Gesamthöhe von 800.000 US-Dollar trafen die 27 Länder-Finalisten aufeinander und pitchten um den Einzug ins große Finale. Darunter auch Carolin Fiechter, Co-Founderin des deutschen Start-Ups Leaf Republic. Bereits beim nationalen Vorentscheid beeindruckte sie mit ihrem innovativen und nachhaltigen Ansatz, Laub als regenerativen Verpackungs-Rohstoff zu nutzen, um so der zunehmenden Umweltbelastung durch Papier- und Plastikmüll sowie der Rodung von Wäldern entgegenzuwirken.

Die deutschen Finalisten Leaf Republic. Bild © Chivas

Nach den spannenden Vor- und Halbfinal-Pitches in Amsterdam, zogen die Start-Ups Change Please (UK), The Picha Project (Malaysia), Mestic (Niederlande), Change: Water Labs (USA) und BraiBook (Spanien) ins Finale ein. Der Live-Pitch der Top Fünf war der Höhepunkt des vierten Chivas Venture Wettbewerbs. Am Ende erhielten alle von ihnen eine finanzielle Förderung von mindestens 50.000 US-Dollar aus dem Chivas Venture Fond.

Ein weiteres Highlight des Abends war der People’s Choice Award, der erstmalig bei Chivas Venture vergeben wurde. Nach dem Voting des Publikums sowie der über 420.000 Zuschauer, die via Livestream abstimmen konnten, gingen der Award und zusätzliche 50.000 US-Dollar an Eric Sicart von BraiBook (Spanien).

Bereits im vierten Jahr vergibt Chivas Regal im Rahmen von Chivas Venture einen Fond für die vielversprechendsten sozial engagierten Start-Ups aus der ganzen Welt. Dabei haben die durch Chivas Venture geförderten Innovationen und nachhaltigen Projekte:

  • über 60 Millionen Tonnen CO₂ eingespart,
  • 13.000 Tonnen Abfall recycelt,
  • mehr als acht Millionen Bäume und eine Million Honigbienenvölker gerettet,
  • 75.000 Bildungstage für Frauen und Mädchen finanziert,
  • 24 Millionen Liter sauberes Trinkwasser,
  • sowie sichere Energie in 23.000 Haushalten bereitgestellt.

Alexandre Ricard erklärte nach dem Finale:

„Chivas Venture ist eine Initiative, auf die ich persönlich sehr stolz bin – sie ist mehr als nur ein Wettbewerb, sie bringt Unternehmer und Innovatoren zusammen, die einen wirklichen Einfluss auf die Welt haben und die Art, wie wir Geschäfte machen, verändern. Seit dem Start des Wettbewerbs haben wir 3 Millionen US-Dollar an Fördergeldern zur Verfügung gestellt. Unsere Finalisten unterstützen dadurch mehr als 1 Million Menschen in über 40 Ländern auf 6 Kontinenten. Das kann sich sehen lassen.“

Weitere Informationen finden Sie auf www.chivas.com/de-de/the-venture

Whisky im Bild: Glen Garioch (8 Bilder)

Etwas abseits von der Hauptstraße in Oldmeldrum liegt die Brennerei Glen Garioch (man spricht sie übrigens „Glen Girii“ aus). Die 1797 gegründete Destillerie steht im Besitz von Beam Suntory und produziert auf drei Stills knapp 1.4 Millionen Liter.

Vor einigen Tagen konnten wir der Brennerei und dem Besucherzentrum eine Kurzvisite abstatten und einige Bilder aufnehmen, die Ihnen vielleicht Lust machen, die Destillerie selbst einmal zu besuchen. Es zahlt sich auf jeden Fall aus, als Gast wird man dort herzlich willkommen geheißen – und es gibt immer eine schöne „handfilled at the distillery“-Abfüllung, die zu besorgen es sich lohnt.

Viel Vergnügen mit unseren Bildern!

Der Weg zur Destillerie Glen Garioch, im Frühling 2018. Bild © Whiskyexperts
Glen Garioch, im Frühling 2018. Bild © Whiskyexperts
Glen Garioch, im Frühling 2018. Bild © Whiskyexperts
Glen Garioch, im Frühling 2018. Bild © Whiskyexperts
Glen Garioch, im Frühling 2018. Bild © Whiskyexperts
Glen Garioch, im Frühling 2018. Bild © Whiskyexperts
Glen Garioch, im Frühling 2018. Bild © Whiskyexperts
Glen Garioch, im Frühling 2018. Bild © Whiskyexperts

Irland: Lagerhäuser für Great Northern Distillery nicht in Kilcurry

Lange Zeit hieß es (und wir haben darüber auch berichtet), dass die geplanten neuen Lagerhäuser für die Great Northern Distillery von John Teeling in Kilcurry im County Loth gebaut werden sollen. John Teeling, der ehemalige Mitbesitzer der Cooley-Brennerei und Vater der Teeling-Brüder, die in Dublin die neue Teeling-Destillerie bauten, hätte dort gerne gebaut, und auch die Verwaltung der Region war dem Unterfangen gegenüber positiv eingestellt. Nun aber scheint das Projekt, folgt man den Aussagen von John Teeling in einem Interview in der Irish Times, nicht mehr möglich zu sein.

Das 20 Millionen Euro-Projekt war auf Widerstand in der Bevölkerung gestoßen, und man habe sich entschlossen, den möglichen Schwierigkeiten aus dem Weg zu gehen und anderswo zu bauen, so Teeling.

Die Planning Permission sei zwar schon eingebracht und genehmigt, aber man suche nun nach Alternativen anderswo, sagte ein sichtlich von der Stimmung unter den Anwohnern überraschter Teeling der Zeitung. Sollten alle Stricke reißen, wolle man es hier noch einmal probieren, aber die Prioritäten wären nun anderswo.

Great Northern Distillery. Der Stillroom.

Serge verkostet: Caol Ila von Gordon & MacPhail und anderen

Über 500 verschiedene Abfüllungen von Caol Ila hat Serge Valentin auf seiner Webseite bereits verkostet – damit ist die Islay-Brennerei auf seiner Verkostungsliste die Nummer 1. Heute kommen wieder einige Abfüllungen mehr dazu, allerdings auch in einer ganz besonderen Form.

Fast alle Bottlings, die Serge heute verkostet, stammen vom unabhängigen Abfüller Gordon & MacPhail – der ja tatsächlich sehr viele verschiedene Caol Ila anbietet und angeboten hat. Zwei zusätzliche kommen von Maltbarn und The Whisky Cask.

Hier die Wertungen der Verkostung:

  • Caol Ila 13 yo 2004/2018 (45%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, Hermitage wood finish, 3166 bottles): 70 Punkte
  • Caol Ila 14 yo 2003/2018 (57.7%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, first fill bourbon barrel, cask #302260, 212 bottles): 82 Punkte
  • Caol Ila 17 yo 2000/2018 (57.5%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, first fill bourbon barrel, cask #309608, 180 bottles): 84 Punkte
  • Caol Ila 28 yo 1990/2018 (49,6%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, refill sherry hogshead, cask #1112, 176 bottles): 89 Punkte
  • Caol Ila 28 yo 1990/2018 (50.7%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, refill sherry hogshead, cask #1118, 191 bottles): 90 Punkte
  • Caol Ila 10 yo 2007/2018 (54.1%, The Whisky Cask, bourbon barrel): 84 Punkte
  • Caol Ila 12 yo 2004/2017 (54.7%, Maltbarn, sherry cask, 175 bottles): 86 Punkte
Caol Ila. Bild © Diageo

Die 3 Gewinner des Big Peat 25yo Gold Edition von Douglas Laing

Danke, dass Sie so zahlreich bei unserem Gewinnspiel mitgemacht haben – das Interesse für die drei Big Peat 25yo Gold Edition, die wir gemeinsam mit unseren Partnern Douglas Laing und Bremer Spirituosen Contor verlost haben, war enorm. Kein Wunder, ist dieser fassstarke Islay-Whisky eine gesuchte Rarität, die nur mehr bei wenigen Händlern, wenn überhaupt, zu finden ist.

Unsere Glücksfee musste also besonders tief in den Topf mit den Mitspielern greifen, die die richtige Antwort (Douglas Laing feiert das 70jährige Jubiläum) wussten und hat drei glückliche Gewinner gezogen. 

Bevor wir aber wie üblich verraten, wer die Glücklichen sind, hier noch einige Infos zu dem ganz besonderen Big Peat:

Big Peat 25 YO Gold Edition

Der unabhängige schottische Abfüller Douglas Laing & Co. feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Jubiläum und wir feiern mit! Mit der im vergangenen Dezember erschienenen Abfüllung, der Big Peat 25 YO Gold Edition, setzte man gleich ein Ausrufezeichen. Dementsprechend hoch war der Andrang auf diesen besonderen Tropfen von dem nur noch eine Handvoll Flaschen auf dem deutschen Markt erhältlich sind.

Die Big Peat 25 Y.O. „Gold Edition“ markierte den Startschuss einer dreiteiligen Reihe des beliebten Islay Blended Malts, welche sich, jährlich bis 2019, über Zuwachs freuen darf. Sie war und ist zudem die erste limitierte Big Peat Abfüllung mit einer Altersangabe. Kreiert wurde dieser außergewöhnliche Blend aus mindestens 25 Jahre gereiften Malts der Region Islay.

Ganz in Douglas Laing Manier wird Big Peat 25 Y.O. in Fassstärke mit 52,1% Vol., ungefärbt und ohne Kältefiltration abgefüllt. Weltweit ist diese Abfüllung auf nur 3000 Flaschen limitiert. Und mit unserem Gewinnspiel auf Whiskyexperts können Sie sich eine der letzten verfügbaren Flaschen sichern!

Wie schmeckt der Big Peat 25yo Gold Edition? Die Tasting Notes:

Ein einzigartiger Geschmack Islay’s. In der Nase überzeugt der Big Peat 25 Y.O. auf sanfte und reife Art und Weise mit Noten von Bootslack, Strandfelsen und einem rauchigen Grillgeruch. Der Gaumen öffnet sich so süß wie man es vom Big Peat gewohnt ist und zeigt später Nuancen von schwarzem Pfeffer und Rauch. Das Finish hat einen warmen, süßen Charakter bevor köstliche Noten von feuchter Lagerfeuerasche, Kohlenstaub und geröstetem Fleisch erscheinen.

Und das sind die Gewinner der drei Flaschen:

Stefan Eichner aus 91448 Emskirchen

Manfred Finken aus 52379 Langerwehe und

Tim Schulz aus 49565 Bramsche

Wir gratulieren ganz herzlich!

Und wenn Sie diesmal nicht bei den Gewinnern waren: Wir lassen nicht locker und werden Ihnen immer wieder neue Chancen bieten. Denn natürlich geht es mit unseren Gewinnspielen schon bald wieder weiter – und wir verraten sicherlich nicht zu viel wenn wir sagen, dass Sie sich darauf freuen dürfen. 

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team