Exklusiv: Videorundgang durch GlenAllachie

Nachdem wir Ihnen im ersten Beitrag unserer sechsteiligen Serie über die Brennerei GlenAllachie die Eckdaten der Destillerie und ihre Mitarbeiter vogestellt haben, möchten wir Sie jetzt mit der obenstehenden Videoreportage durch die Brennerei und ihre Lagerhäuser führen. Von Michael Duncan, einem der Mitarbeiter in der Produktion, hören wir Interessantes über Mashtun, Washbacks und die Brennblasen. Wir sehen uns die Lagerhäuser an und spazieren über das Gelände, das in einer besonders malerischen Region der Speyside liegt.

Da GlenAllachie momentan noch über kein Besucherzentrum verfügt (es ist eines geplant, dessen Bau wird aber noch einige Zeit dauern), ist dieses Video momentan wohl die beste Möglichkeit, die Brennerei zu besichtigen. Viel Vergnügen!

Disclaimer: Im Sinne unserer Redaktionsrichtlinien legen wir offen, dass wir die Reise zu GlenAllachie auf Einladung und Kosten des deutschen Importeurs, Kirsch Whisky, unternahmen. Auf die Inhalte und Formulierungen unserer Berichterstattung hatte Kirsch Whisky keinerlei Einfluss.

Cocktail: „Ratatouille“ von Stephan Körner

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Von Stephan Körner (Barmanager Bricks Bar und Restaurant, Düsseldorf) und dem Produzenten von Woodford Reserve, Brown-Forman, haben wir das Rezept zu einer interessanten Variante des Old Fashioned erhalten. Den „Ratatouille“ können Sie mit folgendem Rezept einfach daheim machen – dazu wünschen wir viel Vergnügen:

„Ratatouille“

Bild © Brown-Forman
  • 5 cl WOODFORD RESERVE Bourbon Whiskey
  • 2 BS Agavendicksaft
  • 2 Dashes Angostura Bitters
  • Garnish: Aubergine, Rosmarin, Basilikum
  • 3 Tropfen Olivenöl

Den Bourbon 60 Minuten mit einer Scheibe Aubergine, einem Rosmarinzweig und zwei Blättern Basilikum ziehen lassen, danach mit Agavendicksaft und Angostura Bitters im Rührglas kalt rühren.

Im Tumbler auf einem Eisblock servieren, mit drei Tropfen Olivenöl, Rosmarinzweigen und Aubergine garnieren.

Stefan Körner. Bild © Brown-Forman

 

 

Exklusiv: GlenAllachie – Die neue, alte Brennerei in der Speyside

Wir hätten es sehr wahrscheinlich anders gemacht. Wir hätten das Geld einfach genommen und uns zur Ruhe gesetzt. Aber Billy Walker hatte andere Pläne. Als Brown Forman 2016 ihm und seinen Partnern ein Kaufangebot für die Brennerei Benriach machte, war für ihn der richtige Zeitpunkt gekommen, dies anzunehmen – obwohl er eigentlich nicht wollte. Und es entstand die Gelegenheit, ein weiteres neues Projekt zu beginnen. Wir haben Billy Walker, sein Team und die Brennerei besucht und uns alles genau angeschaut und erklären lassen. Und in den nächsten drei Tagen nehmen wir Sie mit, in die Speyside nach GlenAllachie, dem neuen Projekt von Billy Walker.

Auf dem Gelände von GlenAllachie begegnet uns Billy Walker, Mitbesitzer und Master Distiller. Ein Interview mit ihm können Sie morgen sehen. Bild © Whiskyexperts

Die unbemalte Leinwand

Und eigentlich spricht auch alles für dieses neue Projekt. In seiner langen Zeit in der Whisky-Branche hatte Billy Walker den Malt von GlenAllachie kennen und schätzen gelernt. Zum damaligen Eigentümer Pernod Ricard gab über viele Jahre eine gute Beziehung, in der es möglich war, einen Kauf der Brennerei Glenallachie (da hatte sie noch das kleine a) zu diskutieren und zu finalisieren. Und, vielleicht der Hauptgrund für den Kauf: Von dieser Brennerei gab es keine Original-Abfüllung (bis auf eine Cask Strength Edition von Chivas Brothers aus dem Jahr 2005). So stand Glenallachie da wie eine unbemalte Leinwand, auf der die eigenen Bilder gemalt werden können.

Die Brennerei liegt in einem gedachten Dreieck zwischen Aberlour, Benrinnes und Dailuaine, abseits an einer kleinen Seitenstraße inmitten der Speyside. Bild © Whiskyexperts

Das Team

Nun ging es darum, andere von dieser Idee zu begeistern (die Billy uns auch noch in einem Video erläutern wird) und so ein Team zusammen zu stellen. Gemeinsam mit Graham Stevenson und Trisha Savage gründete Billy Walker die „The GlenAllachie Distillers Company “. Alle drei zusammen weisen mehr als 100 Jahre Erfahrung in der Whisky-Branche auf.

Als Operations Director konnte Richard Beattie gewonnen werden. Auch er weist einen Erfahrungsschatz aus 30 Jahren Tätigkeit auf. Unter anderem war er Distillery Manager in der Speyside Distillery und Director of Distilling bei den MossburnDistillers (Torabhaig). In einem Video-Interview wird er uns noch unter anderem seine berufliche Laufbahn näher bringen.

Billy Walker und Operations Director Richard Beattie (stehend). Auch mit ihm können Sie morgen ein Interview sehen. Bild © Whiskyexperts

Kenny Dent und Dennis Cooper arbeiteten schon vor dem Kauf in der GlenAllachie Destillerie und deshalb von unschätzbarem Wert für die Ausbildung des Produktion-Teams. Hier kamen Phillip Murray und Michael Duncan hinzu, diese Vier bilden gemeinsam das Distillery Team. Michael wird uns noch mitnehmen auf eine Rundgang durch die Brennerei.

Michael Duncan vor den Stills

Die Lagerhäuser sind das Reich von Lindsay Cormie, Stuart Geddes und Willie Kewley. Sie bilden das Warehouse Team und haben hier schon einiges zu tun. Denn Teil des Brennerei-Kaufs war auch eine stattliche Anzahl von bereits befüllten Fässern. GlenAllachie verfügt schon über einen Stock von 40.000 Fässern!

Stuart Geddes und Willie Kewley bei der Arbeit. Bild @ Whiskyexperts

Die Brennerei

Der Still Room bei GlenAllachie. Bild © Whiskyexperts

Die 1968 errichtete Destillerie liegt mitten in der Whiskyregion Speyside. Sie verfügt über zwei Brennblasenpaare, zu jedem Paar gehört ein eigener Spiritsafe. Die Brennerei hat eine Produktionskapazität von 4 Millionen Liter Alkohol, diese wurde auf 800.000 Liter reduziert. Die Gerste bezieht GlenAllachie von Crisps Maltings aus Port Gordon, verwendet wird ausschließlich die Sorte Concerto. In den Washbacks aus Edelstahl räumt GlenAllachie der Fermentation sehr viel Zeit ein, ganze 160 Stunden dauert sie. Im letzten Monat begann man auch, getorftes Malz zu verwenden. Wir können also in ein paar Jahren auch rauchigen GlenAllachie erwarten. Neu sind eine Abfüllstation und sogenannte Dunnage Warehouses. Jede Woche werden ungefähr 100 Fässer abgefüllt. Der Spirit kommt in drei unterschiedlichen Alkoholstärken in die Fässer. Je nach gewünschtem Geschmacksprofil wird mit 63,5, 68 oder 72 Vol. abgefüllt.

Die Core Range

Durch den großen zur Verfügung stehenden Stock ist es schon jetzt möglich, zum ersten Mal in der Geschichte Glenallachies Orginal-Abfüllung in einem größeren Portfolio zu veröffentlichen. Diese Single Malt Whiskys bestehen aus vier Bottlings:

  • Glenallachie 10 year old Cask Strength, Batch 1
  • Glenallachie 12 year old
  • Glenallachie 18 year old
  • Glenallachie 25 year old

Wir hatten vor Ort die Möglichkeit, vor der Markt-Einführung diese Whiskys zu verkosten. Was wir von diesen Whisky erwarten dürfen, werden Sie heute Nachmittag lesen können.

Disclaimer: Im Sinne unserer Redaktionsrichtlinien legen wir offen, dass wir die Reise zu GlenAllachie auf Einladung und Kosten des deutschen Importeurs, Kirsch Whisky, unternahmen. Auf die Inhalte und Formulierungen unserer Berichterstattung hatte Kirsch Whisky keinerlei Einfluss.

 

Serge verkostet: Sieben Bottlings aus Ardmore

Ardmore, im Besitz von Beam Suntory, war lange Zeit die einzige Highland-Brennerei, die in der Core-Range getorften Whisky produzierte (geografisch ist sie eigentlich in der Speyside verortet, lüft aber seit 2009 als Highlander) . Heute gehört es fast schon zum guten Ton in der Region, die rauchigen Whiskys, die man leise für die Blends produzierte, auch als Single Malts abzufüllen – sei es in Sondereditionen oder in der Hauptlinie.

Um Ardmore geht es heute in der Verkostung von Serge Valentin, und dabei sind nicht nur Unbhängige zu finden, sondern auch der Ardmore 20yo, der im letzten Jahr mit einem recht angenehmen Preis veröffentlicht wurde.

Hier die einzelnen Wertungen der Verkostung:

  • Ardmore 2007/2017 (45%, The Golden Barley, Laphroaig barrel, cask #706428): 82 Punkte
  • Ardmore 2008/2017 (58.8%, L’Esprit, cask #BB 709225, 220 bottles): 84 Punkte
  • Ardmore 20 yo 1996 (49.3%, OB, +/-2017): 80 Punkte
  • Ardmore 21 yo 1996/2018 (48.4%, Douglas Laing, Old Particular, refill hogshead, cask #12390, 267 bottles): 79 Punkte
  • Ardmore 21 yo 1996/2017 (52%, Douglas Laing, Old Particular, refill hogshead, cask #12196, 310 bottles): 74 Punkte
  • Ardmore 15 yo 1997/2012 (59%, Gordon & MacPhail Reserve, for Van Wees, 298 bottles): 87 Punkte
  • Ardmore 17 yo 1999/2017 (55.5%, Gordon & MacPhail, Exclusive for HNWS Taiwan, refill sherry hogshead, cask #5259, 264 bottles): 78 Punkte
Ardmore. Bild: Potstill

Neue Destillerie auf South Uist geplant

10 Millionen Pfund will man für eine neue Destillerie auf South Uist in die Hand nehmen – es wäre die erste seit 1844 und sie soll nahe dem Ort entstehen, wo die SS Politician, das Schiff um das sich die Geschichte von „Whisky Galore“ dreht, gesunken ist.

Wie Insider.co.uk heute berichtet, plant das Unternehmen Stòras Uibhist, das als demokratisch gewähltes Konsortium die Inseln verwaltet, eine Brennerei zu errichten, die von der Gemeinschaft dort betrieben und verwaltet wird. Entstehen soll die Destillerie in Lochboisdale. Man will jährlich 300.000 Liter Spirit produzieren und die Möglichkeit schaffen, auf 1 Million Liter auszubauen. Auch ein Besucherzentrum ist geplant. Man will umweltfreundlich bauen und arbeiten, lokale Gerste einsetzen und sogar einen eigenen Malting Floor bauen, um die Gerste nicht herumschiffen zu müssen. Für die Pläne zeichnet Organic Architects verantwortlich.

Eine genau Anzahl der durch die Destillerie geschaffenen Arbeitsplätze wurde nicht genannt, sie wird aber für die Einwohner dort sicherlich von großer wirtschaftlicher Bedeutung sein, auch weil sie lokalen Farmern Getreide abkauft.

Die SS Politician, die 1941 Schiffbruch erlitt. Bildquelle: Website der Isle of Uist.
Sonnenuntergang auf South Uist. Photo credit: kloniwotski on VisualHunt.com / CC BY-SA

Exklusiv: Video-Interview mit Dr Nick Savage PhD, Master Distiller The Macallan

Was hat The Macallan unternommen, um die Qualität und den Geschmack des Spirits in der neuen Destillerie gleich zu machen wie in der alten, jetzt eingemotteten Brennerei? Was geschieht mit der alten Destillerie und was musste man neben dem Brennvorgang in der neuen auch anderes tun, um den Character von The Macallan zu bewahren?

Auf diese Fragen antwortet uns der Master Distiller von The Macallan, Dr Nick Savage PhD, in einem exklusiven englischsprachigen Videointerview, das wir am Nachmittag vor der offiziellen Eröffnung mit ihm geführt haben und das Sie obenstehend oder auf unserem Youtube-Kanal finden. Viel Vergnügen damit!

Exklusiv: The Macallan – ein Rundgang durch die neue Brennerei (Video + 19 Bilder)

Nach unserem Video über die Lightshow zur Eröffnung der neuen Destillerie von The Macallan, das Sie hier finden, möchten wir Sie nun gerne mit auf einen Rundgang durch die Brennerei und das Besucherzentrum mitnehmen. Die neue Anlage, die mit 21 Washbacks aus Edelstahl und 36 Kupferbrennblasen 15 Millionen Liter Spirit im Jahr produzieren kann, ist logistisch und optisch ein Meisterwerk. Die Edrington Group hat sich mit ihr vorgenommen, einen Meilenstein für kommende Jahrzehnte zu setzen – und dem ersten Augenschein nach ist ihnen das voll und ganz gelungen. Nicht nur eine kalte technische Anlage sollte es werden, sondern ein Gesamterlebnis für alle Sinne, das auch optisch den Anspruch von The Macallan, die Premium-Whiskymarke der Welt zu sein, untermauert.

Zwei Details, die das wohl perfekt verdeutlichen: Den Exzellenzanspruch betreffend – das riesige Besucherzentrum und die noch riesigere Brennerei befinden sich unter einem Dach, was aus feuerschutztechnischen Gründe eigentlich absolut unmöglich ist. Die beiden Teile sind aber durch eine Glaswand getrennt, die einem Vollbrand der Brennerei zwei Stunden lang widerstehen kann. Ian Curle, CEO von Edrington, erzählte uns, dass sowohl die Stahl- wie auch die Glasfirma dieses Unterfangen für unmachbar hielten, aber gemeinsam dann eine innovative Lösung fanden.

Und was die Führungsrolle anbelangt – man hat weit über das bestehende hinaus geplant. Mit einem zweiten 17t-Mashtun kann man jederzeit die Kapazität weiter deutlich erhöhen. Und wenn das noch nicht reicht: Man hat Platz, die bestehende Anlage noch einmal daneben zu bauen. Und, so Curle, wird das auch tun, wenn es notwendig werden würde.

Die alte Brennerei wird übrigens nur eingemottet, nicht dekommissioniert. Also auch hier noch Reserven (sie lieferte bis vor kurzem 9 Millionen Liter im Jahr).

Jetzt aber viel Vergnügen mit unserem Video und unseren Bildern – und wenn Sie interessiert, wie man bei The Macallan sicherstellte, dass sich der Spirit durch die neue Brennerei in Qualität und Geschmack nicht verändert,  freuen Sie sich auf unser kommendes Videointerview mit Nick Savage, dem Master Distiller von The Macallan.

In der neuen Brennerei von The Macallan. Bild © Whiskyexperts 2018
In der neuen Brennerei von The Macallan. Bild © Whiskyexperts 2018
In der neuen Brennerei von The Macallan. Bild © Whiskyexperts 2018
In der neuen Brennerei von The Macallan. Bild © Whiskyexperts 2018
In der neuen Brennerei von The Macallan. Bild © Whiskyexperts 2018
In der neuen Brennerei von The Macallan. Bild © Whiskyexperts 2018
In der neuen Brennerei von The Macallan. Bild © Whiskyexperts 2018
In der neuen Brennerei von The Macallan. Bild © Whiskyexperts 2018
In der neuen Brennerei von The Macallan. Bild © Whiskyexperts 2018
In der neuen Brennerei von The Macallan. Bild © Whiskyexperts 2018
In der neuen Brennerei von The Macallan. Bild © Whiskyexperts 2018
In der neuen Brennerei von The Macallan. Bild © Whiskyexperts 2018
In der neuen Brennerei von The Macallan. Bild © Whiskyexperts 2018
In der neuen Brennerei von The Macallan. Bild © Whiskyexperts 2018
Im Besucherzentrum bei The Macallan. Bild © Whiskyexperts 2018
Im Besucherzentrum bei The Macallan. Bild © Whiskyexperts 2018
Im Besucherzentrum bei The Macallan. Bild © Whiskyexperts 2018
Im Besucherzentrum bei The Macallan. Bild © Whiskyexperts 2018
Im Besucherzentrum bei The Macallan. Bild © Whiskyexperts 2018

Disclaimer: Im Sinne unserer Redaktionsrichtlinien legen wir offen, dass wir die Reise zu Macallan auf Einladung und Kosten der Edrington Group, unternahmen. Auf die Inhalte und Formulierungen unserer Berichterstattung hatte die Edrington Group keinerlei Einfluss.

Neu ab September 2018: The Lakes Distillery Quatrefoil Collection

Aus der englischen Lakes Distillery gibt es die ersten Single Malt Abfüllungen zu vermelden: Die Lakes Distillery Quatrefoil Collection.

Das Set von vier Abfüllungen wird über vier Jahre erscheinen und ist auf jeweils 3500 Flaschen begrenzt. Der Whisky wurde zum Teil in europäischen Eichenfässern mit Oloroso-Sherry gereift, zum Teil in amerikanischen Eichenfässern mit PX-Sherry. Die beiden Whiskys wurden dann vermengt. Die vier Abfüllungen sollen verschiedene Gewichtungen dieser Reifung zeigen.

Los geht es im September 2018 mit FAITH; dann folgen jährlich HOPE, LUCK und LOVE. Alle mit natürlicher Farbe und ohne Kältefiltration.

Bestellen kann man die Whiskys nur gemeinsam, sie kosten 895 Britische Pfund. Auch Teilzahlungen in vier Raten zu 250 Pfund sind möglich. Mit der ersten Ausgabe bekommt man auch eine Box für die Sammlung, die aber nicht auf der Webseite der Destillerie abgebildet ist. Auf der verlinkten Seite findet man auch weiter Bestellinfos.

Die untenstehende Abbildung ist natürlich nur ein Rendering:

Serge verkostet: Benriach, von jung bis alt

Nach einer längeren Pause finden wir in der Tasting Session von Serge Valentin mal wieder Abfüllungen von Benriach. Diese Speyside-Brennerei wurde 2016 vom US-amerikanischen Konzern Brown-Forman übernommen und gehörte vorher unter anderem Billy Walker, dem jetzigen Master Destiller und Miteigentümer von GlenAllachie.

Die drei aktuellen Abfüllungen der Core Range entfachen keine Stürme der Begeisterung. Daraus dann zu schließen, dass es sich um schlechte Whiskys handelt, wäre ein Fehler. Serge bezeichnet sie als Malts, mit denen alles in Ordnung ist. Sie seien halt nur nicht die charaktervollsten.

Etwas anders sieht es bei den folgenden Einzelfass-Abfüllungen aus. Speziell die beiden Älteren stechen hier hervor und erzielen Wertungen um die 90 Punkte.

Wie immer an dieser Stelle, die gewohnte Kurzübersicht des heutigen Tastings auf Whiskyfun:

  • Benriach 10 yo (43%, OB, +/-2017) 82 Punkte
  • Benriach 16 yo (43%, OB, +/-2016) 82 Punkte
  • Benriach 20 yo (43%, OB, +/-2016) 82 Punkte
  • Benriach 11 yo 2006/2017 (57.6%, OB, La Maison du Whisky, Sauternes hogshead, cask #1856, 265 bottles) 82 Punkte
  • Benriach 22 yo 1994/2016 (54.3%, OB, for Independent Spirit, hogshead, cask #240886, 345 bottles) 87 Punkte
  • Benriach 42 yo (41%, The Single Malts of Scotland, Director’s Special, for The Whisky Show Old & Rare, 147 bottles, 2018) 92 Punkte

Neu von Hunter Laing: The Kinship II

Wie schon im letzten Jahr präsentiert der unabhängige Abfüller Hunter Laing zum Feis Ile (The Islay Festival of Music and Malt findet in diesem Jahr vom 25. Mai bis zum 2. Juni statt) neue Bottlings in seiner Reihe The Kinship – auf Deutsch Die Verwandtschaft. Anders als im letzten Jahr – es gab sechs Islay-Abfüllungen – sind diesmal auch Brennereien aus anderen Whiskyregionen vertreten.

Erhältlich sind diese Abfüllungen ab Freitag, 10:00 Uhr, und zwar im Ardnahoe Shop auf Islay. Und auch eine Änderung zum Vorjahr: Die Preise wurden 2018 gleich mit veröffentlicht, was allerdings die Bottlings nicht unbedingt günstiger macht.

Hier finden Sie den Originaltext zu The Kinship II, wie er auf der Facebookseite von Hunter Laing zu lesen ist:

The second range of our THE KINSHIP series

Today we are delighted to present the second range of our THE KINSHIP series – six bottlings created to mark the Islay Festival 2018, and our construction of Ardnahoe Distillery. As last year, each bottling has been hand selected by Jim McEwan and will form the basis of his two tastings to be held during the Festival. Each bottle is numbered, and comes in a presentation gift tube. As always, they are bottled without added colouring or chill filtration. The range will go on sale on Islay at 10am on Friday 25th May from the Ardnahoe Shop, Islay House Square, Bridgend. The six bottlings are:

Highland Park 21yo, 51.4% (2 Hogsheads w/ 6 months Sherry butt finishing) £195
Springbank 25 yo, 53.7% (Sherry butt) £495
Jura 26yo, 52.7% (Refill Hogshead) £198
Bowmore 21yo 53.2% (2 Refill Hogsheads) £150
Bunnahabhain 30yo, 52.8% (2 Sherry Hogsheads) £330
Laphroaig 20yo, 55.2% (2 Refill Hogsheads) £285

Video: Ralfy verkostet Glenmorangie 10yo Original (Review #727)

Manche Abfüllungen sind einfach für einen Einstieg in die Welt der Single Malt Whiskys prädestiniert. Einerseits liegt es an ihrer Verfügbarkeit, sie sind nicht nur beim Fachhändler zu finden, sondern auch in der Spirituosenabteilung des Lebensmittel- und Getränke-Handels. Hinzu kommt ein attraktiver Verkaufspreis. Und sie stellen für Interessierte ein mildes und leichtes, würziges Aromen-Spektrum bereit, welches zu dieser Erfahrung und weiteren einlädt, ohne direkt zu Beginn zu überfordern.

Ein solcher Whisky ist, neben manch anderen sehr Bekannten, der Glenmorangie 10yo Original. Und auch für diejenigen, die den sogenannten „Einstiegswhiskys“ schon lange entwachsen zu scheinen, ist es eine spannende Erfahrung, sich diesen Whiskys nochmal zu nähern.

Ralfy nimmt sich in seiner Review #727, die Sie obenstehend oder auf Youtube finden können, erneut dem Glenmorangie 10yo Original an. Dieser mit 40 Vol. % abgefüllte, kühlgefilterte und leicht gefärbte Whisky war lange (und ist es vielleicht immer noch) der meistverkaufte Single Malt Whisky in Schottland. Die aktuelle Abfüllung bewertet Ralfy mit 84 Punkten und zeigt damit, wie beständig die Qualität dieser Glenmorangie-Abfüllung ist. Als Ralfy zum ersten Mal den Glenmorangie Original reviewte, vergab er (im März 2009, sein damaliges Video finden Sie hier) mit 87 Punkten eine ähnliche positive Bewertung.

Crabbie Micro Distillery soll Anfang 2019 eröffnen

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Den Aufmerksamen unserer Leserschaft ist mittlerweile Halewood Wines & Spirits ein Begriff. Im August 2017 konnten wir über ihre Pläne berichten, im Norden Edinburghs, genauer in Leith, eine kleine Whiskybrennerei zu errichten. Im März diesen Jahres wurde dann die Baugenehmigung erteilt (Näheres finden Sie hier). Heute finden wir im Scotish Business News Network einige Details zu dieser Destillerie.

So soll das Projekt Crabbie Distillery insgesamt £7 Millionen kosten. Die Eröffnung ist für Anfang 2019, also schon im nächsten Jahr, geplant. Und auch die Website Crabbie Whisky ist schon online. Hier sind zwar keine Infos zur geplanten Brennerei zu finden. Jedoch wird, als Namesgeber der Brennerei, John Crabbie und seine Geschichte im und mit Whisky ausführlich dargestellt. Es sind auch schon Abfüllungen unter dem Namen „Crabbie“ erhältlich:

  • Crabbie 30 Year-old, ein Speyside Single Malt, abgefüllt mit 48,6 % Vol.
  • Crabbie 28 Year-old, eine Einzelfassabfüllung aus einer nicht näher benannten Brennerei
  • Crabbie 8 Year-old, ein Highland Single Malt, mit 46 % Vol. abgefüllt. Hier stehen 2.000 Cases zur Verfügung.

Presserundschau: Die Eröffnung der neuen Macallan-Destillerie

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Bei der gestrigen Eröffnung der neuen Macallan-Destillerie waren wir natürlich nicht die einzigen Gäste, und es wurde auch nicht nur diese imposante Lightshow geboten (zu unseren Artikel gelangen Sie über diesen Link). Geladen waren, neben vielen Ehrengäste, natürlich auch Pressevertreter. Und so finden sich heute recht viele Berichte, die diese Eröffnung dokumentieren. Wir haben hier zwei dieser Artikel für Sie ausgewählt:

  • Auf Designboom fanden wir ein Video, welches die fünfjährige Bauphase in knapp dreieinhalb Minuten zusammenfasst. Dazu gibt es noch einige sehr schöne Aufnahmen der neuen Brennerei. Am Ende der Seite finden Sie noch zwei weitere Videos, eines porträtiert die Stills, ein weitere Video beschäftigt sich mit den Dachkonstruktionen.
  • Auch die BBC berichtet natürlich über die Eröffnung und präsentiert neben verschiedenen Fotos auch spannende Fakten zu diesem Neubau und den Aussichten von Macallan.

Das Besucherzentrum wird am 2. Juni für die Öffentlichkeit eröffnet. Die Destillerie-Tour kostet dann £15 und wird in neun Sprachen angeboten. Wer sich also selber einen Eindruck von dieser neuen Brennerei machen möchte, muss sich nur noch knapp zwei Wochen gedulden.

Video: Lightshow zur Eröffnung der neuen Macallan-Destillerie

Keine zehn Stunden ist es her, dass die neue Destillerie von The Macallan eröffnet wurde, und wir können Ihnen bereits das Video der fantastischen Lightshow zur Einweihung der Brennerei vor 150 geladenen Gästen präsentieren. Knapp dreieinhalb Minuten dauert diese, und sie ist vom Eingang zum Visitor-Center aus gefilmt worden, wohin die Gäste nach einem Dinner in einem zum Eichenhain umdekorierten riesigen Zelt an Easter Elchies, dem Stammhaus von The Macallan, vorbei gelotst wurde.

Fotos von der Eröffnung und vor allem von der Brennerei selbst (sie hat 36 – in Worten: sechsunddreißig – Stills in einem einzigen, riesigen Raum) reichen wir sehr bald schon nach. Eines können wir jetzt schon verraten: Diese Destillerie sprengt in vielen Dimensionen den Rahmen des bisher Dagewesenen. Unser Video finden Sie natürlich auch auf Youtube. Viel Spaß damit!

Ein erster Blick in die neue Destillerie mit 36 (!) Stills unter einem gemeinsamen (!) Dach mit dem Besucherzentrum. (c) Whiskyexperts

Kleiner Hinweis: Lautsprecher auf leise stellen und vorsichtig nach Bedarf lauter machen. Wir standen sehr nahe der Beschallungsanlage und haben die Musik körperlich erlebt. 

Disclaimer: Im Sinne unserer Redaktionsrichtlinien legen wir offen, dass wir die Reise zu Macallan auf Einladung und Kosten der Edrington Group, unternahmen. Auf die Inhalte und Formulierungen unserer Berichterstattung hatte die Edrington Group keinerlei Einfluss.